MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Nikas
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 20:00:30
Wenn J.S. in aller Hergottsfrühe in Reimershagen aufschlägt, um noch vor der Razzia draufzuhalten,
wird wohl ein Maulwurf in Rostock sitzen.
Ja das könnte man irgendwie meinen.
Die StA gibt so gut wie nichts raus, aber JS wird mit Infos versorgt… ein Journalist… dessen Weg Geld zu verdienen eben nicht im Schweigen besteht.

There are three ways of communication
TELephone
TELefax
and
TELL Jens

Ich bin mir da allerdings nicht so sicher, dass die Infos die er da anbringt immer von den EB kommen oder von diesen als verifiziert gelten. Denke da eher an Hausier-Aktionen
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 22:33:16 Und manchmal bleibt die Vorgeschichte ganz einfach im Dunkeln: Für Kriminalisten auffälliges Verhalten wie Tierquälerei, Brandstiftung oder Diebstähle als Frühwarnzeichen und Vorstufe zu einem Tötungsdelikt. Am Beispiel der Erzieherin oder G.H... ist den Frauen öfter die Hand ausgerutscht, was deren Partner aus Stolz nicht zugeben und verheimlichen? Geben die Täter selbst nicht zu, dass sie zuvor Opfer von Gewalt oder Missbrauch wurden?

Und ganz selten werden uns Täter präsentiert, die die Haupttat gar nicht begangen haben. Dann kann ich noch so viel fordern.
Falls Du auf die MacDonald Triade anspielet, diese bezieht sich auf Tierquälerei, Pyromanie und anhaltendes Bettnässen (> 6. Lebensjahr). Dies sind Frühwarnzeichen, obgleich es an einer nachhaltigen empirischen Beweistlast mangelt, werden diese Kriterien häufig mit diversen Gewalttaten in Verbindung gebracht.

Unter andere .Auch die familienanamnestische Konstellation dominanter Elternteil und anwesenden Elternteil.

Dies gilt aber längst nicht für den Lustmörder der es auf Prostituierte abgesehen hat gleichermaßen wie für die minderjährige überforderte Mutter, die einen Neonatizid begeht und ihre Schwangerschaft verleugnet hat.



Delikte sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie begehen, es braucht mehr als nur eine Disziplin um ein probates Mittel zur Prophylaxe zu erstellen.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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GästinF hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 22:14:39 Ob das hilft, und wobei, weiß ich nicht. Aber Nowack könnte diesen Ausdruck bewusst gewählt haben, statt einfach mit ja / nein zu antworten. Intern gibt es womöglich noch Tatverdächtige oder einen. So jedenfalls interpretieren. …..
Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 22:17:57 Verstehe. …..
Da könntest Du schon Recht haben. Überhaupt gestaltet sich die Wortwahl der StA durchweg sehr interessant.
Ihr liegt beinahe richtig.

Die Wortwahl ist sehr genau.

Bereits der Anfangsverdacht gegenüber einer Person ist hinreichend, wenn es Anhaltspunkte für eine zu verfolgende Straftat gibt, um diese Person als “Beschuldigte” zu führen.

Und dann folgt erst der hinreichenden (§170 und §203 StPO) und dann der dringende Tatverdacht (§112 Abs. 1 StPO), jeweils als “Beschuldigte”.

“ ….. Ein Verdächtiger wird abhängig vom aktuellen Verfahrensfortgang bezeichnet als Beschuldigter, Angeschuldigter, Angeklagter und erst nach Verurteilung als Täter (Strafrecht). …..”
https://de.wikipedia.org/wiki/Beschuldigter
Jane Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:01:34 Falls Du auf die MacDonald Triade anspielet, diese bezieht sich auf Tierquälerei, Pyromanie und anhaltendes Bettnässen (> 6. Lebensjahr). Dies sind Frühwarnzeichen, obgleich es an einer nachhaltigen empirischen Beweistlast mangelt, werden diese Kriterien häufig mit diversen Gewalttaten in Verbindung gebracht.

Unter andere .Auch die familienanamnestische Konstellation dominanter Elternteil und anwesenden Elternteil.

Dies gilt aber längst nicht für den Lustmörder der es auf Prostituierte abgesehen hat gleichermaßen wie für die minderjährige überforderte Mutter, die einen Neonatizid begeht und ihre Schwangerschaft verleugnet hat.



Delikte sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie begehen, es braucht mehr als nur eine Disziplin um ein probates Mittel zur Prophylaxe zu erstellen.
Fucking Autokorrektur. Abwesender Elternteil, nicht anwesender, natürlich muss es heißen.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Caris hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 22:52:49 korrektur: natürlich "erhöhte Angstschwelle" und nicht erniedrigt.. Menschen mit Psychopathie haben sehr wenig Angst sowie eine hohe Risikobereitschaft, was es eben gefährlicher macht, da Angst eine effektive Bremse ist, schlimme Sachen zu tun.
Was dazu führt, dass Täter mit dem Profil sich häufig der Polizei ausliefern wegen ihrer Lässigkeit.

Minute 6:32 -- 7:29
https://youtu.be/xNXM8BPxL1c?si=-TwJLLdsAZmDRepE


Etwas, das auf unseren Fall scheinbar nicht zutrifft. Die TV blieb fast vier Wochen lang auf freiem Fuß.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:01:34
Delikte sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie begehen, es braucht mehr als nur eine Disziplin um ein probates Mittel zur Prophylaxe zu erstellen.
Ja, zum Beispiel braucht es die "Disziplin", den Mund aufzumachen, wenn Nahestehenden was auffällt, statt hinzugehen und alles schönzureden oder wegzusehen. See something, say something -- wie viele Taten hätten so verhindert werden können.
Und wenn ich sowas hier sehe, dann scheints zusätzlich ein Systemfehler geben:
https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten ... f-100.html
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:06:04 Ihr liegt beinahe richtig.

Die Wortwahl ist sehr genau.

Bereits der Anfangsverdacht gegenüber einer Person ist hinreichend, wenn es Anhaltspunkte für eine zu verfolgende Straftat gibt, um diese Person als “Beschuldigte” zu führen.

Und dann folgt erst der hinreichenden (§170 und §203 StPO) und dann der dringende Tatverdacht (§112 Abs. 1 StPO), jeweils als “Beschuldigte”.

“ ….. Ein Verdächtiger wird abhängig vom aktuellen Verfahrensfortgang bezeichnet als Beschuldigter, Angeschuldigter, Angeklagter und erst nach Verurteilung als Täter (Strafrecht). …..”
https://de.wikipedia.org/wiki/Beschuldigter
Danke für den juristischen Exkurs, das war mir Im Detail so gar nicht bewusst.

Ich beobachte die Wortwahl immer sehr genau, nach jeder PM sezier ich die Sätze.
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Caris »

Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:09:16 Was dazu führt, dass Täter mit dem Profil sich häufig der Polizei ausliefern wegen ihrer Lässigkeit.

Minute 6:32 -- 7:29
https://youtu.be/xNXM8BPxL1c?si=-TwJLLdsAZmDRepE


Etwas, das auf unseren Fall scheinbar nicht zutrifft. Die TV blieb fast vier Wochen lang auf freiem Fuß.
zumindest hat sie sich ja per Zeugenschaft gezeigt und man könnte -in psychopathischem Erleben bleibend- sagen, auch ihre Beute präsentiert (angenommen es ist gesetzt, dass die Tümpelbesuche stattgefunden haben).
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:09:16 Was dazu führt, dass Täter mit dem Profil sich häufig der Polizei ausliefern wegen ihrer Lässigkeit.
…..
Etwas, das auf unseren Fall scheinbar nicht zutrifft. Die TV blieb fast vier Wochen lang auf freiem Fuß.
“Scheinbar” nur eine Frage der Perspektive

Selber finden, Fahrzeug und Smartphone zur Untersuchung anbieten, gelangweilt die Hände in der Lagerfeld’schen Kontrollverlusthose bei der Durchsuchung am Festnahmetag.
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:18:32 Ja, zum Beispiel braucht es die "Disziplin", den Mund aufzumachen, wenn Nahestehenden was auffällt, statt hinzugehen und alles schönzureden oder wegzusehen. See something, say something -- wie viele Taten hätten so verhindert werden können.
Und wenn ich sowas hier sehe, dann scheints zusätzlich ein Systemfehler geben:
https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten ... f-100.html
das fand ich auch ganz entsetzlich. --Leider habe ich es im psychotherapeutischen Kontext auch erlebt, dass da weggesehen wird. Es wird nicht anerkannt, dass jemand gefährlich ist, weil es ja nur ein armer Patient ist der seinerseits traumatisiert ist und Hilfe braucht. Therapeuten sind ja auch so geprimed, dass sie helfen wollen und wo das nicht möglich ist, entsteht schnell mal Ohnmacht...
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:09:16 Was dazu führt, dass Täter mit dem Profil sich häufig der Polizei ausliefern wegen ihrer Lässigkeit.

Minute 6:32 -- 7:29
https://youtu.be/xNXM8BPxL1c?si=-TwJLLdsAZmDRepE


Etwas, das auf unseren Fall scheinbar nicht zutrifft. Die TV blieb fast vier Wochen lang auf freiem Fuß.
Hat sie doch. Sie hat den Fund inszeniert. Eine hoch narzisstische Handlung in.Kombination mit dem Interview, in welchem sie sich als "Mutter" upgradet.
Außerdem war sie von Beginn an im Visier der Polizei.
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:18:32 Ja, zum Beispiel braucht es die "Disziplin", den Mund aufzumachen, wenn Nahestehenden was auffällt, statt hinzugehen und alles schönzureden oder wegzusehen. See something, say something -- wie viele Taten hätten so verhindert werden können.
Und wenn ich sowas hier sehe, dann scheints zusätzlich ein Systemfehler geben:
https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten ... f-100.html
Das brauchst Du vom Menschen nicht erwarten. Der Mensch ansich ist böse. Er wird seine Bedürfnisse naturgemäß über andere stellen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:35:38 Das brauchst Du vom Menschen nicht erwarten. Der Mensch ansich ist böse. Er wird seine Bedürfnisse naturgemäß über andere stellen.
Das ist ja eine sehr düstere Sicht auf die Menschheit. Rousseau würde vehement widersprechen.
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:54:29 Das ist ja eine sehr düstere Sicht auf die Menschheit. Rousseau wurde vehement widersprechen.
Das ist nicht düster, vielmehr wertfrei realistisch.
Das gefährlichste Raubtier ist der Mensch. Weil er ein Ego sein eigen nennt.
Jeder kann zum Mörder werden, wenn nur die Umstände passen. Wozu der Mensch an Grausamkeit in der Lage ist, das würde kein Tier vollbringen können.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:35:38 Das brauchst Du vom Menschen nicht erwarten. Der Mensch ansich ist böse. Er wird seine Bedürfnisse naturgemäß über andere stellen.
niemand ist ganz weiß und niemand ist ganz schwarz. Altruistisches Verhalten ist auch angelegt und hat einen Überlebensvorteil gehabt.
Im vom Gast zitierten Fall war das Wegschauen wohl eher eben damit motiviert, dass man die Gefährlichkeit des Täters (Patienten) aus Gründen nicht ernstgenommen hat oder geleugnet hat. bzw. war der lokalen Presse dazu zum Ztpkt. auch zu entnehmen, dass leider auch Kommunikationsfehler/lücken gegeben hat (ich glaube, es lag eine Gefährundungsmeldung oder sowas vor zu dem Typ, aber es wurde intern bei der Polizei nicht richtig weitergegeben). Bösartigkeit war es jedenfalls nicht.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:32:33 Hat sie doch. Sie hat den Fund inszeniert. Eine hoch narzisstische Handlung in.Kombination mit dem Interview, in welchem sie sich als "Mutter" upgradet.
Außerdem war sie von Beginn an im Visier der Polizei.
Ins Visier ist sie u.a. dank anderer geraten.
Rund vier Wochen lang nicht im Gefängnis zu landen, ist sehr ungewöhnlich und spricht nicht gerade für planloses Verhalten.

Und es können genauso gut pragmatische Gründe hinter ihrem Auffinden stecken. Etwa, dass man sich bewusst entschieden hat, dass nur ihre
Spuren am Jungen zu finden sind.

G.H. als Haupttäterin halte ich nach wie vor für unwahrscheinlich — genauso wie einen Einzeltäter.

(Das Interview muss sie gar nicht autorisiert haben. Hier traue ich J.S. zu, informelle O-Tone ungefragt zu veröffentlichen)
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Caris hat geschrieben: Sonntag, 25. Januar 2026, 00:10:22 niemand ist ganz weiß und niemand ist ganz schwarz. Altruistisches Verhalten ist auch angelegt und hat einen Überlebensvorteil gehabt.
Im vom Gast zitierten Fall war das Wegschauen wohl eher eben damit motiviert, dass man die Gefährlichkeit des Täters (Patienten) aus Gründen nicht ernstgenommen hat oder geleugnet hat. bzw. war der lokalen Presse dazu zum Ztpkt. auch zu entnehmen, dass leider auch Kommunikationsfehler/lücken gegeben hat (ich glaube, es lag eine Gefährundungsmeldung oder sowas vor zu dem Typ, aber es wurde intern bei der Polizei nicht richtig weitergegeben). Bösartigkeit war es jedenfalls nicht.
Ich meinte nicht schwarz-weiß im Sinne von gut und böse.... das sind ja auch menschliche Maßeinheiten.
Ich denk, meine etwas polemische Formulierung führt da zu Missverständnissen.

Ein gibt freilich altruistisch angelegte Handlungsweisen, aber wie Du schon sagtest, dienen die doch meist dem Arterhalt. Der Mensch ansich handelt ja immer bedürfnisorientiert, selbst im altruistischen Spektrum.

Das Wegschauen, ja, das ist meist keine direkte "Bösartigkeit" und dennoch versteckt es sich meist hinter anderen, unausgesprochenen Bedürfnissen, die für besagte Individuen höhere Priorität haben... sonst wäre der Schrei nach "See something, say something" gar nicht nötig.

Davor ist kein Mensch gefeit, denn es liegt in der Natur des Menschen sich zu allererst an den eigenen Bedürfnissen zu orientieren, im schlechtesten Fall auf pathologische Art und Weise.
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GästinF »

Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 22:33:16 Und manchmal bleibt die Vorgeschichte ganz einfach im Dunkeln: Für Kriminalisten auffälliges Verhalten wie Tierquälerei, Brandstiftung oder Diebstähle als Frühwarnzeichen und Vorstufe zu einem Tötungsdelikt. Am Beispiel der Erzieherin oder G.H... ist den Frauen öfter die Hand ausgerutscht, was deren Partner aus Stolz nicht zugeben und verheimlichen? Geben die Täter selbst nicht zu, dass sie zuvor Opfer von Gewalt oder Missbrauch wurden?

Und ganz selten werden uns Täter präsentiert, die die Haupttat gar nicht begangen haben. Dann kann ich noch so viel fordern.
Diebstähle sind keine Vorstufe zu Tötungsdelikten. Auch wenn das für einige schwer zu verdauen scheint, sind die meisten Diebe genauso wenig Mörder wie die meisten Nicht-Diebe.
Aber Tierquälerei schon (das ist das, was psychopatische Mörder alle eint, hab ich nal gelesen) und Gewalt kann es sein, muss es aber nicht. Es hängt auch von der Schwere der Gewalt ab und von anderen Faktoren.
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:06:04 Ihr liegt beinahe richtig.

Die Wortwahl ist sehr genau.

Bereits der Anfangsverdacht gegenüber einer Person ist hinreichend, wenn es Anhaltspunkte für eine zu verfolgende Straftat gibt, um diese Person als “Beschuldigte” zu führen.

Und dann folgt erst der hinreichenden (§170 und §203 StPO) und dann der dringende Tatverdacht (§112 Abs. 1 StPO), jeweils als “Beschuldigte”.

“ ….. Ein Verdächtiger wird abhängig vom aktuellen Verfahrensfortgang bezeichnet als Beschuldigter, Angeschuldigter, Angeklagter und erst nach Verurteilung als Täter (Strafrecht). …..”
https://de.wikipedia.org/wiki/Beschuldigter


Hast du den verlinkten Artikel richtig durchgelesen?
...dem eine Straftat vorgeworfen wird.

Vorwerfen bedeutet, dass ihm etwas mitgeteilt wurde.

Zumal es sich hier anders liest bzw festgehalten wird, dass der Begriff nicht einheitlich verwendet wird:

https://www.lecturio.de/mkt/jura-magazi ... g-anchor-0
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GästinF »

Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 23:32:33 Hat sie doch. Sie hat den Fund inszeniert. Eine hoch narzisstische Handlung in.Kombination mit dem Interview, in welchem sie sich als "Mutter" upgradet.
Außerdem war sie von Beginn an im Visier der Polizei.
Wie hätte sie sich denn deiner Meinung nach bezeichnen sollen?
Stiefmutter ist nun mal negativ konnotiert.
Ihre Äußerung korreliert doch mit Dorinas Bezeichnung als zweites Zuhause oder sie war ihm zugetan.

Ich habe den Eindruck, dass es Mütter gibt, die damit ein Problem haben, weil sie eifersüchtig auf eine Neue wären, die sich gut mit ihrem Kind versteht.
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