ÖFFENTLICHE DISKUSSION Fälle:[NEU] N. N., Lampertheim, (36 †), 2024
Anja Aichele, Ayleen Ambs, Vierfachmord von Annecy 2012, Bärbel B. (Bremerhaven) u. Ingrid R. (Bremen), Annika Brill, Tristan Brübach, Christoph Bulwin, Anne D. (Lorch), Suzanne Eaton, Michaela Eisch, Victor Elling, Sonja Engelbrecht, Trude Espas, Regina Fischer, Abby G. & Libby W. (USA-Indiana), Maren Graalfs, Valeriia Gudzenko, Mara-Sophie H. (Kirchdorf), Marion & Tim Hesse, Jutta Hoffmann, Bärbel K. (Lübeck), Peggy Knobloch, Cindy Koch, Martina Gabriele Lange, Lola (FR-Paris), Karl M. (Berlin), Khadidja M. (Ingolstadt), Stefan M. (Salzgitter), Jelena Marjanović, Margot Metzger, Karin N. (Borchen), Gabby Petito, Heike Rimbach, Elmar Rösch, Gustav Adolf Ruff, Carina S. (Iserlohn), Hannah S. (Hamm), Lena S. (Wunsiedel), Gabriele Schmidt, Mord in Sehnde-Höver, Yasmin Stieler, Simone Strobel, Elisabeth Theisen, Karsten & Sabine U. (Wennigsen), Nicky Verstappen, Hanna W. (Aschau)
9.04.2023 - 10:31 Uhr
Nach BILD-Informationen handelt es sich bei dem neuen Tatverdächtigen um Daniel T. (25), der zehn Kilometer vom Heim entfernt wohnte.
Er geriet ins Visier der Ermittler nach der Auswertung von Handys und Computern
der "stolze vater": tranken bier und schauten pornos
daniel t + der 11jährige schauten zunächst ZUSAMMEN PORNOS und tranken bier
daniel t soll gegen 21:00 uhr dort eingestiegen sein, am 4. april 2023
daniel t stammt "aus einem anderen teil des landes", so ein nachbar
daniel t war während corona-zeit nach wunsiedel-thiersheim gezogen
daniel t kam mit frau und 2 kindern, jetzt 7 jahre und 18 monate (daniel t + frau sind max 25 jahre alt)
der 11jährige stammt aus nordrhein-westfalen (tat fand in bayern wunsiedel statt)
der 11jährige hat eine bekannte historie der gewalt und mit authoritäten
die quelle der dailymail meinte, er hätte mit der problematik vermutlich nicht in diesem im heim sein sollen
Lena wurde halbnackt aufgefunden, in dem zustand soll sie nach der vergewaltigung einen streit mit dem 11jährigen angefangen haben, der sie daraufhin erwürgte/erdrosselte
überführt wurden die täter durch DNA-spuren und Fingerabdrücke am tatort
On his now deleted Facebook page he describes himself as a 'proud father' and that 'family is the most important thing in the world', alongside pictures of him, his wife and children.
Regensburg – Als Killer Dennis V. (14) aus der Regensburger Psychiatrie am vergangenen Donnerstag ein Foto von sich mit Schlachtermesser in der Hand auf Instagram postete, drückten acht Follower auf „Gefällt mir“. Nur Momente später wurden zwei Menschen attackiert, Grundschüler Franz (†7) starb!
Diejenigen, denen der Post gefiel, bekommen jetzt Hausbesuch von der Kripo – denn die Generalstaatsanwaltschaft München fahndet nach möglichen Mitwissern des geplanten Amoklaufs.
36 Stunden kämpften die Ärzte um das Leben des Siebenjährigen – letztlich vergebens. Ein Lehrer (63), der ebenfalls von dem 14-Jährigen attackiert wurde, ist außer Lebensgefahr. Offenbar war gerade Pause, als der auf richterlichen Beschluss im Bezirkskrankenhaus Regensburg untergebrachte 14-Jährige auf sie losging.
Oberstaatsanwalt Sebastian Murr zu BILD: „Es ist derzeit davon auszugehen, dass der Siebenjährige und der 63-jährige Lehrer, welcher sich im Rahmen seiner Lehrtätigkeit im Bezirkskrankenhaus aufhielt, nicht gezielt ausgesucht wurden.“
Die Ermittler beschäftigten zurzeit zwei zentrale Fragen, so Murr: „Wie kam der Beschuldigte zu einem Messer? Gab es im Vorfeld der Tat Mitwisser oder Unterstützer?“ Der Sachverhalt werde durch die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus „in alle Richtungen und gegen alle Beteiligten überprüft und aufgeklärt“.
14-Jähriger als „Gefährder“ eingestuft
Dafür, dass sich der als „Gefährder“ eingestufte Jugendliche offenbar so frei auf dem Klinikgelände bewegen durfte, lehnte eine Sprecherin der Einrichtung jede Mitverantwortung ab: „Das ist eine Klinik und keine Vollzugsanstalt“, sagte Sprecherin Kerstin Erbrich zu BILD.
Laut Generalstaatsanwaltschaft München habe die Polizei bei dem 14-Jährigen nach seinen aufgeflogenen Anschlagsplänen auf eine Schule im Januar „zur Gefahrenabwehr“ aber eine Fußfessel angebracht. Doch die konnte die neue Tat nicht verhindern ...
Jetzt kommt heraus: Offenbar trieben Dennis V. (14) auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie weiterhin Gewaltfantasien um. Oberstaatsanwalt Sebastian Murer: „Ein möglicher extremistischer Hintergrund kann deshalb nicht ausgeschlossen werden, weil der Beschuldigte einschlägige Chatgruppen in Messenger-Diensten nutzte.“
Er habe sich schon als Strafunmündiger intensiv mit der Planung und Durchführung von schwersten Gewalttaten beschäftigt.
Müllfahrer (25) nach Mord im Kinderheim angeklagt
Lenas Killer (11) als Kronzeuge vor Gericht
Von: JÖRG VÖLKERLING
26.12.2023 - 11:04 Uhr
Hof (Bayern) – Schock im Kinderheim St. Josef in Wunsiedel: Lena (†10) wurde halb bekleidet und tot im Bett gefunden. Jetzt steht die Anklage zum Fall!
Müllmann und Ex-Heimbewohner Daniel T. (25) steht ab 1. Februar vor Gericht, aber nicht wegen Mordes, sondern wegen Vergewaltigung und Diebstahls. Brisant: Der 11-jährige Junge, der Lena getötet haben soll, muss als Zeuge aussagen, kann aber strafrechtlich nicht belangt werden.
Laut Landgericht Hof soll Daniel T. in der Nacht vom 3. auf den 4. April 2023 ins Kinderheim eingestiegen sein, um Wertgegenstände zu stehlen. Er soll bereits durch fünf Einbrüche in Bau-Containern 16 330 Euro Beute gemacht haben.
Pressesprecher Dietmar Burger berichtet, dass Daniel T. im Heim auf einen 11-Jährigen und später auf Lena traf. Er soll mit dem Jungen ein sexuelles Gespräch geführt und dabei onaniert haben, bevor er sexuelle Handlungen an Lena vornahm. Die Kripo Hof vermutet, dass der strafunmündige Junge Lena danach im Verlauf eines Streitgesprächs durch Gewalt gegen den Hals tötete.
Lena (†10) war ein fröhliches, sportliches Mädchen. Hier zeigt sie stolz eine Siegerurkunde, die sie bei einem Schwimm-Wettbewerb erhalten hatte. BILD hat sie komplett unkenntlich gemacht
Brisant: Obwohl er sich für seine Tat niemals strafrechtlich verantworten muss, ist der 11-Jährige unter den 39 geladenen Zeugen der Jugendkammer und muss im Hofer Gericht aussagen. Daniel T. hat die Vorwürfe der Ermittlungsbehörden inzwischen eingeräumt.
Lenas Vater Werner Z. (51) glaubt dagegen nicht an die bisher verbreitete Version der Tatnacht: „Ich denke, diese Verhandlung wird sich noch zum Überraschungspaket entwickeln“, sagte er BILD.
Sprecher Burger erklärt, dass die Staatsanwaltschaft Hof Daniel T. Diebstahl in fünf Fällen, Sachbeschädigung, Brandstiftung, sexuellen Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt und Vergewaltigung zur Last legt.
Sachverständige der Rechtsmedizin, der forensischen Psychiatrie und ein aussagepsychologischer Sachverständiger sind geladen. Ein Urteil könnte am 6. März gesprochen werden.
Parallel ermittelt die Staatsanwaltschaft Hof nach einer Anzeige einer Privatperson wegen möglicher Pflichtverletzungen in dem verstörenden Fall auch noch gegen die beteiligten Behörden.
Werner Z. aus dem Landkreis Neustadt/WN hat einen Katalog mit fast 40 Fragen formuliert (siehe Infokasten). Zentraler Punkt: “Wie kann es sein, dass meine Tochter Lena, welche vom Jugendamt in Obhut genommen wurde, in einem Heim ihr Leben verliert?” Besonders brisant: Der Vater hatte in den Monaten zuvor alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Kind zu sich holen zu dürfen – ob nun zurecht oder nicht. Das wird nie mehr geklärt.
Mädchen war seit November 2022 im Kinderheim
Die Fünftklässlerin war auf Basis einer richterlichen Entscheidung des Amtsgerichts Tirschenreuth seit November 2022 im Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef untergebracht. Auslöser waren über Jahre andauernde Streitigkeiten der geschiedenen Eltern über die Erziehung des Mädchens, zuletzt über die Wahl der weiterführenden Schulart. Die Mutter lebt im Landkreis Tirschenreuth, der Vater im Landkreis Neustadt/WN.
Der Konflikt hatte das Kind derart belastet, dass es in psychiatrische Behandlung kam. Das Familiengericht Tirschenreuth übertrug das Aufenthaltsbestimmungsrecht schließlich dem Kreisjugendamt Tirschenreuth. Die Betreuung in einer Kinder- und Jugendeinrichtung erschien den Verantwortlichen zumindest vorübergehend als beste Wahl für das Mädchen.
Der Tirschenreuther Familienrichter hatte zuletzt einen Psychiater aus Nürnberg als Sachverständigen beauftragt. Auf Basis seines Gutachtens sollte über die elterliche Sorge und damit über die Zukunft des Mädchens entschieden werden. Der Psychiater hatte bereits ausführliche Gespräche mit beiden Eltern sowie dem Kind geführt. Zum Zeitpunkt der Tat standen noch “Interaktionsbeobachtungen” in den jeweiligen Haushalten und im Kinderheim aus.
Streit um Kanaren-Kreuzfahrt
Auch unmittelbar vor der Tat stritten die Anwälte der Eltern einmal mehr vor dem Familiengericht Tirschenreuth. Auslöser: Der Vater hatte für die Osterferien eine Kreuzfahrt in die Kanaren gebucht. Der psychiatrische Sachverständige hatte im Vorfeld “keine Einwendungen” (Schreiben liegt der Redaktion vor). Zunächst stimmte auch das Jugendamt zu, unterzeichnet von einer Vertreterin der Ergänzungspflegerin: “Der Vater kann Lena am Tag vor der Reise in der Wohngruppe abholen.”
Beim Gerichtstermin am 3. April 2023 sah das anders aus. Zwei Vertreterinnen des Jugendamtes zogen die Erlaubnis zurück. Das Gericht erließ einen entsprechenden Beschluss. Der Ablehnungsbescheid traf mit dem Tag der Tötung zusammen. Ein makabrer Zufall.
Was ist in der Nacht zum 4. April 2023 passiert?
Lena übernachtete in der ersten Ferienwoche nicht in ihrer gewohnten Wohngruppe. Ein Großteil der Heimkinder befand sich auf Skiferien. Die Daheimgebliebenen waren im Haupthaus zusammengefasst.
Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Hof stieg in der Nacht der 25-jährige Daniel T. über ein offenes Badfenster in das Kinderheim ein. Der Müllwerker lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem etwa 15 Kilometer entferntem Dorf. Er kannte die Einrichtung, weil er selbst als Jugendlicher dort gewohnt hatte. Laut Staatsanwaltschaft war er auf der Suche nach Diebesgut. Ihm werden beim Prozess auch fünf Einbrüche in Baucontainern zur Last gelegt.
Im Haupthaus soll er zunächst auf den Elfjährigen getroffen sein. Laut Landgericht Hof soll Daniel T. mit dem Elfjährigen ein Gespräch sexuellen Inhalts geführt und dabei onaniert haben. Die Zehnjährige kam dazu, an ihr soll Daniel T. sexuelle Handlungen mit den Händen ausgeführt haben, ehe er die Einrichtung wieder verließ. Angeklagt ist Vergewaltigung, also ein Eindringen in den Körper.
Elfjähriger allein verantwortlich?
Die Staatsanwaltschaft Hof geht davon aus, dass der Elfjährige das Mädchen dann allein getötet hat. Mehrere Medien berichten von Strangulieren am Hals (nicht offiziell bestätigt). Eine Beteiligung an der Tötung sei Daniel T. nicht nachzuweisen, so die Staatsanwaltschaft. “Vielmehr haben die Ermittlungen den Verdacht erhärtet, dass der Junge das Mädchen – nachdem der Angeklagte die Einrichtung verlassen hatte – getötet hat, als es zwischen diesen beiden zu einer Streitigkeit kam.” So kommt der Fall auch vor Gericht.
Die Vormundin des Buben vom Jugendamt Kulmbach erhebt Einwände. Sie hat einen Brief an das Landgericht Hof geschrieben, den die “Süddeutsche Zeitung” im Dezember öffentlich gemacht hat. Sie vermisst demnach in der Anklage gegen Daniel T. die Anstiftung zur Tötung. Der Elfjährige habe gegenüber Polizei und Sachverständigen ausgesagt, dass der Erwachsene ihm gedroht habe: Er werde in das Heim zurückkehren und ihn umbringen, wenn er das Mädchen nicht zum Schweigen bringe.
Gegen den Elfjährigen kann es keinen Strafprozess geben. Er ist strafunmündig. Der Junge ist als Zeuge geladen, seine Aussage wird aber aller Voraussicht nach unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen.
Neun Verhandlungstage bis März
Der Prozess läuft vor der Jugendkammer des Landgerichts Hof. Neun Tage sind angesetzt, von 1. Februar bis 6. März. Angeklagt sind eine ganze Reihe von Delikten: schwerer sexueller Missbrauch, Vergewaltigung und schwere Körperverletzung an Lena; der sexuelle Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt am elfjährigen Buben; fünf Einbruchsdiebstähle und eine Brandstiftung (Daniel T. soll einen Baucontainer in Brand gesetzt haben).
Es sind 39 Zeugen geladen. Geladen sind der Rechtsmediziner, ein Sachverständiger der forensischen Psychiatrie sowie ein aussagepsychologischer Gutachter.
Kinderheim bittet um “angemessen Berichterstattung”
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Christine Allgeyer, persönliche Referentin des Direktors der KJF der Diözese Regensburg, Stellungnahmen. In der letzten Meldung vom September schreibt sie: “Der noch ausstehenden Gerichtsverhandlung misst die Katholische Jugendfürsorge für die vollständige Aufklärung der Ereignisse große Bedeutung bei.”
Eine Privatperson (nicht die Eltern) hat Strafanzeige wegen Pflichtverletzung erstattet. Die Ermittlungen dazu seien noch nicht abgeschlossen, sagt Oberstaatsanwalt Dr. Andreas Cantzler (Hof). Ein Abschluss sei für Ende des 1. Quartals 2024 vorgesehen. Die Strafanzeige richte sich gegen namentlich nicht bekannte Mitarbeiter verschiedener Einrichtungen und Behörden.
Vater sieht Fehler bei Jugendamt und Einrichtung
“Wie kann es sein, dass ein elfjähriges Kind gemeinsam mit meiner Tochter in einem Heim untergebracht ist, obwohl die Ärzte davor gewarnt haben, dass dieses Kind nicht in ein Heim gehört?
Wie kann es sein, dass bei so einem Insassen die Erzieher zwischen 22 und 6 Uhr morgens tun können was sie wollen und die Kinder nicht beaufsichtigen müssen?
Wieso gibt es für das Jugendamt die Option Papa nicht?
Wie kann ein Jugendamt mir eine Kindswohlgefährdung unterstellen, obwohl ich als Beamter meine Tochter nach dem bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan erzogen habe?
Wieso wurde meine Tochter innerhalb von 1,5 Tagen in einem Heim für schwererziehbare Kinder untergebracht, ohne dass eine Familienhilfe gestellt wurde?
Wie kann es sein, dass meine Tochter im März 2023 noch im Heim ist, obwohl der Psychologe mir bereits im Januar mitgeteilt hat, dass sie in diesem Heim fehl am Platze sei?”