VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Sronson
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Fränkin hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 13:20:05 Das Haus sollte vermietet werden.
Bei einem Mietobjekt wäre es mMn weniger verwunderlich als bei einem Kaufobjekt, sollte der Ohrschmuck tatsächlich übersehen worden sein. Viele Mietinteressenten schauen sich mehrere Dutzend Objekte an, bei einigen nur mal kurz rein und schon sind sie wieder weg.
Turmfalke23
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Fränkin hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 10:24:46 Der Ohrstecker ist genau der von diesem Bild:
Spoiler
Bild
Es ist ein goldener Ohrstecker von Thomas Sabo - ein "Nachbau" von diesem Modell: https://www.bulgari.com/de-ch/schmuck/o ... arz-354730

Natürlich sieht der Ohrschmuck fast nach einem Patronenhülsenboden einer 9 mm aus ;)

Siehe hier:
https://www.etsy.com/de/listing/6141869 ... -9mm-luger

Das Material ist goldfarbig und hat meist mittig eine farbliche Auftragung, welche bei dem angebotenen Ohrstecker jedoch fehlt. Am zentral gelegenen Zündhütchen sind Schlagbolzenspuren erkennbar. Quasi ein Patronenhülsenboden einer 9 mm als Schmuckstück bzw. Ohrstecker.

Nach meinem Kenntnisstand war der Ohrstecker zweiteilig, eine Beschädigung hat er auch. Er sollte sich nicht mehr zusammenfügen lassen.
Beide Teile befanden sich in einem Abstand von ca. 1,5 m am Boden nahe der Terrassentür und Fundortes des silberfarbenen Gewebeklebebandes, berichtete eine Ermittlerin bzw. Zeugin.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/9m ... -r,UBK9DCf
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 14:48:20 Nach meinem Kenntnisstand war der Ohrstecker zweiteilig, eine Beschädigung hat er auch. Er sollte sich nicht mehr zusammenfügen lassen.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/9m ... -r,UBK9DCf
Alle Ohrstecker sind mindestens zweiteilig, denn sie bestehen aus dem Stecker selbst und einer Poussette (Ohrmutter), ohne die der Stecker gar nicht halten würde. Viele Ohrmuttern weiten sich im Laufe der Zeit, sodass sich der dazugehörige Stecker auch ohne grobe Gewalt aus dem Ohr löst. Manchmal reicht es schon, dass sich die eigenen Haare darin verfangen oder ein grobmaschiges Kleidungsstück wie z.B. ein Schal. Wenn dann noch jemand drauftritt, wars das mit dem Schmuckstück.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Dust hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 12:03:42 An diesem Tag konnte man von Sonnendurchflutung im Limbacher Haus nur träumen.

Screenshot_20240610_120212_com.huawei.browser.jpg
Das Wetter dieses Tages weiß ich noch sehr gut. Wie ich schonmal schrieb, wartete ich die ganze Zeit, auf die Bestätigung, dass der Twingo neben oder auf der A9 gewesen sein sollte.
Anfangs war da etwas Verwirrung. Es gab unterschiedliche Polizeiberichte.
Seit diesem Tag, habe ich ständig das Gefühl, dass ich was übersehen habe, auf meinem Weg. Denn ich bin diese Strecke an diesem Tag gefahren. Ich erinnere mich auch noch sehr gut, an die Witterung, an diesem Tag. Trüb, neblig, kalt (keine tiefen, Minusgrade), nass bis Schneeregen.
Das Sonnenflutet, war nicht auf dieses Haus, an diesem Tag, bezogen. Sondern im Allgemeinen.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Sronson hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 14:13:26 Bei einem Mietobjekt wäre es mMn weniger verwunderlich als bei einem Kaufobjekt, sollte der Ohrschmuck tatsächlich übersehen worden sein. Viele Mietinteressenten schauen sich mehrere Dutzend Objekte an, bei einigen nur mal kurz rein und schon sind sie wieder weg.
Neben der Wohnung in Katzwang legten die Beamten bei ihren Ermittlungen besonderes Augenmerk auf eine Immobilie in Schwabach, die Alexandra R. und ihr Lebensgefährte verkaufen wollten
https://www.br.de/nachrichten/bayern/9m ... -r,UBK9DCf

Zumindest steht in diesem Artikel, dass sie das Haus verkaufen wollte.

Mhhh... was stimmt denn nun?
Diese Berichterstattung ist der Grund, warum man die Fakten, in diesem Fall, nicht greifen kann. Als Aussenstehender erst recht nicht.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Komisar_Rex_ hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 16:36:04 Das Wetter dieses Tages weiß ich noch sehr gut. Wie ich schonmal schrieb, wartete ich die ganze Zeit, auf die Bestätigung, dass der Twingo neben oder auf der A9 gewesen sein sollte.
Anfangs war da etwas Verwirrung. Es gab unterschiedliche Polizeiberichte.
Gibt es nicht:
• Wer hat den o. g. Renault Twingo am 09.12.2022 (Freitag) im Zeitraum von etwa 08:00 – 12:30 Uhr auf der A9 zwischen Nürnberg und München gesehen?

• Wem ist das Fahrzeug im genannten Zeitraum im Bereich zwischen Nürnberg und München im erweiterten Umfeld zur A9 aufgefallen? (z.B. Rasthöfe, Tankstellen, Nebenstraßen, Forstwege, Parkplätze, etc.)

• Wer kann eventuell Angaben zur Besetzung des Fahrzeugs machen?
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles ... index.html

Es ist schlichtweg hanebüchen und haarsträubende Zeitvergeudung, darüber herumzurätseln, was man vor 1 1/2 Jahren, an einem bestimmten Tag ohne Sonne bei frostigem Wetter, in einem Zeitraum von "etwa 8:00 - 12:30 Uhr" übersehen haben könnte, bei der Masse des schwärmendes Verkehrsaufkommens auf dieser Strecke. Was sollte das nützen, sich selbst Vorwürfe über etwas völlig Irreales in mittlerer Vergangenheit zu machen?

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 16:47:16 Neben der Wohnung in Katzwang legten die Beamten bei ihren Ermittlungen besonderes Augenmerk auf eine Immobilie in Schwabach, die Alexandra R. und ihr Lebensgefährte verkaufen wollten
https://www.br.de/nachrichten/bayern/9m ... -r,UBK9DCf

Zumindest steht in diesem Artikel, dass sie das Haus verkaufen wollte.

Mhhh... was stimmt denn nun?
Diese Berichterstattung ist der Grund, warum man die Fakten, in diesem Fall, nicht greifen kann. Als Aussenstehender erst recht nicht.
Dass das Haus verkauft werden sollte, stimmt.
Es war ursprünglich von der schwangeren Frau als neues Heim geplant, in direkter Nähe zu ihrem bisherigen Bewegungsraum.
Doch der als Aushilfslehrer getarnte Frauenspezialist hatte ohne Absprache mit Frau Alexandra als "Überraschung" ( :shock: ) bereits in einer Einöde einen veritablen neumodernen kubischen Palastbau als zukünftiges Heim für beide, Kinder und Katzen generös erworben.
Wurde bereits hier Fotodokumentarisch eingestellt. Ob inzwischen gelöscht, weiss ich nicht, denn Gesehen ist Gesehen 8-)
Das war der Grund für die Planänderung zum Verkauf der heimeligen, niedlichen, gelben Grillenburg in Limbach.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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sorry. bin heute zu wischi waschi, um irgendwas richtig zu zitieren. :?
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Heckengäu hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 17:52:02 Gibt es nicht:
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles ... index.html

Es ist schlichtweg hanebüchen und haarsträubende Zeitvergeudung, darüber herumzurätseln, was man vor 1 1/2 Jahren, an einem bestimmten Tag ohne Sonne bei frostigem Wetter, in einem Zeitraum von "etwa 8:00 - 12:30 Uhr" übersehen haben könnte, bei der Masse des schwärmendes Verkehrsaufkommens auf dieser Strecke. Was sollte das nützen, sich selbst Vorwürfe über etwas völlig Irreales in mittlerer Vergangenheit zu machen?



Dass das Haus verkauft werden sollte, stimmt.
Es war ursprünglich von der schwangeren Frau als neues Heim geplant, in Nähe zu ihrem bisherigen Bewegungsraum.
Doch der als Aushilfslehrer getarnte Frauenspezialist hatte ohne Absprache mit Frau Alexandra als "Überraschung" ( :shock: ) bereits einen veritablen neumodernen kubischen Palastbau als zukünftiges Heim für beide, Kinder und Katzen generös erworben.
Wurde bereits hier Fotodokumentarisch eingestellt. Ob inzwischen gelöscht, weiss ich nicht, denn Gesehen ist Gesehen 8-)
Das war der Grund für die Planänderung zum Verkauf der heimeligen, niedlichen, gelben Grillenburg in Limbach.
Ich kann Deine Einwände verstehen. Würde wahrscheinlich genau wie Du argumentieren.
Allerdings, habe ich an diesem Tag, auf dem Weg, einen Keinwagen vor mir überholt. Auf der Landstrasse. Eben neben der A9 und vor Allersberg.
Das ist mir im Gedächtnis geblieben. Denn als ich davon erfahren habe, dass sie an diesem Freitag, verschwunden ist, ist mir der, als erstes wieder eingefallen. jedoch wusste ich nicht mehr, ob es ein Twingo oder ein anderes, Fahrzeug/Kleinwagen, war. Das kann ich auch heute noch nicht sagen. Würde ich auch nicht behaupten. Deshalb hab ich das auch der Polizei gemeldet, als ich hörte, dass mit dem Twingo aufkam. In diesem Gebiet. Selbstverständlich sagen die einem bei der Polizei dann nicht, ob diese Aussage, mit dem Fall zu tun hat. Sie haben es zur Kenntnis genommen, meine Daten notiert und würden sich melden, falls ich eine Zeugenaussage machen muss. Allerdings wäre die eben nur sehr wage, da ich ich wirklich nicht sagen kann, ausser dass ich ein Auto überholt habe, dass sehr langsam fuhr. Das Auto war jedenfalls hell und nicht größer, als meins.. Ich habe diese Situation noch heute so im Kopf. Weil ich wegen dem langsamen Fahrzeug bremsen musste um es zu überholen und ich mich geärgert hab, dass der so langsam fuhr.
Dieser Tag, war ausserdem, ein besonderer Tag, für mich. Kein normaler Alltag. Deswegen verbinde ich mit dieser Fahrt, seitdem das Verschwinden, von Alexandra.

Ich weiß nicht, ob das die Erklärung ist, die Dich das nachvollziehen lässt. Für mich jedenfalls ist es so und deshalb hab ich diesen Tag, nicht vergessen und mit ihm, die Frage, hätte mir was auffallen können, wenn ich aufmerksamer gewesen wäre. Es ist ja kein schlechtes Gewissen. Denn mir ist nichts aufgefallen. Ausser eben dieser Kleinwagen. Bei dem ich mittlerweile aber nicht denke, dass er irgendwas mit dem Verschwinden, zu tun hatte.

Dein Beitrag ist, wie immer gelungen. Vielen Dank, dafür. Ach und, diesen Aufruf über den Twingo, habe ich so, in dieser Art, zum ersten mal gesehen. Ich habe im Hinterkopf, die Polizeiseite, mit dem Foto dazu.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 14:48:20 Natürlich sieht der Ohrschmuck fast nach einem Patronenhülsenboden einer 9 mm aus ;)

Siehe hier:
https://www.etsy.com/de/listing/6141869 ... -9mm-luger

Das Material ist goldfarbig und hat meist mittig eine farbliche Auftragung, welche bei dem angebotenen Ohrstecker jedoch fehlt. Am zentral gelegenen Zündhütchen sind Schlagbolzenspuren erkennbar. Quasi ein Patronenhülsenboden einer 9 mm als Schmuckstück bzw. Ohrstecker.

Nach meinem Kenntnisstand war der Ohrstecker zweiteilig, eine Beschädigung hat er auch. Er sollte sich nicht mehr zusammenfügen lassen.
Beide Teile befanden sich in einem Abstand von ca. 1,5 m am Boden nahe der Terrassentür und Fundortes des silberfarbenen Gewebeklebebandes, berichtete eine Ermittlerin bzw. Zeugin.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/9m ... -r,UBK9DCf
Leider finde ich in dem verlinkten Artikel auch nirgends die Aussage, dass sich das Gegenstück, des Ohrsteckers, ebenfalls in diesem Raum, befunden haben soll wie das Klebeband.
Oder übersehe ich da was?

Dafür sprechen Indizien wie beispielsweise ein Ohrstecker der Vermissten, den ein Polizist im Haus gefunden hat. Vor Gericht schildert der Beamte der Spurensicherung den Fund: "Ich dachte erst, es wäre ein Reißnagel", sagt er. Bei näherem Hinsehen habe er erkannt, dass es sich um einen Ohrstecker handelte. Er habe daraufhin einen Kollegen angerufen und ihm den Fund beschrieben. "Das sah aus wie der Patronenboden einer 9mm, so wie wir sie verwenden." Der Kollege habe sofort gesagt: "Das ist der Ohrring von Alexandra R." Unweit davon habe zudem ein Stück Klebeband gelegen. Daran wurden sowohl DNA als auch Haare vom mutmaßlichen Mordopfer gefunden sowie wohl auch DNA des Angeklagten Ugur T.

Das ist alles, was in diesem Artikel über den Ohrstecker, steht. Bzw. was ich darin finden konnte.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Komisar_Rex_ hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 21:57:58 Leider finde ich in dem verlinkten Artikel auch nirgends die Aussage, dass sich das Gegenstück, des Ohrsteckers, ebenfalls in diesem Raum, befunden haben soll wie das Klebeband.
Oder übersehe ich da was?

Da hättest du an der Verhandlung teilnehmen müssen als die leidende 1. Hauptkommissarin der Sonderkommission Hammer darüber berichtete und den Abstand der beiden Schmuckteile auf einer Skizze mit ca. 1,5 m angab. 
Es wäre meiner Meinung nach nicht logisch zu behaupten, die Teile würden nicht mehr zusammenpassen, wenn man sie nicht gefunden hätte ;)
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 10. Juni 2024, 22:29:37 Da hättest du an der Verhandlung teilnehmen müssen als die leidende 1. Hauptkommissarin der Sonderkommission Hammer darüber berichtete und den Abstand der beiden Schmuckteile auf einer Skizze mit ca. 1,5 m angab. 
Es wäre meiner Meinung nach nicht logisch zu behaupten, die Teile würden nicht mehr zusammenpassen, wenn man sie nicht gefunden hätte ;)
Ohja, da sagst Du was absolut richtiges. Leider ist es mir nicht möglich, die Verhandlung zu besuchen. Aus beruflichen Gründen und wegen der längeren Anfahrt, zum Gericht.
Deswegen muss ich mit dem leben, was ich online, lesen kann.
Nur zu gern würde ich mir ein eigenes Bild machen um das alles, etwas besser einordnen zu können.
Was ist wahr, was nicht.
Deswegen ist es toll, dass es Menschen wie Euch gibt, die berichten und ihre Version des Prozesses widergeben.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Weiß zufällig einer im Forum, wie es morgen bei Gericht, dem 11.06.2024 in Fall Alexandra R. weiter geht, z.B. Zeugenaussagen, Gutachter etc. :?:
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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@Heckengäu,
zu den widersprüchlichen (abgeänderten) Suchaufrufen der Polizei, steht auch einiges, hier im Forum, ab Seite 1.
Da ist auch noch ein Artikel, von Nordbayern.de verlinkt, in welchem das Foto des Twingos zu finden ist.
Es war Anfangs auch nicht klar, welchem Haushalt, er zuzuordnen war.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Ein Bericht von BR 24 zum Fall Alexandra R. von heute Vormittags.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/fa ... er,UFPOnFS
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Turmfalke23 hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 20:42:23 Ein Bericht von BR 24 zum Fall Alexandra R. von heute Vormittags.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/fa ... er,UFPOnFS
Danke Turmfalke, für den lInk.
Sehr interessant. Die andere schwangere Freundin wurde also nicht darüber informiert, dass er doppelt, Papa, wird.
Wenigstens hat sie sich, als sie von Alexandra erfuhr, getrennt und das nicht als ''normal'' angesehen. Was ich voll und ganz nachvollziehen kann.
Interessant wäre jetzt, welche abenteuerliche Geschichte, der Lehrer, über das Pflegekind erzählt hat. Das steht mal wieder nicht im Artikel. Wie kann man das weglassen? Sie ist sicher danach gefragt worden.

Jedenfalls lese ich langsam raus, dass der Lehrer, gerne mal etwas verschweigt oder etwas, sehr dramatisiert (bei der Überwachung seines Telefons)
Jedenfalls erscheint er mir, nicht ehrlich. WARUM?? Für was? Wenn er doch nichts mit dem Verschwinden zu tun hat? Warum tut er nicht alles dafür, um sie zu finden? Also ich meine, mit den Ermittlern, zusammenarbeiten oder einfach bei der Wahrheit bleiben.... Langsam bekomme ich das Gefühl, dass er lieber die Angeklagten hinter Gitter sehen will, als daran interessiert zu sein, was wirklich passiert ist. Auch ihm muss doch langsam mal klar sein, dass die Möglichkeit besteht, dass er die falschen verdächtigt hat.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Turmfalke23 hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 20:42:23 Ein Bericht von BR 24 zum Fall Alexandra R. von heute Vormittags.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/fa ... er,UFPOnFS
Danke für den Link. Darin steht geschrieben:
Sie habe von Alexandra R. und deren Schwangerschaft erst erfahren, als die Kriminalpolizei plötzlich im Januar 2023 vor ihrer Tür stand, um sie als Zeugin zu befragen. Danach habe sie sich von Bastian R. direkt getrennt, sagte die Zeugin aus. Von der glücklichen Beziehung zu Alexandra, von der andere Zeugen im Prozess berichtet hatten, habe sie nichts mitbekommen. […] Von einem Urlaub mit Alexandra R. wusste sie nichts. Bastian R. habe ihr gesagt, er sei mehrere Wochen auf Kur. Als im Dezember 2022 plötzlich ein kleines Mädchen bei den Eltern von Bastian R. lebte, habe er ihr eine abenteuerliche Geschichte erzählt, wie es dazu gekommen sei.
Alexandra ist am 9. Dezember verschwunden und nichtsdestotrotz hat Bastian R. die Beziehung zu der anderen Frau solange aufrechterhalten, bis diese durch die Kriminalpolizei von der Beziehung zwischen Bastian R. und Alexandra erfuhr. Das muss man sich mal vorstellen! Jede Wette, dass Alexandra absolut keine Ahnung von dieser anderen Frau hatte.
Komisar_Rex_ hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 21:32:51 Jedenfalls lese ich langsam raus, dass der Lehrer, gerne mal etwas verschweigt oder etwas, sehr dramatisiert (bei der Überwachung seines Telefons)
Jedenfalls erscheint er mir, nicht ehrlich. WARUM?? Für was?
Vermutlich liegt eine schwerwiegende psychische Störung vor, die zu diesen Verhaltensweisen führt. Hier wurde ja schon mehrfach eine narzisstische Persönlichkeitsstörung in den Raum geworfen. Wenn man sich dazu etwas genauer beliest, passt das doch ganz gut. Kriterien nach DSM-V sind unter anderem:

- Bedürfnis nach übermäßiger Bewunderung
- Fantasien über unbegrenzten Erfolg und Macht
- Überzeugung besonders und einmalig zu sein
- Ausnutzung zwischenmenschlicher Beziehungen
- Mangel an Empathie
- Arroganz und Hochmut
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

und warum versuchte er das mit der Freundin, vor der Polizei, zu verbergen?? Alexandra war doch damit einverstanden, solange er sich um das Kind kümmert. Vor Gericht hat er das doch so ausgesagt. Oder wusste Alexandra, vielleicht doch nichts, von der anderen FRau? Davon, dass er parallel zu ihr, noch eine andere getroffen hat? Oder war sie damit auch einverstanden?
Er scheint, sehr gut zu sein, im Täuschen und verheimlichen. Die arme Ex-Freundin von ihm, sieht jetzt die Urlaubsfotos, mit Alexandra in der Zeitung. Glücklich und verliebt. Dabei dachte sie, er sei auf Kur. Das war für sie bestimmt auch ein Schock, als die Polizei ihr dann von der Untreue, ihres Partners, berichtet hat. Wie kann man so abgebrüht, die Mutter, seines Kindes anlügen und dann noch nebenher, eine Affäre haben, die man dann ebenfalls, schwängert? Diese Affäre dann, als große Liebe präsentieren, während man einer anderen, eine Beziehung vortäuscht und diese dann noch schwanger ist? Das ist abgebrüht und total berechnend.
Die einzige, die das bestätigen kann, wäre Alexandra. Nur sie kann bestätigen, dass sie damit kein Problem hatte, dass er mit einer anderen ein Kind bekommt. Das er weiterhin, mit dieser Frau zusammen ist, hätte sie bestimmt nicht gut gefunden... und auch nicht unterstützt. Wenn Alexandra ein guter Mensch war, dann hätte sie das auch nie und nimmer, der anderen Frau angetan. Diese im Unwissen zu lassen, während er, mit Alexandra, ein neues Leben startet. Sie bewusst hintergehen? Nach all dem, was Alexandra mit D. durchgehabt hat, fand sie betrügerisches Verhalten, von Ex-Partnern, bestimmt nicht gut. Schließlich ist sie ja deswegen von D. gegangen. Weil er sie ausgenutzt hat.


Die Pflegetochter tut mir am meissten leid.
Hoffentlich geht es ihr da, wo sie jetzt ist, gut.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Sronson hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 21:51:40



Vermutlich liegt eine schwerwiegende psychische Störung vor, die zu diesen Verhaltensweisen führt. Hier wurde ja schon mehrfach eine narzisstische Persönlichkeitsstörung in den Raum geworfen. Wenn man sich dazu etwas genauer beliest, passt das doch ganz gut. Kriterien nach DSM-V sind unter anderem:

- Bedürfnis nach übermäßiger Bewunderung
- Fantasien über unbegrenzten Erfolg und Macht
- Überzeugung besonders und einmalig zu sein
- Ausnutzung zwischenmenschlicher Beziehungen
- Mangel an Empathie
- Arroganz und Hochmut
Das kann gut sein. Ich kenne mich zwar etwas mit Psychologie aus. Eine Ferndiagnose wage ich dennoch nicht zu stellen. Aber ja, die von dir angegebenen Merkmale, spiegeln eine narzistische Persönlichkeitsstörung, wider.
Das sehe ich auch so.
Gepaart, mit chronischem Lügensyndrom... (sorry. der musste sein.)
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Komisar_Rex_ hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 22:17:54 Gepaart, mit chronischem Lügensyndrom... (sorry. der musste sein.)
Für Narzissten stellen Lügen ein ausgezeichnetes Werkzeug dar, um ihr gutes Ansehen zu pflegen, andere Menschen zu manipulieren und um sie zu kontrollieren.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Sronson hat geschrieben: Dienstag, 11. Juni 2024, 22:25:30 Für Narzissten stellen Lügen ein ausgezeichnetes Werkzeug dar, um ihr gutes Ansehen zu pflegen, andere Menschen zu manipulieren und um sie zu kontrollieren.
Stimmt. Die Opfer lassen sich täuschen. Aber irgendwann merkt man dann schon, dass immer die anderen Schuld sind und der Narzist das als Vorwand nimmt, warum er ''schwierig'' ist. Eigentlich ist er ja das Opfer, denn Fehler eingestehen oder gar Schwäche zu zeigen, dass kommt für einen Narzisten nicht in Frage. Selbst wenn er Schuld hat, schafft er es, sein Opfer glauben zu lassen, dass es die Schuld des Opfers ist, ihn nicht zu verstehen. Nur wenn er alles unter kontrolle weiß, dann fühlt er sich wohl. Jeder soll sehen, was für ein ''toller Hecht'', er doch ist.
Oberflächlich gesehen klappt das vielleicht. Aber wenn man dann eine Beziehung mit ihm führt, dann kann man als Opfer eines Narzisten, zu dem Gedanken kommen, dass mit einem selbst was nicht in Ordnung ist. Ein Narzist dreht einem das Wort im Mund um. Wenn man ein empathischer Mensch ist, kann das sogar bis zum Verlust des Selbstbewusstseins, führen.
Durch diese Täter-Opfer- Umkehr, kann man wirklich an dem eigenem Verstand zweifeln. Im schlimmsten Fall.
Eine Partnerschaft ist nahezu unmöglich. Ausser man ist blind verliebt. Dann ist ein Narzist, dass tollste, was man sich nur wünschen kann. Denn er ist ja der Held, der alle anderen durchschaut und dem Opfer, die Augen öffnet...
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