ja, sehe ich auch so. Der ist intrinsisch auch altruistisch motiviert, dem geht's nicht (primär) um sein EgoGastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 14:25:17 Den Journalisten selbst halte ich für sehr integer und engagiert, insbesondere weil er auch Teile seines Rohmaterials und nicht vermarktetes Videomaterial veröffentlicht, seine Medienarbeit selber kommentiert und sachlich erklärt, und um Transparenz und Opferschutz bemüht ist.
MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
-
Caris
- Beiträge: 67
- Registriert: Samstag, 24. Januar 2026, 11:18:05
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
-
Gastleser
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Deine Ansichten sind schwer von der Hand zu weisen, “das Abstruse” hat bereits irrsinnige Ausmaße angenommen, ohne dass der “Unschuldsannahme” viel Raum gegeben wurde. Aber vielleicht ist diese Disbalance wiederum eine Ursache dieses Phänomens der “abstrusen Alternativunschuldsszenarien?Caris hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 14:05:36 Das ist halt die Frage, inwieweit Räume für Annahme der Unschuld eingeräumt werden müssen/können/sollen, wenn vielleicht/wahrscheinlich wenig Unschuldiges/Entlastendes zu finden ist...Dann kann es ja andersrum auch wieder kippen in mE komplett abstruse Alternativunschuldsszenarien die jeglicher Grundlage entbehren (und meist dann oft im Zuge auch noch Täter-Opfer-Umkehr betreiben).
…..
Insgesamt eine schwierige Rollengradwanderung die JS betreibt.
re von Dir zitiertem Djuke Frage nochmals Verweis an meine Van ein paar Seiten zuvor geäußerte Vermutung, dass der Vater mit TV narzisstisch verstrickt ist und da sozusagen den passiven Part innehat(te). ….
Die Theorie der narzistischen Verstrickung ist scheinbar ebenfalls schwer von der Hand zu weisen. Viele der für die SM-Gerüchteküche interessanten Information sind scheinbar im sozialen Gefüge der Beteiligten verwurzelt, aber nicht für die Auflösung des Tathergangs von Bedeutung, und daher auch besser nicht zu veröffentlichen.
Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 11. März 2026, 20:54:21Heute findet um 20:00 Uhr ein weiterer WTH-LiveStream mit Jens Schwarck statt.
Hättet ihr Interesse ein paar Fragen zusammenzutragen, die wir Jens stellen könnten? ….
https://m.youtube.com/post/UgkxXBp8esVK ... G4BYrVU14x
Weiterhin gilt die Unschuldsvermutung und die Wahrung der PersönlichkeitsrechteKeks22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 14:04:01
Welchen ganz persönlichen Eindruck hat JS von GH gewonnen, als er mit der jetzt Angeschuldigten das Gespräch in Reimershagen geführt hat?
War es im Rückblick bereits das Gefühl, in die Augen einer des Mordes Angeschuldigten zu schauen, oder eher in die Augen einer Frau, die das nicht getan hat und nichts zu verbergen hat?
-
Kalle
- Beiträge: 674
- Registriert: Freitag, 14. Februar 2025, 12:39:24
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Die Geschichte die man vermuten könnte, wurde ja immer wieder mal "angerissen" so oder so ähnlich, vermutlich auch das was sie M weisgemacht hat und der wohl bis heute glaubt (?) :Keks22 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 11. März 2026, 18:27:16 Lt diesem Bericht soll GH den Freund gebeten haben mit Ihr zur Polizei zu gehen. Dieser lehnte das ab.
Warum wollte sie mit Ihm zur Polizei gehen?
Um dann dort der Polizei zu verkünden.
Hier ich präsentiere euch den Mörder von Fabian, mein Nachbar und guter Kumpel.
Oder wir haben zufällig gerade eben Fabian gefunden am Tümpel in Klein Upahl beim Spaziergang.
Kann mir das jemand erklären!
"Mir hat jemand erzählt er habe etwas in der Nähe von Kl. Upahl gefunden was wohl wie eine Sexpuppe aussah die einer angezündet hat. Weil ja der Fabian verschwunden ist, hat mir das keine Ruhe gelassen, also bin ich los und habe im Wald tatsächlich etwas gefunden, wo ich mir nicht sicher war was es war. Es sah wirklich wie ein Puppe aus. Es war mir gruselig und unheimlich und ich hatte Angst. Also habe ich dann Maik gebeten mit mir da noch mal zu kucken. Also sind wir hingefahren und wir haben die Leiche entdeckt."
Könnte man ja erstmal so zur Polizei tragen und dann fährt die halt dahin.
Was für einen Sinn würde das machen ?
--> Wenn die Geschichte stimmt, spricht ja auch nichts dagegen.
--> Wenn die Geschichte nicht stimmt, hätte G trotzdem etwas erreicht: Sie hat eine Erklärung und einen Zeugen für sich generiert und eben die besagten Spuren gelegt, wobei es wohl eher um die Legitimierung ihrer eigenen ging, und vielleicht gar nicht Maik hinhängen wollte. Denn wenn Maik mitfährt, dann hat zumindest er ja schonmal "gekauft", dass G einen Grund hatte dort zu sein. Je mehr also dort hingehen weil sie ihre Geschichte zum Besten gibt, desto mehr bestätigen dass G ja diese Angst hatte das die Puppe eventuell ihr Ziehsohn ist. Wenn er und andere das bestätigen, wird die Puppengeschichte "wahrer".
Nun wird man irgendwann fragen müssen: Ja von wem kommt das denn mit der Sexpuppe ? Der soll das mal zu Ihrer Entlastung bestätigen. Ihren Freunden kann sie sagen - ach den kennst Du nicht - so ein Bekannter halt. Den EB muss sie sagen wer, solange sie Zeugin ist. Sollte sie in Verdacht geraten, schweigt sie.
Das das alles jetzt nicht besonders toll und clever ist, ist schon klar. Aber es ist vergleichbar mit landläufigen Versuchen andere ein eigenes Alibi zu gewinnen, oder Behauptungen warum man wann wo war, das ist bei den kleinsten Gaunereien gang und gäbe.
-
Keks22
- Beiträge: 192
- Registriert: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 08:27:29
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Zwischen dem Wunschdenken jemanden verschwinden zu sehen und einem Plan jemanden verschwinden zu lassen
kann ein riesengroßer Ozean liegen oder Welten mitunter aber auch nur ein Sonnenuntergang am See.
Also ich halte es durchaus für realistisch das sich GH den Fabian weggewünscht hat und das auf ihre Art und Weise jemanden offenbart hat der aus reinem Eigennutz das Wunschdenken in die Tat umgesetzt hat und sich somit an GH gerecht hat .
Das würde auch das Schweigen der Angeschuldigten erklären. Sich dem Vorwurf der Anstiftung zum Mord zustellen ist am Ende genauso schlimm als wie den Mord selber zu begehen.
Ich sehe hier keinen länger gehegten Plan von GH Fabian zu ermorden.
Dagegen ist im planlosen und kaotischen Nachtatverhalten zu erkennen das sie es höchstwahrscheinlich nicht getan hat.
Auch die ganzen Andeutungen gegenüber Dorina und Ihren Großeltern sowie JS ergeben somit Sinn. Zumindest für mich.
Ich bin wirklich gespannt was uns in der Hauptverhandlung für Details erwarten vor allem in Bezug auf die Zeugen.
kann ein riesengroßer Ozean liegen oder Welten mitunter aber auch nur ein Sonnenuntergang am See.
Also ich halte es durchaus für realistisch das sich GH den Fabian weggewünscht hat und das auf ihre Art und Weise jemanden offenbart hat der aus reinem Eigennutz das Wunschdenken in die Tat umgesetzt hat und sich somit an GH gerecht hat .
Das würde auch das Schweigen der Angeschuldigten erklären. Sich dem Vorwurf der Anstiftung zum Mord zustellen ist am Ende genauso schlimm als wie den Mord selber zu begehen.
Ich sehe hier keinen länger gehegten Plan von GH Fabian zu ermorden.
Dagegen ist im planlosen und kaotischen Nachtatverhalten zu erkennen das sie es höchstwahrscheinlich nicht getan hat.
Auch die ganzen Andeutungen gegenüber Dorina und Ihren Großeltern sowie JS ergeben somit Sinn. Zumindest für mich.
Ich bin wirklich gespannt was uns in der Hauptverhandlung für Details erwarten vor allem in Bezug auf die Zeugen.
-
GastausanderenForum
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich spielte darauf an, dass auch solche private Nachrichten vor dem 10.10. verlesen wurden, bei denen von Vorneherein nicht argumentiert werden kann, dass sie oeffentlich einsehbar gewesen wären.
Aber abgesehen davon finde ich es wie Du auch bei den oeffentlichen Instagrampostings kein Argument, da Gina H. diese mit Sicherheit nicht für die breite Öffentlichkeit geschrieben hat.
-
Kalle
- Beiträge: 674
- Registriert: Freitag, 14. Februar 2025, 12:39:24
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Das Schweigen erklärt sich durch Ihre Situation. Es ist bis jetzt das einzig richtige, egal ob schuldig oder unschuldig. Alles was sie entlasten könnte, sollte sie erstmal ausschließlich ihrem Anwalt erzählen.Keks22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 16:46:29
Das würde auch das Schweigen der Angeschuldigten erklären. Sich dem Vorwurf der Anstiftung zum Mord zustellen ist am Ende genauso schlimm als wie den Mord selber zu begehen.
Ich sehe hier keinen länger gehegten Plan von GH Fabian zu ermorden.
Dagegen ist im planlosen und kaotischen Nachtatverhalten zu erkennen das sie es höchstwahrscheinlich nicht getan hat.
Was den Plan betrifft, bleibe ich bei meiner "immer-wieder-Freitags" Hypothese, die sich m.E. vor allem im Laufe des Septembers erhärtet haben mag (sofern die Gerüchte sich bestätigen sollten dass es wieder eine Annäherung zu M gab, in die sie grosse Hoffnungen gesetzt hat) und kann mir das gut vorstellen. Mal schaun wie falsch ich damit lag.
Das Nachtatverhalten empfinde ich nicht als planlos, sondern als verzweifelte oder selbstüberschätzende Versuche einen undurchdachten Plan zu heilen.
-
Keks22
- Beiträge: 192
- Registriert: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 08:27:29
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Also ersteinmal vielen Dank für deine Ausführungen. Klingt auch bezogen auf den einen oder andren Punkt plausibelKalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 16:41:25 Die Geschichte die man vermuten könnte, wurde ja immer wieder mal "angerissen" so oder so ähnlich, vermutlich auch das was sie M weisgemacht hat und der wohl bis heute glaubt (?) :
"Mir hat jemand erzählt er habe etwas in der Nähe von Kl. Upahl gefunden was wohl wie eine Sexpuppe aussah die einer angezündet hat. Weil ja der Fabian verschwunden ist, hat mir das keine Ruhe gelassen, also bin ich los und habe im Wald tatsächlich etwas gefunden, wo ich mir nicht sicher war was es war. Es sah wirklich wie ein Puppe aus. Es war mir gruselig und unheimlich und ich hatte Angst. Also habe ich dann Maik gebeten mit mir da noch mal zu kucken. Also sind wir hingefahren und wir haben die Leiche entdeckt."
Könnte man ja erstmal so zur Polizei tragen und dann fährt die halt dahin.
Was für einen Sinn würde das machen ?
--> Wenn die Geschichte stimmt, spricht ja auch nichts dagegen.
--> Wenn die Geschichte nicht stimmt, hätte G trotzdem etwas erreicht: Sie hat eine Erklärung und einen Zeugen für sich generiert und eben die besagten Spuren gelegt, wobei es wohl eher um die Legitimierung ihrer eigenen ging, und vielleicht gar nicht Maik hinhängen wollte. Denn wenn Maik mitfährt, dann hat zumindest er ja schonmal "gekauft", dass G einen Grund hatte dort zu sein. Je mehr also dort hingehen weil sie ihre Geschichte zum Besten gibt, desto mehr bestätigen dass G ja diese Angst hatte das die Puppe eventuell ihr Ziehsohn ist. Wenn er und andere das bestätigen, wird die Puppengeschichte "wahrer".
Nun wird man irgendwann fragen müssen: Ja von wem kommt das denn mit der Sexpuppe ? Der soll das mal zu Ihrer Entlastung bestätigen. Ihren Freunden kann sie sagen - ach den kennst Du nicht - so ein Bekannter halt. Den EB muss sie sagen wer, solange sie Zeugin ist. Sollte sie in Verdacht geraten, schweigt sie.
Das das alles jetzt nicht besonders toll und clever ist, ist schon klar. Aber es ist vergleichbar mit landläufigen Versuchen andere ein eigenes Alibi zu gewinnen, oder Behauptungen warum man wann wo war, das ist bei den kleinsten Gaunereien gang und gäbe.
Und generiert bei mir neuen Input zum Nachgrübeln.
Dem Maik will sie ja nun aber erzählt haben das sie mit dem Jäger schon vorher da war wegen der Wildtierbeobachtungen
Im fremden Revier und deshalb wohl nicht mit dem Jäger zur Behörde kann. Wenn der Maik nun eingewilligt hätte und mit Gina zur Behörde gelatscht wäre dann hätte ja der Maik sich unter Umständen verplappert. Und Gina hätte sich schon früher erklären müssen warum sie mit dem Jäger dort war.
Es bestand auf jeden Fall ein großes Risiko für Gina direkt verdächtigt zu werden. Oder der Maik hätte der Polizei das mit Sexpuppe erklärt und das Gina ihn deshalb da hingelockt hat und Gina hätte dann wiederum erklären müssen warum sie vorher allein im Wald war um das Gerücht mit Sexpuppe zu überprüfen.
Also bei mir herrscht Caos im Kopf. Und ich kann nicht nachvollziehen warum sie Fabian nicht einfach dort liegengelassen hat wenn sie die Mörderin sein sollte.
Ich glaube ich muss das erstmal noch überschlafen.
-
Djuke
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Hat der Versuch der Enttarnung der/des Userin/Users @Nighthunter jetzt zur Verstummung geführt?
Mir erklärt sich bis heute die ein oder andere Rolle noch nicht.
Sollte die Affäre (so es diese überhaupt gegeben hat), tatsächlich nur rein körperlicher Natur gewesen sein? Ohne, dass sich die TV über Frust, Sorgen, Wut gegenüber TZ1 äußert und dieser keine Kenntnis über Ihren Gemütszustand, der sich anbahnenden Eskalation, die in einem schrecklichen Kindsmord endet, etwas mitbekommen haben will? Dennoch ist das Verhältnis so vertrauensvoll, dass sich die TV dann im Nachtatverhalten an Ihn wendet (wenn auch mit möglichem Hintergedanken)?
Warum besteht das Verhältnis von MR zu GH weiterhin? Hat es mit einem schlechten Gewissen zu tun, ist etwas wieder gut zu machen? Hat sich die mögliche Eskalation für Ihn angedeutet und er hat in dem Wunsch die Beziehung wieder herzustellen weggeschaut? Oder ist er tatsächlich von der Unschuld der TV überzeugt? Hätte er dann aber gegenüber den EB erwähnt, dass die TV etwas mit dem Verschwinden zu tun haben könnte (oder stimmt dieser Hinweis nicht)? Müsste ihn nicht spätestens jetzt das schlechte Gewissen gegenüber DL auffressen?
Tut man ihm Unrecht und er ist einfach ein guter Kerl und wollte immer nur das Beste für seinen Sohn, GH und Ihrer Familie?
Sollte die TV die Tat wie von der StA ermittelt begangen haben, was sich abzeichnet, bleibt für mich die Frage (auch nach einer dann notwendigen Verurteilung), ob wirklich niemand in Ihrem Umfeld die Entwicklungen mitbekommen hat.
Gleichzeitig könnte dies bedeuten, dass die TV verdammt abgebrüht ist und sowohl die Planung, als auch Durchführung ohne jegliche Anzeichen für Ihr Umfeld vorbereitet und umgesetzt hat.
-
Catch22
- Beiträge: 1330
- Registriert: Sonntag, 10. Juli 2022, 21:33:56
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
So ist es. Wer sollte bislang „entlastendes Material“ veröffentlicht haben? Die Verteidigung tut gut daran (vor allem nachdem eine Haftprüfung gescheitert war), entlastende Beweismittel, Beweisanträge und rechtlichen Vortrag dort anzubringen, wo sie hingehören: bei Gericht.Gastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 13:29:33 Aber gerade weil es wenig entlastendes Material zu geben scheint, bzw. bisher veröffentlicht wurde, ist doch aufgrund der Unschuldsvermutung, “der Annahme der Unschuld” auch ein entsprechender Raum einzuräumen?
Vorab damit in den Medien hausieren zu gehen, um dem Tratsch nimmersatter Waschweiber gerecht zu werden, wäre nicht nur töricht, sondern unter bestimmten Voraussetzungen sogar strafbar (§ 353d Nr. 3 StGB).
Gerne.Gastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 13:29:33 Kann @Catch22 etwas zur rechtlichen Idee und der praktischen Umsetzung der “Unschuldsvermutung” schreiben …
Die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung verlangt, dass jeder so lange als unschuldig anzusehen ist, bis in einem gerichtlichen Verfahren seine Schuld rechtskräftig festgestellt wurde.
Nicht der Beschuldigte bzw. Angeklagte muss seine Unschuld beweisen, sondern die Ermittlungsbehörden bzw. das Gericht dessen Schuld. Dazu zählt auch der Grundsatz, dass sich niemand selbst belasten muss („nemo tenetur se ipsum accusare“). Daraus fließt das Recht auf Aussage- und Auskunftsverweigerung (§§ 136 Abs. 1 Satz 2, 243 Abs. 5 Satz 1, 55 Abs. 1 StPO).
Mit empfindlichen Strafen bedroht sind beispielsweise üble Nachrede (§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB), falsche Verdächtigung (§ 164 StGB) und die Verfolgung Unschuldiger (§ 344 StGB). Daneben bestehen zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung, Richtigstellung und Schadenersatz (einschließlich Schmerzensgeld). Vor allem eine Verpflichtung zu Schadenersatz trifft oft noch härter als eine strafrechtliche Verurteilung.
Die Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse (siehe Pressekodex des Deutschen Presserats, insbesondere Richtlinien 13 und 8). Die Berichterstattung darf nicht vorverurteilen oder eine soziale Zusatzbestrafung mit Hilfe eines „Medien-Prangers“ sein. Zwischen Verdacht und erwiesener Schuld ist deutlich zu unterscheiden.
Zu sagen: „Der Huber hat den Meier erschlagen! Es gilt die Unschuldsvermutung.“, hilft dem Huber nix, wenn daraufhin das ganze Dorf zu wissen glaubt: Der Huber war‘s, denn der Meier hat‘s gesagt!Gastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 13:29:33 … dass die bloße Erwähnung [der Unschuldsvermutung] nicht hinreichend sei.
Ob‘s der Huber wirklich war oder auch nicht, ob‘s Totschlag war, Mord oder sonstwas, muss erst von einem Gericht rechtskräftig festgestellt werden – in einem fairen Verfahren, in dem sich der Huber mit allen rechtsstaatlichen Mitteln verteidigen können muss.
So einfach ist es nicht. Ersetze in obigem Beispiel „Huber“ durch „Caris" und Du wirst vielleicht besser verstehen, dass auch eine „in anständiger Weise“ geäußerte Beschuldigung eine falsche Beschuldigung wäre, falls Du tatsächlich nichts auf dem Kerbholz hättest.
Mittel der Wahl darf allenfalls der Konjuntiv sein, doch auch dabei gebietet die Unschuldsvermutung, Grenzen zu wahren. Haltlose Spekulationen ohne eine tatsächliche Grundlage (= Tatsachen) sind geeignet, Persönlichkeitsrechte zu verletzen.
Der Raum für die Annahme der Unschuld muss immer vorhanden sein – bis zum rechtskräftigen Beweis der Schuld.
Täter-Opfer-Umkehr ist ein verbreitetes Totschlagargument, um die Unschuldsvermutung aushebeln zu wollen. Tatsächlich aber können aus einer überstürzten und unkritischen Solidarität mit der Opferseite auch krasse Fehlurteile erwachsen. Ein prominentes Beispiel: der Fall Kachelmann.
Noch eine Randbemerkung: Bei Gericht erscheinende Zeugen werden in den Abstand verwiesen (§ 243 Abs. 2 Satz 1 StPO), d. h. sie werden wieder vor die Tür geschickt, damit sie nicht der Hauptverhandlung folgen, nicht hören können, was andere Zeugen aussagen. Sinn und Zweck ist es, möglichst unbeeinflusste Zeugenaussagen zu erlangen.
Wie kann dies noch gelingen, nachdem ein Fall – von vorne bis hinten, aber dennoch tendeziös und löchrig wie ein Schweizer Käse! – in Social Media, auf YouTube und TikTok durch die Mangel gedreht wurde und alle Zeugen mit Augen und Ohren daran festklebten?
Ein Scheißjob für Gericht, StA, Nebenklage und Verteidigung! Wenn Zeugen vor dem Hintergrund ihres eigenen, durch Klatsch und Tratsch vorab geprägten Kopfkinos über von ihnen subjektiv „wahrgenommene“, mutmaßliche Tatsachen aussagen, kann auch dies die Unschuldsvermutung und ein faires Verfahren gefährden – in jedem Falle aber bedroht es eine unvoreingenommene Wahrheitsfindung.
-
Matthias aus Plau
- Beiträge: 88
- Registriert: Dienstag, 02. Dezember 2025, 20:22:11
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Kalle ich kann Dir da nur zustimmen. Wie ich ja bereits mehrfach vor längerer Zeit schon schrieb, diente für mich das ganze Nachtatverhalten der Supenüberdeckung, sowie, wie sagtest du passend, ihrer eigenen „Spurenlegitimierung“ sowie das Spurenhinterlassen anderer. Ich glaube einfach das die Sichtung Lamberts am Tattag auf Gegenseitigkeit beruhte. Ich unterstelle einfach, das sie ihn auch gesehen hat und ihr ab da klar war, das wird erhebliche schwierigkeiten mit sich bringen. Ab da wird und muss ihr klar gewesen sein, sich irgendetwas einfallen lassen zu müssen. Wobei ich mir recht sicher bin, dass das dann folgende Nachtatverhalten bezogen auf die Nächte, nicht allein auf ihren Mist gewachsen ist. Für mich war sie gezwungen Fabian aufzufinden um nochmals eine Suprenlegitimation zu erstellen. Denn über kurz OHNE lang wäre Fabian gefunden worden. Und zwangsläufig wäre sie vernommen, überprüft und sonstiges worden. Ich glaube auch das es ohne Lambert auch kein Feuer gegeben hätte. Das Feuer war der Anfang der Nachtathandlung. Panik.Kalle hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 16:41:25 Die Geschichte die man vermuten könnte, wurde ja immer wieder mal "angerissen" so oder so ähnlich, vermutlich auch das was sie M weisgemacht hat und der wohl bis heute glaubt (?) :
"Mir hat jemand erzählt er habe etwas in der Nähe von Kl. Upahl gefunden was wohl wie eine Sexpuppe aussah die einer angezündet hat. Weil ja der Fabian verschwunden ist, hat mir das keine Ruhe gelassen, also bin ich los und habe im Wald tatsächlich etwas gefunden, wo ich mir nicht sicher war was es war. Es sah wirklich wie ein Puppe aus. Es war mir gruselig und unheimlich und ich hatte Angst. Also habe ich dann Maik gebeten mit mir da noch mal zu kucken. Also sind wir hingefahren und wir haben die Leiche entdeckt."
Könnte man ja erstmal so zur Polizei tragen und dann fährt die halt dahin.
Was für einen Sinn würde das machen ?
--> Wenn die Geschichte stimmt, spricht ja auch nichts dagegen.
--> Wenn die Geschichte nicht stimmt, hätte G trotzdem etwas erreicht: Sie hat eine Erklärung und einen Zeugen für sich generiert und eben die besagten Spuren gelegt, wobei es wohl eher um die Legitimierung ihrer eigenen ging, und vielleicht gar nicht Maik hinhängen wollte. Denn wenn Maik mitfährt, dann hat zumindest er ja schonmal "gekauft", dass G einen Grund hatte dort zu sein. Je mehr also dort hingehen weil sie ihre Geschichte zum Besten gibt, desto mehr bestätigen dass G ja diese Angst hatte das die Puppe eventuell ihr Ziehsohn ist. Wenn er und andere das bestätigen, wird die Puppengeschichte "wahrer".
Nun wird man irgendwann fragen müssen: Ja von wem kommt das denn mit der Sexpuppe ? Der soll das mal zu Ihrer Entlastung bestätigen. Ihren Freunden kann sie sagen - ach den kennst Du nicht - so ein Bekannter halt. Den EB muss sie sagen wer, solange sie Zeugin ist. Sollte sie in Verdacht geraten, schweigt sie.
Das das alles jetzt nicht besonders toll und clever ist, ist schon klar. Aber es ist vergleichbar mit landläufigen Versuchen andere ein eigenes Alibi zu gewinnen, oder Behauptungen warum man wann wo war, das ist bei den kleinsten Gaunereien gang und gäbe.
Die Sichtung Lamberts (Fahrzeug) vom Tatort kommend zur passenden Zeit am Tag des Verschwindens von Fabian, ist für mich das belastendste Indiz ihrer möglichen Täterschaft überhaupt. Zusätzlich kommen noch Sichtung Güstrow, abgesagter Termin am Tattag usw. usw. hinzu. Das sich Personen dazu hinreissen lassen haben nachts mit ihr umherzuschwirren… Was will man dazu sagen. Männer ?
Das ist alles nur meine Sicht der Dinge. Alles kann ganz anders natürlich sein. Es gilt ja die Unschuldsvermutung bis zur Verurteilung.
-
Gästin-A
- Beiträge: 91
- Registriert: Samstag, 20. Dezember 2025, 19:04:36
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Hat jemand das live gesehen?
Mich würden eure Eindrücke interessieren.
(Ich bin derzeit bei der Hälfte…)
Mich würden eure Eindrücke interessieren.
(Ich bin derzeit bei der Hälfte…)
-
Turmfalke23
- Beiträge: 943
- Registriert: Freitag, 28. Juli 2023, 12:08:34
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Es geht in dem nachfolgenden Video um einen selbsternannten Ermittler, der Fabians Mutter das Leben schwer macht, und dass das Grab von Fabian gewissen Menschen anscheinend nicht heilig ist.
https://www.youtube.com/watch?v=FZ73OwJJFcc
https://www.youtube.com/watch?v=FZ73OwJJFcc
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 1900
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
*****************************************************************************Zusammenfassung des Livestreams von Hecki & Jens Schwarck (heute, 20 Uhr)
*****************************************************************************
Der Tümpelbesuch mit Zeuge „Maik“
• Laut Schwarck soll Gina den zweiten Tümpelzeugen („Maik“) gebeten haben, sie in der Nacht zu begleiten, wollte den Grund dafür aber nicht am Telefon nennen.
• Jens machte Andeutungen, dass Gina ihr Handy in dieser Nacht zu Hause gelassen hat.
• Der Zeuge sollte die Polizei rufen. Als er dies aus Angst, selbst verhaftet zu werden, ablehnte, ging Gina nicht selbst zur Polizei, sondern brachte noch eine Freundin zum Tümpel.
Zum Interview von Jens Schwarck mit Gina:
• Schwarck sprach am Mittwoch nach dem Fund der Leiche mit ihr.
• Er empfand ihre Aussagen als nicht schlüssig, außerdem sei sie schnell aufbrausend geworden.
• Sie zeigte Unverständnis darüber, selbst unter Verdacht zu stehen und betonte, sie hätte Fabian ja nicht allein gefunden.
• Sie bestritt jede Beteiligung an seinem Tod und erklärte wiederholt, sie hätte sich immer um ihn gekümmert. Er sei „wie ein Ziehkind“ gewesen und sie für ihn „wie eine Mutter“.
• Schwarck stellte ihr mehrfach dieselben Fragen zu Zeiten und Aufenthaltsorten am 10.10. Dabei hätte sie sich widersprochen.
Ermittlungen/Gerüchte:
• Bei einer Hausdurchsuchung wurden mehrere Schuhpaare sichergestellt.
• Außerdem soll Gina in Krakow gesehen worden sein, wie sie einen Benzinkanister befüllte.
Interviewanfragen an Ginas Umfeld:
• Jens bot Angehörigen von Gina, die von ihrer Unschuld überzeugt sind, mehrfach Interviews an. Niemand nahm dieses Angebot an.
• Auch Unterstützer außerhalb der Familie wollten nicht öffentlich sprechen.
• Mathias soll laut Schwarck gesagt haben, dass er seine Einstellung überdenken würde, falls es zu einer Anklage kommt. Jens glaubt, dass er weiterhin an Ginas Unschuld festhält und möchte ihn noch einmal interviewen.
Zur journalistischen Arbeit:
• Laut Schwarck wurden alle veröffentlichten Infos mit den Ermittlungsbehörden abgestimmt.
• Es wurde nichts veröffentlicht, was den Behörden nicht längst bekannt war.
• Jens soll über weitere Infos verfügen, die er derzeit nicht öffentlich machen möchte.
Langfristige journalistische Vorhaben
• Der erste Tümpelzeuge und die Spazierfreundin wollen sich nach ihren Zeugenaussagen vor Gericht auf Interviews einlassen.
• Jens plant dazu eine Dokumentation.
Zur rechtlichen Lage:
• Hetze und Verleumdungen gegen die Angehörigen von Fabian sind strafbar und werden von der Staatsanwaltschaft verfolgt, sofern sie dieser bekannt werden.
[Korrekturen und Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht!]
https://m.youtube.com/watch?v=Zcu9c9gxgKI
*****************************************************************************
Der Tümpelbesuch mit Zeuge „Maik“
• Laut Schwarck soll Gina den zweiten Tümpelzeugen („Maik“) gebeten haben, sie in der Nacht zu begleiten, wollte den Grund dafür aber nicht am Telefon nennen.
• Jens machte Andeutungen, dass Gina ihr Handy in dieser Nacht zu Hause gelassen hat.
• Der Zeuge sollte die Polizei rufen. Als er dies aus Angst, selbst verhaftet zu werden, ablehnte, ging Gina nicht selbst zur Polizei, sondern brachte noch eine Freundin zum Tümpel.
Zum Interview von Jens Schwarck mit Gina:
• Schwarck sprach am Mittwoch nach dem Fund der Leiche mit ihr.
• Er empfand ihre Aussagen als nicht schlüssig, außerdem sei sie schnell aufbrausend geworden.
• Sie zeigte Unverständnis darüber, selbst unter Verdacht zu stehen und betonte, sie hätte Fabian ja nicht allein gefunden.
• Sie bestritt jede Beteiligung an seinem Tod und erklärte wiederholt, sie hätte sich immer um ihn gekümmert. Er sei „wie ein Ziehkind“ gewesen und sie für ihn „wie eine Mutter“.
• Schwarck stellte ihr mehrfach dieselben Fragen zu Zeiten und Aufenthaltsorten am 10.10. Dabei hätte sie sich widersprochen.
Ermittlungen/Gerüchte:
• Bei einer Hausdurchsuchung wurden mehrere Schuhpaare sichergestellt.
• Außerdem soll Gina in Krakow gesehen worden sein, wie sie einen Benzinkanister befüllte.
Interviewanfragen an Ginas Umfeld:
• Jens bot Angehörigen von Gina, die von ihrer Unschuld überzeugt sind, mehrfach Interviews an. Niemand nahm dieses Angebot an.
• Auch Unterstützer außerhalb der Familie wollten nicht öffentlich sprechen.
• Mathias soll laut Schwarck gesagt haben, dass er seine Einstellung überdenken würde, falls es zu einer Anklage kommt. Jens glaubt, dass er weiterhin an Ginas Unschuld festhält und möchte ihn noch einmal interviewen.
Zur journalistischen Arbeit:
• Laut Schwarck wurden alle veröffentlichten Infos mit den Ermittlungsbehörden abgestimmt.
• Es wurde nichts veröffentlicht, was den Behörden nicht längst bekannt war.
• Jens soll über weitere Infos verfügen, die er derzeit nicht öffentlich machen möchte.
Langfristige journalistische Vorhaben
• Der erste Tümpelzeuge und die Spazierfreundin wollen sich nach ihren Zeugenaussagen vor Gericht auf Interviews einlassen.
• Jens plant dazu eine Dokumentation.
Zur rechtlichen Lage:
• Hetze und Verleumdungen gegen die Angehörigen von Fabian sind strafbar und werden von der Staatsanwaltschaft verfolgt, sofern sie dieser bekannt werden.
[Korrekturen und Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht!]
https://m.youtube.com/watch?v=Zcu9c9gxgKI
-
Gastleser
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
@Catch22 Dankeschön für die umfassende Darstellung und Einordnung einer “Unschuldsvermutung”
@Stronson schließe mich der Frage von @Gästin-A zum noch nicht gesehenen Live an und konntest du die Forums-Fragen “platzieren“?
Dankeschön für die Zusammenfassung
“Abgesagter Termin”?Matthias aus Plau hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 19:27:28 …..
….. abgesagter Termin am Tattag usw. usw. hinzu. ….. Alles kann ganz anders natürlich sein. Es gilt ja die Unschuldsvermutung bis zur Verurteilung.
@Stronson schließe mich der Frage von @Gästin-A zum noch nicht gesehenen Live an und konntest du die Forums-Fragen “platzieren“?
Dankeschön für die Zusammenfassung
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 1900
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Ja, ab 01:04:03: https://m.youtube.com/watch?v=Zcu9c9gxgKIGastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 22:48:02…und konntest du die Forums-Fragen “platzieren“?
-
Matthias aus Plau
- Beiträge: 88
- Registriert: Dienstag, 02. Dezember 2025, 20:22:11
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Vielen Dank für die ZusammenfassungSronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 22:44:16 *****************************************************************************Zusammenfassung des Livestreams von Hecki & Jens Schwarck (heute, 20 Uhr)
*****************************************************************************
Der Tümpelbesuch mit Zeuge „Maik“
• Laut Schwarck soll Gina den zweiten Tümpelzeugen („Maik“) gebeten haben, sie in der Nacht zu begleiten, wollte den Grund dafür aber nicht am Telefon nennen.
• Jens machte Andeutungen, dass Gina ihr Handy in dieser Nacht zu Hause gelassen hat.
• Der Zeuge sollte die Polizei rufen. Als er dies aus Angst, selbst verhaftet zu werden, ablehnte, ging Gina nicht selbst zur Polizei, sondern brachte noch eine Freundin zum Tümpel.
Zum Interview von Jens Schwarck mit Gina:
• Schwarck sprach am Mittwoch nach dem Fund der Leiche mit ihr.
• Er empfand ihre Aussagen als nicht schlüssig, außerdem sei sie schnell aufbrausend geworden.
• Sie zeigte Unverständnis darüber, selbst unter Verdacht zu stehen und betonte, sie hätte Fabian ja nicht allein gefunden.
• Sie bestritt jede Beteiligung an seinem Tod und erklärte wiederholt, sie hätte sich immer um ihn gekümmert. Er sei „wie ein Ziehkind“ gewesen und sie für ihn „wie eine Mutter“.
• Schwarck stellte ihr mehrfach dieselben Fragen zu Zeiten und Aufenthaltsorten am 10.10. Dabei hätte sie sich widersprochen.
Ermittlungen:
• Bei einer Hausdurchsuchung wurden mehrere Schuhpaare sichergestellt.
• Außerdem soll Gina in Krakow gesehen worden sein, wie sie einen Benzinkanister befüllte.
Interviewanfragen an Ginas Umfeld:
• Jens bot Angehörigen von Gina, die von ihrer Unschuld überzeugt sind, mehrfach Interviews an. Niemand nahm dieses Angebot an.
• Auch Unterstützer außerhalb der Familie wollten nicht öffentlich sprechen.
• Mathias soll laut Schwarck gesagt haben, dass er seine Einstellung überdenken würde, falls es zu einer Anklage kommt. Jens glaubt, dass er weiterhin an Ginas Unschuld festhält und möchte ihn noch einmal interviewen.
Zur journalistischen Arbeit:
• Laut Schwarck wurden alle veröffentlichten Infos mit den Ermittlungsbehörden abgestimmt.
• Es wurde nichts veröffentlicht, was den Behörden nicht längst bekannt war.
• Jens soll über weitere Infos verfügen, die er derzeit nicht öffentlich machen möchte.
Langfristige journalistische Vorhaben
• Der erste Tümpelzeuge und die Spazierfreundin wollen sich nach ihren Zeugenaussagen vor Gericht auf Interviews einlassen.
• Jens plant dazu eine Dokumentation.
Zur rechtlichen Lage:
• Hetze und Verleumdungen gegen die Angehörigen von Fabian sind strafbar und werden von der Staatsanwaltschaft verfolgt, sofern sie dieser bekannt werden.
[Korrekturen und Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht!]
https://m.youtube.com/watch?v=Zcu9c9gxgKI
Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 12. März 2026, 23:07:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat angepasst
Grund: Zitat angepasst
-
Gästin-A
- Beiträge: 91
- Registriert: Samstag, 20. Dezember 2025, 19:04:36
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
@Sronson
Danke für die Zusammenfassung, ich würde zu dem Punkt Krakow gern noch was sagen, weil ich das gerade gehört habe
JS hatte von diesem Gerücht keine Kenntnis, es wäre wohl in einer Kneipe erzählt worden. (Hecki hatte ihn danach gefragt)
Was ich sehr gut fand, war die Erklärung, wie das Interview mit dem TZ gemacht wurde, worauf da geachtet wurde, usw. JS scheint wirklich sehr sauber und genau zu arbeiten. Ich fand das einen spannenden Einblick, auch wie das dann quasi in die Medienwelt geleitet wird und was die draus machen.
Was mich - persönlich - gestört hat, war der Punkt, einer Frau, die sich 4 Jahre lang um das Kind des Partners gekümmert hat (also vom Lebensalter 4-8), den Begriff Stiefmutter abzusprechen, sondern zu sagen „Sie war halt die Partnerin des Vaters. Gerade von JS hätte ich hier gern eine differenzierte Sichtweise erwartet, denn sich kümmern und mütterliches Verhalten hat nichts mit dem Ehestatus zum leiblichen Elternteil zu tun.
Ebenso fand ich es schräg, dass sich eine Weile über all die Leute ausgelassen wurden, die stalken [ich sag nur: RF vor der Schule von Ginas Sohn] oder ständig im Internet drüber reden und falsche Tatsachen verbreiten, Hecki aber selbst öffentlich in den Raum stellt, Fabians Vater würde mit Spendengeldern Fabians Anwalt zahlen. Raffaela kommentierte in dem Live auf eine Frage zuerst mit „Nein, das stimmt nicht“ und dann schiebt sie nach „zumindest wissen wir es nicht, es ist uns nicht bekannt…“. Ich finde es schon wichtig, den Unterschied der beiden Nachrichten zu reflektieren, va wenn man richtig verstanden werden will.
Genauso das Video über das Grab, das geheim bleiben sollte, nun aber bewusst zum Geburtstag gezeigt wurde, um anderen vorzukommen, weil ja eh jeder wisse, dass Fabian in Güstrow begraben sei, gleichzeitig aber nicht wollen, dass Menschen da tiefer reingehen.
Ich denke, ich bin geistig zu alt, um zu verstehen, warum sowas medial alles dokumentiert werden muss.
Danke übrigens, dass du die Fragen eingereicht hast, sronson. Ich fand das auch sehr wohlwollend diesem Forum hier beantwortet, im Gegensatz zur fb-Gruppe
In diesem Sinne. Gute Nacht
Danke für die Zusammenfassung, ich würde zu dem Punkt Krakow gern noch was sagen, weil ich das gerade gehört habe
JS hatte von diesem Gerücht keine Kenntnis, es wäre wohl in einer Kneipe erzählt worden. (Hecki hatte ihn danach gefragt)
Was ich sehr gut fand, war die Erklärung, wie das Interview mit dem TZ gemacht wurde, worauf da geachtet wurde, usw. JS scheint wirklich sehr sauber und genau zu arbeiten. Ich fand das einen spannenden Einblick, auch wie das dann quasi in die Medienwelt geleitet wird und was die draus machen.
Was mich - persönlich - gestört hat, war der Punkt, einer Frau, die sich 4 Jahre lang um das Kind des Partners gekümmert hat (also vom Lebensalter 4-8), den Begriff Stiefmutter abzusprechen, sondern zu sagen „Sie war halt die Partnerin des Vaters. Gerade von JS hätte ich hier gern eine differenzierte Sichtweise erwartet, denn sich kümmern und mütterliches Verhalten hat nichts mit dem Ehestatus zum leiblichen Elternteil zu tun.
Ebenso fand ich es schräg, dass sich eine Weile über all die Leute ausgelassen wurden, die stalken [ich sag nur: RF vor der Schule von Ginas Sohn] oder ständig im Internet drüber reden und falsche Tatsachen verbreiten, Hecki aber selbst öffentlich in den Raum stellt, Fabians Vater würde mit Spendengeldern Fabians Anwalt zahlen. Raffaela kommentierte in dem Live auf eine Frage zuerst mit „Nein, das stimmt nicht“ und dann schiebt sie nach „zumindest wissen wir es nicht, es ist uns nicht bekannt…“. Ich finde es schon wichtig, den Unterschied der beiden Nachrichten zu reflektieren, va wenn man richtig verstanden werden will.
Genauso das Video über das Grab, das geheim bleiben sollte, nun aber bewusst zum Geburtstag gezeigt wurde, um anderen vorzukommen, weil ja eh jeder wisse, dass Fabian in Güstrow begraben sei, gleichzeitig aber nicht wollen, dass Menschen da tiefer reingehen.
Ich denke, ich bin geistig zu alt, um zu verstehen, warum sowas medial alles dokumentiert werden muss.
Danke übrigens, dass du die Fragen eingereicht hast, sronson. Ich fand das auch sehr wohlwollend diesem Forum hier beantwortet, im Gegensatz zur fb-Gruppe
In diesem Sinne. Gute Nacht
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 1900
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit einer Goldenen Krone für 1000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
@Gästin-A
Herzlichen Dank für deine Ergänzungen, Bewertungen und Korrekturen. Genauso stelle ich mir Teamwork hier im HET vor!
Herzlichen Dank für deine Ergänzungen, Bewertungen und Korrekturen. Genauso stelle ich mir Teamwork hier im HET vor!
Das sehe ich genauso. Eine Ehe vorauszusetzen, ist im 21. Jahrhundert etwas antiquiert. Wobei ich finde, dass die Bezeichnung „Stiefmutter“ negativ konnotiert ist und deshalb nicht unbedingt zu einer Frau passt, bei der sich ein Kind über längere Zeit wie in einem 2. Zuhause gefühlt hat. Den Begriff „Bonusmama“ find ich persönlich viel passender, nur leider setzt er sich bisher schwer durch.Gästin-A hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 23:13:27Was mich - persönlich - gestört hat, war der Punkt, einer Frau, die sich 4 Jahre lang um das Kind des Partners gekümmert hat (also vom Lebensalter 4-8), den Begriff Stiefmutter abzusprechen, sondern zu sagen „Sie war halt die Partnerin des Vaters. Gerade von JS hätte ich hier gern eine differenzierte Sichtweise erwartet, denn sich kümmern und mütterliches Verhalten hat nichts mit dem Ehestatus zum leiblichen Elternteil zu tun.
-
MeTa
- Beiträge: 47
- Registriert: Dienstag, 02. Dezember 2025, 05:30:45
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Danke für die gute Zusammenfassung! Hier könnte man noch erwähnen, dass Jens gesagt hat, dass es ja erstmal viele verschiedene Gründe geben kann, warum man Benzin in Kanister füllt. In dieser ländlichen Gegend wird der Rasen gemäht, da gibt's eine Kettensäge, da gibt's alle möglichen Sachen und für all das braucht man irgendwie immer und überall Benzin. Und jeder Dritte dort in der Region fährt mit einem Pickup durch die Gegend. Er weiß auch nicht genau, ob es sich bei dem Brandbeschleuniger um Benzin handelte.
Ich habe das Video jetzt ebenfalls gerade zu Ende geschaut. Der Moment am Ende des Videos, als Fabians Foto zusammen mit der Hintergrundmusik eingeblendet wurde, war sehr bewegend. Es wurde nochmal klar, dass es hier um Fabian geht, was auch das zentrale Thema des Videos war, da auch diese Facebook-Gruppe kritisiert wurde, in der ausschließlich Hetze, unter anderem gegen Fabians Angehörige, betrieben wird.
-
MeTa
- Beiträge: 47
- Registriert: Dienstag, 02. Dezember 2025, 05:30:45
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Um wen es hier geht, wissen wir, glaube ich, alle. Ich wollte den Typ nicht noch einmal erwähnen, da jedoch teilen von Dorina und R. ausdrücklich gewünscht ist, hier der Artikel dazu.Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. März 2026, 22:13:10 Es geht in dem nachfolgenden Video um einen selbsternannten Ermittler, der Fabians Mutter das Leben schwer macht, und dass das Grab von Fabian gewissen Menschen anscheinend nicht heilig ist.
https://www.youtube.com/watch?v=FZ73OwJJFcc
https://www.wir-sind-mueritzer.de/allge ... zweiflung/„Weiteres unerträgliches Leid“ Markus Rahmsdorf – Möchtegern-Sheriff aus Neubrandenburg.
Schon als Fabian vermisst war, setzte er sich – ausgestattet mit Rettungsklamotten und Rucksack – in den Zug und wollte die Suche unterstützen. Er nahm Kontakt zu den Angehörigen und ihren Freunden auf. Doch die wollten irgendwann nichts mehr mit ihm zu tun haben. Davon lässt sich ein Markus Rahmsdorf aber nicht beeindrucken. Er versuchte immer wieder, die Mama von Fabian zu kontaktieren, bis sie ihn schließlich blockierte und ihn schriftlich aufgefordert hat, jegliche Kontaktaufnahme zu unterlassen. Interessiert ihn nicht, er diskutiert auf TikTok weiterhin live mit Menschen über den Fall, die ebenfalls mehr als fragwürdig daher kommen. Er spekuliert zum Tathergang und möglichen Tätern, zieht über die Mama und ihre Freundinnen her und wirft den Ermittlern indirekt Fehler vor.
„Ich fühle mich von Ihnen bedrängt, belästigt und benutzt. Rufen Sie mich nicht weiter an Ich möchte mit Ihnen keinen Kontakt“, schreibt Fabians Mama schon fast flehend an Rahmsdorf .
Açieeed! style by