VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
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Yorna
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VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Hier kann über den Vermisstenfall Felix Heger diskutiert werden.
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Felix, zum Zeitpunkt des Verschwindens zwei Jahre alt, verschwand im Januar 2006 spurlos.
Felix lebte seit der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter Manuela, verbrachte jedoch auch regelmäßig Wochenenden mit seinem Vater Michael. Ein enges Verhältnis bestand außerdem zu seinen Großeltern Johann und Maria Schmitz, den Eltern von Manuela. (Trennung der Eltern im November 2003; offizielle Scheidung 2005)
Am 06.01.06 holte Michael Heger seinen Sohn wie vereinbart zum Vater-Sohn-Wochenende ab.
Im Vorfeld dieses Wochenendes soll Felix mehrmals geäußert haben, dass er dieses Mal nicht zum Vater wolle, bat darum, mit seinem Großvater telefonieren zu dürfen und erzählte auch diesem, dass er den Besuch beim Vater nicht antreten wolle. Mutter und Großeltern hielten diese Äußerungen wohl für kindliche Phantasterei und redeten Felix aufmunternd zu.
Am selben Tag holte Michael seinen Sohn Felix dann wie vereinbart ab.
Seit diesem Tag fehlt von Felix jede Spur.
Geplant war ein Verbleib beim Vater bis zum 08.01.06.
Michael brachte Felix an diesem Tag nicht wieder zurück zur Kindsmutter, war auch telefonisch nicht zu erreichen.
Die Mutter schaltete daraufhin am Abend des 08.01. die Polizei ein, die bereits am Folgetag der Vermisstensache nachging.
Am 09.01. fand man in der Wohnung des Vaters Bücher, die das Thema Suizid behandelten.
Am 10.01. begann eine groß angelegte Suchaktion im öffentlichen Raum im Umkreis des Wohnortes der Mutter und des Vaters.
Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
An diesem Tag fand man den PKW von Michael Heger, einen weißen Opel Astra, auf dem Parkplatz Wiedenfelsen/Bühlertal (Schwarzwald), rund 120 km entfernt vom Wohnort des Jungen.
Wie sich später herausstellte, wurde das parkende Auto dort bereits in der Nacht vom 06. auf den 07.01. von einer Taxifahrerin gesehen, sowie am 07.01. morgens von einer vorbeifahrenden Polizeistreife.
Am 11.01. wurde daraufhin eine große Suchaktion mit Einsatz eines Hubschraubers, sowie Suchhunden und etlichen Einsatzkräften im Gebiet des PKW gestartet.
Im Bereich rund um das abgestellte Auto fand man Blutspritzer sowie eine Müll- und mehrere Plastiktüten, ebenfalls mit Blutanhaftungen.
Die Überprüfungen ergaben später, dass es sich um Blut vom Kindsvater, Michael Heger, handelte.
Am 13.01. wurde die Suche rund um den PKW ausgeweitet.
Etwa 300 m vom PKW entfernt fand man in einer Felsnische eine Art Unterstand, der aufgrund der winterlichen Temperaturen jedoch nicht für einen längeren Aufenthalt geeignet war. Dort fanden sich mehrere Gegenstände, die später eindeutig Felix und Michael Heger zugeordnet werden konnten, darunter
- eine Herrenjacke
- ein Kinderhandschuh
- ein Schnuller
- ein Rucksack
- Personalausweis und EC-Karte von Michael Heger
- eine leere Flasche Likör (0,7 L) sowie eine leere Flasche Weinbrand (0,04 L)
- eine leere Packung Schlaftabletten
- eine Führerscheinkopie von Michael Heger, auf dessen Rückseite ein Brief an die Kindsmutter geschrieben stand.
Die Suchaktion im Gebiet rund um den PKW wurde am 14.01. aufgrund starken Schneefalls abgebrochen.
Infolge der Suchaktion, auch mittels ausgehängten Flyern, gaben mehrere Zeugen an, Michael und Felix im Zeitraum 06.01. Bis 18.01. an verschiedenen Orten gesehen zu haben:
- 11.01. gegen 17:30 Uhr in einem Supermarkt in Bühl, Michael Heger mit auffallend schmutzigen Händen (eine Zeugin)
- 13 01. zwischen 07:20 Uhr und 07:25 Uhr beim Grenzübergang Staustufe Iffezheim (Deutschland - Frankreich) auf französischer Seite
sowie auf dem Parkplatz eines dort stehenden, ehemaligen Zollgebäudes; laut Aussagen war nirgends ein PKW zu sehen, sodass die Vermutung auftrat, dass die gesuchten Personen fußläufig dort unterwegs waren (zwei voneinander unabhängige Zeugen mit deckungsgleichen Aussagen)
- 18.01. an der Staustufe Iffezheim (ein Zeuge)
Die Suche wurde daraufhin bis nach Frankreich hinein ausgeweitet, jedoch ohne Ergebnis.
Am 26.02. schließlich, gegen 14:30 Uhr, fand ein Spaziergänger eine männliche Leiche im Bühlertal, etwa 300 m unterhalb des Parkplatzes, auf welchem das Auto von Michael Heger von der Polizei Woche zuvor sichergestellt worden war.
Der Tote wurde als Michael Heger identifiziert.
Am 28.02. wurde erneut eine große Suchaktion, diesmal auch unter Einsatz von Leichen- und Blutspürhunden, gestartet.
Bis auf einige Blutspritzer, die Michael Heger zugeordnet werden konnten, fanden sich keine weiteren Spuren, die auf Felix, dessen Verbleib oder den Ablauf des Tages, an dem Michael Heger verstarb, hinwiesen.
Erneut wurde die Suche aufgrund widriger Witterungsverhältnisse eingestellt.
Die Suche wurde am 04.04. erneut aufgenommen, wieder unter Einsatz von Leichenspürhunden.
Ein mögliches Vergraben eines toten Felix durch den Vater im Zeitraum des Verschwindens schloss die Polizei aus. Der Boden war aufgrund der strengen Temperaturen bis in die Tiefe fest gefroren. Ebenso wurde die Theorie, Felix könne in einem der dortigen Bäche versenkt worden sein, ausgeschlossen, da auch diese fest zugefroren waren.
Schlussendlich lautete das Fazit, dass es keinen einzigen Hinweis darauf gab, dass Felix im fraglichen Zeitraum überhaupt jemals im Schwarzwald gewesen sei.
Keiner der Suchhunde hatte in den Tagen der umfangreichen und wiederholten Suchen auch nur die kleinste Spur des Jungen aufgenommen. Ebenso lieferten die Hubschrauberflüge nebst Wärmebildkameras keine Ergebnisse.
Es wird davon ausgegangen, dass Michael Heger seinen Sohn einer dritten Person anvertraut und dieses Vorhaben geplant und vorbereitet hat.
Die Blutspuren im Bereich des PKW, der leicht aufzufindende Unterstand sowie der handschriftliche Brief auf der Rückseite der Führerscheinkopie, der wohl als Abschiedsbrief angesehen werden sollte, deuten für die Großeltern von Felix darauf hin, dass gezielt falsche Spuren gelegt worden sind.
Über Michael Heger ist bekannt, dass er dazu neigte, sich esoterischen oder okkulten Gruppierungen anzuschließen oder zumindest Interesse an solchen zu haben.
So besuchte er beispielsweise im Jahr 1997 ein siebenwöchiges Seminar einer Gruppe namens ZEGG in Portugal. Von diesem Seminar kam er völlig wesensverändert zurück.
Ebenso besuchte er regelmäßig das im Schwarzwald bis 1999 ansässige "Wassermannzentrum" - seit 1999 wird diese Gruppierung unter dem Namen
"LICHTNETZ EUROPA" geführt.
Beide Gruppierungen - sowohl ZEGG als auch LICHTNETZ EUROPA - weisen sektenhafte Züge auf.
Im Schwarzwald gibt es außerdem eine Vielzahl weiterer Gruppierungen, die als Sekten angesehen werden - ob und inwieweit Michael Heger zu einer oder mehreren solcher Gruppierungen Kontakte pflegte, ist nicht bekannt.
Michael kannte sich im Schwarzwald gut aus, laut Felix' Großeltern kannte er dort jeden Winkel.
Felix' Mutter Manuela hat sich nach dem Verschwinden ihres Sohnes als gebrochene Frau völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Felix' Großeltern Johann und Maria Schmitz hingegen suchen unermüdlich seit jenem Wochenende nach ihrem Enkel. Sie gaben in den vergangenen Jahren diverse Interviews, standen ausgesuchten TrueCrime-Podcastern mit Informationen zur Verfügung und hoffen, ihren Enkel noch vor ihrem eigenen Ableben wiederzufinden.
Besonders Johann, Felix' Großvater, kämpft schwer mit seinem Gewissen. Er bereut, Felix' Aussagen, er wolle nicht zum Vater, an jenem 06.01. bei dem letzten Telefonat nicht ernster genommen zu haben und dem Kind im Gegenteil noch gut zugeredet zu haben.
Von Felix fehlt bis heute jede Spur.
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Internetauftritt der offiziellen Such-Website: https://felix-info.net/index.htm
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Felix, zum Zeitpunkt des Verschwindens zwei Jahre alt, verschwand im Januar 2006 spurlos.
Felix lebte seit der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter Manuela, verbrachte jedoch auch regelmäßig Wochenenden mit seinem Vater Michael. Ein enges Verhältnis bestand außerdem zu seinen Großeltern Johann und Maria Schmitz, den Eltern von Manuela. (Trennung der Eltern im November 2003; offizielle Scheidung 2005)
Am 06.01.06 holte Michael Heger seinen Sohn wie vereinbart zum Vater-Sohn-Wochenende ab.
Im Vorfeld dieses Wochenendes soll Felix mehrmals geäußert haben, dass er dieses Mal nicht zum Vater wolle, bat darum, mit seinem Großvater telefonieren zu dürfen und erzählte auch diesem, dass er den Besuch beim Vater nicht antreten wolle. Mutter und Großeltern hielten diese Äußerungen wohl für kindliche Phantasterei und redeten Felix aufmunternd zu.
Am selben Tag holte Michael seinen Sohn Felix dann wie vereinbart ab.
Seit diesem Tag fehlt von Felix jede Spur.
Geplant war ein Verbleib beim Vater bis zum 08.01.06.
Michael brachte Felix an diesem Tag nicht wieder zurück zur Kindsmutter, war auch telefonisch nicht zu erreichen.
Die Mutter schaltete daraufhin am Abend des 08.01. die Polizei ein, die bereits am Folgetag der Vermisstensache nachging.
Am 09.01. fand man in der Wohnung des Vaters Bücher, die das Thema Suizid behandelten.
Am 10.01. begann eine groß angelegte Suchaktion im öffentlichen Raum im Umkreis des Wohnortes der Mutter und des Vaters.
Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
An diesem Tag fand man den PKW von Michael Heger, einen weißen Opel Astra, auf dem Parkplatz Wiedenfelsen/Bühlertal (Schwarzwald), rund 120 km entfernt vom Wohnort des Jungen.
Wie sich später herausstellte, wurde das parkende Auto dort bereits in der Nacht vom 06. auf den 07.01. von einer Taxifahrerin gesehen, sowie am 07.01. morgens von einer vorbeifahrenden Polizeistreife.
Am 11.01. wurde daraufhin eine große Suchaktion mit Einsatz eines Hubschraubers, sowie Suchhunden und etlichen Einsatzkräften im Gebiet des PKW gestartet.
Im Bereich rund um das abgestellte Auto fand man Blutspritzer sowie eine Müll- und mehrere Plastiktüten, ebenfalls mit Blutanhaftungen.
Die Überprüfungen ergaben später, dass es sich um Blut vom Kindsvater, Michael Heger, handelte.
Am 13.01. wurde die Suche rund um den PKW ausgeweitet.
Etwa 300 m vom PKW entfernt fand man in einer Felsnische eine Art Unterstand, der aufgrund der winterlichen Temperaturen jedoch nicht für einen längeren Aufenthalt geeignet war. Dort fanden sich mehrere Gegenstände, die später eindeutig Felix und Michael Heger zugeordnet werden konnten, darunter
- eine Herrenjacke
- ein Kinderhandschuh
- ein Schnuller
- ein Rucksack
- Personalausweis und EC-Karte von Michael Heger
- eine leere Flasche Likör (0,7 L) sowie eine leere Flasche Weinbrand (0,04 L)
- eine leere Packung Schlaftabletten
- eine Führerscheinkopie von Michael Heger, auf dessen Rückseite ein Brief an die Kindsmutter geschrieben stand.
Die Suchaktion im Gebiet rund um den PKW wurde am 14.01. aufgrund starken Schneefalls abgebrochen.
Infolge der Suchaktion, auch mittels ausgehängten Flyern, gaben mehrere Zeugen an, Michael und Felix im Zeitraum 06.01. Bis 18.01. an verschiedenen Orten gesehen zu haben:
- 11.01. gegen 17:30 Uhr in einem Supermarkt in Bühl, Michael Heger mit auffallend schmutzigen Händen (eine Zeugin)
- 13 01. zwischen 07:20 Uhr und 07:25 Uhr beim Grenzübergang Staustufe Iffezheim (Deutschland - Frankreich) auf französischer Seite
sowie auf dem Parkplatz eines dort stehenden, ehemaligen Zollgebäudes; laut Aussagen war nirgends ein PKW zu sehen, sodass die Vermutung auftrat, dass die gesuchten Personen fußläufig dort unterwegs waren (zwei voneinander unabhängige Zeugen mit deckungsgleichen Aussagen)
- 18.01. an der Staustufe Iffezheim (ein Zeuge)
Die Suche wurde daraufhin bis nach Frankreich hinein ausgeweitet, jedoch ohne Ergebnis.
Am 26.02. schließlich, gegen 14:30 Uhr, fand ein Spaziergänger eine männliche Leiche im Bühlertal, etwa 300 m unterhalb des Parkplatzes, auf welchem das Auto von Michael Heger von der Polizei Woche zuvor sichergestellt worden war.
Der Tote wurde als Michael Heger identifiziert.
Am 28.02. wurde erneut eine große Suchaktion, diesmal auch unter Einsatz von Leichen- und Blutspürhunden, gestartet.
Bis auf einige Blutspritzer, die Michael Heger zugeordnet werden konnten, fanden sich keine weiteren Spuren, die auf Felix, dessen Verbleib oder den Ablauf des Tages, an dem Michael Heger verstarb, hinwiesen.
Erneut wurde die Suche aufgrund widriger Witterungsverhältnisse eingestellt.
Die Suche wurde am 04.04. erneut aufgenommen, wieder unter Einsatz von Leichenspürhunden.
Ein mögliches Vergraben eines toten Felix durch den Vater im Zeitraum des Verschwindens schloss die Polizei aus. Der Boden war aufgrund der strengen Temperaturen bis in die Tiefe fest gefroren. Ebenso wurde die Theorie, Felix könne in einem der dortigen Bäche versenkt worden sein, ausgeschlossen, da auch diese fest zugefroren waren.
Schlussendlich lautete das Fazit, dass es keinen einzigen Hinweis darauf gab, dass Felix im fraglichen Zeitraum überhaupt jemals im Schwarzwald gewesen sei.
Keiner der Suchhunde hatte in den Tagen der umfangreichen und wiederholten Suchen auch nur die kleinste Spur des Jungen aufgenommen. Ebenso lieferten die Hubschrauberflüge nebst Wärmebildkameras keine Ergebnisse.
Es wird davon ausgegangen, dass Michael Heger seinen Sohn einer dritten Person anvertraut und dieses Vorhaben geplant und vorbereitet hat.
Die Blutspuren im Bereich des PKW, der leicht aufzufindende Unterstand sowie der handschriftliche Brief auf der Rückseite der Führerscheinkopie, der wohl als Abschiedsbrief angesehen werden sollte, deuten für die Großeltern von Felix darauf hin, dass gezielt falsche Spuren gelegt worden sind.
Über Michael Heger ist bekannt, dass er dazu neigte, sich esoterischen oder okkulten Gruppierungen anzuschließen oder zumindest Interesse an solchen zu haben.
So besuchte er beispielsweise im Jahr 1997 ein siebenwöchiges Seminar einer Gruppe namens ZEGG in Portugal. Von diesem Seminar kam er völlig wesensverändert zurück.
Ebenso besuchte er regelmäßig das im Schwarzwald bis 1999 ansässige "Wassermannzentrum" - seit 1999 wird diese Gruppierung unter dem Namen
"LICHTNETZ EUROPA" geführt.
Beide Gruppierungen - sowohl ZEGG als auch LICHTNETZ EUROPA - weisen sektenhafte Züge auf.
Im Schwarzwald gibt es außerdem eine Vielzahl weiterer Gruppierungen, die als Sekten angesehen werden - ob und inwieweit Michael Heger zu einer oder mehreren solcher Gruppierungen Kontakte pflegte, ist nicht bekannt.
Michael kannte sich im Schwarzwald gut aus, laut Felix' Großeltern kannte er dort jeden Winkel.
Felix' Mutter Manuela hat sich nach dem Verschwinden ihres Sohnes als gebrochene Frau völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Felix' Großeltern Johann und Maria Schmitz hingegen suchen unermüdlich seit jenem Wochenende nach ihrem Enkel. Sie gaben in den vergangenen Jahren diverse Interviews, standen ausgesuchten TrueCrime-Podcastern mit Informationen zur Verfügung und hoffen, ihren Enkel noch vor ihrem eigenen Ableben wiederzufinden.
Besonders Johann, Felix' Großvater, kämpft schwer mit seinem Gewissen. Er bereut, Felix' Aussagen, er wolle nicht zum Vater, an jenem 06.01. bei dem letzten Telefonat nicht ernster genommen zu haben und dem Kind im Gegenteil noch gut zugeredet zu haben.
Von Felix fehlt bis heute jede Spur.
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Internetauftritt der offiziellen Such-Website: https://felix-info.net/index.htm
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Yorna
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nussschnecke
Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), Oftersheim (BaWü), 2006
Danke.
Man weiß gesichert, dass der Vater sich das Leben genommen hat oder ist das bis heute nicht bestätigt?
In den Erzählungen wundern mich etwas die angelichen Äußerungen von Felix. Für einen gerade 2 Jahre alten Jungen konnte er doch so viel noch gar nicht sagen. Ich kenne keine zweijährigen, die telefonieren können und wo man auch sagen könnte, die täten das erfolgreich. Dass er geäußert haben soll, er wolle nicht zum Papa, war daher wohl eher sowas wie ein "Papa nein" oder "Mama bleiben".
Man weiß gesichert, dass der Vater sich das Leben genommen hat oder ist das bis heute nicht bestätigt?
In den Erzählungen wundern mich etwas die angelichen Äußerungen von Felix. Für einen gerade 2 Jahre alten Jungen konnte er doch so viel noch gar nicht sagen. Ich kenne keine zweijährigen, die telefonieren können und wo man auch sagen könnte, die täten das erfolgreich. Dass er geäußert haben soll, er wolle nicht zum Papa, war daher wohl eher sowas wie ein "Papa nein" oder "Mama bleiben".
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Yorna
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), Oftersheim (BaWü), 2006
Nein, soweit ich es erlesen konnte in diversen Zeitungsartikeln ist ein Suizid von Michael Heger nicht zweifelsfrei erwiesen.nussschnecke hat geschrieben: ↑Montag, 10. November 2025, 14:35:57 Man weiß gesichert, dass der Vater sich das Leben genommen hat oder ist das bis heute nicht bestätigt?
Er hatte zum Zeitpunkt des Auffindens keinerlei äußere Verletzungen, die die gefundenen Blutspritzer erklären würden.
Bei der Obduktion konnten keine oder nur minimale Blutalkoholwerte ermittelt werden - wobei ich da auch nicht weiß, inwiefern auch im töten Zustand Alkohol im Körper weiter abgebaut wird? Verschwunden waren sie ja seit dem 06. bzw 08.01., ein Zeuge sah sie noch am 18.01.,die Leiche von Michael Heger wurde jedoch erst am 26.02. aufgefunden - also etliche Wochen später. Inwieweit da noch Alkohol nachgewiesen werden könnte, weiß ich nicht.
Es wurde außerdem gesagt, dass es sich bei der gefundene Packung Schlaftabletten um ein sehr leichtes Präparat handelt, das in der Menge (eine Schachtel) nicht zum Versterben geführt hätte.
Michael Heger hatte beim Auffinden einen eingedrückten Brustkorb und dementsprechend innere Verletzungen im Brustraum, die laut Polizei schlussendlich den Tod verursacht haben können.
Jedoch wies er keine Hämatome auf, weshalb die Großeltern und deren Anwalt davon ausgehen, dass die Verletzung möglicherweise erst post mortem erfolgte.
(https://www.6800.info/2022/01/vom-suizi ... -war-mord/)
Ja, darüber bin ich auch gestolpert.nussschnecke hat geschrieben: ↑Montag, 10. November 2025, 14:35:57 In den Erzählungen wundern mich etwas die angelichen Äußerungen von Felix. Für einen gerade 2 Jahre alten Jungen konnte er doch so viel noch gar nicht sagen. Ich kenne keine zweijährigen, die telefonieren können und wo man auch sagen könnte, die täten das erfolgreich. Dass er geäußert haben soll, er wolle nicht zum Papa, war daher wohl eher sowas wie ein "Papa nein" oder "Mama bleiben".
Allerdings war Felix auch nicht mehr "gerade erst zwei" sondern eher "fast schon drei" Jahre alt (geb. am 08.04.2003) und gerade in den jungen Jahren entwickeln sich Kinder ja bekanntlich sehr schnell. Er soll wohl gesagt haben: "Opa, komm mich holen, ich möchte heute nicht zu meinem Papa." (https://www.focus.de/familie/eltern/ver ... 43226.html)
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Yorna
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Der Fall beschäftigt mich schon so lange.
Die Großeltern tun mir so entsetzlich leid. In all den Interviews und Videos sieht man, wie sehr sie leiden und sich Vorwürfe machen, Felix gehen gelassen zu haben.
Sie haben allerdings in all der Zeit kein schlechtes Wort über Felix Vater, Michael Heger, fallen lassen.
Im Gegenteil - sie kannten ihn ja bereits viele Jahre und waren sich sicher, dass er keiner Fliege etwas zuleide tun konnte und seinen Sohn sehr geliebt hat. Sie glauben nicht, dass Michael seinem Sohn etwas angetan hat.
Wo kann so ein Kind denn sein?
Wenn es sich wirklich damals bereits um einen toten Felix gehandelt haben sollte - hätte man dessen sterbliche Überreste nicht längst schon gefunden, im Wald rund um den Parkplatz oder im angrenzenden Frankreich oder im Raum der Staustufe? So viele Jahre, so viele Menschen, die in eben diesen Gebieten spazieren gehen und nirgends ein Knochen, ein Kleidungsstück, nichts.
Das finde ich so unfassbar.
Und gleichzeitig glaube ich den Großeltern, die Michael ja schon lange gut kannten und ihm einen Mord an seinem Sohn niemals zutrauen würden.
Vielleicht lebt er wirklich irgendwo anders, aufgenommen von einer oder mehreren dritten Person/en? Als eigenes Kind ausgegeben?
Ist das so abwegig?
Die Großeltern tun mir so entsetzlich leid. In all den Interviews und Videos sieht man, wie sehr sie leiden und sich Vorwürfe machen, Felix gehen gelassen zu haben.
Sie haben allerdings in all der Zeit kein schlechtes Wort über Felix Vater, Michael Heger, fallen lassen.
Im Gegenteil - sie kannten ihn ja bereits viele Jahre und waren sich sicher, dass er keiner Fliege etwas zuleide tun konnte und seinen Sohn sehr geliebt hat. Sie glauben nicht, dass Michael seinem Sohn etwas angetan hat.
Wo kann so ein Kind denn sein?
Wenn es sich wirklich damals bereits um einen toten Felix gehandelt haben sollte - hätte man dessen sterbliche Überreste nicht längst schon gefunden, im Wald rund um den Parkplatz oder im angrenzenden Frankreich oder im Raum der Staustufe? So viele Jahre, so viele Menschen, die in eben diesen Gebieten spazieren gehen und nirgends ein Knochen, ein Kleidungsstück, nichts.
Das finde ich so unfassbar.
Und gleichzeitig glaube ich den Großeltern, die Michael ja schon lange gut kannten und ihm einen Mord an seinem Sohn niemals zutrauen würden.
Vielleicht lebt er wirklich irgendwo anders, aufgenommen von einer oder mehreren dritten Person/en? Als eigenes Kind ausgegeben?
Ist das so abwegig?
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Hier sehe ich keinerlei Diskussionsgrundlage. Der Vater war psychisch krank und hat sich selbst das Leben genommen. Das Ganze war ein erweiterter Suizid- so ungefähr wie beim Hammermörder, wobei der psychisch nicht krank war.
Das Fatale ist ja das Fehlen der Kinderleiche. Die wird es schon gegeben haben und - wie ich vermute- ist sie den Rhein hinabgetrieben.
Was ich immer so schlecht finde, ist das Agieren von geldgierigen Scharlatanen, die irgendwelche Hoffnungen verbreiten, wo es keine Hoffnunggeben kann.
Das Fatale ist ja das Fehlen der Kinderleiche. Die wird es schon gegeben haben und - wie ich vermute- ist sie den Rhein hinabgetrieben.
Was ich immer so schlecht finde, ist das Agieren von geldgierigen Scharlatanen, die irgendwelche Hoffnungen verbreiten, wo es keine Hoffnunggeben kann.
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Yorna
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Wenn der Vater einen bereits toten Felix in den Rhein geworfen hätte, hätten dann nicht die Leichenspürhunde dessen Geruch wahrnehmen müssen - egal, ob an der Staustufe Iffezheim oder irgendwo am Ufer, falls MH ihn anderswo versenkt hätte?
Und wenn er ihn lebend hineingestoßen hat, meinetwegen betäubt, aber lebend, hätten dann die Suchhunde nicht den Geruch aufnehmen müssen bis zu eben jener Stelle?
Überhaupt wundert es mich, dass die Hunde - egal ob die Suchhunde oder die Leichenspürhunde - offenbar keinerlei Spuren von Felix wahrgenommen haben bei all den Suchaktionen. Weder beim Unterstand noch sonstwo. Davon ist jedenfalls in den zahlreichen Artikeln nichts zu lesen. Bis auf den gefundenen Kinderhandschuh und den Schnuller scheint ja einfach nichts, gar nichts, darauf hinzuweisen, dass Felix überhaupt jemals dort im Schwarzwald oder an jener Staustufe gewesen ist.
Da hast Du recht, das ist tatsächlich mies.
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arcimboldo2.0
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
.
ist dieser kindersitz tatsächlich nicht mehr aufgetaucht ?
ist das nicht der deutlichste indikator für einen erweiterten selbstmord ?
nach kurzer irrfahrt heute morgen mit chatgpt denke ich nun auch, dass es wohl ein erweiterter selbstmord war.
.."parkplatz" - fundort michael heger - "unterstand" könnten inszenierte finder-wegpunkte sein.
um die absichtlich in die irre zu führen - möglich ?
aber dann.. angenommen
..es war tatsächlich ein erweiterter selbstmord. mit überlegter "inszenierung".
..warum sollte ihm wichtig gewesen sein, dass die kinderleiche nicht gefunden wird
er hätte auch einen "unfall" vortäuschen oder inszenieren können..
sofern sein überaus nettes und unterstützendes umfeld, inkl der ex-frau (mutter vom kind, pädagogin) ihn nicht für einen mörder halten sollte..
ein selbstmord ist rätselhaft, weil es nichts gab, wovor er das kind z.b. hätte "retten" müssen.
oder dass dort leute waren, mit denen er das kind "nicht alleine lassen" wollte
oder ähnliches.. das war sehr nett. finanziell sicher. nichts um sich sorgen zu machen. nicht weit und breit..
.
ist dieser kindersitz tatsächlich nicht mehr aufgetaucht ?
ist das nicht der deutlichste indikator für einen erweiterten selbstmord ?
nach kurzer irrfahrt heute morgen mit chatgpt denke ich nun auch, dass es wohl ein erweiterter selbstmord war.
.."parkplatz" - fundort michael heger - "unterstand" könnten inszenierte finder-wegpunkte sein.
um die absichtlich in die irre zu führen - möglich ?
aber dann.. angenommen
..es war tatsächlich ein erweiterter selbstmord. mit überlegter "inszenierung".
..warum sollte ihm wichtig gewesen sein, dass die kinderleiche nicht gefunden wird
er hätte auch einen "unfall" vortäuschen oder inszenieren können..
sofern sein überaus nettes und unterstützendes umfeld, inkl der ex-frau (mutter vom kind, pädagogin) ihn nicht für einen mörder halten sollte..
ein selbstmord ist rätselhaft, weil es nichts gab, wovor er das kind z.b. hätte "retten" müssen.
oder dass dort leute waren, mit denen er das kind "nicht alleine lassen" wollte
oder ähnliches.. das war sehr nett. finanziell sicher. nichts um sich sorgen zu machen. nicht weit und breit..
.
"ich hoffe, dass endlich jemand gefunden wird, der das gemacht hat"
"für mich wird es keine gerechte strafe geben"
dorina lange nach aktenzeichen xy 05. nov 2025
"für mich wird es keine gerechte strafe geben"
dorina lange nach aktenzeichen xy 05. nov 2025
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arcimboldo2.0
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
.
die idee, dass da was von langer hand "inszeniert" worden ist - in sachen erweiterter selbstmord
steht irgendwie im raum - denn zeugen wollen IHN + KIND auch in den wochen zuvor bereits in der gegend gesehen haben..
das könnte vllt darauf hindeuten, dass er irgendwo in der nähe "etwas vorbereitet" hat.
er war scheinbar ein top bastler, handwerker, mit großem geschick. tüftler ? und sehr naturverbunden.
und der junge bei seinen letzten besuchen an etwas teilnahm, was er nicht benennen oder verstehen konnte (war 2,5 jahre)
wobei ihm das projekt + vater schon angst gemacht haben könnten.. und er deshalb tatsächlich einfach nicht mehr "mit" wollte..
die idee, dass da was von langer hand "inszeniert" worden ist - in sachen erweiterter selbstmord
steht irgendwie im raum - denn zeugen wollen IHN + KIND auch in den wochen zuvor bereits in der gegend gesehen haben..
das könnte vllt darauf hindeuten, dass er irgendwo in der nähe "etwas vorbereitet" hat.
er war scheinbar ein top bastler, handwerker, mit großem geschick. tüftler ? und sehr naturverbunden.
und der junge bei seinen letzten besuchen an etwas teilnahm, was er nicht benennen oder verstehen konnte (war 2,5 jahre)
wobei ihm das projekt + vater schon angst gemacht haben könnten.. und er deshalb tatsächlich einfach nicht mehr "mit" wollte..
"ich hoffe, dass endlich jemand gefunden wird, der das gemacht hat"
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Yorna
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Genau diese Frage stelle ich mir auch.arcimboldo2.0 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 12. November 2025, 14:03:58
..warum sollte ihm wichtig gewesen sein, dass die kinderleiche nicht gefunden wird![]()
Warum ein spurloses Verschwinden?
In den meisten Fällen von erweitertem Suizid werden alle Opfer in unmittelbarer Nähe zueinander gefunden. Warum sollte man erst den Jungen an Ort X töten und sich selbst danach an Ort Y? Zu welchem Zweck? Man selbst als Verursacher ist ja dann tot und es kann einem herzlich egal sein, ob die zuvor getötete Person sozusagen direkt neben einem gefunden wird - man kann ja doch nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Also warum eine räumliche Trennung bei einem erweiterten Suizid?
Rache? An der Kindsmutter? In Form von lebenslanger Ungewissheit?
Und noch eine Frage stellt sich mir: Warum wurde die Leiche von Michael Heger erst viele Wochen später an einer Stelle gefunden, an der während der vorangegangenen Suchen mit großer Wahrscheinlichkeit bereits gesucht worden war? Inklusive Hunden! 300 Meter vom PKW entfernt! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Leichnam bei einem Sucheinsatz im Umkreis des PKW nicht gefunden wird, obwohl sie in direkter Nähe liegt. Dann müssten die Suchtrupps entweder sehr schlampig gesucht haben oder man muss die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Leiche erst sehr viel später dort lag - entweder abgelegt, oder selbst dort suizidiert.
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In dem Focus-Artikel (siehe oben) stand, dass Felix schon seit Silvester eher ängstlich war, wenn es um Besuchszeiten beim Vater ging.arcimboldo2.0 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 12. November 2025, 14:09:48 und der junge bei seinen letzten besuchen an etwas teilnahm, was er nicht benennen oder verstehen konnte (war 2,5 jahre)
wobei ihm das projekt + vater schon angst gemacht haben könnten.. und er deshalb tatsächlich einfach nicht mehr "mit" wollte..
Zitat: Denn sein sonst so fröhlicher Enkel war schon seit Silvester wie ausgewechselt: "Er hatte Angst."
Offenbar verbrachte er auch Silvester mit seinem Vater.
(https://www.felix-info.net/fragen-zu-felix.html)
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Im einem Film (SWR) glauben die Großeltern, dass sich ihr Schwiegersohn an seiner Frau rächen wollten und deshalb eine Kinderleiche nicht zu finden sein wird, weil das eben zum Racheplan gehört.
Inwieweit man Stimmungen von 2-jährigen Kindern etwas zuschreiben kann, vermag ich nicht recht zu beurteilen. In aller Regel haben solche "ich will aber nicht..." - Geschichten in diesem Alter keine Bedeutung.
Inwieweit man Stimmungen von 2-jährigen Kindern etwas zuschreiben kann, vermag ich nicht recht zu beurteilen. In aller Regel haben solche "ich will aber nicht..." - Geschichten in diesem Alter keine Bedeutung.
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Thommy_Franke
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Die Mutter von Felix Heger hat nach 2006 weiteren Nachwuchs bekommen. Ich habe gelesen, dass die Großeltern zu diesem Nachwuchs keine innige Bindung aufgebaut haben. Sie waren mit Felix beschäftigt.
Angenommen Felix Heger würde morgen auftauchen. Er könnte sich sicher nicht mehr an seine Großeltern erinnern. Würde wieder eine innige Verbindung der Großeltern zu Felix entstehen?
Ich glaube nicht.
Davon abgesehen, dürfte Felix von seinem Vater getötet worden sein.
Angenommen Felix Heger würde morgen auftauchen. Er könnte sich sicher nicht mehr an seine Großeltern erinnern. Würde wieder eine innige Verbindung der Großeltern zu Felix entstehen?
Ich glaube nicht.
Davon abgesehen, dürfte Felix von seinem Vater getötet worden sein.
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Yorna
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Das hatte ich noch nicht gehört, danke für den Hinweis.
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Yorna
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Thommy_Franke hat geschrieben: ↑Mittwoch, 12. November 2025, 17:47:50 Die Mutter von Felix Heger hat nach 2006 weiteren Nachwuchs bekommen. Ich habe gelesen, dass die Großeltern zu diesem Nachwuchs keine innige Bindung aufgebaut haben. Sie waren mit Felix beschäftigt.
Angenommen Felix Heger würde morgen auftauchen. Er könnte sich sicher nicht mehr an seine Großeltern erinnern. Würde wieder eine innige Verbindung der Großeltern zu Felix entstehen?
Ich glaube nicht.
Davon abgesehen, dürfte Felix von seinem Vater getötet worden sein.
Ja, ich hatte irgendwo gelesen, dass die Mutter weiter weg gezogen ist und einen neuen Partner hat und die eigenen Eltern - also Felix' Großeltern - nur noch sehr selten besucht.
Ich glaube nicht, dass es den Großeltern nach all der Zeit darum geht, wieder ein inniges Verhältnis aufzubauen, sollte ein noch lebender Felix irgendwann wieder auftauchen. Sie wirken auf mich durchaus bodenständig und realistisch und werden um eine Entfremdung nach so langer Zeit sicherlich wissen.
Ich glaube aber, dass sie Ruhe fänden, wenn sie einfach wüssten, dass er lebt und dass es ihm gut geht, selbst wenn er sich dann gegen einen weiteren Kontakt entscheiden würde.
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arcimboldo2.0
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
es soll
- am "unterstand"
- in der tasche der herrenjacke (die eindeutig MH zugeordnet wurde)
- eine führerscheinkopie gefunden worden sein
auf deren rückseite eine nachricht an die mutter verfasst wurde - von MH. der inhalt ist öffentlich wohl nicht bekannt.
So habe der Vater vor seinem Tod einen Brief geschrieben, in dem angedeutet wurde, dass die Mutter ihren Sohn nicht wiedersehen werde.
https://www.welt.de/regionales/stuttgar ... Felix.html
"ich hoffe, dass endlich jemand gefunden wird, der das gemacht hat"
"für mich wird es keine gerechte strafe geben"
dorina lange nach aktenzeichen xy 05. nov 2025
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Jalet
Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Hier ist der Brief! Er wurde damals in einen ZDF Video gepostet und ich hatte ihn rausgeschrieben.
- Dateianhänge
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- Felix.jpg (83.67 KiB) 8466 mal betrachtet
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Yorna
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Danke für das Einstellen des Briefes, @Jalet.
Hmm.. ich nehme diesen Brief mal auseinander, so, wie ich es verstehe.
".. die letzten 3 Jahre.. die von gegenseitigem Hass und Verachtung gekennzeichnet waren.. und es wäre auch genauso weiter gegangen"
- Hass und Verachtung wären nach Ansicht des Kindsvaters auch in Zukunft so weiter gegangen, wenn nicht..?
- er dem ein Ende setzt durch zb Suizid?
"Mach's gut?"
- Wieso ein Fragezeichen?
- lässt offen, dass die Kindsmutter auf diese Frage und den Inhalt des Briefes reagieren soll/kann
Ich lese dort allerdings nirgends, dass die Mutter ihren Sohn nie wieder sehen wird, weder wörtlich, noch zwischen den Zeilen, es sei denn, man interpretiert den Satz "Ich liebe Felix viel zu sehr" so, dass er im Sinne von "um ihn Dir zu überlassen" weitergehen könnte.
Aber das ist Spekulation.
Wirklich deutlich ausgedrückt lese ich dort nichts dergleichen.
Wieso "viel zu sehr"?
Viel zu sehr für was? Um was zu tun oder nicht zu tun?
Hmm.. ich nehme diesen Brief mal auseinander, so, wie ich es verstehe.
".. die letzten 3 Jahre.. die von gegenseitigem Hass und Verachtung gekennzeichnet waren.. und es wäre auch genauso weiter gegangen"
- Hass und Verachtung wären nach Ansicht des Kindsvaters auch in Zukunft so weiter gegangen, wenn nicht..?
- er dem ein Ende setzt durch zb Suizid?
"Mach's gut?"
- Wieso ein Fragezeichen?
- lässt offen, dass die Kindsmutter auf diese Frage und den Inhalt des Briefes reagieren soll/kann
Ich lese dort allerdings nirgends, dass die Mutter ihren Sohn nie wieder sehen wird, weder wörtlich, noch zwischen den Zeilen, es sei denn, man interpretiert den Satz "Ich liebe Felix viel zu sehr" so, dass er im Sinne von "um ihn Dir zu überlassen" weitergehen könnte.
Aber das ist Spekulation.
Wirklich deutlich ausgedrückt lese ich dort nichts dergleichen.
Wieso "viel zu sehr"?
Viel zu sehr für was? Um was zu tun oder nicht zu tun?
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Yorna
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Ich hab diese Sendung leider nicht gesehen.
Erinnerst Du noch, ob in dieser Sendung der gesamte Brief gezeigt wurde?
Bzw wie wurde er überhaupt gezeigt?
Ein Originalphoto vom Originalbrief? Stellen geschwärzt für die Zuschauer?
Ein Beispielbrief als Bild in der Sendung und der Text eingeblendet? Mit Lücken?
Sollten Teile des Briefes nicht veröffentlicht worden sein, ist es natürlich möglich, dass es doch noch Hinweise darauf gab, dass die Mutter ihren Sohn nicht wieder sehen würde.
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL FELIX HEGER (2), OFTERSHEIM (BaWü), 2006
Die angeblichen Rachegedanlen wurden durch die Großeltern thematisiert. Im Brief steht davon michts- auch nicht verwunderlich, wel man sonst ja alles wüsste.
Das alles ist auch eher unerheblich, weil der Junge ganz sicher nicht mehr am Leben sein wird.
Das alles ist auch eher unerheblich, weil der Junge ganz sicher nicht mehr am Leben sein wird.
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Yorna
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