Ich habe schon auf viele Deiner Beiträge geantwortet und selten Antworten von Dir erhalten oder aber Du hast Gegenfragen gestellt, Zweifel gestreut, Behauptungen aufgestellt und Diskussionen um Nichts aufgebracht, nur um hinterher die Sachlage zu verzerren. Genau das machst Du jetzt hier wieder. Verzerrung der Diskussion um der Verzerrung willen.Lucky Luciano hat geschrieben: ↑Samstag, 27. Dezember 2025, 18:45:59 Da Du auf keinen Beitrag von mir antwortest, aber mich mit Deinem Hinweis meinst, antworte ich Dir auch.
Ich habe keinen Journalisten (m/w) diskreditiert. Ich habe sie kritisiert. Das ist etwas Berechtigtes und vor allem etwas ganz anderes.
Ich kann das gut verstehen, wenn Du Kontakt zu Leuten hattest, die die Veranstaltungen besuchten und auch zu Personen, die sich aufgrund der Aufrufe als Zeugen meldeten, dass das bei Dir ein vermeintlich, verdichtetes Bild einer Täterschaft Wichmanns zeichnet.
Was wäre aber dann, wenn Du gegenteilige Informationen lesen würdest? Personen, die ihn auf seinem Lebensweg begleiteten, Geschäfte mit ihm machten und Freundschaften pflegten, die dieses düstere Täterbild gar nicht stützen? Personen (m/w), die sogar Zeitpunkte und Zeiträume benennen können, wo er sich aufhielt, wo es aber um vermeintliche Straftaten ging?
Beides könnte zutreffen. Die "vermeintlichen Zeugen" beider Seiten könnten richtig oder falsch liegen? Oder?
Aber ganz losgelöst davon: Was treibt denn den- oder diejenige zu einer belastenden oder entlastenden Aussage?
Und genau so sollten wir an die vermeintlichen Täterschaften Wichmanns ran gehen. Indizien gibt es in beide Richtungen. Aber wer liefert Beweise?
Du stellst Thesen auf und gibst Behauptungen an, um diese dann als Fakt darzustellen. Diese angeblichen Fakten lieferst Du dann aber ohne Belege und Grundlage und Quellen. Deine Begründung endet dann darin, Du darfst das ja nicht offenlegen. Tja, eine gute Argumentation und Diskussion sieht anders aus. Das sind Totschlagargumente ohne jegliches Fundament. Solche Diskussionen sind müßig und langweilig und bringen niemandem was, außer dass sie im Nichts enden. Das scheint mir das Ziel.
Und ganz genau, es gibt belastende und entlastende Hinweise in alle Richtungen. Jede Person betrachtet sie aus dem eigenen Blickwinkel. Das ist gut so und so funktionieren Diskussionen, die bereichernd sind. Auf Deine Frage, wer Beweise liefere ist nun mal dahingehend zu antworten, dass es eine Reihe an belastenden Hinweisen gibt. Stets alles nur in Frage zu stellen, um alles in Frage zu stellen, bringt die Diskussion nicht weiter. Selbstverständlich fehlen Beweise zu den Göhrde-Morden dahingehend, wer geschossen hat. Vielleicht bekommt man aber bald welche? Das kann sein. Bis dahin ist es sehr wahrscheinlich, dass KWW das Auto/die Autos nach der Tat fuhr und damit hoch tatverdächtig ist. Im Kontext dessen, dass man eine Leiche in seiner Garage fand, wo er zuvor auch schon als tatverdächtig galt, und die ebenfalls mit Kopfschuss getötet wurde, potenziert sich der Tatverdacht in anderen Fällen, wie zB in den sogenannten Göhrde-Morden und den sogenannten Kopfschussmorden (Bärbel Barnkow und Ingrid Remmers) nochmal deutlich.
Es gibt zum Glück Menschen, die versuchen Beweise zu bringen. Und das ist deutlich mehr wert, als ständig davon zu sprechen, man können keine Beweise liefern, weil man ja irgendwann einmal ein Buch veröffentlichen könnte.
Ich finde es gut, wenn professionelle Ermittlerteams, ob nun privat oder nicht, daran arbeiten, Mordfälle zu lösen, selbst wenn diese Jahrzehnte zurückliegen. Genau solch ein privates Ermittlerteam hat die Leiche in KWWs Garage gefunden, obwohl die staatlichen Ermittler sie nicht fanden und nicht daran glaubten. Ich finde es wichtig, Zeitzeugen und Hinweisgeber und mögliche weitere Opfer zu finden, diese konkret anzusprechen und zu motivieren, sich zu melden. Genau diese bringen Aussagen, die die Ermittlungen voranbringen und mit Inhalten füllen. So können Altfälle/Cold Cases wieder aufgenommen und dazu neu ermittelt werden. Genau so ist es nun endlich in den Mordfällen an Bärbel Barnkow und Ingrid Remmers geschehen, dank der Ermittlungsinitiative. Es werden neue Spurensuchen eingeleitet und diese werden auch mit der DNA von KWW abgeglichen. Dieser Abgleich ist demnach noch nicht passiert, obwohl der damalige Ermittler schon vor Jahren, lange bevor KWW auf dem Medientableau erschien, sagte, diese beiden Morden haben möglw einen Zusammenhang mit den Göhrde-Morden. Und er wiederholte die Forderung, einen Abgleich vorzunehmen, als die DNA von Wichmann im Kontext der Göhrde-Morde gefunden wurde. Erst jetzt passiert dieser Abgleich hoffentlich und man erhält Antworten. Diese Antworten sind dann hoffentlich hinreichend aussagekräftig, unabhängig vom Ergebnis.
Und so gibt es sehr viele Verdachtsfälle im Zusammenhang mit KWW. Lüneburg hatte damals offiziell dazu aufgerufen, Verdachtsfälle zu benennen. Das ist dann auch erfolgt. Verdachtsfälle sind aber erstmal nicht mehr als das, Verdachtsfälle. Sie werden dann zu Prüffällen, wenn tatsächlich auch im Kontext Göhrde- Morde und Wichmann aktiv geprüft und ermittelt wird. Und ausgeschlossen wird ein Zusammenhang erst, wenn die Prüfung dahingehend aussagekräftig abgeschlossen ist. Mir sind nur einzelne Verdachtsfälle bekannt, in denen eine solche Prüfung aussagekräftig abgeschlossen wurde.
Es ist eben schade, dass solche Prüfungen und Ermittlungen nicht schon vor Jahrzehnten erfolgten, als sie deutlich vielversprechender umzusetzen gewesen wären. Aber es ist gut und wichtig, es jetzt endlich zu tun. Ich bin sicher, dass KWW in sehr vielen Verdachtsfällen ausgeschlossen werden könnte, wenn eine Prüfung erfolgte. Aber ich bin ebenso sicher, dass KWW als Täter und Mörder in einigen Verdachtsfällen bestätigt werden könnte. Diese zu finden und zu bestätigen, ist absolut notwendig und wichtig und richtig. Und: Diese Verdachtsfälle stehen damit im Kontext der Göhrde-Morde.
Ich bin gespannt, was wir hoffentlich bald von der Staatsanwaltschaft Lüneburg in Sachen aktueller Ermittlungen in den Göhrde-Morden erfahren werden. Wenn die Staatsanwaltschaft Lüneburg zum Jahresende hin solche Ermittlungsergebnisse bekäme/bekam, wie in der ZDF-Doku vom September angesprochen, dann wird die Staatsanwaltschaft hoffentlich nicht all zulange brauchen, diese Ergebnisse aufzuarbeiten, einzuordnen und darüber zu entscheiden. Ich hoffe dann auf eine Pressemitteilung.
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