Kalle hat geschrieben: ↑Samstag, 04. November 2023, 00:41:38
Ich könnte aus dem Bericht jetzt zwar keinen Intellekt der Zeugin ableiten, aber rein nach Stellers „Realkennzeichen“ liegt Sie nach meinem Küchentisch-Psychologischen Gratisgutachten bei satten 19 von 19 möglichen Punkten. Danach maximal glaubwürdig. Mir ist schon klar dass das so einfach nicht sein wird, aber es ist schon interessant wie das - im krassen Gegensatz zum „JVA Zeugen“ sich unterschiedlich darstellt, allein schon wenn man diese auf die Schnelle mal stumpf durchdekliniert.
Es ist doch ganz einfach, Kalle. Sebastian leidet darunter, dass er bei Frauen keinen Schlag hat, womöglich kombiniert mit einem Mindertwert der einfachen Herkunft und Schulbildung, weshalb er, so wurde es mal genannt, Frauen medizinischer Berufe als für ihn "unerreichbar" empfunden bewunderte, quasi eine unerreichbare Welt....
Die Mädchen, mit denen er sich umgab, waren eher auf seiner Ebene, schlicht, schüchtern, anspruchslos, bieder, ein bisschen MacDonalds, ein bisschen Ringelpitz ohne Anfassen, weil er - das schrieb ich oben schon - sivh dort in der ihm gewohnteren Welt bewegte, damit selbstsicherer war und nur das tat, was sie alle tun, das Anbaggern üben.
Intellekt lässt sich insoweit ableiten, als diese jungen Zeuginnen zwischen für sie fremder, staatlicher Obrigkeit und unangenehmer Berührung, ihren Freund/Bekannten als Mordverdächtigten neben sich sitzen zu haben, in einen Zwiespalt geraten, wie sie sich unverfänglich äußern, um dem Gericht zu genügen, aber den Angeklagten nicht unnötig zu belasten, zumal völlig im Dunkeln ist, unter welchen Umständen die polizeilich abgefassten Zeugenvernehmungen stattfanden, dass dort etwas zum Ausdruck kam, was die Zeuginnen so nicht ausdrücklich gesagt haten, nicht selten.
Aber wie dem auch sei, im Ergebnis sind beide Bezeugungen der jungen Frauen strafrechtlich nichts wert, die Aussage von einer Mutter ("von der Erbtante, die mal was gehört haben soll") natürlich auch nicht.