Fränkin hat geschrieben: ↑Donnerstag, 04. Juli 2024, 07:09:02
Die Gutachten waren eigentlich alle bis zur Anklageerhebung fertig. Man hätte sie nur lesen müssen.
Naja, zumindest mein Vertrauen in dieses Gericht ist deutlich geschwunden.
Aktuell ein Beispiel eines seiner "gerechten" Urteile:
https://www.nn.de/nuernberg/abgebrannte ... 1.14328266 (Paywall - hier in Auszügen:)
Stimmt, mit den Gutachten... dann drück ich es anders aus. Die Ermittler sind keine Sachverständigen oder Gutachter.
Wenn die Staatsanwaltschaft, die Gutachter und Sachverständigen, zu ihrer Einschätzung befragt, dann heisst das am Ende nicht, dass diese Gutachten auch zulässig sind. Wie jetzt geschehen.
Meine Einschätzung zu der Unschuld, der Angeklagten, im Fall Alexandra, fusst jedenfalls auf der Begründung, dass nichts bisher nachgewiesen werden konnte.
Wenn ein Täter, zur gleichen Uhrzeit, an unterschiedlichen Stellen und von Zeugen gesehen worden sein soll, sich Lügen und Vertuschungsabsichten bei wichtigen Zeugen, abzeichnen oder Zeugen, wie Schauspieler wirken (der Typ, der mit den Angeklagten ein Rennen fahren wollte, wegen seiner Gabe, sich Gesichter merken zu können), Zeugen, die sich vor Gericht plötzlich nicht mehr erinnern können, welche Aussagen sie noch bei der Polizei gemacht haben usw... all das was vor der Verhandlung, als Indiz galt, ist mitlerweile widerlegt.
Ich frage mich auf welcher Grundlage, da ein Schuldspruch, gefällt werden soll...
Nichts deutet, nach der Beweisaufnahme darauf hin, dass die Angeklagten, die ihnen zur Last gelegten Taten, so begangen haben können... Nichts deutet darauf hin, dass Alexandra in Sindersdorf, Limbach oder in sonst einem erwähnten Ort, war. Nichts deutet darauf hin, dass das Klebeband oder der Ohrstecker, an diesem Tag dort von den Angeklagten, liegen gelassen wurde. Nichts deutet darauf hin, dass die Angeklagten sie entführt haben.
Nichts deutet darauf hin, dass Alexandra tot ist und es gibt keine Spuren, die das auch nur ansatzweise, beweisen können.
Das konnte auch die staatsanwaltschaft, so nicht vorhersehen.
Dafür gibt es ja Gerichtsverhandlungen. Dort wird unparteiisch, geurteilt.
Nach Fakten, Beweisen und nach Tatsachen.
Die ganzen finanziellen Angelegenheiten, muss meiner Meinung nach, ein anderer Prozess, klären.
Denn auch in dieses Motiv, ist anzuzweifeln und bewiesen ist auch da noch nichts.
Alexandra wäre bei einer GErichtsverhandlung, um die ''unberechtigten Forderungen'', in einem Boot mit den Angeklagten gesessen.
Der dubiose Geschäftsstil der GmbH, wäre spätestens bei diesem Prozess aufgeflogen.
Alexandra wäre genauso mit dran gewesen, wie ihre Geschäftspartner.
Durch die Geschäfte, vor der Trennung und vor der Sperrung der Konten für D.B, wäre sie aber genauso in Erklärungsnot gekommen, wenn sie bei Gericht die Forderung der Angeklagten, widerlegen wollte.
Ausserdem halte ich nachwievor, es für sehr wichtig, dass die Angeklagten bei dem Tatvorwurf der STA, sich bestimmt nicht mit falschen SMS bei den Freunden und dem Lebenspartner, von Alexandra, gemeldet hätten. Schon gar nicht, mit dem Text, dass sie zurück zu D.B. geht.
Damit hätte die Polizei sofort sie im Verdacht gehabt, weil D.B. wusste bei seiner Vernehmung nicht, wo A.R. sein kann.
Wer also ist so dumm, plant alles so sorgfältig; -mit gefakten Prepaid Karten, vier Autos und einem Plan der vollkommen planlos ist, um sich dann mit einer angeblichen SMS, von Alexandra, sofort selbst in die Schusslinie zu bringen???
Würden die Indizien, der STA sich beweisen, hätten die ERmittler alles richtig gemacht. Sie sind den Spuren nachgegangen, die es gab.
Aber in diesem Fall, ist das mitlerweile normal. Von Anfang an gibt es nur Ungereimtheiten.
Vieles was vor dem Prozess in der Presse verbreitet wurde, hat sich jetzt, nach der Beweisaufnahme, als Fake, bewiesen.
Jetzt hätten die STA und auch die ERmittler, die Chance, erneut zu überprüfen, was wirklich passierte.
Vielleicht sollte man nochmal alle Beteiligten hören. Nur in einem anderen Prozess und vor allem, mit einem ganz anderen Motiv...
Sich jetzt immernoch auf die Anklage zu stützen, ist meiner Meinung nach, ziemlich festgefahren und bringt für die Angehörigen, keine Gewissheit.
(Die Gründe hierfür hab ich schon mehrmals genannt).