MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Gästin-A
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gästin-A »

Kalle hat geschrieben: Sonntag, 19. April 2026, 20:25:09 Hätte er nicht die Möglichkeit einer eigenen Nebenklage?
In meinem Umfeld wird gerade ein Femizid vor Gericht aufgeklärt.
Die Getötete ist meine ehemalige Schülerin, daher kenne ich das persönliche Umfeld.
Die Eltern sind schon seit vielen Jahren getrennt, sie sind beide in der Nebenklage, aber mit unterschiedlichen Anwältinnen. Mir scheint, dass es also möglich ist.

Aber rechtliche Grundlagen habe ich keine.
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 19. April 2026, 20:32:56

Man muss sich ja fragen warum zwei fremde Herrschaften auf der Bildfläche erscheinen im Zsmhang mit einem toten Kind. Ob die zwei unschuldigen, rechtschaffenen Zeugen den Fabian kannten? Sind die unter den Nachbarn, die meinten der Mathias wäre ein supercooler Typ..
Meinst du mit den fremden Herrschaften die nächtlichen Zeugen? Also fremd in dem Sinne sind sie ja nicht. Einer hatte was laufen mit Gina, der andere hätte laut Gerüchten gerne was laufen gehabt.
Und ja, mindestens einer der beiden muss Fabian mindestens vom Sehen her gekannt haben.
GastausanderemForum

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Sonntag, 19. April 2026, 18:59:00 Welchen Ablauf könntest du dir denn vorstellen, bei dem Gina H. nicht die Diebin ist, oder zumindest nicht die Hauptakteurin?
Eine genaue Vorstellung habe ich nicht, stelle mir aber die Frage, ob es vielleicht auch umgekehrt gewesen sein kann, dass Gina H. unwissentlich zur Komplizin gemacht wurde, es jedoch nicht beweisen konnte. Es wurde auch erzählt, dass Gina H. bis dato nicht vorbestraft war. Mir fehlen einfach Infos. Wer hat die Tür offen stehen lassen? Hat wirklich eindeutig sie den Sattel da rausgeholt?

Ich sehe wie gesagt Lücken in der Darstellung, was mich unweigerlich auf den Gedanken bringt, was eventuell weggelassen wurde.
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Matthias aus Plau hat geschrieben: Sonntag, 19. April 2026, 19:26:02 Wer soll denn etwas davon haben, das Du denkst alles ist glaskar ?

Wer etwas davon hat, daß wir schlucken sollen G.H. habe das "allein geplant und durchgeführt"?
Da fällt mir jetz spontan überhaupt keiner ein.

GästinF hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 06:24:46 Meinst du mit den fremden Herrschaften die nächtlichen Zeugen? Also fremd in dem Sinne sind sie ja nicht. Einer hatte was laufen mit Gina, der andere hätte laut Gerüchten gerne was laufen gehabt.
Und ja, mindestens einer der beiden muss Fabian mindestens vom Sehen her gekannt haben.

Schwer vorstellbar daß die beiden Männer keinen oder kaum Bezug zu Fabian hatten und sich grundlos haben verwickeln lassen.
Welche Rolle die spielen, bleibt im Dunkeln weil außer der Yellow Press keiner verlässlich berichten kann, was wirklich war.

Sind die gut mit Mathias oder handelt es sich um diejenigen aus Muckis Version, die besagt, der Vater war das eigentliche Ziel
Turmfalke23
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

GastausanderemForum hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 09:20:13 Eine genaue Vorstellung habe ich nicht, stelle mir aber die Frage, ob es vielleicht auch umgekehrt gewesen sein kann, dass Gina H. unwissentlich zur Komplizin gemacht wurde, es jedoch nicht beweisen konnte. Es wurde auch erzählt, dass Gina H. bis dato nicht vorbestraft war. Mir fehlen einfach Infos. Wer hat die Tür offen stehen lassen? Hat wirklich eindeutig sie den Sattel da rausgeholt?

Ich sehe wie gesagt Lücken in der Darstellung, was mich unweigerlich auf den Gedanken bringt, was eventuell weggelassen wurde.

Möglich, dass Gina nicht vorbestraft ist, m. E.

Ich nehme an, dass das Gericht oder auch die StA eine Entscheidung nach 153 oder 153a StPO getroffen haben.
Die Pferdesattelgeschichte wäre in der Vergangenheit somit keine Vorstrafe.
Die Beschuldigte Gina kann sich deswegen weiterhin als unschuldig bezeichnen ...

https://dejure.org/gesetze/StPO/153.html
https://dejure.org/gesetze/StPO/153a.html
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 11:35:38…oder handelt es sich um diejenigen aus Muckis Version, die besagt, der Vater war das eigentliche Ziel
Auf welcher Grundlage kam Mucki zu dieser Schlussfolgerung?
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GästinF »

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 11:35:38
Schwer vorstellbar daß die beiden Männer keinen oder kaum Bezug zu Fabian hatten und sich grundlos haben verwickeln lassen.
Welche Rolle die spielen, bleibt im Dunkeln weil außer der Yellow Press keiner verlässlich berichten kann, was wirklich war.

Sind die gut mit Mathias oder handelt es sich um diejenigen aus Muckis Version, die besagt, der Vater war das eigentliche Ziel
Na ja, Gina hat sich abends / nachts nacheinander bei ihrem Liebhaber und ihren Nachbarn gemeldet mit der Info, dass am Tümpel evtl eine Leiche liegt. Da haben sie ihre Taschenlampe eingepackt und sich das mal angeschaut und sich hinterher wieder schlafen gelegt. Ist doch ganz normal oder hättest du dich etwa anders verhalten? ;) :D

Ich kenne Muckis Version nicht, halte es nicht für ausgeschlossen. Ich hätte dazu ziemlich viele Ideen im Kopf. Aber es sind halt alles nur Spekulationen. Für mich sind diese beiden auf jeden Fall diejenigen Zeugen, auf deren Aussagen ich mit der größten Spannung warte!
GastausanderemForum

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 11:51:31 Möglich, dass Gina nicht vorbestraft ist, m. E.
Ich nehme an, dass das Gericht oder auch die StA eine Entscheidung nach 153 oder 153a StPO getroffen haben.
Die Pferdesattelgeschichte wäre in der Vergangenheit somit keine Vorstrafe.
Die Beschuldigte Gina kann sich deswegen weiterhin als unschuldig bezeichnen ...

https://dejure.org/gesetze/StPO/153.html
https://dejure.org/gesetze/StPO/153a.html
Ich habe das eigentlich so verstanden, dass sie im Vorfeld des Verfahrens wegen des Satteldiebstahls keine Vorstrafen hatte. Mir ging es vornehmlich darum, weshalb ich die Darstellung der Klägerin, wie sie in dem Bildartikel rüberkommt, nicht zu eigen mache, was nicht heißt dass sie falsch sein muss. Mir genügt das nicht an Information.

Abgesehen davon gilt die Unschuldsvermutung in jedem Fall, selbst wenn das seit dem Verfahren im November 2022 nicht mehr gelten sollte.

Eine Vorstrafe wegen eines Diebstahls macht sie ja nicht automatisch zur Schuldigen in diesem Mordfall.
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Gästin-A hat geschrieben: Sonntag, 19. April 2026, 22:57:01 In meinem Umfeld wird gerade ein Femizid vor Gericht aufgeklärt.
Die Getötete ist meine ehemalige Schülerin, daher kenne ich das persönliche Umfeld.
Die Eltern sind schon seit vielen Jahren getrennt, sie sind beide in der Nebenklage, aber mit unterschiedlichen Anwältinnen. Mir scheint, dass es also möglich ist.

Aber rechtliche Grundlagen habe ich keine.
Also die KI und etwas eigene Recherche sagt, dass wohl beide Elternteile sich eigenständig durch einen Nebenanklage RA vertreten lassen können. Allerdings spricht hier wohl auch das Gericht mit. Das Kostenrisiko bei derartigen Kapitalverbrechen sei zunächst von der Staatskasse zu tragen, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.
Das wäre nun schon komplett eigenartig, wenn M das nicht tut. Ich meine gerade dann, wenn man sich zurückzieht und das ganze derart verworren für ihn ist, wäre es doch nur naheliegend. Weiterhin wäre auch mir - völlig unabhängig ob ich nun an Schuld oder Unschuld glauben möchte, das "Viergestirn" D, RF, JS, CH komplett suspekt, und ich würde mich da auch eher fern halten wollen, v.a. wenn es eben diese vielen Konflikte in der Vergangenheit gab. Nun ja, vielleicht kommt das ja noch, oder ist bereits erfolgt und nur nicht öffentlich. Oder er steckt den Kopf in den Sand. Letztendlich hat jeder seine eigene Art einer Verarbeitung.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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GastausanderemForum hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 12:12:20 Ich habe das eigentlich so verstanden, dass sie im Vorfeld des Verfahrens wegen des Satteldiebstahls keine Vorstrafen hatte. Mir ging es vornehmlich darum, weshalb ich die Darstellung der Klägerin, wie sie in dem Bildartikel rüberkommt, nicht zu eigen mache, was nicht heißt dass sie falsch sein muss. Mir genügt das nicht an Information.

Abgesehen davon gilt die Unschuldsvermutung in jedem Fall, selbst wenn das seit dem Verfahren im November 2022 nicht mehr gelten sollte.

Eine Vorstrafe wegen eines Diebstahls macht sie ja nicht automatisch zur Schuldigen in diesem Mordfall.
Vor und auch nach dem Verfahren hatte Gina keine Vorstrafen und sie gilt meines Wissens auch bis heute noch als nicht vorbestraft.
( Ansonsten wäre das in den Medien und ganz sicher bei J.S. schon ausführlich thematisiert und verwurstet worden )

War es nicht so, dass Gina H. auch nach dem Prozess keine Vorstrafe erhielt ? Ich meine es genau so gelesen zu haben, dass das Verfahren letztlich einvernehmlich eingestellt wurde und Gina H. lediglich den Sattel zurückgeben musste und eine Entschädigungszahlung aufgrund der fehlenden Teile an die Geschädigte zu leisten hatte. Von einer Verurteilung mit der Folge einer Vorstrafe, wurde von der Richterin im Sattel.-Prozess doch abgesehen. Somit galt und gilt Gina H. wegen dem Sattel Diebstahl jedenfalls nicht als Vorbestraft.

Auch der angebliche Diebstahl von Gina bei ihrem Arbeitgeber, welchen eine ehemalige Arbeitskollegin kurze Zeit später, also nach der Sattel-Story, in den Medien publik machte, ist vom Arbeitgeber nicht zur Anzeige gebracht worden. Gab es diesen Diebstahl wirklich und gab es dafür tatsächlich handfeste Beweise oder ist / war das ebenfalls lediglich vorverurteilende Stimmungsmache gegen die TV ?

Schon recht selten, dass eine zum Tatzeitpunkt Volljährige Person bei einem überführten Diebstahl, eines nicht gerade günstigen Sattel, keine Vorstrafe bei Gericht erhält, oder ? Gab es da vor Gericht, auf Seiten der Richterin, wohlmöglich doch begründet Zweifel, dass Gina H. wirklich die alleinige Haupttäterin und Antriebsfeder des Diebstahl war ?
Könne man schon so deuten, oder ?
GastausanderemForum

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 21:54:10 Vor und auch nach dem Verfahren hatte Gina keine Vorstrafen und sie gilt meines Wissens auch bis heute noch als nicht vorbestraft.
( Ansonsten wäre das in den Medien und ganz sicher bei J.S. schon ausführlich thematisiert und verwurstet worden )

War es nicht so, dass Gina H. auch nach dem Prozess keine Vorstrafe erhielt ? Ich meine es genau so gelesen zu haben, dass das Verfahren letztlich einvernehmlich eingestellt wurde und Gina H. lediglich den Sattel zurückgeben musste und eine Entschädigungszahlung aufgrund der fehlenden Teile an die Geschädigte zu leisten hatte. Von einer Verurteilung mit der Folge einer Vorstrafe, wurde von der Richterin im Sattel.-Prozess doch abgesehen. Somit galt und gilt Gina H. wegen dem Sattel Diebstahl jedenfalls nicht als Vorbestraft.

Auch der angebliche Diebstahl von Gina bei ihrem Arbeitgeber, welchen eine ehemalige Arbeitskollegin kurze Zeit später, also nach der Sattel-Story, in den Medien publik machte, ist vom Arbeitgeber nicht zur Anzeige gebracht worden. Gab es diesen Diebstahl wirklich und gab es dafür tatsächlich handfeste Beweise oder ist / war das ebenfalls lediglich vorverurteilende Stimmungsmache gegen die TV ?

Schon recht selten, dass eine zum Tatzeitpunkt Volljährige Person bei einem überführten Diebstahl, eines nicht gerade günstigen Sattel, keine Vorstrafe bei Gericht erhält, oder ? Gab es da vor Gericht, auf Seiten der Richterin, wohlmöglich doch begründet Zweifel, dass Gina H. wirklich die alleinige Haupttäterin und Antriebsfeder des Diebstahl war ?
Könne man schon so deuten, oder ?
Das hat ja auch Bild geschrieben, dass es für die anderenangeblichen Diebstähle keine offizielle Bestätigung gibt und auch nicht für das Verfahren in Sachen Satteldiebstahl. Das ist plausibel. Wäre sie als Haupttäterin eingestuft worden, gälte sie bestimmt als vorbestraft.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 11:35:38 Wer etwas davon hat, daß wir schlucken sollen G.H. habe das "allein geplant und durchgeführt"?
Da fällt mir jetz spontan überhaupt keiner ein.
Na die Polizei, Ermittler und Staatsanwaltschaft stünden bei einer erfolgreichen Verurteilung von Gina H. jedenfalls weitaus besser dar, als ohne jemals einen Täter in diesem Mordfall ausfindig gemacht und angeklagt zu haben.. Das dachte man sich übrigens in Aschau in diversen Kreisen wohl ebenfalls, allerdings ist denen dort deren Vorgehensweise ja letztlich doch noch um die Ohren geflogen, kläglich gescheitert und in einem absolut desaströsen Justizskandal gemündet. Mal sehen wie das vermeintliche "Kammerspiel" im Osten Deutschlands so läuft.. im Fokus sind die Ermittler, Staatsanwälte und Richter in diesem Fall definitiv, dass ist schon mal so sicher wie das Armen in der Kirche.

Man wird sehen, wie holperig oder doch plausibel und in sich schlüssig, sich die Ermittlungsergebnisse am Ende tatsächlich im Prozess gestalten werden. Ich vermut stark, dass sich der ein oder andere, der sich schon lange als von Ginas Schuld Überzeugter gibt, sich noch darüber wundern dürfte, was die Ermittler eben nicht keinesfalls überzeugend zu ermitteln wussten..

Bin selbst echt gespannt was da im Prozess alles ans Licht kommen wird (oder eben auch nicht) und ob sich meine Lesart des Bisherigem in diesem Fall, als genau das am Ende auch darstellt und der Öffentlichkeit eine ziemlich holperige und auf biegen und brechen zusammengeschusterte Anklageschrift, nebst löchriger und in weiten Teilen unplausibel daher kommenden Indizienkette präsentiert werden wird.

Nicht mehr lange und wir werden es endlich erfahren.. Und wenn es die TV tatsächlich und vor allem nachweislich und ohne jeglichen Zweifel doch war, dann soll sie natürlich auch mit voller Härte des Rechtsstaat für diese grausame und abscheuliche Tat abgeurteilt werden!

Allerdings hätte ich mich da dann wohl in jeglicher Hinsicht in diesem Fall getäuscht und sollte mir über ein anderes Hobby mal ernsthafte Gedanken machen.. We will see..
GastausanderemForum

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GastausanderemForum »

Gast hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 23:59:02 Bin selbst echt gespannt was da im Prozess alles ans Licht kommen wird (oder eben auch nicht) und ob sich meine Lesart des Bisherigem in diesem Fall, als genau das am Ende auch darstellt und der Öffentlichkeit eine ziemlich holperige und auf biegen und brechen zusammengeschusterte Anklageschrift, nebst löchriger und in weiten Teilen unplausibel daher kommenden Indizienkette präsentiert werden wird.
Und in vierzig Jahren gibt es eine RTL-Doku "Das Geheimnis des Mordes an Fabian L. aus Güstrow" eine neue Spur".

Ich hoffe nicht, aber besonders optimistisch bin ich nicht.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Matthias aus Plau »

Gast hat geschrieben: Montag, 20. April 2026, 23:59:02 Na die Polizei, Ermittler und Staatsanwaltschaft stünden bei einer erfolgreichen Verurteilung von Gina H. jedenfalls weitaus besser dar, als ohne jemals einen Täter in diesem Mordfall ausfindig gemacht und angeklagt zu haben.. Das dachte man sich übrigens in Aschau in diversen Kreisen wohl ebenfalls, allerdings ist denen dort deren Vorgehensweise ja letztlich doch noch um die Ohren geflogen, kläglich gescheitert und in einem absolut desaströsen Justizskandal gemündet. Mal sehen wie das vermeintliche "Kammerspiel" im Osten Deutschlands so läuft.. im Fokus sind die Ermittler, Staatsanwälte und Richter in diesem Fall definitiv, dass ist schon mal so sicher wie das Armen in der Kirche.

Man wird sehen, wie holperig oder doch plausibel und in sich schlüssig, sich die Ermittlungsergebnisse am Ende tatsächlich im Prozess gestalten werden. Ich vermut stark, dass sich der ein oder andere, der sich schon lange als von Ginas Schuld Überzeugter gibt, sich noch darüber wundern dürfte, was die Ermittler eben nicht keinesfalls überzeugend zu ermitteln wussten..

Bin selbst echt gespannt was da im Prozess alles ans Licht kommen wird (oder eben auch nicht) und ob sich meine Lesart des Bisherigem in diesem Fall, als genau das am Ende auch darstellt und der Öffentlichkeit eine ziemlich holperige und auf biegen und brechen zusammengeschusterte Anklageschrift, nebst löchriger und in weiten Teilen unplausibel daher kommenden Indizienkette präsentiert werden wird.

Nicht mehr lange und wir werden es endlich erfahren.. Und wenn es die TV tatsächlich und vor allem nachweislich und ohne jeglichen Zweifel doch war, dann soll sie natürlich auch mit voller Härte des Rechtsstaat für diese grausame und abscheuliche Tat abgeurteilt werden!

Allerdings hätte ich mich da dann wohl in jeglicher Hinsicht in diesem Fall getäuscht und sollte mir über ein anderes Hobby mal ernsthafte Gedanken machen.. We will see..
Achsoooo…. Noch ga nicht so drüber nachgedacht…. 🤔 Das könnte natürlich sein… Wie krass das es ausgerechnet Frau H.*********** getroffen hat. Nach welchem Auswahlverfahren der Polizei läuft sowas denn ab ? Weil Bewerbungen für so eine Stelle wird es denke ich eher weniger geben…. Ich hätte nicht so die Lust auf den Job… Aber manche hinterlassen einfach für alles ihre Visitenkarte… Dann kann es natürlich dumm laufen… Naja… Aufjedenfall hat es Frau H. *********** geschafft sich innerhalb der Stellenausschreibung durch drei Stufen der Bewerbungskriterien zu kämpfen… Dann hoffe ich mal meinen Job noch lange behalten zu können…



Der Name der Angeklagten wurde aus Datenschutzgründen gekürzt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

In genau einer Woche beginnt die Hauptverhandlung. Gibt es hier jemanden vor Ort, der versuchen will, einen Sitzplatz zu ergattern?
MeTa
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MeTa »

Laut dem Artikel sind hier bereits die Verhandlungstage bis Ende Mai aufgelistet.
Am 28. April soll der Prozess des Jahres am Landgericht Rostock beginnen – insgesamt 16 weitere Verhandlungstermine wurden schon jetzt bestimmt. Nach dem 28. April wird am 30. April, am 5., 13., 21., 27. und 28. Mai, an acht Terminen im Juni und an zwei weiteren Terminen im Juli verhandelt.
https://www.berliner-kurier.de/panorama ... hatgpt.com

Dorina sagt am 30. April aus.
Beim Prozessauftakt wolle sie dabei sein, außerdem beim Urteil – und am 30. April soll sie laut eigener Aussage selbst vor Gericht aussagen. Ob sie auch dazwischen im Gerichtssaal sein wird, wird sich erst ab Ende April zeigen.
https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10031239
Das ist nur meine persönliche Einschätzung. Irrtum ausdrücklich vorbehalten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nikas »

MeTa hat geschrieben: Dienstag, 21. April 2026, 09:43:41 Laut dem Artikel sind hier bereits die Verhandlungstage bis Ende Mai aufgelistet.



https://www.berliner-kurier.de/panorama ... hatgpt.com

Dorina sagt am 30. April aus.


https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10031239
Dann wird M. als Vater vermutlich auch für den 30. geladen sein, wenn die Mutter fur den Tag geladen ist.

Ist denn wirklich hier keiner vor Ort / aus der Nähe und hätte Zeit und Lust zu versuchen einen Platz zu bekommen?
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SonntagsGast »

Matthias aus Plau hat geschrieben: Dienstag, 21. April 2026, 08:23:30 Achsoooo…. Noch ga nicht so drüber nachgedacht…. 🤔 Das könnte natürlich sein… Wie krass das es ausgerechnet Frau H.*********** getroffen hat. Nach welchem Auswahlverfahren der Polizei läuft sowas denn ab ? Weil Bewerbungen für so eine Stelle wird es denke ich eher weniger geben…. Ich hätte nicht so die Lust auf den Job… Aber manche hinterlassen einfach für alles ihre Visitenkarte… Dann kann es natürlich dumm laufen… Naja… Aufjedenfall hat es Frau H. *********** geschafft sich innerhalb der Stellenausschreibung durch drei Stufen der Bewerbungskriterien zu kämpfen… Dann hoffe ich mal meinen Job noch lange behalten zu können…


Das 'Auswahlverfahren' wie du es nennst, basiert sehr oft auf Zeugenaussagen, weshalb der Deutsche Strafprozess so anfällig ist. Bei den Wormser Prozessen wurden 25 Mann auf einen Schlag unschuldig für Jahre weggesperrt. Schon ein paar Tage her und das kommt doch heute gar nicht mehr vor, würde man meinen. Es waren Zeugenaussagen, die ein Ehepaar rund 700 Tage ohne nachweisbare Schuld hinter Gitter gebracht hat. Verantwortlich dafür die eigene Tochter..
'Horror Missbrauch von Goslar'

Die Vorwürfe gegen GH wiegen schwer und dementsprechend muss da was kommen, um all das einer einzigen Person anzulasten. Reichen dafür die uns bekannten Zeugen aus, die jetzt schon Wackelkandidaten sind, irgendein Flammenfoto oder ein Gutachten, das mögliche Motive darlegen soll (was auch immer das bedeuten soll)?


Falls das alles nicht ausreicht..

„Das Gericht prüft nicht, ob ein Angeklagter unschuldig ist. Es prüft nur, ob er schuldig ist.”

Henning Ernst Mueller, Strafrechts-Professor
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 21. April 2026, 11:29:20 Das 'Auswahlverfahren' wie du es nennst, basiert sehr oft auf Zeugenaussagen, weshalb der Deutsche Strafprozess so anfällig ist.

In diesem Falle hat sich die Angeklagte selbst beworben, also eine Initiativbewerbung sozusagen, und sie selbst ist eine ihrer Belastungszeugen.
SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 21. April 2026, 11:29:20 „Das Gericht prüft nicht, ob ein Angeklagter unschuldig ist. Es prüft nur, ob er schuldig ist.”

Henning Ernst Mueller, Strafrechts-Professor
... und wie wir jetzt wissen: Es streitet ja bereits die Unschuldsvermutung für die Angeklagten.....
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SonntagsGast »

Kalle hat geschrieben: Dienstag, 21. April 2026, 15:43:07 In diesem Falle hat sich die Angeklagte selbst beworben, also eine Initiativbewerbung sozusagen, und sie selbst ist eine ihrer Belastungszeugen.



... und wie wir jetzt wissen: Es streitet ja bereits die Unschuldsvermutung für die Angeklagten.....
Das hat die Kripo anscheinend nicht so gewertet, sonst wäre der Haftbefehl umgehend ausgestellt worden. Das Zitat besagt, daß nur weil jemand freigesprochen wird nicht klar ist wie die Person beteiligt war.

Streit über Schuld oder Unschuld finde ich persönlich nicht besonders spannend. Es kommt häufig zu Ermittlungsfehlern, Verbrecher werden gewiefter, Umstände sind manchmal ungünstig aus Sicht der Polizei, weshalb jeder zweite Mord unentdeckt bleibt. Ob jemand in diesem Fall verantwortlich gemacht werden kann, bleibt abzuwarten.
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