MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gästin-A
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Einen Punkt, den ich noch gern einwerfen möchte:
Wenn GH zu einem/ mehreren Zeugen gesagt haben soll „Da unten liegt der Fabian“ oder so ähnlich, dann muss sie in einer Form mit der Tat zu tun haben, denn soweit ich mich erinnere, war es Fabians Familie weder zumutbar noch möglich, das Kind optisch zu identifizieren. Erst der DNA-Abgleich bestätigte dies.
Wenn der menschliche Körper also nicht klar identifizierbar ist durch Kleidung, Aussehen, …, ist das Täterwissen.

Ich denke, das wird erschwerend dazu kommen. Da hilft auch nichts mit Gummipuppe oder Tiere beobachten, wenn jemand genau weiß, wer da liegt.


https://www.stern.de/panorama/fall-fabi ... 32676.html
Nighthunter

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Nikas hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:28:52 Letztes mal klang das von dir aber eher anders - mein Gefühl zumindest. Schriebst du nicht RF, Hecki, JS und Co hätten richtig gute Arbeit gemacht?
Jetzt könnte man allerdings denken, ohne die 3 gäbe es keine Anklageerhebung, aber für mehr hats dann auch nicht gereicht…
Ich kann nur wiederholen dass sie gute arbeit gemacht haben ... Ich dags mal im Nowak- Stil... der Prozess wird es zeigen...
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gästin-A hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:32:42 Einen Punkt, den ich noch gern einwerfen möchte:
Wenn GH zu einem/ mehreren Zeugen gesagt haben soll „Da unten liegt der Fabian“ oder so ähnlich, dann muss sie in einer Form mit der Tat zu tun haben, denn soweit ich mich erinnere, war es Fabians Familie weder zumutbar noch möglich, das Kind optisch zu identifizieren. Erst der DNA-Abgleich bestätigte dies.
Wenn der menschliche Körper also nicht klar identifizierbar ist durch Kleidung, Aussehen, …, ist das Täterwissen.

Ich denke, das wird erschwerend dazu kommen. Da hilft auch nichts mit Gummipuppe oder Tiere beobachten, wenn jemand genau weiß, wer da liegt.


https://www.stern.de/panorama/fall-fabi ... 32676.html
sehr guter Punkt.--Der Satz "Da unten ist Fabian" beim Auffinden einer optisch mutmaßlich nicht mehr klar identifizierbaren Leiche ist diskrepant zur Annahme, dass TV nicht wusste, dass er tot (und im gegebenen Zustand) war.
--hinzufügend: auch wieder emotional eine kaum nachvollziehbare unemotionale Reaktion beim Auffinden eines toten und derart versehrten Kindes. Da reagiere ich doch nur dann nicht mit intensiver Angst/Erschrecken, wenn ich weiß, wer da liegt und in welchem Zustand.
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gästin-A hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:32:42 Wenn GH zu einem/ mehreren Zeugen gesagt haben soll „Da unten liegt der Fabian“ oder so ähnlich,
Caris hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:45:46 sehr guter Punkt.--Der Satz "Da unten ist Fabian" beim Auffinden einer optisch mutmaßlich nicht mehr klar identifizierbaren Leiche ist diskrepant zur Annahme, dass TV nicht wusste, dass er tot (und im gegebenen Zustand) war.
Dieser Satz, mit namentlicher Erwähnung des ermordeten Kindes, wurde von der Tatverdächtigen nie gesagt.

Sie führte ihre 2 männlichen "Zeugenopfer" unter der höchst suspekten Ansage "Das liegt eine verbrannte Sexpuppe oder etwas anderes, das wurde mir erzählt, müssen kucken!" zur Nachtzeit, mutmasslich in beiden Fällen in deren eigenen Kärren, zum Mordtümpel.

Was sie zur 3. "getümpelten" Person, ihrer Freundin "Hanne Hinkebein" sagte ist nirgends erwähnt worden.
Diese wird sich wohl von Videokameras fernhalten und Pfefferspray - für den Fall des Falles - bereit halten (Spekulatius von Coppenrath natürlich!)
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seppel
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 16:14:26 Dieser Satz, mit namentlicher Erwähnung des ermordeten Kindes, wurde von der Tatverdächtigen nie gesagt.

Sie führte ihre 2 männlichen "Zeugenopfer" unter der höchst suspekten Ansage "Das liegt eine verbrannte Sexpuppe oder etwas anderes, das wurde mir erzählt, müssen kucken!" zur Nachtzeit, mutmasslich in beiden Fällen in deren eigenen Kärren, zum Mordtümpel.

Was sie zur 3. Person, ihrer Freundin "Hanne Hinkebein" sagte ist nirgends erwähnt worden.
Diese wird sich wohl von Videokameras fernhalten und Pfefferspray - für den Fall des Falles - bereit halten (Spekulatius von Coppenrath natürlich!)
Das ist so N I C H T richtig und @Gästin-A hat recht.

"Dann habe Gina H. bestätigt, dass es sich um Fabian handele."

Quelle:
https://www.focus.de/panorama/da-unten- ... d817c.html
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seppel
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Gästin-A hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:32:42 Einen Punkt, den ich noch gern einwerfen möchte:
Wenn GH zu einem/ mehreren Zeugen gesagt haben soll „Da unten liegt der Fabian“ oder so ähnlich, dann muss sie in einer Form mit der Tat zu tun haben, denn soweit ich mich erinnere, war es Fabians Familie weder zumutbar noch möglich, das Kind optisch zu identifizieren. Erst der DNA-Abgleich bestätigte dies.
Wenn der menschliche Körper also nicht klar identifizierbar ist durch Kleidung, Aussehen, …, ist das Täterwissen.

Ich denke, das wird erschwerend dazu kommen. Da hilft auch nichts mit Gummipuppe oder Tiere beobachten, wenn jemand genau weiß, wer da liegt.


https://www.stern.de/panorama/fall-fabi ... 32676.html
Caris hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:45:46 sehr guter Punkt.--Der Satz "Da unten ist Fabian" beim Auffinden einer optisch mutmaßlich nicht mehr klar identifizierbaren Leiche ist diskrepant zur Annahme, dass TV nicht wusste, dass er tot (und im gegebenen Zustand) war.
--hinzufügend: auch wieder emotional eine kaum nachvollziehbare unemotionale Reaktion beim Auffinden eines toten und derart versehrten Kindes. Da reagiere ich doch nur dann nicht mit intensiver Angst/Erschrecken, wenn ich weiß, wer da liegt und in welchem Zustand.
Dem schließe ich mich ohne murren sowas von an.

Ich habe jetzt etwas darüber schlafen können und bleibe bei meiner Vermutung und Spekulation.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Caris hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:45:46 …..beim Auffinden einer optisch mutmaßlich nicht mehr klar identifizierbaren Leiche ist diskrepant zur Annahme, dass TV nicht wusste, dass er tot (und im gegebenen Zustand) war.
--hinzufügend: auch wieder emotional eine kaum nachvollziehbare unemotionale Reaktion beim Auffinden eines toten und derart versehrten Kindes. Da reagiere ich doch nur dann nicht mit intensiver Angst/Erschrecken, wenn ich weiß, wer da liegt und in welchem Zustand.
Die erste erste Erkennung hat die Auffindezeugin und jetzige Angeschuldigte “übernommen”. Wie ebenfalls in einem Live berichtet wurde, gab es auch von Seiten des Bestattungsinstituts einen “dringenden Hinweis”, den Anblick zu vermeiden.
Ergänzend dazu, der Anblick und Umgang mit solchen Opfern, auch Verletzten, zudem in dem Alter, erfordert auch bei beruflichen Umgang eine Supervision.

“Intensive Angst/Erschrecken” ist beim 2. Tümpelgang nicht zu erwarten gewesen.
Vor dem 2. Tümpelgang, Aufsuchen und Wunsch nach Taschenlampe, war vorher mindestens ein weiterer Tümpelgang, mutmaßlich mit dem TZ1. Ob beim 1. Tümpelgang versucht wurde, das Opfer zu identifizieren, oder ob man sich schnell wieder entfernte ohne eine nähere Beschau, ist bisher nicht veröffentlicht.

Die erwähnte Supervision ist auch durch den meistens sehr “abstrakten Anblick” notwendig. Es gibt Personen, die sehen sich das sehr unbekümmert an, bis sie realisieren, dass das ,was sie dort sehen, kein abstraktes Objekt ist. Den umgekehrten Fall gibt es auch.
Echt oder Unecht? “ Zentimeter für Zentimeter arbeiten sich die Mordermittler an die Leiche heran, mit einem großen Zollstock werden Maße genommen und dokumentiert. Stunden vergehen. ….. Gegen Mitternacht haben sich die Beamten bis zum Fund vorgearbeitet und gehen nun direkt a die Leiche heran. Als sie die ersten Körperteile anfassen, kommen erste Zweifel auf, ob es sich tatsächlich um einen echten Menschen handelt.”
https://www.nordkurier.de/regional/rost ... ng-3454719
Catch22 hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 19:11:16
Spoiler
So ist es. Wer sollte bislang „entlastendes Material“ veröffentlicht haben? Die Verteidigung tut gut daran (vor allem nachdem eine Haftprüfung gescheitert war), entlastende Beweismittel, Beweisanträge und rechtlichen Vortrag dort anzubringen, wo sie hingehören: bei Gericht.

Vorab damit in den Medien hausieren zu gehen, um dem Tratsch nimmersatter Waschweiber gerecht zu werden, wäre nicht nur töricht, sondern unter bestimmten Voraussetzungen sogar strafbar (§ 353d Nr. 3 StGB).




Gerne.

Die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung verlangt, dass jeder so lange als unschuldig anzusehen ist, bis in einem gerichtlichen Verfahren seine Schuld rechtskräftig festgestellt wurde.

Nicht der Beschuldigte bzw. Angeklagte muss seine Unschuld beweisen, sondern die Ermittlungsbehörden bzw. das Gericht dessen Schuld. Dazu zählt auch der Grundsatz, dass sich niemand selbst belasten muss („nemo tenetur se ipsum accusare“). Daraus fließt das Recht auf Aussage- und Auskunftsverweigerung (§§ 136 Abs. 1 Satz 2, 243 Abs. 5 Satz 1, 55 Abs. 1 StPO).

Mit empfindlichen Strafen bedroht sind beispielsweise üble Nachrede (§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB), falsche Verdächtigung (§ 164 StGB) und die Verfolgung Unschuldiger (§ 344 StGB). Daneben bestehen zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung, Richtigstellung und Schadenersatz (einschließlich Schmerzensgeld). Vor allem eine Verpflichtung zu Schadenersatz trifft oft noch härter als eine strafrechtliche Verurteilung.

Die Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse (siehe Pressekodex des Deutschen Presserats, insbesondere Richtlinien 13 und 8). Die Berichterstattung darf nicht vorverurteilen oder eine soziale Zusatzbestrafung mit Hilfe eines „Medien-Prangers“ sein. Zwischen Verdacht und erwiesener Schuld ist deutlich zu unterscheiden.




Zu sagen: „Der Huber hat den Meier erschlagen! Es gilt die Unschuldsvermutung.“, hilft dem Huber nix, wenn daraufhin das ganze Dorf zu wissen glaubt: Der Huber war‘s, denn der Meier hat‘s gesagt!

Ob‘s der Huber wirklich war oder auch nicht, ob‘s Totschlag war, Mord oder sonstwas, muss erst von einem Gericht rechtskräftig festgestellt werden – in einem fairen Verfahren, in dem sich der Huber mit allen rechtsstaatlichen Mitteln verteidigen können muss.




So einfach ist es nicht. Ersetze in obigem Beispiel „Huber“ durch „Caris" und Du wirst vielleicht besser verstehen, dass auch eine „in anständiger Weise“ geäußerte Beschuldigung eine falsche Beschuldigung wäre, falls Du tatsächlich nichts auf dem Kerbholz hättest.

Mittel der Wahl darf allenfalls der Konjuntiv sein, doch auch dabei gebietet die Unschuldsvermutung, Grenzen zu wahren. Haltlose Spekulationen ohne eine tatsächliche Grundlage (= Tatsachen) sind geeignet, Persönlichkeitsrechte zu verletzen.


Der Raum für die Annahme der Unschuld muss immer vorhanden sein – bis zum rechtskräftigen Beweis der Schuld.

Täter-Opfer-Umkehr ist ein verbreitetes Totschlagargument, um die Unschuldsvermutung aushebeln zu wollen. Tatsächlich aber können aus einer überstürzten und unkritischen Solidarität mit der Opferseite auch krasse Fehlurteile erwachsen. Ein prominentes Beispiel: der Fall Kachelmann.

Spoiler
Noch eine Randbemerkung: Bei Gericht erscheinende Zeugen werden in den Abstand verwiesen (§ 243 Abs. 2 Satz 1 StPO), d. h. sie werden wieder vor die Tür geschickt, damit sie nicht der Hauptverhandlung folgen, nicht hören können, was andere Zeugen aussagen. Sinn und Zweck ist es, möglichst unbeeinflusste Zeugenaussagen zu erlangen.

Wie kann dies noch gelingen, nachdem ein Fall – von vorne bis hinten, aber dennoch tendeziös und löchrig wie ein Schweizer Käse! – in Social Media, auf YouTube und TikTok durch die Mangel gedreht wurde und alle Zeugen mit Augen und Ohren daran festklebten?

Ein Scheißjob für Gericht, StA, Nebenklage und Verteidigung! Wenn Zeugen vor dem Hintergrund ihres eigenen, durch Klatsch und Tratsch vorab geprägten Kopfkinos über von ihnen subjektiv „wahrgenommene“, mutmaßliche Tatsachen aussagen, kann auch dies die Unschuldsvermutung und ein faires Verfahren gefährden – in jedem Falle aber bedroht es eine unvoreingenommene Wahrheitsfindung.
Gästin-A hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:32:42 Einen Punkt, den ich noch gern einwerfen möchte:
Wenn GH zu einem/ mehreren Zeugen gesagt haben soll „Da unten liegt der Fabian“ oder so ähnlich, …..
……
Ich denke, das wird erschwerend dazu kommen. Da hilft auch nichts mit Gummipuppe oder Tiere beobachten, wenn jemand genau weiß, wer da liegt. …..
Der genaue Wortlaut der vielen Aussagen von den 3 Personen ist bisher nicht veröffentlicht.

Die beiden unverdächtigen Zeugen, sowie weitere nahe stehende Personen oder Anwohner, werden kurz nach Anblick, in dieser Situation, an diesen Vermissten gedacht haben, “Wer sollte es sonst sein?” Oder?

Das Geschehen, dass TZ1 wahrgenommen hat, scheint sehr relevant zu sein. Wird es noch einen “TZ0” geben?

Von @Caris haben wir gelernt, dass in Gutachten nicht nur die Glaubhaftigkeit einer Aussage relevant ist, sondern auch die Glaubwürdigkeit eines Zeugen oder der Angeschuldigten, auch wenn scheinbar mehrfach Aussagen wiedersprüchlich waren oder angepasst wurden, wie aus den “Lives” hervorgeht.
Zuletzt geändert von Sronson am Samstag, 14. März 2026, 18:47:43, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername angepasst
Heckengäu
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

seppel hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 16:22:33 Das ist so N I C H T richtig und @Gästin-A hat recht.

"Dann habe Gina H. bestätigt, dass es sich um Fabian handele."

Quelle:
https://www.focus.de/panorama/da-unten- ... d817c.html
Auf "Focus" gebe ich keinen Deut; Rechtspopulistisch, Reisserisch, Bayern.

https://www.merkur.de/deutschland/repor ... 12130.html
13.3.
Die 29-Jährige habe ihm etwas Wichtiges erzählen wollen, behauptet der Zeuge namens Maik N. bei RTL. Kurz darauf soll die Ex-Freundin von Fabians Vater vor seiner Tür gestanden haben. Gina H. habe an diesem Abend im Wald etwas entdeckt, und sei sich nicht sicher gewesen, ob es vielleicht Fabian sein könnte. Die beiden wären dann mit seinem Auto losgefahren
https://www.merkur.de/deutschland/fabia ... 08651.html
11.3.
Zu medialen Berichten über einen Freund der Verdächtigen, dem sie angeblich die Leiche gezeigt haben soll, äußerte sich Nowack zuletzt zurückhaltend: „Wir haben Erkenntnisse, die ich noch nicht preisgeben will.“
Nighthunter

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nighthunter »

seppel hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 16:32:28 @Nighthunter

😂 ... war-ist-bleibt meine Nase 🤥 , zumindest soooo lange, wie du mich im Unklaren lässt 😉.
... nein... es war so schön deine gedanken zu analysieren... ich habe mich gegenüber der moderation geoutet... auch um das forum zu schützen... glaub mir mein bester seppel den ich kenne... sie ist ein monster aus eifersucht und geldnot... die kripo analysiert zu 100 prozent noch meine kippen... ich war am offiziellen suffindetag in drr nähe und hatte einen kameraman̈n dabei... drr ist nur aufgeflogen weil ein polizist rauchrn und pis...gegsngen ist....ich wünsch dir alles gute aber in diesem fall war ich einfach näher dran... alles gutev
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 16:49:59 Auf "Focus" gebe ich keinen Deut; Rechtspopulistisch, Reisserisch, Bayern.

https://www.merkur.de/deutschland/repor ... 12130.html


https://www.merkur.de/deutschland/fabia ... 08651.html
Wir sind zum Glück ein freies Land und ich sehe es aus einem anderen Blickwinkel, "Rechtspopulistisch, Reisserisch, Bayern." - so so. Ich lasse deine und meine Ansicht zum späten Samstagnachmittag einfach mal so stehen und wünsche dir einen schönen Abend.
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Sronson hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 12:15:40 ———————————— Moderationshinweis ———————————

Bitte achtet darauf, keine (angeblichen) Inhalte aus der Anklageschrift zu posten. Solche Dokumente sind nicht öffentlich und ihre Verbreitung kann rechtliche Probleme verursachen sowie den laufenden Prozess beeinflussen.
Ich frage mich wer in der Lage hier aus unserem Schreiberkreis sein könnte, der Einblick in die Anklageschrift hätte.
Eigentlich müsste das doch nur der Staatsanwaltschaft, dem Gericht und den RAe möglich sein und vielleicht mit dem an sich vertrauten Personen die Auf Grund ihrer Beruflichen Tätigkeit mit der Akte zutun haben aber doch eigentlich höchster Verschwiegenheit unterliegen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Keks22 hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 17:14:54 Ich frage mich wer in der Lage hier aus unserem Schreiberkreis sein könnte, der Einblick in die Anklageschrift hätte.
Eigentlich müsste das doch nur der Staatsanwaltschaft, dem Gericht und den RAe möglich sein und vielleicht mit dem an sich vertrauten Personen die Auf Grund ihrer Beruflichen Tätigkeit mit der Akte zutun haben aber doch eigentlich höchster Verschwiegenheit unterliegen.
Ja, so sollte es sein, aber da gibt es ja auch noch Familienangehörige. Oder könnten es auch sogenannte Beischläfer sein 😉 ? Gerade kommt der Begriff "Bananenrepublik" wieder in mir hoch, oder doch lieber Absurdistan 😉 ?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane.Doe »

Juve hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 12:22:33 Mistel Knistel - hat sich da gerade jemand aus dem "anderen Forum" geoutet? :?
Da hast Du die falsche Spur.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Archivarin »

Nighthunter hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 14:40:37 Ich kann nur wiederholen dass sie gute arbeit gemacht haben ... Ich dags mal im Nowak- Stil... der Prozess wird es zeigen...
Ich finde, dass man für eine Anklage keinen Journalisten oder ein bestimmtes Team braucht. Es wirkt fragwürdig, wenn in einem Forum so getan wird, als wäre der Verdienst einzelner Personen ausschlaggebend. Ein Journalist sollte neutral berichten und nicht den Eindruck erwecken, er wäre „King of Thrones“ mit seinem Team. Ich stelle diesen Journalismus deshalb wirklich in Frage und kann nicht nachvollziehen, dass manche nicht sehen wollen, was offensichtlich ist.

Außerdem finde ich es sehr bedenklich, wie bestimmte Informationen öffentlich verbreitet werden. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass vertrauliche Details über den Fall so breit gestreut werden, in Interviews oder verschiedenen Foren. Persönlich halte ich das für sehr fragwürdig und frage mich, welchen Einfluss das alles auf den Prozess oder die Wahrnehmung der Anklage haben könnte. :idea:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gästin-A »

Archivarin hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 17:49:37
Persönlich halte ich das für sehr fragwürdig und frage mich, welchen Einfluss das alles auf den Prozess oder die Wahrnehmung der Anklage haben könnte. :idea:
Das werden wir sicherlich alle beobachten können, wenn der Prozess beginnt.
Wir sind nahezu schon Zeugen einer Zeitenwende, in der Mordfälle in sm ausgeschlachtet werden und Menschen, die sich bis dato nicht kannten, zusammenbringt und von ihren hässlichsten Seiten zeigen wird.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 14:59:00 Für Zeugen gilt die Unschuldsvermutung ebenfalls?
Sind Zeugen Beschuldigte? Nein. Sie haben per se als unschuldig zu gelten – auch dann, wenn sie wirres Zeug berichten, von dessen Wahrheit sie subjektiv überzeugt sind. Wenn sie sich allerdings z. B. einer Falschaussage (§ 153 ff StGB) oder der Strafvereitelung (§ 258 StGB) verdächtig machen, muss die StA ein Ermittlungsverfahren gegen sie einleiten. Dann sind auch Zeugen Beschuldigte.

Gastleser hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 14:59:00 Zeugen haben “vollständige” Persönlichkeitsrechte, im Gegensatz zu Angeschuldigten, aufgrund des Informationsrechts der Öffentlichkeit zur Tat?
Jeder „vollständige“ Mensch hat „vollständige“ Persönlichkeitsrechte. Auch das Informationsinteresse der Öffentlichkeit hebelt diese nicht aus. Deshalb ist die Unschuldsvermutung ein hohes Gut, wenn über einen Strafprozess berichtet wird.

Jeder ist geschützt z. B. durch die Straftatbestände der üblen Nachrede (§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB) und falschen Verdächtigung (§ 164 StGB). Allerdings werden üble Nachrede und Verleumdung als sogenannte Antragsdelikte ausschließlich auf Antrag des Verletzten verfolgt (§ 194 StGB). Nicht jeder Verletzte ist erpicht auf eine gerichtliche Auseinandersetzung.

Gastleser hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 14:59:00 Zeugen sind rechtlich besonders schützenswert?
Zeugen (und ebenso Schöffen) sind – wie jeder andere Mensch auch – anfällig für Beeinflussungen aller Art und in jedwede Richtung. Darin liegt eine große Gefahr für jedes Strafverfahren. Eine unmittelbare rechliche Handhabe dagegen gibt es nicht. Eine grundrechtlich garantierte, freie Presse trägt auch die Pflicht zur Verantwortung.

Nicht jeder, der sich „Journalist“ nennt, ist auch ein guter und verantwortungsvoller Journalist, nur weil er noch nicht mit einer Strafanzeige oder einer Zivilklage überzogen oder vom Presserat gerügt wurde. „Journalist“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Jeder darf sich als solcher bezeichnen. Eine einschlägige Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Seriöse Leitmedien setzen i. d. R. ein Hochschulstudium und ein Volontariat voraus. Entsprechend fällt die Honorierung aus. Boulevard-Medien bis hin zu Wald-und-Wiesen-Gazetten hingegen bedienen sich häufig der Spreu, die kostengünstiger zu haben ist als der Weizen.

Gastleser hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 14:59:00 Wie sehr unterscheidet sich der “Spekulations- und Formulierungsraum der Öffentlichkeit” zwischen Angeschuldigter und Zeugen? Im gestrigen “Live” wurde das wie “Äpfel und Birnen” suggeriert.
Eine „Berichterstattung“, die nur eine Seite der Medaille beleuchtet, immer wieder bestimmte Narrative bedient und noch dazu und wiederum einseitig die Bestätigung von „offizieller“ Seite betont, ist keine neutrale Berichterstattung, sondern bestenfalls eine Reportage, die durchaus unausgewogen sein darf. Der Rezipient aber kennt oft die Unterschiede nicht.

Wo kommt die Position der Verteidigung zum Ausdruck? Richtig: Darüber ist noch gar nichts bekannt! Wer hinterfragt kritisch die Position der StA? Auch hierüber wurden bislang keinerlei Details veröffentlicht, die über das holzschnittartige Bild eines Tötungsvorwurfs hinausgehen. Was es bislang gibt, ist eine monströse Emotionalisierung.

Der „Spekulationsraum der Öffentlichkeit“ unterscheidet insofern nicht zwischen Angeschuldigter und Zeugen. Auf der einen Seite werden die Unschuldsvermutung und das Recht auf Verteidigung beiseite gewischt und eine Vorverurteilung herbeigeredet, auf der anderen Seite werden Zeugen beeinflusst, die am Ende gar nicht mehr wissen, wann sie was wirklich gehört oder gesehen haben. Ohnehin gilt der Zeugenbeweis als das unsicherste aller Beweismittel.

Voyeuristische Sensationsgier schadet Äpfeln und Birnen gleichermaßen.


Archivarin hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 17:49:37 … Ich stelle diesen Journalismus deshalb wirklich in Frage und kann nicht nachvollziehen, dass manche nicht sehen wollen, was offensichtlich ist. … Es ist schwer nachzuvollziehen, dass vertrauliche Details über den Fall so breit gestreut werden … Persönlich halte ich das für sehr fragwürdig und frage mich, welchen Einfluss das alles auf den Prozess … haben könnte.
Deinen Worten gehört meine volle Zustimmung! Mit Deinem Beitrag warst Du nur schneller als ich. ;-)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gästin-A hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 18:44:13 Das werden wir sicherlich alle beobachten können, wenn der Prozess beginnt.
Wir sind nahezu schon Zeugen einer Zeitenwende, in der Mordfälle in sm ausgeschlachtet werden und Menschen, die sich bis dato nicht kannten, zusammenbringt und von ihren hässlichsten Seiten zeigen wird.
Zeigen wird 😉 ? Das geht in diesem Fall ja mindestens schon seit dem 10.10.2025 so. Deshalb bin ich auch still(er) und kann mich zu einem Prozessanfang (wenn die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird) gedulden. So lange ist es ja nun auch nicht mehr und die 5 Monate sind an mir fast wie im Flug vorbeigegangen. Ich folge dem Motto: "Was lange währt, wird endlich gut“.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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seppel hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 18:58:48 Zeigen wird 😉 ?
Ja, du hast Recht.
Ich sollte schreiben: zeigt und zeigen wird.
Ich kann mir dennoch eine Überspitzung vorstellen, wenn das Urteil gefallen ist. So sind ja die derzeitigen „Fraktionen“ alle noch in der Schwebe (mehr oder weniger) und irgendwohin wird sich diese aufgestaute Anspannung entladen.

Mal abgesehen von Fabian und dem Leid seiner Eltern & Familie — mir tut Ginas Sohn unglaublich leid. Wenn der all das im Netz mal nachlesen kann... 😮‍💨
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seppel
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gästin-A hat geschrieben: Samstag, 14. März 2026, 19:20:36 Ja, du hast Recht.
Ich sollte schreiben: zeigt und zeigen wird.
Ich kann mir dennoch eine Überspitzung vorstellen, wenn das Urteil gefallen ist. So sind ja die derzeitigen „Fraktionen“ alle noch in der Schwebe (mehr oder weniger) und irgendwohin wird sich diese aufgestaute Anspannung entladen.

Mal abgesehen von Fabian und dem Leid seiner Eltern & Familie — mir tut Ginas Sohn unglaublich leid. Wenn der all das im Netz mal nachlesen kann... 😮‍💨
Alles gut, so hatte ich es ja auch verstanden. Es gibt in diesem schrecklichen Fall nur Verlierer. Und ja, ich denke auch, die sind alle momentan in "Lauerstellung". Wenn das alles nicht so traurig wäre, könnte man sich so richtig mit Cola und Popcorn eindecken. Mir ist es derzeit schon zu ruhig, nicht nur an Lautstärke, sondern auch in Wortwahl und Aussprache. Da ist es ja auch weiterhin gut, dass ich nur Zuhörer-Seher bin, fast anonym und mit Niemandem unter einer Decke stecke. Ich werde mich auch weiterhin nicht dazu hinreißen lassen, irgendwie-irgendwo-irgendwann aktiv "mitzuspielen".
Nico

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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@Nighhunter

Kurze Ja/Nein-Frage:

Spielte Schwarzwild Lockmittel eine Rolle zur Beseitigung von Spuren?
Antworten