Ach, lass Chris in Frieden. Der wird keinen Nerv haben, solche Fragen "aus dem Publikum" zu beantworten. Einmal gemacht, gäbe es dann wohl ein Duzend "Interviewanfragen" hier aus dem Forum. Und nicht wenige Hobbydetektive haben in der Vergangenheit auch eine Menge Scheiß über ihn öffentlich geschrieben.Detective Bartek hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Januar 2026, 23:39:10 Ich denke, was uns bei unseren Zweifeln rund um Fraukes SMS helfen könnte, wäre, mit Chris zu sprechen. Ich weiß nicht, wie realistisch das ist und ob er überhaupt bereit wäre, mit jemandem von uns zu reden, aber etwas mehr Klarheit bei ein paar Punkten würde uns wirklich helfen, weiterzukommen.
Konkret würde ich ihn gern fragen, ob Frauke es gewohnt war, auch mal später nach Hause zu kommen und dann einfach nur so etwas Kryptisches zu schreiben wie „Ich komme später“. Wenn man jemanden gut kennt, kennt man auch seine Routinen. Und genau darum geht es mir: Falls Frauke normalerweise schrieb, wann sie ungefähr zurück ist oder warum es später wird, dann wirkt so ein vager SMS-Text um 00{:}49 (ich weiß, er könnte auch schon um 23 Uhr verfasst worden sein) deutlich verdächtiger — vor allem, was die Frage angeht, ob das wirklich freiwillig war.
Wenn Chris bestätigen würde, dass Fraukes Verhalten in dieser Nacht absolut nicht zu ihr passte, wäre das ein sehr starkes Argument dafür, dass die nächtliche SMS schon unter Druck bzw. unter Zwang geschrieben wurde.
"Die SMS war frauketypisch, unauffällig" (Chris). Bis eben auf Ort und die für so eine SMS späte Uhrzeit, die das Umfeld irritierte, ratlos machte.
Wenn weder eine feste Uhrzeit vereinbart war (viel eher "nach dem Spiel", höchstens vielleicht "bis Mitternacht bin ich zu Hause") und Frauke bei der SMS keine konkrete Uhrzeit, sondern nur ein "später" in einem vorgesehen vertretbaren Zeitrahmen vor Augen hatte, finde ich daran nichts kryptisch.
Kryptisch ist die Formulierung erst zu einer Uhrzeit, wo es bereits (und zwar merklich) später geworden ist.
Dass Frauke grundsätzlich bereit gewesen wäre, auch unter der Woche (nein, konkret auch an jenem Abend) später (nach Mitternacht...) heimzukommen, ergibt sich schon aus der ursprünglichen Verabredung mit Niels in der Gruppe, der ja arbeitsbedingt kaum vor 23:30 gekommen wäre. Den Pub-Abend hätte Frauke wohl kaum mit ihm ausgedacht (ging ursprünglich von den beiden aus), wenn sie gleichzeitig auf jeden Fall früh zu Hause hätte sein wollen - so grundsätzlich, weil es ihre Art oder Überzeugung gewesen wäre, auf jeden Fall unter der Woche früh daheim zu sein.
"dass Fraukes Verhalten in dieser Nacht absolut nicht zu ihr passte..."
Dass Frauke bis in die Puppen feiern würde, wenn sie am nächsten Tag Schule hätte, wurde seitens Umfeld verneint. Ein "komme später" um 0.49 von irgendwo außerhalb PB entsprechend untypisch für sie. Aber unterwegs sein und evtl. auch erst nach Mitternacht nach Hause kommen? S.o., absolut kein Anhaltspunkt, dass das fragwürdig gewesen wäre.
Diese SMS als von Frauke selbstbestimmt verfasst ist irgendwann nach 23 Uhr und wohl noch in PB weit plausibler als von ihr selbstbestimmt verfasst um 0.49 Uhr, per se wie auch im Wortlaut.
Und als Täterhandeln finde ich sie gerade bei einer vorab geplanten Tat als solche unwahrscheinlich, und wenn, würde der Wortlaut mMn irritieren.
Als spontane Idee, "Schuss ins Blaue" eines Spontantäters, wäre mir eine von ihm initiierte SMS noch am ehesten denkbar - aber der wäre dann ja in keinem Szenario jemand, mit dem Frauke nicht zunächst freiwillig interagiert hätte, wo dann wieder eine SMS von ihr nach 23 Uhr erwartbar gewesen wäre (bzw. man ohne weiters entsprechende Rahmenbedingungen annehmen könnte).
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