MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Widasedumi
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Duchonin hat geschrieben: Samstag, 17. April 2021, 11:31:32 "Ich weis nicht, ob sie die Tat begangen hat, aber die im Urteil aufgeführten Gründe reichen nicht für eine Verurteilung"
Das ist deine Meinung, Duchonin. Ich zweifle nicht an der richtigen Entscheidung der Kammer. Die Kammer hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Der Kammervorsitzende hat auf mich einen besonders verantwortungsvollen, neutralen und souveränen Eindruck gemacht. Ich denke, dass die gesamten Mitglieder der Kammer diesen Entscheidungsfall ebenso gut beurteilt haben und dass auch sie es sich nicht leicht gemacht haben.
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Conny
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Conny »

Samstag, 24. April 2021, 21:45 bis 23:15 Uhr auf NDR

Mord ohne Beweise

Wurde Henrike Schemmer zu Recht verurteilt?
Ein neuer und komplexer Fall für Profiler Stephan Harbort.

Der NDR strahlt die Doku in voller Länge aus.

https://www.ndr.de/fernsehen/programm/e ... 13164.html
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Agatha Christie
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

@Conny
Danke für den Tipp, ich habe die Sendung gerade getimt.
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
Undercover
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Undercover »

Widasedumi hat geschrieben: Samstag, 17. April 2021, 16:22:40 Das ist deine Meinung, Duchonin.
Das ist nicht nur seine Meinung -sondern auch meine! Auch wenn ich sie für die wahrscheinliche Täterin halte, so wurde ihr das nicht zweifelsfrei(!) nachgewisen. Wir haben hier keine Siegerjustiz wo man sich eine Indizienkette zurecht macht und Leute wegsperrt, sondern eine solche die beweisen muss. Im Fall Rebecca aus Berlin spricht auch alles für den Schwager, aber er wurde 2x frei gelassen.

Es geht nicht nur darum unschuldige Menschen zu verurteilen, sondern um die sensible juristische Grenze die einen Rechtsstaat ausmacht.
Widasedumi
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Das im Mordfall des Seniorenpaares Schemmer gefällte Urteil war so fundiert, dass es bis heute Bestand hat. Die Kammer war zuständig für die Beweiswürdigung und für das Urteil. Sie hat die Beweise gewürdigt und sie ist zu einem Urteil gekommen. Die Kammer hatte den Auftrag, Recht für das gesamte Rechtssystem zu sprechen und sollte dabei auch den Opfern gerecht werden. Das Gericht muss wahrhaftig sein. Es hat mit diesem Urteil einen anspruchsvollen Dienst geleistet.

Nicht zuständig für die Rechtsprechung in diesem Fall sind alle, die das Urteil kritisieren. Sie können nur von außen, und damit nur von einer unvollständigen Perspektive aus kritisieren.

Das gesamte kammerinterne Reflektieren nach jedem Prozesstag fehlt den Außenstehenden. Da sind mindestens fünf neutrale unvoreingenommene Personen, die nichtöffentlich ihre Eindrücke gezielt austauschen können. Damit ist die Chance gegeben, von der individuellen Subjektivität zur Intersubjektivität zu kommen und sich dabei gegenseitig zu ergänzen. Die Eindrücke werden intersubjektiv strukturiert und gewichtet. Man kann beraten welche Zeugen man noch hören möchte und warum, sowie auch, was man noch näher ausleuchten möchte. Hierdurch entsteht ein vertieftes Verstehen für die Umstände des gesamten Fallgeschehens, welches Außenstehende nicht haben. Hier können selbstverständlich auch mögliche Handlungsmotive erörtert werden. Die Mitglieder der Kammer können in ihrer Rolle der gezielten Vorbereitung, des Hörens am Sitzungstag und des intensiven Verarbeitens zu einer optimalen Erschließung des Fallgeschehens und seiner Bedingungen gelangen.

Kritik ist erlaubt. Die verurteilte Frau hat das Recht, alle Möglichkeiten für sich zu nutzen. Sie arbeitet nur für sich und ihre eigenen Interessen. Ein Täter und seine Angehörigen dürfen straflos lügen und falsche Spuren legen.

Der Auftrag der Kammer nach Rechtsprechung und das Bestreben eines Verurteilen nach Freikommen liegen auf ganz verschiedenen Ebenen und Verantwortlichkeiten. Die eine Ebene steht für den Fall als Ganzes. Die andere Ebene steht für das Interesse einer einzelnen Person.
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Assis
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Assis »

Widasedumi hat geschrieben: Sonntag, 25. April 2021, 09:32:48 Nicht zuständig für die Rechtsprechung in diesem Fall sind alle, die das Urteil kritisieren. Sie können nur von außen, und damit nur von einer unvollständigen Perspektive aus kritisieren.
Genau, aber das würde dann sowohl für alle negative Kritiker als auch für alle positive Kritiker gelten.
Widasedumi
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Assis hat geschrieben: Sonntag, 25. April 2021, 10:43:26 Genau, aber das würde dann sowohl für alle negative Kritiker als auch für alle positive Kritiker gelten.
Eine positive Zustimmung liegt auf einer anderen Ebene, als eine negative Kritik.
Die positive Zustimmung ist eine Anerkennung der vorhandenen Kammerkompetenz.
Die negative Kritik ist eine Anzweiflung der vorhandenen Kammerkompetenz.

Für meine Zustimmung zur vorhandenen Kammerkompetenz war nicht der Ausgang des Prozesses entscheidend. Der Prozess war offen. Der Leiter der Kammer war souverän, fair und gründlich. Der Verteidiger machte auch einen guten Job für seine Mandantin. Man konnte nicht sagen, ob es einen Freispruch oder eine Verurteilung gibt.

Meine Anerkennung der Kammer beruht nicht auf dem Ausgang des Urteils. Ich hoffte auf eine Verurteilung, aber ich hätte auch einen Freispruch akzeptiert, weil ich eben die Beurteilungskompetenz der Kammer nicht an ein Urteil binde, das mir gefällt oder nicht gefällt.

Der Kritiker hingegen maßt sich an, an der Beurteilungskompetenz dann zu zweifeln, wenn ihm das Urteil nicht gefällt.
Der Unterschied zwischen den Urteilskritikern und den Urteilsbefürwortern ist der, dass der Urteilskritiker der Kammer eine falsche Entscheidung unterstellt, obwohl ihm der interne prozessuale Bewertungsaustausch der Kammermitglieder bezüglich der Beurteilung von Zeugen, Indizien und Beweisen unbekannt ist. Das sind aber elementare Vorstufen in der Strafprozessordnung, um zu einem verantwortungsvollen intersubjektiv abgestimmten Urteil zu kommen.

Der Urteilsbefürworter erkennt die Beurteilungskompetenz der Kammer unabhängig vom Urteil an.
Irrtumsvorbehalt
Assis
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Assis »

@Widasedumi
Ich denke, wir verstehen uns falsch. Ich habe über die Tatsache gesprochen, dass sowohl Befürworter als auch Gegner für ihr Urteil über dieses Gerichtsurteil sich auf die gleichen öffentlichen Informationen stützen, aber okay.

Jetzt sagst du, wenn ich es richtig verstanden habe, dass die Befürworter dieser Gerichtsentscheidung Recht haben, weil davon ausgegangen werden muss, dass die Richter ihre Arbeit gut machen, Punkt.

"Der Urteilsbefürworter erkennt die Beurteilungskompetenz der Kammer unabhängig vom Urteil an."

Ich möchte der Justiz gegenüber nicht respektlos sein, aber es ist nicht ohne Grund, dass nach einer Gerichtsentscheidung eine Möglichkeit besteht
Berufung dagegen einlegen.

Die Justiz macht auch Fehler, wenn auch nicht oft.
Widasedumi
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Widasedumi hat geschrieben: Sonntag, 25. April 2021, 09:32:48 Nicht zuständig für die Rechtsprechung in diesem Fall sind alle, die das Urteil kritisieren. Sie können nur von außen, und damit nur von einer unvollständigen Perspektive aus kritisieren.
Die Urteilskompetenz hängt nicht von Außenstehenden ab und diese in Frage zu stellen, finde ich persönlich vermessen. Dagegen werde ich immer argumentieren.
Assis hat geschrieben: Sonntag, 25. April 2021, 10:43:26 Genau, aber das würde dann sowohl für alle negative Kritiker als auch für alle positive Kritiker gelten.
Hier möchte ich betonen, dass ich Urteilskritiker und Urteilsbefürworter nicht auf gleicher Ebene verorte. Der Urteilskritiker hat aufgrund seiner unvollständigen Perspektive keine Beurteilungskompetenz einer Gerichtskammer. Wenn er es dennoch tut, verhält er sich anmaßend.
Assis hat geschrieben: Sonntag, 25. April 2021, 14:16:31 Jetzt sagst du, wenn ich es richtig verstanden habe, dass die Befürworter dieser Gerichtsentscheidung Recht haben, weil davon ausgegangen werden muss, dass die Richter ihre Arbeit gut machen, Punkt
Nein! Ich bin kein Beurteiler der Richter, ob sie ihre Arbeit gut oder schlecht gemacht haben. Wenn die Richter aus Mangel an Beweisen die Frau freigesprochen hätten, hätte mir das Urteil zwar nicht gefallen, aber ich hätte es akzeptiert, ohne dass ich mich über die Kammer echauffiert hätte.

Es geht nicht um ein gutes oder schlechtes Urteil an sich, sondern es geht darum, ob ich damit zufrieden bin. Ob mein Gerechtigkeitsempfinden wieder in Balance ist. Bei der Lolita Brieger wurde der Mörder oder Totschläger freigesprochen, weil der Mord nicht eindeutig nachweisbar war und der Totschlag verjährt war. An der Kammer übe ich keine Kritik. Aber das Urteil hat mir nicht gefallen und es hat mein Gerechtigkeitsempfinden nicht in Balance gebracht. Nur in meinem Glauben an Gott kann ich das kompensieren.
Assis hat geschrieben: Sonntag, 25. April 2021, 14:16:31 Ich möchte der Justiz gegenüber nicht respektlos sein, aber es ist nicht ohne Grund, dass nach einer Gerichtsentscheidung eine Möglichkeit besteht
Berufung dagegen einlegen.
Die Justiz macht auch Fehler, wenn auch nicht oft.
Für die Fehler der Justiz gibt es die Revisionsmöglichkeit. Dieses Urteil hat Bestand gehabt. Und trotzdem kann die Verurteilte weiterhin ihr Glück versuchen und vielleicht eine Wiederaufnahme des Falles erreichen.
Irrtumsvorbehalt
fucsre

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von fucsre »

Ich habe heute über diesen Fall das erste mal etwas gehört und mir die Doku angesehen.

Was ich mich halt grundsätzlich frage ist: Sagen wir mal sie hat rein gar nichts mit diesem Mord zu tun, weder aktiv noch passiv. Wer bringt denn dann mitten in der Nacht 2 ältere Menschen um, ohne Spuren zu hinterlassen und nachweislich ohne irgendetwas mitzunehmen? So ein Risiko eingehen für nichts?!?

Allein das ist für mich schon total Unglaubwürdig was ihre mögliche Unschuld angeht.

Dazu fährt sie angeblich mitten in der Nacht in der Gegend rum um sich umzubringen? Warum? aus welchem Grund? Aber der Überraschungsbesuch bei den Schwiegereltern war dann doch noch drin trotz suizidaler Absichten Stunden zuvor?

Das passt hinten und vorne nicht. Dazu keine Einbruchsspuren, die Schwiegereltern wurden quasi aus dem Nichts überrascht, sie die einzige mit Schlüssel.

Ich bin ja gerne ein Freund von Happy Ends, aber hier seh ich die Sache eindeutig, auch wenn’s keine Beweise gibt.

Dazu spürt man In der Doku nichts von Emotionen gegenüber den Schwiegereltern, sei es am Anfang oder Ende.

Also ich sag mal so: Ich glaub eher dass der Ehemann ein Mitwisser ist als das Sie unschuldig wäre…
Ulina

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Ulina »

Ich wundere mich, dass der Motorradfahrer sich erst nach einem Jahr als Zeuge gemeldet hat. Waren zu diesem Zeitpunkt nicht 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt?Vielleicht hat er das Geld dringend gebraucht.
ScheidiKlum

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von ScheidiKlum »

Er hat die Belohnung nicht angenommen. Und das Gericht hat seine Aussage und seine Glaubwürdigkeit sehr genau geprüft.
MSHE

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von MSHE »

Doch er hat die Belohnung angenommen und anonym gespendet. Gerade aktuell in den Medien wegen Ziviliprozess der Fam. Schemmer nachzulesen.
garp
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von garp »

.
EstherIris

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von EstherIris »

garp hat geschrieben: Dienstag, 21. März 2023, 16:23:01.
Hallo Zusammen.Erst einmal Danke das ich hier sein darf.

Wegen Fall Schlemmer. Ich habe neulich gelesen als Überschrift bei Google das Bernd Schlemmer seine Frau auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen will aber ich finde nix im Internet . Weiss einer was darüber ? Dieser Fall hat mich wirklich beschäftigt :cry:
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Agatha Christie
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Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

Meinst Du diesen Sachverhalt: Klage des Ehemanns auf Schmerzensgeld, in der Absicht, dass der Fall neu aufgerollt wird?

https://www.bild.de/bild-plus/regional/ ... .bild.html
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
EstherIris

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von EstherIris »

Ja kann sein. Ich konnte leider nur die Überschrift bei Google lesen. So wie ich es verstanden habe,soll wohl der Bernd seine Frau nun verklagen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.-

Deshalb wollte ich hier Mal fragen .
vecms

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von vecms »

Das ist ein rechtlicher und möglicher Trick der Justiz, damit hätte eine Möglichkeit bestanden ein Wiederaufnahmeverfahren zu erreichen.
Hat aber nicht geklappt trotz dem mediengeilen Anwalt :lol:

Geht aber sicher weiter.
wolf2

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von wolf2 »

Von Anfang an verfolgte ich diesen Fall: Aktenzeichen xy, MaintrailerHunde, Gerichtsverhandlung (über allesMist), Verurteilung ..

Die Frau sitzt zu Recht. Wer daran zweifelt, ist nicht genug informiert. Mir geht es um weiterführende Fragen:

Was hat HS auf der Hinfahrt empfunden/gedacht? 3 1/2 h lang führte sie Hassgedanken mit sich: „jetzt geschieht es, ich komme , mich erwischt man nicht..“ ???

Warum halten Angehörige zu den Tätern oder Verdächtigen? (Im Fall Rebecca wurde sogar ein weiteres Kind gezeugt)
Dummheit kann BS nicht zu eigen sein, denn die lückenlose Indizienkette kann er nicht übersehen.
War er involviert in die Planung? Vielleicht, aber man kann es ihm nicht nachweisen. Vielleicht will er die Kinder schützen, die jedoch längst erwachsen sind.
Hat sie ihn, aus dem Knast heraus, unter dem Pantoffel?

Braucht es nicht ein paar mehr Motive, um solch eine schreckliche Tat auszuführen? Hass, chronische Geldnot, Enterbung kommen auf jeden Fall zu Habgier hinzu.

Beeindruckend fand ich die Arbeit der MaintrailerHunde, denn wir beobachteten erst kürzlich im Urlaubs eine kleine Übung mit so einem Hund. Auch könnte die große Entfernung über die Autobahn eine Falle für die bereits mit Abhörgeräten ausgestattete Verdächtige gewesen sein.

HS sagte in der Doku von Stephan Harbort, dass sie in einem Rechtsstaat wie Deutschland erwartet hatte, dass ohne Beweise keine Verurteilung möglich wäre. Das bedeutet, dass jeder Täter davon käme, selbst wenn es eine lückenlose Indizienkette gibt.
KG20

Re: MORDFALL SCHEMMER -- Nachbetrachtung

Ungelesener Beitrag von KG20 »

Auf jeden Fall steht BS unter der Pantoffel von HS auch aus dem Knast heraus. Das war meines Erachtens eine gemeinsame Sache.
Mittlerweile ist HS im Freigang der JVA und geht studieren in Osna.
Ich saß mit ihr gemeinsam in Vechta und die Frau ist alles Andere als eine angenehme Zeitgenössin.
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