MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
EineUserin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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GeistL817 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 07:59:16 Erinnerst du dich noch an irgendwelche Details zu diesem Post, damit man ihn wiederfinden kann?
Es war ein neuerer Beitrag von Ende 2025, der auch etwas viral gegangen ist. Regt mich gerade auf, keinen Screenshot gemacht zu haben.
Aber ich schaue heute Abend nochmal, vielleicht finde ich ihn nochmal.
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

JohnLemon hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 03:27:09 Exakt drei Bereiche/Labortypen gibt es:

1. Staatliche Labore: Landeskriminalämter (LKA):
Jedes Bundesland hat ein LKA mit einer Kriminaltechnik-Abteilung, die DNA-Spuren von Tatorten analysiert und mit der nationalen DNA-Analyse-Datei (DAD) abgleicht (z. B. LKA NRW, LKA Brandenburg). Bundeskriminalamt (BKA): Das BKA ist für, nationale und internationale Koordination sowie die zentrale DAD zuständig.

2. Wissenschaftliche Labore (Universitäten): Rechtsmedizinische Institute: Institute an Universitätskliniken (z. B. Heidelberg, Jena, Köln, Ulm, Gießen und Marburg) führen forensische Analysen durch, oft auch für Gerichte und Privatpersonen.

3. Kommerzielle Anbieter: z. B. Eurofins Medigenomix Forensik GmbH: Eines der größten privaten Labore in Deutschland, spezialisiert auf Tatortanalysen, Abstammungsgutachten, etc.

Untersuchungsaufträge an die Privatwirtschaftlichen Labore (kommerzielle Anbieter) konkurrieren mit privatwirtschaftlichen Aufträgen. Da geht es natürlich und in erster Linie um Verträge und damit verbundene Kohle. Privatwirtschaftliche Aufträge können durchaus bevorzugt behandelt werden. Das habe ich gemeint. Dass staatliche Institutionen logischerweise nur maximal bedingt für die Privatwirtschaft aktiv sind, ist selbsterklärend.

Das Hauptbudget wird im Haushalt geregelt, also reines Steuergeld.

Innerhalb des Budget gibt es entsprechende Untertöpfe, die daraus befüllt werden. Dass sich die Behörden und Ermittler nicht einfach maßlos bedienen können, steht außer Frage. Ressourcen und Budgets sind eng verknüpft und endlich. Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt werden. Das betrifft aber auch zeitliche Ressourcen.

Um den Bogen zu Frauke Liebs zu spannen:

Auch Waschkies und Co. haben nur gewisse Zeitfenster, die sie Fällen zuordnen können. Wer also meint dass Ermittler ggf. aktuell rund um die Uhr sich mit dem Fall rund um Frauke Liebs auseinandersetzen, der irrt. Genau aus diesen Gründen heraus ist die Nach- und Zuarbeit, insbesondere in CC-Fällen, so sehr wichtig und auch oft erfolgreich. Es gibt (leider) ein Menge anderer Fälle, die genauso nach Aufklärung schreien.

Alles weitere und inwiefern mit welcher Intensität Asservate, im Fall von Frauke sind es die Kleidungsstücke, komplett untersucht wurden, wissen nur die Ermittler. Dass hier in Abständen von mehreren Jahren forensische Untersuchungen vorgenommen werden zeigt offensichtlich das die Kleidungsstücke eben nicht mit jeder Methodik und in Gänze und schon gar nicht mit grenzenlosem Budgeteinsatz/Aufwand und Umfang untersucht wird/wurde. Das ist intern auch nicht zu verkaufen aufgrund Verhältnismäßigkeiten im Gesamtgefüge offener Fälle.

Dass Privatermittler und deren Forderungen an die StA zum Beispiel zur Wiederaufnahme von forensischen Untersuchungen keinerlei Reaktion erhalten werden, sehe ich genauso.

Und dennoch ist meine persönliche Meinung im Fall von Frauke Liebs: Wenn ein Täter über derart langen Zeitraum, womöglich auf engerem Raum, sein Opfer festhält, logistisch „verfrachtet“ (Anruforte) und abschließend (wahrscheinlich leblos) im Wald ablegt, dann muss sich eine Spur finden lassen: das kann ein Haar, ein Körperhaar, eine Hautschuppe, eine Faser (Auto-Innenauskleidung), ein Dreckkrümmel am Schuhwerk, Flüssigkeiten jeglicher Art, etc. etc. pp. sein.

In den Foren wird doch eine Sache klar: der Fall kann in verschiedenste Richtungen gedacht werden. Es gibt so viele Eventualitäten und Vermutungen und letztlich so wenige wirkliche sachdienliche verwertbare Spuren, die dem Täter zugeordnet werden können.

Solange der/die Täter nicht auspacken, solange es nicht DEN einen Zeugen gibt, der das Kartenhaus zum Einsturz bringt, solange drehen wir uns alle nur im Kreis und können weiterhin mutmaßen.

Daher halte ich es für unabdingbar den wirklich letzten verwertbaren Sachen (Fraukes Kleidungsstücke), die in dieser einen Woche alles „miterlebt“ haben, die höchste Aufmerksamkeit zu schenken, um diese eine kleine Spur zum Täter(kreis) zu finden.
Sag mal, hast du Langeweile? Was willst du uns jetzt mitteilen?
Detective Bartek

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Detective Bartek »

Trucrime89 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 07:42:33 Pünktchenmann:
Ich denke, hier war lediglich jemand unterwegs, der sich aus den bestätigten Beweisen sehr kreativ eine eigene Story zusammengereimt hat.

Der Grund, warum ich nicht glaube, dass Rudik etwas mit dem Mord an Frauke zu tun hat, ist, dass er in dem Video viel zu impulsiv wirkt.
Ich glaube eher, dass der Mörder ein ruhiger „Zeitgenosse“ ist.
Es könnte natürlich sein, dass er seine Theorie einfach aus verschiedenen Vermutungen in der Gruppe zusammengestrickt hat.
Aber sein Schreibstil und auch die Tatsache, dass er bestimmte Informationen genannt hat, die hier in der Gruppe vorher nie erwähnt wurden – zum Beispiel, wo er Fraukes persönliche Gegenstände losgeworden sein will, dass er sie in einen Teich geworfen habe und sogar den Namen dieses Teiches genannt hat – sind schon ziemlich auffällig.
Er hat auch über den Universitätsparkplatz geschrieben, und ich habe hier in der Gruppe einmal gelesen, dass Frauke dort am Tag ihres Verschwindens angeblich gesehen worden sein soll.
Könnte jemand bitte noch einmal erklären, wo genau diese Information ursprünglich herkommt und worauf sie sich stützt?
Vieles davon passt zusammen, und auch sein Stil wirkt so, als würde er aus eigener Erfahrung schreiben.
Zu dem, was du geschrieben hast, dass der Nutzer rudik27 im Video zu impulsiv wirkt, während der Täter eher ruhig gewesen sein soll: Man darf nicht vergessen, dass Menschen nicht eindimensional sind.
Er könnte über längere Zeit die Ruhe bewahrt und eiskalt gehandelt haben, aber dieser Stress bleibt ja trotzdem in einem.
Es wäre durchaus möglich, dass er diesen inneren Druck während und nach dem Spiel beim Feiern abreagiert hat, so wie wir es in dem Video sehen.
Für mich ist das nicht übertrieben, und vor allem diese Hand und die Nahaufnahme des Frauke-Plakats lassen mich einfach nicht los.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Detective Bartek hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 21:24:04 Wenn man dieser Argumentation folgt – und tatsächlich ist es merkwürdig –, dass ausgerechnet an dem Tag, an dem Deutschland ein Spiel hatte, der Anruf von Frauke bereits am Nachmittag kam, fast so, als hätte der Täter sich auf das Spiel konzentrieren wollen und das Lebenszeichen von Frauke vorher noch ‚abhaken‘ wollen.

Und hier wird es interessant, wenn man sich das YouTube-Video des Nutzers Rudik ansieht, das vor Kurzem hier in der Gruppe gepostet wurde. Diese Nahaufnahme des Vermisstenplakats von Frauke, die verletzten Hände – an Stellen, an denen solche Spuren typischerweise entstehen, wenn man jemandem mit der Faust hart ins Gesicht schlägt. Ich halte dieses Video für verdächtig.

Und erneut passt das zu den Aussagen von Punktmann, wonach Frauke ins Gesicht geschlagen worden sein soll
Wenn man jemanden so hart ins Gesicht oder an den Schädel schlägt, dass die Haut über den Knöcheln aufplatzt, dann entstehen zuallermindest Haarrisse, die am Schädel- oder Kieferknochen auch nach 3-4 Wochen noch nachweisbar sind - und bleiben, wenn die Person zwischenzeitlich verstirbt und der Heilungsprozess dadurch gestoppt wird.

So weit in dem Video zu erkennen, handelt es sich bei den Verletzungen nicht um aufgeplatzte Hautschicht, sondern um oberflächliche Abschürfungen.
Im Zusammenhang mit Schlägen gegen eine Person scheint mir das nur plausibel bei einem abgleitenden Treffer auf ein Kleidungsstück mit rauher und relativ fester/steifer Oberfläche. Also entweder dickes, steifes Gewebe oder etwas, das unelastisch recht straff gespannt ist.
Tatsächlich fällt mir da nichts wirklich Passendes ein, schon gar nicht bei Sommerbekleidung. Wenn Textil, dann eher sowas wie rauhes Segeltuch.

Ansonsten torkelt man nach ein paar Bier beim Fußballgucken gegen eine verputzte Hauswand oder stolpert und stützt sich irgendwo ab - wenn man dabei was in der Hand hält (Bierflasche...), wäre ein Auftreffen mit den Knöcheln nicht so ungewöhnlich. Mich würde bei solchen Kunden wie im Video auch nicht wundern, wenn da einer aus Jux und vor Freunden einen Baum boxen würde.
Gibt genug Gelegenheiten im Alltag, um mit den Knöcheln mit rauhen Oberflächen aus Beton, Stein, Holz oder was auch immer in geeigneten Kontakt zu kommen. Aber nach Schlägen gegen eine Person siehts halt im Video soweit nicht aus.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:36:43 Wenn man jemanden so hart ins Gesicht oder an den Schädel schlägt, dass die Haut über den Knöcheln aufplatzt, dann entstehen zuallermindest Haarrisse, die am Schädel- oder Kieferknochen auch nach 3-4 Wochen noch nachweisbar sind - und bleiben, wenn die Person zwischenzeitlich verstirbt und der Heilungsprozess dadurch gestoppt wird.

So weit in dem Video zu erkennen, handelt es sich bei den Verletzungen nicht um aufgeplatzte Hautschicht, sondern um oberflächliche Abschürfungen.
Im Zusammenhang mit Schlägen gegen eine Person scheint mir das nur plausibel bei einem abgleitenden Treffer auf ein Kleidungsstück mit rauher und relativ fester/steifer Oberfläche. Also entweder dickes, steifes Gewebe oder etwas, das unelastisch recht straff gespannt ist.
Tatsächlich fällt mir da nichts wirklich Passendes ein, schon gar nicht bei Sommerbekleidung. Wenn Textil, dann eher sowas wie rauhes Segeltuch.

Ansonsten torkelt man nach ein paar Bier beim Fußballgucken gegen eine verputzte Hauswand oder stolpert und stützt sich irgendwo ab - wenn man dabei was in der Hand hält (Bierflasche...), wäre ein Auftreffen mit den Knöcheln nicht so ungewöhnlich. Mich würde bei solchen Kunden wie im Video auch nicht wundern, wenn da einer aus Jux und vor Freunden einen Baum boxen würde.
Gibt genug Gelegenheiten im Alltag, um mit den Knöcheln mit rauhen Oberflächen aus Beton, Stein, Holz oder was auch immer in geeigneten Kontakt zu kommen. Aber nach Schlägen gegen eine Person siehts halt im Video soweit nicht aus.
Da muss ich dir leider widersprechen HP1. Abschürfungen oder kleinere Risse an den Fingergelenken können sehr wohl bei Schlägen in ein Gesicht entstehen. Schönen Gruß aus der Unfallchirurgie!
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Else »

Es weiss niemand wie oft geschlagen wurde.
Wenn es öfter war, könnten einige Schläge auch daneben gegangen sein. Z.B. in die Autotür.
Zumal Frauke sich auch gewehrt haben wird.
So oder ähnlich können Handknöchel doch zu Schaden kommen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Else hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:49:26 Es weiss niemand wie oft geschlagen wurde.
Wenn es öfter war, könnten einige Schläge auch daneben gegangen sein. Z.B. in die Autotür.
Zumal Frauke sich auch gewehrt haben wird.
So oder ähnlich können Handknöchel doch zu Schaden kommen.
Ja, aber nichts desto trotz ist es schon abenteuerlich von einer verletzten Hand und einem gefilmten Suchplakat auf den Täter zu schließen. :o
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Else »

Trodat5203 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:56:14 Ja, aber nichts desto trotz ist es schon abenteuerlich von einer verletzten Hand und einem gefilmten Suchplakat auf den Täter zu schließen. :o
Ich schließe auf keinen Täter.

Ich wollte nur wie du sagen, das Handverletzungen durch Schläge passieren können.
Tequila

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Tequila »

HHmoin hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 16:35:54 Hatte nicht superdadv8 mal was dazu gesagt ? Zu dem Anruf mir Frank. Wie war das noch..
Jupp! Bin danach aber auch hier des Hauses verwiesen worden. ;-)
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Trodat5203 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:47:27 Da muss ich dir leider widersprechen HP1. Abschürfungen oder kleinere Risse an den Fingergelenken können sehr wohl bei Schlägen in ein Gesicht entstehen. Schönen Gruß aus der Unfallchirurgie!
Nach Rissen siehts für mich in dem Video nicht aus, eher wie flächige, oberflächliche Abschürfungen, halt typisch wie leichte Abriebverletzungen an einer rauhen, harten Oberfläche.
Und wie entstehen die beim Schlag in ein Gesicht? Risse, die bei wiederholten Schlägen flächig weiter einreißen ja. Aber so oberflächlicher Abrieb? Ich meine, Frauke hatte jetzt keinen Dreitagebart wie Sandpapier, oder? ;)
Aber vielleicht sehen die Verletzungen im Video für mich auch anders aus, als sie tatsächlich waren.

Jedenfalls danke für den Einwand, kanns aber grad nicht so nachvollziehen :?:
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Else hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:49:26 Es weiss niemand wie oft geschlagen wurde.
Wenn es öfter war, könnten einige Schläge auch daneben gegangen sein. Z.B. in die Autotür.
Zumal Frauke sich auch gewehrt haben wird.
So oder ähnlich können Handknöchel doch zu Schaden kommen.
Man weiß halt, dass ihre Knochen keine Verletzungen davongetragen haben, die nach anzunehmend maximal zwei Wochen Überlebensdauer nicht spurlos weggeheilt gewesen wären. Und sowas passiert bei Gesicht/Kiefer schnell, auch Schädel Seite/hinten.
Wiederholte brutale Schläge zum Kopf, mangels einschlägiger Spuren an den Überresten recht unwahrscheinlich.
Oder was meinst du @Trodat5203 ?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 20:50:56 Man weiß halt, dass ihre Knochen keine Verletzungen davongetragen haben, die nach anzunehmend maximal zwei Wochen Überlebensdauer nicht spurlos weggeheilt gewesen wären. Und sowas passiert bei Gesicht/Kiefer schnell, auch Schädel Seite/hinten.
Wiederholte brutale Schläge zum Kopf, mangels einschlägiger Spuren an den Überresten recht unwahrscheinlich.
Oder was meinst du @Trodat5203 ?
Da gebe ich dir recht, denn solche Handverletzungen entstehen meist, wenn sehr hart zugeschlagen wird, mehrfach oder beispielsweise Zähne oder Kiefer getroffen werden. Fraukes Zähne waren intakt bis auf den einen komplett fehlenden Zahn. Hierzu hatte ich aber auch schon mehrfach erläutert, warum es sich am ehesten um einen postmortalen Zahnverlust handelt. Das Jochbein und die Nase sind natürlich die Stellen im Gesicht, wo am schnellsten Brüche entstehen, einfach aufgrund der Dünne des Knochens. Grundsätzlich sind Knochen aber eben auch sehr hart. Ich müsste mir jetzt die Verletzungen nochmals ansehen, denke aber, das ist vergeudete Lebenszeit.
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Trodat5203 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 21:07:05 Da gebe ich dir recht, denn solche Handverletzungen entstehen meist, wenn sehr hart zugeschlagen wird, mehrfach oder beispielsweise Zähne oder Kiefer getroffen werden. Fraukes Zähne waren intakt bis auf den einen komplett fehlenden Zahn. Hierzu hatte ich aber auch schon mehrfach erläutert, warum es sich am ehesten um einen postmortalen Zahnverlust handelt. Das Jochbein und die Nase sind natürlich die Stellen im Gesicht, wo am schnellsten Brüche entstehen, einfach aufgrund der Dünne des Knochens.
Natürlich behaupte ich nicht, dass wir hier mit Sicherheit eine Aufnahme des Täters sehen – das wäre schlichtweg Wahnsinn. Ich finde lediglich, dass dieses Video auf seine Weise verdächtig ist, insbesondere das Datum, an dem es hochgeladen wurde, die Hand der filmenden Person sowie die Einstellung auf das Frauke-Plakat. Und wenn man die Fakten zusammennimmt, könnten die Spuren an der Hand zur Schilderung von Pünktchenmann passen – aber das sind natürlich nur Spekulationen.
Meiner Meinung nach sollten wir dieses Video im Hinterkopf behalten, denn möglicherweise könnte es uns in Zukunft noch nützlich sein, falls wir bei den Ermittlungen zum Mord an Frauke einen Durchbruch erzielen und sich die einzelnen Punkte langsam zu einem Gesamtbild zusammenfügen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HP1 »

Ich überlege gerade, wenn eine Stadt mit 150k Einwohnern Fußball-WM im eigenen Land feiert, nicht wenige dort junge Briten, die für ihre ausgeprägte Freude an Fußball, korrespondierenden Getränken und freundschaftlichen Auseinandersetzungen mit anderen Fans bekannt sind (wobei die Deutschen nicht wirklich weniger) - wie viele Typen mit sichtbaren Blessuren aus Schubsereien oder den Folgen eingeschränkter Gehfähigkeit dürften da wohl nach knapp zwei Wochen Spielbetrieb auf der Straße unterwegs sein? Ich tipp mal vorsichtig auf vierstellig.
Nicht dass das was mit dem Typen im Video zu tun haben müsste, nur so ein Gedanke.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von GeistL817 »

EineUserin hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 12:27:20 Es war ein neuerer Beitrag von Ende 2025, der auch etwas viral gegangen ist. Regt mich gerade auf, keinen Screenshot gemacht zu haben.
Aber ich schaue heute Abend nochmal, vielleicht finde ich ihn nochmal.
Hast du das Video gefunden?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Okay. Hab mir jetzt (obwohl ich diesbzgl. keine Dringlichkeit sehe) das Video und die Hand nochmal angeschaut. Vorab: ich kann nicht Mal einschätzen, wie alt die Verletzungen sein könnten. Mal sehen sie recht frisch aus, mal weniger. Ältere Borken sind dunkler. Diese erscheinen mir eher hell, es könnte daher eine frischere Verletzung sein. Das der 2. und 3. Finger betroffen ist entspricht tatsächlich einem typischen Verletzungsbild eines Faustschlags, nicht jedoch -wie klar auf dem Video zu erkennen -die Lokalisation der beiden Verletzungen. Typisch wäre oben auf dem Knöchel. Die Wunden befinden sich jedoch links seitlich vom Knöchel. Ist jetzt nicht unbedingt typisch, kann aber auch passieren.
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

HP1 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 21:25:45 Ich überlege gerade, wenn eine Stadt mit 150k Einwohnern Fußball-WM im eigenen Land feiert, nicht wenige dort junge Briten, die für ihre ausgeprägte Freude an Fußball, korrespondierenden Getränken und freundschaftlichen Auseinandersetzungen mit anderen Fans bekannt sind (wobei die Deutschen nicht wirklich weniger) - wie viele Typen mit sichtbaren Blessuren aus Schubsereien oder den Folgen eingeschränkter Gehfähigkeit dürften da wohl nach knapp zwei Wochen Spielbetrieb auf der Straße unterwegs sein? Ich tipp mal vorsichtig auf vierstellig.
Nicht dass das was mit dem Typen im Video zu tun haben müsste, nur so ein Gedanke.
Sowas kann auch bei der Arbeit oder beim Sport passieren. Es ist ja nicht zwangsläufig so, dass da nur eine Auseinandersetzung in Frage kommt.
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HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

Seh ich auch so hp1 .. wo Fußball gespielt wird wird sich auch geschlagen das gehört zur Fußball Tradition.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Um jetzt aber vllt Mal wieder auf sinnvolleres zurück zu kommen:

2 Tätertypen stehen im Raum.

1. Der Bekannte, dem was aus dem Ruder lief.
2. Der Psychopath, der akribisch plante.

Alles in allem, passt das Tat- Geschehen doch weder zum einen, noch zum anderen. Also geht es hier vllt um eine Grauzone zwischen schwarz und weiss.

Was passen könnte:

Das Mittelding wäre ein Täter, der Frauke bekannt war, aber nicht gut und nicht lange. Dem etwas aus dem Ruder lief, was er dann zu vertuschen versuchte. Er agierte opportunistisch. Spätestens ab dem Donnerstag und der Meldung über den Ermittlungsstart versuchte er ein anfängliches Chaos durch strenge Kontrolle zu ordnen.

Die Anrufe hätten einem Täter am ehesten genutzt der damit zu rechnen hatte, dass man sich auf der Suche nach Frauke an ihn wendet. Früher oder später. Der Nutzen der Anrufe dürfte dem Risiko der Fahrten überwogen haben. Und diese Einschätzung/Hoffnung war durchaus richtig, wie wir wissen.

Generell würde ich meinen, ihm lag nicht viel an Frauke. Er hat nur gezögert, weil er eben kein Mörder sein wollte. Wenig empathisch dürfte er sein. Emotionen sind vllt nicht sein Ding. Das kann durchaus schon ein Grund sein, warum er einen kühlen Kopf bewahren kann und strategisch nach Lösungen sucht.

Vllt ist er auch weder der gut getarnte freundliche Typ, noch der Einzelgänger. Vllt ist er ein wenig speziell, hat aber einige wenige feste Freunde, die ihn akzeptieren wie er ist.

Vllt wirkt er schwächer als er ist, weshalb man ihm eine solche Tat nicht zutraut.

Vllt ist er ein unglücklicher Wicht mit psychopathischen Zügen und einem schauspielerischen Talent um sich anzupassen, normal zu wirken oder gemocht zu werden.

Ich finde, ein Typ, der aus beiden Tätertypen Merkmale besitzt, passt am ehesten in das Tatgeschehen.
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
Leni
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Leni »

GeistL817 hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 21:28:37 Hast du das Video gefunden?
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