TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Arian Arnold, Jenny Böken, Kirsten Heisig, Unbek. Junge (Oelsa/Osterzgebirge), Isabelle Kellenberger, Malina Klaar, Yolanda Klug, Elisa Lam, Paula Maaßen, Christian Morgenstern, Theresa Stahl, Georgeta Tapu
String27
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von String27 »

Der Betreiber des Eiskeller-Clubs in Aschau hat zuletzt im Jahr 2023 gewechselt.

Hier ist die genaue Übersicht der Betreiber laut offizieller Berichterstattung:
2000 – 2008: Christian Reiter
2008 – 2015: Michael Schlander
2015 – 2023: Markus Wunderlich
seit 2023: Andreas Vordermayer & Lukas Linner (aktuelle Betreiber)

Zusätzlich wurde der Club im Herbst 2023 umfassend umgebaut und neu konzipiert, was zeitlich mit der Übernahme durch die jetzigen Betreiber zusammenfällt.

Auch im Impressum des Clubs wird bestätigt, dass die Eiskeller Betriebs GmbH mit den Geschäftsführern Lukas Linner und Andreas Vordermayer aktuell verantwortlich ist.
String27
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von String27 »

Laut Presse: Markus Wunderlich war im Oktober 2022 Besitzer des Eiskeller. https://www.merkur.de/bayern/chiemgau-l ... 32879.html

Da meldete sich Markus Wunderlich damaliger Betreiber des Eiskellers zu Wort.
fassbinder
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von fassbinder »

String27 hat geschrieben: Sonntag, 15. Februar 2026, 10:34:31 Laut Presse: Markus Wunderlich war im Oktober 2022 Besitzer des Eiskeller. https://www.merkur.de/bayern/chiemgau-l ... 32879.html

Da meldete sich Markus Wunderlich damaliger Betreiber des Eiskellers zu Wort.
Danke. Ich bin immer davon ausgegangen, dass die jetzigen Betreiber schon damals die Betreiber waren, weil diese ja am 03.10.2022 die Kripo empfangen haben. Auch sollten sie im Ersten Prozess Auskunft über die Gewohnheiten von Hanna als Gast geben. Von einem Markus Wunderlich war ab dem Prozess nie die Rede.
johann.leitl

Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von johann.leitl »

Ihr schreibt immer noch Romane??
Schreibt doch mal über den Holzkern Besitzer!
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Podcast: „Justiz für Dummies“ – eine unwürdige Hetze

Abscheulich, abgründig und polemisch hetzt Podcasterin „Sophie“ gegen einen rechtskräftig wegen erwiesener Unschuld Freigesprochenen. Frühere Folgen ihres Podcasts als Dreckschleuder aus Aschau übertrifft die angebliche Staatsanwältin „Sophie“ bei weitem. Holderle und das OVB erblassen vor Neid.

Die Kernaussagen fasst @fassbinder auf Allmystery treffend zusammen:

Spoiler – hier klicken!

Kernaussagen:

► Freispruch für Sebastian sei ein Schlag. Zu sagen „Gschmäckle bleibt zurück“, wäre noch Übertreibung des Jahres.

► Sebastians Verteidigung habe es geschafft, mit Hilfe der Leitmedien aus einem Einzelgänger mit verstörendem Pornokonsum einen Bürger zu machen, dem Unrecht getan wurde.

► Indizien des ersten Prozesses für eine Verurteilung ausreichend. Aufhebung des ersten Urteils nur wegen Formfehler. Kein Zweifel an der Schuld.

► Man könne über den Wahrheitsgehalt von Adrians Aussage geteilter Meinung sein. Widersprüchliches Aussageverhalten bedeute nicht Unwahrheit.

► Kein Motiv für Falschbelastung seitens Lea. Könne auch auf anderem Gerät am 3.10.2022 gegoogelt haben bzw. lediglich die Google-Suche erfunden haben, damit es sich spektakulärer anhöre.

► Hanna sei nicht stark betrunken gewesen, würden Aufnahmen von Garderobe beweisen.

► Regina Rick habe mit Manfred G. einen wirklich Unschuldigen aus dem Gefängnis geholt. Damit Prozess in Traunstein zur Showbühne gemacht.

► Berichterstattung von SZ und Co. sei Werk von Regina Rick. Medien seien sich nicht zu blöd gewesen, Sebastians Familie zu porträtieren und ihr Mitgefühl mit selbiger zu zeigen.

► Amtsenthebung und Amtshaftungsklage gegen Aßbichler sei von Seiten der Verteidigung geplant.

► Regina Rick sei schlechte Gewinnerin. Solle sich mit eigener bundesweiter Reputation zufrieden zeigen und aufhören Kritik zu üben.

► Rick greife mit Aßbichler Sophies Justizfamilie an.

► Ricks Polemik erinnere an Donald Trump. Führe Strichliste gegen Gegner und arbeite an Rache.

► Kniefall von Kammer und Staatsanwaltschaft vor Verteidigung. Kammer habe mehr Rick als dem bayerischem Staat gedient.

► Kein Verständnis für emotionale Begründung von Will.

► Richterin könne nicht in mündlicher Urteilsbegründung behaupten, dass Sebastian sicher keine Verantwortung für die Tat trage.

► Fehlende Verletzungen an Händen und Armen sprächen gegen Unfall.

► Keinerlei Hinweise auf Alternativtäter, sei Phantom geblieben.

► Medien hätten Stimmung bundesweit beeinflussen können, jedoch nicht Sophies Umfeld in Aschau. Rest von Deutschland habe keine so guten Kenntnisse vom Fall wie Sophie und ihr Freund.

► Fehlende Empathie mit Opfern sei bekannte Berufskrankheit von Strafverteidigern.

Fassbinder1925 auf Allmystery, 17.02.2026, 12.38 Uhr, Seite 952
(Die Aussagen wurden von mir in den Konjunktiv gesetzt.)
https://www.allmystery.de/themen/km168746-951#id37248465

„Der Eiskellermord – Ein unwürdiges Ende“, die jüngste Podcast-Folge vom 02.12.2025, 36 Minuten:
https://open.spotify.com/episode/3air6tujCqF3ayK9Vcuf7U

Frühere Podcast-Folgen zum Fall Hanna siehe hier:
viewtopic.php?p=305515#p305515

Abermals eine qualvolle Zeitvergeudung.
String27
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von String27 »

johann.leitl hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 12:49:57 Ihr schreibt immer noch Romane??
Schreibt doch mal über den Holzkern Besitzer!
Das Thema mit dem Besitzer der Holzkern-Uhr gilt doch als abgeschlossen. Welche neuen Erkenntnisse erwartest du dir diesbezüglich noch?

Unabhängig davon versuchen wir weiterhin, die Geschehnisse anhand der bekannten Fakten sachlich zu analysieren und besser zu verstehen. Eine fundierte Argumentation lässt sich jedoch nicht in ein oder zwei Stichpunkten darstellen. Deshalb fallen die Beiträge entsprechend ausführlicher aus, um Zusammenhänge nachvollziehbar und differenziert darzulegen.

Eine sachliche Diskussion sollte sich dabei stets auf objektive und überprüfbare Informationen stützen.
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

johann.leitl hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 12:49:57 … Schreibt doch mal über den Holzkern Besitzer!
Die Holzkern-Uhr war schon 2023 kalter Kaffee. Wie oft noch und unter wievielen verschiedenen Gastnamen willst Du denn die alte, eingetrocknete und verschimmelte Plörre wieder aufwärmen?

Bitte lies dazu im aufgehobenen Urteil Rdnr. 475 bis 478!

Spoiler – hier klicken!


[475] Betreffend die sog. „Holzkernuhr-Spur“, bezüglich derer es auch am 14.10.2022 und 19.10.2022 zu einem Presseaufruf, sowie einer Darstellung in der XY-Sendung am 09.11.2022 kam (vgl. D. II. 17.3.3.), wurde der Zeuge … gehört.

[476] Dieser legte glaubhaft und glaubwürdig dar, dass er von seiner Fa. aus (…, Bad Wildbach) im Rahmen eines Betriebsausflugs am 28.09.2022 gegen 17:00 Uhr vom Kampenwandparkplatz mit der Bahn auf die Kampenwand zu einer Alm gefahren sei. An dem Event hätten ca. 100–120 Personen der Fa. teilgenommen. Nachdem sie ca. 3 Stunden gefeiert hätten, seien sie mit der Bahn wieder runtergefahren.

[477] Er habe auf dem Kampenwandparkplatz austreten müssen und sei aus Unvorsicht (er sei nicht stark betrunken gewesen) in den Bach gefallen. Er habe sich an dem steilen Flussufer an einem Ast festgehalten und hochgezogen, sei nass gewesen. Nachdem er wieder oben gewesen sei, habe er festgestellt, dass er seine Holzkernuhr verloren habe. Er habe noch mit einer Kollegin und der Handybeleuchtung gesucht, die Uhr aber nicht mehr gefunden. In der Nacht vom 02. auf den 03.10.2022 sei er nicht in Aschau gewesen, vielmehr zu Hause in Bad Wildbach bei seiner Frau.

[478] Der Zeuge fertigte eine Skizze vom Kampenwandparkplatz und dem Ort, wo er beim Austreten in den Bach fiel und seine Holzkernuhr verlor.



LG Traunstein, aufgehobenes Urteil vom 19.03.2024
https://www.gesetze-bayern.de/Content/D ... 24-N-26699
Gast

Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

In der Nacht vom 02. auf den 03.10.2022 sei er nicht in Aschau gewesen, vielmehr zu Hause in Bad Wildbach bei seiner Frau.
War der wohl in einem wilden Bach weil es einen Ort mit Namen "Bad Wildbach" nicht gibt.
Da fängts jetzt schon an.

Zum Glück ist der nicht drin versoffen sonst könnte die Seilbahn dicht machen so wie vllt der Eiskeller.
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

Vermutlich BAD WILDBAD im Schwarzwald ?
Läuft bei Gericht in TS, siehe Ereignisse heute ! Kannst Du Dir nicht ausdenken.
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Gast hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 20:00:37 … weil es einen Ort mit Namen "Bad Wildbach" nicht gibt. …
andi55 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 21:39:56 Vermutlich BAD WILDBAD im Schwarzwald?
Oder Wildberg? Ob Hintertupfingen oder Pusemuckel, ist doch wurscht. Besser achten hätte man sollen auf „Felden/Übersee“ (altes Urteil, Rdnr. 388) – ein geografischer Irrsinn mit fatalen Folgen.

andi55 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 21:39:56 … Läuft bei Gericht in TS, siehe Ereignisse heute! Kannst Du Dir nicht ausdenken.
Meinst Du dieses hier? Raue Sitten in Traunstein: Am vergangenen Freitag, dem 13., erlitt im AG Traunstein eine Schülerin eine Schussverletzung, weil ein Asservatenbeamter (wohl entweder der StA Traunstein oder der Rosenheim Cops) geschlampert hatte. Die GStA München ermittelt. Heute berichtet das OVB:
https://www.ippen.media/netzwerk/lokale ... 73713.html
andi55
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Catch22
Ja, genau das meinte ich !
Gast123

Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast123 »

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 16:30:14
Abscheulich, abgründig und polemisch hetzt Podcasterin „Sophie“ gegen einen rechtskräftig wegen erwiesener Unschuld Freigesprochenen. Frühere Folgen ihres Podcasts als Dreckschleuder aus Aschau übertrifft die angebliche Staatsanwältin „Sophie“ bei weitem. Holderle und das OVB erblassen vor Neid.

Harte Worte, aber leider kann ich Dir da nur uneingeschränkt zustimmen.

Und wenn ich eh schon "hier" bin: Danke für das unermüdliche Zusammenfassen und Wiedergeben der medialen Berichterstattung.
Gast

Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

andi55 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 21:39:56
Läuft bei Gericht in TS, siehe Ereignisse heute ! Kannst Du Dir nicht ausdenken.
Nach den bisherigen Erkenntnissen durften die Schüler die Asservate besichtigen und auch anfassen.“.....

Unverzüglich wurde ein Vorprüfungsverfahren eingeleitet. Die Generalstaatsanwaltschaft München greift durch und zieht den Fall an sich – wenn auch auf Anfrage aus Traustein. Die Begründung von Dr. Vietze lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: „Um jeden Anschein fehlender Objektivität zu vermeiden“, wird das Verfahren an eine andere bayerische Staatsanwaltschaft übertragen.
https://www.ippen.media/netzwerk/lokale ... 73713.html
Wer weiss, vllt haben ein paar andere Schüler Assbichlers Russenporno angeschaut oder Mädels haben die Klamotten von aufgefundenen Wasserleichen anprobiert um Crime ganz hautnah mit zuerleben.
Was muss das Justizministerium in München noch alles aushalten wegen den TS'lern.
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 17. Februar 2026, 16:30:14 Abscheulich, abgründig und polemisch hetzt Podcasterin „Sophie“ gegen einen rechtskräftig wegen erwiesener Unschuld Freigesprochenen. Frühere Folgen ihres Podcasts als Dreckschleuder aus Aschau übertrifft die angebliche Staatsanwältin „Sophie“ bei weitem. Holderle und das OVB erblassen vor Neid.
Gast123 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 00:20:31 Harte Worte, aber leider kann ich Dir da nur uneingeschränkt zustimmen. …
Den harten Worten möchte ich noch einige weitere hinzufügen:

„Sophie“ behauptet, StAin zu sein, aufgewachsen in der Aschauer Bilderbuchidylle. Resistent gegen jede Einsicht und Vernunft, stellt „Sophie“ mit der „Kompetenz“ einer StAin ihre Voreingenommenheit zur Schau und laviert ebenso haarscharf wie angestrengt an den Abgründen strafbarer öffentlicher (!) Verleumdung entlang, die mit bis zu fünf Jahren Knast bedroht ist (§ 187 StGB).

Sebastian ist freigesprochen, weil es keinen noch so winzigen Anhaltspunkt für seine Täterschaft gibt. Die StA Traunstein legte kein Rechtsmittel ein. Der Freispruch ist rechtskräftig. Es greift der Strafklageverbrauch. Gegen Sebastian darf nicht mehr ermittelt werden.

Schadet es nicht ungemein dem Ansehen der Strafverfolgungsbehörden und auch der Justiz, wenn eine StAin, noch dazu unter Berufung auf ihr Amt, öffentlich eine von blindem Verfolgungswillen getriebene Hetze gegen einen Unschuldigen verbreitet und zu Hass und Zwietracht aufwiegelt? Eine StAin, die sich verbunden fühlt mit „ihrer“ Justizfamilie, in die sie die verbissen erratische Vorsitzende Aßbichler miteinschließt? Eine Justizfamilie, die nach Gutsherrenart ihre Bilderbuchidylle hochhält?

Ein kleiner Exkurs zur Rechtslage:

Staatsanwälte sind Beamte des jeweiligen Bundeslandes; Dienstherr ist der Landesjustizminister. Um einer Nebentätigkeit nachgehen zu dürfen, muss der Beamte vor Aufnahme der Tätigkeit die Genehmigung seines Dienstherrn einholen (am Beispiel Bayerns: Art. 81 Abs. 2 BayBG), sofern es sich nicht um eine ausdrücklich genehmigungsfreie Nebentätigkeit handelt (Art. 82 Abs. 1 Nr. 1–6 BayBG). Insbesondere wenn die Nebentätigkeit „dem Ansehen der öffentlichen Verwaltung abträglich sein kann“, ist die Genehmigung zu versagen (Art. 81 Abs. 3 Satz 2 Nr. 6 BayBG). Die Genehmigung muss widerrufen werden, wenn sich nach ihrer Erteilung die Beeinträchtigung dienstlicher Interessen ergibt (Art. 81 Abs. 3 Satz 7 BayBG). Entsprechendes gilt für die Untersagung einer genehmigungsfreien Nebentätigkeit (Art. 82 Abs. 2 Satz 2 BayBG). Diese Grundsätze finden sich gleichermaßen im jeweiligen Beamtenrecht aller Bundesländer.

Welches Bundesland, zum Teufel, zieht nicht entweder den Podcast-Stecker oder diszipliniert wenigstens die StAin? Sollte Aschau ein eigenständiges, 17. Bundesland geworden sein?
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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BR: Wie können Justizirrtümer vermieden werden?

Aus Anlass der im Badewannen-Fall gezahlten Entschädigung (siehe hier) berichtete die Abendschau des Bayerischen Rundfunks (BR) am 14.01.2026. Jetzt solle sich auch in der Justiz ein wenig ändern, heißt es verhalten.

Auch der Eiskeller-Fall kommt zur Sprache. Offen spricht RAin Rick aus, dass sie ihre Amtshaftungsklage auf die schuldhafte Unterdrückung von Beweismitteln durch die Polizei stütze.

Seit heute steht dieser Beitrag auf YouTube zur Verfügung:

https://youtu.be/SR2A3of0WB8

Der Artikel des BR vom 14.01.2026 zum Thema:

Spoiler – hier klicken!
Justizopfer … [G.] bekommt Entschädigung in Millionenhöhe

Bild
… Manfred … [G.] … nach der Urteilsverkündung im Wiederaufnahmeverfahren … vor dem Gerichtsgebäude. (picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand)



Er wurde zu Unrecht wegen Mordes verurteilt und saß 13 Jahre unschuldig im Gefängnis. Jetzt hat sich Manfred … [G.] mit dem Freistaat Bayern auf eine Entschädigung geeinigt. Das Justizministerium erklärt, es habe Lehren aus dem Fall gezogen.



Wie das Justizministerium mitteilte, erzielten … [G.] und der Freistaat Bayern einen Vergleich. … [G.] erhält demnach eine Entschädigung in Höhe von 1,31 Millionen Euro. Die Einigung umfasse alle Ansprüche aus seiner Verurteilung, seiner Haft und dem Wiederaufnahmeverfahren. Das Ministerium und … [G.s] Anwältin Regina Rick begrüßten demnach die „einvernehmliche Lösung“.



„Unerträgliche Vorstellung für jeden Menschen»

Es sei eine „unerträgliche Vorstellung für jeden Menschen“, dass er zu Unrecht zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werde, heißt es in der Pressemitteilung des Justizministeriums. Mit dem Gesamtvergleich, der auch bereits gezahlte Beträge berücksichtigt, wurden die beiden bisher anhängigen Gerichtsverfahren zur Entschädigungshöhe den Angaben zufolge einvernehmlich beendet. Bei der Gesamthöhe sei zu berücksichtigen, dass … [G.] die Summe teilweise versteuern müsse und Verbindlichkeiten wie Anwaltshonorare zu begleichen habe.

Justizministerium zieht Konsequenzen aus dem Fall

Für die Zukunft seien Lehren aus dem Fall gezogen worden, erklärte das Justizministerium weiter. Unter anderem würden Wiederaufnahmeanträge inzwischen in Sonderdezernaten behandelt. Bei den regelmäßigen Dienstbesprechungen würden die Auswahl von Sachverständigen sowie das Wiederaufnahmerecht verstärkt erörtert.

Den Angaben zufolge wurde zudem ein Konzept zur Unterstützung der Betroffenen nach einer Entlassung aus ungerechtfertigter Haft entwickelt. Und das Ministerium setzt sich auf Bundesebene dafür ein, Entschädigungsleistungen künftig großzügiger zu handhaben. Demnach sollen unter anderem zu Unrecht Inhaftierte statt 75 Euro pro Hafttag künftig 100 Euro erhalten.

BR am 14.01.2026
https://www.br.de/nachrichten/bayern/ju ... he,V8Gyc7d
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Ich habe den Sophie-Podcast tatsächlich auch bereits Mitte Dezember 2025 entdeckt ! Wollte es aber nicht kommentieren, damit diese Person nicht noch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Aber gut, jetzt ist der Geist aus der Flasche.

Es wird Zeit für eine Doku über dieses Bermudadreieck Traunstein-Rosenheim-Aschau, Material gibt es mehr als genug ! Vor allem über jene berichten, welche die Meute immer noch schön aufwiegeln, siehe Miss Sophie, Holderle, usw. ! Aber haben die diese Aufmerksamkeit überhaupt verdient ?
Letztendlich ist es so, Holderle kann alle zwei Wochen weiterhin ein Interview geben, Miss Sophie kann täglich podcasten, die Herren der PNP und OVB können weiter ganzseitig über die Verstorbene Frau W. berichten mit immer neuen Fotos aus dem Familienalbum, all das ändert nichts daran, dass Sebastian frei ist !! Wenn jemand damit nicht klar kommt , ist es sein Problem, nicht das von Sebastian . Er kann jeden Tag auf die Kampenwand und die Aussicht genießen, so fern er das möchte. Und er darf sich auch, wenn ihm danach ist, nach Herzenslust in den Schnee schmeißen !
Catch22
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Re: TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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„Leitsatz“: Der BGH-Beschluss für Dummies

Holderle, aufgemerkt! Leicht verständlich erklärt der Jura-Podcast „Leitsatz“ den BGH-Beschluss vom 01.04.2025. Es sei kein Aprilscherz!

Der Podcast auf YouTube, leider erst heute erschienen, lohnenswerte 10 Minuten:
https://youtu.be/8ttYARgFl_A
Das Urteil fällt, ohne dass der BGH noch prüfen muss, ob es inhaltlich richtig war.
https://youtu.be/8ttYARgFl_A&t=3m47s (Link mit Sprungmarke)
Wenn ein Ablehnungsgesuch zu Unrecht verworfen wurde, führt das zwingend zur Aufhebung, ohne weitere Prüfung, ob das Urteil im Ergebnis richtig war.
https://youtu.be/8ttYARgFl_A&t=7m57s (Link mit Sprungmarke)
Transparenz ist kein Nice-to-have, sondern eine Kernpflicht richterlicher Neutralität. … Die Lektion aus diesem Fall in einem Satz: Wer heimlich mit einer Seite spricht, hat aufgehört, über beiden Seiten zu stehen.
https://youtu.be/8ttYARgFl_A&t=9m29s (Link mit Sprungmarke)
Wer stattdessen noch immer von einem kleinen „Formfehler“ schwadroniert und dreist behauptet, der BGH habe inhaltlich nichts gegen das aufgehobene Urteil einzuwenden gehabt, verblödet das Volk!

Aus der Videobeschreibung:
Spoiler – hier klicken!
BGH-Urteil: Heimliche E-Mails zwischen Richterin und Staatsanwalt – Freispruch!

Bild

Eine Richterin schreibt E-Mails an die Staatsanwaltschaft – ohne die Verteidigung einzubeziehen. Im Eiskeller-Mordfall führt dieser Skandal zur Aufhebung des Urteils und schließlich zum Freispruch.

In dieser Episode von Leitsatz besprechen wir das Urteil des BGH vom 1. April 2025 (Az. 1 StR 434/24).

Der Bundesgerichtshof musste entscheiden: Darf eine Vorsitzende Richterin im Strafverfahren E-Mails mit der Staatsanwaltschaft austauschen, ohne die Verteidigung zu informieren? Das Gericht bejahte die Befangenheit und erkannte absolute Revisionsgründe. Die Verurteilung im Eiskeller-Mordfall wurde aufgehoben – im neuen Verfahren wurde der Angeklagte freigesprochen. Ein Fall über die Waffengleichheit im Strafprozess und die Grenzen richterlicher Kommunikation.

Leitsatz ist ein Podcast, der deutsche Gerichtsurteile unterhaltsam und verständlich erklärt.

Hinweis: Dieser Podcast dient der rechtlichen Bildung und stellt keine Rechtsberatung dar.

„Leitsatz“ am 21.02.2026
https://youtu.be/8ttYARgFl_A

Die zu dem BGH-Beschluss in der NStZ angekündigte wissenschaftliche Anmerkung von RA Dr. Georg (siehe hier, letztes Kapitel) wird etwas verspätet in der kommenden März-Ausgabe erscheinen. Ob Fachanwalt Holderle mit einer eigenen, abstrusen Anmerkung dagegenhalten will? Vielleicht wird ja eigens dafür eine humoristische Ecke eingerichtet.


BGH-Beschluss vom 01.04.2025:
viewtopic.php?p=293346#p293346 (im Spoiler)
viewtopic.php?p=294956#p294956 (mit Anm. im 2. Spoiler)
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