MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

GästinF hat geschrieben: Freitag, 30. Januar 2026, 10:13:14 Zur Vergleichbarkeit: Ähnliches Alter, da Fabian älter aussah und Yosef auf jeden Fall noch ein Kindergedicht hat (kein junger Mann). Beide hatten zwar scheinbar einen unterschiedlichen Hintergrund, aber auch wieder nicht, da in beiden Fällen prekär auf unterschiedliche Art und Weise. Beide waren viel unterwegs in Vereinen etc., Stichwort Gelegenheit.
Der Fundort ist von der Umgebung her sehr ähnlich.

Es muss aber natürlich nichts heißen. Es könnten unterschiedliche Täter sein, ein Trittbrettfahrer oder die Fundorte sind reiner Zufall.
Vielleicht ist es ja auch so üblich, dass Kinderleichen direkt an Waldseen abgelegt werden.
Im Fall Yosef gab es eine Festnahme: Ein 12-Jähriger wird verdächtigt, Yosef getötet zu haben. Damit lässt sich vorerst ein Zusammenhang zum Fall Fabian ausschließen.
Nach BILD-Informationen handelt es sich um einen 12-jährigen Deutschen. Wie BILD erfuhr, gehen die Ermittler von einer geplanten Tat aus. Nach ersten Erkenntnissen soll der Verdächtige allein gehandelt haben. Die Ermittler kamen ihm offenbar über eine Auswertung von Yosefs Handydaten auf die Spur.
https://m.bild.de/news/festnahme-in-nrw ... tery.de%2F
Nikas
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:36:13 Im Fall Yosef gab es eine Festnahme: Ein 12-Jähriger wird verdächtigt, Yosef getötet zu haben. Damit lässt sich vorerst ein Zusammenhang zum Fall Fabian ausschließen.
Mag sein. Allerdings ein weiteres Mahnmal - sofern es sich bestätigt - dass es einer Reform des Strafrechts dringend Bedarf. Gerade im Bezug auf Kapitaldelikte in Zusammenhang mit der Altergrenze für Strafmündigkeit.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Nikas hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 13:03:43 Mag sein. Allerdings ein weiteres Mahnmal - sofern es sich bestätigt - dass es einer Reform des Strafrechts dringend Bedarf. Gerade im Bezug auf Kapitaldelikte in Zusammenhang mit der Altergrenze für Strafmündigkeit.
Absolut. Wer einem anderen vorsätzlich das Leben nimmt, sollte dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden. Ich halte eine Herabsetzung auf 10 Jahre (wie in England) für angemessen.
ein Leser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Nur so nebenbei - wir hatten ja hier erst über Kinder gesprochen. Da war Matthias von Plau noch so geschockt...
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 12:36:13 Im Fall Yosef gab es eine Festnahme: Ein 12-Jähriger wird verdächtigt, Yosef getötet zu haben. Damit lässt sich vorerst ein Zusammenhang zum Fall Fabian ausschließen.
Für die Polizei die schwersten Fälle könnte man argumentieren. Bei Minderjährigen bis 14 ist automatisch der Elefant mit im Raum, wer entweder alles dabei war, der wahre Täter war, oder inwieweit das Kind angestiftet wurde. Aus Verbrechersicht durchaus ein Incentiv, das System zu dribbeln, wenn der Staat mithilft und die Gesetzeslücke partout nicht schließen möchte. Von Raubzügen bis hin zu geplantem Mord: Verbrechen, wo sich Erwachsene oder Jugendliche, hinter Heranwachsenden unter 14 verstecken, sind schon länger an der Tagesordnung.
https://www.bild.de/news/inland/jugendk ... .bild.html
https://www.bild.de/regional/hannover/b ... .bild.html

Wie oft kommt das vor, würde mich interessieren, dass ein Erwachsener der Täter war und das Kind Bauernopfer
https://www.blick.ch/ausland/lena-10-in ... 89504.html
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... t-100.html

Weshalb ein 12-Jähriger nur schwer als Täter in Dormagen in Frage kommt, liegt am Fundort und Tatort, die sollen nicht identisch sein. Wie hat ein Kind einen
14-Jährigen dorthin bekommen, mit dem E-Scooter ja nicht.

Richtig perfide wirds, wenn Verwandte oder gleich die Eltern eines Täters mit Staatsschutz mitmachen:
https://www.facebook.com/Tatort/videos/ ... cale=de_DE
Verboten ist das nicht, sondern gesetzlich geregelt: Strafvereitelung zugunsten Angehöriger.
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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ein Leser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 13:22:12 Nur so nebenbei - wir hatten ja hier erst über Kinder gesprochen. Da war Matthias von Plau noch so geschockt...
Entweder geschockt oder nur so getan, weil seine Gedanken einzig und allein um Gina H. kreisen?
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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SonntagsGast hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 15:16:18 Entweder geschockt oder nur so getan, weil seine Gedanken einzig und allein um Gina H. kreisen?
Ich kann mir vorstellen, dass es noch Gegenden gibt, in denen Kinder & Jugendliche einfach Kinder & Jugendliche sein dürfen, ohne dass Gleichaltrige sie schwer verletzen oder gar töten. Deshalb ist es verständlich, dass manche Menschen beim Gedanken, Fabian könnte von Kindern aus der Molke getötet worden sein, geschockt reagieren. Besonders diejenigen, die selbst keine Kinder in diesem Alter haben, können oft nicht glauben, was in dieser Altersgruppe zuweilen abgeht. Manche Menschen wollen u/o können auch nicht glauben, dass schon 6- & 7-Jährige echte Enthauptungsvideos von ISIS auf YouTube gucken oder in Gruppen Igel (die unter Naturschutz stehen) zu Brei schlagen, einfach weil sie es lustig finden.
Ichhier
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ichhier »

Sronson hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 15:48:16 Ich kann mir vorstellen, dass es noch Gegenden gibt, in denen Kinder & Jugendliche einfach Kinder & Jugendliche sein dürfen, ohne dass Gleichaltrige sie schwer verletzen oder gar töten. Deshalb ist es verständlich, dass manche Menschen beim Gedanken, Fabian könnte von Kindern aus der Molke getötet worden sein, geschockt reagieren. Besonders diejenigen, die selbst keine Kinder in diesem Alter haben, können oft nicht glauben, was in dieser Altersgruppe zuweilen abgeht. Manche Menschen wollen u/o können auch nicht glauben, dass schon 6- & 7-Jährige echte Enthauptungsvideos von ISIS auf YouTube gucken oder in Gruppen Igel (die unter Naturschutz stehen) zu Brei schlagen, einfach weil sie es lustig finden.
Ich bin beruflich in Grundschulen „unterwegs“ und es gibt tatsächlich Dörfer, wo Grundschüler aller Jahrgänge sehr friedlich zusammen an einem Projekt arbeiten. Zwei Dörfer weiter kann das ganz anders aussehen.
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 15:48:16 Ich kann mir vorstellen, dass es noch Gegenden gibt, in denen Kinder & Jugendliche einfach Kinder & Jugendliche sein dürfen, ohne dass Gleichaltrige sie schwer verletzen oder gar töten. Deshalb ist es verständlich, dass manche Menschen beim Gedanken, Fabian könnte von Kindern aus der Molke getötet worden sein, geschockt reagieren. Besonders diejenigen, die selbst keine Kinder in diesem Alter haben, können oft nicht glauben, was in dieser Altersgruppe zuweilen abgeht. Manche Menschen wollen u/o können auch nicht glauben, dass schon 6- & 7-Jährige echte Enthauptungsvideos von ISIS auf YouTube gucken oder in Gruppen Igel (die unter Naturschutz stehen) zu Brei schlagen, einfach weil sie es lustig finden.
Die Ursachen solcher Probleme sind ja wirklich vielfältig. Dass bereits Kinder töten zeigt nur auf, was gesellschaftlich alles im Argen liegt. Wo kommen diese starken Gefühle bei Kindern her, die sich nicht anders kanalisieren können? Warum und woher kommt diese hohe Gewaltbereitschaft? Welcher sozialen Schicht entstammen diese Kinder? Ist das Elternhaus ursächlich für diese Probleme. Kinder, die zuhause wenig bis keine Anerkennung und Lob bekommen. Kinder, die enormem Leistungsdruck ausgesetzt sind. Kinder denen keine Werte beigebracht wurde. Die wenig Liebe, Zuneigung erfahren. Social Media und die Auswirkungen. Alles schichtunabhängig. Beginnt es also im Elternhaus? Sind Schulen gefragt, hier umzudenken, Selbstbewusstsein von Kindern zu stärke. Werte, Normen zu vermitteln? Wie ist die geistige Reife und Entwicklung? Sind sie sich ihrer Handlungen bewusst. Der Konsequenzen? Welche Aufgaben davon fallen an den Staat? Wie sehr ist dieser in der Pflicht? usw. Kann man endlos fortführen.

Es gab sicherlich auch schon früher Kinder, die Kinder ermordet haben. Wir erleben es seit Jahren aber in einem Ausmaß, was durchaus alarmierend ist und auch mit der Strafmündigkeit. Bin da selber zwiegespalten, denke jedoch, dass auch so eine Tat irgendwie juristisch geahndet werden müsste. Da hat immerhin jemand sein Leben verloren. Wie will man Opferfamilien erklären, dass das Gesetz da nicht mehr hergibt? Und muss hier nicht nachgearbeitet werden, weil sich alles im Wandel der Zeit befindet?
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Echt? hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 11:04:49 Was es nicht alles gibt!
Etwas derartiges hätte ja dann gleich mit verbrannt werden können!
Aber könnte man denn sowas selber so einfach herstellen?
Sronson hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 11:36:30 Zwei meiner Bekannten haben sich unabhängig voneinander an einem Blatt Papier geschnitten haben. Die Wunden waren klein, haben sich aber infiziert, sodass beide wegen drohender Blutvergiftung für mehrere Tage hospitalisiert werden mussten.

Dass der Täter oder die Täterin am 3-D-Printer nach Vorlage der dänischen Wissenschaftler eine Papiermachete aus Nadeldruckerpapier erstellt hat, halte ich für unwahrscheinlich.

Diese Papiermacheten sind zudem anfällig für Flüssigkeiten.
https://github.com/Jensen-Lab/PhysicsOf ... in/3DPrint
https://www.spektrum.de/video/wir-werde ... lt/2236102
Dankeschön für die wichtige Ergänzung! Sepsis ist sehr häufig, nicht nur beim Schneiden mit Papier, im schlimmsten Fall bleiben nur Stunden, deshalb diese hohe Letalität:

„Pro Jahr erkranken in Deutschland nach Angaben des Aktionsbündnisses "Deutschland erkennt Sepsis" mindestens 230.000 Menschen an den Folgen einer sogenannten Blutvergiftung, alle sechs Minuten stirbt ein Mensch daran. Damit ist Sepsis hierzulande eine der häufigsten Todesursachen. …..“
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ ... ng100.html

Für Romanautoren das beste Forum!
Das 3-d-Druck notwendig sei, ist so nicht richtig. Die Notwendigkeit eine Halterung anzufertigen, ergab sich durch Versuchsaufbau und Messungen.
Zwischen zwei Kreditkarten, Lineale oder in Heft, Buch, eingeklemmt, ist die Funktion identisch.

„Anfällig für Flüssigkeiten“ ist so nicht richtig. Teilsynthetische (Mischung von Zellstoff- und Synthesefasern, die mit einer Spezialimprägnierung verfestigt ist) und vollsynthetische Papiere sind auch wasserbeständig bzw, wasserfest.
Sind jedem bekannt, der einen Geldschein oder Ausweispapiere, wie Reisepässe, in der Hand hatte. Oder Stadtpläne, Fluchtpläne und Baupläne.

Diese Papiere sind je nach Typ „extrem reißfest, als auch öl- und fettabweisend ….. Resistenz gegenüber Chemikalien …. hält chemischen Reinigungen stand …. Knickbeständigkeit, ist temperaturbeständig bis 100 °C, licht-, alterungsbeständig …..“
https://www.sps-paper.de/reissfestes-un ... tes-papier

„Nach Art eines Messers“ könnte auch etwas aus Metall oder Nichtmetallen sein, das am weiterhin fehlenden Schlüsselbund war oder am Schlüsselbund des Täters.
  • Multitool
Oder es wurden Exoten als Tatwerkzeug verwendet, z.B. ein Tecchū.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tecch%C5%AB

Wir könnten im nächsten Live die Content Creators nach dem Tatwerkzeug fragen, scheint nicht ausgeschlossen zu sein, dass die über Täterwissen oder indirekte Akteneinsicht verfügen?
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Ichhier hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 17:05:53 Ich bin beruflich in Grundschulen „unterwegs“ und es gibt tatsächlich Dörfer, wo Grundschüler aller Jahrgänge sehr friedlich zusammen an einem Projekt arbeiten. Zwei Dörfer weiter kann das ganz anders aussehen.
Falls „Schikane“ ein Teil von „Mobbing“ ist:
Wie ist Deiner Meinung nach das „Mobbing“-Niveau bzw. die Folgen davon, denn friedliche Projektarbeit schließt kein Mobbing aus?
Wird das regelmäßig, bundeslandabhängig, vom Schulpsychologen evaluiert oder wird das nicht weiter erfasst und überprüft?

Das ist eine allgemeine Frage, ich selbst sehe keinen Zusammenhang mit dem „eigentlichen“ Fall.

„Die Tötung des 14-jährigen Yosef in Dormagen soll nicht im Affekt geschehen, sondern eine von einem anderen Kind geplante Tat gewesen sein. Das erfuhr die dpa aus Sicherheitskreisen. ….. Demnach habe es Streitigkeiten zwischen den Kindern gegeben. Der 12-Jährige soll sich schikaniert gefühlt haben.“
https://www.infranken.de/deutschland/yo ... rt-6319408
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 18:01:04 „Anfällig für Flüssigkeiten“ ist so nicht richtig. Teilsynthetische (Mischung von Zellstoff- und Synthesefasern, die mit einer Spezialimprägnierung verfestigt ist) und vollsynthetische Papiere sind auch wasserbeständig bzw, wasserfest.
Sind jedem bekannt, der einen Geldschein oder Ausweispapiere, wie Reisepässe, in der Hand hatte. Oder Stadtpläne, Fluchtpläne und Baupläne.
Es geht aber nicht um speziell beschichtete oder flüssigkeitsbeständige Papiere wie Geldscheine, Reisepässe oder Stadtpläne. Die Papiermachete wurde aus Nadeldruckerpapier (Endlosdruckpapier) hergestellt. Dieses besteht im Wesentlichen aus Zellulose und ist daher hygroskopisch und feuchtigkeitsempfindlich.
Man kann aus solchem Papier auch Schneidwerkzeuge herstellen, die zum Beispiel Gemüse schneiden, wie die [sic!] das Team festgestellt hat. Das funktioniert allerdings nur, so lang das Papier nicht durchweicht ist.
https://www.spektrum.de/video/wir-werde ... lt/2236102
Gastleser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 18:01:04 Das 3-d-Druck notwendig sei, ist so nicht richtig. Die Notwendigkeit eine Halterung anzufertigen, ergab sich durch Versuchsaufbau und Messungen.
Zwischen zwei Kreditkarten, Lineale oder in Heft, Buch, eingeklemmt, ist die Funktion identisch.
Die Autoren der Studie empfehlen einen Nachbau per 3‑D‑Druck.

Wie wahrscheinlich ist es denn, dass Fabian mit einer improvisierten Papiervorrichtung getötet wurde (eingespannt zwischen 2 Kreditkarten, 2 Linealen oder 1 Buch), die einem Messer gleichkommt? Dass ich so etwas überhaupt frage, Mann Mann Mann…

„If it walks like a duck and quacks like a duck…“
Gastleser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 18:01:04 „Nach Art eines Messers“ könnte auch etwas aus Metall oder Nichtmetallen sein, das am weiterhin fehlenden Schlüsselbund war oder am Schlüsselbund des Täters.
Wenn ich mich recht erinnere, war bisher nur die Rede davon, dass Fabians Schlüssel fehlt. Oder fehlt tatsächlich das gesamte Schlüsselbund?

Welchen „messerähnlichen“ Gegenstand könnte ein 8-jähriger an seinem Schlüsselbund tragen? Hoffentlich kein Schlüsselmesser!

Wenn die Tat geplant war, hat der Täter oder die Täterin sicherlich ein eigenes Tatwerkzeug mitgebracht.
Überlegung

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 18:44:55 Es geht aber nicht um speziell beschichtete oder flüssigkeitsbeständige Papiere wie Geldscheine, Reisepässe oder Stadtpläne. Die Papiermachete wurde aus Nadeldruckerpapier (Endlosdruckpapier) hergestellt. Dieses besteht im Wesentlichen aus Zellulose und ist daher hygroskopisch und feuchtigkeitsempfindlich.





Wie wahrscheinlich ist es denn, dass Fabian mit einer improvisierten Papiervorrichtung getötet wurde (eingespannt zwischen 2 Kreditkarten, 2 Linealen oder 1 Buch), die einem Messer gleichkommt? Dass ich so etwas überhaupt frage, Mann Mann Mann…

„If it walks like a duck and quacks like a duck…“



Wenn ich mich recht erinnere, war bisher nur die Rede davon, dass Fabians Schlüssel fehlt. Oder fehlt tatsächlich das gesamte Schlüsselbund?

Welchen „messerähnlichen“ Gegenstand könnte ein 8-jähriger an seinem Schlüsselbund tragen? Hoffentlich kein Schlüsselmesser!

Wenn die Tat geplant war, hat der Täter oder die Täterin sicherlich ein eigenes Tatwerkzeug mitgebracht.
Ich halte es auch für extrem unwahrscheinlich, dass Fabian mit einer selbstgemachten Papiermachete umgebracht wurde! Auf sowas kommt doch keiner !
Vielleicht sagen die Behörden " messerähnlicher Gegenstand " damit sie nicht festgenagelt werden können.
Das original Tatwerkzeug liegt halt nicht vor.
Ich glaube, dass ist in so einem Fall dann die übliche Formulierung. Es wird wohl eine bestimmte Art Messer gewesen sein, aber da gibt's eben unterschiedliche Varianten: Einschneidig, zweischneidig, Dolch, gebogen Klinge, Saufänger und noch vieles mehr.
Daher wohl eine juristische/ allgemeine Formulierung, die unverbindlich ist.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Ichhier »

Gastleser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 18:33:34 Falls „Schikane“ ein Teil von „Mobbing“ ist:
Wie ist Deiner Meinung nach das „Mobbing“-Niveau bzw. die Folgen davon, denn friedliche Projektarbeit schließt kein Mobbing aus?
Wird das regelmäßig, bundeslandabhängig, vom Schulpsychologen evaluiert oder wird das nicht weiter erfasst und überprüft?

Das ist eine allgemeine Frage, ich selbst sehe keinen Zusammenhang mit dem „eigentlichen“ Fall.
Es kam ja gleich zu Anfang das Gerücht das Mobbings auf und ich habe es damals schon als eine Frechheit empfunden, so schnell eine Stellungnahme abzugeben, dass F nicht gemobbt wurde. Da benötigst es Zeit und viele feinfühlige Gespräche, um sich ein evtl dann auch zutreffendes Bild zu machen.

Meine Erfahrung ist, dass Kinder nicht auf Körperformen, Hautfarbe und sonstige „Besonderheiten“ achten, es sei denn, sie werden von Erwachsenen so geprägt. Leider kann ich sehr genau heraushören, welche Sprüche sie so von außerhalb mitbringen.

Oftmals wird eine kleiner Konflikt durch die Eltern so aufgebauscht, dass daraus wirklich Mobbing entsteht. Ich denke oft, dass es gut wäre, wenn Eltern ihren Kinder zutrauen würden, Konflikte zu klären und nicht noch zur Eskalation beitragen würden.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Sronson hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 18:44:55 Es geht aber nicht um speziell beschichtete oder flüssigkeitsbeständige Papiere ......
Wie wahrscheinlich ist es denn .... mit einer improvisierten Papiervorrichtun .... Dass ich so etwas überhaupt frage, Mann Mann Mann… .....
Wenn ich mich recht erinnere, war bisher nur die Rede davon, dass Fabians Schlüssel fehlt. Oder fehlt tatsächlich das gesamte Schlüsselbund?
Welchen „messerähnlichen“ Gegenstand könnte ein 8-jähriger an seinem Schlüsselbund tragen? Hoffentlich kein Schlüsselmesser!
Wenn die Tat geplant war, hat der Täter oder die Täterin sicherlich ein eigenes Tatwerkzeug mitgebracht.
Sehr flexbiel von dir, aber dein Credo wird sicher nicht das Nachplappern vom, und stures Festhalten am, Stand von Forschungsergebnissen sein?

Es gibt möglicherweise Unterschiede zwischen "Grundlagenwissen schaffen" und "Weiterentwicklung und spezifische Anwendung". Siehst du da besondere und konkrete Herausforderungen, die der Papierhändler und "Bastler" nicht zu leisten vermag, um zu einer Problemlösung zu kommen?

Es ging um die Fragestellung des zweifelnden Gast "Echt?", ob Papier solche Verletzungen verursachen kann.
Vorher ging es um die Fragestellungen der zweifelnden "MarzipanLady", ob stumpfe, aber dennoch scharfe Kunststoffkanten solche Verletzungen verursachen können, ohne das Häkeln zu beschränken.

Meiner Meinung nach hat das mit dem Fall herzlich wenig zu tun, aber warum soll ich die kreativen oder sehr kritischen Gedanken der Diskussionsteilnehmer einschränken oder nicht beantworten?

Meiner Meinung nach ist das alles sehr, sehr unwahrscheinlich, aber nach Wahrscheinlichkeiten hat keiner gefragt, du bist die Erste und Einzige bis jetzt. Meine Versuche die Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik und verwandte Themen hier einzubringen, waren bisher ohne Erfolg.

Leider waren nur Meinungen zu lesen, aber keine Argumente mit weiteren und validen Informationen, die die Papier-Annahme ad acta gelegt hätten.

"Die Kompetenz des Problemlösens wird benötigt bei Aufgaben, die zu lösen sind, ohne dass die Lösung sofort offensichtlich ist. Das bedeutet, dass die Lernenden sich intensiv mit der Aufgabe beschäftigen müssen ohne im Vorhinein zu wissen, welche Mechanismen, Algorithmen, Inhalte oder Sätze zum Erfolg führen. Die durch eigenständiges und selbständiges Problemlösen gewonnenen Erkenntnisse gelten als besonders nachhaltig und motivierend, da eine eigene Kompetenz erlebbar gemacht wurde. Zudem sind sie dauerhaft verfügbar und flexibel einsetzbar."
https://toolbox.edu.tum.de/pages/modules/2/24.html


Die auffällige Kennzeichnung bezüglich "Ernsthaftigkeit", nicht bezüglich "Umsetzbarkeit", beim Papier-Thema war nicht auffällig genug? Wiederholung:
Für Romanautoren das beste Forum!
Commissaire Juve wird den Humor verstehen!

Bin auch deiner Meinung, dass von "nur der Schlüssel" bisher die Rede ist. Mir ist das "Schlüssel"-Thema nur aus Lives bekannt, aber es war, glaube ich zumindest, nie eindeutig ausgeschlossen, dass an dem Schlüssel noch weitere Gegenstände, Schlüssel, Bänder, Anhänger sind.
Wieviele Schlüssel gibt es in deinem Haushalt ohne Schlüsselring, Schlüsselanhänger, Schlüsselband oder Schlüsselbund?

In welchem Alter bekommt deiner Meinung nach der Nachwuchs auf dem Land sein erstes kleines Taschenmesser, mit Feile und Schere, oder "Schnitzmesser" geschenkt? Landwirtschaft und Pferdehaltung läuft nicht ohne Messer, und es ist naheliegend dass man in dem Alter und mit etwas Selbständigkeit auch mal den Futter- oder Einstreu-Ballen, Futtersack, selber mit dem eigenen Messer aufschneiden möchte, wenn man beim Papa oder der Zweitmama zu Besuch ist. Mit dem Jäger und der Zweitmama zum Tiere beobachten ohne eigenes Messer? Dafür reicht auch das kleinste Messer am Schlüsselbund oder in der Hosentasche, "immer dabei".
Die Wahrscheinlichkeit dafür?

Wenn "die Tat richtig gut geplant" war, nimmt der Täter möglichst nichts selber, insbesondere nichts aus seinem Eigentum, zum Tatort mit, um Spuren zu minimieren, meinst du nicht auch?
Was sagen die Statistiken dazu?
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:49:27 Wenn "die Tat richtig gut geplant" war, nimmt der Täter möglichst nichts selber, insbesondere nichts aus seinem Eigentum, zum Tatort mit, um Spuren zu minimieren, meinst du nicht auch?
Was sagen die Statistiken dazu?
Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Was ich eigentlich meinte: Ein Täter organisiert die Tatwaffe idR selbst und verlässt sich nicht darauf, dass das Opfer eine bei sich trägt.
Gastleser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:49:27 Bin auch deiner Meinung, dass von "nur der Schlüssel" bisher die Rede ist. Mir ist das "Schlüssel"-Thema nur aus Lives bekannt, aber es war, glaube ich zumindest, nie eindeutig ausgeschlossen, dass an dem Schlüssel noch weitere Gegenstände, Schlüssel, Bänder, Anhänger sind.
Wieviele Schlüssel gibt es in deinem Haushalt ohne Schlüsselring, Schlüsselanhänger, Schlüsselband oder Schlüsselbund?
Du hast Recht: Der vermisste Schlüssel befand sich vermutlich an einem Band oder Schlüsselring, vielleicht sogar mit Anhängern. Ein einzelner Schlüssel geht sonst ja schnell verloren.
Gastleser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:49:27In welchem Alter bekommt deiner Meinung nach der Nachwuchs auf dem Land sein erstes kleines Taschenmesser, mit Feile und Schere, oder "Schnitzmesser" geschenkt? Landwirtschaft und Pferdehaltung läuft nicht ohne Messer, und es ist naheliegend dass man in dem Alter und mit etwas Selbständigkeit auch mal den Futter- oder Einstreu-Ballen, Futtersack, selber mit dem eigenen Messer aufschneiden möchte, wenn man beim Papa oder der Zweitmama zu Besuch ist. Mit dem Jäger und der Zweitmama zum Tiere beobachten ohne eigenes Messer? Dafür reicht auch das kleinste Messer am Schlüsselbund oder in der Hosentasche, "immer dabei".
Wegen einer mgl. ungewollten Selbstverletzung würde ich keinem Kind ein kleines Messer an den Schlüsselbund hängen. Überhaupt würde ich keinem Kind ein Messer zur freien Verfügung geben, es sei denn, es hat ein „Messerabzeichen“, wie man es bei den Pfadfindern bekommt. Da kann ich aber nicht für andere Eltern sprechen.

Ob Fabian ein kleines Messer an seinem Schlüsselbund trug und dieses zur Tat genutzt wurde, werden wir frühestens im Prozess erfahren (sollte es zu einer Anklageerhebung kommen).
Gastleser hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:49:27Es ging um die Fragestellung des zweifelnden Gast "Echt?", ob Papier solche Verletzungen verursachen kann.
Vorher ging es um die Fragestellungen der zweifelnden "MarzipanLady", ob stumpfe, aber dennoch scharfe Kunststoffkanten solche Verletzungen verursachen können, ohne das Häkeln zu beschränken.

Meiner Meinung nach hat das mit dem Fall herzlich wenig zu tun, aber warum soll ich die kreativen oder sehr kritischen Gedanken der Diskussionsteilnehmer einschränken oder nicht beantworten?
Grundsätzlich wäre es wünschenswert, wenn alle Beiträge einen erkennbaren Bezug zum Mordfall Fabian hätten. Dass die Diskussion ab und zu ins Off Topic abgleitet, ist in Ordnung, sollte jedoch nicht zu häufig vorkommen.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 22:08:02 .....
Grundsätzlich wäre es wünschenswert, wenn alle Beiträge einen erkennbaren Bezug zum Mordfall Fabian hätten. Dass die Diskussion ab und zu ins Off Topic abgleitet, ist in Ordnung, sollte jedoch nicht zu häufig vorkommen.

Du hast Recht: Der vermisste Schlüssel befand sich vermutlich an einem Band oder Schlüsselring, vielleicht sogar mit Anhängern. Ein einzelner Schlüssel geht sonst ja schnell verloren.
Wir sind einer Meinung, "dass die Diskussion ab und zu ins Off Topic abgleitet, ist in Ordnung, sollte jedoch nicht zu häufig vorkommen."

Wer "Recht hat" ist ungewiss. Es gibt bestimmt auch "den Schlüssel, der von innen immer steckt, um bei Feuer oder Gefahr von Innen schnell aufzuschließen", der "ohne Zubehör" ist.
Interessant ist, warum fehlt der Schlüssel, gab es tatrelavante Gründe dafür?
Ichhier hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 21:12:43 Es kam ja gleich zu Anfang das Gerücht das Mobbings auf und ich habe es damals schon als eine Frechheit empfunden, so schnell eine Stellungnahme abzugeben, dass F nicht gemobbt wurde. Da benötigst es Zeit und viele feinfühlige Gespräche, um sich ein evtl dann auch zutreffendes Bild zu machen.
.....es sei denn, sie werden von Erwachsenen so geprägt. Leider kann ich sehr genau heraushören, welche Sprüche sie so von außerhalb mitbringen.
Oftmals wird eine kleiner Konflikt durch die Eltern so aufgebauscht, dass daraus wirklich Mobbing entsteht. Ich denke oft, dass es gut wäre, wenn Eltern ihren Kinder zutrauen würden, Konflikte zu klären und nicht noch zur Eskalation beitragen würden.
Das sind traurige Erfahrungen, die du gesammelt hast.

Das M-V Ministerium für Bildung hat eine Erklärung dafür:
"Frage: An unserer Schule gibt es kein oder nur wenig Mobbing.
Antwort: Nein!
Mobbing beginnt im Verborgenen und entzieht sich zunächst der Kontrolle. In der Schule sind besonders Klassenzimmer geeignet, in denen keine Aufsicht mehr stattfindet, oder Pausenhöfe, bei denen zeitweise keine Lehrkräfte anwesend sind. Die Akteure beginnen zunächst im Verborgenen. Je länger der Prozess andauert, umso dreister und offensichtlicher werden die Übergriffe. Betroffene vertrauen sich kaum weder in der Schule noch zu Hause Erwachsenen an, weil sie kein Vertrauen in deren Hilfe haben und sich zum Teil oft schuldig fühlen. Das führt dazu, dass Schule den Mobbingfall oft nicht wahrnimmt. Schulleiter*innen und Lehrkräfte erklären dann zu Recht Mobbing als einen Vorgang, der an ihrer Schule - wenn überhaupt - nicht häufig vorkomme."
Kein Platz für Mobbing! Handreichung für Schulen gegen Mobbing", Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Institut für Qualitätsentwicklung
Mecklenburg-Vorpommern

https://www.bildung-mv.de/export/sites/ ... obbing.pdf

Das Meldeforumular Teil A und B, "Handreichung für den Umgang mit Gewaltvorfällen an den öffentlichen Schulen
des Landes Mecklenburg-Vorpommern", kommt ohne den Begriff "Mobbing" aus.
"..... Gewalthandlungen zwischen Schülerinnen und Schülern, Angriffe gegen Pädagogen und Gewaltdelikte auf dem Schulweg verweisen auf ernst zu nehmende Gefährdungen und Mangellagen in der Erziehung. Ein Versagen der Schule liegt nur dann vor, wenn gewalttätige Verhaltensweisen bagatellisiert oder verschwiegen werden und ihnen nicht unmittelbar Grenzen setzend und konstruktiv orientierend begegnet wird. ....."
https://service.mvnet.de/_php/download.php?datei_id=16
unknown

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jugendclub Molke
..die Molke war wohl einge Zeit geschlossen, wegen Umbauarbeiten.
Allerdings bleiben Fabians Freunde nach der Wiedereröffnung fern.


https://www.nordkurier.de/regional/gues ... en-4308705
Nikas
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Kennt sich hier jemand im Mobilfunksektor gut aus?
Ich hatte überlegt, ob es evtl auch möglich wäre, dass man neben Tatwaffe und Schlüssel evtl auch auf der Suche nach einer SIM-Karte gewesen sein könnte als die Metalldetektoren zum Einsatz kamen.

Kann man anhand der Telefonnummer (Prepaid) eigdntlich mittlerweile die SIM-Karten-Seriennummer zuordnen?
Vor 20 Jahren ging das nämlich noch nicht so einfach und man brauchte die Seriennummer.

Die Überlegung dahinter ist, ob es evtl noch weitere Nummern gab, die in einer tatrelevanten Funkzelle eingeloggt waren, man aber aufgrund einer Prepaid-Nummer und dem Nicht-Auffinden der Karte, man den Eigentümer der Nummer nicht ermitteln konnte.
Ich denke hier sowohl an eine Zweitkarte der TV als auch eines möglichen anderen Täters / Tatbeteiligten.

Ist ja zB bei Affären auch nicht ungewöhnlich, dass man noch über ne andere Nummer erreichbar wäre…
Mutti

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mutti »

Überlegung hat geschrieben: Freitag, 06. Februar 2026, 20:53:18 Ich halte es auch für extrem unwahrscheinlich, dass Fabian mit einer selbstgemachten Papiermachete umgebracht wurde! Auf sowas kommt doch keiner !
Vielleicht sagen die Behörden " messerähnlicher Gegenstand " damit sie nicht festgenagelt werden können.
Das original Tatwerkzeug liegt halt nicht vor.
Ich glaube, dass ist in so einem Fall dann die übliche Formulierung. Es wird wohl eine bestimmte Art Messer gewesen sein, aber da gibt's eben unterschiedliche Varianten: Einschneidig, zweischneidig, Dolch, gebogen Klinge, Saufänger und noch vieles mehr.
Daher wohl eine juristische/ allgemeine Formulierung, die unverbindlich ist.
Hintergrund für die Neutralität :

Im Strafrecht wird unterschieden, ob ein Messer eine Waffe (nach §1 WaffG z. B. Dolch), oder ein gefährliches Werkzeug (§224 StGB z. B. Küchenmesser) ist. Die Staatsanwaltschaft wählt in Pressemitteilungen, oder in frühen Phasen der Ermittlung bewusst neutrale Begriffe, um die Beweisaufnahme nicht vorwegzunehmen.
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