TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle in Foren: Truus & Harry Langendonk (Doppelmord im Chiemgau)

Fälle in Themen: Göhrde-Morde, Der Tod von Kris Kremers u. Lisanne Froon, Doris Seyffarth, YOG'TZE-Fall
Data
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von Data »

Von den Nachtfotos gibt es gerade mal 4 Bilder auf welchen was zu erkennen ist.
Bild mit den roten Taschen auf einem Stein.
Bild mit dem weissen Material auf einem Stein. Im Netz wird von einem SOS gesprochen.
Bild welches eine Vertiefung zeigt. Könnte ein Wasserlauf sein.
Bild welches die Haare von Kris zeigt. Eine Verletzung ist nicht erkennbar.

Der Annahme folgend, dass die Nachtfotos von den jungen Frauen geknipst wurden, dann müssten sie in der Nacht des 8. April noch gelebt haben.
Das Bild mit den roten Taschen lässt einen Stein am Rande eines Baches annehmen.
Das Bild mit dem weissen Material da scheint der Stein eher auf trockenem Grund zu liegen.
Diese beiden Steine können nicht weit auseinander liegen. Die Aufnahmezeiten der Kamera bestätigen das auch.
Ob das Bild mit dem Wasserlauf sich auch in der Nähe der vorgenannten Bilder sich befindet ist anzunehmen.
Das Bild mit den Haaren von Kris dürfte folglich auch an derselben Stell geknipst worden sein.

Ich bin da der Meinung, dass sie nicht an der obig gedachten Stell vom Wasser erfasst wurden. Da wäre ein Flucht an eine höher gelegenen Ort möglich gewesen. Zumal mir das Bild mit dem Wasserlauf das so vermittelt. Weiter auch, der Annahme folgend, dass sie das Handy am 11.4. selbst bedient haben. Folglich müsste mindesten ein der beiden Frauen noch gelebt haben.

Anbei noch was zu den weitern Nachtfotos. Ich halte die These, dass das Blitzlichtgewitter dem Zwecke diente Tier zu verscheuchen nicht ganz für abwegig. Gemäss obiger Darstellung könnt das eine Stelle gewesen sein, an welchem Tier Zugang zu Wasser hatten.

Mich verwundert ja schon, und deshalb frage ich mich auch, was zur Annahme führt, dass Kris vor Lisanne gestorben ist. Aber wenn es so war, müsste Lisanne den BH von Kris in den Rucksack gebackt haben. Und vor ihrem Tod auch den eigenen BH. Weiter wenig logisch wäre da auch, dass Lisanne die Hose von Kris nicht auch in der Rucksack gebackt hätte.

Ich glaube nicht, dass man aus den Handydaten und den Fotos auf einen Todeszeitpunkt schliessen kann. Überhaupt scheint mir das Verhalten der Beiden sehr mysteriös zu sein. Gerade dann wenn davon ausgegangen wird, dass die letzte Handynutzung von ihnen getätigt wurde. Dann weiter, der Fund des Rucksakes welcher wochenlang im wilden Gewässer getrieben haben soll. Aber die Sterblichen Überreste weit weg im Cualibre gefunden wurde. Welche auch noch keinen Tierfras ausweisen.

Für mich ist das alles nicht so erklärbar um es auf einen Nenner zu bringen. Sofern eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen wird.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

Data hat geschrieben: Samstag, 08. Juni 2024, 11:58:59 Von den Nachtfotos gibt es gerade mal 4 Bilder auf welchen was zu erkennen ist.
Bild mit den roten Taschen auf einem Stein.
Bild mit dem weissen Material auf einem Stein. Im Netz wird von einem SOS gesprochen.
Bild welches eine Vertiefung zeigt. Könnte ein Wasserlauf sein.
Bild welches die Haare von Kris zeigt. Eine Verletzung ist nicht erkennbar.

Der Annahme folgend, dass die Nachtfotos von den jungen Frauen geknipst wurden, dann müssten sie in der Nacht des 8. April noch gelebt haben.
Das Bild mit den roten Taschen lässt einen Stein am Rande eines Baches annehmen.
Das Bild mit dem weissen Material da scheint der Stein eher auf trockenem Grund zu liegen.
Diese beiden Steine können nicht weit auseinander liegen. Die Aufnahmezeiten der Kamera bestätigen das auch.
Ob das Bild mit dem Wasserlauf sich auch in der Nähe der vorgenannten Bilder sich befindet ist anzunehmen.
Das Bild mit den Haaren von Kris dürfte folglich auch an derselben Stell geknipst worden sein.

Ich bin da der Meinung, dass sie nicht an der obig gedachten Stell vom Wasser erfasst wurden. Da wäre ein Flucht an eine höher gelegenen Ort möglich gewesen. Zumal mir das Bild mit dem Wasserlauf das so vermittelt. Weiter auch, der Annahme folgend, dass sie das Handy am 11.4. selbst bedient haben. Folglich müsste mindesten ein der beiden Frauen noch gelebt haben.

Anbei noch was zu den weitern Nachtfotos. Ich halte die These, dass das Blitzlichtgewitter dem Zwecke diente Tier zu verscheuchen nicht ganz für abwegig. Gemäss obiger Darstellung könnt das eine Stelle gewesen sein, an welchem Tier Zugang zu Wasser hatten.

Mich verwundert ja schon, und deshalb frage ich mich auch, was zur Annahme führt, dass Kris vor Lisanne gestorben ist. Aber wenn es so war, müsste Lisanne den BH von Kris in den Rucksack gebackt haben. Und vor ihrem Tod auch den eigenen BH. Weiter wenig logisch wäre da auch, dass Lisanne die Hose von Kris nicht auch in der Rucksack gebackt hätte.

Ich glaube nicht, dass man aus den Handydaten und den Fotos auf einen Todeszeitpunkt schliessen kann. Überhaupt scheint mir das Verhalten der Beiden sehr mysteriös zu sein. Gerade dann wenn davon ausgegangen wird, dass die letzte Handynutzung von ihnen getätigt wurde. Dann weiter, der Fund des Rucksakes welcher wochenlang im wilden Gewässer getrieben haben soll. Aber die Sterblichen Überreste weit weg im Cualibre gefunden wurde. Welche auch noch keinen Tierfras ausweisen.

Für mich ist das alles nicht so erklärbar um es auf einen Nenner zu bringen. Sofern eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen wird.
Ich finde diesen hypothetischen Erklärungsversuch für die Bilder ganz charmant, um ehrlich zu sein sogar plausibel.

https://youtu.be/rdNVlQq6Lno?si=qXlZdRu0slnF0nRE

Allerdings gebe ich Dir auch dahingehend Recht, dass es komisch erscheint, dass man diese hypothetische Nutzung der Kamera erst viele Tage später in Erwägung gezogen hat. Da bleibt natürlich ein zeitliches Delta von mehreren Nächten in denen man sich fragt, ob sie ggf. eine andere Lichtquelle zur Verfügung hatten. Bspw. eines der Mobiltelefone, bis diese gänzlich den Geist aufgaben?

Auch der letzte Zugriff auf das Handy am 11. April ist auffällig. Ich könnte mir aber zumindest vorstellen, dass jemand Einheimisches den Rucksack evtl. gefunden und mitgenommen hat. Als dann klar wurde, dass dieser zu 2 mglw. verstorbenen Ausländern gehörte, hat man sich des Teils vielleicht entledigt, weil man ggf. Angst hatte, von der lokalen Polizei damit in Verbindung gebracht zu werden. Das ist aber jetzt ein reines Gedankenspiel!
sista-b
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von sista-b »

Da bleibt natürlich ein zeitliches Delta von mehreren Nächten in denen man sich fragt, ob sie ggf. eine andere Lichtquelle zur Verfügung hatten. Bspw. eines der Mobiltelefone, bis diese gänzlich den Geist aufgaben?

@Superdad

Nein, haben sie eben nicht. Die logfiles und Protokolle der Handys wurden ausgelesen. Es würde keine App aufgerufen, keine SMS geschrieben, kein WhatsApp gecheckt. Die meisten Male wurden die Handys so kurz angeschaltet, dass sie sich nicht Mal mit einem vorhandenen Netz hätten verbinden können....

Also nur ganz kurz hochfahren und sofortiges wieder ausschalten.ein Defekt an den Handys ist nicht bekannt.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

sista-b hat geschrieben: Samstag, 08. Juni 2024, 15:34:05 Da bleibt natürlich ein zeitliches Delta von mehreren Nächten in denen man sich fragt, ob sie ggf. eine andere Lichtquelle zur Verfügung hatten. Bspw. eines der Mobiltelefone, bis diese gänzlich den Geist aufgaben?

@Superdad

Nein, haben sie eben nicht. Die logfiles und Protokolle der Handys wurden ausgelesen. Es würde keine App aufgerufen, keine SMS geschrieben, kein WhatsApp gecheckt. Die meisten Male wurden die Handys so kurz angeschaltet, dass sie sich nicht Mal mit einem vorhandenen Netz hätten verbinden können....

Also nur ganz kurz hochfahren und sofortiges wieder ausschalten.ein Defekt an den Handys ist nicht bekannt.
Ich sag ja! Das ist so ziemlich mit das Einzige, was mir da tatsächlich sehr ungewöhnlich vorkommt!

Jetzt kommt aber das bekannte ABER!

Ich denke wir alle sind es mittlerweile gewöhnt, dass unser Smartphone neben der LED-Blitzfunktion der Kamera, eine Taschenlampenapp hat, welche die LED auf der Rückseite quasi auf "Dauerfeuer" stellt!

Beim Iphone4 und dem Galaxy S3 mini war das aber damals mglw. noch gar nicht so. Beide Mobiles hatten "nur" einen "LED-Blitz".

https://www.smartweb.de/samsung-galaxy- ... usstattung

https://support.apple.com/de-de/112562

Für das Iphone 4 musste man eine gesonderte App aufspielen, damit die LED als Lampe fungiert (Stand 2012)!

https://www.chip.de/downloads/Taschenla ... 67977.html

Insofern hätte es also ggf. deutlich mehr Sinn gemacht, nicht irgendwelche Apps zu starten, sondern einfach nur das Licht des Displays zu nutzen, oder? Datenroaming und WLan war da ja Fehlanzeige in der Gegend.

Und so war ja beispielsweise das S3 Mini die gesamte Nacht vom 2. auf den 3. April scheinbar angeschaltet. Spräche dies nicht für genau diese Theorie?

https://imperfectplan.com/2021/03/10/kr ... hone-data/

Das ging natürlich nur so lange, bis die Akkus der Handys ausstiegen. Das Galaxy S3 ist nach der obigen Grafik sehr wahrscheinlich am 4. April gegen 05:00 Uhr früh "ausgestiegen".

Dass es dann zum Ende hin keine Pin Eingaben trotz Anschalten mehr gab, wundert jetzt auch nicht wirklich. Für eine Tiefenentladung war die Zeit mglw. zu kurz. Eine gewisse Restspannung gibt so ein Akku schon her. Das sieht für mich danach aus, dass man versuchte das Handy/die Handies nochmal zu starten, ggf. in der Hoffnung dass sich der Akku etwas "erholt" habe, aber noch vor der Aufforderung der Eingabe des PIN brach die Spannung eben wieder zusammen.
Screenshot_20240608_180245_Samsung Internet.jpg
Screenshot_20240608_180245_Samsung Internet.jpg (296.03 KiB) 465 mal betrachtet
Bleibt also zunächst die Nacht vom 1. April auf den 2. April. Dort sind beide Telefone etwa eine Stunde nach den gescheiterten Notrufen ausgeschalten worden. Wirkt komisch für die erste Nacht im Dschungel. Das gebe ich zu. Könnte aber auch aus purer Vernunft geschehen sein, um Strom zu sparen.

Verbleiben darüber hinaus also die Nächte vom 4. - 7. April, die sehr dunkel gewesen sein müssen. Und ja, es wirkt ungewöhnlich, dass man erst ab dem 8. April auf den Blitz der Digicam kam. Zugegeben!

Möglicherweise hat man das aber auch vielleicht nur aufgrund der allgemeinen körperlichen Ausfallerscheinungen durch Hunger und Durst erst am 8. April geschnallt? Aber ja, an dem Punkt bin ich erstmal zugegebener Maßen noch etwas unschlüssig!
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

Das hier beschreibt meines Erachtens nach ganz gut, wenngleich oberflächlich - worüber wir hier im Kern sprechen.

https://www.spiegel.de/spiegel/australi ... 34397.html

Das geht fix. Von daher vertrete ich die Meinung, dass man vom zuerst sehr wahrscheinlichen Szenario erstmal mit begründeten Indizien wegkommen muss!

Wie gesagt, kategorisch kann man nichts ausschließen und nichts ist unmöglich. Aber diese nicht gerade geringe Wahrscheinlichkeit eines Szenarios muss man auch erstmal durchbrechen. Und die sog. "Smoking Gun" sehe ich hier bislang nicht als deutlich erkennbar. Kann jeder aber auch anders sehen!

Und da ist noch nicht mal der Umstand berücksichtigt, dass auf diese Weise bspw. auch auf der gesamten Nordhalbkugel Menschen nicht wieder kommen, von denen man überhaupt nichts mehr findet. Der relativ bekannte Appalachian Trail ist da ggf. ein gutes Beispiel. Oder die Rocky Mountains. Da geht leider ne ganze Menge verloren.

Nicht umsonst wird immer drauf hingewiesen, manche Trails ausschließlich mit zertifiziertem Guide anzutreten. Ich selbst habe das auf dem Columbia Icefield erlebt. Das betreten manche Menschen schlichtweg auf eigene Faust. Da sind teils kaum sichtbare Spalten mit bis zu 40 Meter Tiefe im Gletscher. Wenn man da reinfällt, und niemand weiß offiziell, dass Du dort bist, kommst Du da nicht mal tot mehr raus!

Traurig, aber wahr!
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von sista-b »

Um 11:56 Uhr wird das Telefon manuell ausgeschaltet und nicht wieder angestellt. Der NFI-Bericht hält fest, dass dies durch einen bewussten Vorgang geschieht und das Handy sich nicht selbst abgeschaltet hat, da es darüber im System anderweitig einen Crash-Report hätte geben müssen. Dass nach fünf Tagen Pause am 11. April offensichtlich jemand 65 Minuten mit dem Telefon beschäftigt ist, ist höchst verdächtig.

Aus Verschollen in Panama

Also war der Akku nicht leer oder würde wieder aufgeladen?!
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von sista-b »

Nicht umsonst wird immer drauf hingewiesen, manche Trails ausschließlich mit zertifiziertem Guide anzutreten. Ich selbst habe das auf dem Columbia Icefield erlebt. Das betreten manche Menschen schlichtweg auf eigene Faust. Da sind teils kaum sichtbare Spalten mit bis zu 40 Meter Tiefe im Gletscher. Wenn man da reinfällt, und niemand weiß offiziell, dass Du dort bist, kommst Du da nicht mal tot mehr raus!

Traurig, aber wahr!

Ja, leider. Ich wohne ja im Harz. Auch hier wird oft genug gesucht und vom Verlassen der Wanderwege abgeraten.
Menschen beachten z. T. nicht die Unwetter - Warnungen und sonstige Hinweise. Wir geben immer Bescheid wo wir wandern und wann wir zurück sind. Selbst bei kleinen Hausrunden.Es dient der eigenen Sicherheit...
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

sista-b hat geschrieben: Samstag, 08. Juni 2024, 18:43:18 Nicht umsonst wird immer drauf hingewiesen, manche Trails ausschließlich mit zertifiziertem Guide anzutreten. Ich selbst habe das auf dem Columbia Icefield erlebt. Das betreten manche Menschen schlichtweg auf eigene Faust. Da sind teils kaum sichtbare Spalten mit bis zu 40 Meter Tiefe im Gletscher. Wenn man da reinfällt, und niemand weiß offiziell, dass Du dort bist, kommst Du da nicht mal tot mehr raus!

Traurig, aber wahr!

Ja, leider. Ich wohne ja im Harz. Auch hier wird oft genug gesucht und vom Verlassen der Wanderwege abgeraten.
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Klingt vernünftig! ;)
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

sista-b hat geschrieben: Samstag, 08. Juni 2024, 18:39:52 Um 11:56 Uhr wird das Telefon manuell ausgeschaltet und nicht wieder angestellt. Der NFI-Bericht hält fest, dass dies durch einen bewussten Vorgang geschieht und das Handy sich nicht selbst abgeschaltet hat, da es darüber im System anderweitig einen Crash-Report hätte geben müssen. Dass nach fünf Tagen Pause am 11. April offensichtlich jemand 65 Minuten mit dem Telefon beschäftigt ist, ist höchst verdächtig.

Aus Verschollen in Panama

Also war der Akku nicht leer oder würde wieder aufgeladen?!
Weniger verdächtig in dem Falle, dass einfach nur jemand den Rucksack fand.

Glaub bitte nicht, dass die Bewohner dort nicht ständig Dinge von Touristen finden. Es muss ja auch jemand das Ding wieder mit Strom versorgt haben!

Für mich spricht das eher dafür, dass die beiden spätestens zwischen dem 8. und 10. April wohl leider tatsächlich verstorben sind.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

SuperdadV8 hat geschrieben: Samstag, 08. Juni 2024, 18:25:25 Das hier beschreibt meines Erachtens nach ganz gut, wenngleich oberflächlich - worüber wir hier im Kern sprechen.

https://www.spiegel.de/spiegel/australi ... 34397.html

Das geht fix. Von daher vertrete ich die Meinung, dass man vom zuerst sehr wahrscheinlichen Szenario erstmal mit begründeten Indizien wegkommen muss!
Was für ein erbärmlicher Wi...cht. Kleinmütig, überheblich, gedankenlos, schlicht dumm.
Aus der erwähnten Absicht ein Buch zu schreiben ist geworden: Entschuldigungen auf Facebook.
Die "Kultur" der Entschuldigung: Eine hohnlachende Farcefratze der absoluten Lügengesellschaft von A-Z
https://www.abc.net.au/news/2016-11-03/ ... le/7987820
Ein Buch von ihm hätte nur eines Satzes bedurft: "Ich bin ein Loser"

Die Geschichte der 2 heranwachsenden Mädchen ist ein Exempel für "Um Himmels Willen - SO NICHT".
2 Landpomeranzen erstmals in Übersee, o jeh. Mit einem durchgetakteten Plan. Der plötzlich nicht mehr stimmt.
Dann geht alles schief und endet mit "Verschollem im Dschungel" durch Leichtfertigkeit, Dünkel und Unwissen.
Schon der Anfang und die Strandbilder finde ich peinlich: Wie eitle Backfische - niemals einen Sonnenhut oder zumindest eine Kappe.
Dafür reichlicher Genuss von Zuckerrohrschnaps. Für solche Fotos hätte ich mich geschämt, in diesem Alter.

Es liegt wohl an der Verführung durch die Möglichkeit der technischen Apparaturen, dass man zu jeder Minute/Sekunde 24 Stunden lang gute Fotos machen kann. Also gut in der Qualität. Natürlich immer HDR, damals.
Die Auswahl der Motive liegen nicht in den Möglichkeiten der Handys und Digitalkameras.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

Heckengäu hat geschrieben: Samstag, 08. Juni 2024, 22:42:48 Was für ein erbärmlicher Wi...cht. Kleinmütig, überheblich, gedankenlos, schlicht dumm.
Aus der erwähnten Absicht ein Buch zu schreiben ist geworden: Entschuldigungen auf Facebook.
Die "Kultur" der Entschuldigung: Eine hohnlachende Farcefratze der absoluten Lügengesellschaft von A-Z
https://www.abc.net.au/news/2016-11-03/ ... le/7987820
Ein Buch von ihm hätte nur eines Satzes bedurft: "Ich bin ein Loser"

Die Geschichte der 2 heranwachsenden Mädchen ist ein Exempel für "Um Himmels Willen - SO NICHT".
2 Landpomeranzen erstmals in Übersee, o jeh. Mit einem durchgetakteten Plan. Der plötzlich nicht mehr stimmt.
Dann geht alles schief und endet mit "Verschollem im Dschungel" durch Leichtfertigkeit, Dünkel und Unwissen.
Schon der Anfang und die Strandbilder finde ich peinlich: Wie eitle Backfische - niemals einen Sonnenhut oder zumindest eine Kappe.
Dafür reichlicher Genuss von Zuckerrohrschnaps. Für solche Fotos hätte ich mich geschämt, in diesem Alter.

Es liegt wohl an der Verführung durch die Möglichkeit der technischen Apparaturen, dass man zu jeder Minute/Sekunde 24 Stunden lang gute Fotos machen kann. Also gut in der Qualität. Natürlich immer HDR, damals.
Die Auswahl der Motive liegen nicht in den Möglichkeiten der Handys und Digitalkameras.
Sonst läuft bei Dir aber alles stramm, oder? :lol:
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von Data »

Auffällig an der Handynutzug ist doch:
Sie Starten schon mit halbem Akku.
Bis zum 3. April ändert sich die Signalstärke nicht. Danach keine Signalstärke mehr.
1. April in den späteren Nachmittagsstunden. Was ja noch verständlich ist.
An den folgenden Tagen nicht, und auch nicht in den Abendstunden.
Nutzung in den frühen Morgenstunden
Meiste Nutzung über die Mittagsstunden.

Spätestens ab dem 4. April muss ein Ereignis eingetreten sein, was auf Fremdbestimmung deuten könnte. Anlass dazu gibt mir die Wahrscheinlichkeit, dass sie da auf Paddocks (Eingezäunte Fläche) getroffen sind. Allenfalls schon vorher.
Dass sie am 8. April noch gelebt haben, scheint mir ohne fremde Hilfe sehr zweifelhaft zu sein.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

Ich halte es für gut möglich, jedoch ohne Gewähr, dass die Mädels auf Photo #542 (Bild etwas aufgehellt!) einen Buschmeister vor die Linse bekommen haben! Auch auf dem Originalfoto empfinde ich die Farbgebung des fotografierten Objekts ziemlich markant!

Ich habe da mal was zusammengebastelt.
20240610_144842.jpg
20240610_144842.jpg (220.52 KiB) 321 mal betrachtet
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

Hier nochmal ein anderer Vergleich.
20240610_154129.jpg
20240610_154129.jpg (275.22 KiB) 308 mal betrachtet
Diese Reptilien werden zwischen 2 und bis zu 4 Meter lang, leben bodennah und sind absolut nachtaktiv. Giftig sind sie auch. Und nicht selten auch tödlich, so ganz ohne Gegengift und schnelle, medizinische Hilfe.

Hier etwa ab Minute 7:00. Denen möchtest Du im Dschungel definitiv nicht begegnen! Die machen bei Erregung auch mit Ihrem Stachel am Schwanz Geräusche, kein Rasseln, aber eine Art Pfeifen.

https://www.youtube.com/watch?v=Bo2YK5oTzdw
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

Hier ist übrigens der Sound von den Viechern.

https://www.youtube.com/watch?v=SncvCMh_2zA

Wenn es wirklich ein Buschmeister auf dem Bild sein sollte und sollten die Mädels im Dunkeln dieses Geräusch vernommen haben, wundert mich die Vielzahl der Nutzung des Blitzes der Digicam überhaupt nicht mehr. Die armen Mädels müssten alsdann Panik gehabt haben ohne Ende.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von Data »

LE Pianista Trail

https://www.youtube.com/watch?v=P4Eix7dwWy8
https://www.youtube.com/watch?v=3dA-nTRSenc
https://www.youtube.com/watch?v=M4_NrakqA3g
https://www.youtube.com/watch?v=k8FF8A_hyiU

Nach dem Mirador
https://www.youtube.com/watch?v=UHy92eZ6Xqc
https://www.youtube.com/watch?v=izkc6K4zZ_Y
https://www.youtube.com/watch?v=O8AI3M1heAY
https://www.youtube.com/watch?v=wOKOZdr29IQ

1. Bergbach Foto und Drohnenflug
https://www.youtube.com/watch?v=DWy1cVoBz8k

Es rentiert sich die Videos von C. Romail anzusehen. Einfach sehr perfekt gefilmt. Vermitteln sie doch Sekunden genau wie es auf dem Trail aussieht. Und auch möglich Gefahrenstellen aufgezeigt werden. Für den Aufstieg benötigt er 2 Stunden 20 Minuten. Und musste sich danach fast übergeben. Wie berichtet wird.
Die Mädchen sollen das laut Fotodokumentation in 2 Stunden geschafft habe. Und danach noch frisch fröhlich zum ersten Bergbach gelaufen sein.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

Data hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 22:02:31 LE Pianista Trail

https://www.youtube.com/watch?v=P4Eix7dwWy8
https://www.youtube.com/watch?v=3dA-nTRSenc
https://www.youtube.com/watch?v=M4_NrakqA3g
https://www.youtube.com/watch?v=k8FF8A_hyiU

Nach dem Mirador
https://www.youtube.com/watch?v=UHy92eZ6Xqc
https://www.youtube.com/watch?v=izkc6K4zZ_Y
https://www.youtube.com/watch?v=O8AI3M1heAY
https://www.youtube.com/watch?v=wOKOZdr29IQ

1. Bergbach Foto und Drohnenflug
https://www.youtube.com/watch?v=DWy1cVoBz8k

Es rentiert sich die Videos von C. Romail anzusehen. Einfach sehr perfekt gefilmt. Vermitteln sie doch Sekunden genau wie es auf dem Trail aussieht. Und auch möglich Gefahrenstellen aufgezeigt werden. Für den Aufstieg benötigt er 2 Stunden 20 Minuten. Und musste sich danach fast übergeben. Wie berichtet wird.
Die Mädchen sollen das laut Fotodokumentation in 2 Stunden geschafft habe. Und danach noch frisch fröhlich zum ersten Bergbach gelaufen sein.
Kann es sein, dass Du einem Rechenfehler unterliegst? Romain erreicht den Aussichtspunkt des Mirador im dritten verlinkten Video nach exakt 106 Minuten, oder eben 1 Stunde und 46 Minuten.

Ausweislich der Fotodokumentation der Mädels bezüglich der Zeitstempel haben diese etwa 102 Minuten bis zum Aussichtspunkt benötigt. Die Mädels begannen um 11.18 Uhr mit den Fotos. Am Aussichtspunkt beginnen die Zeitstempel um 13:00 Uhr. Die Fotodokumentation beginnt in meinen Augen aber auch erst an dem Punkt, den man im ersten verlinkten Video von Romain, ab etwa der 9. Minute erreicht. Mal addiert und grob aufgerundet, bewegen wir uns also bei 112 Minuten bzw. 1 Stunde und 52 Minuten.

Ergo, war Romain sogar noch etwas schneller als die Mädels, ich unterstelle auch mal, dass er mit nicht derart leichtem Gepäck unterwegs gewesen ist, wie die beiden Damen.

Ich wüsste also nicht, was an den Zeiten nicht passen sollte.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von Data »

SuperdadV8 hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 09:16:47 Ich wüsste also nicht, was an den Zeiten nicht passen sollte.
Mit dem dazu rechnen der Laufzeit bis zum ersten Foto und dem Foto auf dem Mirador dürften ca. eine Stunde 52 - 55 Min. verstrichen sein
Wir sprechen hier von einem Trail beginnend auf ca. 1150 Meter über Meer und endet auf über 1800 Meter über Meer. Das im subtropischem Klima.
Sicher für die beiden Niederländermädchen sehr aussergewöhnlich.

Mich verwundert einfach die sehr schnell Laufzeit der Beiden von deutlich unter zwei Stunden. Dann noch mit den Fotos welche geknipst wurde.
Weiter habe ich im Netz auch keine Wanderzeiten gefunden welche für den Trail nur 2 Stunden benennen. Was zwingt die Beiden zu einer solchen Eile?

SuperdadV8 hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 09:16:47 Kann es sein, dass Du einem Rechenfehler unterliegst? Romain erreicht den Aussichtspunkt des Mirador im dritten verlinkten Video nach exakt 106 Minuten, oder eben 1 Stunde und 46 Minuten.
Also im dritten Video mag ich nichts vom Mirador erkennen. Erst im vierten Video bei Minute 34 - 35 war C. Romail auf dem Mirodor. Und filmt auch das Kreuz. Womit ca. 2 Stunden 20 Minuten verstrichen sind.

Sicher dürfte C. Romail mit mehr Gepäck gelaufen sein als Kris und Lisanne. Nur ist C. Romail soweit ich das auf dem Schirm habe ein guter Berggänger. Also ein Zeitdifferenz von einer knappen halben Stunde finde ich schon sehr beachtlich.
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

Data hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 13:05:13 Mit dem dazu rechnen der Laufzeit bis zum ersten Foto und dem Foto auf dem Mirador dürften ca. eine Stunde 52 - 55 Min. verstrichen sein
Wir sprechen hier von einem Trail beginnend auf ca. 1150 Meter über Meer und endet auf über 1800 Meter über Meer. Das im subtropischem Klima.
Sicher für die beiden Niederländermädchen sehr aussergewöhnlich.

Mich verwundert einfach die sehr schnell Laufzeit der Beiden von deutlich unter zwei Stunden. Dann noch mit den Fotos welche geknipst wurde.
Weiter habe ich im Netz auch keine Wanderzeiten gefunden welche für den Trail nur 2 Stunden benennen. Was zwingt die Beiden zu einer solchen Eile?




Also im dritten Video mag ich nichts vom Mirador erkennen. Erst im vierten Video bei Minute 34 - 35 war C. Romail auf dem Mirodor. Und filmt auch das Kreuz. Womit ca. 2 Stunden 20 Minuten verstrichen sind.

Sicher dürfte C. Romail mit mehr Gepäck gelaufen sein als Kris und Lisanne. Nur ist C. Romail soweit ich das auf dem Schirm habe ein guter Berggänger. Also ein Zeitdifferenz von einer knappen halben Stunde finde ich schon sehr beachtlich.
Schau mal hier:

https://weltbewegend.blog/reiseberichte ... a-wandern/

"Wir wanderten weiter und schnell merkten wir, dass der Weg immer schlechter wird. Ein Einheimischer, der mitten am Trail wohnt, zeigte uns den Weg, den wir weitergehen mussten. Für uns war an dem Punkt nicht ganz klar, wo es weiter gehen soll und an der Karte nur schwer zu erkennen. Wir überquerten einen kleinen Fluss und standen bestimmt 10 Minuten da, bis wir merkten, dass wir den kleinen schwierig erkennbaren Weg hochklettern müssen. Etwa 15 Minuten später, ging es steil hoch und wir wanderten in tiefen Gruben. Der Weg wurde immer matschiger und uns liefen kaum Leute entgegen, außer zwei kleine Gruppen. Das letzte Stück hoch zum Aussichtspunkt hatte es dann in sich. Es war unfassbar matschig und dabei hatte es die Tage zuvor nicht mal wirklich geregnet, außer einen kleineren Sprühregen. Angekommen am Aussichtspunkt, hatten wir Glück. Wir hatten eine schöne Aussicht, diese zog sich aber innerhalb weniger Minuten zu. Die Aussicht war schön, aber nur der Aussicht wegen lohnt sich der Weg da hoch nicht, wenn solltet ihr Spaß am Wandern und an der Umgebung haben. Oben entdeckten wir ein Kreuz und konnten später herausfinden, dass 2014 zwei niederländische Mädchen ums Leben gekommen sind, eine sehr mysteriöse Geschichte, die auch heute noch einen Schatten über Boquete wirft.

Ihr solltet an dem Aussichtspunkt unbedingt umdrehen, dort oben könnt ihr nicht weitergehen, der Weg führt immer weiter in den Dschungel rein und ist sehr gefährlich, auch wenn es auf der Offline Karte so aussieht, als ob du da lang gehen könntest.

Der Rückweg war schneller als gedacht, der Abstieg ging relativ schnell und wir beschlossen, weiter ins Dorf zu laufen. Insgesamt waren wir ca. 4 Stunden und 15 Minuten unterwegs. Für den reinen Trail kannst du ca. 3 Stunden einplanen]. Ich empfehle euch, wenn ihr den Trail macht, ihn möglichst früh zu wandern, da es sich am Mittag schnell zuzieht und du dadurch keine Aussicht hast und der Trail somit auch noch mal schwieriger zu bewandern ist."


Mit der Uhrzeit hast Du Recht, der Fehler lag bei mir, ich bin zwischen Video 3/4 und 4/4 durcheinander gekommen. Richtig, Romain hat also 140 Minuten in voller Montur mit Kamera benötigt, die Mädels insofern "nur" mindestens 112 Minuten, waren also schneller am Aussichtspunkt. Ich muss mich dahingehend also berichtigen, sie waren also eine gute halbe Stunde Stunde schneller am Mirador! Mein Fehler, sorry hierfür!

Aber schau mal, Victor Hugo ist bei mäßigem Wetter auch in knapp 1 Stunde und 22 Minuten gemütlich zum Mirador hoch und somit fast 30 Minuten schneller, als die beiden Mädels (Video 1 ab ca 00:06:00 - 1:06:25 + Video 2 - bis ca. 0:22:00).

https://www.youtube.com/watch?v=0gwhH0Gv-TE
https://www.youtube.com/watch?v=sqIW0LTodgI

Von daher stellt sich mir viel eher die Frage, wieso Romain eine Stunde länger benötigt als Victor Hugo und immer noch eine halbe Stunde länger, als die Mädels.....?! Hat er sich vielleicht sogar verlaufen und damit bestätigt, dass dies auf diesem Trail doch schneller passieren kann, als immer gedacht?
SuperdadV8
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Re: TODESFALL KRIS KREMERS/LISANNE FROON (21/22 †), PANAMA, 2014

Ungelesener Beitrag von SuperdadV8 »

M.E. gibt es auch eine plausible Begründung für das Ausbleichen einiger Knochen und das Thema Phosphor.

Die Gegend um Boquete ist ja nicht nur ein ziemlich bekanntes Kaffee-Anbaugebiet, dort wird ja sicherlich auch andere Landwirtschaft betrieben werden, ggf. auch weiter oben im Urwald von Indigenen?

Es ist ebenso davon auszugehen, dass man dort auch mit Düngemitteln arbeitet. Der wohl bekannteste Pflanzendünger ist Phosphordünger. Weitere verbreitete Düngemittel enthalten zudem auch Stickstoff. Gerade der ist problematisch, da er in Verbindung mit Wasser eine Bleiche hervorbringt. Viele Meeresländer haben da übrigens massiv Probleme mit, weil die Korallen ausbleichen und absterben.

Sofern nun durch Wetter & Co. ein latenter Eintrag dieser dieser Stoffe in den Wasserkreislauf erfolgt sein sollte, könnte dies die gebleichten Knochen mit hohen Phosphatwerten durchaus erklären, sofern diese über das abfließende Wasser transportiert wurden.

Sofern Becken und Rippe am selben Platz gefunden worden wären, wäre dies sicherlich alsdann wieder auffällig, aber die Fundorte unterscheiden sich ja letztlich.
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