MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
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Jolu65
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Bei dem Brand wird eine Geige vielleicht auch als Rest nicht mehr zu finden gewesen sein.
Die Fahrt nach Nürnberg diente natürlich ausschließlich der Tatortverschleierung.
ABER:
Der Täter MUSS sich in dieser Umgebung ausgekannt haben. Denn den Weg von der Autobahnausfahrt zum Hauptbahnhof in der Kürze der Zeit ohne Google-Maps zu finden, verlangt eindeutig Ortskenntnisse.
Klar ging es um ein Geschäft im Transportmilieu- und wenn eine Mülldeponie im Zentrum des Geschehens steht, eben um Transport und Lagerung von Müll.
Ich denke Hr. Horn wird maßlos überschätzt.....
Der Fall ist so offenkundig, dass man eigentlich nur Beschäftigte abklopfen muss, die an der Sanierung und dem Betrieb der Müllkippe beteiligt waren. Das liegt doch auf der Hand.
Die Fahrt nach Nürnberg diente natürlich ausschließlich der Tatortverschleierung.
ABER:
Der Täter MUSS sich in dieser Umgebung ausgekannt haben. Denn den Weg von der Autobahnausfahrt zum Hauptbahnhof in der Kürze der Zeit ohne Google-Maps zu finden, verlangt eindeutig Ortskenntnisse.
Klar ging es um ein Geschäft im Transportmilieu- und wenn eine Mülldeponie im Zentrum des Geschehens steht, eben um Transport und Lagerung von Müll.
Ich denke Hr. Horn wird maßlos überschätzt.....
Der Fall ist so offenkundig, dass man eigentlich nur Beschäftigte abklopfen muss, die an der Sanierung und dem Betrieb der Müllkippe beteiligt waren. Das liegt doch auf der Hand.
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
23/24.12. 1991
Vertrag zwischen dem Landkreis Traunstein und der Firma Entsorga zum Mülltransport von bis zu 60'000 Tonnen nach Frankreich.....
17.8.1992
Importverbot für deutschen Hausmüll nach Frankreich wegen Verstoss der Trennungspflicht von medizinischem Müll.
Für solche Aufträge braucht es Logistik und internationale Beziehungen. Ob hier ein Zusammenhang besteht mit dem Tötungsdelikt im Hölzl lässt mich zweifeln.
Die weitern Transport an die verschieden Abnehmer und Verwerter dürften alle an örtlich Transportunternehmungen vergeben worden sein.
https://www.bluesanlagen.de/site/images ... alchen.pdf
Die Täterschaft dürfte nicht nur im Raum Nürnberg über Ortskenntnisse verfügt haben, sondern auch im Landkreis Traunstein. Aber sicher keinen weitern Bezug oder gar Ankerpunkt. Ja ich denke auch, die Analyse von Horn lässt durchaus Skeptik zu.
Wenn da etwas auf der Hand liegt, dann vielleicht noch die Transporte nach Frankreich. Der Rest dürfte eher als nicht - Ergebnislos bleiben. Und wenn da all zu grosse Unstimmigkeiten vorhanden gewesen wären, wären die zeitnah aufgeflogen.
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Jolu65
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Ja, das bleibt zunächst rätselhaft. HL war jedenfalls in gewisserweise in Transportfragen versiert.
Angenommen es geht um Müll.
Sollte etwas nach Litzlwalchen gebracht werden oder von dort weg ?
Egal.,,,,,
Hier liegt der Schlüssel zum Fall. HL wurde gebraucht, um mit seiner Expertise ein Problem zu lösen.
Angenommen es geht um Müll.
Sollte etwas nach Litzlwalchen gebracht werden oder von dort weg ?
Egal.,,,,,
Hier liegt der Schlüssel zum Fall. HL wurde gebraucht, um mit seiner Expertise ein Problem zu lösen.
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Ja ich denke auch, dass HL in Transport und Logistik versiert war. In welchem genauem Transportbereich sehe ich als untergeordnet an. Ob der Tatort Hölzl bzw. die Mülldeponie eine Rolle spielt lasse ich mal offen. Mit Tendenz eher nicht. Wie gesagt, das Tatmotiv dürfte im Geschäftlichen Bereich zu suchen sein. Da hat sich jemand hintergangen gefühlt. Was zu der These nicht so recht passt sind die durchgeschnitten Kehlen.
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DerGeiger
Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Die letzten beiden Beiträge sind von bestechender Logik.
Denn in der Tat handelte Harry Langendonk mit LKW-Ersatzteilen wie Bremsen und führte einen Reparaturbetrieb.
Offensichtlich wollte er am Hölzl illegal von ihm in den Wassertanks des Campingmobils nach Deutschland geschmuggelte alte Bremsflüssigkeit entsorgen und wurde dabei von einem militanten Umweltschützer und Mitglied der Friedensbewegung gestellt.
Als Harry den Umweltschützer mit seinem Tischbein angriff, eskalierte die Lage.
So erklärt es sich auch, dass der Umweltschützer umweltfreundlich mit der Bahn zurückreisen wollte und durch die überregionale Beteiligung an Umwelt- und Friedensdemos gute Orts- und Eisenbahnkenntnisse hatte.
Denn in der Tat handelte Harry Langendonk mit LKW-Ersatzteilen wie Bremsen und führte einen Reparaturbetrieb.
Offensichtlich wollte er am Hölzl illegal von ihm in den Wassertanks des Campingmobils nach Deutschland geschmuggelte alte Bremsflüssigkeit entsorgen und wurde dabei von einem militanten Umweltschützer und Mitglied der Friedensbewegung gestellt.
Als Harry den Umweltschützer mit seinem Tischbein angriff, eskalierte die Lage.
So erklärt es sich auch, dass der Umweltschützer umweltfreundlich mit der Bahn zurückreisen wollte und durch die überregionale Beteiligung an Umwelt- und Friedensdemos gute Orts- und Eisenbahnkenntnisse hatte.
- Agatha Christie
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Das HET-Team wünscht allen Mitgliedern und Gästen Frohe Weihnachten
und alles Gute für das Jahr 2026!
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
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Jolu65
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Ergänzen will ich um in Erinnerung zu rufen, was ich schon vor Jahren geschrieben habe:
Jolu65 hat geschrieben:
Meines Erachtens kann es nur so sein, dass sich Täter und Opfer gekannt haben und die Tat längerfristig vorbereitet wurde. Denn sie wurde ja so durchgeführt, dass Spuren vorhanden sind, die keiner zu deuten vermag und eben keinerlei Spuren vorhanden sind, die zu einem Täter führen. Bei einer spontanen Tatbegehung geht immer irgendetwas schief, sei es weil der Täter nervös ist, sei es weil er etwas nicht mit einkalkuliert hat, sei es weil Opfer manchmal ganz anders reagieren, sei es weil doch plötzlich Zeugen auftauchen, sei es weil man von einer festen Radaranlage geblitzt wurde, sei es, sei es...Deshalb gehen Verbrechen meistens schief. Hier ist aber offenbar nichts schiefgegangen. Man kennt noch nicht einmal das Motiv des Täters- es ist alles perfekt verschleiert.
Ein solches Verbrechen zu planen setzt voraus, dass man Ortskenntnisse hat und dass man das Opfer und dessen Reaktionsweise einschätzen kann. Und hier muss man ansetzen. Der Tatort und der Ort, an dem das Wohnmobil angezündet wurden, sind mit Bedacht gewählt worden, weil der Täter sich dort auskennt.
Das würde ich als Grundhypothese für den Fall annehmen. Als nächstes würde ich über das Motiv spekulieren.
Was kann denn der Täter von den L´s gewollt haben ? Die mitgeführte offizielle Barschaft (Reisekasse) und die alte Geige waren es ganz sicher nicht. Davon bin ich überzeugt. Die Geige wurde gar nicht zur Kenntnis genommen, weil sie mit verbrannt ist und ein großer Teil der Barschaft wurde für eine - auf den ersten Blick völlig sinnlose- Taxifahrt verplempert. Und dann kehrt der Täter auch noch an den Tatort zurück- und zwar so, dass er davon ausgehen muss, dass sich der Taxifahrer an ihn erinnern wird. Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Der Typ im Taxi dient als Ablenkungsmanöver. Den soll man für den Täter halten und damit von den/dem wahren Täter ablenken. Es kann nur so sein.
Jolu65 hat geschrieben:
Meines Erachtens kann es nur so sein, dass sich Täter und Opfer gekannt haben und die Tat längerfristig vorbereitet wurde. Denn sie wurde ja so durchgeführt, dass Spuren vorhanden sind, die keiner zu deuten vermag und eben keinerlei Spuren vorhanden sind, die zu einem Täter führen. Bei einer spontanen Tatbegehung geht immer irgendetwas schief, sei es weil der Täter nervös ist, sei es weil er etwas nicht mit einkalkuliert hat, sei es weil Opfer manchmal ganz anders reagieren, sei es weil doch plötzlich Zeugen auftauchen, sei es weil man von einer festen Radaranlage geblitzt wurde, sei es, sei es...Deshalb gehen Verbrechen meistens schief. Hier ist aber offenbar nichts schiefgegangen. Man kennt noch nicht einmal das Motiv des Täters- es ist alles perfekt verschleiert.
Ein solches Verbrechen zu planen setzt voraus, dass man Ortskenntnisse hat und dass man das Opfer und dessen Reaktionsweise einschätzen kann. Und hier muss man ansetzen. Der Tatort und der Ort, an dem das Wohnmobil angezündet wurden, sind mit Bedacht gewählt worden, weil der Täter sich dort auskennt.
Das würde ich als Grundhypothese für den Fall annehmen. Als nächstes würde ich über das Motiv spekulieren.
Was kann denn der Täter von den L´s gewollt haben ? Die mitgeführte offizielle Barschaft (Reisekasse) und die alte Geige waren es ganz sicher nicht. Davon bin ich überzeugt. Die Geige wurde gar nicht zur Kenntnis genommen, weil sie mit verbrannt ist und ein großer Teil der Barschaft wurde für eine - auf den ersten Blick völlig sinnlose- Taxifahrt verplempert. Und dann kehrt der Täter auch noch an den Tatort zurück- und zwar so, dass er davon ausgehen muss, dass sich der Taxifahrer an ihn erinnern wird. Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Der Typ im Taxi dient als Ablenkungsmanöver. Den soll man für den Täter halten und damit von den/dem wahren Täter ablenken. Es kann nur so sein.
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Für mich ist es auch unzweifelhaft, dass hier eine Tat vorliegt, welche gut vorbereitet und durchaus erwogene Züge aufweist. Das die wenig vorhanden Spuren nicht zur Täterschaft führen weist schon auf ein professionelles vorgehen hin. Was nahe legt, dass die Täterschaft das Hölzl gar nicht verschleiern wollten. Folglich auch der Brandplatz so gewählt wurde, dass der Brand möglichst schnell entdeckt wird. Somit schliesst der Taxigast mit der Rückkehr ins Hölzl die Tat ab.
Dem Umstand entsprechen, dass sich wohl niemand an einem solchen trostlosen Ort aufhält, lässt durchaus die Annahme zu, dass Täter und Opfer sich gekannt haben, und gemeinsam im Hölzl auftauchten. Ich glaube sogar, dass sich Täter und Opfer nahe standen. Von daher stellt sich mir die Frage, wollte man Ursachen bedingt die LS töten. Oder war es letztlich so, dass die Situation einfach eskalierte, und es zur Tötung kam.
Der Täterschaft war wohl die Beute überhaupt nicht wichtig. Mindestens wenn man von unserm Wissen bezüglich höhe ausgeht.
Dem Umstand entsprechen, dass sich wohl niemand an einem solchen trostlosen Ort aufhält, lässt durchaus die Annahme zu, dass Täter und Opfer sich gekannt haben, und gemeinsam im Hölzl auftauchten. Ich glaube sogar, dass sich Täter und Opfer nahe standen. Von daher stellt sich mir die Frage, wollte man Ursachen bedingt die LS töten. Oder war es letztlich so, dass die Situation einfach eskalierte, und es zur Tötung kam.
Der Täterschaft war wohl die Beute überhaupt nicht wichtig. Mindestens wenn man von unserm Wissen bezüglich höhe ausgeht.
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Hihi
Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Chiemgauer hat geschrieben: ↑Sonntag, 09. November 2025, 22:09:10 Servus, ich komme auch aus der Nähe Litzlwalchen.
Melde doch das bitte sofort!
Gruß
Ja, aus Nußdorf um genauer zu sein.
Ich habe Angst dass ich mir das nur einbilde oder dass nichts dabei raus kommt und der Mann erfährt dass ich das gemeldet habe.
Kann ich der Polizei einen anonymen Brief mit meinem Verdacht schicken?
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lindenstein
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(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Sternen für seine vorbildliche und unermüdliche Arbeit im Mordfall Jutta Hoffmann und einem Goldenen Stern für seinen nicht unerheblichen Anteil am Erzielen von über 500.000 Klicks für den Thread Mordfall Jutta Hoffmann)
Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Hier ein interessanter Beitrag von der Welt. Auch Bildonline berichtet gegenwärtig darüber. Man hatte ja nie ganz ausgeschlossen im Laufe der Recherchen, dass womöglich auch der Langendonk Fall etwas damit zu tun haben könnte.
Stradivarius-Fall: Zwei Angeklagte wegen Mordes an einem Deutschen und seiner Tochter vor Gericht
Von admin
Der Prozess gegen den Deutschen Yves Asriel Sapartacus Steinmetz und den Anwalt Jimmy Alberto Páez Giret, die des Mordes an Bernard Raymond Von Bredow und seiner Tochter Loreena beschuldigt werden, beginnt. Der Richter Juan Oviedo vom Strafgericht von Capiatá hat entschieden, dass beide Angeklagten sich einem öffentlichen und mündlichen Verfahren stellen müssen. Der Fall, der durch den Besitz wertvoller Stradivarius-Violinen motiviert gewesen sein soll, hat vor vier Jahren die paraguayische Gesellschaft erschüttert.
Die Anklage gegen Steinmetz und Páez Giret wurde von den Staatsanwältinnen Sandra Ledesma und Sophia Galeano erhoben. Sie beschuldigen die beiden, am 22. Oktober 2021 in der Gemeinde Patiño in Areguá Bernard Von Bredow und seine 14-jährige Tochter ermordet zu haben. Zusätzlich wird Páez Giret der Fälschung von Dokumenten beschuldigt.
Die Vorverhandlung fand im Mai dieses Jahres statt, fast vier Jahre nach der Tat. Der Staatsanwalt Orlando Paiva vertrat die Anklage, nachdem Sandra Ledesma im Februar 2025 einer anderen Einheit zugewiesen worden war. Die Verteidigung von Yves Steinmetz, vertreten durch den Anwalt Rubén Escurr, kritisierte die Änderung der Anklagestrategie. Anfangs wurde Steinmetz als mutmaßlicher Drahtzieher beschuldigt, später jedoch ohne neue Beweise als Täter des Doppelmordes angeklagt.
Zwei weitere deutsche Staatsbürger, Volker Grannass und Stephen Jorg Messing Darchinger, die ursprünglich als Täter beschuldigt wurden, wurden schließlich freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft beantragte deren endgültige Einstellung des Verfahrens, was vom Strafgericht von Capiatá genehmigt wurde.
Am 10. November 2022 erhob die Staatsanwältin Sandra Ledesma Anklage gegen den deutschen Musiker Yves Steinmetz und den Anwalt Jimmy Páez, auch bekannt als „der Anwalt des Teufels“, wegen vorsätzlichen Mordes. Die Anklage besagt, dass Steinmetz und Páez in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 2021 in das Haus von Bernard Von Bredow eingedrungen seien, ihn und seine Tochter gefoltert und schließlich mit einer Waffe Kaliber 38 erschossen hätten.
Bei einer Durchsuchung des Hauses von María Antonia Giret Garcete, der Mutter von Jimmy Páez Giret, wurden ein Testament und weitere Dokumente sichergestellt. Das Testament, das Páez Giret als Erben von Bernard Von Bredow ausweist, wurde als gefälscht eingestuft. Weitere Dokumente, darunter ein Darlehensvertrag zwischen Von Bredow und Steinmetz, wurden ebenfalls sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass die Fingerabdrücke auf diesen Dokumenten manipuliert wurden.
Zu Beginn der Ermittlungen wurde vermutet, dass der Besitz wertvoller Stradivarius-Violinen das Motiv für den Mord gewesen sei. Allerdings wurden keine konkreten Beweise für den Besitz dieser Violinen gefunden, und die Tatwaffe wurde ebenfalls nicht sichergestellt. Insgesamt wurden sieben Instrumente aus dem Haus von Yves Steinmetz beschlagnahmt, darunter ein Violine von Antonius Granani und andere historische Violinen.
Auch aus dem Haus von Jimmy Páez wurden Violinen beschlagnahmt, darunter eine Gewa-Violine und eine Nicolucus Simoutre-Violine. Beide Angeklagten bleiben in Untersuchungshaft.
Der Fall hat erneut Aufmerksamkeit erlangt, da ein Roman mit dem Titel „El misterio del último Stradivarius“ von Alejandro G. Roemmers, mit einem Vorwort von Mario Vargas Llosa, veröffentlicht wurde. Der Roman basiert auf den Ereignissen und hat das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Fall neu entfacht.
Stradivarius-Fall: Zwei Angeklagte wegen Mordes an einem Deutschen und seiner Tochter vor Gericht
Von admin
Der Prozess gegen den Deutschen Yves Asriel Sapartacus Steinmetz und den Anwalt Jimmy Alberto Páez Giret, die des Mordes an Bernard Raymond Von Bredow und seiner Tochter Loreena beschuldigt werden, beginnt. Der Richter Juan Oviedo vom Strafgericht von Capiatá hat entschieden, dass beide Angeklagten sich einem öffentlichen und mündlichen Verfahren stellen müssen. Der Fall, der durch den Besitz wertvoller Stradivarius-Violinen motiviert gewesen sein soll, hat vor vier Jahren die paraguayische Gesellschaft erschüttert.
Die Anklage gegen Steinmetz und Páez Giret wurde von den Staatsanwältinnen Sandra Ledesma und Sophia Galeano erhoben. Sie beschuldigen die beiden, am 22. Oktober 2021 in der Gemeinde Patiño in Areguá Bernard Von Bredow und seine 14-jährige Tochter ermordet zu haben. Zusätzlich wird Páez Giret der Fälschung von Dokumenten beschuldigt.
Die Vorverhandlung fand im Mai dieses Jahres statt, fast vier Jahre nach der Tat. Der Staatsanwalt Orlando Paiva vertrat die Anklage, nachdem Sandra Ledesma im Februar 2025 einer anderen Einheit zugewiesen worden war. Die Verteidigung von Yves Steinmetz, vertreten durch den Anwalt Rubén Escurr, kritisierte die Änderung der Anklagestrategie. Anfangs wurde Steinmetz als mutmaßlicher Drahtzieher beschuldigt, später jedoch ohne neue Beweise als Täter des Doppelmordes angeklagt.
Zwei weitere deutsche Staatsbürger, Volker Grannass und Stephen Jorg Messing Darchinger, die ursprünglich als Täter beschuldigt wurden, wurden schließlich freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft beantragte deren endgültige Einstellung des Verfahrens, was vom Strafgericht von Capiatá genehmigt wurde.
Am 10. November 2022 erhob die Staatsanwältin Sandra Ledesma Anklage gegen den deutschen Musiker Yves Steinmetz und den Anwalt Jimmy Páez, auch bekannt als „der Anwalt des Teufels“, wegen vorsätzlichen Mordes. Die Anklage besagt, dass Steinmetz und Páez in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 2021 in das Haus von Bernard Von Bredow eingedrungen seien, ihn und seine Tochter gefoltert und schließlich mit einer Waffe Kaliber 38 erschossen hätten.
Bei einer Durchsuchung des Hauses von María Antonia Giret Garcete, der Mutter von Jimmy Páez Giret, wurden ein Testament und weitere Dokumente sichergestellt. Das Testament, das Páez Giret als Erben von Bernard Von Bredow ausweist, wurde als gefälscht eingestuft. Weitere Dokumente, darunter ein Darlehensvertrag zwischen Von Bredow und Steinmetz, wurden ebenfalls sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass die Fingerabdrücke auf diesen Dokumenten manipuliert wurden.
Zu Beginn der Ermittlungen wurde vermutet, dass der Besitz wertvoller Stradivarius-Violinen das Motiv für den Mord gewesen sei. Allerdings wurden keine konkreten Beweise für den Besitz dieser Violinen gefunden, und die Tatwaffe wurde ebenfalls nicht sichergestellt. Insgesamt wurden sieben Instrumente aus dem Haus von Yves Steinmetz beschlagnahmt, darunter ein Violine von Antonius Granani und andere historische Violinen.
Auch aus dem Haus von Jimmy Páez wurden Violinen beschlagnahmt, darunter eine Gewa-Violine und eine Nicolucus Simoutre-Violine. Beide Angeklagten bleiben in Untersuchungshaft.
Der Fall hat erneut Aufmerksamkeit erlangt, da ein Roman mit dem Titel „El misterio del último Stradivarius“ von Alejandro G. Roemmers, mit einem Vorwort von Mario Vargas Llosa, veröffentlicht wurde. Der Roman basiert auf den Ereignissen und hat das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Fall neu entfacht.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.
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Jolu65
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Jetzt sind wir wieder bei der Geige- einem sehr merkwürdigen Utensil, das von zwei unmusikalischen Holländern in einem Wohnmobil nach Oberbayern gebracht wurde- bekanntlich einer Hochburg des Geigenbaus.
Es wurde darüber ja auch wochenlang diskutiert. Und ja, die Entwendung der Geige könnte ein Motiv für den Mord an dem Ehepaar gewesen sein.
Nur:
Wie wurde alles angebahnt, dass sich der potenzielle Geigenkäufer und die L´ s sich ausgerechnet in Litzlwalchen treffen. Vor allem wozu und warum dort ?
Leider wissen wir nichts über die Geige- vielleicht weiß die Polizei etwas mehr.
Es wurde darüber ja auch wochenlang diskutiert. Und ja, die Entwendung der Geige könnte ein Motiv für den Mord an dem Ehepaar gewesen sein.
Nur:
Wie wurde alles angebahnt, dass sich der potenzielle Geigenkäufer und die L´ s sich ausgerechnet in Litzlwalchen treffen. Vor allem wozu und warum dort ?
Leider wissen wir nichts über die Geige- vielleicht weiß die Polizei etwas mehr.
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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion
Das HET-Team wünscht allen Mitgliedern und Gästen frohe Ostern und erholsame Feiertage.
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
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