MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
ABC123
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ABC123 »

gastmann hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:02:39 Stern/RTL Doku: "Der neue Bekannte"
(ab. Min 14:30)
...Isa zog zwei Briefchen aus der Tasche, die Frauke ihr zugesteckt hatte...
Die Vereinbarung zum gemeinsamen Treffen im Pub, wurde dem Schreiben nach, auf Initiative von Frauke getroffen. N u. A wollten demnach gegen 23:00 Uhr im Pub erscheinen.
Wann hatte F ihr diese Briefchen zugesteckt, und warum hat Frauke es ihr nicht einfach in der Pflegeschule direkt gesagt?
Weil man sich auch wenn man nebeneinander, in diesem Fall saßen sie sich ich glaube gegenüber, früher oft Zettelchen geschrieben hat. Meine beste Freundin und ich haben uns ganz egal wo und wie weit entfernt wir saßen immer Zettel während der Klasse zukommen lassen. Wie gesagt, auch wenn wir nebeneinander saßen damit man kein Ärger bekommt weil man während des Unterrichts nur am tuscheln/reden ist, wurden dann briefchen hin und hergeschickt
Gast7777

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast7777 »

Ich glaube nicht, dass N und sein Kollege was damit zu tun haben.
Viel interessanter finde ich, dass sie am gleichen Tag gefragt hat wo denn Nieheim ist und spät Nachts auf einmal ne Nachricht von dort kommt.
Ganz zufällig.
Interessant wäre, wann hat sie diesen Schrauber denn kennengelernt und wo? Das weiß anscheinend niemand?
Beim feiern, durch Bekannte oder durchs Internet?
Vielleicht hat er selbst gar nix damit zu tun, aber als sie sich kennengelernt haben waren evtl Freunde von ihm dabei, und einer von denen hat ein Auge auf Frauke geworfen.
Finde es auf jeden Fall sehr seltsam, zufällig an dem Abend als sie nach dem Ort fragt ist sie später auch dort.
Oder gab es auf der Arbeit, Schule jemanden der ihr den weiterempfohlen hat? Hat derjenige evtl was damit zu tun...
Der Schrauber kann ja auch ganz unschuldig sein und derjenige wollte sie damit nur locken und neugierig machen.
Gast TS

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast TS »

Hallo,
lese hier meistens nur still und hoch interessiert mit. In den letzten Wochen und Monaten schien die Diskussion doch etwas abzudriften mit Tätern und möglichen Tatmotiven, die aus meiner Sicht arg konstruiert sind. Das ein völlig unbekannter Täter einen Menschen inmitten einer nach dem Fußballspiel noch mit Menschen prall gefüllten Stadt abgreifen und entführen kann, ist möglich, aber aus Sicht des Täters doch viel zu gefährlich. Da würde man eher an ein mögliches Geschehen im Wald oder wie bei Sonja Engelbrecht an einen deutlich späteren Zeitpunkt denken. Natürlich gab es auf ihrem Heimweg relativ dunkle Straßen und ruhige Zonen, aber wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Ich habe mich oft gefragt, wo ein Täter, der weiß, daß Frauke müde war und nach Hause gehen wollte, auf sie warten würde. Ich würde nahe bei ihrer Wohnung warten und sie damit überraschen. Damit gewinne ich auch Zeit, wenn ich eine etwas längere Anfahrt habe und sie ja zu Fuß unterwegs ist. Dort gab's höchstwahrscheinlich auch kein Parkplatzproblem. Natürlich, der Schlüssel. Wenn man vorgibt, nur kurz für ein Gespräch oder einen kleinen Snack ums Eck zu fahren, wär's egal, da ihr Mitbewohner eh lange wach bleiben und lernen wollte. Wenn Frauke beispielsweise zu einem Bekannten ins Auto stieg, mit dem sie vielleicht vorher bereits gefahren ist, dann wären mögliche DNA-Spuren nur eingeschränkt verwertbar, da durch Kontakt erklärbar. Vor der Wohnung könnte man jedoch gesehen worden sein, daher die Anrufe. Aber: die Anrufe machen bei einem bekannten Täter spätestens mit dem letzten Anruf keinen Sinn bzw. besser ausgedrückt, im Angesicht des Todes hätte sie den Namen doch gesagt/herausgeschrien und der Täter wäre erwischt worden. Ich glaube bei einem Täter aus Fraukes engstem Freundes- und Bekanntenkreis, müsste Frauke noch in der Nacht des Verschwindens ums Leben gekommen sein. Alles andere macht für mich keinen Sinn. Mit dem ersten Anruf hätte man dann gleich gesehen, ob der Angerufene fragt, wer denn anrufe oder ob er scheinbar nichts merkt. Aber da ja zu hundert Prozent sicher ist, daß Frauke selbst anrief, scheidet der neue Bekannte für mich als Täter aus. Hier wäre nur ein Mitwisser denkbar, der vorgibt, dass er geschickt wurde, um sie zu holen und zu überraschen, damit man ungestört ist und beispielsweise die anderen aus dem Pub nicht auf die Idee kommen, Frauke und ihr Date noch zu begleiten.
Gast7469

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast7469 »

Vielleicht sollte man akzeptieren, dass N und der ominöse Schrauber mit der Tat nichts zu tun haben. Zumindest was die beiden angeht, wird man ausgiebig ermittelt haben, weil ich unterstelle mal, die beiden waren die, wo man dachte: hier passt alles. Und wenn man bei jemanden von einer Täterschaft überzeugt ist, legt man sich auch dementsprechend ins Zeug, ihn zu überführen. Aber letztlich passte es dann doch nicht, N wurde ausgeschlossen und auch die Spur Richtung Schrauber ist kalt. Ich glaube auch nicht, dass Frauke den Schrauber persönlich kennengelernt hat. Sonst hätte sie ihn ja auch direkt im Gespräch fragen können, wo Nieheim liegt. Irgendjemand wird ihr wohl von einem Schrauber in Nieheim erzählt haben.
N (in Kombination mit seinem Kumpel A) ist für mich als Täter sowieso unlogisch. Wenn man annimmt, beide hätten Frauke am Pub abgepasst, sie stieg ein und etwas lief aus dem Ruder und beide brachten Frauke zur Tatverdeckung um und gaben sich für den Abend gegenseitig ein Alibi - dann würde ich sagen - gut möglich.
Aber warum sollten sie sich 1 Woche lang gegenseitig Alibis verschaffen und aufwendig ihre Arbeitszeiten manipulieren, nur um Frauke 1 Woche lang irgendwo aus Paderborn anrufen zu lassen? Wozu? Um von Nieheim und Umgebung abzulenken?
Oder um Frauke einen Denkzettel zu verpassen? Für eine solche Aktion braucht es schon eine Menge Motivation, Antrieb und vor allem kriminelle Energie. Beide kommen mir in den Interviews von der Persönlichkeit her eher gleichgültig, passiv, lahm und ohne großen Antrieb vor. Beide haben auch keine kriminelle Vergangenheit, was wahrscheinlich wäre, wenn sie tatsächlich mit einer so hohen kriminelle Energie ausgestattet wären.
Für mich sind beide raus.
Die Zufälle um N sind auffällig, aber ich glaube, dass liegt eher daran, weil der Täter jemand war, der mit N ein paar Gemeinsamkeiten hatte.
Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

ABC123 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:34:57 Sorry aber du redest von Belästigung und nervigen Nachrichten und wie furchtbar I. und F. N. gegenüber waren. Das man jemanden noch überreden möchte irgendwo hinzukommen ist also so extrem schlimm und übergriffig? Wurdest du nie mal versucht umzustimmen noch irgendwo aufzutauchen? Für mich ist das absolut normal. Und ab und zu lässt man sich ja doch noch umstimmen obwohl man vorher abgesagt hat. Das ist auch die garantiert schonmal passiert.
Eigentlich spielt das doch gar keinen Walzer. N. ging mit feiern, er traf sich mit Freunden und er ging zur Arbeit. Vllt war er jemand, der Ablenkung als Strategie zum Verdrängen oder zur Bewältigung benutzte. Vllt war er genervt, mag sein, vllt war er es auch nicht, auch das kann sein. Was ich jedoch alles in allem bemerkenswert finde ist, dass N. sich in einem tiefen Loch befunden haben soll und alle machten sich Sorgen, ob er es da jemals wieder raus schafft. Klingt ein bisschen überzogen dafür, dass T. erst ca. 2 Wochen tot war und N. sich offenbar nicht komplett zurückzog weil er vorher genannten Aktivitäten ja eben mitmachte. Also, warum wird hier eine Geschichte erzählt, die klingt als ob N. kein Anrecht mehr auf Trauer gehabt habe, als ob seine Trauer lang andauernd oder ungewöhnlich gewesen sei????
Nach maximal 2 (!!!!!!) Wochen....
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

caro hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 22:33:57 Und A. kannte dort ausser N. niemanden (glaube ich)
Das weiss man nicht, denn kurz vorher hatte N. ja seinen Geburtstag gefeiert. Vllt war A. auch eingeladen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Nesrin hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 22:35:47 Wann die Befragungen (mehrere) von A. waren weiß ich nicht.
Das muss irgendwann in dem Zeitraum Juli, August gewesen sein.
Es stimmt, es war zunächst ein Vermisstenfall.
Aber auch da ermittelte die Polizei ja schon.
Und spätestens im Oktober müsste A. ja gewusst haben, dass er einen Täter, evtl. Mörder deckt mit einem falschen Alibi.
Nicht unbedingt. N. könnte A. auch gebeten haben sein Alibi für den Abend zu sein, da er total down war. Nichts unternehmen wollte, außer vllt Mal wieder zum Friedhof zu fahren. Dann verschwindet Frauke und A. hat nicht nur dem Freundeskreis gegenüber gesagt er sei mit N. snookern, sondern wusste eben auch, dass N. bei einem Alleingang zum Friedhof kein Alibi mehr hätte. Diese Kombination aus vorher den Freundeskreis anlügen, um N. Luft zu verschaffen und dann eben kein Alibi zum Zeitpunkt von Fraukes Verschwinden zu haben, könnte A. dazu bewegt haben bei dieser Version zu bleiben. Das setzt natürlich voraus, dass A. tatsächlich damals an die Unschuld von N. glaubte. Sogar fest überzeugt davon war und ihn beschützen wollte als der ältere Part in der Freundschaft.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Nesrin hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 16:11:55 Ich weiß auch nicht, warum mich das N.-Thema so triggert.
Ein Trigger ist ein Reiz der bei einem Menschen bestimmte Erinnerungen an ein Trauma auslöst.

Also entweder benutzt du den Begriff falsch oder du bist emotional involviert, so wie Isabella. 8-)
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gasto »

Mir ist zur Auffindesituation von Frauke noch was eingefallen.Mal angenommen der TV hat sie getragen weils sicher schneller geht und nicht gezogen -dann im Normalfall ja so dass der Kopf auf der stärkeren Hand bzw Schreibhand abliegt.Macht man fast immer automatisch. Nach den angeordneten Teilen bzw Ausrichtung anhand der Fotos..Schädel rechts,Mitte Torso, Füsse Strassenseitig könnte dieser Rechtshänder sein?
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 08:57:23 Eigentlich spielt das doch gar keinen Walzer. N. ging mit feiern, er traf sich mit Freunden und er ging zur Arbeit. Vllt war er jemand, der Ablenkung als Strategie zum Verdrängen oder zur Bewältigung benutzte. Vllt war er genervt, mag sein, vllt war er es auch nicht, auch das kann sein. Was ich jedoch alles in allem bemerkenswert finde ist, dass N. sich in einem tiefen Loch befunden haben soll und alle machten sich Sorgen, ob er es da jemals wieder raus schafft. Klingt ein bisschen überzogen dafür, dass T. erst ca. 2 Wochen tot war und N. sich offenbar nicht komplett zurückzog weil er vorher genannten Aktivitäten ja eben mitmachte. Also, warum wird hier eine Geschichte erzählt, die klingt als ob N. kein Anrecht mehr auf Trauer gehabt habe, als ob seine Trauer lang andauernd oder ungewöhnlich gewesen sei????
Nach maximal 2 (!!!!!!) Wochen....
Darüber bin ich auch schon mehrfach gestolpert. Wenn man sich die zeitlichen Abständen mal bewusst anschaut, wirkt die Aussage wirklich skurril. Ja, jeder trauert anders und unter normalen Umständen würde ich da auch keine Wertung abgeben. Wenn man in diesem Kontext aber über "normal" spekulieren will, finde ich Menschen, die nach dem Verlust eines nahen Bekannten im Grunde unverzüglich wieder ihr gewohntes (Party) Leben aufnehmen "seltsamer" als jemand, der erstmal in ein "tiefes Loch" fällt.
Es passt aber natürlich prima ins Bild der Frauke, die in N nur ein "soziales Projekt" gesehen hat. Würde ohne dieses "Loch" als Geschichte ja sonst nicht funktionieren.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Gasto hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 10:38:24 Mir ist zur Auffindesituation von Frauke noch was eingefallen.Mal angenommen der TV hat sie getragen weils sicher schneller geht und nicht gezogen -dann im Normalfall ja so dass der Kopf auf der stärkeren Hand bzw Schreibhand abliegt.Macht man fast immer automatisch. Nach den angeordneten Teilen bzw Ausrichtung anhand der Fotos..Schädel rechts,Mitte Torso, Füsse Strassenseitig könnte dieser Rechtshänder sein?
Ein Merkmal, das über 80 % der Weltbevölkerung hat. Und dann gibt es auch noch die, die zwar Rechtshänder sind aber mehr Kraft im linken Arm haben und umgekehrt. :?:
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MB77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MB77 »

Stern Crime - der letzte Anruf:

I. ruft C. an und verspricht sich: Ist Frauke .... kann ich Frauke sprechen?

Warum fragt sie, ob Frauke überhaupt zu Hause ist? Wo soll sie denn sonst sein?

Ich finde es auch nicht in Ordnung, eine Freundin allein und ohne funktionierenden Handy, nach Hause gehen zu lassen. Man hätte aus den Handydaten soviel ableiten können. Wo ist sie grob lang gegangen usw.
Nesrin
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 10:06:28 Ein Trigger ist ein Reiz der bei einem Menschen bestimmte Erinnerungen an ein Trauma auslöst.

Also entweder benutzt du den Begriff falsch oder du bist emotional involviert, so wie Isabella. 8-)
Können wir per PN schreiben?
Ich weiß nicht, wie das geht.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

MB77 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 11:55:04 Stern Crime - der letzte Anruf:

I. ruft C. an und verspricht sich: Ist Frauke .... kann ich Frauke sprechen?

Warum fragt sie, ob Frauke überhaupt zu Hause ist? Wo soll sie denn sonst sein?

Ich finde es auch nicht in Ordnung, eine Freundin allein und ohne funktionierenden Handy, nach Hause gehen zu lassen. Man hätte aus den Handydaten soviel ableiten können. Wo ist sie grob lang gegangen usw.
Das war allerdings damals nicht unüblich, dass einem der Akku auf dem Heimweg abgekackt ist. Ich habe 2006 auch nicht als so gefährlich in Erinnerung, dass man sich da als Frau so massiv auch um Freundinnen sorgte, die mal nicht erreichbar waren. Erst 20 Jahre her, aber irgendwie doch ne ganz andere Zeit.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

MB77 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 11:55:04 Stern Crime - der letzte Anruf:

I. ruft C. an und verspricht sich: Ist Frauke .... kann ich Frauke sprechen?

Warum fragt sie, ob Frauke überhaupt zu Hause ist? Wo soll sie denn sonst sein?

Ich finde es auch nicht in Ordnung, eine Freundin allein und ohne funktionierenden Handy, nach Hause gehen zu lassen. Man hätte aus den Handydaten soviel ableiten können. Wo ist sie grob lang gegangen usw.
Was ist daran verwunderlich? Ist Frauke da vs. kann ich Frauke sprechen..? I. wusste ja bereits dass Frauke nicht in der Schule war, also ist die Fragestellung (so oder so) irrelevant
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

MB77 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 11:55:04 Stern Crime - der letzte Anruf:

I. ruft C. an und verspricht sich: Ist Frauke .... kann ich Frauke sprechen?

Warum fragt sie, ob Frauke überhaupt zu Hause ist? Wo soll sie denn sonst sein?

Ich finde es auch nicht in Ordnung, eine Freundin allein und ohne funktionierenden Handy, nach Hause gehen zu lassen. Man hätte aus den Handydaten soviel ableiten können. Wo ist sie grob lang gegangen usw.
Ist mir damals beim Hören auch aufgefallen.
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 08:57:23 Eigentlich spielt das doch gar keinen Walzer. N. ging mit feiern, er traf sich mit Freunden und er ging zur Arbeit. Vllt war er jemand, der Ablenkung als Strategie zum Verdrängen oder zur Bewältigung benutzte. Vllt war er genervt, mag sein, vllt war er es auch nicht, auch das kann sein. Was ich jedoch alles in allem bemerkenswert finde ist, dass N. sich in einem tiefen Loch befunden haben soll und alle machten sich Sorgen, ob er es da jemals wieder raus schafft. Klingt ein bisschen überzogen dafür, dass T. erst ca. 2 Wochen tot war und N. sich offenbar nicht komplett zurückzog weil er vorher genannten Aktivitäten ja eben mitmachte. Also, warum wird hier eine Geschichte erzählt, die klingt als ob N. kein Anrecht mehr auf Trauer gehabt habe, als ob seine Trauer lang andauernd oder ungewöhnlich gewesen sei????
Nach maximal 2 (!!!!!!) Wochen....
Über diesen Punkt habe ich mich auch immer wieder gewundert und darüber nachgedacht.
Für mich gibt es zwei Dinge, die das erklären würden.
Zum einen das junge Alter von Isabella, die wohlmöglich bislang noch nie mit diesem Thema konfrontiert gewesen ist.
Und zum anderenn die große Sorge von ihr, dass sich N. nach dem Selbstmord von T. auch etwas antun könnte.

Für mich (heute wesentlich älter wie I.) klingt die Wortwahl auch etwas befremdlich, aber es ist für mich gut vorstellbar, dass ich in diesem Alter - mit Anfang 20 - auch so davon gesprochen haben könnte.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Bei fast 30.000 Einträgen hier.. hat sich in all den Jahren hier im Forum mal Jemand aus dem Bekanntenkreis von Frauke an Diskussionen beteiligt?

Gibt es hier überhaupt Jemanden, der eine Verbindung zu dem Kreis hat?
Wiesenblume
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

@ JohnLemon Im Nachbarforum schrieb einmal ein Mädel mit, welches mit Frauke auf der Krankenpflegeschule war. Ihr User Name war Hase 10.Sie wurde aber von den Mitforisten nicht sehr nett behandelt und hat darauf hin das Forum verlassen. Frauke Liebs ist nicht das einzige Tötungsdelikt, wo jemand auf die Idee kam, dass Nachrichten der "Vermissten" die Nachforschungen über den Verbleib der Vermissten verzögern würden. Im Fall Maria Baumer gab es auch SMS und andere Nachrichten nach dem Verschwinden an ihre Zwillingsschwester. Erst viel später konnte der Schreiber und Täter überführt werden. Es ist ihr Verlobter gewesen, der die Nachrichten an die Schwester sendete. Der Mensch saß sogar noch bei Aktenzeichen und gab dort den Trauernden Verlobten. Der Fall liegt natürlich etwas anders. Jeder Fall ist individuell.
fleming
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von fleming »

Weil ich vor ein paar Tagen in der ZDF-Mediathek schon den neuen "Ingo Thiel" Krimi gesehen habe: er ist an den Fall der ermordeten Elisabeth Lansman angelehnt, dazu gibt es in der Mediathek auch ein Video "Xy gelöst" mit Sven Voss. Jedenfalls war es dort auch so, dass die Vermisste sich noch mit Postkarten etc. "gemeldet" hatte (allerdings war sie da schon lange tot). Ihre Leiche wurde im November 2001 gefunden, aber Details dazu kamen erst später ans Licht. Ich weiss nicht, inwieweit das mit den Postkarten im Sommer 2006 einer Öffentlichkeit schon bekannt war.
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