MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

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SherlockHolmes
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SherlockHolmes »

Danke für die Erklärung !
Anka67
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Anka67 »

@z3001x
Macht der Flugmodus einen Unterschied bei der Ortung bzw. ist ein Abschalten des Handys der gleiche Effekt? Wurde damals irgendwie festgestellt, wann das Handy von B.A. letztendlich komplett ausgegangen ist? Akku wird doch bestimmt irgendwann leer gewesen sein oder der Flugmodus hat das Entleeren verhindert?
Man müsste dazu natürlich auch die Angewohnheiten von B.A. kennen, ob sie den FM häufig nutzte, ob sie während einer Autofahrt das Handy in den FM stellte oder ob sie z.B. ihr Handy auf der Strecke ausstellte.

Also einem Zufallstäter wäre mMn das Handy von B.A. völlig egal, denn der Zufallstäter würde ja wahrscheinlich den regulären Ablauf nach dem Dienst gar nicht kennen.
Wenn B.A. vorher noch Telefonate mit einer Person für ein Treffen führte oder SMS dazu verschickte, hätte die Polizei das doch sicherlich im Datenverlauf des Providers gesehen. Ich schließe dieses Treffen einer unbekannten Person eher aus.
Denken wir mal an Mister X und Mister Y - beide hätten einige Kilometer bis nach Hause zu fahren. Da könnte man doch ein Handy irgendwo "kaputt kloppen" und die Einzelteile zerstreuen, das Handy vergraben oder in irgendeinem Gewässer versenken. Aber das Handy wurde - auf die Gefahr hin, gesehen zu werden - zurück ins Auto gelegt. Jeder Fremde an diesem "fremden Auto" würde den Anwohnern aber doch sicherlich schnell auffallen - sobald ein Brötchen-Käufer, Gassi-Geher oder Briefträger usw. daran vorbei kommt.
Mmmhhh... wenig auffallen würde es natürlich, wenn ein Anwohner an diesem Auto vorbei geht :o
z3001x
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Anka67 hat geschrieben: Sonntag, 07. April 2024, 21:35:37 @z3001x
Macht der Flugmodus einen Unterschied bei der Ortung bzw. ist ein Abschalten des Handys der gleiche Effekt? Wurde damals irgendwie festgestellt, wann das Handy von B.A. letztendlich komplett ausgegangen ist? Akku wird doch bestimmt irgendwann leer gewesen sein oder der Flugmodus hat das Entleeren verhindert?
Was Ortung angeht. Im Flugmodus/Offlinemodus ist das Handy nicht ortbar, also für alle Ortungsmethoden, die mit Mobilfunk zu tun haben, nicht. Diesbzgl kein Unterschied zu einem ausgestellten Handy.
Wenn man die hier letztlich auszuschließende Option eines WLAN-Logins im Flugmodus einbezieht, könnte ein Handy im Flugmodus über Internet dennoch Positionssignale "senden", also GPS-Koordinaten an irgendeinen "FindMyPhone"-Dienst. Aber das dürfte hier nicht der Fall gewesen sein. Einfach weil's dazu ja in einem Anwohner-WLAN eingebucht hätte sein müssen und das der Täter oder BA veranlasst haben müsste. Also unrealistisch.

Mit dem Akku-Status bin ich überfragt. Im Stern-Artikel wurde da nicht wirklich drauf eingegangen. Die Formulierung, dass das Handy im Offline/Flug-Modus war, als es gefunden wurde, besagt jetzt nicht wirklich, dass es noch an war. Es läuft natürlich deutlich langsamer leer im Offline-Modus. Die ganzen Dienste, die ihr Netz suchen, fressen ja den meisten Saft und wenn die alle aus sind, dauert es vermutlich Tage bis zur Entladung.
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U.s.1 883
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von U.s.1 883 »

Man sollte doch nicht bei dem ganzen außer Acht lassen, das eben wie es hier mit einem Flughafen zu tun haben der auch militärisch genutzt wurde. Dort sind Antennen und Funkanlagen installiert die nahezu alles orten können.

Es kommt nur drauf an ob da jemand ist das richtig zur Hand haben weiß . Und das wird wohl so sein.

Recherchiert mal selber.

Das eröffnet doch ganz andere Perspektiven. Und das sollte doch nicht vernachlässigt werden. Für mich war es auf jeden Fall sehr interessant und hilfreich über eine solche Möglichkeit der Ordnung nachzudenken. Zumal es ja nicht abwegig ist dass der Täter mit dem Tower in irgendeiner Art und Weise in Verbindung steht.
Die Illusion der Demokratie lebt von der Vertuschung staatlicher Rechtsbrüche, und leider verliert sich selbst die Standfestigkeit ursprünglich integerer Persönlichkeiten allzu oft in den Sümpfen der Politik.
lindenstein
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

U.s.1 883 hat geschrieben: Montag, 08. April 2024, 06:59:02 Zumal es ja nicht abwegig ist dass der Täter mit dem Tower in irgendeiner Art und Weise in Verbindung steht.
In der Tat beschäftigt mich der Fall, welcher ja auch so die Tendenz zu haben scheint, dass das auch ein cold case werden könnte, der sich dann in die vielen Ungeklärten sang und klanglos einreihen würde.

Ein cold case hat meistens auch im Hintergrund, dass da wie auch immer was dazu geführt hat, dass der Fall dann zu dem cold case wurde.

Sicher gibt es viele Beispiele.. vorab die Vetternwirtschaft, ich weiss was von dir oder ich habe dir einen Gefallen getan, dann bleibt das auch unter uns. Dann kommt man auch zu der Politik, und der Macht der Partei.. das darf, wenn es auch schlimm ist so nicht an die Öffentlichkeit kommen etc.

Auch nicht unbedeutend ist die Gesetzeslage bei uns. Eine Frau kann, wenn sie will jederzeit einem Mann eine Art der Vergewaltigung nachsagen und dieser muss sich dann im Fall erst mal erklären. Das ist auch nicht ohne

Mich würde der Fall schon interessieren, jedoch sollten wir hier im HET mit unseren Möglichkeiten clever umgehen.

Wenn ein Moderator sich dem Fall auch annimmt und wir nochmal recherchieren ohne Zeitdruck.. ich wäre dabei.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.
lindenstein
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Re: MORDFALL BIRGIT AMEIS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Mache mal nen kleinen Anfang. Im Fall oder auch drum rum geben es ja Menschen, welche sich nur für den Fall interessieren, manch Einer hat jedoch ggf. auch direkt damit zu tun.. will sagen unter dem Deckmantel der vorgetäuschten Recherche hüllt man sich in einem Schleier, wenn gleich man Dreck am Stecken hat.
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Drüben hat einer geschrieben: "Trotzdem bleibe ich davon überzeugt, dass sich der Täter "draußen" ( also mit Wild, Wald und Flur der Umgebung ) auskannte. Sein Arbeitsfeld oder mindestens seine vertraute Lieblingsumgebung. Ob man will oder nicht, die Landschaft und der letztlich gewählte Ablageort "ziehen" immer wieder da hin."

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Das mag durchaus so sein.
Alle meine Beiträge spiegeln meine Meinung und ich kann auch völlig daneben liegen.
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