MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Sronson hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 06:50:44 Das steht ja im absoluten Widerspruch zu Raffaelas Einschätzung, der Fall sei kurz vor der Aufklärung. Haben die beiden Frauen Zugriff auf völlig unterschiedliche Informationen?

Hier ist noch der Link zum Artikel: https://www.facebook.com/10004646963162 ... l/?app=fbl
Tja, so ist das dann, wenn man als "Freundin" die Geschädigten ungefragt in eine Richtung und gleichzeitig durch die Arena treibt, sei es mit oder ohne deren Zustimmung. Mir ist das bei der Nebenklage im Fall Hanna schon so sauer aufgestoßen, dass immer alle auf einem Auge blind nur die Anklage stützen, obwohl längst dämmert dass das schief gehen kann. Eine verantwortungsvolle Betreuung - sei es juristisch, psychologisch, freundschaftlich von Opfern und Geschädigten in derart unklaren Indiziensituationen sollte nicht derart plump sein. Es sollte auch den Fall frühzeitig in Erwägung ziehen, dass am Ende raus kommt "wir wissen nicht was passiert ist". Damit umzugehen dürfte die Maximalstrafe für Opfer in der Verarbeitung sein. Mal sehen was R dann da noch an Freundschaftsdienst zu bieten hat, in 1-2 Jahren, wenn das alles zum cold case abdriftet. Na ja, die Bekanntheit hat R ja dann für ihr "Business" abeschöpft. Der Zweck heiligt die Mittel, bzw. hier wohl eher: Die Reichweite heiligt den sog. "Content".
Gast25

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Heut Abend 20 Uhr direkt die nächste Folge.
Themen u.A.:
- Polizeiarbeit und Pannen
- persönliche Nachricht von D.L.

Siehe IG Story R.F.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Die Vorwürfe Raffaela J.s gegen die Ermittler sind ja erschütternd: Fabians Mutter soll während der Suche von oben herab behandelt worden sein, man sei laut mit ihr geworden und habe sie „wie das letzte Stück“ behandelt. Ein Kripobeamter soll zudem zwei Tage nach Fabians Verschwinden gesagt haben: „Brauchen wir uns nichts vormachen, der Junge sitzt irgendwo und zockt.“
(Video 2, ab 08:25)

Sollten diese Anschuldigungen stimmen, so ist hoffentlich eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht worden.
Gast hat geschrieben: Sonntag, 23. November 2025, 15:02:35 Zumindest sagt das die Presse über Rahmsdorf und Fabians Vater. Er selbst hat sich zu einem Kontaktabbruch nie geäußert, und fest steht nur, die Partnerin von Cousine Claudia K. steht im TikTok-Live hinter ihm.
Raffaela J. positioniert sich in ihrem zweiten Video eindeutig gegen Herrn Rahmsdorf.
(ab 12:05)
laeuferin hat geschrieben: Sonntag, 23. November 2025, 22:16:31 Ist das wirklich so, auch mit den Flyern?
Das ist schon ungewöhnlich.
In ihrem zweiten Video stellt Raffaela J. klar, dass es sich dabei um ein Gerücht handelt. Die Flyer wurden am Samstag gedruckt – nachdem die Polizei am Freitag informiert worden war.
(Video 2, ab 31:02)

https://m.youtube.com/watch?v=nk5d0lOfKKQ
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 11:14:30 Ein Kripobeamter soll zudem zwei Tage nach Fabians Verschwinden gesagt haben: „Brauchen wir uns nichts vormachen, der Junge sitzt irgendwo und zockt.“
(Video 2, ab 08:25)




Raffaela J. positioniert sich in ihrem zweiten Video eindeutig gegen Herrn Rahmsdorf.
(ab 12:05)

Bestätigt nur, dass sich zwei Lager gebildet haben: Rahmsdorf vs Rafaela J./F.

Es kursiert zudem ein Gerücht, dass Rahmsdorfs Strafanzeige weitaus gravierender war in der Sache. Hier ging es um mehr als nur eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht. Von irgendetwas hat er Wind bekommen, dass Dorina L. indirekt am Verschwinden Fabians beteiligt war. Aus dem Grund lässt die Kripo nicht locker und hämmert immer wieder auf den 10. Oktober ein — zuletzt im fünften Verhör mit Dorina L. mehr als drei Stunden lang.

Zum Kripobeamten: Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Polizei in Rostock nicht nur am Limit ist, sondern aus dem letzten Loch pfeift. Und das seit mehreren Jahren.
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... berlastung.
Bezieht sich übrigens genauso auf die Justiz im Bundesland MV.
https://www.nordkurier.de/regional/meck ... mv-2997921
Die Folge wird sein, dass die Staatsanwaltschaften Straftaten nicht mehr ausreichend und in der erforderlichen Zeit ermitteln und die Gerichte sie nicht mehr schnell genug verhandeln und entscheiden können, sodass Untersuchungsgefangene, auch wenn sie erhebliche Straftaten begangen haben, aus der Untersuchungshaft entlassen und weniger erhebliche Straftaten eingestellt werden müssen
Gast 75

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast 75 »

Sronson hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 11:14:30 Die Vorwürfe Raffaela J.s gegen die Ermittler sind ja erschütternd: Fabians Mutter soll während der Suche von oben herab behandelt worden sein, man sei laut mit ihr geworden und habe sie „wie das letzte Stück“ behandelt. Ein Kripobeamter soll zudem zwei Tage nach Fabians Verschwinden gesagt haben: „Brauchen wir uns nichts vormachen, der Junge sitzt irgendwo und zockt.“
(Video 2, ab 08:25)

https://m.youtube.com/watch?v=nk5d0lOfKKQ

Das wundert mich nicht. Wenn eine Mutter ihren 8jährigen Sohn allein zu Hause lässt und es noch nicht mal für nötig hält sich im laufe des Tages nach dem Befinden des Jungen zu erkundigen, obwohl sie ihm das Handy freigeschaltet hat, sagt schon genug. Auch das man erst um 20:30 Uhr die Polizei von Fabians verschwinden informierte, obwohl er ohne Jacke die Wohnung verlassen hatte. Ich glaube, ich hätte der Dame noch was ganz anderes an Kopf geknallt.
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Sronson hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 11:14:30 Die Vorwürfe Raffaela J.s gegen die Ermittler sind ja erschütternd: Fabians Mutter soll während der Suche von oben herab behandelt worden sein, man sei laut mit ihr geworden und habe sie „wie das letzte Stück“ behandelt. Ein Kripobeamter soll zudem zwei Tage nach Fabians Verschwinden gesagt haben: „Brauchen wir uns nichts vormachen, der Junge sitzt irgendwo und zockt.“
(Video 2, ab 08:25)

Sollten diese Anschuldigungen stimmen, so ist hoffentlich eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht worden.

https://m.youtube.com/watch?v=nk5d0lOfKKQ
"ich fühle mich alleingelassen" (bösartig könnte man fragen: War die Aussage von Fabian oder von ihr ?), "von oben herab behandelt" etc. --> das sind Ausdrücke von Hilflosigkeit, Ohnmacht, mangelnde Kommunikation und wenig Empathie. Wenig überraschend, dass diese Vorwürfe kommen, wenn man da nicht aktiv dagegen steuert.
Wenn man es nüchtern betrachtet, fehlt hier ggf. die Kür zur Pflicht. Opferarbeit als aktive Polizeiarbeit wahrzunehmen, dürfte nicht jedermanns Sache und für einige Kontaktpersonen auch nicht die Aufgabe sein.

Was R sagt ist nicht neutral, sondern aggressiv manipulativ, insofern wäre ich da vorsichtig. Aus "Könnte es sein, dass...." wird schnell "Brauchen wir uns nichts vormachen....". Wer soll jemanden trauen, der private Nachrichten ohne Zustimmung (von G) veröffentlicht und ansonsten Leuten MLM-Quatsch zu überteuerten Preisen andrehen will. Manipulation ist ihr Alltags-Job
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Gast 75 hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:06:29 Das wundert mich nicht. Wenn eine Mutter ihren 8jährigen Sohn allein zu Hause lässt und es noch nicht mal für nötig hält sich im laufe des Tages nach dem Befinden des Jungen zu erkundigen, obwohl sie ihm das Handy freigeschaltet hat, sagt schon genug. Auch das man erst um 20:30 Uhr die Polizei von Fabians verschwinden informierte, obwohl er ohne Jacke die Wohnung verlassen hatte. Ich glaube, ich hätte der Dame noch was ganz anderes an Kopf geknallt.
Ist schon etwas hart, aber "....sitzt irgendwo und zockt" liegt natürlich nahe (wenn vielleicht auch mit dem Holzhammer kommuniziert) wenn man hört dass ein 8 jähriger 2.Klässler der grad lesen und schreiben lernen soll, lieber mit einem Zocker-Betäubungsmittel versorgt wird und Mutters noch nicht mal "Kind-Krank" in Anspruch nimmt. Wenn sie nicht bei einem kompletten Ausbeuter-Arbeitgeber arbeitet, wäre das nicht eigentlich das Mittel der Wahl gewesen ? Ansonsten hat das Kind in die Schule zu gehen, fertig. Mit Nasenbluten kommt auch ein Lehrer, sogar ohne Medizinstudium, zurecht. Wovon man sich davon "erholen" muss, bleibt schleierhaft. "Hab Dich lieb" ist keine ausreichende Erziehung.

Apropos - hatte der Junge überhaupt was zum Essen ? Sicher hat sie ihm wenigstens lecker Pausenbrot gemacht und da gelassen, oder etwa nichts ? Bis spät nachmittags ohne was zu Essen ? Oder ist das kein Problem, wenn zu befürchten steht, dass ein 8 jähriger ggf. versucht sich was am Herd zu zaubern ? Dazu soll doch R mal was sagen.
LE69ST

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:01:11 Bestätigt nur, dass sich zwei Lager gebildet haben: Rahmsdorf vs Rafaela J./F.

Es kursiert zudem ein Gerücht, dass Rahmsdorfs Strafanzeige weitaus gravierender war in der Sache. Hier ging es um mehr als nur eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht. Von irgendetwas hat er Wind bekommen, dass Dorina L. indirekt am Verschwinden Fabians beteiligt war. Aus dem Grund lässt die Kripo nicht locker und hämmert immer wieder auf den 10. Oktober ein — zuletzt im fünften Verhör mit Dorina L. mehr als drei Stunden lang.

Zum Kripobeamten: Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Polizei in Rostock nicht nur am Limit ist, sondern aus dem letzten Loch pfeift. Und das seit mehreren Jahren.
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... berlastung.
Bezieht sich übrigens genauso auf die Justiz im Bundesland MV.
https://www.nordkurier.de/regional/meck ... mv-2997921
Die Folge wird sein, dass die Staatsanwaltschaften Straftaten nicht mehr ausreichend und in der erforderlichen Zeit ermitteln und die Gerichte sie nicht mehr schnell genug verhandeln und entscheiden können, sodass Untersuchungsgefangene, auch wenn sie erhebliche Straftaten begangen haben, aus der Untersuchungshaft entlassen und weniger erhebliche Straftaten eingestellt werden müssen
Quelle Screenshot: https://www.ostsee-zeitung.de/politik/r ... QCAS4.html
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:01:11
Zum Kripobeamten: Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Polizei in Rostock nicht nur am Limit ist, sondern aus dem letzten Loch pfeift. Und das seit mehreren Jahren.
Und seit Sascha Bukow nicht mehr dabei ist, ist es auch nicht mehr das was es mal war.
:mrgreen:
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Kalle hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:26:59 Ist schon etwas hart, aber "....sitzt irgendwo und zockt" liegt natürlich nahe (wenn vielleicht auch mit dem Holzhammer kommuniziert) wenn man hört dass ein 8 jähriger 2.Klässler der grad lesen und schreiben lernen soll, lieber mit einem Zocker-Betäubungsmittel versorgt wird und Mutters noch nicht mal "Kind-Krank" in Anspruch nimmt. Wenn sie nicht bei einem kompletten Ausbeuter-Arbeitgeber arbeitet, wäre das nicht eigentlich das Mittel der Wahl gewesen ? Ansonsten hat das Kind in die Schule zu gehen, fertig. Mit Nasenbluten kommt auch ein Lehrer zurecht.

Apropos - hatte der Junge überhaupt was zum Essen ? Sicher hat sie ihm wenigstens lecker Pausenbrot gemacht und da gelassen, oder etwa nichts ? Bis spät nachmittags ohne was zu Essen ? Oder ist das kein Problem, wenn ein 8 jähriger versucht sich was am Herd zu zaubern ? Dazu soll doch R mal was sagen.
Kind-Krank-Tage sind gar kein Problem. Außer sie arbeitet schwarz irgendwo. Ansonsten stehen ihr als Alleinerziehende sogar die doppelte Anzahl (also alle und nicht geteilt auf beide Elternteile) der Kind-Krank-Tage zu bei vollem Lohnausgleich. Ich nehme diese Tage recht oft leider, weil mir nichts anderes übrig bleibt. Mein Arbeitgeber findet das beschi**en - aber er muss es akzeptieren.
Wir reden hier über 30 Kalendertage, an denen sie diese Tage in Anspruch nehmen kann.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Entschuldigung, ich korrigiere mich: Gezahlt werden 90 % Lohn, der entging, nicht 100 %.
Voraussetzung ist aber ein Arztbesuch und ein Attest, das bei der KK eingereicht wird. Haben wir Kenntnis darüber, ob Fabian krankgemeldet war offiziell beim Arzt? Ansonsten ist eh unklar, weshalb sie auf eine Krankmeldung verzichtet, weil sie damit auch auf die Ersatzleistung für ihren Lohn bei der Krankenkasse verzichtet. Sie hätte mit Fabian zum Arzt gehen und dann anschließend zu Hause bleiben können.
Keks22

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Ungeachtet der Tatsache das ich es natürlich auch nicht gutheißen kann als früher alleinerziehende Mutter von drei Kindern, das ein Kind in dem Alter sich so lange allein überlassen wird, darf so eine Äußerung der Polizei, das der Junge irdwo am Zocken Ist überhaupt nicht passieren. Wenn es denn der Wahrheit entspricht. Wird ein Kind als abgängig gemeldet muss die Polzei sofort Massnahmen ergreifen um das Kind aufzufinden. Dabei spielt es kein Rolle wann die Eltern oder Sorgeberichtigten die Meldung machen. Natürlich versucht man erstmal alles möglich um das Kind selber zu finden. Da finde ich jetzt die Uhrzeit gegen 20.30 nicht zu bemängeln. Es handelte sich bei Fabian nicht um einen dreijährigen.
Ich lese hier seit Anfang mit und bin nicht nur schockiert über den Mord an Fabian sonder was hier in diesem Fall so passiert. Dabei meine ich jetzt nicht den Tread, sondern die Ermittlungen und Soziel Media Aktivitäten.
Für die Beschuldigte gilt ganz klar die Unschuldsvermutung solange bis ein Gericht einen Schuldspruch getätigt hat.
Den Aktivitäten der RF müsste man gerichtlich einen Riegel vorschieben, Sie stört von Anfang an eine sorgfältige Ermittlungsarbeit.
Persönlich halte ich einen Täter im Umfeld von Fabian für
wahrscheinlich. Kann mir aber nicht wirklich vorstellen das eine Mutter die sich zum Tatzeitpunkt in einer persönlichen Krise wegen der Beendigung einer Beziehung befand, zu so einer Tat schreitet. Aber das spielt keine Rolle. Wie jeder andere auch kann sie es gewesen sein. Es kann aber genauso der nette Nachbar oder Paketbote oder eine Jugendklicke gewesen sein. Sie ist nicht der Tat überführt und deshalb muss man auch in andere Richtungen ermitteln.
Daher kann ich nachvollziehen das auch engste Familienangehörige vernommen werden.
Ich bin auf jeden Fall sehr traurig das Fabian nicht mehr leben darf auch wenn ich ihn nicht gekannt habe. Auch der Sohn von G. tut mir unendlich leid.
Die ins Leben gerufene Spendenaktion so kurz nach dem Auffinden von Fabian finde ich total abartig. Ist doch erstmal egal was so eine Bererdigung kostet. Das klärt man doch im Familien und Freundeskreis. Man wartet die Rechnung ab und dann wird man das schon irgendwie bezahlen.
Der Fall ist wirklich krass und die Leute da oben sind merkwürdig. Klatsch und Tratsch auf dem Dorf, da hat man das Gefühl das sich mancher daran Hochgeilt.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Gast hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:01:11 Es kursiert zudem ein Gerücht, dass Rahmsdorfs Strafanzeige weitaus gravierender war in der Sache. Hier ging es um mehr als nur eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht. Von irgendetwas hat er Wind bekommen, dass Dorina L. indirekt am Verschwinden Fabians beteiligt war. Aus dem Grund lässt die Kripo nicht locker und hämmert immer wieder auf den 10. Oktober ein — zuletzt im fünften Verhör mit Dorina L. mehr als drei Stunden lang.
Hierzu würde ich gern mehr wissen!
Gast hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:01:11Zum Kripobeamten: Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Polizei in Rostock nicht nur am Limit ist, sondern aus dem letzten Loch pfeift. Und das seit mehreren Jahren.
Das erinnert mich sofort an den Fall der jungen Mutter aus Lampertheim in Hessen: Der Mord wurde schon nach kurzer Zeit nur noch von einer einzigen Person bearbeitet und ist über ein Jahr später immer noch ungeklärt.
Kalle hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:26:59 IAnsonsten hat das Kind in die Schule zu gehen, fertig. Mit Nasenbluten kommt auch ein Lehrer, sogar ohne Medizinstudium, zurecht. Wovon man sich davon "erholen" muss, bleibt schleierhaft.
Es ist nicht bekannt, welche Gründe tatsächlich hinter seinem Kranktag standen. Ich vermute, dass mehr dahinterstecken könnte als nur Nasenbluten. Konzentrations- und Lernschwierigkeiten deuten darauf hin, dass Fabian möglicherweise mit Problemen zu kämpfen hatte, die ein 8-jähriger nicht alleine bewältigen kann. Vielleicht hätte hier eine Fachperson draufschauen müssen.

Ich gehe davon aus, dass die Mutter überfordert war, weil ihr das notwendige Wissen über die altersgerechten Bedürfnisse ihres Jungen fehlte.

Man kann jedenfalls nicht pauschal über alle fremden Kinder sagen, dass diese ohne schwerwiegende körperliche Erkrankungen unbedingt zur Schule gehen müssen. Jedes Kind hat individuelle Bedürfnisse, auf die man individuell eingehen muss. Grundsätzlich finde ich, dass auch Kinder ein Recht auf „Mental Health Days“ haben sollten.

Dass man ein so kleines Kind nicht den ganzen Tag sich selbst überlässt – und das auch noch ohne wenigstens mehrfach nachzufragen -, sehe ich genauso.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Gast 75 hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:06:29 Das wundert mich nicht. Wenn eine Mutter ihren 8jährigen Sohn allein zu Hause lässt und es noch nicht mal für nötig hält sich im laufe des Tages nach dem Befinden des Jungen zu erkundigen, obwohl sie ihm das Handy freigeschaltet hat, sagt schon genug.
Das Gefährliche ist eben, dass Kinder in akuten Notfällen vollkommen überfordert sind. In solchen Situationen brauchen sie unbedingt die Unterstützung eines Erwachsenen.

Vor vielen Jahren kam ein zehnjähriger Junge bei einem Hausbrand ums Leben, während sein Vater einkaufen war. Nachbarn hatten mehrere (inzwischen verbotene) Himmelslaternen steigen lassen und eine davon wehte auf das Haus des schlafenden Kindes zu.

Ich hatte auch mal eine Nachbarin, die ihr Baby nachts mehrfach allein ließ, um im Viertel an Spiel- und Trinkabenden teilzunehmen. Sie kam gar nicht von selbst auf den Gedanken, dass dem Baby etwas passieren könnte, während sie weg war.

Leider ist nicht jeder dafür geeignet Kinder großzuziehen.

Die Polizisten hätten sich trotzdem nicht zu solch abwertenden Aussagen gegebener Dorina L. hinreißen lassen dürfen!
Kalle hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:26:59 Apropos - hatte der Junge überhaupt was zum Essen ? Sicher hat sie ihm wenigstens lecker Pausenbrot gemacht und da gelassen, oder etwa nichts ? Bis spät nachmittags ohne was zu Essen ? Oder ist das kein Problem, wenn zu befürchten steht, dass ein 8 jähriger ggf. versucht sich was am Herd zu zaubern ? Dazu soll doch R mal was sagen.
Wir wissen nicht, was Fabian an diesem Tag zu essen bekommen hat. An den anderen Tagen hat er sicherlich am Schulessen teilgenommen, deshalb würde der Freitag nicht ins Gewicht fallen. Ob er nun drei Tüten Haribos, 1 kg Chips, einen griechischen Salat oder selbstgemachte Sushi gegessen hat, ist für den Fall nicht von Belang.

Und mal ehrlich: Während der Coronazeit haben viele Kinder aus Not und Überforderung einfach „Schrottessen“ bekommen – auch Kinder aus bildungsnahen Familien.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Sronson hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 13:11:38 Hierzu würde ich gern mehr wissen!
Markus R. hat diese Strafanzeige in seinem Live so versucht zu verkaufen, dass er auf andere verweist, die Dorina L. vor ihm angezeigt hätten. Namentlich die Betreiber des YT-Accounts Black Out mit sehr kritischen Videos zum Thema. Wer steckt hinter dem Kanal, wäre die Frage. Ansonsten ist dieser Move von einem Menschen mit Engagement im Bereich der Vermisstensuche extrem: Man betreut anfangs die Mutter eines verschütt gegangenen Jungen, um sie im Nachgang strafrechtlich zu belangen? Werbung für seinen Verein geht anders. Und auf welcher Basis, denn die genauen Abläufe dieses Freitags sind ihm doch gar nicht bekannt — es sei denn, jemand hat ihm klare Versäumnisse der Mutter gesteckt. Es muss mMn einen triftigen Grund geben für diese Aktion. Auf Drängen seines "Klienten" Mathias R.? Evtl. erfahren wir bald mehr.
Gast 75

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast 75 »

Sronson hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 13:27:37
Die Polizisten hätten sich trotzdem nicht zu solch abwertenden Aussagen gegebener Dorina L. hinreißen lassen dürfen!
Wir wissen nicht wie Dorina bei der Polizei aufgetreten ist und was sie bei dem Polizeibeamten geäußert hat.
Gast 75

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast 75 »

Gast hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 12:01:11 Bestätigt nur, dass sich zwei Lager gebildet haben: Rahmsdorf vs Rafaela J./F.

Es kursiert zudem ein Gerücht, dass Rahmsdorfs Strafanzeige weitaus gravierender war in der Sache. Hier ging es um mehr als nur eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht. Von irgendetwas hat er Wind bekommen, dass Dorina L. indirekt am Verschwinden Fabians beteiligt war. Aus dem Grund lässt die Kripo nicht locker und hämmert immer wieder auf den 10. Oktober ein — zuletzt im fünften Verhör mit Dorina L. mehr als drei Stunden lang.
Wenn dieses Gerücht der Wahrheit entspricht, dann kann ich mir vorstellen warum man Angst hat das Gina aus der U-Haft entlassen wird.
Kein Wunder, dass die Schwester von R. den verkohlten Handschuh finden musste.
R. war bisher immer sehr präsent, sei es am Fundort, in Reimershagen um die Feuertonne aufzunehmen, der Hausdurchsuchung bei Gina und von Ginas Verhaftung hat sie sogar ein Video gemacht. Warum war R. am 10.10. nicht präsent als Fabian verschwand?
Vielleicht sollte man mal in die Sing-Sing-Zelle einweisen, mal sehn ob dort die Wahrheit über den 10.10. gebeichtet wird.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 13:11:38 Grundsätzlich finde ich, dass auch Kinder ein Recht auf „Mental Health Days“ haben sollten.
Ich fürchte in diesem Punkt sind wir seeehr weit auseinander. Für Mental Health wäre es mal ein Anfang es nicht digital zu betäuben und hin und her zu schieben. Überforderung ? Ja davon ist auszugehen. Dann lehne ich mich aber nicht so weit aus dem Fenster und suche woanders die Schuldigen was das "wie mache ich den Job richtig" betrifft. Die Mutter fühlte sich alleingelassen ? Ok, er WURDE alleingelassen.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast 75 hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 14:32:09 Kein Wunder, dass die Schwester von R. den verkohlten Handschuh finden musste.
In ihrem zweiten Video sagt Raffaela J. deutlich, dass ihre Schwester den Handschuh nicht gefunden hat und auch noch nie in diesem Gebiet unterwegs war.
Kalle
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Montag, 24. November 2025, 13:27:37
Wir wissen nicht, was Fabian an diesem Tag zu essen bekommen hat.
Richtig. Es war nur immer mit ein Gedanke ob das nicht ein Grund für F wäre, das Haus zu verlassen. Man kann den Eltern viel versprechen, aber wenn man Hunger hat, dann geht man halt "nur mal schnell" ....
Ich denke mal das wurde hinterfragt. Ich finde es schon nicht ganz unwichtig, ob z.B. etwas vorbereitet wurde, dies gegessen wurde oder nicht.

Man hat ja den Eindruck, dass die vielen Verhöre von D hier doch etwas genauer die familieren Hinter(oder Ab-)gründe herausarbeiten sollen. War es nur Teil-Überforderung, oder schon jahrelange Vernachlässigung ? G stellt sich als "Ziehmama" dar. Das finde ich schon bemerkenswert, und im Prinzip ein Affront gegen D. Denn wäre man da nicht zurückhaltender (wir waren ein gutes Team, er ist mir ans Herz gewachsen, ich fühlte mich verantwortlich usw.).

Irgendwie klingt das für mich als ob alle jetzt wahnsinnig bemüht sind sich gut darzustellen und gleichzeitig die anderen schlecht zu machen. Aber ich werde den Eindruck nicht los, dass das schon lange so ist, und es auch vor dem tragischen Fall für niemanden "wirklich" um das Wohl des Kindes ging, sondern alles ein Eifersuchtskrieg war, in alle Richtungen. F war immer nur derjenige der für die eigenen Interessen herhalten musste.
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