MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Jolu65
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Da ist schon etwas dran. Eine Leiche an diesem Ort kann m.E. nicht so lange unentdeckt geblieben sein. Aber wo soll die Leiche denn zwischengelagert worden sein ? Und vor allem warum ? Das würde den Fall noch mysteriöser erscheinen lassen. Kann man das feststellen oder dazu Hinweise ?

ich hatte schon argumentativ dargestellt, dass hier kein üblicher Sexualmord passiert ist und somit scheiden Spanier und Portugaller aus.
Jolu65
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Nachtrag:
Die Umlagerung der Leiche wäre rechtsmedizinisch eindeutig nachweisbar gewesen.
Das hat man hoffentlich untersucht....
z3001x
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

lindenstein hat geschrieben: Donnerstag, 19. März 2026, 19:13:06 Ein stark benutzter Waldweg und 10 Meter daneben verfault dann BA.. merkt man doch schnell, das da was nicht stimmt!

Eine verwesende Leiche stinkt tierisch und das nicht nur 10 Meter weit.. jeder Hund hätte da sofort angeschlagen. Ich glaube da wenig bis nichts und wie gesagt wird in dem Fall meiner Meinung nach auch vertuscht.
Es gab 2 Jogger, die auffälligen Verwesungsgeruch an eben dieser Stelle wahrgenommen und die Wahrnehmung auch der Polizei gemeldet hatten, in der Zeit nach Ostern 2015, also dem Zeitfenster wo man das bei BA erwarten würde. Was dafür spricht, dass sie von Anfang an dort lag.

Posts zu dieser Beobachtung gibt's hier u.a. auf Seite 96 und 104. Einige sind auch von dir ;-)

PS ich glaub unsere Sufu ist futsch.
lindenstein
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Stimmt, ;) ich habe wie gesagt die Hälfte schon vergessen, auch was ich damals gepostet hatte..

Jedoch spricht es dann ja nicht gerade für die EB, wenn man Hinweisen oder einem Hinweis in Bezug auf Verwesungsgeruch nicht nachgeht, gleichwohl aber Seen leerpumpt und 100 Leute anschreibt.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.
z3001x
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

lindenstein hat geschrieben: Freitag, 20. März 2026, 08:33:27 Stimmt, ;) ich habe wie gesagt die Hälfte schon vergessen, auch was ich damals gepostet hatte..

Jedoch spricht es dann ja nicht gerade für die EB, wenn man Hinweisen oder einem Hinweis in Bezug auf Verwesungsgeruch nicht nachgeht, gleichwohl aber Seen leerpumpt und 100 Leute anschreibt.
Ja ist auch schon mehr als 5 Jahre her, oO wie die Zeit vergeht. Ich weiß nicht mehr ob da als Reaktion auf die Meldung gar nicht gesucht wurde, oder halt nicht so intensiv. Jedenfalls im Ergebnis negativ. Ich glaub auch der Suchbereich den man zuvor abgesteckt und abgesucht hatte, hatte genau an der Strasse, an der sie lag geendet, aber der Fundort war eben 10 m drüber.
Als ich mal da war hat mich das echt sehr gewundert wieviel da teilweise los ist. Da waren im 5-Minutentakt Joggergruppen vorbeifegt, ironischerweise Schüler der Polizeischule, die gut 1 km weiter gelegen ist. Und so 150 m entfernt ist der Parkplatz wo viele Hundegeher ihre Autos abstellen und dann eben ihren Gang machen, am Fundort vorbei. Also ist nicht zu jeder Tageszeit und jeden Tag viel los, aber schon immer wieder. Und auch ziemlich gemischtes Volk. Mit verschiedenen Aktivitäten und Geschwindigkeiten.

Dein Punkt mit den Hunden ist schon interessant. Weil stimmt ja, dass die sowas riechen, wenn es sogar Menschen riechen.
Vll, weil eher viel los und die Jogger auch oftmals recht unvermittelt vorbeikommen, werden die Hunde überwiegend angeleint, sodass, selbst wenn sie unbedingt in das Wäldchen wollen, Herrchen oder Frauchen nicht mitmacht. Man denkt dann ja "wieder ein Reh"
Irgendwie muss das Täterglück mit im Spiel gewesen sein. Z.B. in Form von schlechtem Wetter, das auch nach Ostersamstag längere Zeit anhielt, sodass damals doch nicht soviel los war, dort. Bzw. bei Kälte dauert der Prozess der Verwesung zwar länger, ist aber eben auch nicht so intensiv. Vll war es wg so einem Effekt.
lindenstein
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

z3001x hat geschrieben: Samstag, 21. März 2026, 02:28:29 Ich glaub auch der Suchbereich den man zuvor abgesteckt und abgesucht hatte, hatte genau an der Strasse, an der sie lag geendet, aber der Fundort war eben 10 m drüber.
Als ich mal da war hat mich das echt sehr gewundert wieviel da teilweise los ist. Da waren im 5-Minutentakt Joggergruppen vorbeifegt, ironischerweise Schüler der Polizeischule, die gut 1 km weiter gelegen ist. Und so 150 m entfernt ist der Parkplatz wo viele Hundegeher ihre Autos abstellen und dann eben ihren Gang machen, am Fundort vorbei. Also ist nicht zu jeder Tageszeit und jeden Tag viel los, aber schon immer wieder. Und auch ziemlich gemischtes Volk. Mit verschiedenen Aktivitäten und Geschwindigkeiten.
Wer sich für einen Fall interessiert und auch vor Ort war, kann sicher wie du Dinge fallspezifisch besser einschätzen.. also wenn jetzt ein Suchbereich 10 Meter quasi vor dem Fund endet und in der Luft ist so ein "komischer" Geruch , dann dürfte die EB oder ein Polizeischüler im Nachgang, welcher ihn gerochen hat sicher nicht damit prahlen, dass er bei den Ermittlungen im Fall BA auch dabei war..

Was mir an dir gefällt, du durchdenkst Dinge gründlich und wägst ab, jedoch habe ich für mich erkannt oftmals kann man schon dann etwas erklären und relativieren, wenn das jedoch in Bezug zu oft vorkommt, dann stimmt da dann was auch wirklich nicht.

Für mein Dafürhalten hat man hier im Fall immer unter der Prämisse, dass nicht vertuscht wurde.. (dann kannst es eh vergessen) die zwischenmenschliche Komponente.. bedeutet das Thema Eifersucht jedweder Art steht oben an.
Der Täter oder die Täterin muss ja irgendwie mobil gewesen sein, um den Leichnam dann dort im Wald/Bereich der Einflugschneise Hahn abgelegt zu haben. Ich bin nicht so ein Fan der These, Birgit wurde wegen ihrem Job getötet und eine Art Nebenbuhler hätte sie deswegen umgebracht.
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SherlockHolmes
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SherlockHolmes »

Ostern naht und man denkt wieder an diesen Fall. Ich denke der Leichentransport und die Leichenablage ist vielleicht der kritischste Teil eines Mordes. Je nach Gründen muss der Leichnam in Etwas eingewickelt werden. Der Ablageort sollte vom Fahrzeug nicht hunterte von Metern entfernt sein. Ist der Weg gut begehbar ? Muss der Täter die Leiche tragen oder kann ein Hilfsmittel genutzt werden ? Das wiederum lässt Rückschlüsse auf das Fahrzeug zu.
Wann legt man die Leiche ab ? WIe frequentiert ist der Ablageort bzw die Gegend ? Hat man genügend Zeit für die Ablage ?

Bekannt ist das Video auf Youtube über den Fundort. In dem Video sind viele Sträucher, Gestrüpp und natürlich die frischen Bäume sichtbar. Ich stelle mir den Transport mit einem schweren Körper nicht einfach vor. Falls der Leichnam gezogen wurde sollte man Abriebspuren an der Kleidung feststellen. Es war zu lesen, die Leiche war wohl mit etwsa Dunklem abgedeckt. Hätte ein Täter aus der Gegend nicht zeitig eine Art Grube vorher vorbereitet ? Wir erinnern uns, es wurde diverse Gegenstände von BA am Fundort gefunden und zusätzlich auch Gegenstände die man dem Täter zuordnet. Diese wurde bis heute nicht genannt. Auch wenn diese belangslos sein sollten und Täterwissen darstellen, denke ich , sollte man diese mittlerweile durchaus nennen. Belangloser als dieser Komobeutel kann es nicht sein, das ist ebenso ein Gegenstand den mal überall einkaufen kann. Im SAT GOLD TV Film wurde von einer kleinen Handtasche mit Autoschlüssel gesprochen. BA hatte wohl auch etwas Bargeld dabei. Die Jacke wiederum war ja im Auto.

Ich glaube ich hatte hier schon mal die Kleidungstheorie ausgeführt ? Es muss vom Bruder bzw von der Schichtübergabe am Vorabend eine Kleidungsbeschreibung geben. Eine detaillierte Kleidungsbeschreibung gab es übringen NIE in der Fahndung. Ich gehe davon aus, besonders eine Frau, dass man für die Heimfahrt nach der langen Schicht doch in frische Kleidung wechselt. Mit welcher Kleidung BA gefunden wurde ist nicht bekannt. Die Polizei agierte immer sehr vorsichtig und sprach von einem Rätsel. Das glaube ich nicht mehr. Viele uns nicht bekannte Details ergeben ein Bild. Der Leichenfund führte gar bei den neu hinzugezogenen Profilern zu einer Tathergangsthese. Es gibt eine defnierte Tathertgangsthese. Das ist nicht zu unterschätzen. Trotzdem geht man damit nicht den Weg und erläutert es in Aktenzeichen XY. Warum ? Die Ermittler wussten nach dem Autofund : es fehlt eine Klappbox. Wenige Tage später bei Suche findet man eine Box in Einzelteilen. Unabhängig davon ob es die Box ist oder nicht , der Fund wurde nie genannt. Erst nach dem Leichenfund erhielten die Medien diese Information. Diese Box wurde weniger als 2 Kilometer vom Leichefundort gefunden.
Druck auf den vermeintlichen Täter weil man eine Vermutung hat ?
lindenstein
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

BA Hahn.jpg
BA Hahn.jpg (79.87 KiB) 539 mal betrachtet
Jetzt ist mir das wieder eingefallen. BA galt ja über die Jahre als vermisst und man ging auch ggf. von einem Suizid aus. Früher hatte ich schon mal daran gedacht, weil man doch das Grillen auch im Fall erwähnt hatte und BA dann mit ihrer Klappbox zum Discounter gefahren ist, um dort dann noch Sachen einzukaufen. Dann hatte ich ja in den Thread die Frage gestellt, was ändert sich im Fall wenn Birgit gefunden wird und es kein Suizid war..

Da würde es doch passen, dahingehend, dass das Opfer beim Einkaufen in ein fremdes Auto gestiegen ist und man vertrauensvoll ( weil man die Person kannte) dann mitgefahren ist. Die Route vom Discounter zum Ablageort der Leiche würde auch kein "Umweg" sein.
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Jolu65
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Wenn BA zum Einkaufen gewollt hätte, warum hätte sie dann Lautzenhausen fahren und sich dort mit jemandem Treffen sollen ? Die kurze Strecke zu einem Supermarkt hätte sie alleine mit ihrem Auto zurückgelegt, zumal sie dann weiter nach Hause wollte.
lindenstein
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Für mich ist die Verbringung des Wagens von Birgit final auf dem Parkplatz Lautzenhausen ein Indiz dafür, dass man nicht gesehen werden soll, bzw. durfte. Ob BA gleich nach Hause fahren wollte, sind doch nur Mutmaßungen und nicht verifiziert. Der ganze Tathergang wird doch im Sternbericht geschrieben, als BA noch als vermisst galt.

Und ja, das Opfer wurde in einem Wagen dort in der Einflugschneisse am Hahn in einem Waldstück verbracht und abgelegt.

Wie SherlockHolmes richtig sagt, birgt das ein hohes Risiko für den Täter oder die Täterin in Bezug gesehen zu werden.
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Agatha Christie
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

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