Trodat5203 hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:21:06 [...]
Ich könnte jemanden bei mir Zuhause in den Keller sperren und niemand würde das mitbekommen. Ich habe eine angrenzende Garage und durch den Keller könnte ich mein Opfer ins Fahrzeug verbringen und niemand würde es sehen. Einkaufen muss ich sowieso, wem fällt da auf, ob ich noch wen anders mit versorge? Ich hätte auch durchaus Kabelbinder, Seile etc um jemanden zu fesseln und zu knebeln. Was ich nicht hätte, wären entsprechende Substanzen um jemanden zu sedieren.
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Wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt, ist auch ein Keller nicht sehr geeignet.Trodat5203 hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 14:21:06 [...]
Ich könnte jemanden bei mir Zuhause in den Keller sperren und niemand würde das mitbekommen. Ich habe eine angrenzende Garage und durch den Keller könnte ich mein Opfer ins Fahrzeug verbringen und niemand würde es sehen. Einkaufen muss ich sowieso, wem fällt da auf, ob ich noch wen anders mit versorge? Ich hätte auch durchaus Kabelbinder, Seile etc um jemanden zu fesseln und zu knebeln. Was ich nicht hätte, wären entsprechende Substanzen um jemanden zu sedieren.
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Andere Mieter könnten im Keller Geräusche hören und benutzen die Garage ebenfalls. Wer besitzt mit 25 oder 30 ein eigenes Haus? Und auch im Alter darüber ist es nach meinem Eindruck unter Alleinstehenden (es sei denn, sie sind geschieden oder verwitwet) eher üblich, in einer Wohnung zu leben als sich den Aufwand von Haus und Garten zuzumuten, wenn man als Berufstätiger ohnehin nicht viel davon hat.
Einem Täter, der keine Entführung plante, hätte es nichts genutzt, wenn Kabelbinder und Seile zu Hause in seinem Keller liegen. Er musste Frauke an Ort und Stelle überwältigen.
Er hätte sie, körperliche Stärke vorausgesetzt, zwar niederringen, aber nicht gleichzeitig Auto fahren können. Nach meinem - allerdings unzulänglichen - Wissensstand ist es keineswegs so einfach, jemanden bewusstlos zu schlagen. Ein paar brutale Ohrfeigen reichen in der Regel nicht, und bei einer stärkeren Gewalteinwirkung auf den Schädel hätten sich später davon doch noch wahrscheinlich Spuren finden lassen?
Wenn es dem Täter gelungen wäre, Frauke zu sich nach Hause zu locken, hätte er im Fall einer Wohnung die oben geschilderten Probleme gehabt. Abgesehen von der Gefahr, dass Frauke Wohnungsnachbarn auf sich hätte aufmerksam können, hätte der Täter sie für die Anrufe fünfmal zu seinem Auto und mindestens viermal zurückbringen müssen – und zwar in einem nicht bewusstlosen Zustand, denn sie musste ja telefonieren.
In einem Mehrfamilienhaus hätte er sie auf dem Weg zur Garage also knebeln müssen, und viele solcher Häuser haben keinen direkten Zugang zu einer Garage. Frauke hätte sich, eine Übelkeit oder eine Verletzung vortäuschend, fallen lassen können, etc.
Das Einkaufen wäre wirklich kein Problem gewesen, aber vieles andere schon.
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