VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
gastxyz..me

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastxyz..me »

ist schon interessant hier.
warum beschäftigen sich disoziale charaktere mit zu unrecht verurteilten joggern oder mit opfern, denen anderweitig großes "unrecht" angetan wurde..?

oder warum traut man hier LSH oder spürhunden immer noch was zu :?:
im arian-disaster haben die ihre grandiose unfähigkeit demonstriert.
schlimmer konnte man nicht versagen. unmöglich, noch mehr blödheit unter beweis stellen.
da waren hunde aus allen gruppen: privat, polizei, und was sonst noch..

wenn schon pseudo-grenzwissenschaften.. warum nicht hypnose ?
die sache liegt lange zurück.

aber vielleicht könnte sich der sohn doch noch an wichtige/weiterführende details des mutter-abends und späteren-stiefvater-abends erinneren?
oder der angebliche augenzeuge-mit-dem-schwarzen-bmw ?
oder doro könnte das geschehen nochmal rekapitulieren, unter hypnose ? als kleine "wiedergutmachung" am opfer für ihre brutale lügerei.
vielleicht sogar der stiefvater ?

was man wissen müsste, aber nicht mal dem sohn preisgegeben wird, ist die aussage des vaters nach der doro-aussage.
allerdings bräuchte der sohn eigentlich nur seine schwester (die ja zum stiefvater hält) anrufen und nachfragen.
denn die haben ihn bestimmt angesprochen auf die "neue" doro-aussage. oder er hat mit ihnen darüber gesprochen.

angenommen... der vater hat nach der doro aussage ZUGEGEBEN, dass es sich so abgespielt hat: er verlässt mit SL die wohnung.
dann bleibt die frage:
- wo hat er sie dann gelassen?
- warum fragt er daheim den sohn, wo die mutter ist?
- warum hat er am nächsten morgen (karfreitag) doro angerufen?

eigentlich muss er sich auf den standpunkt gestellt haben, dass doro lügt.
oder er hat die aussage verweigert.

hat er hingegen zugegeben, dass er mit SL die doro-wohnung verlassen hat, dann wäre das doch ausreichend für einen haftbefehl, oder?
hätte er an dem punkt die aussage verweigert, wäre das dann in der akte vermerkt und der sohn hätte diese notiz lesen können, oder?
diese spätere stiefvater-aussage (nach doro neue aussage) fehlt ja in der akte, laut dem sohn.
Trodat5203
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

gastxyz..me hat geschrieben: Sonntag, 02. März 2025, 14:00:22 ist schon interessant hier.
warum beschäftigen sich disoziale charaktere mit zu unrecht verurteilten joggern oder mit opfern, denen anderweitig großes "unrecht" angetan wurde..?

oder warum traut man hier LSH oder spürhunden immer noch was zu :?:
im arian-disaster haben die ihre grandiose unfähigkeit demonstriert.
schlimmer konnte man nicht versagen. unmöglich, noch mehr blödheit unter beweis stellen.
da waren hunde aus allen gruppen: privat, polizei, und was sonst noch..

wenn schon pseudo-grenzwissenschaften.. warum nicht hypnose ?
die sache liegt lange zurück.

aber vielleicht könnte sich der sohn doch noch an wichtige/weiterführende details des mutter-abends und späteren-stiefvater-abends erinneren?
oder der angebliche augenzeuge-mit-dem-schwarzen-bmw ?
oder doro könnte das geschehen nochmal rekapitulieren, unter hypnose ? als kleine "wiedergutmachung" am opfer für ihre brutale lügerei.
vielleicht sogar der stiefvater ?

was man wissen müsste, aber nicht mal dem sohn preisgegeben wird, ist die aussage des vaters nach der doro-aussage.
allerdings bräuchte der sohn eigentlich nur seine schwester (die ja zum stiefvater hält) anrufen und nachfragen.
denn die haben ihn bestimmt angesprochen auf die "neue" doro-aussage. oder er hat mit ihnen darüber gesprochen.

angenommen... der vater hat nach der doro aussage ZUGEGEBEN, dass es sich so abgespielt hat: er verlässt mit SL die wohnung.
dann bleibt die frage:
- wo hat er sie dann gelassen?
- warum fragt er daheim den sohn, wo die mutter ist?
- warum hat er am nächsten morgen (karfreitag) doro angerufen?

eigentlich muss er sich auf den standpunkt gestellt haben, dass doro lügt.
oder er hat die aussage verweigert.

hat er hingegen zugegeben, dass er mit SL die doro-wohnung verlassen hat, dann wäre das doch ausreichend für einen haftbefehl, oder?
hätte er an dem punkt die aussage verweigert, wäre das dann in der akte vermerkt und der sohn hätte diese notiz lesen können, oder?
diese spätere stiefvater-aussage (nach doro neue aussage) fehlt ja in der akte, laut dem sohn.
Ich weiss nicht, was hier das Versagen in anderen Fällen für einen Walzer spielt. Natürlich kann man einiges kritisch hinterfragen, im Großen und Ganzen geht es aber primär um die Frage: wo ist Sybille Lars bzw .ihre sterblichen Überreste?
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Iven »

Iven hat geschrieben: Dienstag, 25. Februar 2025, 11:14:19 Drei Kollegen und ich könnten uns vorstellen, ehrenamtlich nach den sterblichen Überresten von Sybille Lars zu suchen, wobei dann wahrscheinlich* auch Leichenspürhunde (auf Knochen trainiert) zum Einsatz kämen. Um eine solche Suche effizient und zielführend durchführen zu können, bräuchten wir vorher aber jede Menge Infos, bspw. zu den vom TV gerne frequentierten abgelegenen Orten (Waldgebiete, ländliche Gebiete) und zu dem Zeitfenster, das er für die Verbringung der Leiche zur Verfügung hatte.

Wir haben diesbezüglich Herrn Krückemeyer, den Sohn von Sybille Lars, kontaktiert und warten derzeit auf dessen Antwort.


*"wahrscheinlich" deshalb, weil derzeit nicht geklärt ist, ob die LSH-Staffel in diesem Vermisstenfall ebenfalls ehrenamtlich tätig werden würde und falls nicht, ob die Angehörigen von Sybille Lars dann die (überschaubaren) Kosten übernehmen würden.

Wir haben inzwischen mit Herrn Krückemeyer gesprochen und er hat uns seine Unterstützung in vollem Umfang zugesichert.
Somit können wir jetzt mit den Ermittlungen und der Suche starten.
Wann wird er kommen, der gesetzliche Feiertag "Tag der Befreiung von linker Ideologie"?
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von BookerHB »

Guten Abend.
Ich möchte dem Team von het-Forum für die Aufnahme des Falls meiner Mutter Danken. Ich hoffe das wir zusammen in dem Fall was bewegen können.
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von DB Cooper »

Herzlich willkommen!
gastxyz..me

Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von gastxyz..me »

BookerHB hat geschrieben: Dienstag, 04. März 2025, 18:13:03 Guten Abend.
Ich möchte dem Team von her-Forum für die Aufnahme des Falls meiner Mutter Danken. Ich hoffe das wir zusammen in dem Fall was bewegen können.
Gude aus Hessen,
der rest hier hofft auch, dass die was rausfinden.

vielleicht ist es besser du beantwortest hier im forum nichts, aber fragen würde ich einfach mal..
ob du was hast rausfinden können zur aussage des stiefvaters nach der geänderten doro-aussage.

weißt du warum die nicht in der akte war/ist :?:
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Herzlich Willkommen auch von mir an dieser Stelle!
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
darkstar69
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

BookerHB hat geschrieben: Dienstag, 04. März 2025, 18:13:03 Guten Abend.
Ich möchte dem Team von het-Forum für die Aufnahme des Falls meiner Mutter Danken. Ich hoffe das wir zusammen in dem Fall was bewegen können.
Moin,
es wäre sehr schön, wenn sich was bewegen ließe.

Ich denke, die Dreh- und Angelpunkte sind, was ist am Abend in der Carl-Goerdeler-Straße passiert und was ist in der Nacht und am Morgen/Vormittag in Horn und anschließend wieder in der Carl-Goerdeler-Straße passiert. Die jeweiligen unterschiedlichen Aussagen dazu, aus heutiger Sicht, können vielleicht Ansatzpunkte bringen. Man müsste es heute mit allen Beteiligten neu beleuchten.

Die nächsten Knackpunkte sind dann mAn, wo starb SL und war die Leiche von SL in der Nacht und am Morgen und wann/wo wurde sie versteckt.

Wenn die Leiche noch in der Nacht versteckt wurde, dann kann der dafür geeignete Umkreis nicht allzu groß sein.
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von BookerHB »

Gude aus Hessen,
der rest hier hofft auch, dass die was rausfinden.

vielleicht ist es besser du beantwortest hier im forum nichts, aber fragen würde ich einfach mal..
ob du was hast rausfinden können zur aussage des stiefvaters nach der geänderten doro-aussage.

weißt du warum die nicht in der akte war/ist
Ich frage mich auch warum es nicht in der Akte zu finden ist. Ich beantworte hier alles soweit ich kann.
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

BookerHB hat geschrieben: Mittwoch, 05. März 2025, 23:34:32 Ich beantworte hier alles soweit ich kann.
Wenn es mögliches Täterwissen enthält, welches die Polizei benötigt, den Täter überführen und verurteilen zu können, solltest Du das besser nicht veröffentlichen.

Vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb nicht alles in der Akte zu finden ist, weil die Polizei/Staatsanwaltschaft konkrete Aussagen von allen Beteiligten benötigt, ohne Einflüsse von anderen Aussagen und Erkenntnissen.

Mich würde ja konkret interessieren, was von allen Beteiligten dazu gesagt wurde, wann und weshalb der Ehemann die Doro anrief und was in diesem Telefonat gesagt wurde. Hatte Doro deshalb Angst?

Wie wurde der Rest der Familie darauf aufmerksam, dass SL verschwunden ist? So frühzeitig und weshalb wurde DK nicht geweckt? Was wurde da als jeweilige Begründung gesagt?
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von BookerHB »

Wenn es mögliches Täterwissen enthält, welches die Polizei benötigt, den Täter überführen und verurteilen zu können, solltest Du das besser nicht veröffentlichen.

Vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb nicht alles in der Akte zu finden ist, weil die Polizei/Staatsanwaltschaft konkrete Aussagen von allen Beteiligten benötigt, ohne Einflüsse von anderen Aussagen und Erkenntnissen.

Mich würde ja konkret interessieren, was von allen Beteiligten dazu gesagt wurde, wann und weshalb der Ehemann die Doro anrief und was in diesem Telefonat gesagt wurde. Hatte Doro deshalb Angst?

Wie wurde der Rest der Familie darauf aufmerksam, dass SL verschwunden ist? So frühzeitig und weshalb wurde DK nicht geweckt? Was wurde da als jeweilige Begründung gesagt?
Ich werde mich natürlich nicht zu dem was in den Akten steht hier äußern. Ich denke nicht das es dieses Telefonat zwischen dem TV und der Doro gegeben hat. Es wäre ja unlogisch nachdem der TV meine Mutter bei Doro abgeholt hat. Dann noch am nächsten Morgen dort anzurufen und nach meiner Mutter zu fragen.
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 05. März 2025, 21:33:50 Moin,
es wäre sehr schön, wenn sich was bewegen ließe.

Ich denke, die Dreh- und Angelpunkte sind, was ist am Abend in der Carl-Goerdeler-Straße passiert und was ist in der Nacht und am Morgen/Vormittag in Horn und anschließend wieder in der Carl-Goerdeler-Straße passiert. Die jeweiligen unterschiedlichen Aussagen dazu, aus heutiger Sicht, können vielleicht Ansatzpunkte bringen. Man müsste es heute mit allen Beteiligten neu beleuchten.

Die nächsten Knackpunkte sind dann mAn, wo starb SL und war die Leiche von SL in der Nacht und am Morgen und wann/wo wurde sie versteckt.

Wenn die Leiche noch in der Nacht versteckt wurde, dann kann der dafür geeignete Umkreis nicht allzu groß sein.
Moin darkstar69!
Das hoffen wir ebenso.
Heisst das, du gehst davon aus, dass der Tatverdächtige SLs Körper möglicherweise erst zu einem späteren Zeitpunkt weg brachte? Hätte es denn Möglichkeiten für eine Zwischenlagerung gegeben? War der TV denn am Tag darauf nochmals länger unterwegs?
Das Zeitfenster spielt eine wesentliche Rolle. Wenn wir davon ausgehen, er verbrachte sie noch in derselben Nacht in der sie zu Tode kam, dann kann er ja eigentlich nicht allzu weit gekommen sein.
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Habt ihr eine Theorie dazu, warum der TV die Hunde mitnahm? Wenn man jemanden nur abholen will (egal ob die Person das wollte oder nicht), dann hat man doch eigentlich keinen Grund die Hunde unbedingt mitzunehmen. Oder war das so üblich?
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

BookerHB hat geschrieben: Donnerstag, 06. März 2025, 18:58:06 Ich werde mich natürlich nicht zu dem was in den Akten steht hier äußern. Ich denke nicht das es dieses Telefonat zwischen dem TV und der Doro gegeben hat. Es wäre ja unlogisch nachdem der TV meine Mutter bei Doro abgeholt hat. Dann noch am nächsten Morgen dort anzurufen und nach meiner Mutter zu fragen.
Zumal man dies doch eigentlich hätte per Anforderung der Telefondaten nachhalten können. Normalerweise müsste die Polizei das überprüft haben, ob es einen solchen Anruf überhaupt gab.
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

Trodat5203 hat geschrieben: Donnerstag, 06. März 2025, 21:17:20 Heisst das, du gehst davon aus, dass der Tatverdächtige SLs Körper möglicherweise erst zu einem späteren Zeitpunkt weg brachte? Hätte es denn Möglichkeiten für eine Zwischenlagerung gegeben? War der TV denn am Tag darauf nochmals länger unterwegs?
Das Zeitfenster spielt eine wesentliche Rolle. Wenn wir davon ausgehen, er verbrachte sie noch in derselben Nacht in der sie zu Tode kam, dann kann er ja eigentlich nicht allzu weit gekommen sein.
Das ist eine der relevanten Fragen für mich. Was wissen wir konkret über den Verlauf des Abends am Donnerstag und den Verlauf des Morgens/Vormittags am Freitag? Darauf folgend dann die Frage, was passierte in den folgenden Stunden und Tagen? Wo haben sich alle Beteiligten aufgehalten?

Wenn SLs Leiche nicht umgehend noch in der Nacht verbracht wurde, dann im sehr nahen Umkreis, könnte sie eben auch irgendwo zwischengelagert worden sein und erst nach reiflicher Überlegung irgendwohin und erfolgreich versteckt worden sein und nicht zwangsläufig im nahem Umkreis.

Eine Zwischenlagerung könnte im Kofferraum oder einem Lagerraum o.ä. erfolgt sein.
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

BookerHB hat geschrieben: Donnerstag, 06. März 2025, 18:58:06 Ich denke nicht das es dieses Telefonat zwischen dem TV und der Doro gegeben hat. Es wäre ja unlogisch nachdem der TV meine Mutter bei Doro abgeholt hat. Dann noch am nächsten Morgen dort anzurufen und nach meiner Mutter zu fragen.
Die Polizei hat dies hoffentlich damals geprüft? Hat sie Doro sofort dazu befragt und hat die Telefondaten verfolgt? Zunächst ging sie ja davon aus, dass SL in die Kneipe fuhr.
Er könnte Doro angerufen haben, eben weil er wusste, dass sie nicht dort ist und sie dann Angst bekam. Was hat Doro denn am Freitag morgen ohne Polizei berichtet? Kam da schon gleich die Aussage mit der Kneipe?

Was hat der TV denn morgens dem Rest der Familie oder allgemein berichtet, bevor er mit zu Doro fuhr? Er blieb ja am Auto und ging nicht mit rein.
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 07. März 2025, 13:53:29 Das ist eine der relevanten Fragen für mich. Was wissen wir konkret über den Verlauf des Abends am Donnerstag und den Verlauf des Morgens/Vormittags am Freitag? Darauf folgend dann die Frage, was passierte in den folgenden Stunden und Tagen? Wo haben sich alle Beteiligten aufgehalten?

Wenn SLs Leiche nicht umgehend noch in der Nacht verbracht wurde, dann im sehr nahen Umkreis, könnte sie eben auch irgendwo zwischengelagert worden sein und erst nach reiflicher Überlegung irgendwohin und erfolgreich versteckt worden sein und nicht zwangsläufig im nahem Umkreis.

Eine Zwischenlagerung könnte im Kofferraum oder einem Lagerraum o.ä. erfolgt sein.
Ich bin da hin und her gerissen. Auf der einen Seite passt es zu einem TV der schnellst möglich alles loswerden wollte was mit der Tat und mit SL zu tun hatte (inklusive dem Stiefsohn!), dass er auch das Opfer möglichst schnell loswurde. Auf der anderen Seite wirkt das Mitnehmen der Hunde auf mich, als ob es durchaus eine kurzfristige Vorplanung gegeben haben könnte. Bzw. einen Vorsatz, der nicht nur darauf gerichtet war SL in der Nacht aus der Wohnung der "Doro" zu holen.

Besaß der TV denn einen Lagerraum? Und wo parkte er sein Auto für gewöhnlich? Besaß er eine Garage? Wäre ziemlich mutig es an der Straße abzustellen mit einer Leiche im Kofferraum.
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

Trodat5203 hat geschrieben: Freitag, 07. März 2025, 15:50:27 Auf der einen Seite passt es zu einem TV der schnellst möglich alles loswerden wollte was mit der Tat und mit SL zu tun hatte (inklusive dem Stiefsohn!), dass er auch das Opfer möglichst schnell loswurde. Auf der anderen Seite wirkt das Mitnehmen der Hunde auf mich, als ob es durchaus eine kurzfristige Vorplanung gegeben haben könnte. Bzw. einen Vorsatz, der nicht nur darauf gerichtet war SL in der Nacht aus der Wohnung der "Doro" zu holen.

Besaß der TV denn einen Lagerraum? Und wo parkte er sein Auto für gewöhnlich? Besaß er eine Garage? Wäre ziemlich mutig es an der Straße abzustellen mit einer Leiche im Kofferraum.
Wir kennen die Gewohnheiten nicht. Offenbar kam der Ehemann betrunken von dessen Schwester zurück nach Hause, SL war nicht da. Er begab sich dann ins Wohnzimmer. Ging er später mit den Hunden noch Gassi oder gab vor, das zu tun? Wusste er, dass die Hunde unruhig würden, wenn er das Haus verlassen wollte?

Wenn man davon ausgeht, dass ein aufgebrachter und betrunkener Mann eine Frau gegen ihren Willen aus der Wohnung einer anderen Frau zerrt, kann man davon ausgehen, dass ein Mord nicht geplant gewesen sein könnte. Er hatte dann vermutlich auch keine Hilfsmittel dabei.

Hat er dann spontan einen Einfall gehabt, eine Leiche derart kurzfristig und dennoch nachhaltig verbringen zu können, dass man sie nicht findet?

Es gibt also die Möglichkeit, dass er entweder spontan eine Idee hatte und viel Glück, sie umzusetzen. Dann in naher Umgebung.
Und es gibt die Möglichkeit, dass er die Leiche spontan erst einmal versteckte, um überlegen zu können.

Man weiß nicht, wann und wo SL starb. Man ging davon aus, dass sie in einer entfernteren Kneipe verschwand oder selbst fortging. Niemand guckte die nahen Räume durch? Sie könnte also in einem Kellerraum versteckt gewesen sein oder im Auto oder in einem Lager oä. War der Ehemann Handwerker und hatte Zugang zu entsprechenden Räumlichkeiten über die Osterfeiertage?

Weshalb wollte der Ehemann nicht mit zur Wohnung von Doro rein, sondern blieb am Auto?

Wenn es einen kurzfristigen Vorsatz gab, dann hat er evtl Hilfsmittel mitgenommen und hatte evtl auch einen Plan. ZB die Leiche auf einer Baustelle oder in einem Baugebiet in der Nähe oder in einem nahegelegenen Park oder in einem Ökogebiet (Uni) oder in den Wümmewiesen oder an der Müllverbrennungsanlage zu vergraben. Dann müsste er aber morgens entsprechend verschmutzt nach Hause gekommen sein.

Geklärt ist dann immer noch nicht, wie und von wem und mit welcher Aussage früh morgens am Freitag die Familie informiert wurde, so dass sie schon sehr zeitig vor Ort war, während der Sohn aber noch schlief und nicht informiert wurde.
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 07. März 2025, 22:36:03 Wir kennen die Gewohnheiten nicht. Offenbar kam der Ehemann betrunken von dessen Schwester zurück nach Hause, SL war nicht da. Er begab sich dann ins Wohnzimmer. Ging er später mit den Hunden noch Gassi oder gab vor, das zu tun? Wusste er, dass die Hunde unruhig würden, wenn er das Haus verlassen wollte?

Wenn man davon ausgeht, dass ein aufgebrachter und betrunkener Mann eine Frau gegen ihren Willen aus der Wohnung einer anderen Frau zerrt, kann man davon ausgehen, dass ein Mord nicht geplant gewesen sein könnte. Er hatte dann vermutlich auch keine Hilfsmittel dabei.

Hat er dann spontan einen Einfall gehabt, eine Leiche derart kurzfristig und dennoch nachhaltig verbringen zu können, dass man sie nicht findet?

Es gibt also die Möglichkeit, dass er entweder spontan eine Idee hatte und viel Glück, sie umzusetzen. Dann in naher Umgebung.
Und es gibt die Möglichkeit, dass er die Leiche spontan erst einmal versteckte, um überlegen zu können.

Man weiß nicht, wann und wo SL starb. Man ging davon aus, dass sie in einer entfernteren Kneipe verschwand oder selbst fortging. Niemand guckte die nahen Räume durch? Sie könnte also in einem Kellerraum versteckt gewesen sein oder im Auto oder in einem Lager oä. War der Ehemann Handwerker und hatte Zugang zu entsprechenden Räumlichkeiten über die Osterfeiertage?

Weshalb wollte der Ehemann nicht mit zur Wohnung von Doro rein, sondern blieb am Auto?

Wenn es einen kurzfristigen Vorsatz gab, dann hat er evtl Hilfsmittel mitgenommen und hatte evtl auch einen Plan. ZB die Leiche auf einer Baustelle oder in einem Baugebiet in der Nähe oder in einem nahegelegenen Park oder in einem Ökogebiet (Uni) oder in den Wümmewiesen oder an der Müllverbrennungsanlage zu vergraben. Dann müsste er aber morgens entsprechend verschmutzt nach Hause gekommen sein.

Geklärt ist dann immer noch nicht, wie und von wem und mit welcher Aussage früh morgens am Freitag die Familie informiert wurde, so dass sie schon sehr zeitig vor Ort war, während der Sohn aber noch schlief und nicht informiert wurde.
Die Hunde könnte er aus mehreren Gründen mitgenommen haben: 1. Damit nicht auffällt, DASS er die Wohnung verließ und wann er zurückkehrte. 2. Damit der Sohn, falls er nochmal wach würde, denkt, der TV sei einfach nochmal kurz ne Runde mit den Hunden raus und sich wieder schlafen legt ohne Verdacht zu schöpfen. 3. Um SL unter dem Vorwand man müsse/könne noch ne Runde Gassi gehen an einen abgelegenen Ort zu locken. 4. Als Warnung und gleichzeitig Begründung, warum er sich an dem Ort aufhielt, an dem er SL versteckte. Die Hunde hätten ihn möglicherweise frühzeitig darauf aufmerksam gemacht wenn jemand sich genähert hätte. Und es hätte möglicherweise auf andere Personen den Eindruck gemacht, als ob da nur jemand mit seinen Hunden unterwegs ist. Was ich damit meine ist: ein einzelner Mann beispielsweise allein in einem Waldstück ist verdächtig. Ein Mann mit 2 Hunden im Wald ist einfach jemand der seine Hunde ausführt.

Wenn er Handwerker war, hatte er möglicherweise Zugang zu einem Handwerksbetrieb an dem über das lange Osterwochenende höchstwahrscheinlich nichts los gewesen wäre. Oder er hatte Zugang zu Schwarz- Baustellen. Ist ja keine Seltenheit, dass sich Handwerker nebenbei noch was dazu verdienen. Allerdings hätte da schon die Gefahr bestanden, dass evtl. doch der Bauherr oder andere Zutrittsberechtigte dort am Wochenende mal vorbei schauen um sich den Stand der Dinge anzusehen.

Er war am nächsten Tag nochmal bei Doro und blieb im Auto? Mit wem war er dort? Mit dem Sohn, der Schwester, der Tochter oder mit allen zusammen? Das wäre aber auch kackendreist andere Personen in seinem Fahrzeug zu transportieren während im Kofferraum eine Tote liegt. Wäre das nicht viel zu riskant?
Da würde ich eher vermuten, dass er im Auto blieb um bei Doro keine auffällige negative Reaktion hervorzurufen. Möglicherweise hätte sie dann schon die Bombe platzen lassen.
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Re: VERMISSTENFALL SYBILLE LARS - Diskussion

Ungelesener Beitrag von darkstar69 »

Trodat5203 hat geschrieben: Samstag, 08. März 2025, 07:01:15 Die Hunde könnte er aus mehreren Gründen mitgenommen haben: 1. Damit nicht auffällt, DASS er die Wohnung verließ und wann er zurückkehrte. 2. Damit der Sohn, falls er nochmal wach würde, denkt, der TV sei einfach nochmal kurz ne Runde mit den Hunden raus. 3. Um SL unter dem Vorwand man müsse/könne noch ne Runde Gassi gehen an einen abgelegenen Ort zu locken. 4. Als Warnung und gleichzeitig Begründung, warum er sich an dem Ort aufhielt, an dem er SL versteckte. Die Hunde hätten ihn möglicherweise frühzeitig darauf aufmerksam gemacht wenn jemand sich genähert hätte. Und es hätte möglicherweise auf andere Personen den Eindruck gemacht, als ob da nur jemand mit seinen Hunden unterwegs ist. Was ich damit meine ist: ein einzelner Mann beispielsweise allein in einem Waldstück ist verdächtig. Ein Mann mit 2 Hunden im Wald ist einfach jemand der seine Hunde ausführt.
Richtig, die Hunde mitzunehmen wäre ein sehr gute Kniff. Das wäre tatsächlich auch ein Grund (3.) mit SL, wieder gegen ihren Willen, an einen abgelegenen Ort zu fahren, um "dort Gassi zu gehen". Dort kann die Situation, aus welchem Grund dann auch immer und durchaus auch mit Vorsatz, immer weiter eskaliert sein. Das könnte beispielsweise im Park oder an einem See gewesen sein. Davon gibt es im schnell erreichbaren Umfeld Vahr/Horn jeweils welche.

Allerdings schlug der Hund ja am Kofferraum an. Wenn man das so voraussetzt, dann muss in diesem Kofferraum eine Leiche gelegen haben und ich gehe dann davon aus, dass es SL war, die in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag 2004 starb. Dann müsste man davon ausgehen, dass der Tatort und der Ablageort nicht identisch sind, sondern dass sie im Kofferraum transportiert, zwischengelagert und oder versteckt wurde. Das wäre nicht notwendig, wenn der Täter beispielsweise direkt an einem See oder in einem Park die Leiche sofort vergraben kann/hat.

Deshalb stellt sich mir die Frage, wo starb SL und weshalb musste ihre Leiche dann noch im Kofferraum des Autos zum Ablageort transportiert werden und wann war die Ablage dann tatsächlich?
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