MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Nighthunter

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nighthunter »

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 13:59:24 Siehe hier:



Eher fraglich erscheint, ob der Tatbestand der Störung der Totenruhe (§ 168 Abs. 1 Alt. 2 StGB) erfüllt sein könnte.






Festzustellen, wie jemand gehandelt hat und ob dadurch ein Straftatbestand verwirklicht wurde, ist nicht Aufgabe der StA, sondern dem Gericht vorbehalten. Deshalb wählt OStA Nowack die Formulierung „soll getan haben“. Darüber, inwieweit nach einer gerichtlichen Beweisaufnahme daraus „hat getan“ werden kann, sagt dies nichts aus.




Noch viel doofer ist es, einen insgeheim Beschuldigten als vermeintlichen „Zeugen“ zu vernehmen und dabei durch die Befragung zwangsläufig den eigenen Verfolgungswillen zu offenbaren. Dann nämlich liegt faktisch eine Beschuldigtenvernehmung vor. Die zuvor zwingend vorgeschriebene Belehrung als Beschuldigter aber (Recht auf RA, Aussageverweigerung) war unterblieben. Dies führt zu einem Verwertungsverbot der Aussage. Aus gutem Grund sind solche Tricks verboten.
Das ist so nicht korrekt... das die vermeintliche Strafttat des Zeugen nicht Gegenstand des verfahrens gegen die TV ist... er wird nach der zeugenaussage ordnungsgemöß belehrt und in seinem eigenen Fall alls tatverdächtiger behandelt...
Wichtiger Hinweis: Wenn die Polizei einen Zeugen absichtlich nicht belehrt, um ein Geständnis zu erzwingen, ist dies rechtswidrig. Jedoch kann die Einordnung, ab wann genau jemand "Tatverdächtiger" ist, in der Praxis manchmal fließend sein.
z3001x
Moderator
Beiträge: 7289
Registriert: Montag, 23. September 2013, 03:07:45
Kronen: ♔♔♔♔♔♔♔
Sterne: 👣

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Nighthunter hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 14:09:23Wenn die Polizei einen Zeugen absichtlich nicht belehrt, um ein Geständnis zu erzwingen, ist dies rechtswidrig. Jedoch kann die Einordnung, ab wann genau jemand "Tatverdächtiger" ist, in der Praxis manchmal fließend sein.
Vor allem ist "Tatverdächtiger" ja kein Status im Strafverfahren. Die beiden relevanten Stati sind hier Zeuge und Beschuldigter. Die Polizei nutzt gerne die Situation aus, dass sie jemand "insgeheim", ohne dass der davon weiß, als Verdächtigen (aber noch nicht dringend Verdächtigen) führt, aber noch im Status "Zeuge" belässt, was einige Vorteile für die Polizei mit sich bringt. Z.B. dass derjenige kein Aussageverweigerungsrecht hat und eben, auch dass er nicht explizit weiß, dass er verdächtigt wird - weil das muss nach StPO nur dem Beschuldigten eröffnet werden.
Ehrlich gesagt ist diese Praxis grenzwertig und kann dazu führen, dass sich ein kooperativer Zeuge um Kopf und Kragen redet, wenn er so naiv ist anzunehmen, dass weil er ja nichts getan hat, er oder sie auch nicht verdächtigt werden kann.
(War jetzt allg geantwortet, nicht speziell gemünzt auf die Beschuldigte/Angeklagte im Mordfall FL).
Nikas
Beiträge: 237
Registriert: Freitag, 05. Dezember 2025, 17:18:00
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nikas »

Nighthunter hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 13:18:10 Persönlich kenn ich beide nicht... gesehen ja.
Und darf ich fragen, wenn du beide nicht persönlich kennst, wie du dir dann so sicher mit dem Bolzsee sein kannst?
Nighthunter

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nighthunter »

... irgendwie hab ich den Eindruck, das es immer mehr um Wortklauberei geht und nicht um den Fall an sich... es dreht sich um Formulierungen egal ob von RJ, JS, WTH, Staatsanwalt usw. ... Schade...
Benutzeravatar
seppel
Beiträge: 348
Registriert: Dienstag, 27. Januar 2026, 06:01:34
Kronen: 0
Sterne: -

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Frankfurter Rundschau vom 10.03.2026 - 13:35 Uhr:

"Bewegender Moment am Grab – seine Mutter will, dass „Fabian immer ein Licht hat“

Quelle:
https://www.fr.de/panorama/ankuendigung ... 07308.html
Waldi
Beiträge: 26
Registriert: Donnerstag, 18. Dezember 2025, 17:17:33
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Waldi »

Nighthunter hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 13:18:10 Persönlich kenn ich beide nicht... gesehen ja.
Und woher weißt du schon so lange wie alles genau war, als wenn du dabei gewesen wärst?

Es ist ja nicht so, dass ich deine Posts hier uninteressant finde - ganz im Gegenteil aber du solltest schon langsam mal offenbaren, woher du dieses ganze Insiderwissen hast, damit man das noch glauben kann.
Benutzeravatar
seppel
Beiträge: 348
Registriert: Dienstag, 27. Januar 2026, 06:01:34
Kronen: 0
Sterne: -

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Nikas hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 14:52:46 Und darf ich fragen, wenn du beide nicht persönlich kennst, wie du dir dann so sicher mit dem Bolzsee sein kannst?
Waldi hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 15:12:20 Und woher weißt du schon so lange wie alles genau war, als wenn du dabei gewesen wärst?

Es ist ja nicht so, dass ich deine Posts hier uninteressant finde - ganz im Gegenteil aber du solltest schon langsam mal offenbaren, woher du dieses ganze Insiderwissen hast, damit man das noch glauben kann.
Ich reihe mich mal in den Kreis der Interessierten mit ein.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

seppel hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 15:14:32 Ich reihe mich mal in den Kreis der Interessierten mit ein.
Ich bin dagegen, “Quellenschutz”, “Zuverlässigkeit” usw.
Kalle
Beiträge: 671
Registriert: Freitag, 14. Februar 2025, 12:39:24
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

jms hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 12:36:06 Sehe ich das richtig: hätte die Angeklagte nicht diese seltsamen Ausflüge zum Fundort der Leiche gemacht, dann wäre sie nie angeklagt worden?
Was wäre vielleicht passiert:

F wäre vielleicht Wochen später erst gefunden worden, die Witterung und ggf. Tiere hätten die Obduktionen immer mehr erschwert
Dann wochen- ggf. monatelange Ermittlungen gegen Unbekannt, Zeitfenster bleibt lange unbekannt
Lange keine Haus- Handy- und Autodurchsuchung
Handy dummerweise verloren
Sie hätte ganz entspannt ihr Auto mehrfach reinigen können, selber und irgendwo bei einem Tagesausflug ganz wo anders
Sie hätte im Nachgang zur Tat in der Nähe, aber in ausreichender Distanz - immer wieder mal ausreiten können, dann ggf. Freunden erzählen dass sie oft dort ist.... dann posten ..... oh gott wie schrecklich... da bin ich zuletzt noch ausgeritten
Zeugenerinnerungen verblassen, werden unschärfer
Zeugen könnte man ggf. noch eher aufbauen, ein schwaches Alibi einreden, weil eben auch nicht mehr genau klar wann wo wie was
Sie hätte ihre "Show" ausbauen können
usw usw

-->
Ich denke sie hätte da auf jeden Fall viel eher rauskommen können, wenn sie die EB gezwungen hätte sie als Beschuldigte zu führen, dann sofort Anwalt und Schweigen. Aber das hängt natürlich davon ab was nun auch konkret vorliegt.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

GastausanderemForum hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 09:18:23 Im Nordkurier steht, der Anwalt hätte gesagt, dass letzte Woche noch ermittelt worden sei
Er hätte laut dem Nordkurier aber auch gesagt, dass die Staatsanwaltschaft, das Verfahren auf der Grundlage von dem, was bis dahin vorgelegen hat, hätte einstellen müssen.
Angenommen, RA Ohm wurde richtig zitiert, würde diese Haltung mit der Aussage des von RA Löcker zusammenpassen. Gewiss gehört diese Haltung für Verteidiger zum Geschäft. Aber…
Sollten die noch am Wochenende zugelieferten Ergebnisse von Spurenauswertungen das Zündlein an der Waage gewesen, wäre das aus meiner Sicht keine solide Basis für eine „sichere Verurteilung“.

Das der Pickup, der Tat-/Fundort mehrfach mit zeitlichem Abstand abgesucht werden mussten, spielt aus meiner Sicht der Verteidigung in die Hände. Es muss klar bewiesen werden können, dass die Spuren zur Tat-/Auffindezeit Vorhanden waren und eine nachträgliche Positionierung (z.B. analog verbrannter Handschuh) ausgeschlossen werden kann. Es gab ja Menschen, die sowohl an privaten Orten der TV waren, als auch am Fundort rumliefen…

Wünschenswert wäre eine zweifelsfreie Verurteilung, so sie denn möglich ist.
Für die TV wäre ein „aus Mangel an Beweisen freigesprochen“ keine gute Basis für ein Leben in der Umgebung nach dem Prozess.
Catch22
Beiträge: 1329
Registriert: Sonntag, 10. Juli 2022, 21:33:56
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Nighthunter hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 14:09:23 Das ist so nicht korrekt… das die vermeintliche Strafttat des Zeugen nicht Gegenstand des verfahrens gegen die TV ist… er wird nach der zeugenaussage ordnungsgemöß belehrt und in seinem eigenen Fall alls tatverdächtiger behandelt…
Wahrscheinlich meinst Du folgendes Beispiel: Der Zeuge eines Tötungsdelikts ist zugleich oder zeitnah Beschuldigter einer Strafvereitelung hinsichtlich desselben Tötungsdelikts.

Eine trennscharfe Abgrenzung ist hierbei gar nicht möglich – ein Minenfeld!

Nighthunter hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 14:09:23 Jedoch kann die Einordnung, ab wann genau jemand "Tatverdächtiger" ist, in der Praxis manchmal fließend sein.
Entscheidendes Kriterium ist der Verfolgungswille der Ermittler. Liegt dieser vor, handelt es sich um eine Beschuldigtenvernehmung. Deshalb hatte ich geschrieben:
Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 13:59:24 Noch viel doofer ist es, … durch die [Zeugen-] Befragung zwangsläufig den eigenen Verfolgungswillen zu offenbaren. …
Benutzeravatar
seppel
Beiträge: 348
Registriert: Dienstag, 27. Januar 2026, 06:01:34
Kronen: 0
Sterne: -

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Nighthunter hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 14:53:55 ... irgendwie hab ich den Eindruck, das es immer mehr um Wortklauberei geht und nicht um den Fall an sich... es dreht sich um Formulierungen egal ob von RJ, JS, WTH, Staatsanwalt usw. ... Schade...
Na klar geht es auch weiterhin um Fabi. Aber wir lesen eben auch zwischen den Zeilen und dadurch entstehen auch Fragen, die selbstverständlich mitdiskutiert werden.

Ich bin ja ein kleiner Fan von SM und hatte da weitaus zusätzlich noch viel mehr Fragezeichen in meinem Kopf. Zum Glück tummeln sich eben nicht nur Hobbydetektive in diesen Medien, sondern auch Menschen, die ganz nah am Geschehen und Orten sind. Viele meiner Stirnrunzler haben sich dadurch wie in Luft aufgelöst und ich verstehe besser und klarer.

Dann verrate uns doch mal ganz konkret, woher du deine Informationen beziehst und wo du in diesem Geflecht zu finden bist. Es muss nicht haargenau sein, aber zumindest so in etwa. Nach gefühlten Wochen immer mal wieder wie aus dem Nichts zu erscheinen, uns kryptisch zu versorgen und dann wieder in der Versenkung zu verschwinden, bringt mich da nicht weiter und eher zum schmunzeln.

Das möchte ich nicht als Angriff verstanden wissen, sondern als Nachfragen ganz persönlich an dich.
Benutzeravatar
seppel
Beiträge: 348
Registriert: Dienstag, 27. Januar 2026, 06:01:34
Kronen: 0
Sterne: -

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Kalle hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 15:19:16 Was wäre vielleicht passiert:

F wäre vielleicht Wochen später erst gefunden worden, die Witterung und ggf. Tiere hätten die Obduktionen immer mehr erschwert
Dann wochen- ggf. monatelange Ermittlungen gegen Unbekannt, Zeitfenster bleibt lange unbekannt
Lange keine Haus- Handy- und Autodurchsuchung
Handy dummerweise verloren
Sie hätte ganz entspannt ihr Auto mehrfach reinigen können, selber und irgendwo bei einem Tagesausflug ganz wo anders
Sie hätte im Nachgang zur Tat in der Nähe, aber in ausreichender Distanz - immer wieder mal ausreiten können, dann ggf. Freunden erzählen dass sie oft dort ist.... dann posten ..... oh gott wie schrecklich... da bin ich zuletzt noch ausgeritten
Zeugenerinnerungen verblassen, werden unschärfer
Zeugen könnte man ggf. noch eher aufbauen, ein schwaches Alibi einreden, weil eben auch nicht mehr genau klar wann wo wie was
Sie hätte ihre "Show" ausbauen können
usw usw

-->
Ich denke sie hätte da auf jeden Fall viel eher rauskommen können, wenn sie die EB gezwungen hätte sie als Beschuldigte zu führen, dann sofort Anwalt und Schweigen. Aber das hängt natürlich davon ab was nun auch konkret vorliegt.
Ja, ganz genau so hätte es verlaufen können, wenn.
Nikas
Beiträge: 237
Registriert: Freitag, 05. Dezember 2025, 17:18:00
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nikas »

Nighthunter hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 14:53:55 ... irgendwie hab ich den Eindruck, das es immer mehr um Wortklauberei geht und nicht um den Fall an sich... es dreht sich um Formulierungen egal ob von RJ, JS, WTH, Staatsanwalt usw. ... Schade...
Und irgendwie hab ich den Eindruck, dass dieser Vorwurf von genau der Person kommt, die bei Nachfragen zu Aussagen zum Fall genauso plötzlich wieder verschwindet wie sie aufgetaucht ist.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Nighthunter hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 13:13:31 WAS MIR SORGEN MACHT IST, dass es sehr schwer sein wird klar dar zustellen, wie genau die Tat bis zum Tod des Jungen abgelaufen ist...
Angenommen die mehrfache Absuche von Tatort und Gegenständen ist genauso angreifbar wie fragwürdige Rechtsbehelfsbelehrungen aus „taktischen Gründen“, oder das Taktieren von möglichen Tatbeteiligten, die als Zeugen geführt werden.

Hoffen wir darauf, dass die StA weiß was sie tut und die Fragezeichen aufgrund von nicht bekannten Details aufgekommen sind.
Gästin-A
Beiträge: 89
Registriert: Samstag, 20. Dezember 2025, 19:04:36
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gästin-A »

Juve hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 13:36:17 Mein Hirn verweigert nach wie vor, irgendeinen Grund akzeptieren zu wollen, weswegen es zu so einer Tat kommen konnte - da bin ich wahrscheinlich viel zu wenig abgebrüht.
Am ehesten kann ich da noch mit den Gedanken von @Caris oder @Kalle mitgehen, die sagen, dass das bei Psychopathen einfach so sein kann, dass sie diese Dinge tun und auch wie sie es tun.
Ja, dem kann ich nur zustimmen.
Mental gesunde (Stief)Eltern / Menschen haben definitiv andere Strategien mit Ängsten, Emotionen und Gefühlen umzugehen, sich Hilfe zu suchen, etc.

Ich muss sagen, ich bin geschockt über die mehr als sechs Messerstiche. Das finde ich einfach furchtbar. (Die Tötung als solche natürlich auch, aber das besonders)

PS: Ich melde mich übrigens als Vertreterin des Regierungsbezirks Schwaben ;-)
Keks22
Beiträge: 177
Registriert: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 08:27:29
Kronen:
Sterne:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Ich hoffe @Nighthunter bleibt uns die Antort nicht schuldig, woher er oder sie genau weiss das es GH war die kaltblütig und brutal den Fabian ermordet hat und dann auch noch unbescholtene Nachbarn und Geliebte so eiskalt mit hineingezogen hat in das Verbrechen.

Ansonsten machen wir ein kleines Quiz
Wer bin ich?
Die rechte Hand von JS
Die Linke Hand von Wth
Die bessere Hälfte der NDR Gerichtsreporterin ( die wir im Prozess evtl noch zu Gesicht bekommen)
Oder der Nachtwächter der Polizeibehörde der alle Passwörter kennt weil die immer auf dem Schreibtisch liegen bleiben und somit Akteneinsicht hat( kleiner Scherz) :lol:
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 13:59:24
Noch viel doofer ist es, einen insgeheim Beschuldigten als vermeintlichen „Zeugen“ zu vernehmen und dabei durch die Befragung zwangsläufig den eigenen Verfolgungswillen zu offenbaren. Dann nämlich liegt faktisch eine Beschuldigtenvernehmung vor. Die zuvor zwingend vorgeschriebene Belehrung als Beschuldigter aber (Recht auf RA, Aussageverweigerung) war unterblieben. Dies führt zu einem Verwertungsverbot der Aussage.
Das Verhalten der TV, jetzt komplett dicht zu machen, nach einem aus Ihrer Sicht gefühlt „kooperativen Zeugenverhalten“ zu Beginn (Aussagen, Gespräche, Fzg. und Handyabgabe) spricht oberflächlich betrachtet eine deutliche Sprache. Kann natürlich mehr hinter stecken (Anraten der Verteidigung, nach den möglicherweise ungewollten Unstimmigkeiten der Aussagen als Zeugin).
Hier sollten EB besonders sensibel sein… z.B. die durchgeführte Rechtsbehelfsbelehrung nicht nur durchführen, sondern auch erläutern, wenn der Eindruck entsteht, dass das Gegenüber diese nicht vollumfänglich erfasst und verstanden hat.
Benutzeravatar
seppel
Beiträge: 348
Registriert: Dienstag, 27. Januar 2026, 06:01:34
Kronen: 0
Sterne: -

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Gästin-A hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 15:41:54 Ja, dem kann ich nur zustimmen.
Mental gesunde (Stief)Eltern / Menschen haben definitiv andere Strategien mit Ängsten, Emotionen und Gefühlen umzugehen, sich Hilfe zu suchen, etc.

Ich muss sagen, ich bin geschockt über die mehr als sechs Messerstiche. Das finde ich einfach furchtbar. (Die Tötung als solche natürlich auch, aber das besonders)

PS: Ich melde mich übrigens als Vertreterin des Regierungsbezirks Schwaben ;-)
Dem möchte ich mich gern anschließen. Ich bin regelrecht geschockt über die Gewalt an einen Kind und kann es nicht fassen.

Hilfe kann aber nur der erfahren, der sich als Erstes eingesteht, dass er Hilfe braucht. Ohne dieses Erkennen, funktioniert keine Therapie der Welt.

Off-Topic: "nur" das Beispiel des Detektives. Die Familie versucht seit Jahren, ihm das begreiflich zu machen, ohne Erfolg. Auch Polizei und Rettungskräfte legen mittlerweile schon den "Telefonhörer" wieder auf. Es wäre eine Katastrophe, wenn wirklich mal Hilfe notwendig wäre. Angeblich begibt er sich in dieser Woche in eine Tagesklinik. Ich bin selber ein jahrelang "Gebeutelter" und denke, das wird nicht ausreichen, sich von Montag bis Freitag für 8 Stunden in Therapie zu begeben. Das ist aber meine ganz persönliche Meinung. Den Schaden den er aber bis heute angerichtet hat und nur mal ganz allein auf den Fall Fabi bezogen, würde ich schon fast als strafrechtlich relevant einstufen.

PS. ich "vertrete" die mitteldeutschen Bundesländer 😉.
Benutzeravatar
seppel
Beiträge: 348
Registriert: Dienstag, 27. Januar 2026, 06:01:34
Kronen: 0
Sterne: -

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Keks22 hat geschrieben: Dienstag, 10. März 2026, 15:52:07 Ich hoffe @Nighthunter bleibt uns die Antort nicht schuldig, woher er oder sie genau weiss das es GH war die kaltblütig und brutal den Fabian ermordet hat und dann auch noch unbescholtene Nachbarn und Geliebte so eiskalt mit hineingezogen hat in das Verbrechen.

Ansonsten machen wir ein kleines Quiz
Wer bin ich?
Die rechte Hand von JS
Die Linke Hand von Wth
Die bessere Hälfte der NDR Gerichtsreporterin ( die wir im Prozess evtl noch zu Gesicht bekommen)
Oder der Nachtwächter der Polizeibehörde der alle Passwörter kennt weil die immer auf dem Schreibtisch liegen bleiben und somit Akteneinsicht hat( kleiner Scherz) :lol:

Ich möchte lösen: die nette Vorzimmerdame von Herrn Nowack 🙃.
Antworten