MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
ABC123
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ABC123 »

Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 17:33:16 Niemand hat das hier geschrieben. Es ist doch auch gar nicht tragisch, dass du keinen neuen Gedankengang zulassen kannst. Wichtig ist, dass ein paar andere User hier das können und man zusammen mal ne neue Version von N. durchspielt
Ich finde, man hat sich hier nun lang versteift um die Variante, dass N. großes Interesse an Frauke hatte, sie aber keines an ihm, er sexuell motiviert war und gerne ein Opfer für seine Gefälligkeiten haben wollte. Das setzt aber voraus, dass er anders nicht an sie heran gekommen wäre und da fehlt es doch vollkommen am Motiv. Frauke hatte an ihm mehr Interesse als er an ihr. N. wurde umgarnt von den Frauen, die bettelten doch förmlich danach, er möge noch ins Pub kommen. N. ist kein Mann, der einsam war, der niemanden hatte, bei Frauen nicht ankam - das ist schlicht Quatsch, auch wenn man das noch auf den nächsten 1000 Seiten hier Woche für Woche wiederholt. Er hatte Chancen bei ihr, er war nicht einsam und hätte Frauke auch einfach so "haben" können. Sie wollte ihn küssen, mit ihm tanzen, er hat sich höchstens mitschleifen und es über sich ergehen lassen. Wie ein dominanter Macker, der Frauen klarmachen will, auch wenn die gar nicht wollen, wirkt er nun einmal nicht.

Wenn man auf der Suche ist nach einem Motiv, das N. möglicherweise gehabt haben könnte, findet man da aber keines. Sex mit Frauke hätte er haben können, ein bisschen Macht über sie hatte er bereits. Sie redete dauernd über ihn, über das, was er erlebte, wollte ihn sehen, treffen, hing am Handy wegen ihm und hat gewartet und er kam dann ja doch nicht. Möglich, dass er über diesen kurzen Zeitraum Ende Mai/Anfang Juni für sie kurzzeitig der Mittelpunkt ihres Lebens darstellte, zumindest thematisch nahm er in ihren Gedanken viel viel Platz ein. Auch Frau Liebs sagte, sie habe viel über ihn und das, was ihm passierte, gesprochen.

Ich sehe ein Motiv, aber ein vollkommen anderes. Und dass Frauke das Opfer ist, bestreitet hier niemand.
Also was ist denn hier los??? Stell dir vor du lernst einen Kumpel deiner Freundin kennen und da ist gerade ne Tragödie passiert, natürlich redet man darüber. Das ist doch normal und nennt man Empathie.

N. hätte sich jederzeit 1-2 oder auch 3 Wochen krankschreiben lassen können und hätte Ruhe haben können, Zuhause im Zimmer. Er war jedes Wochenende unterwegs, hat viele Unternehmungen gemacht. Klar, auch um sich abzulenken aber hätte er eine Auszeit gebraucht was absolut normal wäre als bester Freund so jung einen geliebten Menschen zu verlieren, wäre das möglich und in meinen Augen auch richtig gewesen.

Jetzt wurde N. aus deiner Sicht sogar umgarnt von Frauen und er war ja so ein dominanter Macho der sich jede hätte klären können????

Ich hoffe keiner aus Fraukes Bekannten oder Freundeskreis liest hier mit, denn das ist hier gerade absolut unterste Schublade!!!
Nuschka
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

Else hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:15:04 Es gibt Menschen, die können sich persönlich nicht so äußern, wie sie es eigentlich wollen.

Darum wird erstmal ""Ja"" gesagt. Obwohl sie es gar nicht wollen.

Dies berichtigen sie aber dann durch Telefon, SMS, Brief, etc.
Ok, das stimmt. Hatte ich nicht berücksichtigt.
Versuch macht klug!
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

ABC123 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:37:08 Also was ist denn hier los??? Stell dir vor du lernst einen Kumpel deiner Freundin kennen und da ist gerade ne Tragödie passiert, natürlich redet man darüber. Das ist doch normal und nennt man Empathie.

N. hätte sich jederzeit 1-2 oder auch 3 Wochen krankschreiben lassen können und hätte Ruhe haben können, Zuhause im Zimmer. Er war jedes Wochenende unterwegs, hat viele Unternehmungen gemacht. Klar, auch um sich abzulenken aber hätte er eine Auszeit gebraucht was absolut normal wäre als bester Freund so jung einen geliebten Menschen zu verlieren, wäre das möglich und in meinen Augen auch richtig gewesen.
Genau das meine ich. DU sagst N. wie er zu trauern hat, wie lange er zu Hause bleibt, wie er sich da in seinem Zimmer zu fühlen hat, wie man "richtig" traurig ist und wie man falsch traurig ist.
Du hast leider überhaupt nicht verstanden, dass ich genau diesen Druck gemeint habe. Du sagst anderen Menschen von oben herab, wie sie sich nach dem Tod eines geliebten Menschen zu verhalten haben, denn DU und nur DU weißt, wie es richtig ist.
Hast du auch eine Anleitung, wie die Eltern von T. und die Familie von Frauke richtig zu trauern haben? Wie lange müssten die sich krank schreiben lassen, damit sie deiner Ansicht nach richtig getrauert haben? Wann darf man wieder lachen? Und muss man ab dann leise lachen? Ab wann darf man laut Musik hören? Ab wann wieder arbeiten? Wie viel Tränen darf man maximal vergießen und wie viele muss man mindestens vergießen, dass es angemessene Trauer ist?
ABC123
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ABC123 »

Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:53:00 Genau das meine ich. DU sagst N. wie er zu trauern hat, wie lange er zu Hause bleibt, wie er sich da in seinem Zimmer zu fühlen hat, wie man "richtig" traurig ist und wie man falsch traurig ist.
Du hast leider überhaupt nicht verstanden, dass ich genau diesen Druck gemeint habe. Du sagst anderen Menschen von oben herab, wie sie sich nach dem Tod eines geliebten Menschen zu verhalten haben, denn DU und nur DU weißt, wie es richtig ist.
Du trollst doch nur. Vor einer Woche hast du noch gefragt wie lange sich N. und F. kannten und hast selber überlegt ob er vielleicht doch in sie verliebt war.
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

ABC123 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:55:36 Du trollst doch nur.
Du bist wütend, weil N. nicht richtig lange traurig war und zu Hause geblieben ist. Könnten andere Menschen ähnliche Gefühle wie du gehabt haben und ihm schaden wollen?
ABC123
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ABC123 »

Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:58:02 Du bist wütend, weil N. nicht richtig lange traurig war und zu Hause geblieben ist. Könnten andere Menschen ähnliche Gefühle wie du gehabt haben und ihm schaden wollen?
Wenn man sich deine Kommentare alle anguckt sieht man, dass du dich null mit diesem sehr traurigen Fall auseinander gesetzt hast und mich zu provozieren mit deinen komischen Kommentaren schaffst du nicht. Aber den Charakter eines Mordopfers so durch den Dreck zu ziehen, finde ich ekelhaft.
gastmann

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastmann »

Stern/RTL Doku: "Der neue Bekannte"
(ab. Min 14:30)
...Isa zog zwei Briefchen aus der Tasche, die Frauke ihr zugesteckt hatte...
Die Vereinbarung zum gemeinsamen Treffen im Pub, wurde dem Schreiben nach, auf Initiative von Frauke getroffen. N u. A wollten demnach gegen 23:00 Uhr im Pub erscheinen.
Wann hatte F ihr diese Briefchen zugesteckt, und warum hat Frauke es ihr nicht einfach in der Pflegeschule direkt gesagt?
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Zebra hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 17:33:16 Niemand hat das hier geschrieben. Es ist doch auch gar nicht tragisch, dass du keinen neuen Gedankengang zulassen kannst. Wichtig ist, dass ein paar andere User hier das können und man zusammen mal ne neue Version von N. durchspielt
Ich finde, man hat sich hier nun lang versteift um die Variante, dass N. großes Interesse an Frauke hatte, sie aber keines an ihm, er sexuell motiviert war und gerne ein Opfer für seine Gefälligkeiten haben wollte. Das setzt aber voraus, dass er anders nicht an sie heran gekommen wäre und da fehlt es doch vollkommen am Motiv. Frauke hatte an ihm mehr Interesse als er an ihr. N. wurde umgarnt von den Frauen, die bettelten doch förmlich danach, er möge noch ins Pub kommen. N. ist kein Mann, der einsam war, der niemanden hatte, bei Frauen nicht ankam - das ist schlicht Quatsch, auch wenn man das noch auf den nächsten 1000 Seiten hier Woche für Woche wiederholt. Er hatte Chancen bei ihr, er war nicht einsam und hätte Frauke auch einfach so "haben" können. Sie wollte ihn küssen, mit ihm tanzen, er hat sich höchstens mitschleifen und es über sich ergehen lassen. Wie ein dominanter Macker, der Frauen klarmachen will, auch wenn die gar nicht wollen, wirkt er nun einmal nicht.

Wenn man auf der Suche ist nach einem Motiv, das N. möglicherweise gehabt haben könnte, findet man da aber keines. Sex mit Frauke hätte er haben können, ein bisschen Macht über sie hatte er bereits. Sie redete dauernd über ihn, über das, was er erlebte, wollte ihn sehen, treffen, hing am Handy wegen ihm und hat gewartet und er kam dann ja doch nicht. Möglich, dass er über diesen kurzen Zeitraum Ende Mai/Anfang Juni für sie kurzzeitig der Mittelpunkt ihres Lebens darstellte, zumindest thematisch nahm er in ihren Gedanken viel viel Platz ein. Auch Frau Liebs sagte, sie habe viel über ihn und das, was ihm passierte, gesprochen.

Ich sehe ein Motiv, aber ein vollkommen anderes. Und dass Frauke das Opfer ist, bestreitet hier niemand.
Mal bitte mit narzisstischen Charaktären/Eigenschaften auseinandersetzen. Es gibt Typen (Frau wie Mann), die exakt genau das möchten: Bewunderung; umgarnt werden; Und dann letztlich zB eine Verabredung absagen, damit der/die Gegenüber sich unterwirft und “bettelt” (…). Das ist für Narzissten innerlich das Größte. Machtausübung auf höchstem Niveau. Und wenn das eigentlich erwartete Ergebnis (zB das erneute, dringende Erbeten doch noch zur Verabredung zu kommen) nicht erzielt wird, dann erzürnt ein Narzisst innerlich vor Wut. Oft hat er sich dann nicht mehr im Griff.

Das heisst im Umkehrschluss nicht, das N. so drauf ist. Aber deine Theorie ist viel zu simpel. Entscheidend ist immer das Individuum - das menschliche Wesen/der Charakter.

Und hier können wir allesamt wenig ablesen, daher auch nichts ausschließen.
Trelleborg

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trelleborg »

Eine Youtuberin hat mal eine interessante These aufgestellt , undzwar ging es in einem der Telefonate darum, dass Chris ja äußert er sei traurig gewesen, dass Frauke sich nicht gemeldet habe.
Hierauf antwortet Frauke " ich weiß"
Woher WEIß sie es denn ?
War es nur eine floskel ?
Ist es nicht wortwörtlich wiedergeben, da es sich ja um ein Gedächtnisprotokoll handelt ?
Auf jeden Fall geht die Youtuberin davon aus, dass der Täter mitbekommen haben muss wie es Chris geht, vielleicht über direkten Kontakt oder Kontakt über Dritte.
Sie geht davon aus , würde Chris nochmal die Woche der Anrufe überdenken und sich zurückerinnern, mit wem er da Kontakt hatte ( auch über Dritte) würde man auf den Täter stoßen.
Was denkt ihr darüber ?
ABC123
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ABC123 »

Trelleborg hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:08:53 Eine Youtuberin hat mal eine interessante These aufgestellt , undzwar ging es in einem der Telefonate darum, dass Chris ja äußert er sei traurig gewesen, dass Frauke sich nicht gemeldet habe.
Hierauf antwortet Frauke " ich weiß"
Woher WEIß sie es denn ?
War es nur eine floskel ?
Ist es nicht wortwörtlich wiedergeben, da es sich ja um ein Gedächtnisprotokoll handelt ?
Auf jeden Fall geht die Youtuberin davon aus, dass der Täter mitbekommen haben muss wie es Chris geht, vielleicht über direkten Kontakt oder Kontakt über Dritte.
Sie geht davon aus , würde Chris nochmal die Woche der Anrufe überdenken und sich zurückerinnern, mit wem er da Kontakt hatte ( auch über Dritte) würde man auf den Täter stoßen.
Was denkt ihr darüber ?
Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Auch als C. sie gefragt hat ob sie wegen nem Typen weg ist und sie geantwortet hat: Du weißt doch dass ich nicht wegen nem Typen eine Woche wegbleibe.

Ich bin der Meinung, das habe ich heute auch schon erwähnt, dass ihre letzte SMS abgeschickt wurde weil sie wahrscheinlich mehrmals versucht hat ihr Handy wieder anzuschalten um Chris bescheid zu geben dass sie länger wegbleibt. Wäre sie bei einem ihr bekannten Freund von Chris irgendwo mitgefahren, hätte sie ihm doch gesagt, er soll bitte Chris schreiben oder sogar kurz anrufen dass sie noch unterwegs ist, da ihr Handy tot ist. Er kann natürlich behauptet haben, Chris bescheid gegeben zu haben ohne es getan zu haben.

Wenn man sich beide Aussagen anguckt, ich weiß du warst traurig und du weißt doch ich bleibe nicht wegen irgendeinem Typen weg, ja. Auch da kann man nur spekulieren da, wie du richtig gesagt hast, alles nur Gedächnisprotokolle sind und was tatsächlich gesagt wurde niemand von uns weiß.

Das letzte Telefonat hat ca 5 Minuten gedauert. Niemand könnte danach, vor allem wenn der Adrenalin Spiegel so hoch ist, sich an jedes Wort erinnern, das macht jetzt im Nachhinein alles natürlich nicht einfacher.
ABC123
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ABC123 »

gastmann hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:02:39 Stern/RTL Doku: "Der neue Bekannte"
(ab. Min 14:30)
...Isa zog zwei Briefchen aus der Tasche, die Frauke ihr zugesteckt hatte...
Die Vereinbarung zum gemeinsamen Treffen im Pub, wurde dem Schreiben nach, auf Initiative von Frauke getroffen. N u. A wollten demnach gegen 23:00 Uhr im Pub erscheinen.
Wann hatte F ihr diese Briefchen zugesteckt, und warum hat Frauke es ihr nicht einfach in der Pflegeschule direkt gesagt?
Weil man sich auch wenn man nebeneinander, in diesem Fall saßen sie sich ich glaube gegenüber, früher oft Zettelchen geschrieben hat. Meine beste Freundin und ich haben uns ganz egal wo und wie weit entfernt wir saßen immer Zettel während der Klasse zukommen lassen. Wie gesagt, auch wenn wir nebeneinander saßen damit man kein Ärger bekommt weil man während des Unterrichts nur am tuscheln/reden ist, wurden dann briefchen hin und hergeschickt
Gast7777

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast7777 »

Ich glaube nicht, dass N und sein Kollege was damit zu tun haben.
Viel interessanter finde ich, dass sie am gleichen Tag gefragt hat wo denn Nieheim ist und spät Nachts auf einmal ne Nachricht von dort kommt.
Ganz zufällig.
Interessant wäre, wann hat sie diesen Schrauber denn kennengelernt und wo? Das weiß anscheinend niemand?
Beim feiern, durch Bekannte oder durchs Internet?
Vielleicht hat er selbst gar nix damit zu tun, aber als sie sich kennengelernt haben waren evtl Freunde von ihm dabei, und einer von denen hat ein Auge auf Frauke geworfen.
Finde es auf jeden Fall sehr seltsam, zufällig an dem Abend als sie nach dem Ort fragt ist sie später auch dort.
Oder gab es auf der Arbeit, Schule jemanden der ihr den weiterempfohlen hat? Hat derjenige evtl was damit zu tun...
Der Schrauber kann ja auch ganz unschuldig sein und derjenige wollte sie damit nur locken und neugierig machen.
Gast TS

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast TS »

Hallo,
lese hier meistens nur still und hoch interessiert mit. In den letzten Wochen und Monaten schien die Diskussion doch etwas abzudriften mit Tätern und möglichen Tatmotiven, die aus meiner Sicht arg konstruiert sind. Das ein völlig unbekannter Täter einen Menschen inmitten einer nach dem Fußballspiel noch mit Menschen prall gefüllten Stadt abgreifen und entführen kann, ist möglich, aber aus Sicht des Täters doch viel zu gefährlich. Da würde man eher an ein mögliches Geschehen im Wald oder wie bei Sonja Engelbrecht an einen deutlich späteren Zeitpunkt denken. Natürlich gab es auf ihrem Heimweg relativ dunkle Straßen und ruhige Zonen, aber wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Ich habe mich oft gefragt, wo ein Täter, der weiß, daß Frauke müde war und nach Hause gehen wollte, auf sie warten würde. Ich würde nahe bei ihrer Wohnung warten und sie damit überraschen. Damit gewinne ich auch Zeit, wenn ich eine etwas längere Anfahrt habe und sie ja zu Fuß unterwegs ist. Dort gab's höchstwahrscheinlich auch kein Parkplatzproblem. Natürlich, der Schlüssel. Wenn man vorgibt, nur kurz für ein Gespräch oder einen kleinen Snack ums Eck zu fahren, wär's egal, da ihr Mitbewohner eh lange wach bleiben und lernen wollte. Wenn Frauke beispielsweise zu einem Bekannten ins Auto stieg, mit dem sie vielleicht vorher bereits gefahren ist, dann wären mögliche DNA-Spuren nur eingeschränkt verwertbar, da durch Kontakt erklärbar. Vor der Wohnung könnte man jedoch gesehen worden sein, daher die Anrufe. Aber: die Anrufe machen bei einem bekannten Täter spätestens mit dem letzten Anruf keinen Sinn bzw. besser ausgedrückt, im Angesicht des Todes hätte sie den Namen doch gesagt/herausgeschrien und der Täter wäre erwischt worden. Ich glaube bei einem Täter aus Fraukes engstem Freundes- und Bekanntenkreis, müsste Frauke noch in der Nacht des Verschwindens ums Leben gekommen sein. Alles andere macht für mich keinen Sinn. Mit dem ersten Anruf hätte man dann gleich gesehen, ob der Angerufene fragt, wer denn anrufe oder ob er scheinbar nichts merkt. Aber da ja zu hundert Prozent sicher ist, daß Frauke selbst anrief, scheidet der neue Bekannte für mich als Täter aus. Hier wäre nur ein Mitwisser denkbar, der vorgibt, dass er geschickt wurde, um sie zu holen und zu überraschen, damit man ungestört ist und beispielsweise die anderen aus dem Pub nicht auf die Idee kommen, Frauke und ihr Date noch zu begleiten.
Gast7469

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast7469 »

Vielleicht sollte man akzeptieren, dass N und der ominöse Schrauber mit der Tat nichts zu tun haben. Zumindest was die beiden angeht, wird man ausgiebig ermittelt haben, weil ich unterstelle mal, die beiden waren die, wo man dachte: hier passt alles. Und wenn man bei jemanden von einer Täterschaft überzeugt ist, legt man sich auch dementsprechend ins Zeug, ihn zu überführen. Aber letztlich passte es dann doch nicht, N wurde ausgeschlossen und auch die Spur Richtung Schrauber ist kalt. Ich glaube auch nicht, dass Frauke den Schrauber persönlich kennengelernt hat. Sonst hätte sie ihn ja auch direkt im Gespräch fragen können, wo Nieheim liegt. Irgendjemand wird ihr wohl von einem Schrauber in Nieheim erzählt haben.
N (in Kombination mit seinem Kumpel A) ist für mich als Täter sowieso unlogisch. Wenn man annimmt, beide hätten Frauke am Pub abgepasst, sie stieg ein und etwas lief aus dem Ruder und beide brachten Frauke zur Tatverdeckung um und gaben sich für den Abend gegenseitig ein Alibi - dann würde ich sagen - gut möglich.
Aber warum sollten sie sich 1 Woche lang gegenseitig Alibis verschaffen und aufwendig ihre Arbeitszeiten manipulieren, nur um Frauke 1 Woche lang irgendwo aus Paderborn anrufen zu lassen? Wozu? Um von Nieheim und Umgebung abzulenken?
Oder um Frauke einen Denkzettel zu verpassen? Für eine solche Aktion braucht es schon eine Menge Motivation, Antrieb und vor allem kriminelle Energie. Beide kommen mir in den Interviews von der Persönlichkeit her eher gleichgültig, passiv, lahm und ohne großen Antrieb vor. Beide haben auch keine kriminelle Vergangenheit, was wahrscheinlich wäre, wenn sie tatsächlich mit einer so hohen kriminelle Energie ausgestattet wären.
Für mich sind beide raus.
Die Zufälle um N sind auffällig, aber ich glaube, dass liegt eher daran, weil der Täter jemand war, der mit N ein paar Gemeinsamkeiten hatte.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

ABC123 hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:34:57 Sorry aber du redest von Belästigung und nervigen Nachrichten und wie furchtbar I. und F. N. gegenüber waren. Das man jemanden noch überreden möchte irgendwo hinzukommen ist also so extrem schlimm und übergriffig? Wurdest du nie mal versucht umzustimmen noch irgendwo aufzutauchen? Für mich ist das absolut normal. Und ab und zu lässt man sich ja doch noch umstimmen obwohl man vorher abgesagt hat. Das ist auch die garantiert schonmal passiert.
Eigentlich spielt das doch gar keinen Walzer. N. ging mit feiern, er traf sich mit Freunden und er ging zur Arbeit. Vllt war er jemand, der Ablenkung als Strategie zum Verdrängen oder zur Bewältigung benutzte. Vllt war er genervt, mag sein, vllt war er es auch nicht, auch das kann sein. Was ich jedoch alles in allem bemerkenswert finde ist, dass N. sich in einem tiefen Loch befunden haben soll und alle machten sich Sorgen, ob er es da jemals wieder raus schafft. Klingt ein bisschen überzogen dafür, dass T. erst ca. 2 Wochen tot war und N. sich offenbar nicht komplett zurückzog weil er vorher genannten Aktivitäten ja eben mitmachte. Also, warum wird hier eine Geschichte erzählt, die klingt als ob N. kein Anrecht mehr auf Trauer gehabt habe, als ob seine Trauer lang andauernd oder ungewöhnlich gewesen sei????
Nach maximal 2 (!!!!!!) Wochen....
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

caro hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 22:33:57 Und A. kannte dort ausser N. niemanden (glaube ich)
Das weiss man nicht, denn kurz vorher hatte N. ja seinen Geburtstag gefeiert. Vllt war A. auch eingeladen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Nesrin hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 22:35:47 Wann die Befragungen (mehrere) von A. waren weiß ich nicht.
Das muss irgendwann in dem Zeitraum Juli, August gewesen sein.
Es stimmt, es war zunächst ein Vermisstenfall.
Aber auch da ermittelte die Polizei ja schon.
Und spätestens im Oktober müsste A. ja gewusst haben, dass er einen Täter, evtl. Mörder deckt mit einem falschen Alibi.
Nicht unbedingt. N. könnte A. auch gebeten haben sein Alibi für den Abend zu sein, da er total down war. Nichts unternehmen wollte, außer vllt Mal wieder zum Friedhof zu fahren. Dann verschwindet Frauke und A. hat nicht nur dem Freundeskreis gegenüber gesagt er sei mit N. snookern, sondern wusste eben auch, dass N. bei einem Alleingang zum Friedhof kein Alibi mehr hätte. Diese Kombination aus vorher den Freundeskreis anlügen, um N. Luft zu verschaffen und dann eben kein Alibi zum Zeitpunkt von Fraukes Verschwinden zu haben, könnte A. dazu bewegt haben bei dieser Version zu bleiben. Das setzt natürlich voraus, dass A. tatsächlich damals an die Unschuld von N. glaubte. Sogar fest überzeugt davon war und ihn beschützen wollte als der ältere Part in der Freundschaft.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Nesrin hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 16:11:55 Ich weiß auch nicht, warum mich das N.-Thema so triggert.
Ein Trigger ist ein Reiz der bei einem Menschen bestimmte Erinnerungen an ein Trauma auslöst.

Also entweder benutzt du den Begriff falsch oder du bist emotional involviert, so wie Isabella. 8-)
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gasto »

Mir ist zur Auffindesituation von Frauke noch was eingefallen.Mal angenommen der TV hat sie getragen weils sicher schneller geht und nicht gezogen -dann im Normalfall ja so dass der Kopf auf der stärkeren Hand bzw Schreibhand abliegt.Macht man fast immer automatisch. Nach den angeordneten Teilen bzw Ausrichtung anhand der Fotos..Schädel rechts,Mitte Torso, Füsse Strassenseitig könnte dieser Rechtshänder sein?
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 07. Februar 2026, 08:57:23 Eigentlich spielt das doch gar keinen Walzer. N. ging mit feiern, er traf sich mit Freunden und er ging zur Arbeit. Vllt war er jemand, der Ablenkung als Strategie zum Verdrängen oder zur Bewältigung benutzte. Vllt war er genervt, mag sein, vllt war er es auch nicht, auch das kann sein. Was ich jedoch alles in allem bemerkenswert finde ist, dass N. sich in einem tiefen Loch befunden haben soll und alle machten sich Sorgen, ob er es da jemals wieder raus schafft. Klingt ein bisschen überzogen dafür, dass T. erst ca. 2 Wochen tot war und N. sich offenbar nicht komplett zurückzog weil er vorher genannten Aktivitäten ja eben mitmachte. Also, warum wird hier eine Geschichte erzählt, die klingt als ob N. kein Anrecht mehr auf Trauer gehabt habe, als ob seine Trauer lang andauernd oder ungewöhnlich gewesen sei????
Nach maximal 2 (!!!!!!) Wochen....
Darüber bin ich auch schon mehrfach gestolpert. Wenn man sich die zeitlichen Abständen mal bewusst anschaut, wirkt die Aussage wirklich skurril. Ja, jeder trauert anders und unter normalen Umständen würde ich da auch keine Wertung abgeben. Wenn man in diesem Kontext aber über "normal" spekulieren will, finde ich Menschen, die nach dem Verlust eines nahen Bekannten im Grunde unverzüglich wieder ihr gewohntes (Party) Leben aufnehmen "seltsamer" als jemand, der erstmal in ein "tiefes Loch" fällt.
Es passt aber natürlich prima ins Bild der Frauke, die in N nur ein "soziales Projekt" gesehen hat. Würde ohne dieses "Loch" als Geschichte ja sonst nicht funktionieren.
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