2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle in Foren: Truus & Harry Langendonk (Doppelmord im Chiemgau)

Fälle in Themen: Göhrde-Morde, Der Tod von Kris Kremers u. Lisanne Froon, Doris Seyffarth, YOG'TZE-Fall
Heckengäu
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Kiepenkerl hat geschrieben: Donnerstag, 19. Februar 2026, 15:57:58 Ich besuche hier oben gerade eine Freundin. In den Cuxhavener Nachrichten gibt’s eine ganzseitigen Bericht über Wichmann. Ich Krieg das mit dem einfügen eines Bildes leider nicht.
Kennt jemand den Artikel, gibt es Meinungen dazu?
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

K.-W. Wichmann hatte also Liebschaften aufgrund von Kontaktanzeigen im Cuxland.
Er hat sich dann sicherlich häufig dort aufgehalten und hatte Bezugspunkte/Ankerpunkte dorthin.

Ich frage mich ja, wie viele Liebschaften er dort (und wo noch?) er gehabt haben könnte. Dass er Kontaktanzeigen aufgab, sehr spezielle, wurde hier ja schon bestätigt. Dass er auf Kontaktanzeigen antwortete, wissen wir auch.

Gäbe es also möglicherweise Zusammenhänge zwischen den Göhrde-Morden und anderen Taten im Cuxland?
Kiepenkerl
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Kiepenkerl »

darkstar

Ich hatte mir den Artikel durchgelesen und finde es total schlüssig. Warum sollte er nicht in Cuxhaven und Umgebung sein Unwesen treiben. es ist doch nah dran an Lüneburg. Die Polizei schreibt ihm ja die Fälle Beggers, Kielmann, Streckenbach und so einige andere ja zu. Für mich ist der Inhalt dieses Artikels eigentlich nur eine Bestätigung.

Für mich ist er auch ganz klar tatverdächtig der Göhrdemorde, über Birgit Meier muss man da gar nicht erst diskutieren.

Seine DNA in einem der Opferautos der Göhrde, Birgit Meier in seiner Garage.

Wenn ich auf Grund dessen, das es "nur" eine Indizienkette gibt, Wichmann ausschließe finde ich das als fahrlässig. Denn dann kannst Du
eigentlich gar keinen Cold Case lösen, es sei denn es gibt ein Geständnis.

Ansonsten würde es mir auch dann möglich sein, jemanden zu verteilen wenn ich ihn in flagranti erwische. Wie absurd bitte schön ist das denn ?
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07 darkstar

Ich hatte mir den Artikel durchgelesen und finde es total schlüssig. Warum sollte er nicht in Cuxhaven und Umgebung sein Unwesen treiben. es ist doch nah dran an Lüneburg. Die Polizei schreibt ihm ja die Fälle Beggers, Kielmann, Streckenbach und so einige andere ja zu. Für mich ist der Inhalt dieses Artikels eigentlich nur eine Bestätigung.

Für mich ist er auch ganz klar tatverdächtig der Göhrdemorde, über Birgit Meier muss man da gar nicht erst diskutieren.

Seine DNA in einem der Opferautos der Göhrde, Birgit Meier in seiner Garage.

Wenn ich auf Grund dessen, das es "nur" eine Indizienkette gibt, Wichmann ausschließe finde ich das als fahrlässig. Denn dann kannst Du
eigentlich gar keinen Cold Case lösen, es sei denn es gibt ein Geständnis.

Ansonsten würde es mir auch dann möglich sein, jemanden zu verteilen wenn ich ihn in flagranti erwische. Wie absurd bitte schön ist das denn ?
Es gibt immer mehr Ankerpunkte im Cuxland und Hinweise, wann er sich wo im Cuxland aufgehalten hat. Er hat dort gearbeitet und er hatte dort Liebschaften, er war dort feiern. Sein persönlicher zeitlicher und örtlicher Bezug ist also gegeben.

Theoretisch, wenn man sich verschiedene Fälle aus dem Cuxland, dem Lüneburger Land und umzu anguckte, würde es auch in eine Art Zeitablauf passen. Diese möglichen Fälle würden sozusagen Ende der 80er enden. Dann kamen aber die Mordfälle in der Göhrde und die Mordfälle in Bremerhaven und Bremen. Ab 1993 enden alle die Häufungen an Fällen. Rein theoretisch täts passen. Obs so war ist erstmal spekulativ.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Kiepenkerl »

darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 14:43:28 Es gibt immer mehr Ankerpunkte im Cuxland und Hinweise, wann er sich wo im Cuxland aufgehalten hat. Er hat dort gearbeitet und er hatte dort Liebschaften, er war dort feiern. Sein persönlicher zeitlicher und örtlicher Bezug ist also gegeben.

Theoretisch, wenn man sich verschiedene Fälle aus dem Cuxland, dem Lüneburger Land und umzu anguckte, würde es auch in eine Art Zeitablauf passen. Diese möglichen Fälle würden sozusagen Ende der 80er enden. Dann kamen aber die Mordfälle in der Göhrde und die Mordfälle in Bremerhaven und Bremen. Ab 1993 enden alle die Häufungen an Fällen. Rein theoretisch täts passen. Obs so war ist erstmal spekulativ.

Ja, es wirkt so, als wenn er ein Gebiet abgegrast hat und sich dann das nächste vornimmt.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09 Bild
KWW bevorzugte handliche Waffen, für die Hosentasche, Jackentasche.

Eine Pistole von Hersteller Röhm im Kal. 9mm Parabellum, also 38 Spezial.
…..
Der Trommelrevolver scheint ein stark zurechtgebauter "scharfgemachter" Schreckschussrevolver im Kal. 22 LR, 5,6 - 5,72 mm zu sein.
…..
https://www.rnd.de/panorama/neue-beweis ... 7GV5M.html
Die dänische Arsenal-Packung “9 mm” passt zu keinem der abgebildeten Modelle, die “Erosionssichere” Packung links passt unter Umständen zum nicht korrosionsfreien “Mod. S”.

Eine Schreckschusspistole “RG 3s”, “Startpistole”. im Kaliber “6 mm Flobert Knall”. “Durch die Umlenkung der Munitionsenergie um 90 Grad benötigt diese Waffe keine Laufsperre.”
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6hm_RG_3

Funktion am Schnittmodell (von Severin Schneider, Sachverständiger)
https://m.youtube.com/watch?v=mt8TgVSljK0

Bild von Dirk Schönfeld, VS Medien Verlag, verdeutlicht die tatsächliche Ausrichtung
Bild https://www.co2air.de/thread/66916-pist ... hm-mini-1/

Ein abgeänderter Schreckschussrevolver NHM Mod. S “Startrevolver”, “Kipplaufrevolver”, ursprünglich im Kaliber “6 mm Flobert Knall”, verschlossener Lauf und “versetzten” Trommeldurchbohrungen.

Im ursprünglichen Zustand, mit Erklärungen und “Schusstest”
https://m.youtube.com/watch?v=apjvNwqIZ2s

Flobert
https://de.wikipedia.org/wiki/Flobert_(Munition)

Die ballistische Leistung von Flobert Waffen (von Severin Schneider, Sachverständiger)
https://www.tactical-dad.com/waffen/sch ... -revolver/
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast4712 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:38:39 1) 9 mm Para und 38 Spezial sind zwei unterschiedliche Kaliber, die nicht in der gleichen Waffe verschossen werden können.

2) Einen Schreckschussrevolver von 5,72 auf 9 mm Para „umzurüsten“ wird nicht funktionieren. Da wirken jeweils ganz andere Kräfte und ein Schreckschussrevolver muss keine hohen Drücke aushalten, die bei einem Projektil im Lauf auftreten. So derartig überdimensioniert wird der Hersteller seine Revolver nicht gebaut haben. Wozu?
Und es gibt passende Trommeln, die anstelle des kleinen Kalibers 9 x 19 aufnehmen, obwohl 5,72 als Schreckschussmunition viel kürzer ist?
Und dann passt die Drehung der völlig anderen Trommel beim Drehen genau so, dass die Trommel direkt hinter dem Lauf zu liegen kommt? Und das baute sich KWW selber?
Vollkommen korrekte Richtigstellung!

Die Waffen und die Munition auf dem Foto des Kofferfundes passen nicht zusammen.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09KWW bevorzugte handliche Waffen, für die Hosentasche, Jackentasche.
Und woher nimmst Du diese Annahme? Einer Tatsachenüberprüfung hält sie ja nicht stand.
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09"Snub nose" bedeutet auf Deutsch primär Stupsnase. Im übertragenen Sinne (militärisch) kann es auch für Waffen mit kurzem Lauf stehen. Der Nachteil ist selbstredend die Zielgenauigkeit. Es sind Waffen für Auseinandersetzungen im 1-2 Meterbereich.
Wenn ich eine Waffe mit 7 oder 8 cm langem Lauf durch Absägen auf 1 cm des Laufs verkürze, denkst Du dann ernsthaft, dass sich die Zielgenauigkeit auf kurze Distanz ernstzunehmend verringert?

Vielleicht machst Du Dir einfach mal Gedanken darüber, warum der Lauf dieser Waffe verkürzt wurde?!
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09Für KWW bedeutete das, dass er seinen Opfer in die Augen sehen konnte und wollte, wenn er sie tötete.
Und diese (eigene) Erkenntnis und Schlussfolgerung nimmst Du woher?
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09Eine ausgeartete Bestie sondergleichen.
Das ist nichts weiter als haltlose, unbegründete und plakative Meinungsmache!
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04Die beiden Morde sind innerhalb von sehr kurzer Zeit in zwei unterschiedlichen Städten an belebten Orten erfolgt. Es gab also ein sehr hohes Risiko, es mussten Wege zurück gelegt werden. Es wurden zwei Jacken gefunden, es könnten wohl zwei Täter gewesen sein. Es wurden die EC-Karte usw von BB mitgenommen.

All das spricht wenig für Verbindungen zu den Göhrde Morden.
Wo siehst Du da denn die Parallelen zu den Göhrde Opfern? Schusswaffengebrauch gab es nur im zweiten Fall der Göhrde Morde. Gewalt? Gibt es Tötungsdelikte, in diesem Fall Mord, ohne Ausführung von Gewalt? Wo siehst Du denn Qual und Leid bei den Göhrde Morden?
Ich stecke in diesen Fällen nicht drin. Daher meine Frage: Gibt es Presseberichte, offizielle Polizeimitteilungen oder ähnliches, wo ich das nachlesen kann, dass er Bezüge zu den Göhrde Morden sieht oder sah?
"Offenbar eines Schäferhundes"? Ist das eine Vermutung oder eine bewiesene Tatsache? Oder passt es einfach besser ins Bild, weil Kurt Werner Wichmann einen Schäferhund besaß?

Das Haare nicht den Opfern, also ihren Besitzern zuzuordnen sind, kann ganz andere Gründe gehabt haben. Wenn die Hundehaare kürzlich, also in den letzten Jahren gefunden und (heute) untersucht werden oder wurden, kann eine klare Zuordnung auch daran scheitern, dass aufgrund fehlender Vergleichsproben eine Zuordnung nicht mehr möglich ist.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04Die beiden Morde sind innerhalb von sehr kurzer Zeit in zwei unterschiedlichen Städten an belebten Orten erfolgt. Es gab also ein sehr hohes Risiko, es mussten Wege zurück gelegt werden. Es wurden zwei Jacken gefunden, es könnten wohl zwei Täter gewesen sein. Es wurden die EC-Karte usw von BB mitgenommen.
All das spricht wenig für Verbindungen zu den Göhrde Morden.
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09Es gab Kopfschüsse. Es gab Gewalt. Es gab Qual und Leid. Das sind schon diverse Parallelen zu den Göhrde-Morden.
Wo siehst Du da denn die Parallelen zu den Göhrde Opfern? Schusswaffengebrauch gab es nur im zweiten Fall der Göhrde Morde. Gewalt? Gibt es Tötungsdelikte, in diesem Fall Mord, ohne Ausführung von Gewalt? Wo siehst Du denn Qual und Leid bei den Göhrde Morden?
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04Klaus Harjes hat solche Parallelen schon frühzeitig erkannt und benannt.
Ich stecke in diesen Fällen nicht drin. Daher meine Frage: Gibt es Presseberichte, offizielle Polizeimitteilungen oder ähnliches, wo ich das nachlesen kann, dass er Bezüge zu den Göhrde Morden sieht oder sah?
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04Darüber hinaus gab es in beiden Doppel-Mordfällen jeweils Hundehaar, offenbar eines Schäferhunds, die nicht den Opfer zuzuordnen sind. Haben also die Täter in beiden Doppel-Mordfällen einen (Schäfer-)Hund dabei gehabt?
"Offenbar eines Schäferhundes"? Ist das eine Vermutung oder eine bewiesene Tatsache? Oder passt es einfach besser ins Bild, weil Kurt Werner Wichmann einen Schäferhund besaß?

Das Haare nicht den Opfern, also ihren Besitzern zuzuordnen sind, kann ganz andere Gründe gehabt haben. Wenn die Hundehaare kürzlich, also in den letzten Jahren gefunden und (heute) untersucht werden oder wurden, kann eine klare Zuordnung auch daran scheitern, dass aufgrund fehlender Vergleichsproben eine Zuordnung nicht mehr möglich ist.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Ja, wer solche Waffen nutzt, wer Kopfschüsse zum Töten nutzt, will den Opfern nahe sein, beim Sterben zusehen. Er richtet hin und sucht das Leid der Opfer.

Das ist möglich, aber eben auch nicht. Es gibt genügend Mörder und Serientäter, die aus anderen Gründen handelten.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Das ist ein mögliches Motiv.
Für einen noch unbekannten Täter oder für Kurt Werner Wichmann?

Ich sehe KWW hier als mehr als tatverdächtig.[/quote]Die OFA in Sachen Göhrde-Morde sie solche Grundlagen als Motiv auch und sieht diese auch in der Persönlichkeit von KWW.[/quote]

Das wäre mir neu, wenn die OFA des LKA HAN das als Motiv bei Kurt Werner Wichmann ansah.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Ich sehe KWW hier als mehr als tatverdächtig.
Und da liegen wir wieder diametral auseinander.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Er passte also durchaus zu den Doppel-Mordfällen an UR, PR und BMK, IW und BB, IR. Und er hatte nen Schäferhund.
WOW! Das ist Deine Erklärung? "Passte durchaus" reicht aber nicht. Es braucht Beweise und nicht z.T. haltlose und konstruierte Vermutungen.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Dass er in all diesen Mordfällen als tatverdächtig gilt und gelten muss, sehe ich so. Der Tatverdacht muss entsprechend be- oder entlastet werden.

Das er in all diesen Fällen als tatverdächtig gelten muss, sehe ich nicht so. Sofern ein begründeter Tatverdacht besteht, ist ein Abgleich und eine Untersuchung wichtig und richtig. Allein schon, um Kurt Werner Wichmann aus diesem und so vielen anderen Fällen auszuschließen, die bereits über die Clearing-Stelle weitergeleitet und von den zuständigen POL Dienststellen untersucht sind und er ausgeschlossen werden konnte. Warum berichtest Du nicht über diese Fälle, in denen seine Täterschaft als ausgeschlossen gilt? Weil es das Narrativ erschüttern würde oder weil Du keine Kenntnis von den Fällen hast, in denen er bereits auszuschließen ist?

Eine ergebnisoffene Diskussion schließt aber eben auch das ein. Findest Du nicht?
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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Heckengäu hat geschrieben: Donnerstag, 19. Februar 2026, 16:30:30 Bitte sehr und nein, ich hocke im "Ländle"! Keine Meinung ohne Text!
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 01:54:20 K.-W. Wichmann hatte also Liebschaften aufgrund von Kontaktanzeigen im Cuxland.
Kurt Werner Wichmann hatte in den Kontaktanzeigen, die ich über 3 verschiedene Magazine untersucht habe, stets im Raum 2000 gesucht. Früher waren die Postleitzahlen ja noch vierstellig. Also Hamburg plus "Speckgürtel" rund herum. Seine Kontakte bestanden aber bundesweit. Aus verschiedenen Gründen. Und seine Orientierung ging viel eher in Richtung Schweiz.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Er hat sich dann sicherlich häufig dort aufgehalten und hatte Bezugspunkte/Ankerpunkte dorthin.
Das ist nicht mehr als eine Vermutung.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Ich frage mich ja, wie viele Liebschaften er dort (und wo noch?) er gehabt haben könnte. Dass er Kontaktanzeigen aufgab, sehr spezielle, wurde hier ja schon bestätigt. Dass er auf Kontaktanzeigen antwortete, wissen wir auch.
Viele. Sehr viele. Aber keine ohne konkrete Bezüge.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45äbe es also möglicherweise Zusammenhänge zwischen den Göhrde-Morden und anderen Taten im Cuxland?
Vermutlich nicht.
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Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07 darkstar

Ich hatte mir den Artikel durchgelesen und finde es total schlüssig.

Was findest Du denn in dem Artikel total schlüssig?
Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07Warum sollte er nicht in Cuxhaven und Umgebung sein Unwesen treiben. es ist doch nah dran an Lüneburg.

230 km von Lüneburg entfernt findest Du nah dran? Nah dran sind für mich 20 oder 30 km.
Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07Die Polizei schreibt ihm ja die Fälle Beggers, Kielmann, Streckenbach und so einige andere ja zu. Für mich ist der Inhalt dieses Artikels eigentlich nur eine Bestätigung.
Dieser Artikel ist nichts anderes, als das, was wir kennen. Eine nicht investigativ recherchierte Zusammenfassung bisheriger Darstellungen zur Stützung des bestehenden Narrativs. Also ohne echten Mehrwert.
Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07Für mich ist er auch ganz klar tatverdächtig der Göhrdemorde, über Birgit Meier muss man da gar nicht erst diskutieren.
Auch wir liegen hier diametral auseinander bzgl. unserer Einschätzungen.
Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07Seine DNA in einem der Opferautos der Göhrde, Birgit Meier in seiner Garage.
Und? Gibt es einen Beweis für die tatabhängige Entstehung der DNA im Fahrzeug der Reinolds?

Nein. gibt es nicht!

Weiß man, wann durch wen und wie Birgit Meier in die Grube der Garage gelangte?

Nein, weiß man nicht!

Und das lässt Du bei Deiner Einschätzung alles außen vor? M.E. eine sehr schwache Argumentation.
Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07Wenn ich auf Grund dessen, das es "nur" eine Indizienkette gibt, Wichmann ausschließe finde ich das als fahrlässig. Denn dann kannst Du eigentlich gar keinen Cold Case lösen, es sei denn es gibt ein Geständnis.
Es gibt ja nicht mal eine geschlossene Indizienkette.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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Lucky Luciano hat geschrieben: Samstag, 21. Februar 2026, 11:37:11 Das sieht mir nach einem Bernhardiner aus, aber nicht nach einem Schnauzer.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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Gut. Dann siehst Du da einen "Schnauzer" und ich einen "Bernhardiner".
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darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 14:43:28 Es gibt immer mehr Ankerpunkte im Cuxland und Hinweise, wann er sich wo im Cuxland aufgehalten hat.
Echt? Die kann ich nicht erkennen. Ich lese nur eine wiederkehrende Vielzahl an Vermutungen und Spekulationen.
darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 14:43:28Er hat dort gearbeitet und er hatte dort Liebschaften, er war dort feiern. Sein persönlicher zeitlicher und örtlicher Bezug ist also gegeben.

Hier ist überhaupt nichts gegeben oder belegt. Tue mir bitte mal einen Gefallen. Hör doch mal auf irgendwelche Vermutungslagen hier als faktisch gegebene Informationen zu verkaufen. Du weißt doch, dass Du für all diese Annahmen keine belastbaren Beweise hast. Vielleicht hast Du Einzelinformationen für Annahmen, aber sicher nicht in Verbindung mit möglichen Täterschaften Kurt Werner Wichmanns. Das grenzt ja schon an Hexenjagd, was Du hier veranstaltest.
Das ist nicht nur spekulativ, das ist hochspekulativ! Warum? Weil es für all diese Möglichkeiten und Annahmen keinen einzigen Beweis gibt! Und in all diesen Kriminalfällen fanden nahezu alle Kriminalisten, die an den Fällen arbeiteten, keinerlei Bezüge zu Wichmann?
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 14:43:28 Es gibt immer mehr Ankerpunkte im Cuxland und Hinweise, wann er sich wo im Cuxland aufgehalten hat.
Echt? Die kann ich nicht erkennen. Ich lese nur eine wiederkehrende Vielzahl an Vermutungen und Spekulationen.
darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 14:43:28Er hat dort gearbeitet und er hatte dort Liebschaften, er war dort feiern. Sein persönlicher zeitlicher und örtlicher Bezug ist also gegeben.
Hier ist überhaupt nichts gegeben oder belegt. Tue mir bitte mal einen Gefallen. Hör doch mal auf irgendwelche Vermutungslagen hier als faktisch gegebene Informationen zu verkaufen. Du weißt doch, dass Du für all diese Annahmen keine belastbaren Beweise hast. Vielleicht hast Du Einzelinformationen für Annahmen, aber sicher nicht in Verbindung mit möglichen Täterschaften Kurt Werner Wichmanns. Das grenzt ja schon an Hexenjagd, was Du hier veranstaltest.
darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 14:43:28Theoretisch, wenn man sich verschiedene Fälle aus dem Cuxland, dem Lüneburger Land und umzu anguckte, würde es auch in eine Art Zeitablauf passen. Diese möglichen Fälle würden sozusagen Ende der 80er enden. Dann kamen aber die Mordfälle in der Göhrde und die Mordfälle in Bremerhaven und Bremen. Ab 1993 enden alle die Häufungen an Fällen. Rein theoretisch täts passen. Obs so war ist erstmal spekulativ.
Das ist nicht nur spekulativ, das ist hochspekulativ! Warum? Weil es für all diese Möglichkeiten und Annahmen keinen einzigen Beweis gibt! Und in all diesen Kriminalfällen fanden nahezu alle Kriminalisten, die an den Fällen arbeiteten, keinerlei Bezüge zu Wichmann? Und die waren alle blind auf einem Auge? Mal ernsthaft... Das kann doch jetzt nicht Dein Argumentationsstil sein, mit dem Du hier Überzeugungsarbeit leisten möchtest!?
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 16:16:10 Ja, es wirkt so, als wenn er ein Gebiet abgegrast hat und sich dann das nächste vornimmt.
Wunschdenken.
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Lucky Luciano hat geschrieben: Samstag, 21. Februar 2026, 11:09:12 All das spricht wenig für Verbindungen zu den Göhrde Morden.



Wo siehst Du da denn die Parallelen zu den Göhrde Opfern? Schusswaffengebrauch gab es nur im zweiten Fall der Göhrde Morde. Gewalt? Gibt es Tötungsdelikte, in diesem Fall Mord, ohne Ausführung von Gewalt? Wo siehst Du denn Qual und Leid bei den Göhrde Morden?



Ich stecke in diesen Fällen nicht drin. Daher meine Frage: Gibt es Presseberichte, offizielle Polizeimitteilungen oder ähnliches, wo ich das nachlesen kann, dass er Bezüge zu den Göhrde Morden sieht oder sah?



"Offenbar eines Schäferhundes"? Ist das eine Vermutung oder eine bewiesene Tatsache? Oder passt es einfach besser ins Bild, weil Kurt Werner Wichmann einen Schäferhund besaß?

Das Haare nicht den Opfern, also ihren Besitzern zuzuordnen sind, kann ganz andere Gründe gehabt haben. Wenn die Hundehaare kürzlich, also in den letzten Jahren gefunden und (heute) untersucht werden oder wurden, kann eine klare Zuordnung auch daran scheitern, dass aufgrund fehlender Vergleichsproben eine Zuordnung nicht mehr möglich ist.
Klaus Harjes bekommt den Fall 1999 als Cold Case auf den Tisch. Ihm fallen die Widersprüche auf. Der Kommissar aus Bremerhaven glaubt keiner der beiden Varianten, die seine Kollegen vorlegen. Er sagt, es werde kaum berücksichtigt, dass es Taten scheinbar ohne Motiv gibt, Morde, die keine Beziehungstat sind. Beziehung meint, dass Täter und Opfer sich in irgendeiner Weise kennen.

Harjes geht davon aus, es handle "sich um sexuell motivierte Tötungsdelikte eines Täters, der sexuelle Bedürfnisse mit nicht sexuellen Handlungen befriedigt". Das sei häufig die Motivlage von "Serienmördern", im Gegensatz zu Tätern, "die ein sexuelles Bedürfnis mit einer sexuellen Handlung befriedigen".

Seine Idee: Die Morde an Bärbel Barnkow und Ingrid Remmers geschahen aus der Lust am Töten, aus der Lust, Herrscher über Leben und Tod zu sein. Er weiß von den Göhrde-Morden und sieht Parallelen. Im Sommer 1989 bringt ein Unbekannter kurz nacheinander zwei Paare um. Scheinbar grundlos. Von einer Verbindung Wichmanns in die Göhrde ist 1999 nichts bekannt. Harjes notiert damals, sollte der Göhrde-Mörder jemals ermittelt werden, sollte man eine Verbindung zu Barnkow/Remmers prüfen.


https://www.lueneburgaktuell.de/artikel ... rde-morde/


Ich habe schon immer Parallelen zwischen den Korden an BB und Ir zu den Göhrde-Morden gesehen und wusste nichts von Klaus Harjes. Parallelen bedeutet aber nicht, dass es der Göhrde-Mörder selbst war, sondern dass es auch jemand gewesen sein könnte, der sich inspirieren ließ. Die Göhrde-Morde waren ja damals sehr präsent in den Medien.

Diese Aussagen und Gedanken passen aber durchaus mit denen der OFA zusammen.

Dass es sowohl in den Göhrde-Morden als auch in den Morden an BB und IR Hundehaare gab, ist schon ein merkwürdiger Zufall. Sollten Untersuchungen ergeben, dass diese vom selben Hund stammen, ist das ein herausragendes Indiz. Sollte man in irgendeiner Weise an Haare von Rex kommen oder welche haben, und es würde sich dann herausstellen, dass dieser Hund Rex war, wäre das darüber hinaus ein Beweis für einen zusammenhang der Fälle und des/r Mörder.

Jemanden zu ermorden, ist eine Sache. jemanden aus nächster Nähe in den Kopf zu schießen, eine ganz andere. Eine solche Hinrichtung ist schon sehr aussagekräftig über den Täter. Das ist Ausübung von Leid, Qual und Macht, Dominanz, Kontrolle. Andere dabei zugucken zu lassen ist sehr gewalttätig und eine entsprechende Steigerung der Lust am Leid und Töten. Jemanden u.a. per Kopfverletzung zu erschlagen ist ebenso gewalttätig. usw usw usw
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