Davon gehe ich auch aus
MORDFALL LIEBS -- Diskussion
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JohnLemon
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JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Mag auch sein. Weisst du denn den Job von N.? Welche Abteilung? Saß er womöglich in der Maschinenprogrammierung als Techniker? In der Arbeitsvorbereitung? Da wird nichts per Cam erfasst.
Dort wo Gefahrenstellen sind, dort ja - aber auch nur begrenzt, Thema DSVO. Und: das sind 20 Jahre her, da sah die digitale Welt ein wenig anders aus.
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Nuschka
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Gut zu wissen, danke.Iven hat geschrieben: ↑Dienstag, 10. Februar 2026, 11:02:23 Der von der Polizei am Fundort sichergestellte Gegenstand hat nichts mit dem von dem Zeugen "DerGast" erwähnten Gegenstand zu tun. Weitere Infos dazu findest Du hier: https://het-forum.de/viewtopic.php?p=278879#p278879
Versuch macht klug!
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Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Nein. Die EB waren bei seinem AG. Der wird gewusst haben, worum es geht. Ich denke, die werden da schon auch bei den Eingängen oder Ladebereichen die Überwachungssysteme geprüft haben, falls es noch Aufnahmen gab.JohnLemon hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. Februar 2026, 20:08:24 Mag auch sein. Weisst du denn den Job von N.? Welche Abteilung? Saß er womöglich in der Maschinenprogrammierung als Techniker? In der Arbeitsvorbereitung? Da wird nichts per Cam erfasst.
Dort wo Gefahrenstellen sind, dort ja - aber auch nur begrenzt, Thema DSVO. Und: das sind 20 Jahre her, da sah die digitale Welt ein wenig anders aus.
Mindestens der Geschäftsführer wird um die Brisanz des Falls gewusst haben und da nochmal alles gegengeprüft haben, was ihm vorlag. Ich denke aber eben erst hinterher.
Die Sache war in den ersten 7 Tagen nach Verschwinden noch kein Mordfall. Und da waren die EB ja beim AG. Ob es später überhaupt noch was gab zum Auswerten, digital sowieso, ist ja wirklich fraglich.
Ist was anderes ob die nur den Dienstplan geprüft haben in der ersten Woche oder später öfter nochmal dort aufgetaucht sind und Druck gemacht haben. Dass man sich als Kollege der Spätschicht noch Monate später daran erinnern hätte können, ob sich N oder A komisch verhalten haben, glaube ich leider nicht.
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caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Eben, wenn es die Filmaufnahmen überhaupt noch gegeben hat. Und sie nicht - wie anderswo - bereits nach 48 Stunden überspielt worden sind.Zebra hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. Februar 2026, 21:33:56 Nein. Die EB waren bei seinem AG. Der wird gewusst haben, worum es geht. Ich denke, die werden da schon auch bei den Eingängen oder Ladebereichen die Überwachungssysteme geprüft haben, falls es noch Aufnahmen gab.
Mindestens der Geschäftsführer wird um die Brisanz des Falls gewusst haben und da nochmal alles gegengeprüft haben, was ihm vorlag. Ich denke aber eben erst hinterher.
Die Sache war in den ersten 7 Tagen nach Verschwinden noch kein Mordfall. Und da waren die EB ja beim AG. Ob es später überhaupt noch was gab zum Auswerten, digital sowieso, ist ja wirklich fraglich.
Ist was anderes ob die nur den Dienstplan geprüft haben in der ersten Woche oder später öfter nochmal dort aufgetaucht sind und Druck gemacht haben. Dass man sich als Kollege der Spätschicht noch Monate später daran erinnern hätte können, ob sich N oder A komisch verhalten haben, glaube ich leider nicht.
Zum anderen eine Frage, auch an die anderen: wie stellt ihr euch die Situation der Befragung in der Firma vor? Ist der Chef/Geschäftsführer anwesend gewesen? Ich würde mir vorstellen, dass sowas doch ohne großes Aufsehen passieren muss. Diskret, in zivil, nur die Beamten und N., damit sich sowas erst gar nicht rumsprechen kann.
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JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ich habe mir mal die Entfernungen und Zeiten rund um N. genauer angeschaut, weil es mich brennend interessiert, wie und woher Östermann seinerzeit diese Aussage getroffen hat - also auf welcher Grundlage.
Schwierig zu reproduzieren, da natürlich nicht alle Daten vorliegen. Das betrifft in erster Linie den Schichtplanwechsel.
Dennoch lohnenswert und ich kann hier leider dieses komplette Ausschlusskriterium „Arbeitszeit vs. Anrufzeiten“ nicht endgültig erkennen. Nein, eher sehe ich viel Spielraum.
Den Erstkontakt am Abend des Verschwindens lasse ich außen vor.
Nur so viel: von N. Arbeitsstelle bis zum Pub, The Auld Triangle, sind es 32km mit einer Fahrtzeit von 37 Minuten. Es wäre selbst mit Zwischenstop am Geldautomaten eine Punktlandung am Pub - er wäre Punkt 23:00 Uhr vor Ort gewesen. Exakt die Uhrzeit als Frauke lt. Aussagen die Location verlässt.
Relevant hinsichtlich Thematik Anrufzeiten vs. Arbeitsstelle von N.:
1. Anruf, 22.06.
22:25 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Sennelager/Dreihausen: 22km, 25 Minuten
2. SMS, 23.06
23:04 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Gewerbegebiet Dören: 37km, 37 Minuten
Wichtig: hier verkehrt N. desöfteren nachts auf dem Friedhof
3. Anruf, 23.06
-> gleich zur SMS, da nur zwei Minuten später Fraukes Bruder sie tel. erreicht. Also auch „auf dem Dören“
Wichtig: hier verkehrt N. desöfteren nachts auf dem Friedhof
4. Anruf, 24.06
14:22 Uhr
-> weicht als einzige Kontaktaufnahme-Uhrzeit von den anderen Tagen ab. Freier Tag?
5. Anruf, 25.06
22:28 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Berliner Ring: 39km, 38 Minuten
6. Anruf, 27.06
23:29 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Industriegebiet Benhauser Feld: 30km, 32 Minuten
Sollte N. jeden dieser Tage Spätschicht mit Schichtende 22:15 Uhr gehabt haben, wäre das Erreichen der jeweiligen Anrufbereiche möglich:
1. Anruf: Vorzeitiges Verlassen des Arbeitsplatz mit ca. 15-20 Minuten
2. SMS & 3. Anruf: kein vorzeitiges Verlassen nötig gewesen. Nahezu eine Punktlandung zwischen Arbeitsplatz, Fahrtzeit und Ziel „auf dem Dören“
4. Anruf: besagter Samstag? Ggf. ein freier Tag und somit unabhängige Zeiteinteilung?
5. Anruf: Vorzeitiges Verlassen der Arbeitsstelle 25-30 Minuten vor Feierabend zum Erreichen des Ziels „Berliner Ring“ nötig
6. Anruf: kein vorzeitiges Verlassen der Arbeitsstelle notwendig
Sehr wichtig: wir wissen nicht, wie die Schichtplanung bei N. war.
Was wir wissen: der Betrieb fährt ein 3-Schichten-Modell.
Alles auf Basis von Spätschicht mit Feierabend 22:15 erstellt.
Sofern Samstag und Sonntag frei: das würde insbesondere das Kontaktverhalten für das Wochenende erklären: kein Muster bzw. auch keins notwendig. Freie Zeitplanung möglich.
Entscheidend wäre also der Schichtplan und wann kam es ggf. zur neuen Schicht? Sofern mit der neuen Woche (Montags) auch ein neuer Schichtplan folgte und es evtl. zur Frühschicht kam, wäre die nicht allzu späte Kontaktaufnahme am Sonntagabend erklärbar (22:28 Uhr), ebenso keine Kontaktaufnahme am Montagspätabend weil Dienstagmorgen ca. 06:00 Uhr Schichtbeginn.
Den Dienstag sehe ich als letzten Anruftag losgelöst, ähnlich dem Tag des Verschwindens. Das war wohl ein letztes „Aufbäumen“ des Täters, da diese Tage wohl auch für ihn sehr intensiv waren. Voll mit Adrenalin ist da die Uhrzeit und mögliche Frühschicht irrelevant.
Hierzu abschließend: Frauke hätte bei den oben skizzierten Fahrten/Wegen fast ausnahmslos bereits im Fahrzeug gewesen sein müssen. Oder aber auf dem Weg Richtung PB irgendwo logistisch sehr schnell und gut erreichbar gewesen sein müssen. Und hier komme ich immer wieder auf den Bereich im Großraum Sennelager, Schloss Neuhaus & Elsen - also nördlich von Paderborn. Hövelhof natürlich ebenso. Ich halte es aber genauso gut für möglich, das der Täter Frauke die gesamte Zeit unter schlimmsten Bedingungen (vorallem hinsichtlich dem Wetter) im Kofferraum transportiert hat, was vlt. auch den Geisteszustand Fraukes während der Telefonate erklären könnte (Dehydrierung).
Schwierig zu reproduzieren, da natürlich nicht alle Daten vorliegen. Das betrifft in erster Linie den Schichtplanwechsel.
Dennoch lohnenswert und ich kann hier leider dieses komplette Ausschlusskriterium „Arbeitszeit vs. Anrufzeiten“ nicht endgültig erkennen. Nein, eher sehe ich viel Spielraum.
Den Erstkontakt am Abend des Verschwindens lasse ich außen vor.
Nur so viel: von N. Arbeitsstelle bis zum Pub, The Auld Triangle, sind es 32km mit einer Fahrtzeit von 37 Minuten. Es wäre selbst mit Zwischenstop am Geldautomaten eine Punktlandung am Pub - er wäre Punkt 23:00 Uhr vor Ort gewesen. Exakt die Uhrzeit als Frauke lt. Aussagen die Location verlässt.
Relevant hinsichtlich Thematik Anrufzeiten vs. Arbeitsstelle von N.:
1. Anruf, 22.06.
22:25 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Sennelager/Dreihausen: 22km, 25 Minuten
2. SMS, 23.06
23:04 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Gewerbegebiet Dören: 37km, 37 Minuten
Wichtig: hier verkehrt N. desöfteren nachts auf dem Friedhof
3. Anruf, 23.06
-> gleich zur SMS, da nur zwei Minuten später Fraukes Bruder sie tel. erreicht. Also auch „auf dem Dören“
Wichtig: hier verkehrt N. desöfteren nachts auf dem Friedhof
4. Anruf, 24.06
14:22 Uhr
-> weicht als einzige Kontaktaufnahme-Uhrzeit von den anderen Tagen ab. Freier Tag?
5. Anruf, 25.06
22:28 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Berliner Ring: 39km, 38 Minuten
6. Anruf, 27.06
23:29 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Industriegebiet Benhauser Feld: 30km, 32 Minuten
Sollte N. jeden dieser Tage Spätschicht mit Schichtende 22:15 Uhr gehabt haben, wäre das Erreichen der jeweiligen Anrufbereiche möglich:
1. Anruf: Vorzeitiges Verlassen des Arbeitsplatz mit ca. 15-20 Minuten
2. SMS & 3. Anruf: kein vorzeitiges Verlassen nötig gewesen. Nahezu eine Punktlandung zwischen Arbeitsplatz, Fahrtzeit und Ziel „auf dem Dören“
4. Anruf: besagter Samstag? Ggf. ein freier Tag und somit unabhängige Zeiteinteilung?
5. Anruf: Vorzeitiges Verlassen der Arbeitsstelle 25-30 Minuten vor Feierabend zum Erreichen des Ziels „Berliner Ring“ nötig
6. Anruf: kein vorzeitiges Verlassen der Arbeitsstelle notwendig
Sehr wichtig: wir wissen nicht, wie die Schichtplanung bei N. war.
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Alles auf Basis von Spätschicht mit Feierabend 22:15 erstellt.
Sofern Samstag und Sonntag frei: das würde insbesondere das Kontaktverhalten für das Wochenende erklären: kein Muster bzw. auch keins notwendig. Freie Zeitplanung möglich.
Entscheidend wäre also der Schichtplan und wann kam es ggf. zur neuen Schicht? Sofern mit der neuen Woche (Montags) auch ein neuer Schichtplan folgte und es evtl. zur Frühschicht kam, wäre die nicht allzu späte Kontaktaufnahme am Sonntagabend erklärbar (22:28 Uhr), ebenso keine Kontaktaufnahme am Montagspätabend weil Dienstagmorgen ca. 06:00 Uhr Schichtbeginn.
Den Dienstag sehe ich als letzten Anruftag losgelöst, ähnlich dem Tag des Verschwindens. Das war wohl ein letztes „Aufbäumen“ des Täters, da diese Tage wohl auch für ihn sehr intensiv waren. Voll mit Adrenalin ist da die Uhrzeit und mögliche Frühschicht irrelevant.
Hierzu abschließend: Frauke hätte bei den oben skizzierten Fahrten/Wegen fast ausnahmslos bereits im Fahrzeug gewesen sein müssen. Oder aber auf dem Weg Richtung PB irgendwo logistisch sehr schnell und gut erreichbar gewesen sein müssen. Und hier komme ich immer wieder auf den Bereich im Großraum Sennelager, Schloss Neuhaus & Elsen - also nördlich von Paderborn. Hövelhof natürlich ebenso. Ich halte es aber genauso gut für möglich, das der Täter Frauke die gesamte Zeit unter schlimmsten Bedingungen (vorallem hinsichtlich dem Wetter) im Kofferraum transportiert hat, was vlt. auch den Geisteszustand Fraukes während der Telefonate erklären könnte (Dehydrierung).
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Hallo Zebra,
ich weiß nicht wie alt du bist, aber zwischen 2006 und heute liegen Überwachungstechnisch nicht nur 20 jahre, nein, es sind Jahrhunderte. Damals gab es noch sowas wie einen gesellschaftlichen Aufschrei wenn es um Überwachung ging, vermutlich auch in Bezug auf den Arbeitsplatz. Damals waren das die Anfänge der digitalen Überwachung. Ob es damals so eine Video Überwachung (inklusive Aufzeichnung) wie heute gab bezweifel ich.
Klar, die eine Firma mehr, aber die andere weniger. Aber alles wohl sehr schwach wenn man das mit 2025+ vergleicht. Es war damals anders behaupte ich. Ohne die Firma von N.+A. zu kennen, ob da die digitale Überwachung strenger oder lascher war. Aber halt nicht mit heutigen Maßstäben vergleichbar.
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Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Sorry, aber nach meiner Ansicht hast du zu viele Fehler in deiner Planung drin. Sie ist extrem positiv in Richtung deiner Theorie erarbeitet.JohnLemon hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. Februar 2026, 22:41:13 Ich habe mir mal die Entfernungen und Zeiten rund um N. genauer angeschaut, weil es mich brennend interessiert, wie und woher Östermann seinerzeit diese Aussage getroffen hat - also auf welcher Grundlage.
Schwierig zu reproduzieren, da natürlich nicht alle Daten vorliegen. Das betrifft in erster Linie den Schichtplanwechsel.
Dennoch lohnenswert und ich kann hier leider dieses komplette Ausschlusskriterium „Arbeitszeit vs. Anrufzeiten“ nicht endgültig erkennen. Nein, eher sehe ich viel Spielraum.
Den Erstkontakt am Abend des Verschwindens lasse ich außen vor.
Nur so viel: von N. Arbeitsstelle bis zum Pub, The Auld Triangle, sind es 32km mit einer Fahrtzeit von 37 Minuten. Es wäre selbst mit Zwischenstop am Geldautomaten eine Punktlandung am Pub - er wäre Punkt 23:00 Uhr vor Ort gewesen. Exakt die Uhrzeit als Frauke lt. Aussagen die Location verlässt.
Relevant hinsichtlich Thematik Anrufzeiten vs. Arbeitsstelle von N.:
1. Anruf, 22.06.
22:25 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Sennelager/Dreihausen: 22km, 25 Minuten
2. SMS, 23.06
23:04 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Gewerbegebiet Dören: 37km, 37 Minuten
Wichtig: hier verkehrt N. desöfteren nachts auf dem Friedhof
3. Anruf, 23.06
-> gleich zur SMS, da nur zwei Minuten später Fraukes Bruder sie tel. erreicht. Also auch „auf dem Dören“
Wichtig: hier verkehrt N. desöfteren nachts auf dem Friedhof
4. Anruf, 24.06
14:22 Uhr
-> weicht als einzige Kontaktaufnahme-Uhrzeit von den anderen Tagen ab. Freier Tag?
5. Anruf, 25.06
22:28 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Berliner Ring: 39km, 38 Minuten
6. Anruf, 27.06
23:29 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Industriegebiet Benhauser Feld: 30km, 32 Minuten
Sollte N. jeden dieser Tage Spätschicht mit Schichtende 22:15 Uhr gehabt haben, wäre das Erreichen der jeweiligen Anrufbereiche möglich:
1. Anruf: Vorzeitiges Verlassen des Arbeitsplatz mit ca. 15-20 Minuten
2. SMS & 3. Anruf: kein vorzeitiges Verlassen nötig gewesen. Nahezu eine Punktlandung zwischen Arbeitsplatz, Fahrtzeit und Ziel „auf dem Dören“
4. Anruf: besagter Samstag? Ggf. ein freier Tag und somit unabhängige Zeiteinteilung?
5. Anruf: Vorzeitiges Verlassen der Arbeitsstelle 25-30 Minuten vor Feierabend zum Erreichen des Ziels „Berliner Ring“ nötig
6. Anruf: kein vorzeitiges Verlassen der Arbeitsstelle notwendig
Sehr wichtig: wir wissen nicht, wie die Schichtplanung bei N. war.
Was wir wissen: der Betrieb fährt ein 3-Schichten-Modell.
Alles auf Basis von Spätschicht mit Feierabend 22:15 erstellt.
Sofern Samstag und Sonntag frei: das würde insbesondere das Kontaktverhalten für das Wochenende erklären: kein Muster bzw. auch keins notwendig. Freie Zeitplanung möglich.
Entscheidend wäre also der Schichtplan und wann kam es ggf. zur neuen Schicht? Sofern mit der neuen Woche (Montags) auch ein neuer Schichtplan folgte und es evtl. zur Frühschicht kam, wäre die nicht allzu späte Kontaktaufnahme am Sonntagabend erklärbar (22:28 Uhr), ebenso keine Kontaktaufnahme am Montagspätabend weil Dienstagmorgen ca. 06:00 Uhr Schichtbeginn.
Den Dienstag sehe ich als letzten Anruftag losgelöst, ähnlich dem Tag des Verschwindens. Das war wohl ein letztes „Aufbäumen“ des Täters, da diese Tage wohl auch für ihn sehr intensiv waren. Voll mit Adrenalin ist da die Uhrzeit und mögliche Frühschicht irrelevant.
Hierzu abschließend: Frauke hätte bei den oben skizzierten Fahrten/Wegen fast ausnahmslos bereits im Fahrzeug gewesen sein müssen. Oder aber auf dem Weg Richtung PB irgendwo logistisch sehr schnell und gut erreichbar gewesen sein müssen. Und hier komme ich immer wieder auf den Bereich im Großraum Sennelager, Schloss Neuhaus & Elsen - also nördlich von Paderborn. Ich halte es aber genauso gut für möglich, das der Täter Frauke die gesamte Zeit unter schlimmsten Bedingungen (vorallem hinsichtlich dem Wetter) im Kofferraum transportiert hat, was vlt. auch den Geisteszustand Fraukes während der Telefonate erklären könnte (Dehydrierung).
Beispiel: Du gehst von einem Schichtende um 22:15 aus.
Bis zum Ausstechen, zum Parkplatz gehen, Einsteigen und vom Hof rollen sind schon einmal 5 Minuten vergangen. Du rennst nicht zu deinem Auto, da du nicht auffallen willst.
Du berechnest 1 Minute pro Kilometer Entfernung. Dabei lässt du die Verkehrssituation außer Acht, sowie Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen (an die du dich hältst, weil du weder geblitzt werden, noch einer Polizeistreife auffallen willst). Die errechneten Zeitangaben halte ich somit für utopisch.
Generell gehst du davon anscheinend aus, dass Frauke an dem jeweiligen Ort auf dich wartet. Andernfalls fehlt dir der Zeitrahmen um Frauke abzuholen, ins Fahrzeug zu verbringen und dann zum Ort des jeweiligen Telefonates zu transportieren. Dies bedeutet weiteren Zeitverlust.
Aus meiner Sicht ein netter Ansatz, der sich allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit so nicht zugetragen haben kann.
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JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
1. Die Berechnung der Fahrtenstrecke ist exakt auf Basis aktueller Uhrzeit. Da es i.d.R. abends/nachts war, passt das schon. Google Maps ist sehr genau, auch hinsichtlich möglicher oder vorhandener Hindernisse. Ob es damals dort Baustellen/Vollsperrungen gab? Das weiss ich nicht. Verplanung von Geschwindigkeitszonen auf den Meter genau errechnet. Selbst Ausweichstrecken landen im ähnlichen/teils gleichen Zeitfenster.Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. Februar 2026, 23:41:24 Sorry, aber nach meiner Ansicht hast du zu viele Fehler in deiner Planung drin. Sie ist extrem positiv in Richtung deiner Theorie erarbeitet.
Beispiel: Du gehst von einem Schichtende um 22:15 aus.
Bis zum Ausstechen, zum Parkplatz gehen, Einsteigen und vom Hof rollen sind schon einmal 5 Minuten vergangen. Du rennst nicht zu deinem Auto, da du nicht auffallen willst.
Du berechnest 1 Minute pro Kilometer Entfernung. Dabei lässt du die Verkehrssituation außer Acht, sowie Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen (an die du dich hältst, weil du weder geblitzt werden, noch einer Polizeistreife auffallen willst). Die errechneten Zeitangaben halte ich somit für utopisch.
Generell gehst du davon anscheinend aus, dass Frauke an dem jeweiligen Ort auf dich wartet. Andernfalls fehlt dir der Zeitrahmen um Frauke abzuholen, ins Fahrzeug zu verbringen und dann zum Ort des jeweiligen Telefonates zu transportieren. Dies bedeutet weiteren Zeitverlust.
Aus meiner Sicht ein netter Ansatz, der sich allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit so nicht zugetragen haben kann.
Ebenso passiv, gibst du ein wenig mehr Gas, bist du auch eher am Ziel. Bin selbst extrem viel unterwegs, europaweit. Das Timing ist tip-top. Nicht einmal hat das Timing nicht gepasst.
Wir sprechen hier übrigens über Provinz, da ist in den Abendstunden kaum bis überhaupt nichts mehr auf den Straßen los. Ich kenne OWL sehr gut, wohne nicht weit entfernt.
Zudem gibt es immer 2-3 Strecken, ich nutze den Mittelwert, passt daher ebenso zur Einordnung.
2. Pack ein paar Minuten fürs Ausstempeln, Parkplatzsuche/Auffinden, …, drauf - das macht den Kohl nicht weiter fett. Parkplätze an Arbeitsstelle unmittelbar.. Berechnung erfolgte vom Parkplatz aus.
Im übrigen arbeiten viele Zeiterfassungen nach Intervall. Soll heißen: es wird gerundet. Unterschiedlich nach Betrieb, teils im 5-Minuten, 10-Minuten und sogar 15-Minutentakt. Hängt mit der Automatisierung der Stundenberechnung zusammen. Bei uns z.B. Arbeitnehmer-freundlich. Gerade bei größeren Betrieben heutzutage immer gerundet, insbesondere wenn z. B. Kurzarbeit beantragt ist, da die Stundenkonten glatt sein müssen - und damit meine ich minutiös, sonst gibt es richtig Probleme mit den Behörden. Daher oftmals das Aufrunden.
Pack ein paar Minuten drauf, nimm ein paar Minuten runter. In Summe landest du im selben Ergebnis.
3. Logistik: das stimmt und habe ich auch betont - wenn es einen lokalen Festhalteort gegeben hat, dann muss dieser gewissen Anforderungen gerecht gewesen sein: von Unauffälligkeit über Abgelegenheit bis hin zur schnellen Erreichbarkeit auf dem Weg vom Nordwesten Richtung PB. Vielleicht gab es den Festhalteort aber nicht. Vielleicht war es sogar eine Kombi aus fix und mobil: Frauke an einem Ort festhalten um sie dann mit zur Arbeitsstelle zu nehmen (Fixierung im Kofferraum). Es ist alles denkbar.
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caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. Februar 2026, 23:41:24 Sorry, aber nach meiner Ansicht hast du zu viele Fehler in deiner Planung drin. Sie ist extrem positiv in Richtung deiner Theorie erarbeitet.
Beispiel: Du gehst von einem Schichtende um 22:15 aus.
Bis zum Ausstechen, zum Parkplatz gehen, Einsteigen und vom Hof rollen sind schon einmal 5 Minuten vergangen. Du rennst nicht zu deinem Auto, da du nicht auffallen willst.
Du berechnest 1 Minute pro Kilometer Entfernung. Dabei lässt du die Verkehrssituation außer Acht, sowie Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen (an die du dich hältst, weil du weder geblitzt werden, noch einer Polizeistreife auffallen willst). Die errechneten Zeitangaben halte ich somit für utopisch.
Generell gehst du davon anscheinend aus, dass Frauke an dem jeweiligen Ort auf dich wartet. Andernfalls fehlt dir der Zeitrahmen um Frauke abzuholen, ins Fahrzeug zu verbringen und dann zum Ort des jeweiligen Telefonates zu transportieren. Dies bedeutet weiteren Zeitverlust.
Aus meiner Sicht ein netter Ansatz, der sich allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit so nicht zugetragen haben kann.
Vieles richtig, aber:
Seine Pendlerstrecke kennt man ja irgendwann, d.h. man weiß wo die (stationären) Blitzer stehen.
2006 gab es auch noch eine andere Regelung bei Verstößen im Straßenverkehr (glaube erst ab 21 km/h Überschreitung gab es Geldbußen, die "weh" taten) Man konnte also damals schneller unterwegs sein, bevor irgendwas passierte.
Und unter der Woche, nach 22 Uhr, auf dem Land - eh zweifelhaft, ob da jemals ein mobiler Blitzer unterwegs gewesen ist.
Zudem, wer sagt, dass er die ganze Strecke "gerast" sein muss?
Zügiges Fahren zum Versteck, dann eine angepasste Fahrweise.
Nachtrag:
Auch die Fahrtzeitberechnungen von JohnLemon könnten 2006 geringer ausgefallen sein.
Seit damals hat es vielleicht hier und da Anpassungen gegeben. Heute hier und da eine 50er oder 70er Stelle, wo früher 100 erlaubt waren.
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Nesrin
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Im Stern Podcast wird gesagt, dass die Polizei die Wegstrecken von N. Firma bis zu den Anruforten nach gefahren ist.
Dabei wurde festgestellt, das N. es vom Schichtende um 22.15 Uhr zeitlich nicht zu den Anruforten geschafft hätte.
Er hat eben nicht eher Feierabend gemacht, das wurde ja von der Polizei überprüft anhand der Arbeitszeitkarten und Befragung durch Kollegen. Es war in dieser Firma eben nicht möglich einfach mal eher Feierabend zu machen. Da gab es starre Arbeitszeiten bis 22.15 Uhr.
Können wir uns heute nicht mehr vorstellen, im Zeitalter von Home-Office und gleitenden Arbeitszeiten.
Außerdem hätte er Frauke unterwegs noch irgendwo aus ihren Versteck holen müssen, das nimmt ja noch mal Zeit in Anspruch, da passt es zeitlich überhaupt nicht mehr.
Das Frauke die ganze Zeit im Kofferraum war ist vollkommen unrealistisch.
Meint wirklich jemand N. hat sein Auto mit der entführten Frauke seelenruhig auf dem Mitarbeiterpark abgestellt?
Ist ja vollkommen unauffällig wenn Frauke anfängt zu schreien oder mit den Beinen zu treten.
Außerdem wurde das Auto von N. überprüft, da hätte jeder Hund angeschlagen, wenn Frauke die ganze Woche im Kofferraum oder auf der Rückbank verbracht hätte.
Dabei wurde festgestellt, das N. es vom Schichtende um 22.15 Uhr zeitlich nicht zu den Anruforten geschafft hätte.
Er hat eben nicht eher Feierabend gemacht, das wurde ja von der Polizei überprüft anhand der Arbeitszeitkarten und Befragung durch Kollegen. Es war in dieser Firma eben nicht möglich einfach mal eher Feierabend zu machen. Da gab es starre Arbeitszeiten bis 22.15 Uhr.
Können wir uns heute nicht mehr vorstellen, im Zeitalter von Home-Office und gleitenden Arbeitszeiten.
Außerdem hätte er Frauke unterwegs noch irgendwo aus ihren Versteck holen müssen, das nimmt ja noch mal Zeit in Anspruch, da passt es zeitlich überhaupt nicht mehr.
Das Frauke die ganze Zeit im Kofferraum war ist vollkommen unrealistisch.
Meint wirklich jemand N. hat sein Auto mit der entführten Frauke seelenruhig auf dem Mitarbeiterpark abgestellt?
Ist ja vollkommen unauffällig wenn Frauke anfängt zu schreien oder mit den Beinen zu treten.
Außerdem wurde das Auto von N. überprüft, da hätte jeder Hund angeschlagen, wenn Frauke die ganze Woche im Kofferraum oder auf der Rückbank verbracht hätte.
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MB77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
In erster Linie war ihr Handy an den betreffenden Anruforten. Nicht mehr und nicht weniger. Manchmal ist es besser, nicht zu kompliziert zu denken...
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JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Das Thema Stempelkarte und dessen Nachprüfung sehe ich anders, jetzt mehrfach hier dargelegt.Nesrin hat geschrieben: ↑Freitag, 13. Februar 2026, 06:33:17 Im Stern Podcast wird gesagt, dass die Polizei die Wegstrecken von N. Firma bis zu den Anruforten nach gefahren ist.
Dabei wurde festgestellt, das N. es vom Schichtende um 22.15 Uhr zeitlich nicht zu den Anruforten geschafft hätte.
Er hat eben nicht eher Feierabend gemacht, das wurde ja von der Polizei überprüft anhand der Arbeitszeitkarten und Befragung durch Kollegen. Es war in dieser Firma eben nicht möglich einfach mal eher Feierabend zu machen. Da gab es starre Arbeitszeiten bis 22.15 Uhr.
Können wir uns heute nicht mehr vorstellen, im Zeitalter von Home-Office und gleitenden Arbeitszeiten.
Außerdem hätte er Frauke unterwegs noch irgendwo aus ihren Versteck holen müssen, das nimmt ja noch mal Zeit in Anspruch, da passt es zeitlich überhaupt nicht mehr.
Das Frauke die ganze Zeit im Kofferraum war ist vollkommen unrealistisch.
Meint wirklich jemand N. hat sein Auto mit der entführten Frauke seelenruhig auf dem Mitarbeiterpark abgestellt?
Ist ja vollkommen unauffällig wenn Frauke anfängt zu schreien oder mit den Beinen zu treten.
Außerdem wurde das Auto von N. überprüft, da hätte jeder Hund angeschlagen, wenn Frauke die ganze Woche im Kofferraum oder auf der Rückbank verbracht hätte.
Ja, die Vorstellung dass das Opfer primitiv festgehslten worden sein kann, halte ich für denkbar - im Kofferraum. Sofern es keine geplante Tat war, sondern das aus dem Ruder gelaufene sich verselbstständigt hat,wäre die Annahme da. Fixiert und geknebelt. Da ist nichts mit Schreien oder dergleichen. Zudem liegt die damalige Arbeitsstätte im ländlichen Bereich, wenig stark besiedelt. Dort nur ein wenig abseit geparkt - vollkommen unauffällig. Das Sommerwetter und unerträgliche Temperaturen erkläre dann auch Fraukes Gemütszustand. Dazu benötigt es dann keine Drogen mehr.
Viel wichtiger ist doch, dass N. bei einer Spätschicht von Montag bis Freitag ausschließlich nur zum 1. Anruf die Arbeitsstelle ein wenig eher hätte verlassen müssen.
Alle anderen Kontaktaufnahmen sind mit der Arbeitszeit vereinbar. Wohlgemerkt: Spätschicht von Montag bis Freitag.
Ein ganz wichtiger Aspekt, der mir gerade noch in denn Sinn kommt:
Selbst beim 1. Anruf vom Bereich Sennelager aus, wäre N. unmittelbar mit der kürzesten Strecke durch Hövelhof gefahren. Es lag quasi auf dem Weg.
Unterm Strich und darauf kommt es mir an: die Anrufzeiten, Arbeitszeiten und Fahrtwege lassen es durchaus zu, etwas mit dem Verschwinden von Frauke zu tun zu haben. Für mich kein Ausschlusskriterium. Im Gegenteil: N. wird gute Ortskenntnisse rund um PB haben. Dazu dann dieser „Zufall“ mit „auf dem Dören“, Zufälle gibt es - aber das sind in Summe rund um N. recht viele..
Um es noch konkreter zu machen werde ich die Spätschichten in jenem Betrieb nun gegenprüfen. Sofern meine Vermutung zutrifft und der Rythmus sich von Mo-Fr darstellt, gibt es kaum ein Argument warum diese Fakten, N. weiterhin als „quasi Alibi“ ausschliessen.
Ich finde zudem den Tag des Verschwindens und auch die SMS und das Telefont (vorab die SMS) von „auf dem Dören“ zeitlich so sehr relevant, weil es in Kombination mit der Spätschicht/dem Arbeitszeitende, der Fahrtstrecke & Fahrtzeit und dem Anrufort von der zeitlichen Abfolge so auffällig zu N. passt. Das perfekte Timing um Frauke abzupassen. Ebenso abends mit ihr nach Feierabend „auf dem Dören“ anzukommen. Zeitlich passt es wie besagte Faust aufs Auge.
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Jolu65
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
KI:
Kann man in einem Kofferraum im Juni in Deutschland in einer Zeit zwischen 13 Uhr und 22 Uhr überleben ?
In einem geschlossenen Kofferraum zwischen 13:00 Uhr und 22:00 Uhr im Juni zu bleiben, ist lebensgefährlich und führt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Tod.
So sehe ich das auch. Mehrmals hat ein Täter FL einer solchen Prozedur nicht unterziehen können, womit die "Kofferraumtheorie" nicht haltbar wird. Demnach kann es zwar möglich sein, dass die Fahrzeitberechnungen richtig sind, jedoch nicht die Durchführung der Tat. Denn FL hätte zunächst aus einem Versteck geholt werden müssen, um dann für die Telefonate "vorbereitet" zu werden.
Ist es vielleicht denkbar, dass eine Tatperson ganz bewusst den Verdacht auf N. lenken wollte ? Vielleicht eine Person, die in irgendeiner Beziehung zu seinem - so wird es beschrieben- besten Freund stand ? - und das muss kein Mann gewesen sein....
Kann man in einem Kofferraum im Juni in Deutschland in einer Zeit zwischen 13 Uhr und 22 Uhr überleben ?
In einem geschlossenen Kofferraum zwischen 13:00 Uhr und 22:00 Uhr im Juni zu bleiben, ist lebensgefährlich und führt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Tod.
So sehe ich das auch. Mehrmals hat ein Täter FL einer solchen Prozedur nicht unterziehen können, womit die "Kofferraumtheorie" nicht haltbar wird. Demnach kann es zwar möglich sein, dass die Fahrzeitberechnungen richtig sind, jedoch nicht die Durchführung der Tat. Denn FL hätte zunächst aus einem Versteck geholt werden müssen, um dann für die Telefonate "vorbereitet" zu werden.
Ist es vielleicht denkbar, dass eine Tatperson ganz bewusst den Verdacht auf N. lenken wollte ? Vielleicht eine Person, die in irgendeiner Beziehung zu seinem - so wird es beschrieben- besten Freund stand ? - und das muss kein Mann gewesen sein....
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JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Dann schau doch mal an welchen Tagen Frauke wie „auf Drogen“ geklungen haben soll. Und wann sie „klar“ geklungen hat. Würde meine These untermauern.Jolu65 hat geschrieben: ↑Freitag, 13. Februar 2026, 08:25:26 KI:
Kann man in einem Kofferraum im Juni in Deutschland in einer Zeit zwischen 13 Uhr und 22 Uhr überleben ?
In einem geschlossenen Kofferraum zwischen 13:00 Uhr und 22:00 Uhr im Juni zu bleiben, ist lebensgefährlich und führt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Tod.
So sehe ich das auch. Mehrmals hat ein Täter FL einer solchen Prozedur nicht unterziehen können, womit die "Kofferraumtheorie" nicht haltbar wird. Demnach kann es zwar möglich sein, dass die Fahrzeitberechnungen richtig sind, jedoch nicht die Durchführung der Tat. Denn FL hätte zunächst aus einem Versteck geholt werden müssen, um dann für die Telefonate "vorbereitet" zu werden.
Ist es vielleicht denkbar, dass eine Tatperson ganz bewusst den Verdacht auf N. lenken wollte ? Vielleicht eine Person, die in irgendeiner Beziehung zu seinem - so wird es beschrieben- besten Freund stand ? - und das muss kein Mann gewesen sein....
Bei deiner KI-Frage hast du aber Optionen nicht beachtet: Sonnenschutz, Sauerstoffzufuhr, etc.
Du gehst von voller Einstrahlung und geschlossenem Raum aus.
Und woran ist sie ggf. verstorben? Sauerstoffmangel? Dehydrierung? Klingt plausibel. Von Restsubstanzen nämlich keine Spur.
Natürlich ist eine weitere Person denkbar, Thema T. und möglicher „Rache“.
Persönlich würde ich so simpel wie möglich denken.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Simpel denken würde heißen, sie ist schon unmittelbar in einem Kofferraum gestorben, der bessere Ausdruck wäre verreckt
Die KI ist da sehr eindeutig und ich kann Dir sagen ich sehe es genauso. In einem Kofferraum kann man im Juni nicht mehrere Stunden eingesperrt überleben.
Die KI ist da sehr eindeutig und ich kann Dir sagen ich sehe es genauso. In einem Kofferraum kann man im Juni nicht mehrere Stunden eingesperrt überleben.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
In der Theorie, das ist völlig korrekt. Auf dem Papier ist das alles richtig.
Aber (ohne ihn zu verdächtigen, einfach nur Fakten):
Weil er auf der Arbeit pausenlos SMS schrieb, muss man davon ausgehen, dass kein Vorarbeiter, Chef etc. ihn kontrolliert, also gesehen hat.
Wenn ich Ermittler wäre, es so viele Indizien gibt, er wegen einem Kussvideo nicht die Wahrheit sagt und er mir erzählen will, dass er aufgrund seiner Arbeitszeit nicht an den Anruforten sein konnte, dann würde ich ihm exakt kein einziges Wort glauben.
Klar, er kann auf der Arbeit gewesen sein, das ist möglich. Aber er kann auch früher gegangen sein. Man darf das unterstellen, weil das Gesamtbild seiner Person mit Rissen überzogen ist.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Du gehst tatsächlich davon aus, dass Frauke die ganze Woche über im Kofferraum festgehalten wurde?JohnLemon hat geschrieben: ↑Freitag, 13. Februar 2026, 08:52:38 Dann schau doch mal an welchen Tagen Frauke wie „auf Drogen“ geklungen haben soll. Und wann sie „klar“ geklungen hat. Würde meine These untermauern.
Bei deiner KI-Frage hast du aber Optionen nicht beachtet: Sonnenschutz, Sauerstoffzufuhr, etc.
Du gehst von voller Einstrahlung und geschlossenem Raum aus.
Und woran ist sie ggf. verstorben? Sauerstoffmangel? Dehydrierung? Klingt plausibel. Von Restsubstanzen nämlich keine Spur.
Natürlich ist eine weitere Person denkbar, Thema T. und möglicher „Rache“.
Persönlich würde ich so simpel wie möglich denken.
Und in der Zeit, als er Zuhause war?
Er selber musste irgendwann ja mal schlafen. Da hat er das Auto vor der Haustür geparkt und niemanden ist was aufgefallen?
Nicht seinen Eltern oder den Nachbarn?
Frauke musste doch bestimmt in der Woche Mal auf die Toilette.
Wie hat der Täter das denn gehandhabt?
Wo konnte er Frauke eine Toilette bieten?
Bei sich zu Hause? Oder in seiner Firma?
Und ich Frage nochmal: warum haben die Hunde nicht angeschlagen bei der Überprüfung des Autos, wenn Frauke dort angeblich eine Woche festgehalten wurde.
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Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Woher hast du das? Gib es dazu eine Quelle?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Gute Zusammenfassung, alles knapp, aber möglich. Was mich extrem stört, ist die Frage, warum N und A sich diesen Stress machen, diesen Aufwand veranstalten sollten, nur um Frauke eine Woche lang völlig sinnlos irgendwo aus Paderborn anrufen zu lassen? Da halte ich eher einen Täter wahrscheinlich, der die Anrufe brauchte, um von Nieheim und Umgebung abzulenken. N und A hätten kein Problem mit Nieheim gehabt, da sie offiziell am Abend von Fraukes Verschwinden nie da gewesen sind oder dort hin wollten.JohnLemon hat geschrieben: ↑Donnerstag, 12. Februar 2026, 22:41:13 Ich habe mir mal die Entfernungen und Zeiten rund um N. genauer angeschaut, weil es mich brennend interessiert, wie und woher Östermann seinerzeit diese Aussage getroffen hat - also auf welcher Grundlage.
Schwierig zu reproduzieren, da natürlich nicht alle Daten vorliegen. Das betrifft in erster Linie den Schichtplanwechsel.
Dennoch lohnenswert und ich kann hier leider dieses komplette Ausschlusskriterium „Arbeitszeit vs. Anrufzeiten“ nicht endgültig erkennen. Nein, eher sehe ich viel Spielraum.
Den Erstkontakt am Abend des Verschwindens lasse ich außen vor.
Nur so viel: von N. Arbeitsstelle bis zum Pub, The Auld Triangle, sind es 32km mit einer Fahrtzeit von 37 Minuten. Es wäre selbst mit Zwischenstop am Geldautomaten eine Punktlandung am Pub - er wäre Punkt 23:00 Uhr vor Ort gewesen. Exakt die Uhrzeit als Frauke lt. Aussagen die Location verlässt.
Relevant hinsichtlich Thematik Anrufzeiten vs. Arbeitsstelle von N.:
1. Anruf, 22.06.
22:25 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Sennelager/Dreihausen: 22km, 25 Minuten
2. SMS, 23.06
23:04 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Gewerbegebiet Dören: 37km, 37 Minuten
Wichtig: hier verkehrt N. desöfteren nachts auf dem Friedhof
3. Anruf, 23.06
-> gleich zur SMS, da nur zwei Minuten später Fraukes Bruder sie tel. erreicht. Also auch „auf dem Dören“
Wichtig: hier verkehrt N. desöfteren nachts auf dem Friedhof
4. Anruf, 24.06
14:22 Uhr
-> weicht als einzige Kontaktaufnahme-Uhrzeit von den anderen Tagen ab. Freier Tag?
5. Anruf, 25.06
22:28 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Berliner Ring: 39km, 38 Minuten
6. Anruf, 27.06
23:29 Uhr
Distanz Arbeitsstelle N. -> Industriegebiet Benhauser Feld: 30km, 32 Minuten
Sollte N. jeden dieser Tage Spätschicht mit Schichtende 22:15 Uhr gehabt haben, wäre das Erreichen der jeweiligen Anrufbereiche möglich:
1. Anruf: Vorzeitiges Verlassen des Arbeitsplatz mit ca. 15-20 Minuten
2. SMS & 3. Anruf: kein vorzeitiges Verlassen nötig gewesen. Nahezu eine Punktlandung zwischen Arbeitsplatz, Fahrtzeit und Ziel „auf dem Dören“
4. Anruf: besagter Samstag? Ggf. ein freier Tag und somit unabhängige Zeiteinteilung?
5. Anruf: Vorzeitiges Verlassen der Arbeitsstelle 25-30 Minuten vor Feierabend zum Erreichen des Ziels „Berliner Ring“ nötig
6. Anruf: kein vorzeitiges Verlassen der Arbeitsstelle notwendig
Sehr wichtig: wir wissen nicht, wie die Schichtplanung bei N. war.
Was wir wissen: der Betrieb fährt ein 3-Schichten-Modell.
Alles auf Basis von Spätschicht mit Feierabend 22:15 erstellt.
Sofern Samstag und Sonntag frei: das würde insbesondere das Kontaktverhalten für das Wochenende erklären: kein Muster bzw. auch keins notwendig. Freie Zeitplanung möglich.
Entscheidend wäre also der Schichtplan und wann kam es ggf. zur neuen Schicht? Sofern mit der neuen Woche (Montags) auch ein neuer Schichtplan folgte und es evtl. zur Frühschicht kam, wäre die nicht allzu späte Kontaktaufnahme am Sonntagabend erklärbar (22:28 Uhr), ebenso keine Kontaktaufnahme am Montagspätabend weil Dienstagmorgen ca. 06:00 Uhr Schichtbeginn.
Den Dienstag sehe ich als letzten Anruftag losgelöst, ähnlich dem Tag des Verschwindens. Das war wohl ein letztes „Aufbäumen“ des Täters, da diese Tage wohl auch für ihn sehr intensiv waren. Voll mit Adrenalin ist da die Uhrzeit und mögliche Frühschicht irrelevant.
Hierzu abschließend: Frauke hätte bei den oben skizzierten Fahrten/Wegen fast ausnahmslos bereits im Fahrzeug gewesen sein müssen. Oder aber auf dem Weg Richtung PB irgendwo logistisch sehr schnell und gut erreichbar gewesen sein müssen. Und hier komme ich immer wieder auf den Bereich im Großraum Sennelager, Schloss Neuhaus & Elsen - also nördlich von Paderborn. Hövelhof natürlich ebenso. Ich halte es aber genauso gut für möglich, das der Täter Frauke die gesamte Zeit unter schlimmsten Bedingungen (vorallem hinsichtlich dem Wetter) im Kofferraum transportiert hat, was vlt. auch den Geisteszustand Fraukes während der Telefonate erklären könnte (Dehydrierung).
Ich würde es allerdings gut finden, wenn man N noch mal auf den Zahn fühlt, da ich sicher bin, dass N (ohne es zu wissen) den Täter weitläufig kennt und man den Täter sehr wahrscheinlich über den Umweg N finden würde.
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