MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Dias
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Dias »

Klugscheißer hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 11:02:45 @Dias
Dann will ich mich auf dieses Zitat von dir konzentrieren, denn irgendwie bekomme ich die Zusammenhänge nicht auf die Reihe, vielleicht kannst du mir beim Sortieren helfen.


Eigentlich hätte sich Fraukes PC in der WG befinden müssen. Wer war sonst noch dort, öffnete der Polizei die Tür, als ihn die Polizei mitnahm?
Erzählte nicht Karen, dass sie und ihre Mutter diesen PC durchsuchten?
Wo geschah das, in der WG, aber wie kommt dann besagter Polizist von der Dienststelle in die WG, wer war dabei sonst anwesend?

Wenn dieser Polizist befürchtet, dass womöglich an diesem Beweisstück manipuliert wird, dann braucht er erst mal keinen richterlichen Beschluss, da ist Gefahr in Verzug und er darf ihn mitnehmen. Allerdings darf er ihn natürlich nicht einfach überprüfen, dazu bedarf es dann erst mal eines richterlichen Beschlusses.

Nun also hat Frau Liebs den PC mitgenommen und da stellt sich dann schon die Frage, was ist mit dem PC weiter passiert? Befindet er sich immer noch bei ihr?
Entschuldigung, ich sehe gerade das ich den Link dazu vergessen habe.
https://michaelheinbockel.de/was-gescha ... uke-liebs/

Ob das alles so stimmt wie es in dem Bericht steht ?
Jedenfalls gab es seltsamer weise eine Panne nach der anderen.
Dias
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Dias »

Ob die Leiche lieblos und nur dürftig mit etwas Reisig abgedeckt und abgelegt wurde, wer kann das sagen?
Immerhin war Frauke eine ganze weile unbeaufsichtigt und ungeschützt den Wildtieren ausgeliefert, dass Bild mit dem abgetrennten Oberkörper zu Ihren Beinen sagt wohl alles!
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Agatha Christie
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Agatha Christie »

Den Bericht habe ich gelesen und mich dabei erinnert, dass immer betont wurde, der Fundort sei nicht der Tatort. Weiß jemand, woran sich das nach fast 3,5 Monaten Liegezeit im Wald sicher feststellen lässt? Wenn das ausdrücklich von den Ermittlern so gesagt wurde, wird das seine Richtigkeit haben, aber ich wüsste gerne, wie man den Fundort als Tatort ausschließen kann.
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Dias »

Das ist eine sehr gute Frage!
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

Nachtrag:
Ebenfalls hinter einer Bezahlschranke hatte sich zunächst folgendes gefunden:

https://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn ... erfen.html
In Erinnerung bleiben vielen Zuschauern die in der Sendung geäußerten und teils massiven Vorwürfe gegenüber der Polizei. Die äußert sich jetzt erstmals zu den Schilderungen von Fraukes Familie und Freunden.
Kann mir mal einer erklären, was da ach so Geheimnisvolles abgeht, mit den Vorwürfen gegen die Polizei, dann der Verteidigung der Polizei gegen die Vorwürfe und nun wird aktuell anscheinend eine Schippe draufgepackt, dass es noch mehr Pannen gibt? Ich frage mich, was für ein Krieg läuft da im Hintergrund? Warum wird da nicht offen gesprochen?
Zaphod

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

Klugscheißer hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 18:06:40 Kann mir mal einer erklären, was da ach so Geheimnisvolles abgeht, mit den Vorwürfen gegen die Polizei, dann der Verteidigung der Polizei gegen die Vorwürfe und nun wird aktuell anscheinend eine Schippe draufgepackt, dass es noch mehr Pannen gibt? Ich frage mich, was für ein Krieg läuft da im Hintergrund? Warum wird da nicht offen gesprochen?
... weil es sich bei den Ermittlungsbeamten zum Teil anscheinend um empathielose Stümper und Versager handelt. So haben diese es z.B. laut Frau Liebs am Anfang des Falles unterlassen im Pub Gäste zu befragen, was natürlich eines der sinnvollsten Dinge überhaupt ist, was man zu Beginn des Falles hätte tun können.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

Dias hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 17:03:09 Entschuldigung, ich sehe gerade das ich den Link dazu vergessen habe.
https://michaelheinbockel.de/was-gescha ... uke-liebs/

Ob das alles so stimmt wie es in dem Bericht steht ?
Jedenfalls gab es seltsamer weise eine Panne nach der anderen.
Und in dem Bericht steht, was mit dem PC passiert ist, nachdem ihn Frau Liebs abgeholt hat?
Ich finde da nichts, aber gut.
Zaphod

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

@Klugscheisser

Steht doch alles da. Der PC wird wahrscheilich irgendwo in der Asservatenkammer oder bei Frau Liebs rumstehen. Ich vermute sie wird ihn auf eigenen Kosten forensisch untersuchen haben lassen. Iven hat völlig Recht. Es würde Sinn machen auch andere Spuren von einem Speziallabor nochmal untersuchen zu lassen. Nur so wurde z.B. der Fall Maria Baumer doch noch gelöst.

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Ermittlungsarbeit vor dem 4. Oktober
Bereits am 22. Juni hatte der Polizeibeamte, der Ingrid als überbesorgte Mutter abgestempelt hatte, Fraukes PC mitgenommen – ohne richterliche Genehmigung. Dieser PC stand jedoch auch am 27. Juni noch unangetastet in dessen Büro – keiner hatte sich bis dahin veranlasst gefühlt, den Inhalt des Computers zu überprüfen.

Am 27. Juni erhielt die Polizei Fraukes Handydaten vom Netzbetreiber. Ingrid Liebs war vor Ort, als dem zuständigen Polizeibeamten die Daten zur Prüfung vorgelegt wurden. Der Beamte stellte schließlich fest, dass die Daten nur bis zum 23. Juni reichten, da er schlicht vergessen hatte, die Herausgabe der Daten über den 23. Juni hinaus zu beantragen. Er sah zu diesem Zeitpunkt allerdings auch keinen Grund, die Herausgabe der fehlenden Übertragungsdaten zügig zu veranlassen.

Eine Fahndung nach Frauke erfolgte ebenfalls nicht.

Auch das Interesse der zuständigen Staatsanwaltschaft an Frauke Liebs war äußerst gering. Am 28. Juni erstattete ein Rechtsanwalt im Auftrag von Familie Liebs dort Vermisstenanzeige. Als keine zügige Reaktion seitens der Staatsanwaltschaft hierauf erfolgte, fragte Ingrid Liebs am 30. Juni unmittelbar beim zuständigen Staatsanwalt nach. Doch der hatte Wichtigeres zu tun: „Es ist 12 Uhr, mein Wochenende beginnt. Ich kümmere mich nächste Woche um den Fall.“

Quelle: https://michaelheinbockel.de/was-gescha ... uke-liebs/
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

Zaphod hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 18:17:55
... weil es sich bei den Ermittlungsbeamten zum Teil anscheinend um empathielose Stümper und Versager handelt. So haben diese es z.B. laut Frau Liebs am Anfang des Falles unterlassen im Pub Gäste zu befragen, was natürlich eines der sinnvollste Dinge überhaupt ist, was man zu Beginn des Falles hätte tun können.
Wobei interessant wäre, hatten die Ermittler denn überhaupt eine Auflistung, wer alles an diesem Tag im Pub war, die sie hätten abarbeiten können?
Zaphod

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

Klugscheißer hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:03:16 Wobei interessant wäre, hatten die Ermittler denn überhaupt eine Auflistung, wer alles an diesem Tag im Pub war, die sie hätten abarbeiten können?
Da brauchst Du keine Liste. Da schickst Du einfach ein paar Polizisten hin, die sich mit jedem mal unterhalten, den Barkeeper fragen wer alles da war etc. etc. etc. Wofür braucht man da eine Liste, bitte.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

Zaphod hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 18:53:25 @Klugscheisser

Steht doch alles da. Der PC wird wahrscheilich irgendwo in der Asservatenkammer oder bei Frau Liebs rumstehen. Ich vermute sie wird ihn auf eigenen Kosten forensisch untersuchen haben lassen. Iven hat völlig Recht. Es würde Sinn machen auch andere Spuren von einem Speziallabor nochmal untersuchen zu lassen. Nur so wurde z.B. der Fall Maria Baumer doch noch gelöst.
Da ihn Frau Liebs abgeholt hat, wird der PC kaum in der Asservatenkammer rumstehen.
Dass man als Privatperson forensische Untersuchungen in Auftrag geben kann, halte ich für unwahrscheinlich. Im Fall Baumer wurden die Untersuchungen von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben und da ging es um medizinische Befunde und nicht um irgendwelches Hin- und Hergeschreibsel. Aber selbst dem wurde nachgegangen, waren die Ermittler doch bis nach Nürnberg gefahren um mit Chefpartnern persönlich zu sprechen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klugscheißer »

Zaphod hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:12:05 Da brauchst Du keine Liste. Da schickst Du einfach ein paar Polizisten hin, die sich mit jedem mal unterhalten, den Barkeeper fragen wer alles da war etc. etc. etc. Wofür braucht man da eine Liste, bitte.
Du meinst also, da sind jeden Abend die gleichen Leute da?
Und der Barkeeper kennt auch jeden seiner Gäste?
So mag das in einer Dorfkneipe funktionieren, aber in diesem Pub würde ich das eher nicht annehmen.

Mit der Einschätzung mag Frau Liebs ja Recht haben, wenn sie von Bad Driburg ausgeht. Da kennt tatsächlich jeder jeden. Aber Paderborn ist halt doch eine Großstadt.
Zaphod

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

Klugscheißer hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:19:23 Da ihn Frau Liebs abgeholt hat, wird der PC kaum in der Asservatenkammer rumstehen.
Wieso nicht. Die haben doch überhaupt erst an zu ermitteln gefangen, als Frauke nach mehr als 3 Monaten tot aufgefunden wurde. Bis dahin haben die doch gelaubt Frauke sei wegen eines "Techtelmechtels" nachts um 0.49 Uhr freiwillig unterwegs gewesen und habe sich anschliessend eine Auszeit gegönnt. Der PC kann durchaus erneut beschlagnahmt worden sein und in der Asservatenkammer stehen. Warum denn nicht? Und was spielt das jetzt überhaupt für eine Rolle bei der Aufklärung des Falles ?!?
Klugscheißer hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:19:23 Dass man als Privatperson forensische Untersuchungen in Auftrag geben kann, halte ich für unwahrscheinlich. Im Fall Baumer wurden die Untersuchungen von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben und da ging es um medizinische Befunde und nicht um irgendwelches Hin- und Hergeschreibsel.
Wieso. Man kann es doch mal probieren. Wenn sich schon die EB selber anscheinend nicht richtig darum kümmert. Vielleicht kann man durch eine solche Anfrage so Druck ausüben, daß die EB selbst die Spuren mal wieder in ein Speziallabor senden. Der Staatsanwalt sagt es im Interview selbst, daß dies von Zeit zu Zeit angeblich gemacht würde. Vielleicht ist es jetzt ja mal wieder Zeit? Genau so wie es anscheinend jetzt mal wieder Zeit war eine neue Fall-Analyse zu machen, die anscheinend laut Frau Liebs den Schwerpunkt der Ermittlungen nicht mehr auf Nieheim und die Verdeckung von Nieheim setzt...
Klugscheißer hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:19:23 Aber selbst dem wurde nachgegangen, waren die Ermittler doch bis nach Nürnberg gefahren um mit Chefpartnern persönlich zu sprechen.
Hier schreibst Du es ja selbst. Woher hatten sie wohl alle diese Kontakte, denen sie nachgegangen sind? Der PC wird wieder bei der Polizei sein.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von scullyX »

Agatha Christie hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 17:15:33 Den Bericht habe ich gelesen und mich dabei erinnert, dass immer betont wurde, der Fundort sei nicht der Tatort. Weiß jemand, woran sich das nach fast 3,5 Monaten Liegezeit im Wald sicher feststellen lässt? Wenn das ausdrücklich von den Ermittlern so gesagt wurde, wird das seine Richtigkeit haben, aber ich wüsste gerne, wie man den Fundort als Tatort ausschließen kann.
Das müsste natürlich die Spurensuche klären...
Aber was wäre wenn der Fundort der Tatort wäre? ...wurde sie extra dort hingefahren oder waren Opfer und Täter gemeinsam dort? Und würde das einen unterschied machen?

Genauso frage ich mich...wenn es keine Lebenszeichen von F. gegeben hätte, wäre dann der Mitbewohner mehr oder weniger verdächtig oder käme das auf das gleiche hin?

Fakt ist aber, da es Lebenszeichen gab und Frauke 21...verstehe ich die Polizei schon, warum sie nicht gleich Alarm geschlagen hat.
Andererseits war ja Fraukes Laptop schon am 22. bei der Polizei...und Frau L hat ihn wohl nicht dorthin gebracht, wenn sie ihn am 27. dort wieder abgeholt hat...
F.S.loggte sich angeblich am 27. auf einer Seite von F.ein..

Im letzen Gespräch lässt K ja auch anklingen, dass sie die Wohnung räumen und auch nicht nachfragen? Was bedeutet das....War in Fraukes WG Zimmer vielleicht etwas aufzufinden was ihr peinlich war...und was ihr echt recht die Heimkehr nach Hause unmöglich machte? Den Kontakt zu Mutter oder Vater hat sie ja nie aufgenommen?! Auch nicht per Sms....und das sie genau anruft als die weg waren...wenn ein Täter die Familie Quälen wollte...dann "darf" sie immer nur Chris anrufen....Der erste Anruf erfolgte (glaube ich) nach der Flugzettel Aktion...Zufall?
Und warum wusste Frauke das die Polizei nach ihr suchte?? Sie war 21 und meldete sich andauernt...Ich würde als Erwascsene Person nicht davon ausgehen, dass mich die Polizei diesbezüglich schon nach einer Woche sucht. Und was heisst, ich bin ja schliesslich seit einer Woche weg? Die Polizei hat ja schon vorher nach ihr gesucht bzw. Flugblätter! Also entweder Frauke sah die Flugblätter oder die Fernsehberichte...denn wenn es einen Täter gab...der die Telefonate regulierte, wie sollte er denn wissen, was Chris für Fragen stellen würde?
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!
Zaphod

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

scullyX hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:29:15 Im letzen Gespräch lässt K ja auch anklingen, dass sie die Wohnung räumen und auch nicht nachfragen? Was bedeutet das....War in Fraukes WG Zimmer vielleicht etwas aufzufinden was ihr peinlich war...und was ihr echt recht die Heimkehr nach Hause unmöglich machte? Den Kontakt zu Mutter oder Vater hat sie ja nie aufgenommen?! Auch nicht per Sms....und das sie genau anruft als die weg waren...wenn ein Täter die Familie Quälen wollte...dann "darf" sie immer nur Chris anrufen....Der erste Anruf erfolgte (glaube ich) nach der Flugzettel Aktion...Zufall?
Und warum wusste Frauke das die Polizei nach ihr suchte?? Sie war 21 und meldete sich andauernt...Ich würde als Erwascsene Person nicht davon ausgehen, dass mich die Polizei diesbezüglich schon nach einer Woche sucht. Und was heisst, ich bin ja schliesslich seit einer Woche weg? Die Polizei hat ja schon vorher nach ihr gesucht bzw. Flugblätter! Also entweder Frauke sah die Flugblätter oder die Fernsehberichte...denn wenn es einen Täter gab...der die Telefonate regulierte, wie sollte er denn wissen, was Chris für Fragen stellen würde?
Wer gelaubt oder annimmt, daß Frauke nicht schon ab der ersten Nacht in einer Zwangslage war und freiwillig bei ihrem späteren Mörder war, ist naiv, sorry.

Selbst der über lange Zeit die Untersuchung leitende KHK Östermann hat in einem Interview gesagt, daß Frauke von der ersten Nacht in den Händen ihres Entführers war und nicht dort freiwillig war. Wenn man alle öffentlichen Fakten dieses Falles kennt, kann man auch keiner anderen Meinung sein.

Und genau deshalb wird Frauke auch nicht die Möglichkeit gehabt haben, ihre Gesprächspartner für die Telefonate frei zu wählen. Und daß es immer Chris war, dafür gibt es vielerlei Gründe. Der wichtigste für mich: Die Täter hatten sich an Chris herangewanzt und haben im Anschluss an die Telefonate immer direkt oder über Dritte von Chris den aktuellen Ermittlungsstand - ohne daß dies Chris bewusst war - in Erfahrung bringen können. Insbesondere daß halt nicht ermittelt wird, "solange sich Frauke jeden Tag meldet" - was einer der Hauptgründe m.E. für die Anrufe war.
Zaphod

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Klugscheißer hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:24:10 Du meinst also, da sind jeden Abend die gleichen Leute da?
Und der Barkeeper kennt auch jeden seiner Gäste?
So mag das in einer Dorfkneipe funktionieren, aber in diesem Pub würde ich das eher nicht annehmen.

Mit der Einschätzung mag Frau Liebs ja Recht haben, wenn sie von Bad Driburg ausgeht. Da kennt tatsächlich jeder jeden. Aber Paderborn ist halt doch eine Großstadt.
Jeder will in einem solchen Fall helfen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zaphod hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:27:25 Wieso nicht. Die haben doch überhaupt erst an zu ermitteln gefangen, als Frauke nach mehr als 3 Monaten tot aufgefunden wurde. Bis dahin haben die doch gelaubt Frauke sei wegen eines "Techtelmechtels" nachts um 0.49 Uhr freiwillig unterwegs gewesen und habe sich anschliessend eine Auszeit gegönnt. Der PC kann durchaus erneut beschlagnahmt worden sein und in der Asservatenkammer stehen. Warum denn nicht? Und was spielt das jetzt überhaupt für eine Rolle bei der Aufklärung des Falles ?!?
Da wird bei Frau Liebs Fraukes PC beschlagnahmt und darüber geht man einfach so hinweg?
Wieso. Man kann es doch mal probieren. Wenn sich schon die EB selber anscheinend nicht richtig darum kümmert. Vielleicht kann man durch eine solche Anfrage so Druck ausüben, daß die EB selbst die Spuren mal wieder in ein Speziallabor senden. Der Staatsanwalt sagt es im Interview selbst, daß dies von Zeit zu Zeit angeblich gemacht würde. Vielleicht ist es jetzt ja mal wieder Zeit? Genau so wie es anscheinend jetzt mal wieder Zeit war eine neue Fall-Analyse zu machen, die anscheinend laut Frau Liebs den Schwerpunkt der Ermittlungen nicht mehr auf Nieheim und die Verdeckung von Nieheim setzt...
Sicher werden neue Labors bemüht, aber doch nur, wenn es neue Untersuchungsmethoden gibt, die das sinnvoll erscheinen lassen.
So wie auch im Fall Baumer.
Und was die neue Fallanalyse anbelangt, die scheint ja nur noch geheimnisvoll zu sein.
Hier schreibst Du es ja selbst. Woher hatten sie wohl alle diese Kontakte, denen sie nachgegangen sind? Der PC wird wieder bei der Polizei sein.
Woher, das frage ich mich auch. Denn ich glaube nicht, dass der PC die einzige Möglichkeit war, an die Daten zu kommen.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Zaphod hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:42:31 Jeder will in einem solchen Fall helfen.
Wie ich schon sagte, auf dem Dorf, so wie in Bad Driburg, da mag das funktionieren.
Aber in Paderborn können nur die helfen, die auch davon erfahren.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von scullyX »

Zaphod hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:38:55 Wer gelaubt oder annimmt, daß Frauke nicht schon ab der ersten Nacht in einer Zwangslage war und freiwillig bei ihrem späteren Mörder war, ist naiv, sorry.

Selbst der über lange Zeit die Untersuchung leitende KHK Östermann hat in einem Interview gesagt, daß Frauke von der ersten Nacht in den Händen ihres Entführers war und nicht dort freiwillig war. Wenn man alle öffentlichen Fakten dieses Falles kennt, kann man auch keiner anderen Meinung sein.

Und genau deshalb wird Frauke auch nicht die Möglichkeit gehabt haben, ihre Gesprächspartner für die Telefonate frei zu wählen. Und daß es immer Chris war, dafür gibt es vielerlei Gründe. Der wichtigste für mich: Die Täter hatten sich an Chris herangewanzt und haben im Anschluss an die Telefonate immer direkt oder über Dritte von Chris den aktuellen Ermittlungsstand - ohne daß dies Chris bewusst war - in Erfahrung bringen können. Insbesondere daß halt nicht ermittelt wird, "solange sich Frauke jeden Tag meldet" - was einer der Hauptgründe m.E. für die Anrufe war.
Das ist doch viel zu Sience Fiction anstatt die Fakten klar zu analysieren...
Ich meine F.hat im letzen Gespräch gesagt...gib mir bitte Karen? Das durfte sue auch nicht frei wählen??
Wurde Chris im Hintergrund auch bedroht? Er hat sich ja eine Liste zusamnenschrieben...was er Frauke noch fragen könnte...gut das sie an dem länger in der Leitung blieb...und gut dad Chris das Gespäch dann auch so beendet hat....
Ja kann sein , dass Frauke in der ersten Nacht schon nicht mehr lebte....ja vllt wartete der Mörder irgendwo (zuHause) auf sie.
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen!
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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scullyX hat geschrieben: Mittwoch, 08. Dezember 2021, 19:55:30 Ich meine F.hat im letzen Gespräch gesagt...gib mir bitte Karen? Das durfte sue auch nicht frei wählen??
Chris hatte sich für das letzte Gespräch eine Art Taktik / Fragenkatalog ausgearbeitet. Auch dieser Fragenkatalog könnte zu den Entführern durchgedrungen sein und das „Gib mir mal Karen“ durchaus vorher schon in einer Art Gesprächsleitfaden „choreographiert“ worden sein. Wobei ich persönlich glaube, dass dieses „gib mir mal Karen“ von Frauke bewusst eingebaut wurde, um von ihrer vorherigen Aussage abzulenken „ja ich weiß, dass Du traurig warst“ -> wie kann Frauke das WISSEN, dass Chris traurig war? Eigentlich nur, wenn es ihr jemand gesagt hat. Ein weiterer Hinweis dass es eine Verbindung zu den Entführern gab (für Chris unbewusst). Es gibt noch einige Indizien mehr, die darauf konkret hindeuten.

Weil hier immer gerätselt wird was das „Mama“ „Paderborn“ etc. für versteckte Hinweise sein könnten: Das „Ich weiß, dass Du traurig WARST, ist m.E. der einzige tatsächliche Hinweis, den Frauke gegeben hat. Dass es nämlich zu ihr durchgedrungen war, dass er traurig WAR. Und somit die Täter im (erweiterten) Bekanntenkreis von Frauke zu finden sind.
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