MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:13:42 …..
Wie sieht das jedoch für Gina aus? Hecki und Raffaela lassen anklingen, dass diese Affäre schon länger bestanden haben könnte.…….. Und wieso ist diese angebliche Affäre so bedeutend für den Fall?
“Auf den Busch geklopft!”

Wer weiß, wie “ermittlungsrelevant” die Affäre, extra spekulativ vielleicht “in anderen Umständen”, am Ende ist. Solange kein Ergebnis feststeht, kann fast alles ermittlungsrelevant sein.

Mit SM im Nebel stochern, “auf den Busch klopfen”, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.

Die Opferseite, d.h. die Opferanwältin, hat erst mit Anklageerhebung Akteneinsicht, der Journalist kennt durch Interviews viele Zeugen und deren Beobachtungen. Aber “die wahre” Kenntnis haben nur die EB, Staatsanwaltschaft und TV-Anwalt.
Oder es wird über das vertretbare Maß hinaus geleakt.

“….. Die Redewendung geht zurück auf die Vorgehensweise von Jägern und Vogelstellern, die auf Büsche und das Unterholz einschlugen, um verstecktes Wild aufzuscheuchen/um zu sehen, was sich darin verbirgt.
„Mir hat geträumt, ich klopft auf den Busch, / da rauschte der Hirsch heraus, husch husch!“ …..”
https://de.wiktionary.org/wiki/auf_den_Busch_klopfen
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Basti66 hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:33:38 Klar passt es.
Wäre die Beweislage nicht auf sicheren Füßen, hätte er gestern auch kein Interview der Presse gegeben.
Das ist so nicht richtig.
Das Interview, bzw. die Interviewanfragen, waren vor Wochen für die 6. KW angekündigt.
Berliner Kurier, Florian Thalmann, 16.01.2026 aktualisiert am 18.01.2026 - 07:11 Uhr
“….. Auf die Frage, wann man mit Ermittlungsergebnissen rechnen kann, teilt Nowack mit, er könne noch kein Datum nennen. „Realistisch dürfte eine nochmalige Anfrage in der 6. KW sein.“ ..…“
https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10014510
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seppel
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Überlegung hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 07:04:53 Setzt er seine Ehe/Familie nicht auch schon aufs Spiel indem er eine Affäre hat?
Natürlich ist es für einen "normalen" Menschen undenkbar! Aber z. B. bei emotionaler Abhängigkeit /Hörigkeit könnte es schon passieren, dass man die eigenen Bedenken über Bord wirft. Oder es war eine andere Form der Abhängigkeit, also dass sie ihn mit etwas "in der Hand" hatte!

Wie gesagt, sind alles halt nur meine Gedankengänge, wie es gewesen sein könnte...

Also meine Ehe wäre es auf jeden Fall, die ich da auf` s Spiel setzen würde. Aber wir wissen ja nicht in welchen Konstellationen sie miteinander gelebt haben. Oder "einfach" das "berühmte" um den Finger wickeln und manipulieren. Oder, so wie Du es schon geschrieben hast, "etwas in der Hand haben".

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:13:42 Bei einer angeblich offenen Beziehung des Jäger-Ehepaares wäre das nicht der Fall.

Wie sieht das jedoch für Gina aus? Hecki und Raffaela lassen anklingen, dass diese Affäre schon länger bestanden haben könnte. Lebten auch Mathias und Gina in all den Jahren in einer offenen Beziehung? Warum war die Trennung durch Mathias dann ein solcher Super-GAU für Gina? Und wieso ist diese angebliche Affäre so bedeutend für den Fall?

Das ist eine Sache, die mich auch so nachdenklich zurück lässt, warum ist die angebliche Affäre so bedeutend ? Oder ich interpretiere da doch zu viel herein und es bleibt am Ende der "Nebenschauplatz". Ich habe auch keinen blassen Schimmer wie gut die schauspielerischen Talente von G. waren oder noch sind.

Bigmama hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 07:17:14 Hallo und guten Morgen.

In Bezug auf die mögliche tatwaffe hätte ich noch eine idee:
TV wohnt/e ja im Haus ihrer Großeltern. Ich gehe davon aus, dass die TV auch Zugang zu den Räumlichkeiten derer hatte.

Großeltern haben evtl. Brieföffner ( vielleicht ältere modelle ) im oder auf dem Sekretär herumliegen? 🤔 Könnte der möglichen gesuchten Tatwaffe ähneln.
Mal angenommen, die TV hat diesen Brieföffner bei den Großeltern entwendet, den F damit getötet , ist danach dann seelenruhig nach Hause gefahren, hat den Brieföffner gesäubert und unbemerkt wieder in den Haushalt der Großeltern verbracht.

Wurde der Haushalt ( ich gehe mal davon aus, dass es 2 Haushalte gibt) der Großeltern ebenfalls durchsucht oder nur der Wohnbereich der TV....? Das wäre interessant, da die mögliche Tatwaffe sich im Haushalt der Großeltern befinden könnte?

Im Vorgarten oder hinter dem Haus der Großeltern irgendwo verbuddelt?

Zu der Rekonstruktion der letzten Stunden von F vermute ich, - rein spekulativ - dass die TV den F aus einer Seitenstraße aus der Wohnung gelockt haben könnte ( vielleicht deswegen womöglich von der Hauptstraße nicht erkennbar) unter einem Vorwand, den F geschockt haben könnte und er daraufhin sein Handy, seine Jacke vergessen hat und sich nur schnell seine Schuhe angezogen hat, um eiligst aus der Wohnung zur TV zu gelangen, die dann in der Seitenstraße den F in Empfang genommen haben könnte. Möglicherweise stellte die TV ihr Auto in der Seitenstraße ab, um unauffälliger zu wirken..

Nur eine Theorie. Es gilt immer noch die Unschuldsvermutung !

Ich denke ihre Großeltern sind so ziemlich die einzigen, vor denen sie wirklich richtig Respekt hat. Wir hatten ja hier schon mal vermutet, das die Kindheit vielleicht nicht ganz so rosig war, also eher streng (auch bezogen auf die ehemaligen Wirkungsstätten der Großeltern). Ich glaube wirklich nicht, das sie ihre Oma + Opa da mit reinziehen würde. Wir werden sehen. Sie wird schon genug Ecken kennen, wo sie die Tatwaffe hätte verschwinden lassen können. Ob die Wohnung der Großeltern mit durchsucht wurde, darüber ist mir nichts bekannt. Allerdings wurde das Grundstück großflächig abgesucht, auch die Pferdestallungen. Wenn nicht sogar auch die Koppel am Reimershagener See, das ganze Dorf war ja abgeriegelt. Das mit der Seitenstraße halte ich auch für möglich. Trotzdem wurde ihr Auto ja in der Schweriner Straße gesehen. Ob Kameraaufzeichnungen etwas ergeben haben, darüber herrscht Stillschweigen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Wurde dieser Artikel bereits geteilt? Kriminalwissenschaftler Christian Matzdorf äußert sich darin zur Auffindesituation:
Es ist nicht abwegig, dass Täterinnen oder Täter die Polizei zum Tatort führen. Es gibt für diese oft auch einen hohen Leidensdruck. Der Täter oder die Täterin kehrt beispielsweise zum Tatort zurück oder bindet sich durch sein Handeln in die Ermittlungen ein. Manche wollen einfach Bestandteil des Ganzen sein, so binden diese sich dann bewusst oder unbewusst auch weiterhin in die Geschehnisse ein.“ Matzdorf vergleicht dieses Verhalten mit dem eines Brandstifters, der bei den Löscharbeiten hilft – ein paradoxes, aber durchaus bekanntes Muster.
https://www.merkur.de/deutschland/wurde ... 27959.html
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seppel
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

IsiW hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 09:27:21 Ich schliesse mich hier an, Das war das erste, was ich beim Lesen dachte. Es wirkt auf mich anders als vorherige Aussagen.

" Spekulationen in sozialen Medien über weitere Verdächtige kann er nicht bestätigen: „Die Behauptungen via Social Media, dass es einen weiteren Täter geben müsste, bestätigen sich weiterhin nicht.“
Allerdings sind noch nicht alle Spuren ausgewertet. „Es gab so viele Hinweise. Alle arbeiten daran, aber es ist unklar, ob wir bis Ende des Monats damit fertig sind“, räumt der Staatsanwalt ein. Weitere Erkenntnisse – sollten diese Zustande kommen – will man nachreichen."

Eine Momentaufnahme, warten wir mal ab.

So sehe ich das auch, gar nicht mehr so enthusiastisch. Die ganze "Ansprache" wirkt auf mich "komplett" anders, als noch im Januar.

Basti66 hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:33:38 Klar passt es.
Wäre die Beweislage nicht auf sicheren Füßen, hätte er gestern auch kein Interview der Presse gegeben.
Dann hoffen wir das mal. Die erste "Bewährungsprobe" wird die Anklageschrift werden und ob überhaupt was gestartet werden kann.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:17:30 Das ist ein Fall für Madame Juve

Eine nicht-medizinische Fadenschere.
Die schneidet Fäden.
Kommissar Juve (= KJ): "Nein!!"

Du: "Doch!!"

KJ: "Ooh!!"

Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:17:30 Entweder ein gesicherter Gegenstand.
Oder zur Vermeidung von Trugspuren und Kreuzkontamination als “Einweg”-Hilfsspurenträger eingestuft und zusammen mit der “abgeschnittenen Spur” eingetütet.
Oder eine keimfreie und spurenfrei präparierte Fadenschere wartet auf ihren Gebrauch, bzw. die Tütengröße passt am besten zur Größe des Gegenstands “Nr.1”.
Und - kann man damit jemanden ernsthaft verletzen? Und wenn ja, dürfte ich das kurz bei dir ausprobieren?

Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:17:30 Alternativhypothesen, ausnahmsweise ohne Aliens:
Die roten Flecken auf der Tüte sind ein typischer Arbeitsunfall, wie bei Obduktionen die Verletzung durch die Vielzahl an Injektions- und Biopsie-Nadeln, in diesem Fall der nicht sachgemäße Umgang mit der Schere.

Das Küchenmesser auf den Erdboden, “Nr.1”, ist das Frühstücksmesser, dass dem Praktikanten zusammen dem gelben “Nr.1” Schild für die Fastfood-Tischkennzeichnung, vom im Bild nicht sichtbaren Tisch gerutscht ist.

Die Faden-Schere ist essentielle Ausstattung des gleich stattfindenden Häkel-Workshops. In der Übergangszeit, bis die Kleider fertig genäht und gehäkelt sind, werden diese weißen Overalls getragen.
Mei, was bist du doch nur für "ein absolut verachtenswerter Zeitgenosse"!!! (Zitat: "duweißtschonvonwem") :twisted:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:49:54 Das ist so nicht richtig.
Das Interview, bzw. die Interviewanfragen, waren vor Wochen für die 6. KW angekündigt.
Berliner Kurier, Florian Thalmann, 16.01.2026 aktualisiert am 18.01.2026 - 07:11 Uhr
“….. Auf die Frage, wann man mit Ermittlungsergebnissen rechnen kann, teilt Nowack mit, er könne noch kein Datum nennen. „Realistisch dürfte eine nochmalige Anfrage in der 6. KW sein.“ ..…“
https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10014510
Danke 👍 und da war es noch ein anderer "O-Ton".
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:49:54 “….. Auf die Frage, wann man mit Ermittlungsergebnissen rechnen kann, teilt Nowack mit, er könne noch kein Datum nennen. „Realistisch dürfte eine nochmalige Anfrage in der 6. KW sein.“ ..…“
Wenn die Ermittlungen nun doch erst Ende Februar oder Anfang März beendet sind, wird es eine sportliche Angelegenheit, bis zum 6. Mai alles in Sack & Tüten zu haben. Herr Nowack muss die Anklage verfassen, korrigieren lassen und beim Gericht einreichen. Dieses prüft anschließend, ob ein hinreichender Tatverdacht besteht und die Anklage zugelassen werden kann. Danach müssen mit einem Vorlauf von mehreren Wochen Zeugen und Sachverständige geladen werden.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von seppel »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 11:03:51 Wenn die Ermittlungen nun doch erst Ende Februar oder Anfang März beendet sind, wird es eine sportliche Angelegenheit, bis zum 6. Mai alles in Sack & Tüten zu haben. Herr Nowack muss die Anklage verfassen, korrigieren lassen und beim Gericht einreichen. Dieses prüft anschließend, ob ein hinreichender Tatverdacht besteht und die Anklage zugelassen werden kann. Danach müssen mit einem Vorlauf von mehreren Wochen Zeugen und Sachverständige geladen werden.
Dann muss es jetzt richtig zaGGGGig voran gehen, verhaftet wurde sie am 06.11.2025, also der 06.05.2026. Er auch sagte aber auch, u.U. "müsse nachgereicht werden". Trotzdem eine enge Kiste meiner Meinung nach.

Die U-haft könnte aber auch noch einmal verlängert werden. Er will aber sicher zu einem ordentlichen u. baldigen Abschluss kommen.

Quelle:
https://dejure.org/gesetze/StPO/121.html
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nikas »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 11:03:51 Wenn die Ermittlungen nun doch erst Ende Februar oder Anfang März beendet sind, wird es eine sportliche Angelegenheit, bis zum 6. Mai alles in Sack & Tüten zu haben. Herr Nowack muss die Anklage verfassen, korrigieren lassen und beim Gericht einreichen. Dieses prüft anschließend, ob ein hinreichender Tatverdacht besteht und die Anklage zugelassen werden kann. Danach müssen mit einem Vorlauf von mehreren Wochen Zeugen und Sachverständige geladen werden.
Am 6. Mai ist mMn der Stichtag zur Einreichung der Anklageschrift bei Gericht.
Heisst, am 06.05. muss es weder schon Prozesstermine geben noch muss über die Eröffnung des Hauptverfahrens entschieden sein (so hab ich es jedenfalls verstanden).
Demnach bleibt bis zu den Ladungsverfügungen der Zeugen und der Entscheidung zur Zulassen der Anklage noch ein bisschen Zeit, unter Berücksichtigung des Beschleunigungsgrundsatzes.

Ein erster Prozesstermin Ende Mai wäre also auch nicht unrealistisch.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Nikas hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 11:31:34 Am 6. Mai ist mMn der Stichtag zur Einreichung der Anklageschrift bei Gericht.
Heisst, am 06.05. muss es weder schon Prozesstermine geben noch muss über die Eröffnung des Hauptverfahrens entschieden sein (so hab ich es jedenfalls verstanden).
Demnach bleibt bis zu den Ladungsverfügungen der Zeugen und der Entscheidung zur Zulassen der Anklage noch ein bisschen Zeit, unter Berücksichtigung des Beschleunigungsgrundsatzes.

Ein erster Prozesstermin Ende Mai wäre also auch nicht unrealistisch.
Der erste Prozesstag muss spätestens am 6. Mai stattfinden. So sagt es Nowack selbst im Interview:
Die Sechsmonatsfrist läuft im Mai ab, bis dahin muss die Hauptverhandlung beginnen. Es muss also schnell gehen.
Nach § 121 StPO darf jemand nicht länger als sechs Monate in Untersuchungshaft sitzen, ohne dass besondere Gründe vorliegen.

https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__121.html
https://www.fr.de/panorama/getoeteter-f ... 53230.html
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seppel
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 11:36:37 Der erste Prozesstag muss am 6. Mai stattfinden. Nowack sagt es selbst so im Interview:

Nach § 121 StPO darf jemand nicht länger als sechs Monate in Untersuchungshaft sitzen, ohne dass besondere Gründe vorliegen.

https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__121.html
https://www.fr.de/panorama/getoeteter-f ... 53230.html
So habe ich das auch auf dem Schirm, dass der erste Tag des Prozesses dann stattfinden muss. Neue Gründe können ja gefühlt täglich noch dazu kommen, wer weiß das schon.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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https://www.businessinsider.de/leben/be ... s-maenner/

Hier mal ein eine Statistik zum Thema fremdgehen in Partnerschaften. Grob gesagt trifft dies auf ca ein Drittel der Menschen zu. Ist also gar nicht so selten. ;)
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Von einem dringenden Tatverdacht hin zu einem "ausreichenden Tatverdacht".
Bei ausreichendem Tatverdacht werde man Anklage vor dem Landgericht erheben.
Daran ist zu erkennen, wie viel heuer übrig geblieben ist von dem, was am Tag ihrer Festnahme vollmundig erzählt wurde. Vielleicht haben wir zu stark gewichtet, dass sie inhaftiert wurde und vielleicht ist das Landgericht nicht so leicht zu überzeugen wie die Öffentlichkeit.
Das angekündigte frühe Ende der Ermittlungen war für viele ein Indiz, dass Beweise sich stapeln müssen und so würde die Staatsanwaltschaft viel früher den Sack zumachen können.
Aufhorchen lässt Nowacks Satz, wo er eingesteht, dass man sich auf Schlussfolgerungen stützt. Fabians letzte Stunden seien ein weißes Blatt. Trotz Sichtung ihres Autos in Güstrow, in Klein Upahl und der nachweisbaren Tätigkeiten rund um den Tümpel mit Handyauswertung? Ist das noch derselbe Fall, der sich letztes Jahr ganz anders angehört hat?
https://www.merkur.de/deutschland/frist ... 53519.html
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Gast hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:00:37 Von einem dringenden Tatverdacht hin zu einem "ausreichenden Tatverdacht".
Bei ausreichendem Tatverdacht werde man Anklage vor dem Landgericht erheben.
Dies ist nicht die Aussage des Oberstaatsanwalts, sondern die der Zeitung. Sein Zitat endete im vorherigen Satz.
Bigmama

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Könnte ja sein, dass die TV bei ihrem Vorhaben, F zu töten, ihre Hemmschwelle und den Respekt gegenüber ihren Großeltern überschritten und verloren hätte, ohne an die Folgen für diese zu denken... Leute, die in der Lage sind zu töten ( auf Menschen töten bezogen) haben mMn keinen Respekt vor nichts und niemanden und eine niedrige bis keine Hemmschwelle, solch eine Straftat zu begehen... also - wie in diesem Fall - wohl auch keinen wirklichen Respekt vor ihren Großeltern 🤔 Vielleicht waren es genau diese Gedanken der TV, sich deswegen genau dort in deren Haushalt nach einer geeigneten Mordwaffe umzuschauen, diese zu entwenden und nach der Tat wieder an ihrem Ort zu verbringen, weil sie davon ausgegangen sein könnte, dass die Wohnung der Großeltern eben nicht durchsucht würde werden...
Ist auch nur meine Theorie und es gilt natürlich die Unschuldsvermutung!
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Juve hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 10:59:55 …..KJ: "Ooh!!"
…..
Und - kann man damit jemanden ernsthaft verletzen? ……
Ja. Das kann zu einer seltenen und unerwarteten Verletzung führen, wenn “K. Juve” erst fest zusammendrückt und dann die Kraft nachlässt, außen 1, innen 2 Kanäle.

Beispiel dazu, 1 äußerlich führt zu 1 in Peritonealhöhle und 1 in Zwerchfell.
“….. described unusual wounds of entry into fatal stab wounds that are rarely found in autopsies. …..”

Abdominal stab wound with an unusual presentation: A case report
Die Abbildungen können bei sensiblen Personen Unbehagen auslösen.
August 16, 2024
https://journals.sagepub.com/doi/10.117 ... X241271892
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GästinF »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:05:55 Dies ist nicht die Aussage des Oberstaatsanwalts, sondern die der Zeitung. Sein Zitat endete im vorherigen Satz.
Das stimmt so nicht!
Werde erheben ist der Konjunktiv 1. Diesen verwendet man für die indirekte Rede, d.h. man schreibt / sagt, was eine andere Person- in diesem Fall vermutlich Herr Nowack - gesagt hat.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GästinF »

Ein reiner Indizienprozess ist selbstredend möglich, aber da muss man schon alles schlüssig dargelegt werden. Nicht nur, wie sich alles zutrug, sondern auch Zeugen müssen sich vor Gericht als glaubhaft erweisen.
Sonst wird das nichts mit einer Verurteilung- wenn es zum Prozess kommt.
"Es ist unklar, wie Fabians letzte Stunden aussahen und die Tatwaffe kennen wir nicht, aber es ist so was Ähnliches wie ein Messer," wird da nicht ausreichend sein. (Überspitzt formuliert)
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:05:55 Dies ist nicht die Aussage des Oberstaatsanwalts, sondern die der Zeitung. Sein Zitat endete im vorherigen Satz.
Hoffentlich behältst du recht und die Zeitung hats von sich aus fantasievoll dazugedichtet trotz, ich nehme an, eines telef. Interviews mit H.N. und der verwendeten, indirekten Rede als eine Form, andere zu zitieren.
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