MORDFALL LIEBS -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 00:01:59 Danke! Und genau hier sehe ich die vielversprechensten Ansätze, den/die Schlüssel zur Klärung des Falls zu finden.

Die Gegenrechnung lautet doch aktuell: was kostet das zeitliche Invest der KriPo-Beamten in diesen Fall innerhalb der letzten 20 Jahre? Es muss ein Vermögen sein.

Seit 20 Jahren wird spekuliert, der Fall unzählige Male skizziert - privat wie hier oder auf behördlicher Ebene. Alles bleiben Spekulationen. Kaum bis wenig verwertbare Fakten, Aussagen und Spuren.

Dabei liegt die Lösung womöglich in einer Asservatenkammer.

Es ist mehr als bedauerlich.
Bedaure, so funktioniert das nicht. Der Kostenfaktor ist hier zweitrangig. Die Frage ist, ob mit aktuellen Analyseverfahren etwas zu finden ist und dabei muss ich sagen überschätzen in diesem Forum viele die technischen Möglichkeiten. Wir leben in einer Stickstoffatmosphäre mit einem kleinen Teil Sauerstoff in einem wässrigen Millieu unter ständiger Anwesenheit von Mikroorganismen und auch UV-Strahlung, den Rest könnt ihr euch doch denken, das muss keiner Biochemiker für sein. Frauke lag fast vier Monate im freien.
Oke, angenommen das Labor findet dennoch DNA die nicht Frauke gehört. Wer sagt, daß die auch ihrem Mörder gehört? Nur für den Fall das die mglw gefunden DNA schon erfasst wurde, ok derjenige wird Fragen beantworten müssen aber das wäre kein gerichtsfester Beweis.
PS. Kein Kriminallabor wird Spenden annehmen oder durch Iniative von aussenstehenden Personen Analysen durchführen.
MB77
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MB77 »

JohnLemon hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 20:15:27 Die KriPo wird (hoffentlich) ihre Gründe gehabt haben, um den neuen Bekannten auszuschließen. Das umfasst Internas, die wir nicht kennen. Dass der neue Bekannte mit den uns öffentlich vorliegenden Infos weiterhin mindestens kritisch hinterfragt wird, ist selbsterklärend.
Sie bzw er war zu den Anrufzeiten auf Arbeit. Ich frage mich nur, ob es beim Samstag Anruf auch so gewesen ist? Welche Firma produziert denn Samstag Nachmittag?

Ansonsten hat N. ein Alibi von A. Nicht mehr und nicht weniger.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

MB77 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 16:21:53 Sie bzw er war zu den Anrufzeiten auf Arbeit. Ich frage mich nur, ob es beim Samstag Anruf auch so gewesen ist? Welche Firma produziert denn Samstag Nachmittag?

Ansonsten hat N. ein Alibi von A. Nicht mehr und nicht weniger.
Er war eingestempelt, ja. Alles weitere darf nicht spekuliert werden, da N. laut KriPo außen vor ist.
Miss_Erfolg
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miss_Erfolg »

MrNightsky hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 15:34:15 Hatte nicht eine Privatperson 30.000 für neue Hinweise geboten? Warum wird das Geld nicht für die DNA-Analyse etc. eingesetzt ??
Vielleicht kennt sich hier ja jemand damit aus, aber meine Vermutung ist, dass das so "einfach" nicht funktionieren wird. Und ehrlich gesagt fände ich es auch befremdlich, wenn die Aufklärung solcher Fälle vom Geldbeutel der Angehörigen abhängt. Und darauf liefe es ja im Grunde heraus.
Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Oliver Cromwell »

Heute Abend werden bei XY 2 Cold Cases von Ende der 70er, Anfang 80er vorgestellt. Damals sind 2 Mädchen ermordet worden.

Durch eine brandneue Art der DNA-Analyse konnte nachgewiesen werden, dass es sich bei beiden Fällen um den selben Täter gehandelt hat. Ich werde mir das auf jeden Fall heute anschauen und bin auf die neue Methode gespannt.

Vielleicht könnte man bei den EB anregen, Fraukes Asservate nach dieser Methode nochmals untersuchen zu lassen. Möglicherweise findet sich ja damit doch endlich noch etwas, dass zum Täter führt.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Miss_Erfolg hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:11:30 Vielleicht kennt sich hier ja jemand damit aus, aber meine Vermutung ist, dass das so "einfach" nicht funktionieren wird. Und ehrlich gesagt fände ich es auch befremdlich, wenn die Aufklärung solcher Fälle vom Geldbeutel der Angehörigen abhängt. Und darauf liefe es ja im Grunde heraus.
Befremdlich finde ich es, dass das konsequente Analysieren der wohl wichtigsten überhaupt verfügbaren Spuren alle paar Jahre vollzogen wird und scheinbar an Budget-Töpfe der Behörden geknebelt ist. Das ist einfach unglaublich. Jedes verwertbare Kleidungsstück muss sukzessive in Milimeterarbeit geprüft werden. So sollte es sein. Es muss eine Chance vorhanden sein, Täterinfos extrahieren zu können.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miss_Erfolg »

JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:27:24 Befremdlich finde ich es, dass das konsequente Analysieren der wohl wichtigsten überhaupt verfügbaren Spuren alle paar Jahre vollzogen wird und scheinbar an Budget-Töpfe der Behörden geknebelt ist. Das ist einfach unglaublich. Jedes verwertbare Kleidungsstück muss sukzessive in Milimeterarbeit geprüft werden. So sollte es sein. Es muss eine Chance vorhanden sein, Täterinfos extrahieren zu können.
Das sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich bin ganz bei dir, dass die Aufklärung solcher Taten nicht an Dingen wie den Kosten für regelmäßige Analysen scheitern darf.
Gleichzeitig möchte ich nicht, dass Fall X aufgeklärt wird, weil die betroffene Familie finanziell dazu in der Lage ist oder der Fall medial viel Aufmerksamkeit bekommt, während Fall Y in der Schublade verschwindet, weil dort nur das „Mindestmaß staatlicher Leistung“ greift.

Also, gern mehr Geld, wenn es tatsächlich daran scheitert, aber bitte nicht aus privater Hand für "ausgesuchte" Fälle.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnLemon »

Miss_Erfolg hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:41:19 Das sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich bin ganz bei dir, dass die Aufklärung solcher Taten nicht an Dingen wie den Kosten für regelmäßige Analysen scheitern darf.
Gleichzeitig möchte ich nicht, dass Fall X aufgeklärt wird, weil die betroffene Familie finanziell dazu in der Lage ist oder der Fall medial viel Aufmerksamkeit bekommt, während Fall Y in der Schublade verschwindet, weil dort nur das „Mindestmaß staatlicher Leistung“ greift.

Also, gern mehr Geld, wenn es tatsächlich daran scheitert, aber bitte nicht aus privater Hand für "ausgesuchte" Fälle.
Das wäre dann so, ja. Nicht gerecht, aber hier gehts um Gerechtigkeit den Opfern gegenüber. Jeder gelöste Fall ist ein Mehrwert, wenn auch „erkauft“. Über Moral muss hier nicht diskutiert werden. Es geht um Mord.

Derweil öffnen sich dadurch Töpfe, die nicht mehr in nichtgelöste Fälle aus Steuerhand verpulvert werden müssten.

Aus meiner Sicht immer ein Mehrwert.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:27:24 Befremdlich finde ich es, dass das konsequente Analysieren der wohl wichtigsten überhaupt verfügbaren Spuren alle paar Jahre vollzogen wird und scheinbar an Budget-Töpfe der Behörden geknebelt ist. Das ist einfach unglaublich. Jedes verwertbare Kleidungsstück muss sukzessive in Milimeterarbeit geprüft werden. So sollte es sein. Es muss eine Chance vorhanden sein, Täterinfos extrahieren zu können.
Entschuldige mal bitte, warum stellt du solche Behauptungen auf? Es ist keine Budgetfrage, eher eine Frage des Ermessens und Bewertens eines möglichen Erfolges.
Alle Foristen, die jüngst den Wunsch nach erneuter Untersuchung von Fraukes Kleidung einfordern, möchten bitte ihr Anliegen der Staatsanwaltschaft Paderborn vortragen, das ist der einzig gangbare Weg. Die Antwort auf ein eventuelles Anschreiben kenne ich schon jetzt, falls es überhaupt eine Resonanz geben wird.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Miss_Erfolg »

JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:48:48 Nicht gerecht, aber hier gehts um Gerechtigkeit den Opfern gegenüber.
Gerechtigkeit für "reiche" Opfer.


Mich würde trotzdem interessieren, ob jemand weiß, wie die rechtliche Lage ist und ob das theoretisch überhaupt gehen würde.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Miss_Erfolg hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:53:50 Gerechtigkeit für "reiche" Opfer.


Mich würde trotzdem interessieren, ob jemand weiß, wie die rechtliche Lage ist und ob das theoretisch überhaupt gehen würde.
Mehr Ressourcen für „arme“ Opfer.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Scheich Manfred hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:51:52 Entschuldige mal bitte, warum stellt du solche Behauptungen auf? Es ist keine Budgetfrage, eher eine Frage des Ermessens und Bewertens eines möglichen Erfolges.
Alle Foristen, die jüngst den Wunsch nach erneuter Untersuchung von Fraukes Kleidung einfordern, möchten bitte ihr Anliegen der Staatsanwaltschaft Paderborn vortragen, das ist der einzig gangbare Weg. Die Antwort auf ein eventuelles Anschreiben kenne ich schon jetzt, falls es überhaupt eine Resonanz geben wird.
Bitte informieren. Es geht natürlich um Budgetierung. Hinzu kommen Kapazitätsfragen und Priorisierungen innerhalb der Labore, die oft auch andere Bereiche (Privatsegmente) mit abdecken.

Wenn es keine Budgetfrage wäre, dann würde non-stop an Asservaten gearbeitet und jedes Teil in Milimeterarbeit auseinandergenommen. Dem ist aber nicht so. Hoher kostentechnischer Aufwand muss intern ebenso darstellbar sein, das betrifft die Verhältnismäßigkeiten.
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Scheich Manfred »

JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:57:14 Bitte informieren. Es geht natürlich um Budgetierung.
Nein, es geht nicht um Budgetierung. Du hast NULL Ahnung, muss ich Dir leider so attestieren.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Scheich Manfred hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:02:48 Nein, es geht nicht um Budgetierung. Du hast NULL Ahnung, muss ich Dir leider so attestieren.
Falsch. Bitte informieren, bevor nonsense verbreitet wird.
Scheich Manfred
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:04:46 Falsch. Bitte informieren, bevor nonsense verbreitet wird.
Ich sehe hier nur einen Mitforisten, der mehr als nur infantilen Nonsens verbreitet. Auf ein Ping-Pong-Spielchen mit einem Couch-Columbo habe ich aber keine Lust, es hat keinen Nährwert. Wenn du deiner Sache so sicher bist schreib die StA Paderborn an und schwadronier hier nicht rum.
JohnLemon
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Scheich Manfred hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:07:58 Ich sehe hier nur einen Mitforisten, der mehr als nur infantilen Nonsens verbreitet. Auf ein Ping-Pong-Spielchen mit einem Couch-Columbo habe ich aber keine Lust, es hat keinen Nährwert. Wenn du deiner Sache so sicher bist schreib die StA Paderborn an und schwadronier hier nicht rum.
Ach Manfred..
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Hiii hat geschrieben: Samstag, 10. Januar 2026, 16:47:10 Okay, hört mal her, ich habe was brisantes entdeckt.
Vor kurzem wurde hier ein Video von der Paderborner WM am 24.6.06 gepostet.
Der Filmer hatte eine blutige Hand und hat mehrere Sekunden auf ein Vermisstenplakat von Frauke gefilmt.

'Rudik27' hieß der Uploader. Er kommt wahrscheinlich aber gar nicht aus Hamburg oder der Ukraine.
Ich habe mal 'rudik27' gegoogelt und 2013 hat sich ein Rudolf B. an einer Paderborner Universität genau diesen Namen als Synonym gegeben.

Und jetzt kommt es. Ich habe sein Gesicht mal durch Pimeyes gejagt...und tja, was soll ich sagen, er war um 2006 auch wie Frauke auf Funtastic Parties in Paderborn.

Kann natürlich alles Zufall sein, aber ich glaub daran irgendwie nicht. Wie der Typ auf das Plakat von Frauke gefilmt hat, war Provokation. Den Namen und sein Bild habe ich. Soll ich es der Polizei melden?

Mal zwei Fragen an alle und an dich Hiii/Gast2026, was die Party-Fotos im allgemeinen angeht.

1. Kommt es nur mir so vor, aber hat die Polizei jemals öffentlich nach privaten Fotoaufnahmen der Partys zu dieser Zeit gefragt?
Vielleicht überschätze ich die Bedeutsamkeit solcher Fotos. Aber es könnte ja sein, das auf einem oder mehrerer solcher Fotos Frauke mit einer bislang unbekannten Person zu sehen ist. Zugewandt, im Small-talk beispielsweise.

2. Ich hatte mir mal die Seite Pimeyes angeschaut. Es scheint dort eine erweiterte Version zu geben, OSINT, mit umfangreicheren Funktionen und Fähigkeiten.
Ich dachte, wenn man jetzt mal alle verfügbaren Partyfotos aus dieser Zeit auswerten würde; also die vor, während und nach Fraukes Verschwinden, ob nicht die Möglichkeit besteht auf Personen zu stossen, die während Fraukes Entführung dort "gefehlt" haben, aber davor regelmäßig/dauernd zu sehen waren.
MrNightsky
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MrNightsky »

caro hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 19:24:49 Mal zwei Fragen an alle und an dich Hiii/Gast2026, was die Party-Fotos im allgemeinen angeht.

1. Kommt es nur mir so vor, aber hat die Polizei jemals öffentlich nach privaten Fotoaufnahmen der Partys zu dieser Zeit gefragt?
Vielleicht überschätze ich die Bedeutsamkeit solcher Fotos. Aber es könnte ja sein, das auf einem oder mehrerer solcher Fotos Frauke mit einer bislang unbekannten Person zu sehen ist. Zugewandt, im Small-talk beispielsweise.

2. Ich hatte mir mal die Seite Pimeyes angeschaut. Es scheint dort eine erweiterte Version zu geben, OSINT, mit umfangreicheren Funktionen und Fähigkeiten.
Ich dachte, wenn man jetzt mal alle verfügbaren Partyfotos aus dieser Zeit auswerten würde; also die vor, während und nach Fraukes Verschwinden, ob nicht die Möglichkeit besteht auf Personen zu stossen, die während Fraukes Entführung dort "gefehlt" haben, aber davor regelmäßig/dauernd zu sehen waren.
Nochmal zu dem Hbf-Video:

Am spannensten finde ich die Tatsache, das ausgerechnet an diesem Tag, als Deutschland gegen Schweden spielte, ein Samstag, Frauke bereits am Nachmittag, nicht wie sonst in der Nacht, telefonieren durfte.. Würde dafür sprechen, dass der Täter beim Public Viewing o.Ä. war..

Vom Vergleichen der Partyfotos würde ich mir nicht viel erhoffen.. Es werden bestimmt nur 5-10 % von den Leuten abgelichtet, die am ganzen Abend die Lokalitäten betreten und verlassen haben ..
Gast

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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JohnLemon hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:57:14 (...)

Wenn es keine Budgetfrage wäre, dann würde non-stop an Asservaten gearbeitet und jedes Teil in Milimeterarbeit auseinandergenommen. Dem ist aber nicht so. Hoher kostentechnischer Aufwand muss intern ebenso darstellbar sein, das betrifft die Verhältnismäßigkeiten.
Auch bei üppigem Budget würden die Kriminallabore nicht ständig an den Asservaten herumdoktern weils keinen Sinn macht solange es nicht neue Untersuchungsmethoden gibt.
Nancy

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nancy »

So und Opfer von Gewalt werden entweder nicht ernst genommen oder ernst genommen und beruflich ein Problem. So das erkennen Straftäter und das ist ein falscher Ansatz. Dann müsste jeder der Gewalt erlebt und überlebt hatte, ab da im Bunker Leben. Bedeutung auch egal ob Erwachsene oder Kinder Opfer werden, ab da dann wohl keine Bildung und keine Arbeit mehr. Dann wird es keine Zeugen und Opfer mehr geben,die Aussagen. Weil sonst dann nämlich auch zu Tätern werden, wenn ein Mensch der nichts getan hatte, dann kein Leben mehr.

Bedeutung jede Verkäuferin an der Kasse, keinen Job mehr. Nicht das es wegen ihr war^^^^

Ähnlich Kinder Sorgerecht und wer abtickt ..oh oh lieber im Bunker das Kind und keine Bildung.

Wenn wir soweit sind, muss sich niemand über ungeklärte Mordfälle wundern.

Würde man in der Gesellschaft Opfer Zeugen auffangen und sie ihren Weg den sie gehen möchten, weiter unterstützen, wird man nämlich die Straftäter sagen, ihr könnt uns mal! Wir lassen uns nicht erpressen! Straftäter möchten gerne Angst und Schrecken in der Gesellschaft verbreiten, damit Opfer / Zeugen am besten Selbstmord. Tja aber diese Frau ist stärker und möchte, dass viel mehr gegen Mobbing Wahnsinn und Missbrauch was unternommen wird. Damit solche Mörder nicht entstehen. Überlegt dreimal im Sensationstourismus den ihr seht, wie fühlen sich die Menschen, die es betrifft? Was macht es mit Ihnen? Ist das noch gesund oder was treiben wir als Gesellschaft dazu bei,dass diese Opfer sich so schlecht fühlen? So nun Aktenzeichen xy
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