MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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HP1
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Detective Bartek hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 23:39:10 Ich denke, was uns bei unseren Zweifeln rund um Fraukes SMS helfen könnte, wäre, mit Chris zu sprechen. Ich weiß nicht, wie realistisch das ist und ob er überhaupt bereit wäre, mit jemandem von uns zu reden, aber etwas mehr Klarheit bei ein paar Punkten würde uns wirklich helfen, weiterzukommen.
Konkret würde ich ihn gern fragen, ob Frauke es gewohnt war, auch mal später nach Hause zu kommen und dann einfach nur so etwas Kryptisches zu schreiben wie „Ich komme später“. Wenn man jemanden gut kennt, kennt man auch seine Routinen. Und genau darum geht es mir: Falls Frauke normalerweise schrieb, wann sie ungefähr zurück ist oder warum es später wird, dann wirkt so ein vager SMS-Text um 00{:}49 (ich weiß, er könnte auch schon um 23 Uhr verfasst worden sein) deutlich verdächtiger — vor allem, was die Frage angeht, ob das wirklich freiwillig war.
Wenn Chris bestätigen würde, dass Fraukes Verhalten in dieser Nacht absolut nicht zu ihr passte, wäre das ein sehr starkes Argument dafür, dass die nächtliche SMS schon unter Druck bzw. unter Zwang geschrieben wurde.
Ach, lass Chris in Frieden. Der wird keinen Nerv haben, solche Fragen "aus dem Publikum" zu beantworten. Einmal gemacht, gäbe es dann wohl ein Duzend "Interviewanfragen" hier aus dem Forum. Und nicht wenige Hobbydetektive haben in der Vergangenheit auch eine Menge Scheiß über ihn öffentlich geschrieben.

"Die SMS war frauketypisch, unauffällig" (Chris). Bis eben auf Ort und die für so eine SMS späte Uhrzeit, die das Umfeld irritierte, ratlos machte.

Wenn weder eine feste Uhrzeit vereinbart war (viel eher "nach dem Spiel", höchstens vielleicht "bis Mitternacht bin ich zu Hause") und Frauke bei der SMS keine konkrete Uhrzeit, sondern nur ein "später" in einem vorgesehen vertretbaren Zeitrahmen vor Augen hatte, finde ich daran nichts kryptisch.
Kryptisch ist die Formulierung erst zu einer Uhrzeit, wo es bereits (und zwar merklich) später geworden ist.

Dass Frauke grundsätzlich bereit gewesen wäre, auch unter der Woche (nein, konkret auch an jenem Abend) später (nach Mitternacht...) heimzukommen, ergibt sich schon aus der ursprünglichen Verabredung mit Niels in der Gruppe, der ja arbeitsbedingt kaum vor 23:30 gekommen wäre. Den Pub-Abend hätte Frauke wohl kaum mit ihm ausgedacht (ging ursprünglich von den beiden aus), wenn sie gleichzeitig auf jeden Fall früh zu Hause hätte sein wollen - so grundsätzlich, weil es ihre Art oder Überzeugung gewesen wäre, auf jeden Fall unter der Woche früh daheim zu sein.

"dass Fraukes Verhalten in dieser Nacht absolut nicht zu ihr passte..."
Dass Frauke bis in die Puppen feiern würde, wenn sie am nächsten Tag Schule hätte, wurde seitens Umfeld verneint. Ein "komme später" um 0.49 von irgendwo außerhalb PB entsprechend untypisch für sie. Aber unterwegs sein und evtl. auch erst nach Mitternacht nach Hause kommen? S.o., absolut kein Anhaltspunkt, dass das fragwürdig gewesen wäre.

Diese SMS als von Frauke selbstbestimmt verfasst ist irgendwann nach 23 Uhr und wohl noch in PB weit plausibler als von ihr selbstbestimmt verfasst um 0.49 Uhr, per se wie auch im Wortlaut.
Und als Täterhandeln finde ich sie gerade bei einer vorab geplanten Tat als solche unwahrscheinlich, und wenn, würde der Wortlaut mMn irritieren.
Als spontane Idee, "Schuss ins Blaue" eines Spontantäters, wäre mir eine von ihm initiierte SMS noch am ehesten denkbar - aber der wäre dann ja in keinem Szenario jemand, mit dem Frauke nicht zunächst freiwillig interagiert hätte, wo dann wieder eine SMS von ihr nach 23 Uhr erwartbar gewesen wäre (bzw. man ohne weiters entsprechende Rahmenbedingungen annehmen könnte).
HP1
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Hamburger hat geschrieben: Mittwoch, 28. Januar 2026, 02:34:37 Merkwürdig finde ich, dass der Täter bei dem letzten Anruf offenbar wenig Wert darauflegte, Hoffnungen bei Chris und Fraukes Familie zu wecken. Es war ein längeres Gespräch, das Fraukes desolate Verfassung offenbarte, und zum ersten Mal gab es keine Ankündigung einer baldigen Heimkehr mehr.
Ich glaube keineswegs, dass der Täter Frauke bei diesem Anruf weniger unter Kontrolle hatte – wenn man von eventuellen unterschwelligen Botschaften, die dem Täter, aber auch leider den Angehörigen verborgen blieben, mal absieht, gab Frauke keinen Hinweis auf den Täter.
Ich habe eher den Eindruck, dass der Täter sich inzwischen einfach recht sicher fühlte. Aber dann stellt sich natürlich die Frage, warum dieser Anruf überhaupt noch stattfand.
Wenn man zulässt, dass es ein für Frauke nachvollziehbar glaubhaftes Narrativ gab, dass sie freikommen würde/könnte und dass die Anrufe (bis So, so lange dieser Ausgang mangels Erkenntnis, dass die Alternative "Tod" real sein könnte, quasi selbstverständlich war) in diesem Sinne genau das auch tatsächlich waren was sie augenscheinlich waren, nämlich Ankündigungen baldiger Heimkehr und die Aufforderung, sich keine Sorgen zu machen - dann ist plötzlich auch verständlich, dass der letzte Anruf durchaus noch in diesem Sinne/Narrativ gestartet worden sein könnte und Frauke zu dem Zeitpunkt zwar die Möglichkeit "Tod" realisiert (und entsprechend destabilisiert darauf reagiert) hatte und vielleicht nur noch wenig Hoffnung auf ein "gutes Ende" hatte (eher verzweifelte als berechtigte Hoffnung zu dem Zeitpunkt). An der Stelle dann ihr von Verzweiflung getriebenes Bemühen, im Freilassungs-Narrativ zu bleiben, sich "an die Spielregeln zu halten", nichts über ihre tatsächliche Situation oder den Täter zu verlautbaren, viel eher "letzter Strohhalm" als irgendwie zuversichtlich. Gleichzeitig Frauke in Todesangst so aus der Fassung, beim Kontakt mit ihrem vorigen Leben, dem sie entrissen worden war und in das sie vielleicht nie wieder zurückkehren würde, dass ihr diese Selbstkontrolle, dieses "sich an die Spielregeln halten" mehrfach zu entgleiten droht, sich das unmittelbare, dringende Mitteilungsbedürfnis und mit Chris und Karen offen sprechen statt ihnen was vorspielen zu müssen wiederholt Bahn bricht.
Genau das, was man beim Lesen des Protokolls und der Äußerungen von Chris und Karen zu diesem Telefonat vor Augen hat.
Einfach mal die Augen aufmachen statt alles gleich in Erklärungen und vermeintliche Motive, Zusammenhänge verpacken, dass es einem ins eigene Bild passt ;)

Und der Täter? Sitzt daneben und weiß jetzt auch nicht. Die vorigen Anrufe hatte sich Frauke zuverlässig "an die Spielregeln" gehalten, war ja auch völlig in ihrem eigenen Interesse gewesen. Dass er hier nicht eingreift trotz sichtbar gewordener Gefahr und den Anruf stoppt, mMn in diesem Szenario viel eher ein Täter, der diese Situation so nicht vorausgesehen, darauf irgendwie vorbereitet gewesen wäre, der vielmehr unsouverän danebensitzt als dass er hier die volle Kontrolle über Frauke hätte (bzw. diese ausüben würde über das, was sie sagt).
Geredet hat in dem Telefonat Frauke, nicht der Täter.... also schon rein faktisch. Für enge inhaltliche Vorgaben oder gar einen "Ablesetext" war das Gespräch viel zu komplex, der Verlauf zu wenig vorhersehbar. Und wenn - der Täter hätte wohl kaum gerade diesen Gesprächsverlauf gescriptet, oder?
Und bevor manche sich jetzt in irgendwelche "Frauke hätte absolut nichts hinreichendes über den Täter zu äußern gewusst"-Annahmen hineinsteigern, einfach mal die andere Brille aufsetzen und wirken lassen :geek:
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

Oder war das ein Wunschbaum da an der L817?
Kann auch gut sein
S@nni

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von S@nni »

Ich habe mich mit den Fall sehr lange beschäftigt
Wäre es ein fremder Täter gewesen wurde er sich beim Wort nieheim nicht ertappt hätte gefühlt müssen wen es keine Verbindung zu frauke und Familie hatte
Den der oder die Täter müssen eine Verbindung zu Frauke oder Familien gehabt haben müssen er wollte nicht das nieheim in fokus steht und damit die Verbindung die hatte zu ihr oder Familie, den Frauke hat nur im letzten Telefonat sagen dürfen das sie gerne nach Hause möchte das sie noch lebt davor die Telefonate musste sie so tun als ob sie freiwillig weg war
Das bedeutet bevor der letzte Anruf Kam musste die Polizei auch ihn befragt haben können und als er oder die Täter ausgeschlossen worden waren durfte Frauke den letzten anruf tätige
ocram84
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von ocram84 »

Der Frauke Fall wäre hierfür prädestiniert:

https://www.amberalert.eu/projects/inte ... is-project
Detective Bartek

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Detective Bartek »

Eine Frage an euch, mal aus einer anderen Kategorie.
Was glaubt ihr: Welcher Fakt aus der Geschichte der Entführung und Ermordung von Frauke, den wir nicht kennen und über den wir nur spekulieren können, würde uns – wenn wir ihn kennen würden – mit Sicherheit zur Lösung dieses Falls und zur Identifizierung des Täters führen?
Welches Detail dieses Falls würde uns helfen, voranzukommen, wenn wir es zu 100% klären könnten (also wenn es ein Fakt wäre und keine Spekulation)?
Sicher: Beim Entwickeln eigener Theorien stößt man irgendwann auf eine Wand, und es frustriert, dass man diese Frage nicht einfach als Tatsache wissen kann.
Vielleicht hilft uns diese Übung dabei, herauszuarbeiten und uns bewusst zu machen, welche Information uns im weiteren Verlauf der Untersuchung dieses Falls wirklich weiterbringen würde.
HP1
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Detective Bartek hat geschrieben: Mittwoch, 28. Januar 2026, 22:43:19 Eine Frage an euch, mal aus einer anderen Kategorie.
Was glaubt ihr: Welcher Fakt aus der Geschichte der Entführung und Ermordung von Frauke, den wir nicht kennen und über den wir nur spekulieren können, würde uns – wenn wir ihn kennen würden – mit Sicherheit zur Lösung dieses Falls und zur Identifizierung des Täters führen?
Welches Detail dieses Falls würde uns helfen, voranzukommen, wenn wir es zu 100% klären könnten (also wenn es ein Fakt wäre und keine Spekulation)?
Sicher: Beim Entwickeln eigener Theorien stößt man irgendwann auf eine Wand, und es frustriert, dass man diese Frage nicht einfach als Tatsache wissen kann.
Vielleicht hilft uns diese Übung dabei, herauszuarbeiten und uns bewusst zu machen, welche Information uns im weiteren Verlauf der Untersuchung dieses Falls wirklich weiterbringen würde.
Gute Frage :!:

#1 Natürlich auf jeden Fall die Identität des Täters. Darüber wird spekuliert, und wenn man das wüsste... ;) Erschöpft sich tatsächlich halt in einem "könnte" und einer Begrenzung auf die paar soweit bekannten Personen, oder diese und jene angenommenen Attribute ohne konkrete Person.
#2 Die Kenntnis des Festhalteorts (wenn nicht "Fahrzeug" oder irgendein öffentlich zugänglicher, aber nicht frequentierter Ort) dürfte wahrscheinlich letztlich zur eindeutigen Identifizierung des Täters führen. Hier könnte schon ein konkreter (und zutreffender) Verdacht den Täter in den Fokus rücken und das möglicherweise dann eine Klärung des Falls ermöglichen.
#3 Das Motiv, möglichst detailliert. Führt allerdings nur in manchen Fällen zu einer Identifizierung, ansonsten zumindest Eingrenzung durch Ausschluss einer Menge anderer potentieller Täter/Hergänge. Ist mMn der beste gegebene Ansatzpunkt, da möglichst breit die Möglichkeiten zu sichten, auszuarbeiten und sorgfältig abzuwägen.
#4 Ein versteckter Hinweis von Frauke bei den Telefonaten, wenn man als Fakt wüsste, dass es einer ist und was damit gemeint war. Müsste dann halt konkret hinreichend zu Täter/Ort sein, nicht nur ein unspezifisches Hinweisen auf ihre tatsächliche Situation.
#5 Zu wissen, ob jemandes Äußerungen gelogen waren und warum, wäre in manchen Fällen hinreichend zur Aufklärung.
#6 Die Identität des Pünktchenmanns, falls der es war. Ich weiß nicht, ob da anhand IP eine Identifizierung (oder Versuch) stattgefunden hat(?)
#7 Identität und neuerliche Aussage des anonymen Zeugen mit Nennung des zweiten Mitfahrers (wenn das alles so stattgefunden hat wie berichtet) könnte zumindest in dieser Ermittlungsrichtung nochmal was anstoßen, vielleicht zielführend.
#8 Erwiesener Zusammenhang zu einem anderen Geschehen/einer anderen Tat, wo die Umstände/Personen eindeutig bekannt oder (in der Zusammenschau) ermittelt werden könnten.
#9 Falls Frauke nach dem Pub einen bestimmten Ort (nicht Zuhause) angesteuert hat, wo und warum.

Mehrheitlich kein "dann wüsste man auf jeden Fall sicher...", aber das liegt in der Natur der Sache.
Nesrin
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nesrin »

Detective Bartek hat geschrieben: Mittwoch, 28. Januar 2026, 22:43:19 Eine Frage an euch, mal aus einer anderen Kategorie.
Was glaubt ihr: Welcher Fakt aus der Geschichte der Entführung und Ermordung von Frauke, den wir nicht kennen und über den wir nur spekulieren können, würde uns – wenn wir ihn kennen würden – mit Sicherheit zur Lösung dieses Falls und zur Identifizierung des Täters führen?
Welches Detail dieses Falls würde uns helfen, voranzukommen, wenn wir es zu 100% klären könnten (also wenn es ein Fakt wäre und keine Spekulation)?
Sicher: Beim Entwickeln eigener Theorien stößt man irgendwann auf eine Wand, und es frustriert, dass man diese Frage nicht einfach als Tatsache wissen kann.
Vielleicht hilft uns diese Übung dabei, herauszuarbeiten und uns bewusst zu machen, welche Information uns im weiteren Verlauf der Untersuchung dieses Falls wirklich weiterbringen würde.
Wenn ich eine Sache wissen dürfte, dann ob es jemand aus Fraukes Freundes- oder Bekanntenkreis war.
Oder ob Frauke ein zufälliges Opfer war, ich tendiere zu letzterem.
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

Viele Sachen.. @detective bartek

Wenn man den Stein finden würde vom Kreuz da könnte DNA zu finden sein oder der Stein war anders als die anderen (vlt ausgetauscht und somit nochmal wertvoller für die Person war) z.b. ein Bernstein.. da könnte ein Insekt konserviert worden sein oder menschliche DNA.
Es gibt ja diese DNA Prüfungen wo man seine Vorfahren untersuchen kann.. und es war aus Kupfer und sieht hässlich und alt aus.. vlt stammt das aus der Kupferzeit und ist doch wertvoller als angenommen... und müsste somit auch garnicht unbefingt ein christliches symbol sein.
Miwei

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miwei »

Um hier tatsächlich die Ursache des mysteriösen Todes
(Mord?.Unfall?) dieser jungen Frau herauszufinden, müsste
man a) volle Einsicht in die Akten der Ernittler haben
b) das nahe und erweiterte Umfeld von Frauke
In Paderborn und in ihrem Heimatort über einen längeren
Zeitraum zurück nochmals genau untersuchen können
c) Alibis aller beteiligten Personen nochmals überprüfen
dürfen
d)die Möglichkeit, dass Verhalten der damals Hauptverdächtigen heute nach fast 20 Jahren zu
Prüfen.
Wiesenblume
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Detective Bartek hat geschrieben: Mittwoch, 28. Januar 2026, 22:43:19 Eine Frage an euch, mal aus einer anderen Kategorie.
Was glaubt ihr: Welcher Fakt aus der Geschichte der Entführung und Ermordung von Frauke, den wir nicht kennen und über den wir nur spekulieren können, würde uns – wenn wir ihn kennen würden – mit Sicherheit zur Lösung dieses Falls und zur Identifizierung des Täters führen?
Welches Detail dieses Falls würde uns helfen, voranzukommen, wenn wir es zu 100% klären könnten (also wenn es ein Fakt wäre und keine Spekulation)?
Sicher: Beim Entwickeln eigener Theorien stößt man irgendwann auf eine Wand, und es frustriert, dass man diese Frage nicht einfach als Tatsache wissen kann.
Vielleicht hilft uns diese Übung dabei, herauszuarbeiten und uns bewusst zu machen, welche Information uns im weiteren Verlauf der Untersuchung dieses Falls wirklich weiterbringen würde.
Ob der Täter, eine Woche bevor Frauke gefunden wurde, gesichert am Fundort von Fraukes Leiche war. Denn dann müsste er für die Kripo und Labore verwertbare Spuren hinterlassen haben.
Detective Bartek

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Detective Bartek »

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 29. Januar 2026, 02:03:46 Gute Frage :!:

#1 Natürlich auf jeden Fall die Identität des Täters. Darüber wird spekuliert, und wenn man das wüsste... ;) Erschöpft sich tatsächlich halt in einem "könnte" und einer Begrenzung auf die paar soweit bekannten Personen, oder diese und jene angenommenen Attribute ohne konkrete Person.
#2 Die Kenntnis des Festhalteorts (wenn nicht "Fahrzeug" oder irgendein öffentlich zugänglicher, aber nicht frequentierter Ort) dürfte wahrscheinlich letztlich zur eindeutigen Identifizierung des Täters führen. Hier könnte schon ein konkreter (und zutreffender) Verdacht den Täter in den Fokus rücken und das möglicherweise dann eine Klärung des Falls ermöglichen.
#3 Das Motiv, möglichst detailliert. Führt allerdings nur in manchen Fällen zu einer Identifizierung, ansonsten zumindest Eingrenzung durch Ausschluss einer Menge anderer potentieller Täter/Hergänge. Ist mMn der beste gegebene Ansatzpunkt, da möglichst breit die Möglichkeiten zu sichten, auszuarbeiten und sorgfältig abzuwägen.
#4 Ein versteckter Hinweis von Frauke bei den Telefonaten, wenn man als Fakt wüsste, dass es einer ist und was damit gemeint war. Müsste dann halt konkret hinreichend zu Täter/Ort sein, nicht nur ein unspezifisches Hinweisen auf ihre tatsächliche Situation.
#5 Zu wissen, ob jemandes Äußerungen gelogen waren und warum, wäre in manchen Fällen hinreichend zur Aufklärung.
#6 Die Identität des Pünktchenmanns, falls der es war. Ich weiß nicht, ob da anhand IP eine Identifizierung (oder Versuch) stattgefunden hat(?)
#7 Identität und neuerliche Aussage des anonymen Zeugen mit Nennung des zweiten Mitfahrers (wenn das alles so stattgefunden hat wie berichtet) könnte zumindest in dieser Ermittlungsrichtung nochmal was anstoßen, vielleicht zielführend.
#8 Erwiesener Zusammenhang zu einem anderen Geschehen/einer anderen Tat, wo die Umstände/Personen eindeutig bekannt oder (in der Zusammenschau) ermittelt werden könnten.
#9 Falls Frauke nach dem Pub einen bestimmten Ort (nicht Zuhause) angesteuert hat, wo und warum.

Mehrheitlich kein "dann wüsste man auf jeden Fall sicher...", aber das liegt in der Natur der Sache.
Könnte mir bitte jemand (ich wende mich an alle) erklären, ob der Nutzer „derGast“, der gleich zu Beginn dieses Frauke-Threads im Forum 2015 aufgetaucht ist, und der Mann, der Frau Liebs von einer amerikanischen Nummer aus kontaktiert hat, eine Zeit lang mit ihr in Kontakt stand und dann verschwunden ist, dieselbe Person waren?
Und falls es unterschiedliche Personen waren: Haben sie eine einigermaßen ähnliche Geschichte erzählt und ähnliche Verdächtige genannt? Ich verstehe es so, dass es einem von ihnen um die Brüder aus Asseln ging. Es gab außerdem noch diesen Strang, dass derGast wohl gesagt haben soll, der Täter sei eine Woche vor dem Auffinden bei der Leichenschau/bei der Untersuchung der Leiche von Frauke dabei gewesen – und dann war da noch die Sache mit irgendeinem Holzfäller.
Ich wäre wirklich sehr dankbar, weil mir das in diesem Thread langsam durcheinandergerät.
Jolu65
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Ich habe mir nun mehrere Stunden verschiedene Podcasts zu dem Thema angehört- und es ergeben sich mehrere Ereignisebenen. Ich kann auch nicht sagen, dass die ermittelnden Polizeibehörden skch in diesem Fall mit Ruhm bekleckert haben.

Zur Familie:
Vater Zahnarzt, Mutter Lehrerin, zuletzt Schuldirektorin ---> bedeutet Oberschicht.
Solche Menschen glauben oft (ich weiß nicht, ob es hier auch so ist, nehme es aber an), dass sie in einer heilen Welt leben, in der ihnen alle wohlgesonnen sind. Sie fühlen sich gut, weil sie der festen Überzeugung sind, dass sie gut seien. Daraus leitet sich oft ein Überlegenheitsgefühl und eine Gefühl der Unangreifbarkeit ab. Alles andere blenden sie gerne aus.
Die Welt war auch 2006 nicht so wie solche Menschen die Welt sehen. Solche Menschen haben Neider, solchen Menschen wünschen viele, dass es denen auch einmal dreckig geht. Ich komme aus einer Kleinstadt und weiß wovon ich rede, obwohl ich auch eher sehr priviligiert aufgewachsen bin. Nun kommt hinzu, dass die Mutter Lehrerin war bzw noch sein wird. Lehrer treffen oft Entscheidungen, die berechtigt oder unberechtigt als ungerecht empfunden werden. Manche Lehrer werden zu regelrechten Hassobjekten. Manche Menschen steigern sich obszessiv in ihren Hass hinein und entwerfen Rachepläne. Meist bleibt es bei Allmachtsfantasien, aber ganz selten nicht nur dabei.
Mich wundert es ein wenig, dass dieser Handlungsstrang nirgendwo behandelt wird.
Kann es denn nicht sein, dass da ein Motiv liegt ?
Denn es wird auch in zumindest einem Podcast herausgearbeitet, dass eine Täterperson nicht nur über FL totale Kontrolle ausüben will, sondern auch und besonders über ihr soziales Umfeld. Wenn jemand an der Familie Liebs hätte Rache nehmen wollen, dann wäre das durch diese Tat perfekt gelungen.

Das wäre eine persönliche Ereignisebene.

Dann ist da aber die Frage, war es etwas so Persönliches ?
Vieles deutet schon darauf hin.
Dann- und ich werde immer wieder darauf zurückkommen, weil ich keine Antwort darauf finde- gibt es den Fall Tanja Mühlinghaus, der diesem Fall bis die Wahl der Kommunikationsmittel frappierend ähnelt. Auch hier übte die Tatperson nicht nur über Tanja Mühlinghaus, sondern auch über deren Familie totale Kontrolle aus. Nur eben mit dem Unterschied, dass Briefe als Kommunikationsmittel benutzt wurden, weil eben Handys 1997 noch nicht so verbreitet waren.

Das wäre dann, wenn beide Fälle einer Tatperson zugeordnet werden können, ein unpersönliche Ereignisebene, bei der sich eben ein Psychopath das Tatgeschehen gestaltet.

Dann gibt es die Frage, wer überhaupt für eine solche Tat in Frage kommt.
In den Podcast werden schnell die üblichen Verdächtigen benannt- Speditionsgewerbe u.ä....--
Wäre es dann aber nicht so, dass ein Täter nach einer aus seiner Sicht "so gelungenen Tat", Weitere folgen lassen würde. Ohne Psychologie studiert zu haben, würde ich das stark annehmen.
Würde man den Fall Tanja Mühlinghaus als wirklich rein zufällig koinzident ausklammern, dann würde ich aufgrund fehlender Nachfolgetaten, wirklich annehmen, dass jemand an der Familie Liebs Rache nehmen wollte. Da würde ich den - wie soll man sagen- selbstkritischen ? familiären Ansatz sehen, dem die Mutter von FL vielleicht nachgehen sollte. Natürlich trifft sie kein Schuld an der Tat und mein Text ist dahingehend auch kein Vorwurf- nicht im Konkreten, auch nicht in allgemein professioneller Hinsicht im Hinblick auf ihren Beruf oder ihre sonstigen Tätigkeiten.
Detective Bartek

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Detective Bartek »

Jolu65 hat geschrieben: Donnerstag, 29. Januar 2026, 13:36:23 Ich habe mir nun mehrere Stunden verschiedene Podcasts zu dem Thema angehört- und es ergeben sich mehrere Ereignisebenen. Ich kann auch nicht sagen, dass die ermittelnden Polizeibehörden skch in diesem Fall mit Ruhm bekleckert haben.

Zur Familie:
Vater Zahnarzt, Mutter Lehrerin, zuletzt Schuldirektorin ---> bedeutet Oberschicht.
Solche Menschen glauben oft (ich weiß nicht, ob es hier auch so ist, nehme es aber an), dass sie in einer heilen Welt leben, in der ihnen alle wohlgesonnen sind. Sie fühlen sich gut, weil sie der festen Überzeugung sind, dass sie gut seien. Daraus leitet sich oft ein Überlegenheitsgefühl und eine Gefühl der Unangreifbarkeit ab. Alles andere blenden sie gerne aus.
Die Welt war auch 2006 nicht so wie solche Menschen die Welt sehen. Solche Menschen haben Neider, solchen Menschen wünschen viele, dass es denen auch einmal dreckig geht. Ich komme aus einer Kleinstadt und weiß wovon ich rede, obwohl ich auch eher sehr priviligiert aufgewachsen bin. Nun kommt hinzu, dass die Mutter Lehrerin war bzw noch sein wird. Lehrer treffen oft Entscheidungen, die berechtigt oder unberechtigt als ungerecht empfunden werden. Manche Lehrer werden zu regelrechten Hassobjekten. Manche Menschen steigern sich obszessiv in ihren Hass hinein und entwerfen Rachepläne. Meist bleibt es bei Allmachtsfantasien, aber ganz selten nicht nur dabei.
Mich wundert es ein wenig, dass dieser Handlungsstrang nirgendwo behandelt wird.
Kann es denn nicht sein, dass da ein Motiv liegt ?
Denn es wird auch in zumindest einem Podcast herausgearbeitet, dass eine Täterperson nicht nur über FL totale Kontrolle ausüben will, sondern auch und besonders über ihr soziales Umfeld. Wenn jemand an der Familie Liebs hätte Rache nehmen wollen, dann wäre das durch diese Tat perfekt gelungen.

Das wäre eine persönliche Ereignisebene.

Dann ist da aber die Frage, war es etwas so Persönliches ?
Vieles deutet schon darauf hin.
Dann- und ich werde immer wieder darauf zurückkommen, weil ich keine Antwort darauf finde- gibt es den Fall Tanja Mühlinghaus, der diesem Fall bis die Wahl der Kommunikationsmittel frappierend ähnelt. Auch hier übte die Tatperson nicht nur über Tanja Mühlinghaus, sondern auch über deren Familie totale Kontrolle aus. Nur eben mit dem Unterschied, dass Briefe als Kommunikationsmittel benutzt wurden, weil eben Handys 1997 noch nicht so verbreitet waren.

Das wäre dann, wenn beide Fälle einer Tatperson zugeordnet werden können, ein unpersönliche Ereignisebene, bei der sich eben ein Psychopath das Tatgeschehen gestaltet.

Dann gibt es die Frage, wer überhaupt für eine solche Tat in Frage kommt.
In den Podcast werden schnell die üblichen Verdächtigen benannt- Speditionsgewerbe u.ä....--
Wäre es dann aber nicht so, dass ein Täter nach einer aus seiner Sicht "so gelungenen Tat", Weitere folgen lassen würde. Ohne Psychologie studiert zu haben, würde ich das stark annehmen.
Würde man den Fall Tanja Mühlinghaus als wirklich rein zufällig koinzident ausklammern, dann würde ich aufgrund fehlender Nachfolgetaten, wirklich annehmen, dass jemand an der Familie Liebs Rache nehmen wollte. Da würde ich den - wie soll man sagen- selbstkritischen ? familiären Ansatz sehen, dem die Mutter von FL vielleicht nachgehen sollte. Natürlich trifft sie kein Schuld an der Tat und mein Text ist dahingehend auch kein Vorwurf- nicht im Konkreten, auch nicht in allgemein professioneller Hinsicht im Hinblick auf ihren Beruf oder ihre sonstigen Tätigkeiten.
Der Fall Tanja ist nicht ähnlich. Weder im Modus operandi, noch im Ablauf der Ereignisse, noch in dem Zeitraum, in dem es passiert ist, noch im räumlichen Kontext.
Du bringst dieses Thema immer wieder auf, obwohl dir inzwischen alle anderen gesagt haben, dass sie zwischen diesen Fällen kaum Gemeinsamkeiten sehen. Und trotzdem kommst du jedes Mal darauf zurück, gerade dann, wenn die anderen anfangen, über wirklich interessante Aspekte zu diskutieren. Warum eigentlich?

Sehr ähnlich wie damals der User Sonne.
Jolu65
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Was ist denn so unterschiedlich ?

2 junge Frauen
Verschwinden ohne Zeugen, ohne Spur
Beide melden sich noch für eine gewisse Zeit bei ihren Familien
Beide versprechen bald wieder da zu sein
Beide nennen sogar ein konkretes Datum ihrer Rückkehr

Von einem Modus operandi wissen wir nicht allzu viel, vor allem weil eine Leiche von Tanja nicht gefunden wird, was nichts heißen muss. Dann wissen wir weder bei FL noch bei TM WIE sie in die Gewalt einer Tatperson gelangten. Dahingehend ist ein Modus operandi doch gar nicht bekannt. Deshalb man ja gar nicht, war Gewalt im Spiel oder hat man der Tatperson vertraut, waren es vielleicht sogar mehrere Tatpersonen.

Ich sehe da eindeutige Parallelen. Wuppertal und Paderborn sind zwar räumlich etwas auseinander, gehören aber beide zum selben Bundesland.
Und nur weil andere sagen, dass sie das nicht sehen, heisst das nicht, das es keinen Zusammenhang gibt.
Also dann erkläre doch bitte einmal WORIN diese Fälle sich gravierend unterscheiden.
Gast7469

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast7469 »

Iven hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 01:23:18 Ich kann mir noch einen ganz anderen Hinweis vorstellen:

Versetze Dich mal in Frauke Liebs' Lage, als sie "ich lebe noch" gesagt hat und spreche dann den Satz einmal selber aus. Betone dabei das Wort "ich" (also etwas lauter und/oder langsamer aussprechend).
Oder eine andere irre Theorie: der Haupttäter hat sich zu dem Zeitpunkt bereits umgebracht, sich so der schwierigen Situation entzogen, und der zweite Täter/ Mitwisser steht jetzt alleine vor der Entscheidung, was er jetzt mit Frauke machen soll.
Aber eher unwahrscheinlich. Wann waren denn die verdächtigen Selbstmorde? Etwa kurz vor oder während Fraukes Verschwinden?
Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Oliver Cromwell hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 21:08:05 Das ist eine Konstellation, bei der ich erst einmal leichte Bauchschmerzen verspüre.

Ich erinnere an den Fall Heike R., bei dem sich 2 Wochen vorher der Gehilfe Albert suizidiert haben soll. Es sprach jedoch absolut alles dagegen, auch die Spurenlage am Tatort.

Unlustigerweise kamen die selben Ermittler zu diesem Schluss, die danach in dem Fall Heike R. auf unbeschreibliche Art und mehr als stümperhafte Weise versagt haben.

Von daher ist für mich der Suizid Thomas K. grundsätzlich nicht in Stein gemeißelt. Ich lasse mich jedoch gerne (auch per PN) vom Gegenteil überzeugen, sofern dies durch Fakten untermauert wird.
Im Fall Rimbach soll es sich nicht um einen Suizid des Angestellten gehandelt haben, sondern um einen autoerotischen Unfall. Aber ja, ich gebe dir Recht, man hätte dort genauer schauen müssen. Ebenso beispielsweise im Fall Jens Salaw, der durch Unterkühlung aufgrund von Intoxikation selbstverschuldet ums Leben gekommen sein soll. Er wurde halbnackt auf einem Feld gefunden. Und sein Körper wies zahlreiche Verletzungen auf. Manche Menschen entkleiden sich paradoxerweise wenn sie kurz vorm Erfrieren sind. Hier wundert es aber doch sehr, dass bis heute keinerlei Sachen von Jens gefunden wurden. Schuhe weg, Kleidung weg, Handy, Wertsachen etc. Hätte man ja irgendwo umliegend was finden müssen, ansonsten ist für mich die logische Schlussfolgerung, dass es jemanden geben muss, der die Sachen mitnahm.

Wenn es hier schon so einfach war zu sagen: das war kein Foulplay, dann war das im Fall von Thomas K. noch einfacher.
sɹǝpuɐ lɐɯ ǝƃuıp ǝıp ǝʇɥɔɐɹʇǝq
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Gast7469 hat geschrieben: Donnerstag, 29. Januar 2026, 17:07:17 Oder eine andere irre Theorie: der Haupttäter hat sich zu dem Zeitpunkt bereits umgebracht, sich so der schwierigen Situation entzogen, und der zweite Täter/ Mitwisser steht jetzt alleine vor der Entscheidung, was er jetzt mit Frauke machen soll.
Aber eher unwahrscheinlich. Wann waren denn die verdächtigen Selbstmorde? Etwa kurz vor oder während Fraukes Verschwinden?
Von welchen SelbstmordEN spricht du? Ich weiss nur von dem Suizid von Thomas. Dieser starb am 23.05.2006. Frauke verschwand am 20.06.2006.
sɹǝpuɐ lɐɯ ǝƃuıp ǝıp ǝʇɥɔɐɹʇǝq
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Ich eine Frage an die User, die es wirklich genau wissen :Waren Thomas und Niels auf dem Schützenfest in Wewer /Paderborn ? Dieses Schützenfest in Wewer wurde vom 19.5.- 22.5.2006 in Wewer veranstaltet. Der Geburtstag von Niels soll der 23. 5. und der Todestag von Thomas der 23.5.2006 sein. Userin Nancy brachte jetzt Wewer in die Diskussion. Wewer würde sehr gut passen. Im Sternpodcast wird die Örtlichkeit des Schützenfestes außen vor gelassen.
Wiesenblume
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Registriert: Samstag, 26. Januar 2019, 15:09:20
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Noch etwas anderes. Der Heimat Filmer Detlef Lohse hat vor 12 Tagen einen neuen Beitrag bei youtube eingestellt, wie die Paderborner Fischteiche wieder mit Wasser gefüllt werden. Es wurden verschiedene Reperaturarbeiten vorher unternommen, bevor die Teiche wieder mit Wasser gefüllt wurden. --- Man hätte dabei ja die Handtasche finden können, die User.... hier erwähnte. Scheint aber nichts Verdächtiges im Areal der Arbeiten rum gelegen zu haben. Zu mindestens wurde nichts derartiges erwähnt.
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