MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Quellenblick hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 20:04:52 In aller Kürze: Fish war der Ansicht, dass Frauke auch rechts gegangen sein muss (von der Pubausgangstür aus gesehen). Das ist aber nicht gesichert so, er hat sich vertan, was den Ablauf des Abends angeht. Auch Fish weiß nicht, ob Frauke rechts oder links ging. Das ist alles, was ich aussagen wollte.
Achso, jetzt weiß ich was du meinst. Das erklärt dann einiges.
SasiSaarbrooklyn
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SasiSaarbrooklyn »

Gast12345 hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:53:45 Dem gegenüber steht, dass auch Frank mit Frauke telefoniert und sie zweifelsfrei mit normal klingender Stimme (!) erkannt hat. Auch die Ausrufe „Mama, Mama, Mama“ (lt. Karen klingend wie ein „verwundetes Tier“) werden kaum von einer instruierten Person gekommen sein.
In der Netflix-Serie „Ein Freund, ein Mörder“ wurden sogar Stimmen aufgenommen, die nachweislich gar nicht existierten. So hatte sich da jemand reingesteigert.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Trodat5203 hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:34:30 Dominik Stawski sagt dazu: "Frauke hatte eine sehr markante, tiefe Stimme."
Markant - also ein hoher Wiedererkennungswert.
Ja, hatte sie. So auch zu hören..

Nichtsdestotrotz ist die Idee von Aufnahme und Realgespräch gut.

Frauke zB Inhalte auf ein Gerät einsprechen lassen, diese dann in jeweilige Funk.Zellen abspielen.

Realgespräche ebenso, aber dann nur aus der Gefangenschaftörtlichkeit.

Wann klang sie normal und wann verzerrt?
SasiSaarbrooklyn
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SasiSaarbrooklyn »

Sollte Frauke nicht die Anruferin gewesen sein, hat der Täter alles richtig gemacht. Das perfekte Alibi.
Gasto
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gasto »

Frage an Isabella: Rauchte Frauke?
Weiss es sonst jemand ob sie Raucherin war?
Wie weit weg war ansonsten der nächste Zigarettenautomat damals vom Pup in ihre Richtung der Wohnung?
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Gasto hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 20:45:47 Frage an Isabella: Rauchte Frauke?
Weiss es sonst jemand ob sie Raucherin war?
Wie weit weg war ansonsten der nächste Zigarettenautomat damals vom Pup in ihre Richtung der Wohnung?
Ja . waum? was spielt das für eine rolle?
Stockinger

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Stockinger »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 20:37:28
Nichtsdestotrotz ist die Idee von Aufnahme und Realgespräch gut.

Frauke zB Inhalte auf ein Gerät einsprechen lassen, diese dann in jeweilige Funk.Zellen abspielen.
In dem Fall sehe ich zumindest N ganz und gar nicht als Täter.
Nach allem, was ich von ihm mitbekommen habe, traue ich ihm das absolut nicht zu. Auch eine I als Ideengeberin sehe ich hier nicht.
Gast u

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast u »

Non_Toxic hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:00:14 Ich denke, dass das Unheil mit dem Schützenfest in Wewer begann. Dieses Fest blieb als eines der traurigsten Jahre in Erinnerung. Zum Ablauf konnte ich folgende Rekonstruktion erstellen:

• Freitag, 19. Mai 2006: Zapfenstreich und Auftakt des Schützenfestes.
• Samstag, 20. Mai 2006: Schützenball; in dieser Nacht geschah das Unglück, als N. mit seinen Freunden Geburtstag feiern wollte, bis Th. einfach verschwand.
• Sonntag, 21. Mai 2006: Der Tag, an dem der 21-jährige Jungschütze Th. morgens leblos gefunden wurde. Zusätzlich sorgte ein Sturm am Nachmittag dafür, dass der Festumzug abgebrochen und das Bataillon mit Bussen zum Zelt evakuiert werden musste.
• Montag, 22. Mai 2006: Schützenfrühstück

Einen Auftritt hatte auch der Spielmannszug von Wewer, der 2006 sein 100-jähriges Jubiläum feierte. Th. muss am Abend des Schützenballs vom Festzelt im/nahe Wiesenweg Richtung Schlosspark gelaufen sein (ca. 15 Minuten Gehweg), welcher durch die Alme durchzogen wird. In diesem bewaldeten Gebiet, also nahe der Alme muss die Leiche am Sonntag gefunden worden sein. Durch diese räumliche Nähe verbreitete sich die Nachricht am Sonntagmorgen sehr schnell unter den Gästen, während die polizeiliche Spurensicherung vor Ort im Einsatz war und die Bruderschaft versuchte, das Protokoll unter Schock fortzuführen. Ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen. Wenn man sich die Timeline ansieht, stellt sich die Frage, ob am Schützenball etwas vorgefallen ist, das Th. zu seinem Entschluss bewogen hat. Th. war verschwunden und wurde tot aufgefunden – und trotzdem machte N. sich scheinbar keine Sorgen, als nur exakt einen Monat später, am 20. Juni 2006, seine neue Bekannte Frauke ebenfalls spurlos verschwindet – um später ebenfalls tot in einem Waldstück aufgefunden zu werden.

Betrachtet man die Geografie, liegen zwischen dem Fundort von Th. und dem „Totengrund“ bei Lichtenau etwa 20 Kilometer, aber die B64 ist die zentrale Lebensader, die den Westen (Wewer) mit dem Osten (Lichtenau) verbindet. Die B64 umschließt Paderborn wie eine Tangente. Wenn das Unheil in Wewer begann und im Totengrund endete, bilden die Driburger Straße und die B64 die physische Brücke dazwischen. Ein Täter mit tiefer Ortskenntnis nutzt genau diese Strecke. In den Telefonaten gab es zwei Situationen, in denen Frauke etwas vehement dreimal wiederholte: „Ich bin in Paderborn“ und „Mama“. Wenn man sich das auf Google Maps anschaut, fällt auf, dass die B64 wie eine fast schnurgerade Achse Wewer im Westen mit der Driburger Straße im Osten verbindet. Es wirkt, als sei dieser Korridor das eigentliche Operationsgebiet gewesen, in dem sich der Täter sicher fühlte. Bis auf Paderborn-Sennelager im Norden liegen alle Standorte der Lebenszeichen – von Mönkeloh im Westen bis Nieheim im Osten – direkt auf dieser B64-Achse.

Selbst wenn mit „Mama“ nicht die Driburger Straße gemeint war, sondern Bad Driburg, führt von Paderborn aus ebenfalls die B64 dorthin. Vielleicht wollte Frauke einen dreifachen Hinweis geben (3x Wiederholung): 1. auf das Umfeld der Driburger Straße, 2. auf den Spielplatz (wo man oft „Mama“ hört) und 3. auf Bad Driburg (wobei auch hier die B64 Paderborn (3x „Ich bin in Paderborn“) und Bad Driburg („Mama“) verbindet). Hätte die Polizei Kontrollen auf der B64 eingeführt oder Kameraaufnahmen ausgewertet, hätte man ein Auto identifizieren können, das zu den Telefonzeiten auf dieser Strecke unterwegs war. Ich sehe hier ein Muster, das durch die einzige Ausnahme bestätigt wird: Paderborn-Sennelager am Donnerstag, den 22. Juni um 22:26 Uhr. Dies ist der einzige Tag, der N. durch seine Spätschicht bis 22:15 Uhr ein Alibi gibt. In der Mitte zwischen Sennelager und Paderborn liegt Schloss Neuhaus, und auch Hövelhof (N. Wohnort) ist nicht weit entfernt.
Ein weiteres Puzzlestück, das selten beachtet wird: Die geografische Klammer zwischen den Fundorten besteht durch das hydrologische System von Altenau und Alme. Die Altenau entspringt im Bereich des Totengrunds bei Lichtenau und mündet unterhalb von Wewer in die Alme. Damit bilden beide Orte, der Totengrund (Ost) und Wewer (West), die Endpunkte desselben Wasserweges. Ein naturverbundener Mensch oder ein Pilzsammler wie F., könnte das sicher gewusst haben. Es ist die Verbindung zwischen Quelle und Mündungsebene.

Es gibt einfach zu viele Zufälle. Th. verschwand am 20.05.2006, Frauke am 20.06.2006. Nach Kübler-Ross verläuft Trauer in Phasen; Phase 2 (Zorn) und Phase 3 (Verhandeln, eine Phase hoher Unsicherheit) passen zeitlich genau auf das Umfeld im Juni. Dazu kommt, dass die Personen N, A, G und teilweise F nicht nur einen Bezug zu den Funkmasten haben, sondern auch im gleichen Betrieb gearbeitet haben – einer vermutlich in Leitungsposition – und einer davon nahe der Driburger Straße wohnte. Wenn es einen Täterkreis aus 3-4 Personen gibt, erklärt das die wechselnden Orte, die Alibi-Konstruktion und die Zeit für die „Pflege“ eines gefangenen Menschen.

An der Leiche wurde ein Gegenstand gefunden, der nicht von Frauke war, und laut „Mord auf Ex“ fehlte ein vierter Gegenstand von ihr. Neben Handy, Tasche, Geldbörse und Uhr haben wir nun vier fehlende Gegenstände (das Handy wurde vermutlich vernichtet) bei vier Verdächtigen (Trophäen?). Im letzten Telefonat sagte Frauke, sie habe keine Angst. Wenn sie den Täter kannte, würde das eine geringere Angst erklären („Der tut mir schon nicht wirklich weh“). Auch das „Framing“ von C. ist auffällig: Frauke durfte scheinbar nur ihn anrufen, damit er als Täter dasteht. Wäre ihre Schwester beim letzten Telefonat nicht bei ihm gewesen, wäre er wohl bis heute der Hauptverdächtige. Eine Woche nach dem Verschwinden stand die Polizei bei N. auf der Arbeit – genau im Zeitrahmen des letzten Anrufs. Musste Frauke weg, weil die Ermittler eine neue Spur verfolgten? Da an den Knochen keine Brüche oder Einkerbungen gefunden wurden, könnte sie durch Medikamente ruhiggestellt worden sein, was am Ende zum Tod führte. Das könnte rechtlich auf Totschlag hinauslaufen. Mit Blick auf die Verjährungsfrist von 20 Jahren für Totschlag würde das die aktuelle Unruhe beim Täterkreis erklären. Insgesamt glaube ich an einen manipulativen Täter aus Fraukes Umfeld, der Macht ausüben wollte und sich in der Gegend perfekt auskannte.

Der Kreis schließt sich.

Ein abschließender Gedanke: Habt ihr schon einmal daran gedacht, dass I. vielleicht gar nicht primär N. schützten will, sondern eigentlich F.?
Sehr wohl.
Wo war F eigentlich am Abend des 20.06.? @Isabella2026
DarkMarkDoom
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von DarkMarkDoom »

Non_Toxic hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:00:14 Ich denke, dass das Unheil mit dem Schützenfest in Wewer begann. Dieses Fest blieb als eines der traurigsten Jahre in Erinnerung. Zum Ablauf konnte ich folgende Rekonstruktion erstellen:

• Freitag, 19. Mai 2006: Zapfenstreich und Auftakt des Schützenfestes.
• Samstag, 20. Mai 2006: Schützenball; in dieser Nacht geschah das Unglück, als N. mit seinen Freunden Geburtstag feiern wollte, bis Th. einfach verschwand.
• Sonntag, 21. Mai 2006: Der Tag, an dem der 21-jährige Jungschütze Th. morgens leblos gefunden wurde. Zusätzlich sorgte ein Sturm am Nachmittag dafür, dass der Festumzug abgebrochen und das Bataillon mit Bussen zum Zelt evakuiert werden musste.
• Montag, 22. Mai 2006: Schützenfrühstück

Einen Auftritt hatte auch der Spielmannszug von Wewer, der 2006 sein 100-jähriges Jubiläum feierte. Th. muss am Abend des Schützenballs vom Festzelt im/nahe Wiesenweg Richtung Schlosspark gelaufen sein (ca. 15 Minuten Gehweg), welcher durch die Alme durchzogen wird. In diesem bewaldeten Gebiet, also nahe der Alme muss die Leiche am Sonntag gefunden worden sein. Durch diese räumliche Nähe verbreitete sich die Nachricht am Sonntagmorgen sehr schnell unter den Gästen, während die polizeiliche Spurensicherung vor Ort im Einsatz war und die Bruderschaft versuchte, das Protokoll unter Schock fortzuführen. Ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen. Wenn man sich die Timeline ansieht, stellt sich die Frage, ob am Schützenball etwas vorgefallen ist, das Th. zu seinem Entschluss bewogen hat. Th. war verschwunden und wurde tot aufgefunden – und trotzdem machte N. sich scheinbar keine Sorgen, als nur exakt einen Monat später, am 20. Juni 2006, seine neue Bekannte Frauke ebenfalls spurlos verschwindet – um später ebenfalls tot in einem Waldstück aufgefunden zu werden.

Betrachtet man die Geografie, liegen zwischen dem Fundort von Th. und dem „Totengrund“ bei Lichtenau etwa 20 Kilometer, aber die B64 ist die zentrale Lebensader, die den Westen (Wewer) mit dem Osten (Lichtenau) verbindet. Die B64 umschließt Paderborn wie eine Tangente. Wenn das Unheil in Wewer begann und im Totengrund endete, bilden die Driburger Straße und die B64 die physische Brücke dazwischen. Ein Täter mit tiefer Ortskenntnis nutzt genau diese Strecke. In den Telefonaten gab es zwei Situationen, in denen Frauke etwas vehement dreimal wiederholte: „Ich bin in Paderborn“ und „Mama“. Wenn man sich das auf Google Maps anschaut, fällt auf, dass die B64 wie eine fast schnurgerade Achse Wewer im Westen mit der Driburger Straße im Osten verbindet. Es wirkt, als sei dieser Korridor das eigentliche Operationsgebiet gewesen, in dem sich der Täter sicher fühlte. Bis auf Paderborn-Sennelager im Norden liegen alle Standorte der Lebenszeichen – von Mönkeloh im Westen bis Nieheim im Osten – direkt auf dieser B64-Achse.

Selbst wenn mit „Mama“ nicht die Driburger Straße gemeint war, sondern Bad Driburg, führt von Paderborn aus ebenfalls die B64 dorthin. Vielleicht wollte Frauke einen dreifachen Hinweis geben (3x Wiederholung): 1. auf das Umfeld der Driburger Straße, 2. auf den Spielplatz (wo man oft „Mama“ hört) und 3. auf Bad Driburg (wobei auch hier die B64 Paderborn (3x „Ich bin in Paderborn“) und Bad Driburg („Mama“) verbindet). Hätte die Polizei Kontrollen auf der B64 eingeführt oder Kameraaufnahmen ausgewertet, hätte man ein Auto identifizieren können, das zu den Telefonzeiten auf dieser Strecke unterwegs war. Ich sehe hier ein Muster, das durch die einzige Ausnahme bestätigt wird: Paderborn-Sennelager am Donnerstag, den 22. Juni um 22:26 Uhr. Dies ist der einzige Tag, der N. durch seine Spätschicht bis 22:15 Uhr ein Alibi gibt. In der Mitte zwischen Sennelager und Paderborn liegt Schloss Neuhaus, und auch Hövelhof (N. Wohnort) ist nicht weit entfernt.
Ein weiteres Puzzlestück, das selten beachtet wird: Die geografische Klammer zwischen den Fundorten besteht durch das hydrologische System von Altenau und Alme. Die Altenau entspringt im Bereich des Totengrunds bei Lichtenau und mündet unterhalb von Wewer in die Alme. Damit bilden beide Orte, der Totengrund (Ost) und Wewer (West), die Endpunkte desselben Wasserweges. Ein naturverbundener Mensch oder ein Pilzsammler wie F., könnte das sicher gewusst haben. Es ist die Verbindung zwischen Quelle und Mündungsebene.

Es gibt einfach zu viele Zufälle. Th. verschwand am 20.05.2006, Frauke am 20.06.2006. Nach Kübler-Ross verläuft Trauer in Phasen; Phase 2 (Zorn) und Phase 3 (Verhandeln, eine Phase hoher Unsicherheit) passen zeitlich genau auf das Umfeld im Juni. Dazu kommt, dass die Personen N, A, G und teilweise F nicht nur einen Bezug zu den Funkmasten haben, sondern auch im gleichen Betrieb gearbeitet haben – einer vermutlich in Leitungsposition – und einer davon nahe der Driburger Straße wohnte. Wenn es einen Täterkreis aus 3-4 Personen gibt, erklärt das die wechselnden Orte, die Alibi-Konstruktion und die Zeit für die „Pflege“ eines gefangenen Menschen.

An der Leiche wurde ein Gegenstand gefunden, der nicht von Frauke war, und laut „Mord auf Ex“ fehlte ein vierter Gegenstand von ihr. Neben Handy, Tasche, Geldbörse und Uhr haben wir nun vier fehlende Gegenstände (das Handy wurde vermutlich vernichtet) bei vier Verdächtigen (Trophäen?). Im letzten Telefonat sagte Frauke, sie habe keine Angst. Wenn sie den Täter kannte, würde das eine geringere Angst erklären („Der tut mir schon nicht wirklich weh“). Auch das „Framing“ von C. ist auffällig: Frauke durfte scheinbar nur ihn anrufen, damit er als Täter dasteht. Wäre ihre Schwester beim letzten Telefonat nicht bei ihm gewesen, wäre er wohl bis heute der Hauptverdächtige. Eine Woche nach dem Verschwinden stand die Polizei bei N. auf der Arbeit – genau im Zeitrahmen des letzten Anrufs. Musste Frauke weg, weil die Ermittler eine neue Spur verfolgten? Da an den Knochen keine Brüche oder Einkerbungen gefunden wurden, könnte sie durch Medikamente ruhiggestellt worden sein, was am Ende zum Tod führte. Das könnte rechtlich auf Totschlag hinauslaufen. Mit Blick auf die Verjährungsfrist von 20 Jahren für Totschlag würde das die aktuelle Unruhe beim Täterkreis erklären. Insgesamt glaube ich an einen manipulativen Täter aus Fraukes Umfeld, der Macht ausüben wollte und sich in der Gegend perfekt auskannte.

Der Kreis schließt sich.

Ein abschließender Gedanke: Habt ihr schon einmal daran gedacht, dass I. vielleicht gar nicht primär N. schützten will, sondern eigentlich F.?
Hm…hm… die Person hiess aber T.V., „unser“ T hieß aber T.K. und kam wenige Tage später ums Leben.
Aber trotzdem interessant, dass es in so kurzer Zeit zwei Tode in dem Umfeld einer Familie gab.
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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SasiSaarbrooklyn hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 20:44:31 Sollte Frauke nicht die Anruferin gewesen sein, hat der Täter alles richtig gemacht. Das perfekte Alibi.
Naja, mit jedem weiteren Anruf und jedem weiteren Gesprächspartner stieg die Gefahr, aufzufliegen.
Bei einer in Echtzeit telefonierenden Person durch die Erkenntnis der Gesprächspartner, dass es sich nicht um Fraukes Stimme handelt und bei Aufnahmen von Fraukes Stimme durch nicht plausible Gesprächsverläufe.
Warum hätte der Täter + ggf. Komplizin es nicht bei einem Anruf belassen sollen, in dem Frauke bzw ihre Imitatorin beispielsweise sagt, dass sie eine Auszeit braucht und sich niemand Sorgen machen muss?
Johnny77

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Johnny77 »

Gasto hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 20:45:47 Frage an Isabella: Rauchte Frauke?
Weiss es sonst jemand ob sie Raucherin war?
Wie weit weg war ansonsten der nächste Zigarettenautomat damals vom Pup in ihre Richtung der Wohnung?
Gemäß einem Beitrag von Malinka hat Frauke nicht geraucht (und diese Info kann sie nur von Isabella haben).
Quellenblick
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Quellenblick »

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 20:50:56 Ja . waum? was spielt das für eine rolle?
Na ja... vielleicht begegnete sie jemanden in der Raucherpause. Im Pub oder auf der Arbeit...
Gasto
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gasto »

Ich bin mir nach allen neuen Erkenntnissen sicher dass sie den Täter kannte,ziemlich gut kannte.Selbst wenn Fraukes Mum nur Teileinsicht in die Akte bekommen hätte wird sie 100 Prozent in rechter Richtung unterwegs sein sonst würden sich nicht plötzlich gewisse Leute hier anmelden..Ihr hattet eine Auseinandersetzung,Frauke passte nicht ins Bild sie war eine ehrliche Haut.Sie hatte vl jemand schöne Augen gemacht was der noch ziemlich frischen Beziehung damals nicht ins Bild passte.. Klassischer Grund- Eifersucht! Redet!! Erleichtert euch selber denn wir werden nicht aufhören euch am Sack zu gehn,eich jeden Tag dran aufs neue erinnern! Wir wissen alle das ihr schon lange mitliest!
Felix86
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Felix86 »

Quellenblick hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 21:28:11 Na ja... vielleicht begegnete sie jemanden in der Raucherpause. Im Pub oder auf der Arbeit...
Dazu muss man nicht rauchen...
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Der Täter muss Kenntnis gehabt haben bzgl Fraukes Abendplanung. Woher auch immer.

Sollte der Täter die Info von Frauke selbst erhalten haben, womöglich Smalltalk so wäre die Frage:

Gab es in oder um die Krankenpflegeschule zB externe Lehrer/Ausbilder oder Schnittstellen (externe Dienstleister wie zB Cateringservice, Bestatter, usw.) ins Krankenhaus an jenem Tag? Wo gab es kommunikative Berührungspunkte? Nach dem Motto: „was hast du heute noch so vor..?“
Stockinger

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Stockinger »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 21:41:27 Der Täter muss Kenntnis gehabt haben bzgl Fraukes Abendplanung. Woher auch immer.
Was spricht dagegen, dass ihr jemand einfach in der Nähe ihres Wohnhauses aufgelauert hat?
Das hätte doch einige Vorteile gegenüber eines belebten Bereiches mit vielen Leuten und Überwachungskameras.
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

Der Abend wo T verschwand war ja N Geburtstag.. ich könnte mir vorstellen das eine Überraschung für N geplant war..
Liegt doch nahe..
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Ebenso wird zu wenig über das Haupt-Act am 20. Juni berichtet: das Spiel der dt. Nationalmannschaft. Ist hier irgendwas vorgefallen? Gab es da die Kontaktaufnahme durch den Täter? Hierüber gibt es kaum Infos.

Weiter nicht unwichtig: Halb Deutschland war an jenem Tag im Fußballfieber, halb Deutschland am feiern und es floss Bier in rauen Mengen. Komplette Betriebe und Abteilungen waren zur Anstoßzeit vor dem TV. Auch in Betrieben komplette Lockerheit, teils Stillstand. Der Täter wird also nicht zu denjenigen gehört haben, die Alkohol getrunken haben aufgrund der Autofahrt. Klingt banal, lässt aber Viele ausschließen. Und genau diese Unübersichtlichkeit und der nationale Vollrausch kann für ein leichtes, „unsichtbares“ Spiel gesorgt haben.
Gasto
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gasto »

Die Sache mit den Zigaretten kommt daher dass neben Fraukes Leiche ziemlich sicher eine Zigarettenverpackung lag..Zig Leute inkl mir selber bearbeiten das Bild so scharf wie möglich inkl Fotographen mit ihren Möglichkeiten die sie ausschöpfte, das Bild gibt eine Zigarretenschachtel..Ist das vl sogar der Hinweis von ...?
schnelllergast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von schnelllergast »

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 21:04:20 Naja, mit jedem weiteren Anruf und jedem weiteren Gesprächspartner stieg die Gefahr, aufzufliegen.
Bei einer in Echtzeit telefonierenden Person durch die Erkenntnis der Gesprächspartner, dass es sich nicht um Fraukes Stimme handelt und bei Aufnahmen von Fraukes Stimme durch nicht plausible Gesprächsverläufe.
Warum hätte der Täter + ggf. Komplizin es nicht bei einem Anruf belassen sollen, in dem Frauke bzw ihre Imitatorin beispielsweise sagt, dass sie eine Auszeit braucht und sich niemand Sorgen machen muss?
Gute Frage, ja!

In dem Zusammenhang stellte ich mir auch die Frage, warum nicht als erstes eine SMS verfasst wurde und dann abgewartet, wie darauf "reagiert" wird?
Nein, die erste Kontaktaufnahme (also die erste Nachricht in der besagten Nacht um 00.49 Uhr beziehe ich jetzt nicht ein, da diese noch "normal" klang) war ein Anruf. Erst beim zweiten Kontakt wurde zunächst eine SMS verschickt, dann aber doch wieder ein Anruf angenommen.

Die Frage mit dem Auffliegen durch jedes weitere Gespräch stellt sich auch und insbesondere dann, wenn F selbst durch die Gegend transportiert wurde und sprach: jedes Mal große Gefahr, dass sie Namen nennt oder flüchtet oder gesehen wird.
Warum also dann nicht Frauke einmal dazu zwingen, dass sie sagt, sie brauche eine Auszeit?
Es muss einen Sinn dahinter geben "Nachweise" zu bringen, dass Frauke lebt.

Mein Erklärungsversuch orientiert sich am Zweck der Anrufe:

Die Anrufe dienten dazu - den Tötungszeitpunkt zu verschleiern - Suchen zu verzögern und -Alibi zu verschaffen.
Wenn Frauke sich "nachweislich" eine Woche noch meldet, also ja am Leben ist, und der Täter aber in der Woche ständig anderswo war, womöglich sogar eine Helferin hatte, die anrief, ist das für den Täter ein recht gutes Alibi. Wenn der Täter zum Tötungszeitpunkt kein Alibi hatte, hätte ihn dieses Vorgehen gerettet. (Bei nur einem Anruf - Auszeit -hätte dies mit dem Alibi und der "nachweislich" lebenden Frauke ja nicht funktioniert)
Ich denke man wurde auch von Anruf zu Anruf mutiger, nachdem beim ersten sehr kurzen 20 sekunden Anruf kein Verdacht geschöpft wurde.
Womöglich war es dem Täter auch recht egal, ob die Anrufe als Fake angezweifelt werden, da sie diesbezüglich nicht wirklich etwas zu verlieren hatten, es war halt quasi "ein Versuch" wert.
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