MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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DarkMarkDoom
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Stockinger hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 17:15:46 Sagte ausschließlich N, dass er nachts aus Gründen der Trauer auf dem Friedhof rumhing oder sonst noch jemand?
Warum geht man damit hausieren?
Um zu verdeutlichen, wie sehr man doch trauert?
Er wurde damit ja laut eigener Aussage konfrontiert, da sich der Friedhof ja dicht im Bereich der Funkzellen des Gewerbegebietes befand. Stawski fragte ihn, wie der Verdacht zustande kam. Hausieren würde ich es also nicht nennen.
SasiSaarbrooklyn
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SasiSaarbrooklyn »

schnellergast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 14:12:36
- Irgendwann im Verlauf bis zum ersten Anruf, vertraut sich der Täter aufgrund wachsenden Drucks einer weiblichen Angehörigen, Freundin an. Vielleicht sagt er F wäre im Streit, quasi bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Eventuell spricht auch diese Vertrauensperson den Täter an, weil sie etwas bei ihm bemerkt hat. Er bittet die Person darum, die Anrufe zu tätigen und diese willigt ein. Im Verlauf fuhr man an verschiedene Orte in Paderborn und hat unauffällig die Anrufe abgesetzt. Dafür spricht auch, dass einmal 2 Minuten nach Senden einer SMS spontan ein Anruf des Bruders angenommen wurde. Ich denke nämlich nicht, dass man F mitgenommen hätte, um eine SMS abzusetzen und danach zu warten. Unter diesen Umständen hat man aber spontan entschieden, einfach doch abzunehmen. Ich hoffe der Gedankengang ist irgendwie nachvollziehbar?
Ja, ist er.
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Das würde ja aber bedeuten, dass sich C, K und F geirrt hätten. Alle drei haben ausgesagt, es sei sicher Frauke gewesen.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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schnellergast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 16:31:45 Ich habe nochmals Quellen dazu gesucht, was über Fraukes Stimme gesagt wurde:

Beschreibungen ihrer Stimme / ihres Klangs
• „sehr verwaschen“
• „wie in Trance“
• „müde, neben sich und benommen“
• „sehr verlangsamt“
• „unnatürlich“
• „gefasst klingend – und doch unnatürlich wirkend“
Konkrete Aussagen von Angehörigen / Berichten
• Ihr Mitbewohner Chris erinnerte sich, ihre Stimme habe „sehr verwaschen, wie in Trance“ geklungen.
• Ihre Schwester Karen bestätigte diesen Eindruck beim letzten Gespräch.
• In einem Podcast wird beschrieben, sie habe „müde, neben sich und benommen“ geklungen.
• Ein weiterer Bericht beschreibt eine Stimme, die „gefasst klingt – und doch unnatürlich wirkt“.

Für mich ist es zusammenfassend so, dass die Angerufenen schon glaubten mit Frauke zu sprechen, Frauke jedoch für sie merklich „anders“ klang. Die erste und naheliegende Schlussfolgerung war nun, dass sie unter Zwang und Sedierung sprach.
100% kann es jedoch nie geben, wenn ich die Person nicht lebend vor mir sehe und Wahrnehmung ist psychologisch stark von der Erwartungshaltung, Hoffnung und Aufregung beeinflusst. Zudem waren die ersten Gespräche nie länger als eine Minute, erst das letzte Gespräch dauerte länger.
Manche Menschen haben Stimmen die sehr einmalig sind, manche nicht, wir wissen es nicht, wie es bei F war.

Ja, der Täter musste dann wohl ungefähr mit Frauke bekannt gewesen sein. Dazu passt auch die Annahme der Familie, dass sie zu keinem Unbekannten ins Auto wäre.
Wer da als Kontakt in Frage kam,wissen wir nicht, aber die EB meinten doch selbst, dass sie davon ausgehen dem Täter bereits gegenüber gesessen zu sein…

Ich persönlich kann mir ein Festhalten und immer wieder aus dem Versteck holen und zu den Orten in Paderborn transportieren nur schwer vorstellen, ohne dass es hierbei zu Zeugenbeobachtungen, Hören von Hilfeschreien etc. kam. Dafür wären räumlich schon sehr spezielle Voraussetzungen notwendig gewesen (zum Verbringen aus Versteck ins Auto).
An ein Festhalten in einem Gefährt mag ich wohl auch nicht so recht glauben, aus einem Wohnmobil oder Transporter kann man ausbrechen, Lichter raustreten, Fenster raustreten etc und lautdicht sind die auch nicht..Ich schätze Frauke so ein, dass sie doch alles versucht hätte.
Dad hätte alles sehr, sehr abgelegen oder penibel vorbereitet sein müssen (siehe Fritzl oder Priklopil) und dann wiederum würde sich die Frage stellen, warum man für Telefonate ausgerechnet Paderborn wählt und nicht etwas abgelegenes.

Also falls wieder jemand aus dem Kreis mitliest, wollte ich den Gedanken einfach mal loswerden. Vielleicht ergibt sich eine neue Denkrichtung.
Je mehr darüber nachgedacht wird, desto schlüssiger wird es.

Meld Dich bitte mal hier im Forum an. Solche Ansätze, wenn auch zigmal ähnlich diskutiert, sind gut.
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DB Cooper
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von DB Cooper »

Shadow hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 12:26:12 Ich verstehe worauf du hinaus willst.
Aber einen Schritt voraus ist immer noch die Polizei.
Denn die teilt den nächsten Schritt erst der Mutter / Freunde im Nachhinein mit.
Den ultimativen Wert über den Ermittlungstand sehe ich bei der Polizei selbst.
Stelle dir vor, jemand aus Fraukes Bekanntenkreis stammt aus einer Polizei Familie & fragt scheinheilig nach dem Ermittlungsstand nach.
So ein Vorsprung an Wissen könnte ihm die nötige Sicherheit gegeben haben, zum Benhausener Feld zurückzukehren.
Der Gedanke ist eigentlich von mir inkludiert. Ich weiß aber nicht, ob er solche Kontakte hatte. Die Infos können aber auch über Dritte gekommen sein, die Frauke nah standen und eben solche Kontakte hatten. Aber die Bewegung im Umfeld ihrer Bekannten ist genau mein Gedanke.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

schnellergast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 14:12:36 Hallo,
ich hab hier noch nie etwas verfasst, den Fall aber lange verfolgt und würde nach den letzten Podcasts zu Frauke gerne mal meine Überlegungen teilen.

Ich weiß, dass meine Theorie in der Vergangenheit bereits geäußert, kritisiert und oft abgelehnt wurde, aber nach 20 Jahren ohne Ergebnis, ist es vielleicht doch eine Option die man bedenken sollte, da sie vieles verändert.

Im aktuellsten Podcast sagte Frau Liebs, dass die Funkzelle Entrup wohl sehr groß sei (bis zu 15km?) und auch bis zu einer Anhöhe reiche.
Wenn man sich das auf der Karte anschaut, liegt also der Fundort von Frauke in dem Hebramwald nicht so weit von dieser Funkzelle entfernt, aus der die erste Nachricht abgesetzt wurde.

Ich denke, dass die Anrufe nicht nur dazu dienten, ein Alibi zu haben, sondern auch, dass Frauke nicht zu schnell gesucht und gefunden wird.
Eventuell hatte der Täter nämlich Angst, dass es schnell zu Absuchen in dem Gebiet östlich von Paderborn kommen würde.

Vorab: ich möchte keinen Verdacht in Richtung irgendeiner Person richten, ich bin davon überzeugt, dass die Familie von Frauke und auch C absolut unschuldig sind und nach bestem Gewissen ausgesagt haben!!!

Der wahrscheinlichste Ablauf für mich ist der folgende:

-F trifft nach Verlassen des Pubs auf einen Täter, der ihr zumindest flüchtig bekannt ist, er überredet sie, noch aus der Stadt rauszufahren, eventuell um die laue Sommernacht noch zu genießen, Sterne schauen, ein Bier trinken etc.
Frauke kommt erst nach etwas Zeit in den Sinn, dass sie ja Christos noch Bescheid geben muss, dass sie sich verspätet, und sie selbst sendet im Beisein des Täters noch die letzte Nachricht um 00.49 Uhr von ihrem Handy - mit einem erholten Akku oder sie hat im Auto laden können oder nochmals Akku getauscht. Das glaube ich, da die Nachricht noch sehr nach Frauke klang und auch inhaltlich etwas mitgeteilt wurde (Spiel war lustig etc). Frauke dachte zu dem Zeitpunkt, dass sie in dieser Nacht noch heimkommen würde, sie war noch freiwillig mit jemandem unterwegs, bei dem sie jedoch nicht übernachten wollte. Es klingt für mich so, als hätte sie damit gerechnet in den nächsten 1-2 Stunden zuhause zu sein.

-Irgendwann kurz danach eskaliert die Situation, es kommt zu einem Übergriff oder Streit, im Rahmen dessen der Täter F tötet. Der Täter legt die Leiche schnellstmöglich, planlos und hastig noch in derselben Nacht im Hebramwald ab. Kein Vergraben etc.
Die Handtasche und Handy von F nimmt er an sich. Die Uhr ging eventuell bei einem Übergriff ab. Warum ich das glaube? Es ist leider einfach das häufigste Szenario, wie eine junge Frau ermordet wird.

-Der Täter verfolgt die Medien und Suchmaßnahmen, am ersten Tag (21.) gibt es keine Anrufe o SMS von F.
Der Täter ist in einem Schockzustand und weiß noch nicht, wie er handeln soll. Eventuell hat er kein Alibi oder auch Angst von Zeugen mit F gesehen worden zu sein.

- Irgendwann im Verlauf bis zum ersten Anruf, vertraut sich der Täter aufgrund wachsenden Drucks einer weiblichen Angehörigen, Freundin an. Vielleicht sagt er F wäre im Streit, quasi bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Eventuell spricht auch diese Vertrauensperson den Täter an, weil sie etwas bei ihm bemerkt hat. Er bittet die Person darum, die Anrufe zu tätigen und diese willigt ein. Im Verlauf fuhr man an verschiedene Orte in Paderborn und hat unauffällig die Anrufe abgesetzt. Dafür spricht auch, dass einmal 2 Minuten nach Senden einer SMS spontan ein Anruf des Bruders angenommen wurde. Ich denke nämlich nicht, dass man F mitgenommen hätte, um eine SMS abzusetzen und danach zu warten. Unter diesen Umständen hat man aber spontan entschieden, einfach doch abzunehmen. Ich hoffe der Gedankengang ist irgendwie nachvollziehbar?

- Ja, Christos sowie Schwester u Bruder von F waren davon überzeugt mit F zu sprechen, jedoch haben C und Schwester wohl angegeben, dass F "wie unter Drogen" etc klang. Das bedeutet für mich - sie klang sehrwohl anders. Aus diesem Grund bin ich nicht davon überzeugt, dass es sich um F handelte und es gibt für mich keinen objektiven Beweis, dass F die erste Nacht überlebt hat.
Dafür spricht für mich auch, dass die Gespräche mit F total inhaltslos waren: es wurde nichts gesagt, was nur F wissen konnte, der Name des Täters wurde nicht genannt und auch kein versteckter Hinweis. Die Gespräche - bis auf das allerletzte - waren auch durchwegs sehr kurz.
Hier wäre interessant, was in den Medien genau vor diesem letzten Gespräch kommuniziert wurde.

In einem anderen Forum habe ich einen guten Beitrag hierzu gelesen, der erklärte, warum auch der Enkeltrick über das Telefon immer wieder funktioniert. Meiner Meinung nach funktioniert es umso besser, wenn man sich sediert, schläfrig eventuell eben mit tieferer Stimme stellt.
Ich glaube daher nicht daran, dass der Täter mit F durch die Gegend fuhr.
Zu riskant, dass F sich in einem Fahrzeug bemerkbar macht, ins Lenkrad greift, schreit, tritt, einen Hinweis gibt oder Namen nennt, letztendlich auch, im Rahmen der Fahrten einfach flüchtet. Gerade wenn man jemanden unter Drogen setzt, ist es sehr schwer zu kontrollieren, was diese Person in dem Zustand von sich gibt. Erst recht für einen unbekannten Täter, dessen Namen sie nicht kennt und nennen kann, ist dieses Risiko doch absolut unnötig.

Hingegen gibt es immer wieder Fälle, in denen Täter nach vollendeter Tat von nahestehenden Personen gedeckt werden bzw bei der Vernichtung von Beweismitteln aktiv geholfen wird. Solche Strafvereitlung ist beispielsweise im Rahmen der Familie sogar straffrei.
Ob ein männlicher Täter (und davon gehe ich aus), seine Stimme selbst so verstellen konnte, dass es wie F klang, das weiß ich nicht.

Wer nun dieser Täter sein könnte, das weiß ich nicht, wenn man diese Überlegungen dem Fall zugrunde legt, ergeben sich hinsichtlich Alibis aber komplett neue Möglichkeiten, die man vielleicht endlich mal beleuchten sollte.

Lieben Gruß
Diesen Ansatz gibt es fast seit dem ersten Tag hier im HET. Diaz hatte immer wieder Ideen in dieser Richtung. Ich selbst habe die Idee innerlich lange abgelehnt bis Userin Sonne/Licht /Nancy hier auftauchte und eine sehr merkwürdige Story erzählte, die sie in den ZH mit dem Fall Frauke Liebs brachte. Das besondere Merkmal ihrer Story war , dass sie im Berufskolleg Warburg durch Drogen handlungsunfähig gemacht wurde,gekidnappt und von jemandem gefangen gehalten wurde. Sie vertauschte in ihrer Beschreibung Daten. Nach meiner simplen Recherche war aber klar, dass sich diese "Geschichte"(viel daran ist sicher eine Geschichte aber bestimmt nicht alles),dass man sie genau am Donnerstag Mittag dort i n der Kantine mitgenommen haben muss.Am Donnerstag kam der erste Anruf einer weiblichen Person /Frauke? Am Freitag musste diese Person noch einmal in Warburg zum Empfang ihres Zeugnisses erscheinen. Sie meinte, dass sie da der Wilfried aus Höxter begleitet hätte.-- Diese Frau war sehr verwirrt. Hatte immer noch Angst. Stand vielleicht unter Drogen oder anderen Psychopharmaka. Aber sie wusste,dass es um das Schützenfest in Wewer ging.Und das zu eines Zeit als hier noch alle rätselten, welches Schützenfest es wohl war.--Sie schrieb auch, dass einige (wer ?)sie als Täterin sehen.---Diese ganze verworrene Geschichte von Sonne/Licht/Nancy hat mich dazu gebracht, genau das anzunehmen, was Du auch annimmst. Frauke starb in der ersten Nacht. Man besorgte sich eine Frau, die man instruierte. Und wenn man sie wirklich selbst gefangen nahm, um diesen Teil zu bewerkstelligen, dann wird sie auch um ihr eigenes Leben gebangt haben.(Sonne /Licht gibt an, dass sie von Security befreit wurde.--Man kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass so etwas möglich ist. Doch Täter werden erfinderisch.
Non_Toxic

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Non_Toxic »

Ich denke, dass das Unheil mit dem Schützenfest in Wewer begann. Dieses Fest blieb als eines der traurigsten Jahre in Erinnerung. Zum Ablauf konnte ich folgende Rekonstruktion erstellen:

• Freitag, 19. Mai 2006: Zapfenstreich und Auftakt des Schützenfestes.
• Samstag, 20. Mai 2006: Schützenball; in dieser Nacht geschah das Unglück, als N. mit seinen Freunden Geburtstag feiern wollte, bis Th. einfach verschwand.
• Sonntag, 21. Mai 2006: Der Tag, an dem der 21-jährige Jungschütze Th. morgens leblos gefunden wurde. Zusätzlich sorgte ein Sturm am Nachmittag dafür, dass der Festumzug abgebrochen und das Bataillon mit Bussen zum Zelt evakuiert werden musste.
• Montag, 22. Mai 2006: Schützenfrühstück

Einen Auftritt hatte auch der Spielmannszug von Wewer, der 2006 sein 100-jähriges Jubiläum feierte. Th. muss am Abend des Schützenballs vom Festzelt im/nahe Wiesenweg Richtung Schlosspark gelaufen sein (ca. 15 Minuten Gehweg), welcher durch die Alme durchzogen wird. In diesem bewaldeten Gebiet, also nahe der Alme muss die Leiche am Sonntag gefunden worden sein. Durch diese räumliche Nähe verbreitete sich die Nachricht am Sonntagmorgen sehr schnell unter den Gästen, während die polizeiliche Spurensicherung vor Ort im Einsatz war und die Bruderschaft versuchte, das Protokoll unter Schock fortzuführen. Ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen. Wenn man sich die Timeline ansieht, stellt sich die Frage, ob am Schützenball etwas vorgefallen ist, das Th. zu seinem Entschluss bewogen hat. Th. war verschwunden und wurde tot aufgefunden – und trotzdem machte N. sich scheinbar keine Sorgen, als nur exakt einen Monat später, am 20. Juni 2006, seine neue Bekannte Frauke ebenfalls spurlos verschwindet – um später ebenfalls tot in einem Waldstück aufgefunden zu werden.

Betrachtet man die Geografie, liegen zwischen dem Fundort von Th. und dem „Totengrund“ bei Lichtenau etwa 20 Kilometer, aber die B64 ist die zentrale Lebensader, die den Westen (Wewer) mit dem Osten (Lichtenau) verbindet. Die B64 umschließt Paderborn wie eine Tangente. Wenn das Unheil in Wewer begann und im Totengrund endete, bilden die Driburger Straße und die B64 die physische Brücke dazwischen. Ein Täter mit tiefer Ortskenntnis nutzt genau diese Strecke. In den Telefonaten gab es zwei Situationen, in denen Frauke etwas vehement dreimal wiederholte: „Ich bin in Paderborn“ und „Mama“. Wenn man sich das auf Google Maps anschaut, fällt auf, dass die B64 wie eine fast schnurgerade Achse Wewer im Westen mit der Driburger Straße im Osten verbindet. Es wirkt, als sei dieser Korridor das eigentliche Operationsgebiet gewesen, in dem sich der Täter sicher fühlte. Bis auf Paderborn-Sennelager im Norden liegen alle Standorte der Lebenszeichen – von Mönkeloh im Westen bis Nieheim im Osten – direkt auf dieser B64-Achse.

Selbst wenn mit „Mama“ nicht die Driburger Straße gemeint war, sondern Bad Driburg, führt von Paderborn aus ebenfalls die B64 dorthin. Vielleicht wollte Frauke einen dreifachen Hinweis geben (3x Wiederholung): 1. auf das Umfeld der Driburger Straße, 2. auf den Spielplatz (wo man oft „Mama“ hört) und 3. auf Bad Driburg (wobei auch hier die B64 Paderborn (3x „Ich bin in Paderborn“) und Bad Driburg („Mama“) verbindet). Hätte die Polizei Kontrollen auf der B64 eingeführt oder Kameraaufnahmen ausgewertet, hätte man ein Auto identifizieren können, das zu den Telefonzeiten auf dieser Strecke unterwegs war. Ich sehe hier ein Muster, das durch die einzige Ausnahme bestätigt wird: Paderborn-Sennelager am Donnerstag, den 22. Juni um 22:26 Uhr. Dies ist der einzige Tag, der N. durch seine Spätschicht bis 22:15 Uhr ein Alibi gibt. In der Mitte zwischen Sennelager und Paderborn liegt Schloss Neuhaus, und auch Hövelhof (N. Wohnort) ist nicht weit entfernt.
Ein weiteres Puzzlestück, das selten beachtet wird: Die geografische Klammer zwischen den Fundorten besteht durch das hydrologische System von Altenau und Alme. Die Altenau entspringt im Bereich des Totengrunds bei Lichtenau und mündet unterhalb von Wewer in die Alme. Damit bilden beide Orte, der Totengrund (Ost) und Wewer (West), die Endpunkte desselben Wasserweges. Ein naturverbundener Mensch oder ein Pilzsammler wie F., könnte das sicher gewusst haben. Es ist die Verbindung zwischen Quelle und Mündungsebene.

Es gibt einfach zu viele Zufälle. Th. verschwand am 20.05.2006, Frauke am 20.06.2006. Nach Kübler-Ross verläuft Trauer in Phasen; Phase 2 (Zorn) und Phase 3 (Verhandeln, eine Phase hoher Unsicherheit) passen zeitlich genau auf das Umfeld im Juni. Dazu kommt, dass die Personen N, A, G und teilweise F nicht nur einen Bezug zu den Funkmasten haben, sondern auch im gleichen Betrieb gearbeitet haben – einer vermutlich in Leitungsposition – und einer davon nahe der Driburger Straße wohnte. Wenn es einen Täterkreis aus 3-4 Personen gibt, erklärt das die wechselnden Orte, die Alibi-Konstruktion und die Zeit für die „Pflege“ eines gefangenen Menschen.

An der Leiche wurde ein Gegenstand gefunden, der nicht von Frauke war, und laut „Mord auf Ex“ fehlte ein vierter Gegenstand von ihr. Neben Handy, Tasche, Geldbörse und Uhr haben wir nun vier fehlende Gegenstände (das Handy wurde vermutlich vernichtet) bei vier Verdächtigen (Trophäen?). Im letzten Telefonat sagte Frauke, sie habe keine Angst. Wenn sie den Täter kannte, würde das eine geringere Angst erklären („Der tut mir schon nicht wirklich weh“). Auch das „Framing“ von C. ist auffällig: Frauke durfte scheinbar nur ihn anrufen, damit er als Täter dasteht. Wäre ihre Schwester beim letzten Telefonat nicht bei ihm gewesen, wäre er wohl bis heute der Hauptverdächtige. Eine Woche nach dem Verschwinden stand die Polizei bei N. auf der Arbeit – genau im Zeitrahmen des letzten Anrufs. Musste Frauke weg, weil die Ermittler eine neue Spur verfolgten? Da an den Knochen keine Brüche oder Einkerbungen gefunden wurden, könnte sie durch Medikamente ruhiggestellt worden sein, was am Ende zum Tod führte. Das könnte rechtlich auf Totschlag hinauslaufen. Mit Blick auf die Verjährungsfrist von 20 Jahren für Totschlag würde das die aktuelle Unruhe beim Täterkreis erklären. Insgesamt glaube ich an einen manipulativen Täter aus Fraukes Umfeld, der Macht ausüben wollte und sich in der Gegend perfekt auskannte.

Der Kreis schließt sich.

Ein abschließender Gedanke: Habt ihr schon einmal daran gedacht, dass I. vielleicht gar nicht primär N. schützten will, sondern eigentlich F.?
Quellenblick
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Quellenblick »

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 13:29:58 Da hätte ich gleich mal ne Frage.Wie gut kannte Fish denn F. damals? Gut genug das eine Verwechslung auszuschließen ist? Weil er ja auch gepostet hat das Isabellas Bruder mit Freund dabei war.
Kannst Du dazu was sagen?
Um den Fish-Faden aufzugreifen: Es verhält sich so, dass Fish richtig sagte, dass die Gruppe den Weg rechts entlang nahm. Allerdings hat er sich weiter falsch erinnert: Frauke wurde vor dem Aufbrechen der Gruppe verabschiedet. Fish nahm deswegen an – weil Frauke beim Weggehen der Gruppe nicht auf dem Weg nach rechts dabei war – sie den Weg nach links genommen haben muss. Das ist aber natürlich nicht belegbar: Frauke war weg, bevor die Gruppe rechtsrum ging.
Egal

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Egal »

Wäre es vielleicht eine Überlegung wert, dass Teile des Gesprächs von F. kamen, andere nicht? Also ggfs. eine Mischung aus eine andere Person war am Telefon und ggfs. Aufzeichnungen. Der Gedanke dahinter ist, dass ein Täter ob ihr bekannt oder unbekannt tatsächlich stets damit rechnen müsste, dass das F. nicht mitspielt. Diese Gefahr bestünde natürlich auch bei einer weiteren entführten Person, die sich am Telefon als F. ausgeben soll.

Angenommen dem Täter ging es zunächst tatsächlich zunächst nur darum Familie und Ermittlungsbehörden hinzuhalten. Eine etwaige Betäubung, etwa über die Lebensmittel die sie konsumieren durfte, hat zunächst den für den Täter positiven Effekt sie gefügiger zu machen und das Risiko von Widerstand zu senken. Der zweite, vielleicht zunächst gar nicht bewusste Faktor ist, dass Stimmen von Menschen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ähnlicher zueinander sind. Hierfür gibt es viele Gründe (schlechtere Feinmotorik, verlangsamte Sprachplanung, weniger Emotionen und Ausdrucksvielfalt). Eine verwaschene, monotonere Stimmlage zeigt weniger individuelle Nuancen.

Heißt: Eine andere Person die ggfs. ebenfalls betäubt ist oder es vorgibt zu sein würde es leichter fallen sich als jemand anderes auszugeben.

Nach diesem Gedankengang könnten die ersten kurzen Anrufe authentisch gewesen sein, später evtl. die Mischung. Niemand weiß wie es F. erging und wie viel Zeit sie tatsächlich mit ihrem Entführer verbrachte und was in dieser Zeit geschah. Aufzeichnungen von Gesprächen? Möglich.
Das kurze Einstreuen von echten Aufnahmen von F., ggfs. sogar mit erzwungenen Passagen und Wortfetzen könnte auch die nahen angehörigen von F. überzeugt haben, dass stets F. am Telefon war. Sobald man einmal die Stimme grob zuordnen konnte, dieser aber in einem sehr ungewohnten Stil mit dir spricht, hinterfragt man evtl. gar nicht, ob das Gegenüber zwischendurch wechselt.

Mir sind natürlich die wirklichen Nuancen und Emotionen aus den Telefonaten unbekannt, in den Vertonungen empfand ich bestimmte Sätze/Wörter aber stets als sich eigenartig wiederholend. Beispielsweise das "Kann ich dir nicht sagen". Wie auf Knopfdruck. Und zu Beginn des Gesprächs.

Dieser Fall ist so rätselhaft, die Wahrheit kann auch zwischen Ansätzen und Theorien liegen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

schnellergast hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 16:31:45
Für mich ist es zusammenfassend so, dass die Angerufenen schon glaubten mit Frauke zu sprechen, Frauke jedoch für sie merklich „anders“ klang. Die erste und naheliegende Schlussfolgerung war nun, dass sie unter Zwang und Sedierung sprach.
Manche Menschen haben Stimmen die sehr einmalig sind, manche nicht, wir wissen es nicht, wie es bei F war.
Dominik Stawski sagt dazu: "Frauke hatte eine sehr markante, tiefe Stimme."
Markant - also ein hoher Wiedererkennungswert.
sɹǝpuɐ lɐɯ ǝƃuıp ǝıp ǝʇɥɔɐɹʇǝq
schnelllergast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von schnelllergast »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 18:18:10 Je mehr darüber nachgedacht wird, desto schlüssiger wird es.

Meld Dich bitte mal hier im Forum an. Solche Ansätze, wenn auch zigmal ähnlich diskutiert, sind gut.
Hallo, danke, schon gemacht, aber dauert noch. Leider geht die Suchfunktion nicht, ich hätte mir die alten Ansätze auch gerne durchgelesen.
Zebra hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 18:16:07 Das würde ja aber bedeuten, dass sich C, K und F geirrt hätten. Alle drei haben ausgesagt, es sei sicher Frauke gewesen.
Ja, ich bin auch lange davon ausgegangen, dass es einfach "Fakt" sei, dass Frauke selbst angerufen hat. Aber bei näherer Durchsicht, was über die Telefonate und die Stimme von F gesagt wurde, kamen mir immer mehr Zweifel, eben weil doch immer betont wurde, dass F ganz und garnicht "normal" klang.
Also was ist, wenn es keine "Sedierung" oder Benommenheit oder Verlangsamung war, sondern einfach gespielt wurde?
Man wusste, dass man eine "normale" Frauke nicht spielen kann, aber eine verlangsamte, verwaschene Frauke? Vielleicht eher.
Inhaltlich waren die Telefonate (den bekannten Protokollen nach) doch auch irgendwie total inhaltsleer, einfach irgendwelche Phrasen oder Wörter.
DB Cooper hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 18:51:19 Diesen Ansatz gibt es fast seit dem ersten Tag hier im HET. Diaz hatte immer wieder Ideen in dieser Richtung. Ich selbst habe die Idee innerlich lange abgelehnt bis Userin Sonne/Licht /Nancy hier auftauchte und eine sehr merkwürdige Story erzählte
Diese Story ist natürlich tatsächlich sehr merkwürdig, allenfalls in einem Drogenmilieu könnte ich mir solche Dinge ausmalen.

In dem Fall hier hatte ich als Täter einen Mann im Kopf, der eventuell ein sehr enges Verhältnis zu seiner Mutter/Schwester oder so hat. Und anstatt den Sohn "zu verlieren", lasst man sich darauf ein zur Ablenkung diese Anrufe zu machen.

Natürlich ist das alles total spekulativ, aber auf mich wirkt alles sehr viel schlüssiger, wenn man in Betracht zieht, dass F schon in der ersten Nacht zu Tode kam und nicht so weit von der Funkzelle entfernt abgelegt wurde, aus der die erste Nachricht kam.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Quellenblick hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:05:49 Um den Fish-Faden aufzugreifen: Es verhält sich so, dass Fish richtig sagte, dass die Gruppe den Weg rechts entlang nahm. Allerdings hat er sich weiter falsch erinnert: Frauke wurde vor dem Aufbrechen der Gruppe verabschiedet. Fish nahm deswegen an – weil Frauke beim Weggehen der Gruppe nicht auf dem Weg nach rechts dabei war – sie den Weg nach links genommen haben muss. Das ist aber natürlich nicht belegbar: Frauke war weg, bevor die Gruppe rechtsrum ging.
Woher des Wissens?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Quellenblick »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:38:15 Du warst dabei oder?
Nein, weiß es aber aus erster Hand. Gibt Gründe, warum Fish das Posting gelöscht hat (z.B. dass er dazu gefragt wurde und jetzt im Nachhinein sieht, dass er sich falsch erinnerte). Glaub es, oder lass es bleiben. Ich halte mich nicht mit Spekulationen auf, die schon widerlegt sind, sondern schaue, was man mit dem machen kann, was bekannt ist. Das Ergebnis spricht ja für sich.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Quellenblick hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:40:17 Nein, weiß es aber aus erster Hand. Gibt Gründe, warum Fish das Posting gelöscht hat (z.B. dass er dazu gefragt wurde und jetzt im Nachhinein sieht, dass er sich falsch erinnerte). Glaub es, oder lass es bleiben. Ich halte mich nicht mit Spekulationen auf, die schon widerlegt sind, sondern schaue, was man mit dem machen kann, was bekannt ist. Das Ergebnis spricht ja für sich.
Danke für die Info.

Ich lasse es bleiben.

Die Gründe sind klar.
Quellenblick
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Quellenblick »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:42:31 Danke für die Info.

Ich lasse es bleiben.

Die Gründe sind klar.
Ja, er ist sicherlich eines Tages aufgewacht und dachte sich: Jetzt lösche ich die Postings und revidiere damit die Aussage. :lol: Wenn das für Dich angenehmer ist, dann glaub daran. Danke für das Gespräch.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Quellenblick hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:43:59 Ja, er ist sicherlich eines Tages aufgewacht und dachte sich: Jetzt lösche ich die Postings und revidiere damit die Aussage. :lol: Wenn das für Dich angenehmer ist, dann glaub daran. Danke für das Gespräch.
Ist seine Aussage denn gleich seiner damaligen Aussage 🥴?
Quellenblick
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Quellenblick »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:49:38 Ist seine Aussage denn gleich seiner damaligen Aussage 🥴?
Habe ja schon erklärt, wie er dazu kam, Annahmen zu den Wegen zu treffen. Darauf allein bezieht sich mein Beitrag.
Gast12345

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast12345 »

Wiesenblume hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 18:56:02 Diesen Ansatz gibt es fast seit dem ersten Tag hier im HET. Diaz hatte immer wieder Ideen in dieser Richtung. Ich selbst habe die Idee innerlich lange abgelehnt bis Userin Sonne/Licht /Nancy hier auftauchte und eine sehr merkwürdige Story erzählte, die sie in den ZH mit dem Fall Frauke Liebs brachte. Das besondere Merkmal ihrer Story war , dass sie im Berufskolleg Warburg durch Drogen handlungsunfähig gemacht wurde,gekidnappt und von jemandem gefangen gehalten wurde. Sie vertauschte in ihrer Beschreibung Daten. Nach meiner simplen Recherche war aber klar, dass sich diese "Geschichte"(viel daran ist sicher eine Geschichte aber bestimmt nicht alles),dass man sie genau am Donnerstag Mittag dort i n der Kantine mitgenommen haben muss.Am Donnerstag kam der erste Anruf einer weiblichen Person /Frauke? Am Freitag musste diese Person noch einmal in Warburg zum Empfang ihres Zeugnisses erscheinen. Sie meinte, dass sie da der Wilfried aus Höxter begleitet hätte.-- Diese Frau war sehr verwirrt. Hatte immer noch Angst. Stand vielleicht unter Drogen oder anderen Psychopharmaka. Aber sie wusste,dass es um das Schützenfest in Wewer ging.Und das zu eines Zeit als hier noch alle rätselten, welches Schützenfest es wohl war.--Sie schrieb auch, dass einige (wer ?)sie als Täterin sehen.---Diese ganze verworrene Geschichte von Sonne/Licht/Nancy hat mich dazu gebracht, genau das anzunehmen, was Du auch annimmst. Frauke starb in der ersten Nacht. Man besorgte sich eine Frau, die man instruierte. Und wenn man sie wirklich selbst gefangen nahm, um diesen Teil zu bewerkstelligen, dann wird sie auch um ihr eigenes Leben gebangt haben.(Sonne /Licht gibt an, dass sie von Security befreit wurde.--Man kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass so etwas möglich ist. Doch Täter werden erfinderisch.

Dem gegenüber steht, dass auch Frank mit Frauke telefoniert und sie zweifelsfrei mit normal klingender Stimme (!) erkannt hat. Auch die Ausrufe „Mama, Mama, Mama“ (lt. Karen klingend wie ein „verwundetes Tier“) werden kaum von einer instruierten Person gekommen sein.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Quellenblick hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 19:50:25 Habe ja schon erklärt, wie er dazu kam, Annahmen zu den Wegen zu treffen. Darauf allein bezieht sich mein Beitrag.
Dann bitte nochmal.. sorry aber habe ich überlesen oder verstehe es nicht
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Quellenblick »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 16. April 2026, 20:02:28 Dann bitte nochmal.. sorry aber habe ich überlesen oder verstehe es nicht
In aller Kürze: Fish war der Ansicht, dass Frauke auch rechts gegangen sein muss (von der Pubausgangstür aus gesehen). Das ist aber nicht gesichert so, er hat sich vertan, was den Ablauf des Abends angeht. Auch Fish weiß nicht, ob Frauke rechts oder links ging. Das ist alles, was ich aussagen wollte.
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