MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Wir exakt war die Abfolge von N. und seinem Kollegen an jenem Abend?

Also nach Feierabend gemeinsam mit 1 Auto zum Snookern & Dönermann? Dann Trennung wo? Und wie kam N. bzw. A. zum anderen PKW zurück?
Nesrin
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

JohnLemon hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 16:55:33 Wir exakt war die Abfolge von N. und seinem Kollegen an jenem Abend?

Also nach Feierabend gemeinsam mit 1 Auto zum Snookern & Dönermann? Dann Trennung wo? Und wie kam N. bzw. A. zum anderen PKW zurück?
Das wird dir niemand genau sagen können.

Im Podcast wird es nicht richtig aufgedröselt, ist dort aber auch kein Verhör.

Bin mir ziemlich sicher, dass den Ermittlungsbeamten die genaue Abfolge an dem Abend vorliegt und diese auch keine Lücken aufweist.
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Gast7469 hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 11:37:49 Die SMS klingt nach freudiger Aufbruchsstimmung, so als wurde ihr unerwartet etwas ganz Interessantes, Spannendes vorgeschlagen, was vielleicht mit dem Zielort oder mit einer Person zusammenhing, die sie dort glaubte anzutreffen. I. erwähnte nicht, dass Frauke diese freudige Aufbruchsstimmung schon zeigte, als sie sich von ihr verabschiedete. Also muss diese erst danach in ihr aufgekommen sein.
Sicher ist auch, der Zustieg ins Auto steht nicht im Zusammenhang mit etwas Unangenehmen. Es handelt sich also nicht um ein Problemgespräch o.ä. Auch dass jemand ihre Hilfe brauchte und dazu irgendwo mit ihr hinfahren wollte, schließe ich aus.
Bei der Freiwilligkeit und dem Versand der SMS um ca. 23 Uhr muss man sich wiederum fragen, warum Frauke in der SMS weder das "Mit wem?", noch das Ziel oder den Grund für ihre weitere Unternehmung benennt.

Bei dem fehlenden "mit Wem?" könnte man z.B. mutmaßen, dass diese Person Chris ohnehin nicht bekannt gewesen ist.
Das kann für mich durchaus eine Person vom Arbeitsplatz sein. Oder eine Person aus dem Umfeld von I., N. und T..
Da beide ohnehin eher getrennte Freundeskreise hatten (so scheint es mir), träfe das auf eine Vielzahl von Personen zu.

Was vielfach so interpretiert wird, aber dem ich nicht unbedingt zustimmen würde ist, dass die SMS "vergnügt" klingt.
Oder vielleicht besser ausgedrückt; das Frauke beim Verfassen in freudiger Aufbruchsstimmung gewesen sein muss.
Frauke spricht von der Vergangenheit. "Das Spiel war lustig."
Deshalb wäre es für mich auch vorstellbar, das es um etwas "Ernstes" ging. Oder etwas "Kompliziertes".
Also etwas, das den Rahmen gesprengt hätte, um es in einer Kurzmitteilung darzulegen.
In diesem Beispiel wäre das der Grund, weshalb Frauke in der SMS nicht mitteilt, warum sie länger wegbleibt.
Also hier vielleicht ausweicht und etwas "Banales" nennt, das bereits statt gefunden hat.

Falls du die letzten Seiten gelesen hast, weißt du wahrscheinlich, welches Thema mir da vorschwebt.
In etwa so: "Du Frauke, mir liegt da was auf dem Herzen. Es geht um N. und T. und dem ganzen Drumherum."
Oder etwas anders: "Du, ich könnte dir auch etwas zu T. erzählen."
Diese Ansprachen beispielsweise müssen gar nicht als "unangenehm" oder sich schon als "problemhaft" dargestellt haben oder von ihr so empfunden worden sein.
Frauke könnte ja auch hier ihre Hilfe angeboten haben, dem Ganzen ein offenes Ohr schenken, erst einmal dem zuhören wollen.
Wiesenblume
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Else hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 16:18:45 Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist:

Da bringt sich mein allerbester Freund um. Dann auch noch an meinem Geburtstag.

Ich bin geschockt, wütend, traurig. Frage nach dem Warum?

Dann wird mir Frauke aufs Auge gedrückt.
Sie soll mich aufmuntern. Von meinen Gedanken ablenken.

Verdammt noch mal.....die würde mir auf den Sack gehen! Die sollte mich in Ruhe lassen!!

Stattdessen Harmonie und Flirtversuche??
Das war auch mein allererster Gedanke als ich mit dem Fall zum ersten Mal konfrontiert wurde.
Wiesenblume
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Gast7469 hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 11:37:49 Also ein Detail im Frauke Fall steht für mich zu 100% fest:
Die SMS ist authentisch und wurde aus freien Stücken von Frauke geschrieben (so wie das auch ihre Angehörigen und Freunde einschätzen) und zwar kurz nachdem sie auf den Täter traf, wahrscheinlich gegen/kurz nach 23 Uhr. Die SMS wurde nur verspätet an C zugestellt. Für 0:49 macht der Inhalt keinen Sinn. Diesen Insider, nicht gegen England, hätte ein anderer nicht gewusst und ein Täter hätte auch nicht Komme später geschrieben, sondern vielleicht so etwas wie: Du brauchst nicht länger warten. Übernachte bei einer Freundin o.ä.
Daraus schließe ich:
-Frauke ist nicht bei jemanden eingestiegen, der ihr anbot, sie nach Hause zu fahren, denn dann wäre ihre Komme-später-SMS nicht notwendig gewesen
-Sie wurde nicht auf dem Heimweg einfach so von der Straße weggeschnappt und in ein Auto gezerrt, sondern sie ist freiwillig mit dem Täter mit

Die SMS klingt nach freudiger Aufbruchsstimmung, so als wurde ihr unerwartet etwas ganz Interessantes, Spannendes vorgeschlagen, was vielleicht mit dem Zielort oder mit einer Person zusammenhing, die sie dort glaubte anzutreffen. I. erwähnte nicht, dass Frauke diese freudige Aufbruchsstimmung schon zeigte, als sie sich von ihr verabschiedete. Also muss diese erst danach in ihr aufgekommen sein.
Sicher ist auch, der Zustieg ins Auto steht nicht im Zusammenhang mit etwas Unangenehmen. Es handelt sich also nicht um ein Problemgespräch o.ä. Auch dass jemand ihre Hilfe brauchte und dazu irgendwo mit ihr hinfahren wollte, schließe ich aus.

Die SMS zeigt, dass Frauke dem Täter vertraute, sich sicher fühlte.
Das deutet darauf hin, dass sie die Person (gut) kannte oder aber, wenn sie sich nicht kannten, sie beide gemeinsame Freunde und Bekannte hatten. Aber diese Freunde und Bekannte werden mit Sicherheit keine gemeinsamen aus ihrer Kindergarten- oder Schulzeit gewesen sein. Sondern, ich glaube, Frauke wäre am ehesten zu jemanden eingestiegen, der genau mit den Leuten bekannt oder befreundet war, mit denen sie gerade erst noch im Pub zusammen saß.

Der Täter muss Frauke etwas in Aussicht gestellt haben, das bei ihr großes Interesse weckte, vielleicht einen Ort, wo sie am liebsten noch in dieser Nacht hin wollte oder ein Treffen mit der Person ihres Interesses oder ein hochinteressantes Gespräch etc. Ich glaube, die Gelegenheit muss ihr einmalig vorgekommen sein, also nicht unbedingt etwas, was man auf den nächsten Tag oder aufs nächste Wochenende hätte verschieben können. Es war eine Jetzt oder Nie Situation. Der Täter ließ ihr die Wahl, ob sie einsteigt oder nicht. Er war mMn kurz davor, loszufahren (oder sowieso dort hinzufahren) und bot ihr an, mitzukommen. Ich glaube, Frauke musste nur kurz überlegen und stieg dann ein. Er hat sie mMn nicht erst überreden oder überzeugen müssen.
Der Täter muss ihr sympathisch und zugewandt gewesen sein. Ich bin sicher, sie wäre nicht zu jemanden ins Fahrzeug gestiegen oder mit jemanden mitgegangen, der ernst, wortkarg oder seltsam war. Da hätte das Ziel noch so toll sein können, ich glaube, Frauke wäre nur mitgekommen, wenn sie auf der Hinfahrt und Rückfahrt einen interessanten Gesprächspartner gehabt hätte.
Ich schlleße folgende Sachen aus:
- Ich glaube nicht, dass man in dieser Nacht noch Frauke mit Bier oder McDonald's hätte locken können. Sie war die ganze Zeit im Pub mit ihrer 1 Cola zufrieden und dürfte sich zuvor im Restaurant satt gegessen haben. Und kurz vor Mitternacht will sie sich noch einmal den Bauch vollschlagen? Und um dahinzukommen noch mal ein Stück rausfahren? Für mich unwahrscheinlich.
- Auch raus ist für mich eine Fahrt zu einem Ziel außerhalb Paderborns, aus Langeweile oder um irgendetwas Verrücktes oder Illegales zu machen, zb um mitten in der Nacht ein Windrad zu besteigen oder gar nach Nieheim zu fahren, um mitternächtlich dort nach einem Schrauber zu suchen. MMn völlig abwegig.
- Ich schließe auch aus, dass sie nach der Absage von N aus Frust mit irgendeinem dahergelaufenen Typen anbandelte. So wie Frauke sich verhielt, war sie selbstsicher und mit sich im Reinen. Kein Gezicke, weil C seinen Schlüssel vergaß und sie
abhängig von ihm war und ihren Abend ggf hätte umplanen müssen. Laut I kein Beleidigt sein, weil N absagte.
- Ich schließe auch aus, dass ihr auf dem Heimweg Mr. Wow über den Weg lief und sie mit ihm zu einem ruhigen Plätzchen fuhr, um einen ONS zu haben, wofür sie laut ihrer Schwester gar nicht der Typ war.
-Ich glaube auch nicht, dass Frauke ein geheimes Doppelleben führte und von ihrem Lover (vielleicht von der Sorte Familienvater, Geschäftsmann, Lehrer) abgepasst wurde, mit dem sie eine heimliche Affäre hatte.
- Ich glaube auch nicht, dass irgendeine Bekannte/ irgendein Bekannter aus der Schwesternschule/dem Krankenhaus etc. sie hätte überreden können, eine Runde zu drehen (Wozu und wohin eigentlich?) Um zu quatschen? Was kann so einmalig und spannend gewesen sein, dass so ein zufälliges Treffen derart zeitlich ausartet, dass man damit nicht bis zum nächsten Tag warten kann oder bis zum nächsten Telefonat/ verabredeten Treffen?
-Frauke ist nicht mit jemandem mit, der ihr vorschlug, woanders weiterzufeiern - macht keinen Sinn, sie war in guter Gesellschaft gewesen und wollte nicht mit I und den anderen weiter zur nächsten Location. Hätte I am nächsten Tag mitbekommen, dass Frauke doch nicht so müde war, wie sie behauptet hat, und noch mit ganz anderen Leuten weitergefeiert hat, ich glaube, sie hätte sich sehr über Frauke gewundert. Ich persönlich glaube ja, Frauke wäre, wenn dann, nur noch zu Orten oder Personen gefahren, die für I verständlich und nachvollziehbar gewesen wären. Ein Ziel, das I nicht überrascht hätte, vielleicht weil Frauke bereits die letzten Tage oder Stunden an etwas oder jemanden reges Interesse gezeigt hat.

Wäre ich ein Ermittler im Frauke-Fall, ich wüsste, wem ich da noch mal auf den Zahn fühlen würde.
Wenn man außerdem noch berücksichtigt, wie sich Frauke bei den Anrufen verhalten hat, dann kann man den Täter auch weiter eingrenzen. Denn daraus kann man schließen, wie der Täter sich Frauke gegenüber verhalten halt.
Man kann den Täter noch immer finden. Aber man wird ihn auf keinen Fall finden, wenn man bestimmte Personen von vorne herein ausschließt, sei es aus Pietätsgründen, weil der oder diejenige ohnehin schon so ein schweres Leben hat oder hatte, oder weil sie nicht männlich sind oder weil sie so gar nicht in das stereotype Bild passen, das man von einem Frauenmörder hat.
Genau. Sehr gut beschrieben.
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

Eine Möglichkeit könnte auch sein... N hatte schiss vor Frauke weil sie immer so viel fragt.. und er sich dann verplappert.. und gleichzeitig mochte er sie.
Eher tollpatschig.
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Else hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 16:18:45 Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist:

Da bringt sich mein allerbester Freund um. Dann auch noch an meinem Geburtstag.

Ich bin geschockt, wütend, traurig. Frage nach dem Warum?

Dann wird mir Frauke aufs Auge gedrückt.
Sie soll mich aufmuntern. Von meinen Gedanken ablenken.

Verdammt noch mal.....die würde mir auf den Sack gehen! Die sollte mich in Ruhe lassen!!

Stattdessen Harmonie und Flirtversuche??
Gefühlsmäßig würde ich dir da auch eher zustimmen als widersprechen.
Aber das ist auch nur meine Perspektive, als jemand, dem Derartiges oder Vergleichbares bislang nie passiert ist.
Deshalb kann ich dem Ganzen auch nicht ansatzweise nachempfinden.

Auf der Suche nach Literatur zu diesem Thema bin ich kürzlich auf diesen "Leitfaden" gestossen:
(vorweg; das ist mitunter harte Kost, also nicht für jeden oder zu jederzeit zu empfehlen)

https://www.hilfe-im-todesfall.de/ratge ... rarbeiten/

Der Artikel hebt mehrmals hervor, dass Trauer individuell ist, und das die darin geschilderten Phasen häufig (nicht zwangsläufig) bei Trauernden auftreten.
N. muss zu diesem Zeitpunkt also nicht davon betroffen gewesen sein, aber interessant fand ich in dem Artikel die geschilderte Phase der Verleugnung.
Sie könnte eine Erklärung sein, warum N. überhaupt weiterhin auf Partys mitgegangen ist.
Oder warum er so "defensiv" auf die Frage der Polizei, wo Frauke sei, geantwortet hat.
Trelleborg

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trelleborg »

Else hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 15:53:05 Super, ganz meine Meinung.
Bin auch der Meinung, die Ermittler saßen dem Täter schon gegenüber.
Die Antwort liegt meiner Meinung nach vor der Haustür.
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Weiß jemand aus verlässlichen Quellen, ob Niels mit Frauke anbandelte und an ihr interessiert war? War das schon eine Flirtphase bei den beiden?
Bzw.: Kann mir jemand sagen, wann die beiden sich kennengelernt haben ziemlich genau?
Else
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Else »

caro hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 19:38:59 Gefühlsmäßig würde ich dir da auch eher zustimmen als widersprechen.
Aber das ist auch nur meine Perspektive, als jemand, dem Derartiges oder Vergleichbares bislang nie passiert ist.
Deshalb kann ich dem Ganzen auch nicht ansatzweise nachempfinden.

Auf der Suche nach Literatur zu diesem Thema bin ich kürzlich auf diesen "Leitfaden" gestossen:
(vorweg; das ist mitunter harte Kost, also nicht für jeden oder zu jederzeit zu empfehlen)

https://www.hilfe-im-todesfall.de/ratge ... rarbeiten/

Der Artikel hebt mehrmals hervor, dass Trauer individuell ist, und das die darin geschilderten Phasen häufig (nicht zwangsläufig) bei Trauernden auftreten.
N. muss zu diesem Zeitpunkt also nicht davon betroffen gewesen sein, aber interessant fand ich in dem Artikel die geschilderte Phase der Verleugnung.
Sie könnte eine Erklärung sein, warum N. überhaupt weiterhin auf Partys mitgegangen ist.
Oder warum er so "defensiv" auf die Frage der Polizei, wo Frauke sei, geantwortet hat.

Trauer ist sehr vielfältig. Das stimmt und können viele Menschen bestätigen.

Es kann allerdings nur jemand trauern, auf welche Art auch immer, der Gefühle hat.

Mir fehlen diese Gefühle sowohl beim Tod von T. als auch beim Verschwinden und Tod von Frauke.
Es scheint als wäre N. ohne jegliche Gefühle.
Zebra
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

Else hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 19:56:19
Es scheint als wäre N. ohne jegliche Gefühle.
Was für eine haltlose Unterstellung ist das denn bitte? Es hat ihn wohl sehr beschäftigt, sonst hätte er sich Frauke gar nicht so intensiv mitgeteilt.
caro
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von caro »

Zebra hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 19:51:12 Weiß jemand aus verlässlichen Quellen, ob Niels mit Frauke anbandelte und an ihr interessiert war? War das schon eine Flirtphase bei den beiden?
Bzw.: Kann mir jemand sagen, wann die beiden sich kennengelernt haben ziemlich genau?
Es gibt dazu, glaube ich, nur den Podcast und die (Selbst-)Auskunft von N. und I..
Und ebenso die darin aufgeworfene Vermutung, dass die beiden wohlmöglich das selber nicht so genau wussten.

Für ein Tatmotiv könnte es auch eine Rolle gespielt haben, wie diese Anbandelung auf andere gewirkt haben könnte.
N. und F. veranstalten zu Zweit ein Picknick. Da könnte bei anderen das Kopfkino rotiert haben.
Else
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Else »

Zebra hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 20:00:30 Was für eine haltlose Unterstellung ist das denn bitte? Es hat ihn wohl sehr beschäftigt, sonst hätte er sich Frauke gar nicht so intensiv mitgeteilt.
Ach, hat er das????
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zebra »

caro hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 20:03:07 Es gibt dazu, denke ich, nur den Podcast und die (Selbst-)Auskunft von N. und I..
Und ebenso die darin aufgeworfene Frage, dass die beiden wohlmöglich das selber nicht so genau wussten.

Für ein Tatmotiv könnte es auch eine Rolle gespielt haben, wie diese Anbandelung auf andere gewirkt haben könnte.
N. und F. veranstalten zu Zweit ein Picknick. Da könnte bei anderen das Kopfkino rotiert haben.
Ja, ist auch mein Eindruck. Der Tod seines besten Freundes hat ihn sehr beschäftigt, aber vielleicht hat er sich dennoch verliebt. Dazu passt aber nicht so ganz, dass die beiden am späten Abend des Verschwindens von Frauke dann doch nicht ganz so viel Zeit miteinander verbrachten, wie sie hätten tun können (weil Frauke angeblich müde war und nach Hause wollte). Vielleicht störte sich jemand daran, dass N. nicht traurig genug war, weiterlebte und weitermachte. Für mich nicht nachvollziehbar, denn Trauer ist individuell und niemand ist dazu auf eine oder jene andere Weise verpflichtet so oder so lange möglichst traurig zu sein, das ist ungerecht so etwas einzufordern, aber es gibt Menschen, die gönnen dann den Hinterbliebenen erstmal keine Freu(n)de mehr.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Gast hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 16:37:32 Naja er hat ja bis 22:15 gearbeitet und das Spiel war kurz vor elf ja schon vorbei. Er und A. wussten das sich das überhaupt nicht lohnt und sind deswegen Snooker spielen gegangen.

Ich glaube er hatte schon Interesse an ihr aber am liebsten als Einzeldate wie das Picknick vorher.
Wenn N. wirklich Interesse an Frauke gehabt hätte, dann wäre er doch nach seiner Arbeit noch ins Pub gekommen.
Und wenn es nur ein kurzes Treffen geworden wäre, egal.
Wenn er sie gemocht hätte, wäre er noch gekommen.
Dass er lieber mit seinem Kollegen was unternommen hat, spricht dafür, dass es kein richtiges Interesse an Frauke hatte.
Nesrin
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Else hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 19:56:19 Trauer ist sehr vielfältig. Das stimmt und können viele Menschen bestätigen.

Es kann allerdings nur jemand trauern, auf welche Art auch immer, der Gefühle hat.

Mir fehlen diese Gefühle sowohl beim Tod von T. als auch beim Verschwinden und Tod von Frauke.
Es scheint als wäre N. ohne jegliche Gefühle.
Vielleicht ist N. einfach nur introvertiert und kann seine Gefühle nach außen nicht richtig zeigen.

Es gibt keinen Grund, ihm seine Gefühle abzusprechen.
Trelleborg

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trelleborg »

Mich beschäftigt warum N und I beide so verhalten auf das Kussvideo vom Capitol reagieren.
Weder derjenige, der den Kuss bekommen hat erinnert sich, noch diejenige, die das ganze gefilmt hat.
Else
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Else »

Nesrin hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 20:34:08 Wenn N. wirklich Interesse an Frauke gehabt hätte, dann wäre er doch nach seiner Arbeit noch ins Pub gekommen.
Und wenn es nur ein kurzes Treffen geworden wäre, egal.
Wenn er sie gemocht hätte, wäre er noch gekommen.
Dass er lieber mit seinem Kollegen was unternommen hat, spricht dafür, dass es kein richtiges Interesse an Frauke hatte.

Ja genau so sehe ich das auch.

Es ging ja nicht um das Fußballspiel.

Ist man verliebt, will man zusammen sein. Auch nur für kurze Zeit.
Else
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Else »

Nesrin hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 20:36:17 Vielleicht ist N. einfach nur introvertiert und kann seine Gefühle nach außen nicht richtig zeigen.

Es gibt keinen Grund, ihm seine Gefühle abzusprechen.
Oh doch.
Es gibt sogar einige Gründe dafür.
Nuschka
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nuschka »

JohnLemon hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 16:55:33 Wir exakt war die Abfolge von N. und seinem Kollegen an jenem Abend?

Also nach Feierabend gemeinsam mit 1 Auto zum Snookern & Dönermann? Dann Trennung wo? Und wie kam N. bzw. A. zum anderen PKW zurück?
Wichtige und richtige Fragen, finde ich.
Bisher gibt es keine Antwort darauf meine Wissens.
Versuch macht klug!
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