Caris hat geschrieben: ↑Sonntag, 25. Januar 2026, 00:10:22
niemand ist ganz weiß und niemand ist ganz schwarz. Altruistisches Verhalten ist auch angelegt und hat einen Überlebensvorteil gehabt.
Im vom Gast zitierten Fall war das Wegschauen wohl eher eben damit motiviert, dass man die Gefährlichkeit des Täters (Patienten) aus Gründen nicht ernstgenommen hat oder geleugnet hat. bzw. war der lokalen Presse dazu zum Ztpkt. auch zu entnehmen, dass leider auch Kommunikationsfehler/lücken gegeben hat (ich glaube, es lag eine Gefährundungsmeldung oder sowas vor zu dem Typ, aber es wurde intern bei der Polizei nicht richtig weitergegeben). Bösartigkeit war es jedenfalls nicht.
Ich meinte nicht schwarz-weiß im Sinne von gut und böse.... das sind ja auch menschliche Maßeinheiten.
Ich denk, meine etwas polemische Formulierung führt da zu Missverständnissen.
Ein gibt freilich altruistisch angelegte Handlungsweisen, aber wie Du schon sagtest, dienen die doch meist dem Arterhalt. Der Mensch ansich handelt ja immer bedürfnisorientiert, selbst im altruistischen Spektrum.
Das Wegschauen, ja, das ist meist keine direkte "Bösartigkeit" und dennoch versteckt es sich meist hinter anderen, unausgesprochenen Bedürfnissen, die für besagte Individuen höhere Priorität haben... sonst wäre der Schrei nach "See something, say something" gar nicht nötig.
Davor ist kein Mensch gefeit, denn es liegt in der Natur des Menschen sich zu allererst an den eigenen Bedürfnissen zu orientieren, im schlechtesten Fall auf pathologische Art und Weise.