Anna158 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Januar 2026, 15:32:13
Wenn sie es mit bekam könnte das jedenfalls den eigentlichen Plan durchkreuzt haben.
war.
Darauf will ich eigentlich hinaus. Denn ich frage mich - was war der Plan (wenn es ihn gab) , und
ab wann hat er sich gefestigt ? Ich könnte mir vorstellen nach dem Wiederbeleben der Beziehung mit M. Ok emotionale Erpessung mit Suzid scheint zu funktionieren. Ok, nun muss als nächstes der der Draht (="F"?) zu D gekappt werden.
Ich hinterfrage den Ablauf im Tag im Leben von G am und vor allem VOR dem 10.10 vor diesem Hintergrund. Es gab nun neuerlich ein paar Informationen die den Kontaktaufbau am Freitag für mich nun "klitzeklein" etwas anders wahrnehmen lassen. Bisher ging ich davon aus, dass dieser Tag nicht geplant sein konnte, weil G nicht wissen konnte, dass F nicht in der Schule sein würde. Also nur "spontan", durch eine virtuelle Info, vielleicht. Viel wurde spekuliert wie sie dieses Wissen erlangt haben konnte. Aber ich glaube nicht (mehr) dran, dass G einfach mal so einen Entschluss gefasst hat. Das muss sich manifestiert haben, und zwar in Wochen und Tagen und nicht in Stunden.
Aber vielleicht ging es "im Plan" gar nicht um genau
diesen Tag, sondern um: Er muss weg, und wenn, dann am Besten
"immer Freitags".
Im Folgenden nicht faktisch, sondern bitte als Basis einer Hypothese zu verstehen:
1. Die TV scheint bis zu Letzt mit dem Vater M WIEDER liiert gewesen zu sein (?)
UND
2. Es ist wahrscheinlich, dass die TV den Tagesablauf von F und D "immer wieder Freitags" kannte. Vermutlich von früheren Wochenenden. Also dass D Freitags im Zeitraum bis 15.30 Uhr bei Rossmann arbeiten muss, und es das immer gleiche Zeit-Fenster ist, wo F allein ist.
UND
3. Der eigene Sohn war wohl nicht "störend" am Wochenende (?)
UND
4. Jede freie Minute mit dem "Mann für alle Ewigkeit" (sinngemäß aus ihrem Suizid-Post) nun vor dem Wiederbeleben der Beziehung extrem wichtig wird. Es ist DAS WOCHENENDE, wichtig für Ihr Wunschdenken.
UND
5. Sie kannte Fs Heimweg im Zeitfenster nach der Schule
UND
6. Die Tatsache (?) dass für F ein "Vater-Wochenende" ansteht, ist der "Angstgegner" schlechthin. Versaut das alles, die jüngst so hoffnungsvolle Wiederbelegung des Wunschtraumes mit M ? Bitte bitte keine Konflikte, mit eigenem Sohn, F, und M. Aussprache. Zukunft. Zweisamkeit, Sex (sorry, stereotyp meinerseits- ihre stärkste Waffe?) was auch immer. Nur nicht schon wieder der "Draht" zurück zu D.
Ergo: Freitag (welcher auch immer) wäre für eine Tat erstmal als ideal gesetzt, und der eigentliche Plan war ihn auf dem Heimweg abzugreifen. Es setzt aber weiterhin voraus, dass G F irgendwie tracken konnte, aber nicht erwartet hat, dass er überhaupt online ist. Ok, kurz reingeschaut am Freitag vormittags.
Planänderung: Jetzt zugreifen. Kontaktaufbau. Woanders parken. Abchecken ob D bei Rossmann (war sie an der Kasse (?), reicht ein kurzer Blick beim Vorbeigehen in den Laden (?)
Der (kurzfristige) Plan war NICHT ihn an
diesem Tag zu eliminieren, sondern
"wenn, dann Freitags". Durch begünstigende Umstände hat sie es vorgezogen, anstatt das Risiko des belebten Treibens an einem Freitag mittag einzugehen, wo alle langsam aus der Arbeit rausgehen und noch schnell einkaufen usw
Zusammengefasst: Es ging nicht um den Tag, sondern um den Wochentag in Verbindung mit einer Euphorie, jetzt (störungsfrei) die Weichen mit M "für alle Ewigkeit" stellen zu können. Kann man vernünftig mutmaßen, dass wenn nicht dieser Tag, dann der Freitag darauf ?