MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 18:17:11 Ja, toll. Jetzt sind die Beiträge wegen derer ich gemeckert habe verschwunden und es wirkt als wäre ich kleinlich :')
Möchtest du deinen Beitrag erneut ohne den ersten Teil einstellen? Den anderen würde ich dann entfernen.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

———————————— Moderationshinweis ———————————

Bitte beachtet, dass Spekulationen darüber, ob bestimmte registrierte Mitglieder zusätzlich als Gast schreiben oder ob registrierte Nutzer mit Zeugen identisch sind, unerwünscht sind. Künftige Beiträge in diese Richtung werden gelöscht und ggf. mit einer Sperre geahndet.

Registrierte Nutzer werden zudem gebeten, Meinungsverschiedenheiten, die nichts mit dem Mordfall Fabian zu tun haben, per PN zu klären.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Sronson hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 18:24:47 ….. meine Löschorgie ….
SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 16:24:16 …..Ich würde meinen, dass auch Maya K. aus Göttingen zu den Antisozialen gehört.
https://www.sueddeutsche.de/panorama/re ... duced=true
https://archive.ph/X3Nov
auch einGast hat geschrieben:Dienstag, 20. Januar 2026, 19:28:31…..
offtopic: Warum hat eigtl. der oben zitierte Fall so wenig Media Coverage erfahren? Weil das Opfer ein Heimkind war?
@auch einGast die Heidi Niemann berichtet über die Prozesstage, u.a. in der Funke Medien Gruppe.
https://www.goettinger-tageblatt.de/lok ... 3JHSA.html
https://www.goettinger-tageblatt.de/lok ... MOOZA.html

Zitat vom 20.01.26: Es werden der Angeklagten Täuschungsmanöver vorgeworfen, um sich von einem Verdacht zu entlasten. Der Ex-Freund, Zeuge, berichtet vor dem Landgericht “ ….. „Sie wollte, dass ich alle Bilder lösche und quasi alles wieder bei Null ist." Wegen ihrer Eifersucht sei es immer wieder zu Streitigkeiten gekommen. In solchen Situationen habe es den Anschein gehabt, als würde bei ihr ein Schalter umgelegt. Sie sei plötzlich sehr kühl geworden, habe sehr laut geredet und ihn „mit totem Blick" angeguckt. Er habe sich ihr Verhalten auch mit ihrer Lebensgeschichte erklärt. Sie habe ihm davon erzählt, dass ihr Vater sich suizidiert hatte und sie deshalb seit ihrer Kindheit Verlustängste habe. Er habe ihr mehrfach geraten, therapeutische Hilfe zu holen. Sie habe dies aber abgelehnt. „Ich habe das respektiert" sagte der 29-Jährige. …..”

Möglicherweise sind zu diesem Fall Ähnlichkeiten vorhanden.

Mein Verständnis reicht dafür nicht aus.

Vielleicht könnte jemand mit Fachkunde den Entstehungshintergrund, Mechanismus und Symptom “Schalter Umlegen”, “kühl geworden”, “mit totem Blick” erläutern?
Das ist psychisch und physisch vielleicht getrennt, über die Triggerung der Amygdala hinausgehend?
https://de.wikipedia.org/wiki/Amygdala
SonntagsGast hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 15:05:52…..
(im Google-Speicher abgelegte Artikel sind über archive.ph abzurufen)
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 18:17:11 Ja, toll. ….. es wirkt als wäre ich kleinlich :')
Nein, großartig!
Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 17:58:01 Mag mir zum Beispiel mal jemand verraten, warum nach dieser Tatwaffe immer noch nicht öffentlich gesucht wird, obwohl die Ermittlungen bereits Mitte Februar beendet sein sollten laut StA?! …..
Kennst Du Beispiele für öffentliche Suchaufrufe nach einem, unter Umständen unter das Waffengesetz fallenden, Gegenstand, ähnlich einem Messer oder anderen Waffenarten?
Das Tatwerkzeug und dessen Aufbewahrungsort sind weiterhin Täterwissen.
Lulerbaby88
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Lulerbaby88 »

Da die Gruppe ( Gedankenaustausch) in diesem Zusammenhang erwähnt wird, erfolgt folgende Klarstellung:
Der sogenannte „Traktormann“ sowie seine Schwester sind Mitglieder der Gruppe und kennen die Tatverdächtige seit mehreren Jahren. Zwischen den genannten Personen bestand über diesen Zeitraum ein privater Kontakt, in dessen Rahmen es gegenseitige Unterstützung gab.
Es trifft zu, dass Aufkleber von einem Fahrzeug entfernt wurden. Diese Entscheidung erfolgte aus Gründen, die den privaten Bereich der Tatverdächtigen betreffen und nicht öffentlich thematisiert werden.
Weiterhin ist festzuhalten, dass der Betroffene eine Aussage bei der Polizei gemacht hat. Eine Untersuchungshaft besteht nicht. Auf Empfehlung der Administratoren der Gruppe hat er sich vorübergehend aus der öffentlichen Diskussion zurückgezogen, da ihn die Gesamtsituation persönlich belastet.
Der private Kontakt zu ihm und seiner Familie besteht weiterhin. Auch von dieser Seite besteht das Interesse an einer vollständigen und sachlichen Aufklärung des Falls.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Jane.Doe hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 17:58:01 ….. Mag mir zum Beispiel mal jemand verraten, warum nach dieser Tatwaffe immer noch nicht öffentlich gesucht wird, obwohl die Ermittlungen bereits Mitte Februar beendet sein sollten laut StA?!
Persönliche Abwertungen gegenüber anderen Diskussionsteilnehmern wurden entfernt. Bitte bleib sachlich!
….. und je nachdem wer es findet, wird es entweder RTL gereicht und gemeinsam zur Wache gebracht. Oder es verschwindet für immer. Oder es wird erst ein SM-Beitrag erstellt. Oder …..
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Lulerbaby88 hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 19:09:51 Da die Gruppe ( Gedankenaustausch) in diesem Zusammenhang erwähnt wird, erfolgt folgende Klarstellung:
Der sogenannte „Traktormann“ sowie seine Schwester sind Mitglieder der Gruppe und kennen die Tatverdächtige seit mehreren Jahren. Zwischen den genannten Personen bestand über diesen Zeitraum ein privater Kontakt, in dessen Rahmen es gegenseitige Unterstützung gab.
Es trifft zu, dass Aufkleber von einem Fahrzeug entfernt wurden. Diese Entscheidung erfolgte aus Gründen, die den privaten Bereich der Tatverdächtigen betreffen und nicht öffentlich thematisiert werden.
Weiterhin ist festzuhalten, dass der Betroffene eine Aussage bei der Polizei gemacht hat. Eine Untersuchungshaft besteht nicht. Auf Empfehlung der Administratoren der Gruppe hat er sich vorübergehend aus der öffentlichen Diskussion zurückgezogen, da ihn die Gesamtsituation persönlich belastet.
Der private Kontakt zu ihm und seiner Familie besteht weiterhin. Auch von dieser Seite besteht das Interesse an einer vollständigen und sachlichen Aufklärung des Falls.
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Stolperfallen für die Ermittler, für die StA, sollte Anklage erhoben werden.

1) Wie stark war Fabians Leichnam verbrannt? Je nachdem wie sehr, kann der Zustand dem von der Polizei angenommenen
Todeszeitpunkt (Zeitraum 11-15 Uhr) in die Quere kommen. Wann jemand verstorben ist, lässt sich anhand von Todesflecken und
der Leichenstarre festmachen. Sorgt das Feuer dafür, dass auf Kriterien für die Festlegung nicht mehr zurückgegriffen werden kann, entfällt auch
die Abfrage nach einem Alibi.

2) Im Nachbarforum faucht man sich gerade an, weil Einzelne den Tathergang in Frage stellen. Dabei wars Dorinas
Anwältin, die damit anfing, als sie meinte: "Armutszeugnis" oder "Sie haben also gar nichts". Ginas Anwalt führt das fort und gewährt Einblick in die Akten, wenn er ggüber der BILD anprangert, dass Ermittler keinen Beweis liefern konnten, wann das Tatgeschehen angefangen hat.
Seine Feststellung bezieht sich u.a. auf das (ominöse) Brandfoto als irgendeine zeitliche Klammer für den besagten Freitag.

3) Für die Echtheit soll AZXY bürgen und ein Rudi Cerne, der für die Polizei spricht. Warum hat der aus Rostock ins Münchner Studio
angereiste Frank Focke eigentlich nicht selbst das Foto und den Brand von Fabians Leichnam an Ort und Stelle mit eigenen Worten zweifelsfrei bestätigt? Unvorstellbar für die Mehrheit, dass im Fernsehen Sachen erzählt werden könnten, die nicht stimmen. Besonders dann, wenn Quote
alles ist, und die anderen in der Sendung vorgestellten Fälle vom öfftl. Interesse am Fall Fabian profitieren.
Ein offizielles Bestätigen durch die Behörden formal über eine Pressemitteilung bleibt jedenfalls bis heute aus. Das Feuerfoto und damit das Zeitfenster in der Schwebe.

4) Am Inselsee kamen laut OZ insg. fünf Leichenspürhunde zum Einsatz. Nachher wurde von derselben Zeitung abgewiegelt und beschwichtigt, es seien ja doch "nur" (dumme) Wasserortungshunde von der Leine gelassen worden. Damit sollte wohl angedeutet werden, dass die Spuren falsch waren. Was aber, wenn Ginas Anwälte auf die Idee kommen, das überprüfen zu lassen? Was würde ein Gutachter dazu sagen, wie wahrscheinlich
es ist, dass die Vierbeiner sich "verschnüffelt" haben? Fakt ist, laut Kriminalkommissar beim LBPA in MV wird von bestimmten trainierten Fellnasen keine Fehler erwartet:
Bei Spezialisierungen wie (...) Leichenspürhunden wiederum aus werde „eine zu 100 Prozent richtige
Anzeige durch die Diensthunde erwartet“
https://www.nordkurier.de/regional/neus ... ln-4076579

Lag das Kind im Inselsee, wäre das ungünstig fürs Zeitfenster -- und für den Stellenwert eines Alibis.


Messerähnliche Stichwaffe
Würde zwar nicht schaden, nur das Auffinden der Tatwaffe spielt hier keine Rolle.
Prozentual kann ich keine Zahlen nennen, Angeklagte werden aber sehr häufig auch ohne Tatwerkzeug verurteilt.
Was die Ermittler aber scheinbar haben laut J.S.: "Kommunikationsmerkmale", also wurde sich nachweislich über die Tat ausgetauscht.
Bleibt zu hoffen, dass es am Ende ausreicht -- auch ohne Motiv, Hergang und Tatort.
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GästinF »

Bezüglich solcher Leichenspürhunde oder Hunden, die vermisste Personen aufspüren, gibt es ja gemischte Meinungen. Einige sagen, die Hunde sind überhaupt nicht verlässlich, da sie sich sehr am Verhalten ihres menschliches "Führers" orientieren.
Ansonsten wäre es doch vielleicht auch möglich, dass die Tatwaffe im Inselsee versenkt wurde?

Was genau ist denn unter Kommunikationsmerkmalen in diesem Zusammenhang zu verstehen? Falls G sich tatsächlich mit jemandem über die Tat ausgetauscht haben sollte, wäre eine Anklage doch hundert Prozent safe ... und mit wem soll sie darüber gesprochen haben?
Oder handelt es sich dabei eher um eine Interpretation seitens der Ermittler, so wie mit den Worten passieren oder auftauchen, die ihr von einigen zur Last gelegt werden, obgleich sie im Kontext erst einmal nicht auffällig sind?

Was im Prozess auch noch kritisch werden könnte, ist der Aspekt einer Vorverurteilung durch die vielen Videos auf Social Media und die Infos, die dort nur von bestimmten Personen angegeben werden, von der allgemeinen Presse jedoch nicht.
Irgendwo muss da unter den Ermittlern ein Leak sein.
auch einGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von auch einGast »

Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 19:24:17 Stolperfallen für die Ermittler, für die StA, sollte Anklage erhoben werden.

4) Am Inselsee kamen laut OZ insg. fünf Leichenspürhunde zum Einsatz. Nachher wurde von derselben Zeitung abgewiegelt und beschwichtigt, es seien ja doch "nur" (dumme) Wasserortungshunde von der Leine gelassen worden. Damit sollte wohl angedeutet werden, dass die Spuren falsch waren. Was aber, wenn Ginas Anwälte auf die Idee kommen, das überprüfen zu lassen? Was würde ein Gutachter dazu sagen, wie wahrscheinlich
es ist, dass die Vierbeiner sich "verschnüffelt" haben? Fakt ist, laut Kriminalkommissar beim LBPA in MV wird von bestimmten trainierten Fellnasen keine Fehler erwartet:

"Bei Spezialisierungen wie (...) Leichenspürhunden wiederum aus werde „eine zu 100 Prozent richtige
Anzeige durch die Diensthunde erwartet“
https://www.nordkurier.de/regional/neus ... ln-4076579

https://www.nordkurier.de/regional/neus ... ln-4076579

Lag das Kind im Inselsee, wäre das ungünstig fürs Zeitfenster -- und für den Stellenwert eines Alibis.
Wasserortungshunde sind doch Leichenspürspunde, die eben noch speziell für die Wassersuche ausgebildet wurde. --Lt. z.B. diesem Artikel ist von hoher Zuverlässigkeit auszugehen: https://www.stern.de/panorama/verbreche ... 0liegt.%22
Interessant auch, dass die im Stern Artikel abgebildeten, im Fall Reusch eingesetzten Hunde alle Malinois waren. Lt. Festnahmebild hat die TV selbst auch einen Hunde der am ehesten nach Malinois aussieht.
Ist etwas darüber bekannt, wie sich ihr eigener Hund beim "Fund" verhalten hat?
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 19:24:17 Stolperfallen für die Ermittler, für die StA, sollte Anklage erhoben werden.

1) Wie stark war Fabians Leichnam verbrannt? Je nachdem wie sehr, kann der Zustand dem von der Polizei angenommenen
Todeszeitpunkt (Zeitraum 11-15 Uhr) in die Quere kommen. Wann jemand verstorben ist, lässt sich anhand von Todesflecken und
der Leichenstarre festmachen. Sorgt das Feuer dafür, dass auf Kriterien für die Festlegung nicht mehr zurückgegriffen werden kann, entfällt auch
die Abfrage nach einem Alibi.
Die Leichenstarre löst sich nach 2-3 Tagen, kann also im vorliegenden Fall nicht zur Bestimmung des Todeszeitpunkts herangezogen werden. Meines Wissens liefern auch Leichenflecken nur für bis zu 1,5 Tagen zuverlässige Informationen. Fabians Todeszeitpunkt konnte wahrscheinlich tagesgenau, aber nicht stundengenau bestimmt werden. Als Strafverteidiger würde ich genau hier ansetzen.
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane.Doe »

Sronson hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 18:24:47 Möchtest du deinen Beitrag erneut ohne den ersten Teil einstellen? Den anderen würde ich dann entfernen.
Nee, schon gut, auch wenn ich die Wortwahl "Abwertung" n bisschen übertriebene fand, da ich nicht mal jemanden spezifisches angesprochen hatte.

Ich kann damit leben, wenns so stehen bleibt.
Die Message wr ja eigentliche auch, beim Fall zu bleiben.
GastausanderemForum

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GastausanderemForum »

Gast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 19:24:17 Stolperfallen für die Ermittler, für die StA, sollte Anklage erhoben werden.

1) Wie stark war Fabians Leichnam verbrannt? Je nachdem wie sehr, kann der Zustand dem von der Polizei angenommenen
Todeszeitpunkt (Zeitraum 11-15 Uhr) in die Quere kommen. Wann jemand verstorben ist, lässt sich anhand von Todesflecken und
der Leichenstarre festmachen. Sorgt das Feuer dafür, dass auf Kriterien für die Festlegung nicht mehr zurückgegriffen werden kann, entfällt auch
die Abfrage nach einem Alibi.

2) Im Nachbarforum faucht man sich gerade an, weil Einzelne den Tathergang in Frage stellen. Dabei wars Dorinas
Anwältin, die damit anfing, als sie meinte: "Armutszeugnis" oder "Sie haben also gar nichts". Ginas Anwalt führt das fort und gewährt Einblick in die Akten, wenn er ggüber der BILD anprangert, dass Ermittler keinen Beweis liefern konnten, wann das Tatgeschehen angefangen hat.
Seine Feststellung bezieht sich u.a. auf das (ominöse) Brandfoto als irgendeine zeitliche Klammer für den besagten Freitag.

3) Für die Echtheit soll AZXY bürgen und ein Rudi Cerne, der für die Polizei spricht. Warum hat der aus Rostock ins Münchner Studio
angereiste Frank Focke eigentlich nicht selbst das Foto und den Brand von Fabians Leichnam an Ort und Stelle mit eigenen Worten zweifelsfrei bestätigt? Unvorstellbar für die Mehrheit, dass im Fernsehen Sachen erzählt werden könnten, die nicht stimmen. Besonders dann, wenn Quote
alles ist, und die anderen in der Sendung vorgestellten Fälle vom öfftl. Interesse am Fall Fabian profitieren.
Ein offizielles Bestätigen durch die Behörden formal über eine Pressemitteilung bleibt jedenfalls bis heute aus. Das Feuerfoto und damit das Zeitfenster in der Schwebe.

4) Am Inselsee kamen laut OZ insg. fünf Leichenspürhunde zum Einsatz. Nachher wurde von derselben Zeitung abgewiegelt und beschwichtigt, es seien ja doch "nur" (dumme) Wasserortungshunde von der Leine gelassen worden. Damit sollte wohl angedeutet werden, dass die Spuren falsch waren. Was aber, wenn Ginas Anwälte auf die Idee kommen, das überprüfen zu lassen? Was würde ein Gutachter dazu sagen, wie wahrscheinlich
es ist, dass die Vierbeiner sich "verschnüffelt" haben? Fakt ist, laut Kriminalkommissar beim LBPA in MV wird von bestimmten trainierten Fellnasen keine Fehler erwartet:


https://www.nordkurier.de/regional/neus ... ln-4076579

Lag das Kind im Inselsee, wäre das ungünstig fürs Zeitfenster -- und für den Stellenwert eines Alibis.


Messerähnliche Stichwaffe
Würde zwar nicht schaden, nur das Auffinden der Tatwaffe spielt hier keine Rolle.
Prozentual kann ich keine Zahlen nennen, Angeklagte werden aber sehr häufig auch ohne Tatwerkzeug verurteilt.
Was die Ermittler aber scheinbar haben laut J.S.: "Kommunikationsmerkmale", also wurde sich nachweislich über die Tat ausgetauscht.
Bleibt zu hoffen, dass es am Ende ausreicht -- auch ohne Motiv, Hergang und Tatort.
Ich hatte im anderen Forum als Quelle den Polizeiticker angeführt. In dem war von Leichenspürhunden die Rede.
Am Montagabend schlugen mehrere Leichenspürhunde unabhängig voneinander am Inselsee am Stadtrand an. Eine anschließende Drohnensuche blieb ohne Ergebnis.
https://polizeiticker.online/artikel/gu ... e_vignette

Allerdings gibt es eine Sache, die mich beschaeftigt. Wäre es nicht klüger gewesen, das erst mal aus der Presse rauszuhalten, bis die für den 14.10.2025 angekündigten Taucharbeiten zu Ende geführt wurden?
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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GästinF hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 19:45:13 Bezüglich solcher Leichenspürhunde oder Hunden, die vermisste Personen aufspüren, gibt es ja gemischte Meinungen. Einige sagen, die Hunde sind überhaupt nicht verlässlich, da sie sich sehr am Verhalten ihres menschliches "Führers" orientieren.

Ansonsten wäre es doch vielleicht auch möglich, dass die Tatwaffe im Inselsee versenkt wurde?

Irgendwo muss da unter den Ermittlern ein Leak sein.
Die Sorte Hunde ist trainiert auf Blut und Leichengase, deshalb wird der zitierte Polizist von 100% ausgehen.
Bei der Suche (Mantrailing) nach einer speziellen Person anhand menschlicher Geruchsproben ist das Ganze anfälliger.

Den See hat man nicht weiter bearbeitet, z.B. mit einer Unterwasser-Drohne oder Kamera mit Schallwellen.
Ob da unten also ein "Bezugsgegenstand" liegt, werden wir wohl nicht mehr erfahren.

Wenn J.S. in aller Hergottsfrühe in Reimershagen aufschlägt, um noch vor der Razzia draufzuhalten,
wird wohl ein Maulwurf in Rostock sitzen.
auch einGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 18:48:26 @auch einGast die Heidi Niemann berichtet über die Prozesstage, u.a. in der Funke Medien Gruppe.
https://www.goettinger-tageblatt.de/lok ... 3JHSA.html
https://www.goettinger-tageblatt.de/lok ... MOOZA.html

Zitat vom 20.01.26: Es werden der Angeklagten Täuschungsmanöver vorgeworfen, um sich von einem Verdacht zu entlasten. Der Ex-Freund, Zeuge, berichtet vor dem Landgericht “ ….. „Sie wollte, dass ich alle Bilder lösche und quasi alles wieder bei Null ist." Wegen ihrer Eifersucht sei es immer wieder zu Streitigkeiten gekommen. In solchen Situationen habe es den Anschein gehabt, als würde bei ihr ein Schalter umgelegt. Sie sei plötzlich sehr kühl geworden, habe sehr laut geredet und ihn „mit totem Blick" angeguckt. Er habe sich ihr Verhalten auch mit ihrer Lebensgeschichte erklärt. Sie habe ihm davon erzählt, dass ihr Vater sich suizidiert hatte und sie deshalb seit ihrer Kindheit Verlustängste habe. Er habe ihr mehrfach geraten, therapeutische Hilfe zu holen. Sie habe dies aber abgelehnt. „Ich habe das respektiert" sagte der 29-Jährige. …..”

Möglicherweise sind zu diesem Fall Ähnlichkeiten vorhanden.

Mein Verständnis reicht dafür nicht aus.

Vielleicht könnte jemand mit Fachkunde den Entstehungshintergrund, Mechanismus und Symptom “Schalter Umlegen”, “kühl geworden”, “mit totem Blick” erläutern?
Das ist psychisch und physisch vielleicht getrennt, über die Triggerung der Amygdala hinausgehend?
https://de.wikipedia.org/wiki/Amygdala
kurz zusammenfassend, kann es bei dieser Frau auch eigtl. nur um Psychopathie gehen und nicht um etwaige Persönlichkeits/Zustandwechsel im Rahmen zB einer dissoziativen Störung. im Rahmen von Angstreaktion. "Toter Blick" etc. erklärt sich biologisch am ehesten sozusagen auch mit Raubtierverhalten (Katze vor Angriff). Zustandswechsel bei dissoziativen Störungen sind ja letztlich angstgetriggert und gehen mit Übererregung einher.
Täuschungsmanöver sind ja zielgerichtete, geplante Aktionen zu einem Zwecke (instrumentelle/kalte Aggression). Sie wird wahrscheinlich eine Traumavergangenheit als Entschuldigung anführen. Ebenso wird sie wahrscheinlich auch Amnesien etc. angeben, mit dem Ziel keine Verantwortung zu übernehmen/geringeres Strafmaß zu bekommen. Würde jemand mit komplexer Traumafolgestörung alles nie machen.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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auch einGast hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 19:48:18 Lt. Festnahmebild hat die TV selbst auch einen Hunde der am ehesten nach Malinois aussieht.
Ist etwas darüber bekannt, wie sich ihr eigener Hund beim "Fund" verhalten hat?
War es nicht so, dass Gina und ihre Freundin das Auto gar nicht verlassen haben, sondern dass die Freundin darauf bestand, die Polizei zu rufen, noch bevor sie die Leiche gesehen hatte? Gina soll ihr im Auto sinngemäß gesagt haben: „Dort unten liegt der Fabian.“
Jane.Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gastleser hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 19:17:45 ….. und je nachdem wer es findet, wird es entweder RTL gereicht und gemeinsam zur Wache gebracht. Oder es verschwindet für immer. Oder es wird erst ein SM-Beitrag erstellt. Oder …..
Sorry, ich hab das falsch formuliert. Natürlich meine ich keinen direkten öffentlichen Suchaufruf, vielmehr die Bekanntgabe der Tatwaffe, da hast Du völlig Recht.

Ist ja durchaus möglich, dass dieses *wasauchimmer* bei einer der Fahrten aus dem Fenster geworfen wurde und nun in einen Straßengraben liegt, oder irgendwann mal am Ufer eines Sees auftaucht, und da wäre es von Vorteil, wenn zumindest ein zufälliger Finder (so kurz vor dem Prozess) wüsste, dass es sich hierbei um einen tatrelevanten Gegenstand handeln könnte und diesen - sollte es was Spezifischeres sein - überhaupt als solchen erkennen würde.

Da dies nicht passiert, frage ich mich warum.

Die Zeit bis zum Prozess läuft ja, und die einzige (angeblich einzige) Tatverdächtige sitzt in U-Haft, ergo bestünde von dieser Seite keine Verdunklungsgefahr., wenn man nicht noch Personen draußen auf dem Schirm hätte, die hier eingreifen könnten oder würden.
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 20:39:19 War es nicht so, dass Gina und ihre Freundin das Auto gar nicht verlassen haben, sondern dass die Freundin darauf bestand, die Polizei zu rufen, noch bevor sie die Leiche gesehen hatte? Gina soll ihr im Auto sinngemäß gesagt haben: „Dort unten liegt der Fabian.“
stimmt. So war es. Dann können wir Hundeverhalten hier wohl nicht weiter hilfreich verwenden. (aber sonst ja eigtl. auch nicht, wenn ihr Hund hingerannt wäre, wüsste wir nun auch nicht mehr).
Caris
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Caris hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 20:59:28 stimmt. So war es. Dann können wir Hundeverhalten hier wohl nicht weiter hilfreich verwenden. (aber sonst ja eigtl. auch nicht, wenn ihr Hund hingerannt wäre, wüsste wir nun auch nicht mehr).
(habe nur mit meinem registrierten Namen geantwortet, nur zur Zuordnung)
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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GastausanderemForum hat geschrieben: Samstag, 24. Januar 2026, 19:59:14
https://polizeiticker.online/artikel/gu ... e_vignette

Allerdings gibt es eine Sache, die mich beschaeftigt. Wäre es nicht klüger gewesen, das erst mal aus der Presse rauszuhalten, bis die für den 14.10.2025 angekündigten Taucharbeiten zu Ende geführt wurden?
Dorinas Anwältin wurde anfangs vom NDR befragt, wie sie die Polizeiarbeit einschätzen würde. Da grinste sie nur und meinte, dazu äußere sie sich nicht. Hat ja, wie wir wissen, nicht lange angehalten.

Was, wenn Gina sich gegen ein Auffinden entschieden hätte? Dann wäre man Dienstag den ganzen Tag tauchen gegangen,
nur um abends zu verkünden: "Ach, nee, doch nicht!" oder "Vielleicht klappt's ja morgen mal."

Spricht evtl. dafür, dass die Polizei sich schon sehr sicher war. Und evtl. auch dafür, dass die Täter sich genauso sicher waren,
dass ein möglicher Plan "falsche Fährte legen" aufgehen würde.
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