MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
MeTa
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MeTa »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 22:44:16 *****************************************************************************Zusammenfassung des Livestreams von Hecki & Jens Schwarck (heute, 20 Uhr)
*****************************************************************************


[Korrekturen und Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht!]

https://m.youtube.com/watch?v=Zcu9c9gxgKI
Dann mal hier noch eine Zusammenfassung vom Video Transkript Genarator:

Kernthemen und Erkenntnisse

Filmen am Grab und Umgang mit der Familie
Die Familie von Fabian hat selbst entschieden, Bilder vom Grab zu veröffentlichen, um unkontrollierte Veröffentlichungen durch Dritte zu verhindern.
Der Friedhof in Güstrow ist klein, viele Leute aus der Gegend wissen um den Ort des Grabes.
Es gab unangemessene Diskussionen und Beobachtungen (z.B. Überwachung der Familie, Fotografieren, Nachstellen), die für die Betroffenen sehr belastend sind.
Die Mutter hat Angst, das Haus zu verlassen, da sie teilweise überwacht und belästigt wird.

Zeugeninterview und journalistische Anonymisierung
Der Zeuge, genannt „Mike“ (Pseudonym), ist aktenkundig und wurde mehrfach von der Polizei befragt.
Das Interview wurde mit diesem Zeugen geführt, jedoch anonymisiert durch eine nachgesprochene Stimme und Verpixelung, um seine Identität zu schützen.
Die nachgesprochene Stimme wurde von Hecki übernommen, später auch von RTL mit eigener Stimme neu vertont, was üblich in der Branche ist.
Die Jacke, die der Zeuge im Interview trug, war eine von Hecki geliehene Jacke, um eine Wiedererkennung zu vermeiden.
Das Interview wurde nur in Auszügen veröffentlicht, das vollständige Material wird zurückgehalten, eventuell für spätere Dokumentationen.

Kritik an anderen Berichterstattungen und öffentlichen Debatten
Kritik wird an einer anderen Content-Creatorin (Frau Girtz) geübt, die angeblich falsche Tatsachenbehauptungen verbreitet.
Die Gesprächspartner betonen die Wichtigkeit von journalistischer Integrität und Wahrhaftigkeit.
Diskussionen in sozialen Medien und speziellen Facebook-Gruppen wurden als teilweise hetzerisch und strafrechtlich bedenklich beschrieben.
Urheberrechtsverletzungen durch die unerlaubte Verbreitung von Material in solchen Gruppen werden ebenfalls kritisiert.

Mediale Vorverurteilung und Rolle der Medien
Die Gesprächspartner weisen darauf hin, dass sie die Ermittlungen nicht beeinflussen und stets nach polizeilichen Erkenntnissen berichten.
Es wird betont, dass die Unschuldsvermutung gilt, und eine mediale Vorverurteilung nicht beabsichtigt ist.
Der Staatsanwalt bestätigte, dass die Medienarbeit keinen Einfluss auf die Polizeiermittlungen hat.
Dennoch existiert eine klare öffentliche Wahrnehmung und mediale Aufmerksamkeit, die den Fall begleitet.

Persönlicher Eindruck von der Tatverdächtigen „Gina“
Jens hat die Tatverdächtige mehrfach getroffen und beschreibt sie als aufbrausend, unehrlich und widersprüchlich in ihren Aussagen.
Sie bestreitet jegliche Tatbeteiligung und betont ihre frühere Rolle als Ziehmutter des Kindes.
Es wird ein Muster von Diebstählen und Schuldzuweisungen an anderen Personen bei ihr beschrieben.
Fragen zur Motivation und Verhalten werden von den Journalisten kritisch hinterfragt, ohne abschließende Urteile zu fällen.

Verfahrensfragen und Prozessvorbereitung
Die Tatverdächtige hat das Recht, im Prozess zu schweigen, was als Verteidigungsstrategie angenommen wird.
Jens plant, die Prozessberichterstattung vor Ort zu begleiten, verweist aber auf begrenzte Platzkapazitäten und mögliche Losverfahren für Journalisten.
Aussagen über Mordmerkmale (z.B. Heimtücke) werden kurz erklärt, die genaue Anzahl der Verletzungen ist für den Tatbestand nicht entscheidend.

Umgang mit Spekulationen und Meinungsfreiheit
Differenziert wird zwischen zulässiger Berichterstattung über Tatverdächtige und unzulässigen Spekulationen bzw. Verleumdungen über Unbeteiligte.
Kritisiert wird die Verbreitung von Verschwörungstheorien und falschen Anschuldigungen, die besonders Unbeteiligte betreffen.
Die Moderatoren betonen die Verantwortung von Community-Managern, Diskussionen zu moderieren und Hassrede zu verhindern.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

@MeTa
Auch an dich ein herzliches Dankeschön!
MeTa hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 00:23:11 Zeugeninterview und journalistische Anonymisierung
Der Zeuge, genannt „Mike“ (Pseudonym), ist aktenkundig und wurde mehrfach von der Polizei befragt.
Das Interview wurde mit diesem Zeugen geführt, jedoch anonymisiert durch eine nachgesprochene Stimme und Verpixelung, um seine Identität zu schützen.
Die nachgesprochene Stimme wurde von Hecki übernommen, später auch von RTL mit eigener Stimme neu vertont, was üblich in der Branche ist.
Die Jacke, die der Zeuge im Interview trug, war eine von Hecki geliehene Jacke, um eine Wiedererkennung zu vermeiden.
Das Interview wurde nur in Auszügen veröffentlicht, das vollständige Material wird zurückgehalten, eventuell für spätere Dokumentationen.
Zum Thema Anonymisierung des Zeugen wollte ich just noch etwas schreiben. Nun bin ich sehr froh, dass du dies übernommen hast. In den sozialen Medien haben sich ja die Betrugsvorwürfe überschlagen - Als hätten die Menschen noch nie davon gehört, wie man die Identität von Zeugen schützt…
MeTa hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 00:23:11Dann mal hier noch eine Zusammenfassung vom Video Transkript Genarator:
Wo bekommt man denn sowas her? Ich schreibe immer noch ganz old-school mit.
Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 22:48:02 “Abgesagter Termin”?
Gerüchten zufolge soll Gina am Morgen des 10.10.2025 spontan einen für diesen Tag geplanten Termin abgesagt haben. Als Begründung soll sie angegeben haben, dass ihr Fahrzeug defekt ist. (Ursprung und Wahrheitsgehalt unbekannt)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MeTa »

Sronson hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 01:37:07 @MeTa
Auch an dich ein herzliches Dankeschön!



Zum Thema Anonymisierung des Zeugen wollte ich just noch etwas schreiben. Nun bin ich sehr froh, dass du dies übernommen hast. In den sozialen Medien haben sich ja die Betrugsvorwürfe überschlagen - Als hätten die Menschen noch nie davon gehört, wie man die Identität von Zeugen schützt…
Also, ganz ehrlich, da habe ich mir auch an den Kopf gefasst. Dabei ist es doch normal, dass man es so handhabt. Was bei SM als „Entlarvung“ gefeiert wird, ist eigentlich nur der Beleg dafür, dass hier handwerklich sauber gearbeitet wurde, um die Sicherheit (Anonymisierung) des Zeugen "Maik" zu gewährleisten.
Sronson hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 01:37:07
Wo bekommt man denn sowas her? Ich schreibe immer noch ganz old-school mit.
Oh, eben erst gesehen. :) Old-school ist gut, aber wenn es mal schnell gehen muss - damit: :D https://videotranscriber.ai/de/youtube- ... -generator
oder:
https://decopy.ai/de/youtube-video-summarizer/


Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 14:25:17 Den Journalisten selbst halte ich für sehr integer und engagiert, insbesondere weil er auch Teile seines Rohmaterials und nicht vermarktetes Videomaterial veröffentlicht, seine Medienarbeit selber kommentiert und sachlich erklärt, und um Transparenz und Opferschutz bemüht ist.
Caris hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 14:56:11 ja, sehe ich auch so. Der ist intrinsisch auch altruistisch motiviert, dem geht's nicht (primär) um sein Ego
Da kann ich nur zustimmen. Er ist außerdem, empathisch und authentisch, da er investigatives Handwerk mit echtem menschlichem Einsatz verbindet. JS - das Gesicht hinter Projekten wie „Wir kämpfen für Kinder“, wo er investigativen Journalismus mit direkter Hilfe verknüpft.

https://www.wirkaempfenfuerkinder.tv/
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Da ich regelmäßig nicht nur hier, sondern auch im anderen Forum mitlese, kann ich sagen, dass beide Foren im Augenblick zu ihrer absoluten Höchstform auflaufen. Deshalb finde ich es schon sehr schade, dass es zwischen beiden nicht irgendeinen "informellen und diplomatischen" Informationskanal gibt und die Rivalität dominiert.

Unabhängig davon erscheint mir derzeit der erste Tümpelbesuch von entscheidender Bedeutung für das gesamte Verfahren zu sein. Dass es beabsichtigt ist, sich erst vor Gericht umfassend zu äußern finde ich die richtige Vorgehensweise. Gleichwohl scheint es im Umfeld des 1. Tümpelzeugen Leute zu geben, die es fast nicht mehr aushalten, ihre Sichtweise zurückhalten zu müssen (Stichwort: Nighthunter).

Auch wenn man mich jetzt hier steinigen wird, möchte ich schon gerne mitteilen: Bitte beschädigt nicht das Gewicht eurer Zeugenaussage und macht es erst umfänglich vor Gericht publik und nicht schon vorher irgendwo und auch nicht hier! Da die Aussage (je nach ihrem Kerninhalt) sich auch entlastend für Gina H. auswirken könnte, sollte sie nicht beschädigt, sondern voll intakt vor Gericht platziert werden.

So, und jetzt meine Frage: Wer wirft hier wohl den 1. Stein? ;)
Matthias aus Plau
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Matthias aus Plau »

Juve hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 06:24:02 Da ich regelmäßig nicht nur hier, sondern auch im anderen Forum mitlese, kann ich sagen, dass beide Foren im Augenblick zu ihrer absoluten Höchstform auflaufen. Deshalb finde ich es schon sehr schade, dass es zwischen beiden nicht irgendeinen "informellen und diplomatischen" Informationskanal gibt und die Rivalität dominiert.

Unabhängig davon erscheint mir derzeit der erste Tümpelbesuch von entscheidender Bedeutung für das gesamte Verfahren zu sein. Dass es beabsichtigt ist, sich erst vor Gericht umfassend zu äußern finde ich die richtige Vorgehensweise. Gleichwohl scheint es im Umfeld des 1. Tümpelzeugen Leute zu geben, die es fast nicht mehr aushalten, ihre Sichtweise zurückhalten zu müssen (Stichwort: Nighthunter).

Auch wenn man mich jetzt hier steinigen wird, möchte ich schon gerne mitteilen: Bitte beschädigt nicht das Gewicht eurer Zeugenaussage und macht es erst umfänglich vor Gericht publik und nicht schon vorher irgendwo und auch nicht hier! Da die Aussage (je nach ihrem Kerninhalt) sich auch entlastend für Gina H. auswirken könnte, sollte sie nicht beschädigt, sondern voll intakt vor Gericht platziert werden.

So, und jetzt meine Frage: Wer wirft hier wohl den 1. Stein? ;)
Welche entlstende Punkte siehst Du nach den neueren Informationen ?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Matthias aus Plau hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 08:06:38 Welche entlstende Punkte siehst Du nach den neueren Informationen ?
Ich selber sehe noch keine. Aber ich bin hier der "Noob"! D.h. auch wenn es umgekehrt die belastende Aussage sein wird, wäre es wichtig, sie nicht im Vorfeld schon kaputt zu machen oder zu schwächen!
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

MeTa hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 01:54:52
Da kann ich nur zustimmen. Er ist außerdem, empathisch und authentisch, da er investigatives Handwerk mit echtem menschlichem Einsatz verbindet. JS - das Gesicht hinter Projekten wie „Wir kämpfen für Kinder“, wo er investigativen Journalismus mit direkter Hilfe verknüpft.
Ich sehe seine Aktivitäten kritischer. Es mag ihn ehren sich für D einzusetzen. Es ist auch verständlich dass D diese Unterstützung annimmt, daran ist nichts auszusetzen. Allerdings ist genau diese fehlende Distanz bzw. diese Motivation m.E. journalistisch problematisch. Er macht keinen Hehl daraus, insofern schafft er zumindest eine gewisse Transparenz. Aber Pressesprecher des Opfers zu sein, ist kein Journalismus. Aber genau das passiert und hier gibt es meiner Meinung nach einen Interessenskonflikt. Auf der Seite der vermeintlich Guten zu sein, ist legitim, aber eben verzerrend. Ohne andere Fälle tiefer strapazieren zu wollen, aber der Eiskeller-Fall hat jüngst sehr deutlich gezeigt, wie dramatisch sich ein Justizskandal entwickelt, der einer unreflektierten Glorifizierung des Opfers bei gleichzeitiger Diffamierung des unschuldig Verdächtigten und Angeklagten durch die Medien zum Prozessbeginn gegenüberstand. Der öffentliche Druck war derart, dass dieser bis in die Urteilsbegründung der inkompetenten Richterin hinein wirkt, und man beim Lesen denkt, man lese die Bildzeitung und kein Gerichtsurteil.
Der Prozess begann mit Bild Schlagzeile "Killer hält Freundin Messer an den Hals" (ich verstehe bis heute nicht warum solche Vorverurteilungen nicht strafrechtlich relevant sind) und endete mit der Zeit-Schlagzeile "Sie brauchten einen Mörder". Am Ende haben alle verloren und mal wieder das Vertrauen in die Justiz.

Eben dieser Trash-Journalismus macht sich beim Verlassen der Pfade einer halbwegs seriösen Verdachtsberichterstattung meines Erachtens mitschuldig.

Hier fehlt mir vor allem das Verständnis für Pressevertreter die Zeugen belagern und zu Aussagen drängen. Diese widerum verstehen nicht, dass außergerichtliche Einlassungen beeinflussen, und das wird ausgenutzt. Da ändert auch ein ruhiges, empathisches und vermeindlich sachliches Auftreten nichts. Es ist falsch im Sinne eines seriösen Journalismus aber durchaus nachvollziehbar in einer Opfer-Vertretung. Aber was bringt denn die Presse-Einlassungen der Zeugen O und M der Mutter von F ? Meiner Meinung nach nichts.

Ich finde das nachwievor fahrlässig, noch dazu im Schulterschluss mit RF die Persönlichkeitsrechte mit Füssen tritt um "für die gute Sache" zu kämpfen. Es kann Zeugenbeweise sowie auch die Unabhängigkeit des Gerichts beeinflussen.

Es mag ja spannend sein hier Material zu haben das man diskutieren kann, aber es hat keinen Nutzen für die EB, keinen Nutzen für die Opfer sondern das Risiko einem fairen und wahrheitssuchenden Prozess zu schaden.

Trotzdem ist er hier wie woanders natürlich gern genommener Lieferant, auch für mich, also lieber nicht den ersten Stein werfen.....insofern besten Dank für die Zusammenfassung.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Kalle hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 08:37:04 Ich sehe seine Aktivitäten kritischer. Es mag ihn ehren sich für D einzusetzen. Es ist auch verständlich dass D diese Unterstützung annimmt, daran ist nichts auszusetzen. Allerdings ist genau diese fehlende Distanz bzw. diese Motivation m.E. journalistisch problematisch. Er macht keinen Hehl daraus, insofern schafft er zumindest eine gewisse Transparenz. Aber Pressesprecher des Opfers zu sein, ist kein Journalismus. Aber genau das passiert und hier gibt es meiner Meinung nach einen Interessenskonflikt. Auf der Seite der vermeintlich Guten zu sein, ist legitim, aber eben verzerrend. Ohne andere Fälle tiefer strapazieren zu wollen, aber der Eiskeller-Fall hat jüngst sehr deutlich gezeigt, wie dramatisch sich ein Justizskandal entwickelt, der einer unreflektierte Glorifizierung des Opfers bei gleichzeitiger Diffamierung des unschuldig Verdächtigten und Angeklagten durch die Medien zum Prozessbeginn gegenüberstand. Der öffentliche Druck war derart, dass dieser bis in die Urteilsbegründung der inkompetenten Richterin hinein wirkt, und man beim Lesen denkt, man lese die Bildzeitung und kein Gerichtsurteil.

Eben dieser Trash-Journalismus macht sich beim Verlassen der Pfade einer halbwegs seriösen Verdachtsberichterstattung meines Erachtens mitschuldig.

Weiterhin fehlt mir das Verständnis für Pressevertreter die Zeugen belagern. Meiner Meinung nach ist das fahrlässig und kann Zeugenbeweise sowie auch die Unabhängigkeit des Gerichts beeinflussen. Es mag ja spannend sein hier Material zu haben das man diskutieren kann, aber es hat keinen Nutzen, sondern nur Schaden für eine Öffentlichkeit die an einem fairen und wahrheitssuchenden Prozess interessiert sein muss.
Genauso sehe ich das auch.

@Sronson
Vielen Dank für die Einreichung der Fragen.

Auch wenn ich gestern nicht mehr länger als 20 min dem Geschehen folgen konnte, geschuldet einem abendlichen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom , möchte ich doch anerkennen das die Fragen gestellt wurden und sich einige Mitforisten den Lifestream bis zu Ende angesehen haben.

Ich habe das heute früh nachgeholt. Allerdings auch unter enormer Anstrengung. Das liegt aber hauptsächlich am Creator und nicht an JS.
Dieses ständige kommentieren von irgendwelchen Kommentaren " wie kann man nur und das muss man doch verstehen " ist echt nervig.

Die Leute die irgendwo ihren Senf dazugeben ob nun bei TT, FB oder sonstwo brauch man doch nicht immer wieder erwähnen. Wer eine Kommentarfunktion freigibt muss halt auch negative Kommentare in Kauf nehmen und nicht nur Lobhuddeleien sowie"ihr seid die Besten" und tausend Herzchen einheimsen.

Die Leute im Raum Güstrow scheinen auch nicht mit genug Arbeit versorgt zu sein ,Sonst würden sie nicht ständig die Mutter stalken.

Aber nun zum eigentlichen Inhalt der Beantwortung der Fragen. Auf jeden Fall hatt JS diese ausführlich beantwortet.
Mir stellt sich nur die Frage wenn er sagt er hätte immer erst nachdem er das OK der Behörden bekommen hat, seine recherchierten Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen,
so viele Informationen die aber nicht direkt durch die Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft veröffentlicht wurden, in Livestreams von Wth diskutiert wurden.
Gibt also eine EB Informationen an einen JS heraus, damit der dann die Pressearbeit übernimmt?
Mir erklärt sich das alles nicht. Auch nehme ich ich das nicht als in Stein und Meissel gehauen hin, das hier keine mediale Vorverurteilung stattgefunden hat und keine indirekte Einflussnahme auf die Ermittlungen.
Da kann ein JS sich noch so erklären.

Mutter Dorina wäre gut damit beraten gewesen dieses Video auf dem Friedhof nicht zu drehen.
Nun regt man sich wieder darüber auf was sich doch dort für Kranke Menschen tummeln.
Dorina mus nun weiteren Schmerz und Kummer ertragen.
Man trägt selber für seine Gesundheit eine Hohe Verantwortung und muss sich selber schützen vor solchen Angriffen.
Und wie JS zu Argumentieren man will einer bestimmten noch nicht eingetretenen Situation vorweggreifen ist doch absolut unlogisch.
Wo sollen diese Videos noch hinführen.
Dem Vater kann ich nur anraten sich nicht in eine evtl. geplante Reportage einbinden zu lassen. Denn wenn sich herausstellt das GH die Tat begangen hat wird er wohl das nächste Mediale Opfer.
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Ich habe mir gerade das gestrige Interview ab da, wo es um die eingereichten HET-Fragen geht, angeschaut und muss schon sagen, dass ich richtig beeindruckt bin, wie v.a. Jens Schwarck dazu Stellung bezogen hat (aber auch "Hecki" hat hier keinen schlechten Eindruck bei mir hinterlassen). Angeschaut habe ich das Interview bis dahin wo Harald Nowack sich zum Geschehen in den sozialen Medien und zur Arbeit der Ermittlerseite geäußert hat - auch das war absolut authentisch und glaubhaft.
Ich tu mich immer erheblich leichter, wenn ich Leuten in die Augen sehen und ihre Körpersprache wahrnehmen kann während sie sich äußern (was hier im Forum ja leider nicht möglich ist).

Eine Sache noch, die mir persönlich gut getan hat, war die Bestätigung von Jens (ab 1:20:41), dass das Interview mit diesem "Maik" wie ich vermutet hatte, bereits im vergangenen Jahr stattgefunden hatte. Für mich war es nicht (allein) deshalb wichtig, weil ich damit auch einmal ein bißchen Recht hatte, sondern v.a. deshalb, weil es einen erheblichen Unterschied machen würde, hätte das Interview erst vor ein paar Tagen stattgefunden. Dann hätte es bei mir nämlich ein komisches Geschmäckle hinterlassen - eher in der Richtung: da will sich einer im Nachhinein irgendwie aus der Nummer herausreden.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Wann ist den nun eigentlich der Zeuge Maik zur Polizei gegangen?

Ein paar Stunden später nach dem Tümpelbesuch
oder erst am Nachmittag des 14.10 nach dem GH die Polizei gerufen hat, oder erst nachdem die Polizei Befragungungen im Ort durchgeführt hat. Oder erst am 15. 10 .
Bei mir stehen da jetzt Fragezeichen.
WTH sagt ein paar Stunden später und stellt im gleichen Atemzug die vorwurfsvolle Frage warum denn Gina nicht zur Polizei gefahren ist sondern nochmal eine Person geordert hat die mit Ihr dahinfährt.
Wenn Zeuge Maik also ein Paar Stunden später zur Polizei ist also am Vormittag des 14.10 dann hätte die Polizei ja schon vor Ort sein müssen sofern sie der Aussage des Zeugen Maik glauben geschenkt hat.
Wenn Maik am Nachmittag da war dann hätte Wth nicht sagen dürfen das Maik sozusagen noch vor dem Auffindezeitpunkt bei der Polizei war. Zumindest klingt es so in seinem Lifestream.
Ich glaube mich zu erinnern das es früher hieß der Maik war erst einen Tag später zusammen auf dem Revier.

Kann diese Frage jemand beantworten?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Keks22 hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 12:24:22 Wann ist den nun eigentlich der Zeuge Maik zur Polizei gegangen?

...

Kann diese Frage jemand beantworten?
Ja: 10 + 4 =14.
Der aus Güstrow stammende achtjährige Fabian verschwand am 10. Oktober 2025.

Seine Leiche wurde vier Tage später südlich von Güstrow gefunden.
https://www.infranken.de/deutschland/gu ... rt-6275586
Der ganze Rest entspricht Detailfragen für Spezialisten; damit will ich mich nicht befassen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MeTa »

Kalle hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 08:37:04 Ich sehe seine Aktivitäten kritischer.
Klar, darfst du ja auch.
Kalle hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 08:37:04
Es mag ihn ehren sich für D einzusetzen. Es ist auch verständlich dass D diese Unterstützung annimmt, daran ist nichts auszusetzen. Allerdings ist genau diese fehlende Distanz bzw. diese Motivation m.E. journalistisch problematisch. Er macht keinen Hehl daraus, insofern schafft er zumindest eine gewisse Transparenz. Aber Pressesprecher des Opfers zu sein, ist kein Journalismus.
Jens Schwarck ist ein investigativer Journalist, der lediglich sehr eng über den Fall berichtet und Kontakt zur Mutter von Fabian hält. Die Rolle der offiziellen Sprecherin für Fabians Mutter übernimmt ihre Rechtsanwältin Christine Habetha.

Kalle hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 08:37:04
Ohne andere Fälle tiefer strapazieren zu wollen, aber der Eiskeller-Fall ........................................................
Der Prozess begann mit Bild Schlagzeile "Killer hält Freundin Messer an den Hals" (ich verstehe bis heute nicht warum solche Vorverurteilungen nicht strafrechtlich relevant sind) und endete mit der Zeit-Schlagzeile "Sie brauchten einen Mörder". Am Ende haben alle verloren und mal wieder das Vertrauen in die Justiz.
Eine solche Berichterstattung konnte ich bei JS nicht beobachten, und mein Post sowie deine Antwort bezogen sich ja auf ihn.
Kalle hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 08:37:04
Hier fehlt mir vor allem das Verständnis für Pressevertreter die Zeugen belagern und zu Aussagen drängen. Diese widerum verstehen nicht, dass außergerichtliche Einlassungen beeinflussen, und das wird ausgenutzt. Da ändert auch ein ruhiges, empathisches und vermeindlich sachliches Auftreten nichts. Es ist falsch im Sinne eines seriösen Journalismus aber durchaus nachvollziehbar in einer Opfer-Vertretung. Aber was bringt denn die Presse-Einlassungen der Zeugen O und M der Mutter von F ? Meiner Meinung nach nichts.
Er ist seit Wochen vor Ort. Ich denke nicht, dass wir das auch nur ansatzweise beurteilen können. Solche tragischen Fälle berühren auch den Boten. Jens sagte ja auch Im Video:
"Zu keinem Zeitpunkt habe ich irgendwelche Ermittlungen in eine bestimmte Richtung gelenkt haben, da wir stets erst Informationen veröffentlicht haben, nachdem diese auch ermittelt wurden.
Ich war nicht als Ermittler tätig, der Zeugen befragt hat und dann die Polizei kontaktiert hat. Ich habe das ja immer abgesprochen mit den Ermittlungsbehörden. Wir haben ja nie zu irgendeinem Zeitpunkt Dinge veröffentlicht, wo wir irgendwas gefährdet hätten oder wo die Polizei nicht wollte, dass wir das tun. Wir haben das immer abgesprochen. Es gab immer Absprachen".

ab ca. 1.19.37
Kalle hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 08:37:04
Eben dieser Trash-Journalismus macht sich beim Verlassen der Pfade einer halbwegs seriösen Verdachtsberichterstattung meines Erachtens mitschuldig.
Jens ist eben Journalist und berichtet auch, das gehört einfach zu seinem Beruf. Trash-Journalismus sieht anders aus. Die größten Waschweiber sind wir hier. :D
Juve hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 11:41:39
Eine Sache noch, die mir persönlich gut getan hat, war die Bestätigung von Jens (ab 1:20:41), dass das Interview mit diesem "Maik" wie ich vermutet hatte, bereits im vergangenen Jahr stattgefunden hatte.
In der Tat betont dies auch seine Seriosität. Er ist nicht sofort vorgeprescht und hat sein Wissen medial zur Schau gestellt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Keks22 hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 12:24:22 Wann ist den nun eigentlich der Zeuge Maik zur Polizei gegangen?
[...]
Diese Frage kann ich dir leider nicht präzise beantworten.
Was ich sicher sagen kann ist, dass ich (egal ob ich als Maik nun in Gina verknallt bin oder einfach nur ein guter Freund) ganz sicher noch vor Ort im Angesicht der Kinderleiche mit oder ohne Gina die Polizei gerufen hätte und mich in dem Moment nicht damit beschäftigt hätte ob ich mich nun mitten in der Nacht verdächtig mache oder nicht - einfach deshalb, weil ich für mich ja sicher wüsste, dass ich mit dem Mord an Fabian nichts zu tun habe!

Deshalb bleibt sein Verhalten auch nach wie vor für mich nicht nachvollziehbar und ich denke eher, dass er seine Zeugenaussage eher später als früher bei der Polizei gemacht hat.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MeTa »

Heckengäu hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 12:32:45 Ja: 10 + 4 =14.
Ja, genau am 14., als er erfahren hat, dass Gina Fabians angeblichen Fund unter dem Druck ihrer Freundin gemeldet hat.
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

MeTa hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 12:50:53 Ja, genau am 14., als er erfahren hat, dass Gina Fabians angeblichen Fund unter dem Druck ihrer Freundin gemeldet hat.
Dankeschön für die Rückmeldung auch an
@Heckengäu und @Juve

Dann kann man allerdings davon ausgehen, das er auf jedenfall nicht aus eigenem Antrieb seine Aussage gemacht sonder geschuldet auch eines gewissen Druckes um jetzt
noch zu retten was zu retten ist für ihn.
Und wäre GH nicht mit ihrer Bekannten zum Fundort gefahren dann kann man tatsächlich schwer mutmaßen
wie sich das ganze weiterentwickelt hätte. Entweder Fabian wäre irgendwann durch eine Person gefunden worden die sich dort aufgehalten hat oder im Zuge einer weiteren Suchmassnahme oder bis heute gar nicht.
Evtl hätten dem Maik doch Gewissensbisse geplagt und er wäre zur Polizei gegangen.
Ansonsten hätte zwischen den beiden ein schauriges Geheimnis bestanden.
Was mir so ein bißchen sauer aufstösst bei Wth ist, das man immer wieder das Verhalten des Zeugen schönredet.
Man zeigt Verständnis dafür das er aus Angst nicht zur Polizei gegangen ist. Geht man jetzt aber davon aus das GH nicht die TÄTERIN ist sondern ebenfalls vor dem TZ alias Maik von einer anderen Person zu Fabian geführt wurde
gesteht man ihr diese ängstliche Verhalten nicht zu
sondern wiederholt mehrmals das sie ja als empathaische, liebevolle Ziehmutter hätte sofort zur Polizei gehen müssen
Am besten direkt mit selbstangelegten Handschellen.
GH könnte genauso argumentieren wie TZ 2 wenn sie von TZ1 dort hingefahren wurde. Allerdings geht man bei WTH davon aus das sie es war betont selbstverständlich immer wieder die Unschuldsvermutung.

Nun wissen wir aber nicht ob GH TZ 1 dort hingeführt hat oder umgekehrt und müssen daher geduldig auf den Prozess warten.

Das sie die Bekannte mit hineingezogen hat ist auf jeden Fall ihrem ziemlich durchtriebenen Charkter geschuldet, kann aber nicht dazu gedient haben ihr was anzuhängen. Sondern sie brauchte jemanden um sich selber aus der Schusslinie zu nehmen und hat auch wieder damit gezeigt das sie anscheinend nicht besonders intelligent ist dafür aber ziemlich fies.
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Keks22 hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 13:41:50 Dankeschön für die Rückmeldung auch an
@Heckengäu und @Juve
Hach, Heckengäu & Juve - einträchtig nebeneinander und es wird sich bei beiden bedankt und sie werden nicht nur geschimpft ----------- zu Recht!
Keks22 hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 13:41:50 Dann kann man allerdings davon ausgehen, das er auf jedenfall nicht aus eigenem Antrieb seine Aussage gemacht sonder geschuldet auch eines gewissen Druckes um jetzt
noch zu retten was zu retten ist für ihn.
Und wäre GH nicht mit ihrer Bekannten zum Fundort gefahren dann kann man tatsächlich schwer mutmaßen
wie sich das ganze weiterentwickelt hätte. Entweder Fabian wäre irgendwann durch eine Person gefunden worden die sich dort aufgehalten hat oder im Zuge einer weiteren Suchmassnahme oder bis heute gar nicht.
Evtl hätten dem Maik doch Gewissensbisse geplagt und er wäre zur Polizei gegangen.
Ansonsten hätte zwischen den beiden ein schauriges Geheimnis bestanden.
Deinen Gedanken stimme ich voll zu!
Keks22 hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 13:41:50 [...]
Nun wissen wir aber nicht ob GH TZ 1 dort hingeführt hat oder umgekehrt und müssen daher geduldig auf den Prozess warten.
Das ist genau der Punkt und das Warten wird uns auch nicht erspart bleiben - und das ist auch gut so!
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Juve hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 13:57:24 Hach, Heckengäu & Juve - einträchtig nebeneinander und es wird sich bei beiden bedankt und sie werden nicht nur geschimpft ----------- zu Recht!


Deinen Gedanken stimme ich voll zu!


Das ist genau der Punkt und das Warten wird uns auch nicht erspart bleiben - und das ist auch gut so!
Und hoffentlich bekommen wir ein plausible Version vom Jäger und keine Räuberpistole.

Geschimpft wird bei Frau Keks übrigens immer nur mit Herrn Keks( Der Arme) oder mit der Katze.
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Keks22 hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 14:06:07 Geschimpft wird bei Frau Keks übrigens immer nur mit Herrn Keks( Der Arme) oder mit der Katze.
Oh Jessas!! Du bist nicht zufällig mit meiner Frau verwandt? :?
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Juve hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 14:12:08 Oh Jessas!! Du bist nicht zufällig mit meiner Frau verwandt? :?
Es ist uns halt in die Wiege gelegt rumzumeckern.
Und wenn die lieben Kinderlein das Nest verlassen haben, wer bleibt uns dann noch? Unsere bessere Hälfte.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Keks22 hat geschrieben: Freitag, 13. März 2026, 12:24:22 Wann ist den nun eigentlich der Zeuge Maik zur Polizei gegangen?
Ein paar Stunden später nach dem Tümpelbesuch
oder erst am Nachmittag des 14.10 nach dem GH die Polizei gerufen hat, oder erst nachdem die Polizei Befragungungen im Ort durchgeführt hat. Oder erst am 15. 10 .
…..
Kann diese Frage jemand beantworten?
Das ist ein sehr gutes Beispiel für ein “Narrativ”. Welches würdest Du wählen, um welche Gefühle zu erzeugen?

Konsekutiv, zeitlich: “wenige Stunden nach Nachtbesuch“

Konsekutiv, logisch: “wenige Stunden nach Bekanntwerden der Tat”

Kausal: “Weil die Tat entdeckt wurde”

Kausal: “Weil die Nachtbegleitung mit weiterer Zeugin die Tat meldeten”

Zur tatsächlichen “Einordnung”, wäre auch Kenntnis über das Informationsniveau des Zeugen am Auffindetag notwendig.
Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 23:02:53 Ja, ab 01:04:03: https://m.youtube.com/watch?v=Zcu9c9gxgKI
Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 23:36:20 Genauso stelle ich mir Teamwork hier im HET vor!
….die Bezeichnung „Stiefmutter“ negativ konnotiert ist und deshalb nicht unbedingt zu einer Frau passt, bei der sich ein Kind über längere Zeit wie in einem 2. Zuhause gefühlt hat. Den Begriff „Bonusmama“ find ich persönlich viel passender, …..
Die Hüterin des Forums hat die Fragen platzieren können, um dem Forum die Teilhabe am SM-Zirkus zu ermöglichen. Eine ausgezeichnete Leistung und tolles Engagement!

“In Art einer Schwiegermutter”, “frühere Freundin”, “die Ex”, “das Model”, “die Ziehmama”, “die Lebensgefährtin”, usw.

Das Wording unterstreicht das Narrativ.
@Stronson “Als Hüterin” aus dem Bonusmutterbuch.
Triggerwarnung: Misogyne Darstellungen “stellen die Erzeugungsgrundlage für den hierarchisierenden Geschlechtshabitus von Männlichkeit und Weiblichkeit dar”!
Spoiler
”Hassgeliebte Schwiegermutter” von Felicitas Heyne, 2008.
Seite 18

„Diese archaischen Bilder – der Mann als Held und Kämpfer, die Frau als Hüterin von Heim und Feuer – sind über Generationen weitergegeben und vererbt.“
https://books.google.se/books?id=3eBbBA ... &q&f=false
Catch22 hat geschrieben: Donnerstag, 12. März 2026, 19:11:16
Spoiler
So ist es. Wer sollte bislang „entlastendes Material“ veröffentlicht haben? Die Verteidigung tut gut daran (vor allem nachdem eine Haftprüfung gescheitert war), entlastende Beweismittel, Beweisanträge und rechtlichen Vortrag dort anzubringen, wo sie hingehören: bei Gericht.
Vorab damit in den Medien hausieren zu gehen, um dem Tratsch nimmersatter Waschweiber gerecht zu werden, wäre nicht nur töricht, sondern unter bestimmten Voraussetzungen sogar strafbar (§ 353d Nr. 3 StGB).

Gerne.

Die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung verlangt, dass jeder so lange als unschuldig anzusehen ist, bis in einem gerichtlichen Verfahren seine Schuld rechtskräftig festgestellt wurde.
Spoiler
Nicht der Beschuldigte bzw. Angeklagte muss seine Unschuld beweisen, sondern die Ermittlungsbehörden bzw. das Gericht dessen Schuld. Dazu zählt auch der Grundsatz, dass sich niemand selbst belasten muss („nemo tenetur se ipsum accusare“). Daraus fließt das Recht auf Aussage- und Auskunftsverweigerung (§§ 136 Abs. 1 Satz 2, 243 Abs. 5 Satz 1, 55 Abs. 1 StPO).

Mit empfindlichen Strafen bedroht sind beispielsweise üble Nachrede (§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB), falsche Verdächtigung (§ 164 StGB) und die Verfolgung Unschuldiger (§ 344 StGB). Daneben bestehen zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung, Richtigstellung und Schadenersatz (einschließlich Schmerzensgeld). Vor allem eine Verpflichtung zu Schadenersatz trifft oft noch härter als eine strafrechtliche Verurteilung.

Die Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse (siehe Pressekodex des Deutschen Presserats, insbesondere Richtlinien 13 und 8). Die Berichterstattung darf nicht vorverurteilen oder eine soziale Zusatzbestrafung mit Hilfe eines „Medien-Prangers“ sein. Zwischen Verdacht und erwiesener Schuld ist deutlich zu unterscheiden.

Zu sagen: „Der Huber hat den Meier erschlagen! Es gilt die Unschuldsvermutung.“, hilft dem Huber nix, wenn daraufhin das ganze Dorf zu wissen glaubt: Der Huber war‘s, denn der Meier hat‘s gesagt!

Ob‘s der Huber wirklich war oder auch nicht, ob‘s Totschlag war, Mord oder sonstwas, muss erst von einem Gericht rechtskräftig festgestellt werden – in einem fairen Verfahren, in dem sich der Huber mit allen rechtsstaatlichen Mitteln verteidigen können muss.

So einfach ist es nicht. Ersetze in obigem Beispiel „Huber“ durch „Caris" und Du wirst vielleicht besser verstehen, dass auch eine „in anständiger Weise“ geäußerte Beschuldigung eine falsche Beschuldigung wäre, falls Du tatsächlich nichts auf dem Kerbholz hättest.
Mittel der Wahl darf allenfalls der Konjuntiv sein, doch auch dabei gebietet die Unschuldsvermutung, Grenzen zu wahren. Haltlose Spekulationen ohne eine tatsächliche Grundlage (= Tatsachen) sind geeignet, Persönlichkeitsrechte zu verletzen.

Der Raum für die Annahme der Unschuld muss immer vorhanden sein – bis zum rechtskräftigen Beweis der Schuld.
Spoiler
Täter-Opfer-Umkehr ist ein verbreitetes Totschlagargument, um die Unschuldsvermutung aushebeln zu wollen. Tatsächlich aber können aus einer überstürzten und unkritischen Solidarität mit der Opferseite auch krasse Fehlurteile erwachsen. Ein prominentes Beispiel: der Fall Kachelmann.

Noch eine Randbemerkung: Bei Gericht erscheinende Zeugen werden in den Abstand verwiesen (§ 243 Abs. 2 Satz 1 StPO), d. h. sie werden wieder vor die Tür geschickt, damit sie nicht der Hauptverhandlung folgen, nicht hören können, was andere Zeugen aussagen. Sinn und Zweck ist es, möglichst unbeeinflusste Zeugenaussagen zu erlangen.

Wie kann dies noch gelingen, nachdem ein Fall – von vorne bis hinten, aber dennoch tendeziös und löchrig wie ein Schweizer Käse! – in Social Media, auf YouTube und TikTok durch die Mangel gedreht wurde und alle Zeugen mit Augen und Ohren daran festklebten?

Ein Scheißjob für Gericht, StA, Nebenklage und Verteidigung! Wenn Zeugen vor dem Hintergrund ihres eigenen, durch Klatsch und Tratsch vorab geprägten Kopfkinos über von ihnen subjektiv „wahrgenommene“, mutmaßliche Tatsachen aussagen, kann auch dies die Unschuldsvermutung und ein faires Verfahren gefährden – in jedem Falle aber bedroht es eine unvoreingenommene Wahrheitsfindung.
@Catch22 Die sehr gute Abhandlung zur Unschuldsvermutung führt nach dem letzten “Live” zu weiteren Fragen.

Die Unterscheidung zwischen Zeugen, die beispielsweise aktiv die Öffentlichkeit in Bild und Ton über sich und ihre Erlebnisse informieren, und Angeschuldigten, die das nur kurzzeitig taten. (Ein Gespräch zwischen Journalist und Angeschuldigter ist lt. “Live” in Bild und Ton festgehalten worden.)

Wie unterscheidet sich der mediale, öffentliche, Umgang zwischen Angeschuldigter und Zeugen?
Für Zeugen gilt die Unschuldsvermutung ebenfalls?
Zeugen haben “vollständige” Persönlichkeitsrechte, im Gegensatz zu Angeschuldigten, aufgrund des Informationsrechts der Öffentlichkeit zur Tat?
Zeugen sind rechtlich besonders schützenswert?

Wie sehr unterscheidet sich der “Spekulations- und Formulierungsraum der Öffentlichkeit” zwischen Angeschuldigter und Zeugen?
Im gestrigen “Live” wurde das wie “Äpfel und Birnen” suggeriert.
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