MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Nikas hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:04:51 Das würde mich tatsächlich auch interessieren.
Ich habe in meinem Kopf weder für die „Gina wars“- noch für die „Gina wars nicht“-Version ein vollständiges lückenloses Bild.
Und das wird sich vermutlich auch nicht vor einem möglichen Prozess ändern.

Für einige scheint das Bild allerdings schon so rund zu sein, dass mögliche Lücken in der Gesamtschau einfach ignoriert werden. Da ist das Puzzle einfach vollständig und wenn man es nur von weit genug betrachtet, fallen fehlende Teile auch nicht auf.
Gleichzeitig werden dann aber die Leute angegriffen, die noch kein rundes Bild - egal in welche Richtung - sehen.

Kann man nur hoffen, egal wer auf der Anklagebsnk sitzen wird (falls es zu einem Prozess kommt), dass dann alle Teile vollständig sind.
So sehe ich das auch.

Und was bei mir auch extrem viele Fragen aufwirft das bei der anfänglichen Vermisstensuche erstmal ein Verbrechen ausgeschlossen wurde.
Also ein Achtjähriger der Nachts nicht nach Hause kommt kann ja wohl nur einen Unfall haben oder sich in einer hilflosen Lage befinden entweder durch Eigenverschulden oder eben durch ein Verbrechen.
Dann bereits kurz nach Auffinden der Leiche konnte man ein Sexualdelikt ausschließen. Woran man das festgemacht hat würde mich mal interessieren.
Dann konnte Mobbing auch recht schnell ausgeschlossen werden. Um überhaubt Mobbing ausschließen zu können bedarf es doch wohl sehr sensibler Ermittlungsarbeit. Kann man das wirklich in so kurzer Zeit erledigt haben?
Aber ein Hinweis von wem auch immer vielleicht nur so dahergesagt hat gereicht um GH genauer unter die Lupe zu nehmen und in U-Haft zu nehmen. Was ja ggf auch seine Berechtigung hat.
Aber alle andren Möglichkeiten wurden anscheinend in die Ablage Papiertonne einsortiert.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:29:05 Aber ein Hinweis von wem auch immer vielleicht nur so dahergesagt hat gereicht um GH genauer unter die Lupe zu nehmen und in U-Haft zu nehmen. Was ja ggf auch seine Berechtigung hat.
Gina wurde genauer unter die Lupe genommen, weil sie als
Person aus seinem Nahumfeld Fabians Leiche gefunden hat, nicht weil irgendjemand einen „dahergesagten“ Hinweis gegeben hat. Finder einer Leiche werden grundsätzlich intensiv befragt, weil die Ermittler die Umstände des Fundes rekonstruieren müssen. Dabei hat sich Gina offensichtlich in widersprüchliche Angaben verstrickt.

Hinzu kommt, dass ihr Fahrzeug von einem Zeugen am Tattag gesehen wurde und sie noch vor dem offiziellen Fundtag andere Menschen zu Fabians Leiche geführt haben soll, also über Täterwissen verfügte.
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:29:05 So sehe ich das auch.

Und was bei mir auch extrem viele Fragen aufwirft das bei der anfänglichen Vermisstensuche erstmal ein Verbrechen ausgeschlossen wurde.
Also ein Achtjähriger der Nachts nicht nach Hause kommt kann ja wohl nur einen Unfall haben oder sich in einer hilflosen Lage befinden entweder durch Eigenverschulden oder eben durch ein Verbrechen.
Dann bereits kurz nach Auffinden der Leiche konnte man ein Sexualdelikt ausschließen. Woran man das festgemacht hat würde mich mal interessieren.
Dann konnte Mobbing auch recht schnell ausgeschlossen werden. Um überhaubt Mobbing ausschließen zu können bedarf es doch wohl sehr sensibler Ermittlungsarbeit. Kann man das wirklich in so kurzer Zeit erledigt haben?
Aber ein Hinweis von wem auch immer vielleicht nur so dahergesagt hat gereicht um GH genauer unter die Lupe zu nehmen und in U-Haft zu nehmen. Was ja ggf auch seine Berechtigung hat.
Aber alle andren Möglichkeiten wurden anscheinend in die Ablage Papiertonne einsortiert.
Ach nein da war ja noch was. Die Person hat ja auch die Leiche von Fabian gefunden. Kann ja kein Zufall gewesen sein.
Nein an Zufall glaube ich auch nicht.
Aber wurde da was inszeniert, eine Kette in Gang gesetzt nachdem die Polizei bei GH aufgeräumt ist.
Und hält die Aussage der Zeugen auch der Vereidigung
stand?
Wir werden es sehen.
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:38:57 Gina wurde genauer unter die Lupe genommen, weil sie als
Person aus seinem Nahumfeld Fabians Leiche gefunden hat, nicht weil irgendjemand einen „dahergesagten“ Hinweis gegeben hat. Finder einer Leiche werden grundsätzlich intensiv befragt, weil die Ermittler die Umstände des Fundes rekonstruieren müssen. Dabei hat sich Gina offensichtlich in widersprüchliche Angaben verstrickt.

Hinzu kommt, dass ihr Fahrzeug von einem Zeugen am Tattag gesehen wurde und sie noch vor dem offiziellen Fundtag andere Menschen zu Fabians Leiche geführt haben soll, also über Täterwissen verfügte.
Ja du hast natürlich recht.
Mein Beitrag hat sich gerade mit deinem überschritten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nikas »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:38:57 Gina wurde genauer unter die Lupe genommen, weil sie als
Person aus seinem Nahumfeld Fabians Leiche gefunden hat, nicht weil irgendjemand einen „dahergesagten“ Hinweis gegeben hat. Finder einer Leiche werden grundsätzlich intensiv befragt, weil die Ermittler die Umstände des Fundes rekonstruieren müssen. Dabei hat sich Gina offensichtlich in widersprüchliche Angaben verstrickt.
Hier dann aber die Frage: wenn die Tümpelbesichtigung nachts stattgefunden hat, war der Jäger ja eigentlich auch ein Finder.
Und Zeuge 2 (Nachbar) ja eigentlich auch.
Bisher hat man nichts grhört, dass diese auch öfters befragt wurden. Es sind nur die 2 Durchsuchungen bei Zeuge 2 und eine Durchsuchung bei Zeuge 1 bekannt. Sowie die Sicherstellung der Fahrzeuge dieser Personen.
Schade dass JS uns in dieser Hinsicht keine Infos liefert.
Da er mit Zeuge 2 gesprochen hat und im zweiten WtH/JS dann noch weitere Aussagen von Zeuge 2 zur Prache kamen, ist davon auszugehen, dass das Interview zw JS und Zeuge 2 wohl nicht nur 2 Min gedauert haben wird.
Er hält aber nach wie vor Infos zurück aus diesem Interview.

-wie war der Kontakt zw Gina und Zeuge 2 nach der Nacht?
-wie war der Kontakt nach der ersten Durchsuchung bis zur Festnahme
-wie kam der Kontakt überhaupt in dieser Nacht zustande
-was (und wann) hat ihm Gina erzählt, warum er sich an dem WE um die Pferde kümmern soll
-hat er Gina am Fr gesehen

JS ist nicht erst seit gestern Journalist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er diese Fragen nicht gestellt hat.

Aber vermutlich gabs „keine Freigabe der StA“ darüber zu berichten.
Ich gehe davon aus dass die nä Infos von JS dann kommen, wenn das Zwischenverfahren startet und nochmal wenn die Hauptverhandlung eröffnet wird.
Passt dann wieder zu den Schlagzeilen
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:43:21 Und hält die Aussage der Zeugen auch der Vereidigung
stand?
Wir werden es sehen.
Darauf dürfen wir alle gespannt sein. Vielleicht werden uns – neben der gemeinschaftlichen Begutachtung einer Gummipuppe und der romantischen Beobachtung von Wildtieren zur Aufwertung der Affäre, wohlgemerkt während der geliebte Partner sein Kind sucht – durch die Zeugen weitere Anekdoten aus dem Kuriositätenkabinett präsentiert.
Nikas hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:52:00 -wie kam der Kontakt überhaupt in dieser Nacht zustande
Und was bringt zwei erwachsene Männer dazu – von denen mindestens einer verheiratet ist und zwei kleine Kinder hat – mitten in der Nacht mit einer jungen Frau an einem Tümpel „Aktivitäten“ auszuüben, während in der Region ein kleines Kind verschwunden ist, nach dem alle suchen?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:29:05 So sehe ich das auch.

Und was bei mir auch extrem viele Fragen aufwirft das bei der anfänglichen Vermisstensuche erstmal ein Verbrechen ausgeschlossen wurde.
Also ein Achtjähriger der Nachts nicht nach Hause kommt kann ja wohl nur einen Unfall haben oder sich in einer hilflosen Lage befinden entweder durch Eigenverschulden oder eben durch ein Verbrechen.
Dann bereits kurz nach Auffinden der Leiche konnte man ein Sexualdelikt ausschließen. Woran man das festgemacht hat würde mich mal interessieren.
Das würde mich auch interessieren. Könnten entsprechende Spuren durch den Brand nicht vernichtet worden sein?

Würde ein Ausschluss eines Sexualdelikts im direkten Zusammenhang mit dem Mord zwangsläufig ausschließen, dass Fabian in der Vergangenheit vom Mörder missbraucht wurde? Nur mal fiktiv, dem Mörder wäre es zwar gelungen, Fabian so einzuschüchtern, dass er seiner Mutter nichts erzählt mit Drohungen, der Mama passiere etwas ..., hätte aber Befürchtungen gehabt, Fabian könne das Vaterwochenende nutzen, diesem reinen Wein einzuschenken.
Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:29:05 Dann konnte Mobbing auch recht schnell ausgeschlossen werden. Um überhaubt Mobbing ausschließen zu können bedarf es doch wohl sehr sensibler Ermittlungsarbeit. Kann man das wirklich in so kurzer Zeit erledigt haben?
Dass die Politik so schnell zur Stelle war, (Schweriner Bildungsministerium, Bürgermeister), hat bei mir Argwohn ausgelöst. viewtopic.php?p=317089#p317089
Nikas
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nikas »

Ich hab die AZ XY Folge vom 05.11. gefunden, leider mit Werbung.

https://www.dailymotion.com/video/x9uygbq

Über den Fall wird ganz am Anfang gesprochen und dann nochmal ab ca Min 37.
Ich hab das gesagte ab min 37 mal in ein Transkript gepackt.

Vorneweg: am Ende verspricht sich Rudi Cerne (RC) einmal und sagt Fabian Puchelt statt Lange. Fabian Puchelt ist oder war ein Mitarbeiter der AZ XY Redaktion laut Wikipedia.
Oder er meinte Herrn Puchelt als die Person, die die Infos zusammenträgt, kann auch sein.

Auffällig in dem Zwischenbericht, neben der Tatsache dass RC dem Ermittlungsleiter (FF) mehrmals an interessanten Stellen ins Wort fällt, finde ich persönlich, dass hier nicht wiederholt wird, dass ein Sexualverbrechen ausgeschlossen worden sein soll.
Gut, evtl wollte man keine indirekten Hinweise geben, dass man eine Frau in Verdacht hat.

Jedenfalls verplappert er sich mMn indem er sagte „Maßnahmen gegen BESCHULDIGTE, die die STPO hergibt“
Wie sich ja nachher hersusstellte, war der HB schon unterzeichnet zu dem Zeitpunkt.


Zwischenbericht AZ XY ungelöst 05.11.25

RC: Acht Minuten vor neun möchte ich doch die Gelegenheit nach der Hälfte der Sendung nutzen, einmal mit dem zuständigen Ermittler im Falle des Mordes an dem achtjährigen Fabian Lange aus Güstrow zu sprechen. Kriminalhauptkommissar Frank Focke ist hier. Gerade haben Sie den Hörer noch aufgelegt. Was gibt es auf der Dienststelle?

FF: Ja, wir haben auf der Dienststelle schon einige Anrufe bekommen. Wir hoffen weiter auf weitere Hinweise, auf den Hinweis vielleicht auch noch, der uns in den Ermittlungen noch weiter voranbringt. Aber wir sind erstmal dankbar, dass wir heute hier sein können, dass wir diese ganzen Hinweise überhaupt bekommen können.

RC: Können Sie allgemein etwas zu dem Motiv sagen? Ein sexuelles Motiv wird ja offensichtlich ausgeschlossen.

FF: Ja, also in der Öffentlichkeit wurde schon mal so darüber spekuliert, ob es ein sexuelles Motiv gab. Grundsätzlich können wir zu Motiven derzeit gar nichts sagen, weil wir eben auch keine Verdächtigen haben, die wir irgendwie mit einem Motiv belegen können.

RC: Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen. Gibt es einen Verdacht gegen einen Kreis von Personen beispielsweise?

FF: Also wir ermitteln weiterhin in alle Richtungen. Wir schöpfen alles aus, was wir an Maßnahmen haben. Wir haben die volle Unterstützung der Staatsanwaltschaft. Wir arbeiten wirklich fast rund um die Uhr, kann man sagen.

RC: Es ist eine erweiterte Mordkommission eingerichtet worden, die explizit mit dem Fall beschäftigt ist. Muss es sich beim Täter zwingend um einen Mann handeln?

FF: Nein, also auch da sind wir wirklich so, dass wir in alle Richtungen ermitteln und verschiedene Personen derzeit...

RC: Können Sie noch was zum Tathergang beispielsweise sagen?

FF: Ja, zum Tathergang können wir sagen, dass wir davon ausgehen, dass in der Zeit von 11 Uhr am 10.10. bis 15 Uhr die Tat vollzogen wurde, dass Fabian in dieser Zeit in Güstrow wahrscheinlich in einen Pkw gebracht wurde, von einer erwachsenen Person dementsprechend, weil der Fundort doch weiter vom Wohnort weg ist. Also wir gehen von einem Transport in einem Pkw aus.

RC: Wie gehen Sie jetzt weiter vor? Was machen Sie in den nächsten Tagen?

FF: Ja, also in den nächsten Tagen ist es so, dass diese erweiterte Mordkommission weiterhin bestehen wird, dass wir verschiedene Maßnahmen haben, dass wir hoffen, dass...

RC: Welche Maßnahmen?

FF: Also in dem Falle die ganzen Maßnahmen, die uns die STPO zur Verfügung stellt, die man bei Beschuldigten anwenden kann. Ich kann aus ermittlungstechnischen Gründen leider nicht mehr sagen, als dass wir Maßnahmen haben, gegen welche Person sich die richtet, kann man auch noch zum derzeitigen Punkt nicht sagen.

RC: Ich hoffe sehr, dass Sie dieses entsetzliche Verbrechen aufklären können. Gut, dass Sie hier sind und dann schauen wir mal, was am Ende der Sendung bei Fabian Puchelt noch dazukommt.

FF: Ja, also wir haben fünf Personen, die wir am Fundort in der Nähe eingrenzen können und hoffen auf Spaziergänge, auf Waldarbeiter, auf weitere Personen in dem Bereich.

RC: Danke für diese Information zu diesem Zeitpunkt.

FF: Ja, ich danke auch.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Nikas hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 11:29:40 Ich hab die AZ XY Folge vom 05.11. gefunden, leider mit Werbung.

https://www.dailymotion.com/video/x9uygbq

Über den Fall wird ganz am Anfang gesprochen und dann nochmal ab ca Min 37.
Ich hab das gesagte ab min 37 mal in ein Transkript gepackt.
Ganz vielen lieben Dank.
Keks22
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Also wenn Fabian dort seit dem 10.10 um die Nachmittagszeit gelegen hat, frage ich mich warum überhaubt niemand Auffälligkeiten bemerkt hat das dort an diesem Tümpel etwas ungewöhnliches liegt.
Es gab anscheinend in diesen Tage keine Spaziergänger im Tümpelbereich
Keine Spaziergämger mit Hunden die nicht angeleint waren und dorthin wollten
Keine Sichtung von Wildtieren durch Jäger, Förster, Waldwirtschaftsarbeiter.

Keine Auffälligkeiten durch Krähen und Rabenvögel die sich dort in Vermehrter Anzahl an Etwas zu schaffen machten.

Ich weiss nicht wer sich mit sowas auskennt. Aber ist ein Verbrannter Leichnam absolut out für die Nahrungsaufnahme durch Wildtiere und Vögel.

Wurde der Leichnam vielleicht doch umgebettet. Am Sonntag oder Montag.

Oder es ist halt einfach ein unglücklicher Umstand daß in den 4 Tagen nichts wahrgenommen wurde am Tümpel.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 11:48:49 [...]

Oder es ist halt einfach ein unglücklicher Umstand daß in den 4 Tagen nichts wahrgenommen wurde am Tümpel.
Das denke ich, ja. Dass im Oktober sich ein Gassigeher auch mal entschließt mit seinem Fiffi ne Runde um den Tümpel zu drehen wäre allerdings nicht ganz so unwahrscheinlich (würde man das im Hochsommer versuchen, muss damit gerechnet werden, dass der Bauer des Feldes auf einmal mit der Mistgabel auftaucht und dich und deinen Fiffi quer über das ganze Feld scheucht ...).

Wobei, irgendwas muss sich in diesen Tagen schon ereignet haben, was zur ersten Sichtung von Fabians Leiche geführt hat und all die Dinge bewirkt hat, die sich danach ereigneten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Juve hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:01:17 (würde man das im Hochsommer versuchen, muss damit gerechnet werden, dass der Bauer des Feldes auf einmal mit der Mistgabel auftaucht und dich und deinen Fiffi quer über das ganze Feld scheucht ...).
Da auf diesem Feld Winterraps angebaut wird, müsste besonders im Herbst damit gerechnet werden, dass man vom Bauern verscheucht wird.
Juve hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:01:17 Wobei, irgendwas muss sich in diesen Tagen schon ereignet haben, was zur ersten Sichtung von Fabians Leiche geführt hat und all die Dinge bewirkt hat, die sich danach ereigneten.
Wenn die Finderin auch die Täterin ist, bräuchte es gar kein unabhängiges Ereignis, das zur ersten Sichtung führte. Dass man den Tümpel vom Feldweg aus nicht oder nicht vollständig einsehen kann, zeigen die Fotos.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:11:46 Da auf diesem Feld Winterraps angebaut wird, müsste besonders im Herbst damit gerechnet werden, dass man vom Bauern verscheucht wird.

[...]
Meinst? Wird der nicht eher als Gründünger im Frühjahr mit untergepflügt? Ich hab halt noch mindestens 2 Fotos auf Komoot im Hinterkopf, welche von Radlern und Wanderern im Sommer auf dem Weg oberhalb vom Tümpel mit Blickrichtung auf Klein Upahl hin geschossen wurden und wo man linker Hand (da wo jetzt der so genannte Winterraps zu sehen ist) ein dicht stehendes Getreidefeld (einmal mit Mais und einmal mit Weizen oder so was) zu sehen ist. Ich denke mir, wenn es dich hier einfach mal gelüstet ein bißchen durchs Feld bis hin zum Tümpel zu schlendern, dann ist Ärger mit dem Bauern ziemlich vorprogrammiert... ;)
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Turmfalke23 hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 22:55:28 Es gibt eine U-Haftprüfung am Amtsgericht Rostock bez. der Tatverdächtigen .
Es gab danach auch eine Haftbeschwerde am Landgericht Rostock .

Beide Rechtsmittel waren ohne Erfolg !
Gästin-A hat geschrieben: ↑Aber wie erklärst du dir die Festnahme und die zweimalige Ablehnung einer Haftprüfung?
Es muss ja Gründe geben, warum dies der Fall war.
Und diese apokryphen Haftgründe lassen sich einfach ausschließen und falls ja, wie ist das möglich? Besonders dann, wenn der Ermittlungsleiter FF meint, dass alles, was die StPO hergibt, zum Einsatz kommt.

Das Argument mit der U-Haft ist langsam etwas abgegriffen, was nicht heißen soll, dass sie unschuldig sitzt.

https://het-forum.de/viewtopic.php?p=317574#p317574
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Juve hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:21:34 Meinst? Wird der nicht eher als Gründünger im Frühjahr mit untergepflügt? Ich hab halt noch mindestens 2 Fotos auf Komoot im Hinterkopf, welche von Radlern und Wanderern im Sommer auf dem Weg oberhalb vom Tümpel mit Blickrichtung auf Klein Upahl hin geschossen wurden und wo man linker Hand (da wo jetzt der so genannte Winterraps zu sehen ist) ein dicht stehendes Getreidefeld (einmal mit Mais und einmal mit Weizen oder so was) zu sehen ist. Ich denke mir, wenn es dich hier einfach mal gelüstet ein bißchen durchs Feld bis hin zum Tümpel zu schlendern, dann ist Ärger mit dem Bauern ziemlich vorprogrammiert... ;)
Der Winterraps wird im August oder frühen September angebaut. In Deutschland macht Winterraps ca. 90% des gesamten Rapsanbaus aus. Das Getreide, das du gesehen hast, ist die Vorfrucht.
Juve
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:29:51 Der Winterraps wird im August oder frühen September angebaut. In Deutschland macht Winterraps ca. 90% des gesamten Rapsanbaus aus. Das Getreide, das du gesehen hast, ist die Vorfrucht.
Ok, dann einigen wir uns doch darauf, dass ein Bauer von Klein Upahl es ganzjährig nicht leiden kann, dass da jemand über sein Feld latscht - denn das war doch die Frage von @Keks22, ob es denn wirklich sein kann, dass da eine Leiche am Tümpel tatsächlich tagelang nicht bemerkt werden kann. :)
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 09:29:05
Dann konnte Mobbing auch recht schnell ausgeschlossen werden. Um überhaubt Mobbing ausschließen zu können bedarf es doch wohl sehr sensibler Ermittlungsarbeit.
Ich kann mich nicht erinnern dass diesbzgl. durch Ermittlungsarbeit das ausgeschlossen worden wäre. War das nicht einfach nur eine Behauptung der Schule ? Am Anfang hätte die Polizei das sogar so weitergegeben.
Der StA dann "Wir haben keine Erkenntnisse über Mobbing an der Schule“. Das sagt für mich gar nix, eben außer dass es eben keine konkreten Hinweise gab. Null Aussagewert.

Ich finde de-facto-Feststellungen in diesem Punkt geradezu lächerlich und kann man meiner Meinung nach nicht Ernst nehmen. Es ist völlig normal, dass es bei Mobbing oft lange eben gerade keine konkreten Hinweise gibt und sich Opfer erstmal lange aus Scham nicht äußern. Außerdem ist es eben auch ein dehnbarer Begriff und individuell. In dem Alter ist für den einen ein bisschen schubsen, hänseln, auslachen gleich ein Riesenproblem, dem anderen ist es egal. 2 Wochen später ist man Täter, dann wieder Opfer. Manche bleiben immer Opfer, manche fühlen sich immer als Täter.

Da haben doch Erwachsene, Lehrer und Eltern oft lange gar keine Ahnung was in der Seele wirklich vorgeht. Solche Dinge passieren am Schulweg, in der Pause, in unbeaufsichtigten Momenten, mit Getuschel, Grimassen. Oder man wird nicht gern in die Fussballmanschaft gewählt, es verdrehen Mitspieler die Augen, Fehler werden überbetont, Leistungen nicht beachtet usw. Und die echt fiesen, grausamen, Ekel-Monster Kinder-Täter, die wissen wie man sich verstellt und sich bei der Obrigkeit verstellt und einschleimt.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Juve hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:38:28 Ok, dann einigen wir uns doch darauf, dass ein Bauer von Klein Upahl es ganzjährig nicht leiden kann, dass da jemand über sein Feld latscht - denn das war doch die Frage von @Keks22, ob es denn wirklich sein kann, dass da eine Leiche am Tümpel tatsächlich tagelang nicht bemerkt werden kann. :)
Wenn niemand den streckenweise kniehohen Winterraps durchquert hat, um gezielt zum Tümpel zu gelangen, finde ich es nicht verwunderlich, dass die Leiche unbemerkt blieb. Vom Feldweg aus gibt es ja keinen Grund, den Tümpel genau zu untersuchen, solange man dort nichts vermutet.

Am besten können jedoch die Einheimischen beurteilen, ob dieser Tümpel (nicht der Feldweg!) in der Vergangenheit ein häufig frequentierter Ort war.
Gästin-A
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gästin-A »

Kalle hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:38:32 Außerdem ist es eben auch ein dehnbarer Begriff und individuell.
Ist es nicht! Es gibt ganz klare Definitionen und Abgrenzungen zwischen „mal geschubst worden sein“ und „Mobbing“.

„ Mobbing ist an jeder Schule, in jeder Klasse bzw. in jeder Gruppe möglich. Es findet nicht zwischen einzelnen Personen statt, sondern stellt ein Gruppenphänomen dar. Darunter leidet mit zunehmender Dauer auch das Klima in der Gruppe, der Klasse oder der gesamten Schule.

Grundsätzlich kann Mobbing jede und jeden treffen. Ob es in einer Klasse zu Mobbing kommt, hängt von der Zusammensetzung der Klasse, von den dort geltenden Normen und vom Verhalten der Lehrkräfte ab (Quelle: Schäfer, M. & Herpell, G. (2012). Du Opfer! Wenn Kinder Kinder fertigmachen. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt).“

https://bayern-gegen-gewalt.de/gewalt-i ... bing/#sec1
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Gästin-A hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:46:03 Ist es nicht! Es gibt ganz klare Definitionen und Abgrenzungen zwischen „mal geschubst worden sein“ und „Mobbing“.
Ja das ist mir klar. Aber das definiert nicht derjenige (und schon gar kein Kind) der etwas in bestimmten Situationen empfindet, sondern wird natürlich über objektivierte Maßstäbe definiert und abgegrenzt. Und das hängt von externer Beobachtung und Analyse ab ob dieses passiert oder nicht. Es ist völlig lächerlich wenn Institutionen verbreiten "so etwas gibt es bei uns nicht", wenn es ausreichend Zeiträume und Situationen gibt, in denen sie überhaupt keine Beobachtungen machen können. Gerade diejenigen die sich z.B. vor Ort professionell, bestens geschult, motiviert, sensibel und beauftragt darum kümmern, würden das niemals feststellen. Es ist gut sagen zu können "wir tun was dagegen", aber nicht "das gibt es nicht weil wir was dagegen tun".

Frag doch mal die verantwortlichen Erwachsenen was denn so passiert auf den Schulwegen, im Bus, in der U-Bahn, auf dem Weg, beim Bolzen auf dem Platz, in der Pause auf der Toilette, und vor allem wenn sie älter sind in der digitalen Welt usw. Da möcht ich mal die Auskunft welches Material die dann "definieren und abgrenzen".
Und bis sich merkbare Verhaltensänderungen oder Gruppendynamiken offen zeigen, ist schon einiges passiert.

Aber im Prinzip tut das Thema m.E. nichts zur Sache. Es dürfte klar sein, dass dies kein Motiv ist, bzw. Mobbing-Täter aus dem kindlichen - jugendlichen Umfeld nicht mögliche Mörder sind. Die fahren halt noch keine Pick ups und treiben sich nachts mit Nachtsichtgeräten auf der Suche nach Sexpuppen an Tümpeln rum.
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