MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Wiesenblume hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 16:17:19 Das habe ich von Anfang an auch so empfunden. Isa bittet Frauke, Niels nicht auf den Selbstmord seines Freundes anzusprechen. Frauke macht es trotzdem. Das war sicherlich ihrer jugendlichen Selbstüberschätzung zuzusprechen. Und dann dieses Hin- und Her bei Frauke. Er ist ja ganz süß, so als Freund.So schüchtern wäre er gar nicht. Als Mann aber zu kompliziert. Und das per Zettel durch die halbe Mädchenschulklasse. --Ich bin eine Frau. Aber ich wäre ,ob nun Mann oder Frau, einfach nur genervt.-- Aber ,um jemanden ganz aus dem Verkehr zu ziehen ??? Da müsste man ja viel mehr Sprengstoff in sich gelagert haben.
Stell dir zusätzlich vor, dass dir noch T.s Eltern im Nacken hängen, mit all ihren offenen Fragen, die sie so haben. Wieso ihr Sohn sich doch nun ausgerechnet an seinem Geburtstag das Leben nahm, wieso keiner das bemerkte, wieso keiner ihm folgte, wann er ging, wie er aussah, als er ging, um wie viel Uhr, wieso, weshalb und hat denn keiner was bemerkt? Vielleicht fand da auch dauern Kontakt statt, den er nicht wollte. Er konnte es allen gar nicht Recht machen. Dazu hatte jeder so seine Meinung wie genau er jetzt zu trauern habe, was man so tut wenn man trauert und was man so alles nicht tut und wie man aussieht dabei und wann man da in welcher Art drüber spricht.
Ich sehe das eine Menge Sprengstoff in einem jungen Mann, der eigentlich nur seine Ruhe will. Nicht einmal in der Disko konnte er noch in der Ecke stehen in Ruhe. Er stand bestimmt sehr unter Druck.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Else hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 16:15:13
Evtl. traf er sich nur I. zuliebe mit Frauke zum Picknick.
Danach hatte er die Nase voll. Er wollte nicht mehr therapiert werden und sagte das Treffen am Dienstag ab.
Möglich, ja, so habe ich das noch gar nicht gesehen. So wie er auch I. zuliebe wohl später zum Interview mitkommt um sich da zu erklären. Ob das seine Idee war oder sie für ihn entschieden und Druck gemacht hat?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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ABC123 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 16:22:33 Wow bin ziemlich schockiert wie viele Leute hier auf einmal alle gegen Frauke schießen und Niels als kleines, unterdrücktes Opfer darstellen. Unmöglich ist das und verschlägt mir die Sprache. :o
Niemand hat das hier geschrieben. Es ist doch auch gar nicht tragisch, dass du keinen neuen Gedankengang zulassen kannst. Wichtig ist, dass ein paar andere User hier das können und man zusammen mal ne neue Version von N. durchspielt
Ich finde, man hat sich hier nun lang versteift um die Variante, dass N. großes Interesse an Frauke hatte, sie aber keines an ihm, er sexuell motiviert war und gerne ein Opfer für seine Gefälligkeiten haben wollte. Das setzt aber voraus, dass er anders nicht an sie heran gekommen wäre und da fehlt es doch vollkommen am Motiv. Frauke hatte an ihm mehr Interesse als er an ihr. N. wurde umgarnt von den Frauen, die bettelten doch förmlich danach, er möge noch ins Pub kommen. N. ist kein Mann, der einsam war, der niemanden hatte, bei Frauen nicht ankam - das ist schlicht Quatsch, auch wenn man das noch auf den nächsten 1000 Seiten hier Woche für Woche wiederholt. Er hatte Chancen bei ihr, er war nicht einsam und hätte Frauke auch einfach so "haben" können. Sie wollte ihn küssen, mit ihm tanzen, er hat sich höchstens mitschleifen und es über sich ergehen lassen. Wie ein dominanter Macker, der Frauen klarmachen will, auch wenn die gar nicht wollen, wirkt er nun einmal nicht.

Wenn man auf der Suche ist nach einem Motiv, das N. möglicherweise gehabt haben könnte, findet man da aber keines. Sex mit Frauke hätte er haben können, ein bisschen Macht über sie hatte er bereits. Sie redete dauernd über ihn, über das, was er erlebte, wollte ihn sehen, treffen, hing am Handy wegen ihm und hat gewartet und er kam dann ja doch nicht. Möglich, dass er über diesen kurzen Zeitraum Ende Mai/Anfang Juni für sie kurzzeitig der Mittelpunkt ihres Lebens darstellte, zumindest thematisch nahm er in ihren Gedanken viel viel Platz ein. Auch Frau Liebs sagte, sie habe viel über ihn und das, was ihm passierte, gesprochen.

Ich sehe ein Motiv, aber ein vollkommen anderes. Und dass Frauke das Opfer ist, bestreitet hier niemand.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MB77 »

Ich finde, das diese Stempelkartenzeiten überhaupt kein Alibi für irgendwas sind.

1.) wer sagt das sie anwesend sein müssen, während Frauke telefonieren darf? Da hätte auch Person xyz gereicht, die aufpasst

2.) wenn Frauke bereits am Tag ihres verschwindens gestorben wäre (steht sogar auf S.1 in diesem Thread), hätte ich jemanden beauftragt, der einfach kurz nach Schichtende random anruft und vorgibt Frauke zu sein. Dann wird geschaut, ob man es geschafft hätte in x min am Anrufort zu sein. Es ist zeitlich nicht möglich -> Alibi.

Ist es wirklich so einfach, sich ein Alibi zu beschaffen?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das dieser einmalige Fall weltweit, einfach so in OWL stattgefunden haben soll. Ein Mord(?)opfer darf tagelang telefonieren und wird dann 3 Monate später tot aufgefunden, inkl Klamotten vom Verschwindetag. Zumal der Inhalt der Anrufe gegen null tendiert, bis auf Insiderwissen in der ersten SMS aus Nieheim. Das war auch die einzig, authentisch wirkende Nachricht von ihr.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

MB77 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 18:04:04 Ich finde, das diese Stempelkartenzeiten überhaupt kein Alibi für irgendwas sind.

1.) wer sagt das sie anwesend sein müssen, während Frauke telefonieren darf? Da hätte auch Person xyz gereicht, die aufpasst

2.) wenn Frauke bereits am Tag ihres verschwindens gestorben wäre (steht sogar auf S.1 in diesem Thread), hätte ich jemanden beauftragt, der einfach kurz nach Schichtende random anruft und vorgibt Frauke zu sein. Dann wird geschaut, ob man es geschafft hätte in x min am Anrufort zu sein. Es ist zeitlich nicht möglich -> Alibi.

Ist es wirklich so einfach, sich ein Alibi zu beschaffen?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das dieser einmalige Fall weltweit, einfach so in OWL stattgefunden haben soll. Ein Mord(?)opfer darf tagelang telefonieren und wird dann 3 Monate später tot aufgefunden, inkl Klamotten vom Verschwindetag. Zumal der Inhalt der Anrufe gegen null tendiert, bis auf Insiderwissen in der ersten SMS aus Nieheim. Das war auch die einzig, authentisch wirkende Nachricht von ihr.
Im anderen Forum ist diese Diskussion ja tabu. Hier vielleicht nicht gerade erwünscht. Aber es gab immer wieder Foristen, die genau diese Möglichkeit als Tatgeschehen sahen.-- Ich bis vor kurzem nicht. Bis Userin Nancy/Sonne/Licht hier auftauchte und etwas wirr beschrieb, wann sie angeblich unter Drogen gesetzt wurde und gekidnappt wurde. Der genannte Termin ließ mich aufhorchen. Auch, dass sie von sich selbst sagte, dass manche sie als Täterin sahen.---Ich denke in diesem Fall in jede Richtung. Er ist bis jetzt ungeklärt.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

War Fraukes Mutter eigentlich bei den männlichen Lehrern beliebt.. so als als Schulleiterin?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Wo soll man eine Frau herbekommen, die
1. wie Frauke klingt (alle Familienmitglieder haben sie eindeutig erkannt, niemand gab je an, den Eindruck gehabt zu haben, das sei sie gar nicht),
2. mehrere solcher Anrufe tätigt und vorgibt eine andere Frau zu sein, die
3. nachweislich bereits öffentlich gesucht wurde und die
4. danach 20 Jahre dicht hält?

Mal eben ein Stimmdouble mit ausufender kriminieller Energie finden, ja, total easy.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

Else hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 16:15:13 Ich stimme dir voll und ganz zu.

N. fühlte sich bedrängt. Er hatte keinen Bock auf Frauke. Ebenso wollte er nicht betüttelt werden.

Evtl. traf er sich nur I. zuliebe mit Frauke zum Picknick.
Danach hatte er die Nase voll. Er wollte nicht mehr therapiert werden und sagte das Treffen am Dienstag ab.
Die Verabredung für den Pub gegen 23 Uhr wurde aber just am Tag des Picknicks getroffen, wenn ich mich richtig erinnere.
Versuch macht klug!
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Else »

Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 17:07:32 Stell dir zusätzlich vor, dass dir noch T.s Eltern im Nacken hängen, mit all ihren offenen Fragen, die sie so haben. Wieso ihr Sohn sich doch nun ausgerechnet an seinem Geburtstag das Leben nahm, wieso keiner das bemerkte, wieso keiner ihm folgte, wann er ging, wie er aussah, als er ging, um wie viel Uhr, wieso, weshalb und hat denn keiner was bemerkt? Vielleicht fand da auch dauern Kontakt statt, den er nicht wollte. Er konnte es allen gar nicht Recht machen. Dazu hatte jeder so seine Meinung wie genau er jetzt zu trauern habe, was man so tut wenn man trauert und was man so alles nicht tut und wie man aussieht dabei und wann man da in welcher Art drüber spricht.
Ich sehe das eine Menge Sprengstoff in einem jungen Mann, der eigentlich nur seine Ruhe will. Nicht einmal in der Disko konnte er noch in der Ecke stehen in Ruhe. Er stand bestimmt sehr unter Druck.

Ich danke dir für diesen Beitrag.

Genauso muss man es sich vorstellen. Man wird von allen Seiten bedrängt. Fragen über Fragen werden gestellt.

N. muss psychisch total fertig gewesen sein.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Else »

Nuschka hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 19:49:04 Die Verabredung für den Pub gegen 23 Uhr wurde aber just am Tag des Picknicks getroffen, wenn ich mich richtig erinnere.
Es gibt Menschen, die können sich persönlich nicht so äußern, wie sie es eigentlich wollen.

Darum wird erstmal ""Ja"" gesagt. Obwohl sie es gar nicht wollen.

Dies berichtigen sie aber dann durch Telefon, SMS, Brief, etc.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 17:33:16 Niemand hat das hier geschrieben. Es ist doch auch gar nicht tragisch, dass du keinen neuen Gedankengang zulassen kannst. Wichtig ist, dass ein paar andere User hier das können und man zusammen mal ne neue Version von N. durchspielt
Ich finde, man hat sich hier nun lang versteift um die Variante, dass N. großes Interesse an Frauke hatte, sie aber keines an ihm, er sexuell motiviert war und gerne ein Opfer für seine Gefälligkeiten haben wollte. Das setzt aber voraus, dass er anders nicht an sie heran gekommen wäre und da fehlt es doch vollkommen am Motiv. Frauke hatte an ihm mehr Interesse als er an ihr. N. wurde umgarnt von den Frauen, die bettelten doch förmlich danach, er möge noch ins Pub kommen. N. ist kein Mann, der einsam war, der niemanden hatte, bei Frauen nicht ankam - das ist schlicht Quatsch, auch wenn man das noch auf den nächsten 1000 Seiten hier Woche für Woche wiederholt. Er hatte Chancen bei ihr, er war nicht einsam und hätte Frauke auch einfach so "haben" können. Sie wollte ihn küssen, mit ihm tanzen, er hat sich höchstens mitschleifen und es über sich ergehen lassen. Wie ein dominanter Macker, der Frauen klarmachen will, auch wenn die gar nicht wollen, wirkt er nun einmal nicht.

Wenn man auf der Suche ist nach einem Motiv, das N. möglicherweise gehabt haben könnte, findet man da aber keines. Sex mit Frauke hätte er haben können, ein bisschen Macht über sie hatte er bereits. Sie redete dauernd über ihn, über das, was er erlebte, wollte ihn sehen, treffen, hing am Handy wegen ihm und hat gewartet und er kam dann ja doch nicht. Möglich, dass er über diesen kurzen Zeitraum Ende Mai/Anfang Juni für sie kurzzeitig der Mittelpunkt ihres Lebens darstellte, zumindest thematisch nahm er in ihren Gedanken viel viel Platz ein. Auch Frau Liebs sagte, sie habe viel über ihn und das, was ihm passierte, gesprochen.

Ich sehe ein Motiv, aber ein vollkommen anderes. Und dass Frauke das Opfer ist, bestreitet hier niemand.
Also was ist denn hier los??? Stell dir vor du lernst einen Kumpel deiner Freundin kennen und da ist gerade ne Tragödie passiert, natürlich redet man darüber. Das ist doch normal und nennt man Empathie.

N. hätte sich jederzeit 1-2 oder auch 3 Wochen krankschreiben lassen können und hätte Ruhe haben können, Zuhause im Zimmer. Er war jedes Wochenende unterwegs, hat viele Unternehmungen gemacht. Klar, auch um sich abzulenken aber hätte er eine Auszeit gebraucht was absolut normal wäre als bester Freund so jung einen geliebten Menschen zu verlieren, wäre das möglich und in meinen Augen auch richtig gewesen.

Jetzt wurde N. aus deiner Sicht sogar umgarnt von Frauen und er war ja so ein dominanter Macho der sich jede hätte klären können????

Ich hoffe keiner aus Fraukes Bekannten oder Freundeskreis liest hier mit, denn das ist hier gerade absolut unterste Schublade!!!
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

Else hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:15:04 Es gibt Menschen, die können sich persönlich nicht so äußern, wie sie es eigentlich wollen.

Darum wird erstmal ""Ja"" gesagt. Obwohl sie es gar nicht wollen.

Dies berichtigen sie aber dann durch Telefon, SMS, Brief, etc.
Ok, das stimmt. Hatte ich nicht berücksichtigt.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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ABC123 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:37:08 Also was ist denn hier los??? Stell dir vor du lernst einen Kumpel deiner Freundin kennen und da ist gerade ne Tragödie passiert, natürlich redet man darüber. Das ist doch normal und nennt man Empathie.

N. hätte sich jederzeit 1-2 oder auch 3 Wochen krankschreiben lassen können und hätte Ruhe haben können, Zuhause im Zimmer. Er war jedes Wochenende unterwegs, hat viele Unternehmungen gemacht. Klar, auch um sich abzulenken aber hätte er eine Auszeit gebraucht was absolut normal wäre als bester Freund so jung einen geliebten Menschen zu verlieren, wäre das möglich und in meinen Augen auch richtig gewesen.
Genau das meine ich. DU sagst N. wie er zu trauern hat, wie lange er zu Hause bleibt, wie er sich da in seinem Zimmer zu fühlen hat, wie man "richtig" traurig ist und wie man falsch traurig ist.
Du hast leider überhaupt nicht verstanden, dass ich genau diesen Druck gemeint habe. Du sagst anderen Menschen von oben herab, wie sie sich nach dem Tod eines geliebten Menschen zu verhalten haben, denn DU und nur DU weißt, wie es richtig ist.
Hast du auch eine Anleitung, wie die Eltern von T. und die Familie von Frauke richtig zu trauern haben? Wie lange müssten die sich krank schreiben lassen, damit sie deiner Ansicht nach richtig getrauert haben? Wann darf man wieder lachen? Und muss man ab dann leise lachen? Ab wann darf man laut Musik hören? Ab wann wieder arbeiten? Wie viel Tränen darf man maximal vergießen und wie viele muss man mindestens vergießen, dass es angemessene Trauer ist?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:53:00 Genau das meine ich. DU sagst N. wie er zu trauern hat, wie lange er zu Hause bleibt, wie er sich da in seinem Zimmer zu fühlen hat, wie man "richtig" traurig ist und wie man falsch traurig ist.
Du hast leider überhaupt nicht verstanden, dass ich genau diesen Druck gemeint habe. Du sagst anderen Menschen von oben herab, wie sie sich nach dem Tod eines geliebten Menschen zu verhalten haben, denn DU und nur DU weißt, wie es richtig ist.
Du trollst doch nur. Vor einer Woche hast du noch gefragt wie lange sich N. und F. kannten und hast selber überlegt ob er vielleicht doch in sie verliebt war.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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ABC123 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:55:36 Du trollst doch nur.
Du bist wütend, weil N. nicht richtig lange traurig war und zu Hause geblieben ist. Könnten andere Menschen ähnliche Gefühle wie du gehabt haben und ihm schaden wollen?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:58:02 Du bist wütend, weil N. nicht richtig lange traurig war und zu Hause geblieben ist. Könnten andere Menschen ähnliche Gefühle wie du gehabt haben und ihm schaden wollen?
Wenn man sich deine Kommentare alle anguckt sieht man, dass du dich null mit diesem sehr traurigen Fall auseinander gesetzt hast und mich zu provozieren mit deinen komischen Kommentaren schaffst du nicht. Aber den Charakter eines Mordopfers so durch den Dreck zu ziehen, finde ich ekelhaft.
gastmann

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Stern/RTL Doku: "Der neue Bekannte"
(ab. Min 14:30)
...Isa zog zwei Briefchen aus der Tasche, die Frauke ihr zugesteckt hatte...
Die Vereinbarung zum gemeinsamen Treffen im Pub, wurde dem Schreiben nach, auf Initiative von Frauke getroffen. N u. A wollten demnach gegen 23:00 Uhr im Pub erscheinen.
Wann hatte F ihr diese Briefchen zugesteckt, und warum hat Frauke es ihr nicht einfach in der Pflegeschule direkt gesagt?
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 17:33:16 Niemand hat das hier geschrieben. Es ist doch auch gar nicht tragisch, dass du keinen neuen Gedankengang zulassen kannst. Wichtig ist, dass ein paar andere User hier das können und man zusammen mal ne neue Version von N. durchspielt
Ich finde, man hat sich hier nun lang versteift um die Variante, dass N. großes Interesse an Frauke hatte, sie aber keines an ihm, er sexuell motiviert war und gerne ein Opfer für seine Gefälligkeiten haben wollte. Das setzt aber voraus, dass er anders nicht an sie heran gekommen wäre und da fehlt es doch vollkommen am Motiv. Frauke hatte an ihm mehr Interesse als er an ihr. N. wurde umgarnt von den Frauen, die bettelten doch förmlich danach, er möge noch ins Pub kommen. N. ist kein Mann, der einsam war, der niemanden hatte, bei Frauen nicht ankam - das ist schlicht Quatsch, auch wenn man das noch auf den nächsten 1000 Seiten hier Woche für Woche wiederholt. Er hatte Chancen bei ihr, er war nicht einsam und hätte Frauke auch einfach so "haben" können. Sie wollte ihn küssen, mit ihm tanzen, er hat sich höchstens mitschleifen und es über sich ergehen lassen. Wie ein dominanter Macker, der Frauen klarmachen will, auch wenn die gar nicht wollen, wirkt er nun einmal nicht.

Wenn man auf der Suche ist nach einem Motiv, das N. möglicherweise gehabt haben könnte, findet man da aber keines. Sex mit Frauke hätte er haben können, ein bisschen Macht über sie hatte er bereits. Sie redete dauernd über ihn, über das, was er erlebte, wollte ihn sehen, treffen, hing am Handy wegen ihm und hat gewartet und er kam dann ja doch nicht. Möglich, dass er über diesen kurzen Zeitraum Ende Mai/Anfang Juni für sie kurzzeitig der Mittelpunkt ihres Lebens darstellte, zumindest thematisch nahm er in ihren Gedanken viel viel Platz ein. Auch Frau Liebs sagte, sie habe viel über ihn und das, was ihm passierte, gesprochen.

Ich sehe ein Motiv, aber ein vollkommen anderes. Und dass Frauke das Opfer ist, bestreitet hier niemand.
Mal bitte mit narzisstischen Charaktären/Eigenschaften auseinandersetzen. Es gibt Typen (Frau wie Mann), die exakt genau das möchten: Bewunderung; umgarnt werden; Und dann letztlich zB eine Verabredung absagen, damit der/die Gegenüber sich unterwirft und “bettelt” (…). Das ist für Narzissten innerlich das Größte. Machtausübung auf höchstem Niveau. Und wenn das eigentlich erwartete Ergebnis (zB das erneute, dringende Erbeten doch noch zur Verabredung zu kommen) nicht erzielt wird, dann erzürnt ein Narzisst innerlich vor Wut. Oft hat er sich dann nicht mehr im Griff.

Das heisst im Umkehrschluss nicht, das N. so drauf ist. Aber deine Theorie ist viel zu simpel. Entscheidend ist immer das Individuum - das menschliche Wesen/der Charakter.

Und hier können wir allesamt wenig ablesen, daher auch nichts ausschließen.
Trelleborg

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trelleborg »

Eine Youtuberin hat mal eine interessante These aufgestellt , undzwar ging es in einem der Telefonate darum, dass Chris ja äußert er sei traurig gewesen, dass Frauke sich nicht gemeldet habe.
Hierauf antwortet Frauke " ich weiß"
Woher WEIß sie es denn ?
War es nur eine floskel ?
Ist es nicht wortwörtlich wiedergeben, da es sich ja um ein Gedächtnisprotokoll handelt ?
Auf jeden Fall geht die Youtuberin davon aus, dass der Täter mitbekommen haben muss wie es Chris geht, vielleicht über direkten Kontakt oder Kontakt über Dritte.
Sie geht davon aus , würde Chris nochmal die Woche der Anrufe überdenken und sich zurückerinnern, mit wem er da Kontakt hatte ( auch über Dritte) würde man auf den Täter stoßen.
Was denkt ihr darüber ?
ABC123
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Registriert: Samstag, 31. Januar 2026, 16:32:54
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ABC123 »

Trelleborg hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:08:53 Eine Youtuberin hat mal eine interessante These aufgestellt , undzwar ging es in einem der Telefonate darum, dass Chris ja äußert er sei traurig gewesen, dass Frauke sich nicht gemeldet habe.
Hierauf antwortet Frauke " ich weiß"
Woher WEIß sie es denn ?
War es nur eine floskel ?
Ist es nicht wortwörtlich wiedergeben, da es sich ja um ein Gedächtnisprotokoll handelt ?
Auf jeden Fall geht die Youtuberin davon aus, dass der Täter mitbekommen haben muss wie es Chris geht, vielleicht über direkten Kontakt oder Kontakt über Dritte.
Sie geht davon aus , würde Chris nochmal die Woche der Anrufe überdenken und sich zurückerinnern, mit wem er da Kontakt hatte ( auch über Dritte) würde man auf den Täter stoßen.
Was denkt ihr darüber ?
Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Auch als C. sie gefragt hat ob sie wegen nem Typen weg ist und sie geantwortet hat: Du weißt doch dass ich nicht wegen nem Typen eine Woche wegbleibe.

Ich bin der Meinung, das habe ich heute auch schon erwähnt, dass ihre letzte SMS abgeschickt wurde weil sie wahrscheinlich mehrmals versucht hat ihr Handy wieder anzuschalten um Chris bescheid zu geben dass sie länger wegbleibt. Wäre sie bei einem ihr bekannten Freund von Chris irgendwo mitgefahren, hätte sie ihm doch gesagt, er soll bitte Chris schreiben oder sogar kurz anrufen dass sie noch unterwegs ist, da ihr Handy tot ist. Er kann natürlich behauptet haben, Chris bescheid gegeben zu haben ohne es getan zu haben.

Wenn man sich beide Aussagen anguckt, ich weiß du warst traurig und du weißt doch ich bleibe nicht wegen irgendeinem Typen weg, ja. Auch da kann man nur spekulieren da, wie du richtig gesagt hast, alles nur Gedächnisprotokolle sind und was tatsächlich gesagt wurde niemand von uns weiß.

Das letzte Telefonat hat ca 5 Minuten gedauert. Niemand könnte danach, vor allem wenn der Adrenalin Spiegel so hoch ist, sich an jedes Wort erinnern, das macht jetzt im Nachhinein alles natürlich nicht einfacher.
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