MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
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Acrylium
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Ok, dann haben wir in der Familie damals nur irgendwelche billigen Polaroids gekauft. Darauf kann man nämlich schon seit ein paar Jahren nichts mehr erkennen. Meine Eltern, die alten Sparbrötchen... 
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Meine Babyfotos und Kinderfotos sind 45 Jahre alt,in Fotoalben,im Schrank meiner Mutter.Darauf ist noch alles deutlich zu erkennen....Acrylium hat geschrieben: ↑Dienstag, 13. Januar 2026, 14:04:20 Ich möchte noch einmal auf den Beitrag von @Detektiv 2025 zurückkommen. Nach seiner Schilderung hat ein Bekannter von ihm irgendwo irgendwann Polaroid-Fotos gefunden und sie mit dem Handy abfotografiert. Danach wurde dieser Bekannte von der auf den Bildern abgebildeten Person, einem Unternehmenserben, mit Nachdruck aufgefordert, über die Fotos mit niemandem zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Bilder jedoch bereits – zumindest als Handyaufnahmen – auf seinem Handy. Genau diese abfotografierten Fotos hat die betreffende Person nun @Detektiv2025 gezeigt.
Eine nette Geschichte. Was dabei gern übersehen wird: Wisst ihr eigentlich, wie haltbar Polaroids sind? Kurzfassung: gar nicht. Die Dinger verblassen schnell, oft schon nach wenigen Jahren. Selbst bei optimaler Lagerung – konstante Temperatur, Dunkelheit, kontrollierte Luftfeuchtigkeit – liegt die Lebensdauer bei etwa 10 bis maximal 20 Jahren. Nach mehr als 20 Jahren ist auf einem Polaroid in der Regel kaum noch etwas zu erkennen.
Und jetzt zur Realität: Aufgrund der geschilderten Auffindesituation – selbst wenn Detektiv das nicht ausdrücklich so beschrieben hat – kann man kaum davon ausgehen, dass diese Fotos unter Idealbedingungen gelagert wurden. Nach über 30 Jahren wären darauf höchstens noch helle und dunkle Flecken zu sehen, aber keine klar erkennbaren Motive.
Wir wissen natürlich nicht, wann diese Polaroids tatsächlich gefunden wurden. Das könnte theoretisch schon vor 15 Jahren gewesen sein, zu einer Zeit, als die ersten Handys aufkamen, mit denen man halbwegs brauchbare Fotos machen konnte. In diesem Zeitraum wären Polaroids eventuell gerade noch erkennbar gewesen.
Unterm Strich basiert diese Geschichte auf einer ganzen Kette unbelegter Annahmen: ein unklarer Fundzeitpunkt der Polaroids, unbekannte Lagerungsbedingungen, ein nicht nachvollziehbarer Erhaltungszustand nach Jahrzehnten, keine unabhängige Sichtung der Bilder und keine Möglichkeit, diese überhaupt zu prüfen. Jeder einzelne Punkt ist für sich genommen schon fragwürdig. In der Summe wird es leider sehr unglaubwürdig.
Ja, theoretisch könnten die Fotos schon vor 15 Jahren gefunden und damals noch erkennbar gewesen sein. Dafür gibt es hier aber keinerlei Anhaltspunkte. Diese Annahme ist reine Spekulation und taugt nicht als Fundament für eine so weitreichende Behauptung.
Dass @Detektiv 2025 die Diskussion inzwischen ohne weitere Konkretisierungen oder Antworten auf die vielen offenen Fragen verlassen hat, verschärft dieses Problem zusätzlich. Sein Verweis darauf, keinen möglicherweise Unschuldigen zu Unrecht verdächtigen zu wollen, mag ehrenwert klingen. Argumentativ funktioniert er hier jedoch vor allem als Rückzugsargument, das Widersprüche nicht auflöst, sondern umgeht.
Solange es bei Andeutungen, Hörensagen und angeblich „entscheidenden Fotos“ bleibt, die niemand außer einer einzelnen Person gesehen haben will, bleibt die Geschichte genau das: eine Behauptung ohne belastbare Grundlage. Sollte an der geschilderten Geschichte tatsächlich etwas dran sein, wäre der einzig konsequente Schritt der schnellstmögliche Gang zur Polizei und nicht das Verbleiben in anonymen Forendiskussionen.
das leben ist kein ponnyhof
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Ich könnte mir vorstellen,das dieser Bekannte der die Fotos abfotografiert hat, vielleicht eine EX Freundin des Mannes gewesen ist.Man wohnt vielleicht zusammen und guckt dann auch mal Fotos vom Partner durch....das wäre für mich eine Erklärung,wie man ohne schnüffeln diese Bilder entdeckt hat.Kjansen86 hat geschrieben: ↑Dienstag, 13. Januar 2026, 20:20:10 Die Haltbarkeit von Polaroidfotos hängst sehr stark von der Lagerung ab. Die können nach 30 Jahren noch in absolut gutem Zustand sein. Die Geschichte ist aber aus anderen Gründen komplett unglaubwürdig.
Das fängt schon bei der Frage an, wieso jemand in einer fremden Wohnung sich ungebeten Privatfotos anschaut, die ja sicher nicht einfach so rum lagen? Hat der da gezielt rumgeschnüffelt? Wer um alles in der Welt macht denn sowas? Wie erkennt man außerdem auf notorisch unscharfen Polaroidfotos jemand, den man nur vage von Bildern kennt und nie persönlich getroffen hat? Wie kommt man überhaupt darauf, dass hier ein Hinweis auf ein Verbrechen vorliegen könnte und fotografiert die Bilder sofort? Wieso rastet die andere Person völlig aus, anstatt die Fotos völlig ruhig zurück zufordern? Das einzig unnormale Verhalten hat bis dahin ja nur der Schnüffler gezeigt?
Die Liste liese sich noch weiter fortsetzen aber ich denke, dass das Problem an dieser Geschichte klar ist. Ich bin immer wieder baff mit welcher Leichtgläubigkeit solche Räuberpistolen hier von Manchen unkritisch geglaubt werden.
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Kjansen86
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Wenn ich mich recht erinnere, wurde eine männliche Wortform für die Person verwendet. Es ist aber, wie schon gesagt, eher die ganze Geschichte, die so wenig Sinn ergibt. Wenn man noch dazu nimmt, dass (i) bei "berühmten" Fällen immer wieder Dampfplauderer auftauchen und sich mit fantastischen Lügengeschichten wichtig machen und (ii) solche Stories mit rätselhaften Fotos praktisch immer Unsinn sind, sollte man ruhig ein bisschen skeptisch sein.ghost80 hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Januar 2026, 03:11:47 Ich könnte mir vorstellen,das dieser Bekannte der die Fotos abfotografiert hat, vielleicht eine EX Freundin des Mannes gewesen ist.Man wohnt vielleicht zusammen und guckt dann auch mal Fotos vom Partner durch....das wäre für mich eine Erklärung,wie man ohne schnüffeln diese Bilder entdeckt hat.
Falls jemand die kriminalistische und psychologische Komponente hinter solchen Lügnern interessiert, findet erstaunlich gutes Material in folgender Doku: https://www.youtube.com/watch?v=xNqKtU4wnYE
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Genau @ Ghost80, das könnte eine plausible Erklärung dafür gewesen sein.
Dann würden sich nämlich die Gründe ändern.
Finde ich auch , ist ein großer Unterschied:
ob der Foto Besitzer verärgert übers schnüffeln war oder ob Sonja mit ihm erkannt wurde & er mit Nachdruck einen Zusammenhang verhindern wollte.
Vielleicht kam es vorher schon zu sonstigen Nachfragen, stritt aber ab Sonja gekannt zu haben.
Der später entdeckte Fotobeweis, hätte ihn möglicherweise in Erklärungsnot bringen können.
Dann würden sich nämlich die Gründe ändern.
Finde ich auch , ist ein großer Unterschied:
ob der Foto Besitzer verärgert übers schnüffeln war oder ob Sonja mit ihm erkannt wurde & er mit Nachdruck einen Zusammenhang verhindern wollte.
Vielleicht kam es vorher schon zu sonstigen Nachfragen, stritt aber ab Sonja gekannt zu haben.
Der später entdeckte Fotobeweis, hätte ihn möglicherweise in Erklärungsnot bringen können.
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Acrylium
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Wenn es sich wie es aussieht um mit dem Handy abfotografierte Polaroids handelt, wäre es ein Leichtes gewesen, diese Bilder an den Erzähler weiterzugeben, etwa per WhatsApp, iMessage, AirDrop oder ähnlichen Wegen.
Die Geschichte ist viel zu dünn erzählt und voller Lücken. Auf Nachfragen kam nichts mehr. Genau so funktionieren solche Erzählungen oft: bewusst vage gehalten, damit Raum für Spekulation bleibt und spätere Widersprüche notfalls glattgebügelt oder zumindest halbwegs plausibel gemacht werden können. Mit klaren Angaben, konkreten Details und einer sauberen Chronologie wäre das Ganze deutlich glaubwürdiger.
Die Geschichte ist viel zu dünn erzählt und voller Lücken. Auf Nachfragen kam nichts mehr. Genau so funktionieren solche Erzählungen oft: bewusst vage gehalten, damit Raum für Spekulation bleibt und spätere Widersprüche notfalls glattgebügelt oder zumindest halbwegs plausibel gemacht werden können. Mit klaren Angaben, konkreten Details und einer sauberen Chronologie wäre das Ganze deutlich glaubwürdiger.
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Naja , für einen Abgleich reichte doch eig auch aus wenn die Fotos statt sie zu schicken , gezeigt werden.
Vom Ablauf her kann man eine Übersicht zusammenstellen.
-Privathaushalt
-Entdeckung der Bilder Mann + Sonja vertraute Pose
-Entdecker/in macht Kopien mit Handy
-Entdecker/in wird mit Gewalt bedroht
-Entdecker/in wendet sich an Polizei / abgewimmelt
-Entdecker/in gibt Hinweis an Mitglied Detektiv weiter
- Detektivs Weitergabe an Het
Ein abgewimmelter Hinweisgeber/in & das Kontakt Mitglied sucht hierüber Rat.
Hatten wir schonmal so im Het, was für eine erstaunliche ähnliche Parallele.
Vom Ablauf her kann man eine Übersicht zusammenstellen.
-Privathaushalt
-Entdeckung der Bilder Mann + Sonja vertraute Pose
-Entdecker/in macht Kopien mit Handy
-Entdecker/in wird mit Gewalt bedroht
-Entdecker/in wendet sich an Polizei / abgewimmelt
-Entdecker/in gibt Hinweis an Mitglied Detektiv weiter
- Detektivs Weitergabe an Het
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Hatten wir schonmal so im Het, was für eine erstaunliche ähnliche Parallele.
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Kjansen86
Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
Ja, genau. Solche Geschichten haben erstaunlicherweise immer genug Details, wenn es darum geht die Fantasie anzuregen. Erotische Verwicklungen, gefährliche Abenteuer, Gewalt, Mord und Geld kommen hier ja wieder alle vor. Sobald es aber um irgendwelche konkreten Details geht, mit denen man etwas anfangen kann, wird es schnell dünn. Wenn dann auf Nachfragen nichts genaueres mehr kommt, ist recht schnell klar, was hier läuft.Acrylium hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Januar 2026, 11:43:19 Wenn es sich wie es aussieht um mit dem Handy abfotografierte Polaroids handelt, wäre es ein Leichtes gewesen, diese Bilder an den Erzähler weiterzugeben, etwa per WhatsApp, iMessage, AirDrop oder ähnlichen Wegen.
Die Geschichte ist viel zu dünn erzählt und voller Lücken. Auf Nachfragen kam nichts mehr. Genau so funktionieren solche Erzählungen oft: bewusst vage gehalten, damit Raum für Spekulation bleibt und spätere Widersprüche notfalls glattgebügelt oder zumindest halbwegs plausibel gemacht werden können. Mit klaren Angaben, konkreten Details und einer sauberen Chronologie wäre das Ganze deutlich glaubwürdiger.
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Dedektiv 2025
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995
We will see…
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