2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle in Foren: Truus & Harry Langendonk (Doppelmord im Chiemgau)

Fälle in Themen: Göhrde-Morde, Der Tod von Kris Kremers u. Lisanne Froon, Doris Seyffarth, YOG'TZE-Fall
Lucky Luciano
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Sehr gerne schließe ich mich all denen an, die die Weihnachtsgrüße / und -wünsche bereits zuvor so treffend formuliert haben.

Ein kleines themenorientiertes Statement, möchte ich aber noch los werden.

Bis heute habe ich keine Pressemitteilung bzgl. einer Anklageschrift von Seiten der StA LG gelesen (Postverteiler per E-Mail).

Es hieß in der Doku: "Bis Ende des Jahres..." Das zwischen "den Tagen" noch was erfolgt, halte ich dann doch mal für abwegig.

Dennoch wurde hier mehrfach viel Hoffnung in gerade diese Aussage gelegt.

Auch die Website der Nachfolger des Sielaff-Teams produzieren "eine Tüte voller Aussichten". Keine Belege, keine Beweise und fragt man an kompetenter Stelle polizeilicher Ermittlungsgruppen nach, wird der Initiator der "neuen Expertengruppe" eher belächelt, als ernst genommen. Zu Recht oder ist das Verhalten der Ermittler durchgängig von Arroganz und Ignoranz geprägt und Chedor hat den Stein der Weisen?

Die Ausführungen der Akteure dieser Website sind hingegen fragwürdig. Zwei, der vier Beteiligten, sind Journalisten. Zumindest sie bewegen sich in jedem Fall auf dünnem Eis, wenn sie diejenigen sind, die behaupten, dass Wichmann zwar strafprozessual nicht mehr zu belangen wäre, da sein Freitod dies verhinderte, forensisch seine Schuld hingegen bewiesen wäre - also bezogen auf die Göhrde Morde. Die Website bringt in ihren Texten im Fall der Göhrde Morde also klar zum Ausdruck, dass forensisch die Täterschaft Kurt Werner Wichmanns bewiesen wäre. Und genau das ist eine falsche Tatsachenbehauptung! Es ist falsch.

Beide dort aktiven Journalisten, also Carlo Eggeling (früher Lüneburger Landeszeitung | LZ) und Anne Kunze (DIE ZEIT) treten aktiv für eine Täterschaft Wichmanns im Fall von Birgit Meier, den Göhrde Morden und eben auch zahlreichen anderen Verdachtsfällen ein. Das kann man so bewerten. Sollte man aber nicht, wenn man reflektiert und journalistisch klug handelt.

Man sollte es zumindest dann nicht, wenn die Beweise fehlen. Anne Kunze weiß das nur zu gut, die für einen Beitrag in der ZEIT zur möglichen Täterschaft Wichmanns (Göhrde) durch ihre fehlerhafte Arbeit eine Missbilligung des Presserats kassierte. Und: Einen schwarzen Fleck auf ihrer Weste einstecken musste. Zu Recht! Ein persönliches Gespräch mit der Chefredaktion inklusive...

Am Ende bleiben, wie so oft, Indizien. Hinweise, die auf eine Täterschaft hindeuten. Mehr nicht. Keine Beweise - nur Verdachtsmomente. Auch wenn es einem nicht gefällt, aber nach all den jahrelangen Versuchen, ist es an der Zeit zu verstehen, dass Wichmann nicht der Serientäter ist, den so viele in ihm sehen, erhoffen und fest davon überzeugt sind.
Gast

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast »

Den guten Weihnachtswünschen für alle "Foristen" und natürlich dem HET-Team schließe ich mich gerne an !

Bezüglich Lucky L.'s letztem Post stimme ich in allem zu; es bleibt jedoch die Frage : WARUM wollen viele Zeitgenossen unbe-
dingt an der Story "Wichmann , der schlimmste Serienmörder seit 1945 - die Pflegermorde...." fest halten ?! Es sind doch - wie schon
geschrieben - außer Indizien ( die auch andere betreffen könnten, ist zu vermuten ) und teilweise konstruierten, das ist vorsichtig
ausgedrückt, Vermutungen und zum Teil leider auch zusammen gerührtem "Bu........it" Nichts vorhanden, soweit ich weiß.
Ich begreife diese Herangehensweise Einiger leider gar nicht ...... :oops:
alias69
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von alias69 »

Lucky Luciano hat geschrieben: Dienstag, 23. Dezember 2025, 23:22:27
Bis heute habe ich keine Pressemitteilung bzgl. einer Anklageschrift von Seiten der StA LG gelesen (Postverteiler per E-Mail).

Es hieß in der Doku: "Bis Ende des Jahres..." Das zwischen "den Tagen" noch was erfolgt, halte ich dann doch mal für abwegig.

Dennoch wurde hier mehrfach viel Hoffnung in gerade diese Aussage gelegt.

Auch die Website der Nachfolger des Sielaff-Teams produzieren "eine Tüte voller Aussichten". Keine Belege, keine Beweise und fragt man an kompetenter Stelle polizeilicher Ermittlungsgruppen nach, wird der Initiator der "neuen Expertengruppe" eher belächelt, als ernst genommen. Zu Recht oder ist das Verhalten der Ermittler durchgängig von Arroganz und Ignoranz geprägt und Chedor hat den Stein der Weisen?

Die Ausführungen der Akteure dieser Website sind hingegen fragwürdig. Zwei, der vier Beteiligten, sind Journalisten. Zumindest sie bewegen sich in jedem Fall auf dünnem Eis, wenn sie diejenigen sind, die behaupten, dass Wichmann zwar strafprozessual nicht mehr zu belangen wäre, da sein Freitod dies verhinderte, forensisch seine Schuld hingegen bewiesen wäre - also bezogen auf die Göhrde Morde. Die Website bringt in ihren Texten im Fall der Göhrde Morde also klar zum Ausdruck, dass forensisch die Täterschaft Kurt Werner Wichmanns bewiesen wäre. Und genau das ist eine falsche Tatsachenbehauptung! Es ist falsch.
In der Doku hieß es, dass die Ermittler der Staatsanwaltschaft bis Ende des Jahres Ermittlungsergebnisse vorstellen würden. Das heißt nicht, dass die Staatsanwaltschaft dann eine Pressemitteilung rausgibt. Ich hatte es zwar auch gehofft, aber das muss ja nicht sein. Die Staatsanwaltschaft muss dann anschließend ja auch erstmal arbeiten. Dennoch hoffe ich, dass man in den kommenden Wochen was dazu hört.

Aber Deine Ausführungen sind demnach nicht zutreffend und verzerren den Sachverhalt.

Das Team um Chedor hatte schon einmal sehr großen Erfolg, als sie gegen den Widerstand und der Einschätzung der Polizei und Staatsanwaltschaft doch den Leichnam von BM genau dort fanden, wo er angeblich keinesfalls sein könnte. Hätte dieses Team nicht beharrlich an der Auflösung des Falles gearbeitet, dann wäre der Fall BM weiterhin ungelöst. Und ja, er ist mAn gelöst. Diesen Erfolg kannst selbst Du dem Team nicht absprechen, also verzerre hier den Sachverhalt bitte auch nicht.

Und wenn es solche Ermittlerteams nicht gäbe, speziell diese Ermittlungsinitiative, würden viele Erkenntnisse und Indizien gar nicht erst erfasst. Denn die Polizei hat viele der Erkenntnisse, die an die Öffentlichkeit gelangten gar nicht erhoben. Auch der Sachverhalt, dass aufgrund dieser Ermittlungsinitiative endlich nach Jahren in den Morden an Bärbel Barnkow und Ingrid Remmers nun wieder ermittelt wird, ist ein sehr großer Erfolg! Diese Ermittlungen hätten schon vor Jahren erfolgen müssen, ein Abgleich hätte längst Klarheit bringen können. Das ist nur dieser Initiative zu verdanken.

Ich gehe davon aus, dass weitere Erfolge möglich sind. Jedes seriöse Ermittlungsergebnis ist ein weiterer Schritt voran.

Was hingegen hast Du in den letzten Jahren journalistisch beigetragen?
Kiepenkerl
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Kiepenkerl »

Am 21.01.2026 ist Chedor in Lünen und hält einen Vortrag. Vielleicht erfährt man da etwas Neues. Das ist eine Veranstaltung dort im Kino.

Und vielleicht wissen die auch viel mehr als das was nach außen dringt.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt das Wichmann ein Serientäter ist. Ur weil Ma es nicht beweisen kann heißt ja nicht das es nicht so ist.

Und wenn die Ermittlungsgruppe schlau ist , davon gehe ich na aus, sammelt man erstmal alles was bekommen kann und sortiert dann dirch
Lucky Luciano
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02 In der Doku hieß es, dass die Ermittler der Staatsanwaltschaft bis Ende des Jahres Ermittlungsergebnisse vorstellen würden. Das heißt nicht, dass die Staatsanwaltschaft dann eine Pressemitteilung rausgibt. Ich hatte es zwar auch gehofft, aber das muss ja nicht sein. Die Staatsanwaltschaft muss dann anschließend ja auch erstmal arbeiten. Dennoch hoffe ich, dass man in den kommenden Wochen was dazu hört.

Aber Deine Ausführungen sind demnach nicht zutreffend und verzerren den Sachverhalt.
Das tun sie nicht.
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Das Team um Chedor hatte schon einmal sehr großen Erfolg, als sie gegen den Widerstand und der Einschätzung der Polizei und Staatsanwaltschaft doch den Leichnam von BM genau dort fanden, wo er angeblich keinesfalls sein könnte. Hätte dieses Team nicht beharrlich an der Auflösung des Falles gearbeitet, dann wäre der Fall BM weiterhin ungelöst. Und ja, er ist mAn gelöst. Diesen Erfolg kannst selbst Du dem Team nicht absprechen, also verzerre hier den Sachverhalt bitte auch nicht.
Nicht das Team "Chedor", sondern das Team "Sielaff" war erfolgreich im Hinblick auf das Auffinden der sterblichen Überreste Birgit Meiers. DAS war der Erfolg. Das Auffinden der sterblichen Überreste. Nicht die Aufklärung des Falls. Die gelang ihnen nicht!
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Und wenn es solche Ermittlerteams nicht gäbe, speziell diese Ermittlungsinitiative, würden viele Erkenntnisse und Indizien gar nicht erst erfasst. Denn die Polizei hat viele der Erkenntnisse, die an die Öffentlichkeit gelangten gar nicht erhoben.

Welche Erkenntnisse und Indizien wurden denn von den Ermittlungsbehörden gar nicht erhoben?

Auch der Sachverhalt, dass aufgrund dieser Ermittlungsinitiative endlich nach Jahren in den Morden an Bärbel Barnkow und Ingrid Remmers nun wieder ermittelt wird, ist ein sehr großer Erfolg! Diese Ermittlungen hätten schon vor Jahren erfolgen müssen, ein Abgleich hätte längst Klarheit bringen können. Das ist nur dieser Initiative zu verdanken.[/quote]

Das kann und werde ich nicht beurteilen. Mit diesen Fällen beschäftige ich mich nicht tief genug.
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Ich gehe davon aus, dass weitere Erfolge möglich sind.
Das sei Dir auch unbenommen. Ich halte es jedoch nicht für wahrscheinlich. Somit solltest Du Deine Erwartungen vielleicht an die bisherigen Ergebnisse, nach jahrlangen Ermittlungen, anpassen. Bisher kann ich da nichts finden, was Wichmann mit den rd. 250 Fällen auch nur ansatzweise in Verbindung bringen könnte. In 7,5 Jahren seit der Initiative der POL LG bzgl. der "Clearing-Stelle". Sehr viel Zeit. Findest Du nicht?
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Jedes seriöse Ermittlungsergebnis ist ein weiterer Schritt voran.
Das sehe ich 100% genauso. Und genau an dem, dem seriösen Ermittlungsergebnis, fehlt es.
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Was hingegen hast Du in den letzten Jahren journalistisch beigetragen?
Das ist genau das Niveau, was Deine Beiträge so diskreditiert. Du teilst Deine Meinung und Einschätzung mit, was vollkommen legitim ist. Bis zu Deinem letzten Satz, wo Du persönlich wirst und meinst, dadurch das Blatt wenden zu können.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Kiepenkerl hat geschrieben: Donnerstag, 25. Dezember 2025, 14:49:35 Am 21.01.2026 ist Chedor in Lünen und hält einen Vortrag. Vielleicht erfährt man da etwas Neues. Das ist eine Veranstaltung dort im Kino.
Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass man da etwas Neues hört. Im Vortrag wird das ggf. als "neu" verkauft. Da seit geraumer Zeit aber keine Fragen aus dem Publikum mehr zugelassen sind, fehlt es an jedweder Reflektion zu den vom Podium aus getätigten Aussagen. Da geschätzt 95% der Anwesenden nicht tiefer im Thema verhaftet sind, buchen diese Termine nun mal viele aus Neugier und Sensationslust. Am Ende wird die "Heizdecke" dann halt auch gekauft. Klingt ja alles plausibel, wenn kritische Fragen unerwünscht sind.
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Und vielleicht wissen die auch viel mehr als das was nach außen dringt.

Jeder, der intensiv zu diesem oder anderen Fällen recherchiert, ist eindeutig im Vorteil. Einfach gesagt durch einen bestehenden Wissensvorsprung. Für dieses "Privileg" (an Mehrwissen) besteht für "Chedor" aber kein Alleinstellungsmerkmal.
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Ich bin nach wie vor davon überzeugt das Wichmann ein Serientäter ist.
Ich bin nicht mal davon überzeugt, dass er überhaupt ein Mörder war.
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Ur weil Ma es nicht beweisen kann heißt ja nicht das es nicht so ist.
Nur weil man es behauptet, aber auch nicht!
alias69 hat geschrieben: Mittwoch, 24. Dezember 2025, 09:34:02Und wenn die Ermittlungsgruppe schlau ist , davon gehe ich na aus, sammelt man erstmal alles was bekommen kann und sortiert dann dirch.
Wir dürfen ja nun davon ausgehen, dass dieser Prozess bereits abgeschlossen ist, denn ansonsten hätte man in der ZDF Doku wohl kaum von einer "möglichen" Klärung gesprochen, die "vielleicht und "ggf." zu einer Anklage führen "könnte".

Da muss oder sollte man als Cold Case Unit seine Hausaufgaben dann schon gemacht haben.

Aber auch die Cold Case Unit besteht leider nicht nur aus Spitzenkräften. Da gibt es Ermittlerinnen, die "Katzenpisse" nicht von "Wasser" unterscheiden können. Sorry - das war jetzt eine interne (erlebte) Anspielung, die man ohne den Ablaufprozess der Geschehnisse leider nicht verstehen kann. Sollte diese Ermittlerin hier mitlesen, findet sie sich sicher in dieser Beschreibung problemlos wieder.

Aber auch die POL LG muss nehmen, was die Arbeitsagentur ihnen schickt.
Gast2025

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast2025 »

Nicht das Team "Chedor", sondern das Team "Sielaff" war erfolgreich im Hinblick auf das Auffinden der sterblichen Überreste Birgit Meiers. DAS war der Erfolg. Das Auffinden der sterblichen Überreste. Nicht die Aufklärung des Falls. Die gelang ihnen nicht!
Eine Leiche, einbetoniert in einer Garage eines Tatverdächtigen. Offenbar keine Anhaltspunkte, dass die Leiche später dorthin gekommen wäre. Handschellen mit Blut des Opfers im Haus des Tatverdächtigen. Eine Kugel im Kopf, Kleinkaliber. Vergleichbar mit den Waffen, die 1993 bei Durchsuchungen in dem Haus des Tatverdächtigen gefunden wurden (Leider sind die Waffen vor der Vernichtung nicht untersucht worden).

Es gibt meiner Ansicht nach keine nachvollziehbare Art und Weise, wie die Leiche von BM in die Garage von KWW gekommen sein könnte ohne die direkte Tatbeteiligung von KWW selbst. Selbst er war nicht so blöd, einem Dritten die Garage zur Ablage einer Leiche zur Verfügung zu stellen. Sie kann dort nicht anders hingekommen sein. Ansonsten bitte ich um eine Erklärung, wie.
Gast4712

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast4712 »

Ach Jens,
vielleicht wäre es für die Diskussion hier belebender, wenn Du endlich Dein seit Jahren angekündigtes Buch herausbringen würdest, statt Dich nur dahinter zu verstecken und hier nicht mit unbelegbaren und beleidigenden Kommentaren um Dich wirfst.

…ihr habt alle unrecht und nur ich kenne die Wahrheit…

Ist langsam langweilig.
Assis
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Assis »

@lucky luciano

Ich stimme dir voll und ganz zu.

KWW wird als der schrecklichste Serienmörder in Deutschland dargestellt, um Menschen für ihre Vorträge anzulocken.

Bedauerlicherweise verhindert dies die Aufklärung von Straftaten und damit die Sicherheit für die Bevölkerung.

Es scheint keine Rolle zu spielen, ob man den richtigen Täter hat, solange jemand verurteilt wird und das Verbrechen somit als aufgeklärt gilt.

Die Prahlerei in der letzten ZDF-Dokumentation, dass gute Chancen bestehen, dass die Göhrde Morde bald gelöst werden, erinnert an den Fall Maddie McCann. Christian Brückner läuft noch frei herum!

Die Entdeckung der DNA in einem der Opferfahrzeuge scheint auszureichen, um KWW als Täter zu bezeichnen, es spielt keine Rolle, ob er zum Zeitpunkt der Morde nicht mit den Tatorten in Verbindung gebracht werden kann, aber wen interessiert das schon.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von rocksoffmessageboard »

Katzenpisse von Wasser können ja sogar meine Katzen unterscheiden.
Welch ein Armutszeugnis für die Ermittlungsgruppe :shock:
Dann kann da ja jeder dressierte
Affe anfangen ;)

Aber jetzt mal im Ernst.
Durch die Tingelei von Chedor, Püschel und Co. kann ich sie nicht mehr ernst nehmen,
hat einen schlechten Beigeschmack, zumal wenn Fragen aus dem Publikum nicht mehr
zugelassen werden (wenn ich das richtig verstanden haben).
Es ist zuviel des Guten, meiner Meinung nach, obwohl ich sie sympathisch finde.

Rententechnisch haben die das doch gar nicht nötig, oder spenden sie die Einnahmen evtl.
für den Weissen Ring zum Beispiel, dann hätte ich noch Verständnis.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

rocksoffmessageboard hat geschrieben: Donnerstag, 25. Dezember 2025, 21:22:30
Aber jetzt mal im Ernst.
Durch die Tingelei von Chedor, Püschel und Co. kann ich sie nicht mehr ernst nehmen,
hat einen schlechten Beigeschmack, zumal wenn Fragen aus dem Publikum nicht mehr
zugelassen werden (wenn ich das richtig verstanden haben).
Es ist zuviel des Guten, meiner Meinung nach, obwohl ich sie sympathisch finde.

Rententechnisch haben die das doch gar nicht nötig, oder spenden sie die Einnahmen evtl.
für den Weissen Ring zum Beispiel, dann hätte ich noch Verständnis.
Eben weil sie es nicht nötig hätten, ehrt es sie meiner Meinung nach um so mehr.
Sie erreichen mit dieser "TingeleI" und den regionalen Medienberichten mehr und andere Leute, Zeugen, Hinweisgeber, Opfer, usw. als die Polizei es getan hat. Sie sind erreichbar und ansprechbar. Nebenbei finanzieren sie damit selbstverständlich auch die Initiative, die selbstverständlich auch teuer ist. Ich finde das gut und richtig.

Die Ermittlungsinitiative hat schon diverse Zeugen befragen können und nachgewiesen, dass KWW regionale Bezüge zu manchen potentiellen Taten/Verdachtsfällen hatte. Das ist mehr, als die Polizei es offenbar bislang hatte. Es gibt ähnliche Taten, die mittlerweile verjährt und nicht mehr aktenkundig sind, oder deren Opfer sich nie gemeldet hatten. Auch das sind Indizien, die wichtig sein können.

Die journalistische Arbeit der Teammitglieder ist daher sehr wertvoll mMn. Es gibt daher auch keinen Anlass, diese Personen herabzuwürdigen oder zu diskreditieren.

Und auch ich finde, dass eine Leiche in der Garage schon ein eindeutiger Hinweis ist, zumal man eindeutige Beziehungen zum Opfer herstellen konnte, womit auch Täterbezüge hergeleitet werden können. Zudem wird es Akten, Vermerke, Bilder, usw geben, wie die Garage 1993 ausgesehen hat. Man wird feststellen können, ob nach KWWs Tod oder nach dem hausverkauf noch Veränderungen vorgenommen wurden.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von rocksoffmessageboard »

@darkstar
Es ist nicht meine Absicht, die Herren herabzuwürdigen oder zu diskreditieren, im Gegenteil!
Ich schätze den emeritrierten Prof. Püschel und auch Herrn Chedor sehr.
Herrn Sielaff sowieso.
Warst du mal bei einem der Vorträge?
Meistens geht es nicht nur um die Göhrde Morde sondern um andere Fälle aus der Rechtsmedizin, wie den
Fall Yagmur, Kachelmann, Allgemeines eben.
Ich wüßte auch nicht welche Zeugen/Zeuginnen etwas beigetragen hätten aufgrund der Referate,
wäre ja begrüßenswert, wenn es so wäre und der Wahrheit entspräche.

Zum Cold Case Unit Lüneburg möchte ich nur mal anmerken, dass sie meiner Bekannten Boccer (Gaby) aus
Dortmund (leider verstorben) noch nicht mal die Benzinkosten erstatten durften, obwohl sie gebeten wurde,
zusammen mit mir in die Göhrde zu fahren, um was zusuchen. Ein Trauerspiel!
Aber immerhin haben sie ihr einen Parkplatz reserviert.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

rocksoffmessageboard hat geschrieben: Freitag, 26. Dezember 2025, 21:02:09 @darkstar
Es ist nicht meine Absicht, die Herren herabzuwürdigen oder zu diskreditieren, im Gegenteil!
Ich schätze den emeritrierten Prof. Püschel und auch Herrn Chedor sehr.
Herrn Sielaff sowieso.
Warst du mal bei einem der Vorträge?
Ich meinte die Diskreditierung von Journalisten der Ermittlungsinitiative hier im Faden, nicht von Dir.

Ich war selbst nicht bei einem dieser Veranstaltungen, habe aber die veröffentlichten Mitschnitte dazu gehört/gesehen.
Ich bin aber in Kontakt mit Leuten, die dort waren und berichteten. Und ich habe Kontakt zu Leuten, die sich aufgrund der Aufrufe als Zeugen gemeldet haben. Eine davon ist auch bei einer Veranstaltung genannt worden und wird auch auf mordserie.de genannt. Es gibt Artikel über Frauen, die sich als Opfer gemeldet haben und über Zeitzeugen, die KWW damals kannten und wissen, wo er sich aufhielt. Das schafft Bilder, die man zusammenfügen und in Zusammenhang zu Orten bringen kann, an denen Straftaten erfolgten.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von alias69 »

Lucky Luciano hat geschrieben: Donnerstag, 25. Dezember 2025, 18:41:44 Das ist genau das Niveau, was Deine Beiträge so diskreditiert. Du teilst Deine Meinung und Einschätzung mit, was vollkommen legitim ist. Bis zu Deinem letzten Satz, wo Du persönlich wirst und meinst, dadurch das Blatt wenden zu können.
Das Niveau ist dann gering, wenn man andere Menschen diskreditiert, wie Du zB Anne Kunze und Carlo Eggeling. Diese haben immerhin entsprechende Leistungen erbracht und vorzuweisen, selbst wenn man sie teilweise kritisieren könnte, sollte man dies angemessen tun. Und man sollte das erst dann machen, wenn man selbst entsprechende Leistungen nachweisen könnte, denn sonst hat es doch einen Beigeschmack.

Übrigens, als Nachtrag, sind mindestens 13 sehr professionelle und angesehene Personen mit entsprechender Reputation Teil der Ermittlungsinitiative, nicht vier. Und es gibt dabei mehr Journalisten, als die von Dir benannten. https://mordserie.de/ermittlungsinitiative/

Ja, die jetzige Ermittlungsinitiative ist eine andere, als die damalige zum Fall BM. Es sind aber eben auch gleiche Personen in der jetzigen Ermittlungsinitiative, wie damals. Und das Ziel ist erneut, das Voranbringen von Ermittlungen in diversen Gewaltdelikten. Es ändert also gar nichts, ob Sielaff noch Mitglied ist oder nicht. Du verdrehst da Tatsachen und versuchst rhetorische Kniffe, ohne sachliche Inhalte. Es ändert nichts daran, dass die ehemalige Privatinitiative mit Sielaff die Leiche von BM gegen den Druck der Polizei und Staatsanwaltschaft fand. Das ist und bleibt ein Erfolg solch einer Initiative. Solch eine Initiative ist die jetzige auch. Und ach sie hat schon jetzt Erfolge vorzuweisen.

Meine Beiträge sind sicherlich nicht weniger kritikwürdig, als Deine. Genau mit solchen Beiträgen, wie diesem o.g. Zitat, zeigst Du nur, dass Du nicht inhaltlich und sachlich diskutierst und argumentierst, sondern durch Verdrehung von Worten und Sachverhalten von dem eigentlichen Punkt abzulenken versuchst und alles so hinzustellen, wie Du meinst, dass es zu sein hat.
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Gast2025 hat geschrieben: Donnerstag, 25. Dezember 2025, 19:44:11 Eine Leiche, einbetoniert in einer Garage eines Tatverdächtigen. Offenbar keine Anhaltspunkte, dass die Leiche später dorthin gekommen wäre. Handschellen mit Blut des Opfers im Haus des Tatverdächtigen. Eine Kugel im Kopf, Kleinkaliber. Vergleichbar mit den Waffen, die 1993 bei Durchsuchungen in dem Haus des Tatverdächtigen gefunden wurden (Leider sind die Waffen vor der Vernichtung nicht untersucht worden).

Es gibt meiner Ansicht nach keine nachvollziehbare Art und Weise, wie die Leiche von BM in die Garage von KWW gekommen sein könnte ohne die direkte Tatbeteiligung von KWW selbst. Selbst er war nicht so blöd, einem Dritten die Garage zur Ablage einer Leiche zur Verfügung zu stellen. Sie kann dort nicht anders hingekommen sein. Ansonsten bitte ich um eine Erklärung, wie.
Deine Ausführungen gehen davon aus, dass die Leiche zu Lebzeiten Wichmanns auf das Grundstück kam. Also durch ihn.

Aber: Ist das eine gesicherte Information? Lässt sich der Zeitpunkt festlegen oder nachweisen, wann die Leiche Birgit Meiers dort vergraben wurde?

Genau das lässt sich eben nicht. Fest steht aber, dass eine Betondecke in der Grube gab, die nachträglich noch einmal geöffnet wurde.

Hältst Du es für abwegig, dass genau diese spätere Öffnung mit einer späteren Ablage in Verbindung stehen könnte? Und wenn ja, warum erfolgte dann die nachträgliche Öffnung?
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

Assis hat geschrieben: Donnerstag, 25. Dezember 2025, 21:12:35 @lucky luciano

Ich stimme dir voll und ganz zu.

KWW wird als der schrecklichste Serienmörder in Deutschland dargestellt, um Menschen für ihre Vorträge anzulocken.

Bedauerlicherweise verhindert dies die Aufklärung von Straftaten und damit die Sicherheit für die Bevölkerung.

Es scheint keine Rolle zu spielen, ob man den richtigen Täter hat, solange jemand verurteilt wird und das Verbrechen somit als aufgeklärt gilt.

Die Prahlerei in der letzten ZDF-Dokumentation, dass gute Chancen bestehen, dass die Göhrde Morde bald gelöst werden, erinnert an den Fall Maddie McCann. Christian Brückner läuft noch frei herum!

Die Entdeckung der DNA in einem der Opferfahrzeuge scheint auszureichen, um KWW als Täter zu bezeichnen, es spielt keine Rolle, ob er zum Zeitpunkt der Morde nicht mit den Tatorten in Verbindung gebracht werden kann, aber wen interessiert das schon.
Absolut d`accord!
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 26. Dezember 2025, 23:08:36 Ich meinte die Diskreditierung von Journalisten der Ermittlungsinitiative hier im Faden, nicht von Dir.

Ich war selbst nicht bei einem dieser Veranstaltungen, habe aber die veröffentlichten Mitschnitte dazu gehört/gesehen.
Ich bin aber in Kontakt mit Leuten, die dort waren und berichteten. Und ich habe Kontakt zu Leuten, die sich aufgrund der Aufrufe als Zeugen gemeldet haben. Eine davon ist auch bei einer Veranstaltung genannt worden und wird auch auf mordserie.de genannt. Es gibt Artikel über Frauen, die sich als Opfer gemeldet haben und über Zeitzeugen, die KWW damals kannten und wissen, wo er sich aufhielt. Das schafft Bilder, die man zusammenfügen und in Zusammenhang zu Orten bringen kann, an denen Straftaten erfolgten.
Da Du auf keinen Beitrag von mir antwortest, aber mich mit Deinem Hinweis meinst, antworte ich Dir auch.

Ich habe keinen Journalisten (m/w) diskreditiert. Ich habe sie kritisiert. Das ist etwas Berechtigtes und vor allem etwas ganz anderes.

Ich kann das gut verstehen, wenn Du Kontakt zu Leuten hattest, die die Veranstaltungen besuchten und auch zu Personen, die sich aufgrund der Aufrufe als Zeugen meldeten, dass das bei Dir ein vermeintlich, verdichtetes Bild einer Täterschaft Wichmanns zeichnet.

Was wäre aber dann, wenn Du gegenteilige Informationen lesen würdest? Personen, die ihn auf seinem Lebensweg begleiteten, Geschäfte mit ihm machten und Freundschaften pflegten, die dieses düstere Täterbild gar nicht stützen? Personen (m/w), die sogar Zeitpunkte und Zeiträume benennen können, wo er sich aufhielt, wo es aber um vermeintliche Straftaten ging?

Beides könnte zutreffen. Die "vermeintlichen Zeugen" beider Seiten könnten richtig oder falsch liegen? Oder?

Aber ganz losgelöst davon: Was treibt denn den- oder diejenige zu einer belastenden oder entlastenden Aussage?

Und genau so sollten wir an die vermeintlichen Täterschaften Wichmanns ran gehen. Indizien gibt es in beide Richtungen. Aber wer liefert Beweise?
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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rocksoffmessageboard hat geschrieben: Donnerstag, 25. Dezember 2025, 21:22:30 Katzenpisse von Wasser können ja sogar meine Katzen unterscheiden.
Welch ein Armutszeugnis für die Ermittlungsgruppe :shock:
Dann kann da ja jeder dressierte
Affe anfangen ;)

Aber jetzt mal im Ernst.
Durch die Tingelei von Chedor, Püschel und Co. kann ich sie nicht mehr ernst nehmen,
hat einen schlechten Beigeschmack, zumal wenn Fragen aus dem Publikum nicht mehr
zugelassen werden (wenn ich das richtig verstanden haben).
Es ist zuviel des Guten, meiner Meinung nach, obwohl ich sie sympathisch finde.

Rententechnisch haben die das doch gar nicht nötig, oder spenden sie die Einnahmen evtl.
für den Weissen Ring zum Beispiel, dann hätte ich noch Verständnis.
Verwechselung unterschiedlicher Flüssigkeiten - leider so erlebt. Live und in Farbe...

Bzgl. der Einschätzung der Vortrags- und / oder Veranstaltungsreihe bin ich ganz bei Dir.
Lucky Luciano
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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Lucky Luciano »

alias69 hat geschrieben: Samstag, 27. Dezember 2025, 10:49:27 Das Niveau ist dann gering, wenn man andere Menschen diskreditiert, wie Du zB Anne Kunze und Carlo Eggeling. Diese haben immerhin entsprechende Leistungen erbracht und vorzuweisen, selbst wenn man sie teilweise kritisieren könnte, sollte man dies angemessen tun. Und man sollte das erst dann machen, wenn man selbst entsprechende Leistungen nachweisen könnte, denn sonst hat es doch einen Beigeschmack.
Das impliziert, dass Du mir erbrachte Lebensleistungen absprichst!? Verstehe ich Dich da richtig? Kannst Du das denn beurteilen?

Zudem: Ich diskreditiere hier weder Carlo Eggeling, noch Anne Kunze. Ich kritisiere sie. Insbesondere den Schreibstil von Carlo schätze ich sehr, den ich bis zu seinem Ausscheiden bei der LZ allzu häufig am Frühstückstisch genießen durfte.

Aber genau mit diesem Unterschied zwischen Diskreditierung und Kritisierung kenne ich mich gut aus. Schließlich wurde ich hier, von verschiedenen Personen, auch von DIR, bereits des Öfteren diskreditiert. Gerade in diesem, von mir zitierten Beitrag, sprichst Du mir "Lebensleistungen" ab. Wenn Du diese aber gar nicht beurteilen kannst, ist genau das nichts anderes als Diskreditierung.
alias69 hat geschrieben: Samstag, 27. Dezember 2025, 10:49:27Übrigens, als Nachtrag, sind mindestens 13 sehr professionelle und angesehene Personen mit entsprechender Reputation Teil der Ermittlungsinitiative, nicht vier. Und es gibt dabei mehr Journalisten, als die von Dir benannten. https://mordserie.de/ermittlungsinitiative/
4 Personen, 2 davon waren Journalisten, waren in der Doku zu sehen und repräsentierten für den Zuschauer das Team der "Suchenden". Andere wurden nicht benannt. Es könnten also auch 15, 19 oder 26 sein. Für mich spielt das keine Rolle. Entscheidend ist das, was dabei raus kommt. Und darüber konnte ich bisher keine Erfolgsmeldungen lesen.
alias69 hat geschrieben: Samstag, 27. Dezember 2025, 10:49:27Ja, die jetzige Ermittlungsinitiative ist eine andere, als die damalige zum Fall BM. Es sind aber eben auch gleiche Personen in der jetzigen Ermittlungsinitiative, wie damals. Und das Ziel ist erneut, das Voranbringen von Ermittlungen in diversen Gewaltdelikten. Es ändert also gar nichts, ob Sielaff noch Mitglied ist oder nicht. Du verdrehst da Tatsachen und versuchst rhetorische Kniffe, ohne sachliche Inhalte.
Hilf mir mal: Wo habe ich denn jetzt etwas verdreht?
alias69 hat geschrieben: Samstag, 27. Dezember 2025, 10:49:27Es ändert nichts daran, dass die ehemalige Privatinitiative mit Sielaff die Leiche von BM gegen den Druck der Polizei und Staatsanwaltschaft fand. Das ist und bleibt ein Erfolg solch einer Initiative.
Es bleibt der Erfolg der Sielaff-Gruppe. Das habe ich nie in Abrede gestellt.
Gast2025

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

Ungelesener Beitrag von Gast2025 »

Lucky Luciano hat geschrieben: Samstag, 27. Dezember 2025, 17:54:29Hältst Du es für abwegig, dass genau diese spätere Öffnung mit einer späteren Ablage in Verbindung stehen könnte? Und wenn ja, warum erfolgte dann die nachträgliche Öffnung?
Du stellst Fragen, anstatt ein nachvollziehbares Alternativszenario zu zeigen.

Die Grube wurde vermutlich beim Bau der Garage gleich mit angelegt und der Boden, sowie die Wände betoniert. Dass ist möglicherweise von KWWs Vater gemacht worden oder von einem Voreigentümer.

Die Öffnung wurde dann im Zusammenhang mit der Verbringung der Leiche von BM angelegt und anschließend wieder verschlossen.

Soweit die Klarstellung des Ablaufes.

Da die Leiche von BM aber in einer nachvollziehbaren Lage (Embrionalhaltung, Kopf nach unten) gefunden wurde, ist es naheliegend, dass die Leiche dort unmittelbar nach dem Tod so abgelegt wurde.

KWW hat noch viel Jahre gelebt, nachdem BM verschwunden war. Wer bewahrt eine Leiche so lange irgendwo anders auf, um sie dann dort zu vergraben?

Wer macht das, wenn die Polizei dort schon Durchsuchungen durchführt oder gerade durchgeführt hat?

Ob irgendetwas belegt ist oder nicht, spielt bei der Frage keine Rolle. Es gibt in diesem Fall nun mal nicht beliebig viele Möglichkeiten. Eine, nämlich die naheliegendste Lösung, habe ich genannt. Mich würde eine Alternative interessieren, die alle offensichtlichen Umstände berücksichtigt ohne an den Haaren herbeigezogene Annahmen zu bemühen.

Ich bitte noch mal um Deine Erklärung, anstatt immer nur mit Gegenfragen zu antworten.
Zuletzt geändert von z3001x am Samstag, 27. Dezember 2025, 21:15:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat komplettiert
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