MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:23:45 Nicht so schnell.
Verbunden mit dem Gewaltausmaß und dem Nachtatverhalten ist hier eindeutig das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt, ja. Die StA nimmt außerdem niedrige Beweggründe an, so schreibt der stern Ende Nov. Anhand der Verletzungen eigentlich selbsredend.

Die Sache mit der Heimtücke (arg- und wehrlos) ist klar definiert. Wäre Aufgabe der Verteidigung, Gründe gegen dieses Mordmerkmal vorzubringen. Z.B. was war davor, wie lief die Tat ab und was geschah danach. Oft sind es Details, die zw. Mord und Totschlag entscheiden.
Kannst du das näher erläutern?
Und woher ist dir das Ausmaß der Gewalt bekannt?
Bei den Eltern, die ihr Neugeborenes mit 36 Stichen abgestorben haben, fiel das Urteil auf Totschlag. War das Ausmaß an Gewalt bei Fabian größer?
Wo ist dann das ganze Blut und warum hat niemand was gehört?

https://www.hessenschau.de/panorama/bab ... y-100.html

Warum werden so viele Kinder umgebracht, ohne dass das Urteil Mord lautet?
Muss ich diese traurigen und schrecklichen Fälle jetzt wirklich hier verlinken? :cry:

Und das Motiv, warum Fabian sterben musste, ist vermutlich bisher allein Täterwissen. ;)

(Ich gebe hier übrigens nicht meine persönliche Meinung wieder. Ich wäre mit einem Mordurteil einverstanden. Ebenso wie bei dem wehrlosem Säugling, der unfassbare Qualen erlitten gaben muss. )
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:35:00
An dieser Stelle gilt außerdem wieder: Der erste Teil stammt vom Autor des Artikels. Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe,
Auch andere Zeitungen haben vorsichtig formuliert, oder ließen die Zeugen komplett außen vor, als J.S. das erste Mal mit denen um die Ecke kam. Das werden alles andere als Zeugen sein. Vllt nur der Anfang und die Presse distanziert sich langsam aber sicher von diesen Gestalten.
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GästinF »

Noch eine andere Sache: Im urbanen Raum ist die Kameraüberwachung engmaschig. Es soll ja auch auf der gegenüberliegenden Seite eine Kamera am Laden gegeben haben. Hinzu kommen Keute, die irgendwas aufnehmen.
Wenn Fabian gar nicht aufgenommen worden wäre, wäre es schon ein Zufall oder sein Weg von der Wohnung zum Auto war sehr kurz.

Welche Lebenszeichen haben Ermittler denn, um sicher sagen zu können, dass Fabian am Freitagmorgen noch am Leben war?

Wenn Nowack es so formuliert, dass seine letzten Stunden im Unklaren liegen, der mögliche Zeitraum der Tat aber bereits gegen 11 beginnt und er vorher am Handy gespielt haben soll, schlussfolgere ich, dass es vermutlich keine Videoaufnahne gibt.
Eventuell könnte sogar das mit den Spielen infrage gestellt werden, denn wenn er bis 10:50 Uhr zockt und vielleicht schon kurz danach getötet wurde, wären es streng genommen auch keine Stunden.

Wobei man such nicht nehr weiß, was Wossen der Ermittler ist und was diverse Medien hinzudichten. :?
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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GästinF hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:54:01 Kannst du das näher erläutern?
Und woher ist dir das Ausmaß der Gewalt bekannt?
Bei den Eltern, die ihr Neugeborenes mit 36 Stichen abgestorben haben, fiel das Urteil auf Totschlag.
Hatte ich das nicht getan?
Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:23:45 Verbunden mit dem Gewaltausmaß und dem Nachtatverhalten
Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:23:45 Z.B. was war davor, wie lief die Tat ab und was geschah danach. Oft sind es Details, die zw. Mord und Totschlag entscheiden.
Die junge Frau aus Neu-Isenburg kann sich an nichts erinnern. Motiv: ungewollte Schwangerschaft sollte vertuscht werden. Ihr Freund streitet ab, beteiligt gewesen zu sein. Offensichtlich ist deren Verteidiger damit durchgekommen..
Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:23:45 Wäre Aufgabe der Verteidigung, Gründe gegen dieses Mordmerkmal vorzubringen.
Im Fall Fabian war die Rede von einem brutalen Gewaltverbrechen und davon, dass er mit Stichverletzungen aufgefunden wurde. Ist das für dich kein Ausmaß an Gewalt? Das Kind hat man angezündet.
GastausanderemForum

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. Februar 2026, 22:15:22 Geht es um den gesamten Beitrag von Dienstag, 03. Februar 2026, 21:31:40?
Hallo Sronson, falls meine Antwort nicht angekommen sein sollte, antworte ich mit Ja. Meinetwegen können auch alle anderen Beiträge von mir gelöscht werden, mit Ausnahme desjenigen, in dem ich darlege, dass JS mehr oder weniger zugegeben hat, dass das Interview mit GIna H. höchstwahrscheinlich nicht autorisiert war. Ich vermute, dass dazu dienen sollte, dass Gina Hs. Name in der Presse steht und dass damit der Weg frei war für das Interview mit RJ, in dem sie sich auf die Aussagen der Eltern bezieht, die sie bezüglich der Exfreundin gemacht hätten, als es noch ein Vermisstenfall. Schließlich hatte sich Gina H. ja nach ihrem "Interview" selbst geoutet. Es ist nur eine Theorie, aber das würde schon passen. Liebe Grüße WM aus dem anderem Forum.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 13:08:59 Schlussendlich gab man offiziell bekannt, dass eine Menge Spuren gefunden wurden, die zu verschiedenen Leuten führten. Der genaue Wortlaut war etwas anders.
Der genaue Wortlaut war wie folgt:
Derzeit werden eine Vielzahl von Ermittlungen durchgeführt, so Staatsanwalt Nowack im Gespräch mit dem NDR. Diese führen auch zu "individuellen Personen".
Nach meiner Auffassung müssen „individuelle Personen“ nicht zwangsläufig Tatverdächtige sein. Es könnte sich stattdessen um Zeugen und Bezugspersonen handeln.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-104.html
https://www.fr.de/panorama/fall-des-get ... 16480.html
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:26:35 Hatte ich das nicht getan?





Die junge Frau aus Neu-Isenburg kann sich an nichts erinnern. Motiv: ungewollte Schwangerschaft sollte vertuscht werden. Ihr Freund streitet ab, beteiligt gewesen zu sein. Offensichtlich ist deren Verteidiger damit durchgekommen..



Im Fall Fabian war die Rede von einem brutalen Gewaltverbrechen und davon, dass er mit Stichverletzungen aufgefunden wurde. Ist das für dich kein Ausmaß an Gewalt? Das Kind hat man angezündet.
Wenn du schon fragst: Nein.

Vielleicht leidet der Täter von Fabian ja auch an partieller Amnesie. Könnte doch sein oder?

Und wann genau ist ein Gewaltverbrechen nicht brutal? Selten wird doch jemand liebevoll totgestreichelt. Zumindest nicht in den Fällen, in denen die Polizei ermittelt.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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GästinF hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:58:57 Wenn du schon fragst: Nein.

Vielleicht leidet der Täter von Fabian ja auch an partieller Amnesie. Könnte doch sein oder?

Und wann genau ist ein Gewaltverbrechen nicht brutal? Selten wird doch jemand liebevoll totgestreichelt. Zumindest nicht in den Fällen, in denen die Polizei ermittelt.
Okay.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:46:03 Der genaue Wortlaut war wie folgt:



Nach meiner Auffassung müssen „individuelle Personen“ nicht zwangsläufig Tatverdächtige sein. Es könnte sich stattdessen um Zeugen und Bezugspersonen handeln.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-104.html
https://www.fr.de/panorama/fall-des-get ... 16480.html
Warum hat man sich davor gesträubt, Zeugen nicht als Zeugen zu benennen und weshalb werden Spuren gesichert, die zu unbescholtenen Zeugen führen oder Bezugspersonen, wobei ich gerade auf dem Schlauch stehe, wer damit gemeint sein könnte. https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-108.html
Spricht man von einer Spur, ist dann nicht ein TV gemeint? Z.B. "es gibt eine heiße Spur zum Täter".
Wie viel Sinn macht der gleiche Satz, wenn die Polizei bekanntgeben würde "wir haben eine heiße Spur zu einem Zeugen". Der Kontext mit der speziellen MoKo lässt m.E. keinen anderen Schluss zu, als dass es sich um Beteiligte handelt. Etwas, dass F.F. bei AZ XY bestätigt hat, als er davon sprach, dass man fünf Personen eingrenzen kann. Auch hier ergibt der Status Zeuge für mich wenig Sinn. Denn warum sollte man Zeugen eingrenzen und extra erwähnen?
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... en-4075071

Und selbst wenn die Behörden eigentlich Zeugen meinten, haben sie nicht SM dafür gesorgt, dass dieses angebliche Gerücht im Umlauf ist, was ja der Ausgangspunkt war.
Jane.Doe
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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GästinF hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:58:57
Und wann genau ist ein Gewaltverbrechen nicht brutal? Selten wird doch jemand liebevoll totgestreichelt. Zumindest nicht in den Fällen, in denen die Polizei ermittelt.

objektive Tatbestand des § 212 StGB
tatbezogene Mordmerkmale der 2. Gruppe:
Grausamkeit = wer seinem Opfer in gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung Schmerzen und Qualen körperlicher oder seelischer Art zufügt, die nach Stärke und Dauer über das für die Tötung erforderliche Maß hinausgehen.
Quelle: https://www.juraforum.de/gesetze/stgb/211-mord
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:23:45 Nicht so schnell.
Verbunden mit dem Gewaltausmaß und dem Nachtatverhalten ist hier eindeutig das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt, ja. Die StA nimmt außerdem niedrige Beweggründe an, so schreibt der stern Ende Nov. Anhand der Verletzungen eigentlich selbsredend.

Die Sache mit der Heimtücke (arg- und wehrlos) ist klar definiert. Wäre Aufgabe der Verteidigung, Gründe gegen dieses Mordmerkmal vorzubringen.
GästinF hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 18:54:01Kannst du das näher erläutern?
Und woher ist dir das Ausmaß der Gewalt bekannt? …..
Gast hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:26:35 Hatte ich das nicht getan? ……
Im Fall Fabian war die Rede von einem brutalen Gewaltverbrechen und davon, dass er mit Stichverletzungen aufgefunden wurde. Ist das für dich kein Ausmaß an Gewalt? Das Kind hat man angezündet.
GästinF hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:58:57 Wenn du schon fragst: Nein. …..
Und wann genau ist ein Gewaltverbrechen nicht brutal? ……
Könntest du bitte einen Link zum “Stern Bericht von Ende November” nennen?
https://www.stern.de/panorama/themen/gu ... 37886.html
Jane.Doe
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 14:59:51 Weiterhin gilt die Unschuldsvermutung.
Kunststoffklingen, Kunststoffwerkzeuge oder andere Kunststoffprodukte "in Art eines Messers" schließt du aus und beschränkst dich auf den Haushalt H?
Für die Herkunft und für den Verbleib, vielleicht "Platzierung", sind andere Haushalte möglich, zu denen der Täter in Verbindung steht oder Teil dieser Haushalte war oder sich Zugang verschafft hat.
Frage: Was ist eigentlich mit Sägewerkzeugen? Fallen die per Definitionem und vom Verletzungsbild (Stich/Schnitt) in ein "messerähnliches" Muster?

Ich meine damit die ganze Bandbreite... von Mini-Werkzeugkastensäge über mechanische Laubsägen, Stichsäge. Kettensägen.... was fiele darunter, was nicht?

Oder sogenannte "Sägemesser" die bspw. in Schlachtbetrieben benutzt werden.... Knochensägen u.ä.
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 21:34:00 Quelle: https://www.juraforum.de/gesetze/stgb/211-mord
Ist das die neuste Info aus dem Dschungel, dass die Tötung grausam war?
Oder gibt's dazu gar eine Quelle?
Denn brutal ist kein juristischer Begriff, sondern wird in der Alltagssprache angewandt.
Und in den Medien war von Übertötung oder langem Leid biaher keine Rede.
(Zumal der Begriff grausam in der Rechtsprechung dehnbar zu sein scheint, wie nur mein eines zitierten Bsp beweist).
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