VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

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@Schildkröte

Wenn Du so überzeugt vom letzten Beitrag von @margarita bist, dann findest Du sicherlich auch eine Erklärung hierfür, oder?
Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:28:46 Der war gut. Daß war hochwahrscheinlich eine Finte der Ermittler.

1. Erst haben die EB an die Presse durchstechen lassen, daß man das Fahrzeug auf Haare von Rebecca untersuchen würde.
2. Danach kam sofort (!) die öffentliche Reaktion der Familie, daß das Finden von Haaren im Twingo ja völlig normal sein müsse, da Rebecca am Vortag im Twingo mit ihrer Nichte gespielt habe
3. Dann haben die EB das Ergebniss ihre Untersuchung bekannt gegeben: Es wurden keine Haare von Rebecca im Auto gefunden.

=> Das geht aber gar nicht, wenn Rebecca laut Aussage der Familie im Auto mit dem Kind gespielt hat. Man verliert immer Haare und die hätte die SpuSi auch ganz sicher finden müssen.

Na? Klingelt es jetzt vielleicht?

ps. Schon damals war mir klar, daß hier "etwas nicht stimmen kann".
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:28:46 3. Dann haben die EB das Ergebniss ihre Untersuchung bekannt gegeben: Es wurden keine Haare von Rebecca im Auto gefunden.

=> Das geht aber gar nicht, wenn Rebecca laut Aussage der Familie im Auto mit dem Kind gespielt hat. Man verliert immer Haare und die hätte die SpuSi auch ganz sicher finden müssen.
Ich denke gern nochmal nach - aber könntest du bitte diesen Teil etwas genauer ausführen?
So krieg ich zumindest noch keine mögliche Finte zusammen ....
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

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@margarita

Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen ;).

Die EB wollten schauen, ob die Familie für alles eine Erklärung findet. Selbst für nicht vorhandene Haare von Rebecca im Twingo.
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Schildkröte
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Schildkröte »

Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:36:19 @Schildkröte

Wenn Du so überzeugt vom letzten Beitrag von @margarita bist, dann findest Du sicherlich auch eine Erklärung hierfür, oder?
Na ja, Erklärung ist vielleicht übertrieben.
Ich gebe ja keine Erklärungen ab sondern immer nur das, was ich denke oder in meinen Augen vermute.
Natürlich kann es eine Finte gewesen sein um ihn zum Reden zu brinegn.
Vielleicht haben sie doch Haare gefunden oder auch nicht.
Gut möglich, dass das Auto auch vor der Spurensicherung noch sauber gemacht wurde, mit einem Kleinkind ist das häufiger nötig, denke ich.

Man weiß ja nur, was öffentlich gemacht wurde.
Erst hatte man Haare von ihr gefunden, dann doch nicht.
Klara Korn
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klara Korn »

Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:33:01 Bitte belege diese Tatsachenbehauptung.

Und bitte keine Ausreden, wie sonst immer.

Du triffst hier immer wieder Aussagen, die nicht den Tatsachen entsprechen. Wie z.B. dass es aktuell schon keinen Strafklagenverbrauch mehr gäbe. Und versuchst das dann mit einem Artikel zu belegen, wo drin steht, daß das wohl "bald käme". Einfach nur noch lächerlich, was Du hier treibst.
Du verdrehst mal wieder alles; kennt man aber von Dir. Gibt genügend Aussagen der Freundin Cagla in den SM, dass sie Sonntag! mit R. gechattet hat und sie über ne Freundin gelästert haben. Aber ich will mal nicht so sein :) und verlinke. Nur weil Dir Aussagen nicht passen, wirst Du ausfallend. Mieser Stil...
Ich treffe hier "immer wieder" Aussagen, die nicht den Tatsachen entsprechen?. Was kann ich dafür, dass du keinerlei Check im Justizwesen hast. Wenn Du es verstanden hättest, dann würdest Du hier nicht so einen Mist schreiben. Was für einen Artikel, wo was "bald käme"? Häh....vollkommener Blödsinn. Der normale Verlauf eines Ermittlungsverfahrens der EB läuft nun einmal so ab, dass man nach Abschluss der Ermittlungen eine Entscheidung treffen muss. Anklage oder Einstellen des Verfahrens. Da hat der ermittelnde StA aber auch noch ein Wort mitzureden, ob es eine Anklage gibt (genau dazu hatte ich etwas verlinkt, was der Rechtslage entspricht). So sieht das Procedere aus. Auch wenn Du es nicht verstehst und hier Blödsinn schreibst. Hast Du hier die Allgewalt darüber, wer Dir "genehm" postet?
Im Gegensatz zu Dir habe ich einen Beruf im Justizwesen gelernt und arbeite seit Jahrzehnten darin.

[--entfernt--]

Screenshots von Telloynm.me Chat von Rebeccas Freunding im
Spoiler
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87457241_2575904459322195_6389205478517243904_n.jpg
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von z3001x am Montag, 12. Juli 2021, 14:30:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Social-Media-Links und -Bilder sind "eigentlich" grenzwertig, aber wir lassen es für heute mal drin...
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

@Klara Korn

Danke für den Beleg. Gibt es eine Uhrzeitangabe dazu, wann diese Konversation stattgefunden hat?
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:28:46 1. Erst haben die EB an die Presse durchstechen lassen, daß man das Fahrzeug auf Haare von Rebecca untersuchen würde.
2. Danach kam sofort (!) die öffentliche Reaktion der Familie, daß das Finden von Haaren im Twingo ja völlig normal sein müsse, da Rebecca am Vortag im Twingo mit ihrer Nichte gespielt habe
3. Dann haben die EB das Ergebniss ihre Untersuchung bekannt gegeben: Es wurden keine Haare von Rebecca im Auto gefunden.
=> Das geht aber gar nicht, wenn Rebecca laut Aussage der Familie im Auto mit dem Kind gespielt hat. Man verliert immer Haare und die hätte die SpuSi auch ganz sicher finden müssen.
Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 10:57:51 Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen ;).
Die EB wollten schauen, ob die Familie für alles eine Erklärung findet. Selbst für nicht vorhandene Haare von Rebecca im Twingo.
Ich kann diese mögliche Finte einfach nicht nachvollziehen. Sory, tut mir leid! Ich schreibe alles aus dem Gedächtnis heraus.

1. Es wurde berichtet, es wurde(n) Haar(e) von R im Kofferraum gefunden.
2. Die Familie hatte eine Erklärung dazu: sie habe mit der Nichte im Auto gespielt (Vorsicht: es kursiert auch "im Kofferraum gespielt")
3. Es wurde berichtet, dass die im Kofferraum gefundenen Haare nicht von R stammten.

An Berichte mit "es wurde kein einziges Haar von R im Twingo gefunden", "die Spusi stellte im Twingo keine Haare Rs sicher" oder ähnliche Aussagen erinnere ich mich nicht.

Kann das sein, dass wir einfach komplett unterschiedliches Ausgangsmaterial haben?
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

@margarita

Willst Du jetzt im Ernst differenzieren, ob es um gefundene Haare von Rebecca „im Auto“ und/oder Kofferraum ging?

„Die Ermittler haben im Auto, das sowohl Rebeccas Schwester als auch ihr in U-Haft sitzender Schwager nutzen, Haare der Vermissten gefunden. Das berichtet die "Bild". Außerdem sei man auf Faserspuren der Decke, mit der die 15-Jährige aus dem Haus verschwunden war, gestoßen.06.03.2019“

Das war eine Durchstecherei der EB (eine von vielen mittlerweile).

„Brigitte Reusch hält weiter fest zu ihrem Schwiegersohn: Rebecca habe am Sonntag vor ihrem Verschwinden mit ihrer kleinen Nichte im Auto gespielt.“ - ebenfalls von Bild

Das kam dann sofort von der Familie.

„Derweil mussten die Ermittler einen Rückschlag hinnehmen. Nach dem Bericht der B.Z. kam heraus, dass das im Kofferraum gefundene Haar eindeutig nicht von Rebecca stammen soll.“

Aus Tag 24 einige Zeit später

Und Du glaubst jetzt im Ernst, dass es Haare von Rebecca im vorderen Teil des Fahrzeugs gab? Das ist abstruss m.E.
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 12:03:53
Und Du glaubst jetzt im Ernst, dass es Haare von Rebecca im vorderen Teil des Fahrzeugs gab? Das ist abstruss m.E.
Was ist daran abstrus? Es wäre normal, dass welche gefunden würden. Wenn nein, wurde sehr penibel gereinigt. Was der Fall war? Wissen wir nicht.

Du hast jetzt selbst was gepostet. Woraus in diesem Text erkennst du, dass es keine Haare von R im ganzen Twingo gab?

So wie du es schilderst, hab ich es im Kopf. Nur dass es im Originalbeitrag hiess „im Kofferraum“. Im Auto stimmt in dem Fall genauso. Nur lese ich nirgends, dass im ganzen Twingo keins gefunden wurde.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pegastern »

Bei Haaren brauchts wohl auch eins mit Haarwurzel, um da genau einen DNA Test zu machen, um damit festzustellen wem das genau ist. Da Jessica und Rebecca Geschwister sein müssten, wirds da bei der Haaranalyse nicht so einfach gewesen sein, das Richtige zu finden. Vllt sagte man deshab einfacherhalber, dass man keins von Rebacca gefunden hätte :roll:
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

@Klara Korn

„Und bei Darstellung dieses Falls in der Öffentlichkeit würde man sicher eher die Anklage wählen. Auch im Bewusstsein, dass die Gesetzgebung es mittlerweile zulässt, dass mehrfach angeklagt wird, wenn sich neue Ansätze ergeben.“

Originalzitat von Dir.

Eineindeutig falsch.

Was Du dann auch noch selbst mit diesem Link belegst:

https://www.tonline.de/nachrichten/deut ... ichen.html

Und von @margarita dafür gelobt wirst.

-------

Wenn Du tatsächlich im Justizwesen arbeitest, wie Du schreibst, müsste Dir außerdem auch bekannt sein, dass es einer Verurteilungswahrscheinlichkeit von größer 50% bei einer Anklage bedarf. Und dass die Klage der Staatsanwaltschaft von einem Richter erst mal zugelassen werden muss. Aber nur, wenn diese Wahrscheinlichkeit größer 50% seines Erachtens tatsächlich besteht.
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Schildkröte
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Schildkröte »

Wenn man in der Großstadt lebt, geht man bestimmt aus praktikablen Gründen häufiger mit seinem Kleinkind auf den Spielplatz in der Näher der Behausung.
Entspricht dieser nicht so den Erwartungen, nimmt man einen weiteren Nächstgelegenen.

Aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass man am WE dann mit seinem Auto auch gerne kindertaugliche Einrichtungen im Berliner Umland aufgesucht hat, um der Eintönigkeit des "Spielplatzes um die Ecke" zu entgehen.
Gerne macht man soetwas in Gruppen mit anderen Eltern um seine sozialen Kontakte zu pflegen, denke ich mir.
Gibt es eine "Tante" die das auch sehr gerne ist, nimmt man diese doch bestimmt bereitwillig im Auto mit.
Also dürften auch auf dem Beifahrersitz Spuren von R zu finden gewesen sein.Vielleicht auch nach hinten gewehte Haare vom gelegentlichen Öffnen des Fensters.
Ob dann dort gefundene Haare noch den selben Stellenwert einnehmen, wie wenn es ein untersuchtes Auto eines Fremdtäters gewesen wäre, indem man Haare von R gefunden hätte?
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

Pegastern hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 12:48:30 Bei Haaren brauchts wohl auch eins mit Haarwurzel, um da genau einen DNA Test zu machen, um damit festzustellen wem das genau ist. Da Jessica und Rebecca Geschwister sein müssten, wirds da bei der Haaranalyse nicht so einfach gewesen sein, das richtige zu finden. Vllt sagte man deshab einfacherhalber, dass man keins von Rebacca gefunden hätte
Das wäre tatsächlich möglich. Mir ging es um die Reaktion der Familie, die nach der Durchstecherei an die Bild, daß ein Haar von Rebecca im Auto gefunden wurde, sofort eine Erklärung dafür parat hatte, dass nämlich Rebecca am Sonntag vorher mit der Nichte im Auto gespielt habe.

Nachdem sich dann das Haar als nicht von Rebecca herausgestellt hat, hat man dazu von der Familie nichts mehr gehört.

Wobei der Umkehrschluss ja eigentlich sein müsste, dass viele Haare von Rebecca im Auto gefunden hätten werden müssen, wenn Rebecca mit der Nichte im Auto gespielt hat. Man verliert nämlich pro Tag ca. 100 Haare.

Aber natürlich: Wenn man unbedingt relativieren will, findet man für fast alles eine Erklärung. Ist halt „sauber gemacht worden“, wie die SpuSi gerne sagt.

ps. Angeblich braucht man heutzutage nicht unbedingt mehr eine Haarwurzel für die Analyse - bin aber nicht sicher.
margarita
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von margarita »

Schildkröte hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 13:02:18 Gibt es eine "Tante" die das auch sehr gerne ist, nimmt man diese doch bestimmt bereitwillig im Auto mit.
Also dürften auch auf dem Beifahrersitz Spuren von R zu finden gewesen sein.Vielleicht auch nach hinten gewehte Haare vom gelegentlichen Öffnen des Fensters.
Ob dann dort gefundene Haare noch den selben Stellenwert einnehmen, wie wenn es ein untersuchtes Auto eines Fremdtäters gewesen wäre, indem man Haare von R gefunden hätte?
Nein, es hat sicher einen ganz anderen Stellenwert, ob das untersuchte Auto von einem Fremdtäter ist, wo erst erstmal einer Erklärung bedarf, was das Opfer im Auto machte, wie selten das gewesen wäre etc.

Ist bei der DNA genauso. Im Mordfall in Endingen wurde darüber debattiert, dort wurde auf dem Opfer "berechtigte DNA" gefunden. Vom Mann des Opfers.
Wenn du nicht kennst, "Soko Erle", das Buch dazu. Bei uns gabs in einem Mordfall eine vorübergehende Verhaftung eines TV, weil seine DNA auf dem Innensaum des Minirockes des Opfers gefunden wurde. Letztendlich wurde er aber freigelassen, die Spur hätte auch zustandekommen können durch Sitzen auf derselben Couch usw. (Täter und Opfer hatten dieselbe Party besucht).

Haare von Rebecca im Twingo sind erst mal gar nicht erwähnenswert. Es müssten sich darin welche finden. Wie du schreibst. Normalerweise. Sie können nach hinten geweht worden sein, sind auf der Kopfstütze des Beifahrersitzes etc. Anzahl in normalem Ausmaß natürlich - und nicht grad büschelweise ausgerissen. :-)

Worum es bei dieser Meldung immer ging war der Kofferraum. Es wurde ein (oder mehrere?) Haare von R und Faserspuren der Fleecedecke im Kofferraum des Twingo gefunden. Im Kofferraum ist natürlich schon auffälliger als im Innenraum des Autos.
Beim Twingo jedoch - habe ich mir sagen lassen - ist der Kofferraum nicht fix mit einer Abdeckung verschlossen. Kann auch mal das eine oder andere Haar hinten runterfallen.
Zaphod

Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Zaphod »

margarita hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 13:22:09 Haare von Rebecca im Twingo sind erst mal gar nicht erwähnenswert.
Das ist definitiv falsch. [Anmerkung MOD: Bitte mehr in die Richtung formulieren, dass das deine persönliche Einschätzung ist und nicht absolute, letztendgültige Wahrheit. Das ist es a) vermutlich nicht und b) könnte sich da manche/r nicht völlig zu Unrecht auf den Schlips getreten fühlen, mit jemand kommunizieren zu müssen der seine persönliche Interpretation und Logik als Mass aller Dinge verkaufen möchte.]

Es kommt drauf an, welche Haare man von Rebecca gefunden hat bzw. gefunden hätte. Man kann nämlich sehr genau unterscheiden, ob es sich um ausgefallene oder ausgerissene Haare handelt.

Aber im Zweifelsfall, hätte man sich bestimmt daran erinnern können, dass das Kind am Sonntag vorher im Auto an den Haaren von Rebecca gerissen hat ;)
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Schildkröte
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Schildkröte »

Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 13:12:39 Das wäre tatsächlich möglich. Mir ging es um die Reaktion der Familie, die nach der Durchstecherei an die Bild, daß ein Haar von Rebecca im Auto gefunden wurde, sofort eine Erklärung dafür parat hatte, dass nämlich Rebecca am Sonntag vorher mit der Nichte im Auto gespielt habe.

Nachdem sich dann das Haar als nicht von Rebecca herausgestellt hat, hat man dazu von der Familie nichts mehr gehört.

Wobei der Umkehrschluss ja eigentlich sein müsste, dass viele Haare von Rebecca im Auto gefunden hätten werden müssen, wenn Rebecca mit der Nichte im Auto gespielt hat. Man verliert nämlich pro Tag ca. 100 Haare.

Aber natürlich: Wenn man unbedingt relativieren will, findet man für fast alles eine Erklärung. Ist halt „sauber gemacht worden“ wie die SpuSi gerne sagt.

ps. Angeblich braucht man heutzutage nicht unbedingt mehr eine Haarwurzel für die Analyse - bin aber nicht sicher.
Ich glaube, es ist einfach nur ganz simpel die Tatsache, dass wenn du , warum auch immer, einen Menschen dessen Umschuld du annimmst und der noch dazu ein enges Familienmitglied ist, bis auf Weiteres erst einmal verteidigen wirst.
Den Verdacht. dass der TV mit dem Verschwinden R´s etwas zu haben soll, findet die Familie halt ungeheuerlich.
Logischerweise verteidigt sie alles, was es so an Vorwürfen gibt, indem sie versucht diese zu entkräftigen.
Die fahren emotional auf Hochflamme, ich denke, das macht man automatisch.

Das vehemente Verteidigen ist aber doch kein Hinweis darauf, dass sie ihn verteidigen, weil sie wissen, dass er es nicht war
Das vehemente Verteidigen ist eher ein Hinweis darauf, dass sie glauben, dass er es nicht war

So würde ich das interpretieren.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Klara Korn »

Klara Korn hat geschrieben: Samstag, 10. Juli 2021, 09:30:28 Es ist erstaunlich, wie sich Ermittlungsarbeit vorgestellt wird?! Mit der Zeit wird die Täterschaft unwahrscheinlicher? Nein, das zeigen andere Mordfälle, bei denen der Täter beharrlich verfolgt und dann auch angeklagt wurde. Die Fälle Maria Baumer und Georgine Krüger fallen mir da ad hoc ein...der Zeitfaktor ist völlig sekundär für eine EB.
Denn die Indizien bleiben, es kommen evtl. neue dazu. Bei einer so stringenten Aussage wie im Fall R. ist es mMn höchst unwahrscheinlich, dass man nach Abschluss der Ermittlungen dann sagt: Upps, menno, da haben wir uns vertan, kann ja mal vorkommen :)
Selbst wenn sich keinerlei neue Hinweise, Indizien oder Beweise ergeben sollten (was ich nicht glaube), wird man irgendwann nach Abschluss aller Ermittlungen eine Entscheidung treffen müssen; Anklage auf Indizienbasis oder Einstellung des Verfahrens, denn es gibt nicht nur das allen bekannte "in dubio pro reo" sondern auch das Gegenteil: in dubio duriore (im Zweifel für die Härte). DAS entscheidet allein der ermittelnde Staatsanwalt, wenn der Fall ermittlerseits ausermittelt ist. Was ja momentan gar nicht der Fall ist. Und bei Darstellung dieses Falls in der Öffentlichkeit würde man sicher eher die Anklage wählen. Auch im Bewusstsein, dass die Gesetzgebung es mittlerweile zulässt, dass mehrfach angeklagt wird, wenn sich neue Ansätze ergeben.
Darum wird mMn irgendwann ein Indizienprozess anstehen, Zeitpunkt ist variabel...


https://www.proverbia-iuris.de/in-dubio-pro-duriore/

----
WAS ist nicht daran zu verstehen, dass es auch eine Sorgfaltspflicht der StA gegenüber der Allgemeinheit gibt, einen Fall zur Anklage bringen zu müssen? Eben "in dubio pro duriore" (im Link wird es doch genauestens erklärt, aber man muss das schon lesen; du krähst ja eh nur rum). Ob das in diesem Fall geschieht, weiß niemand. Aber bei der stringenten Aussage der Berliner StA ist das ganz wahrscheinlich.
Es ist mir egal, was du glaubst und was nicht. Du hast keine Ahnung im juristischen Bereich. Du bist so frech und anmaßend, Du ekelst jeden raus hier. Scheint Dein Ziel zu sein.
Für mich war es das hier. Die Zukunft wird zeigen, wie sich der Fall weiterentwickelt. Wir werden sehen.

PS: mir tun die anderen User hier schon ein wenig leid, wie arrogant die hier gemaßregelt werden.
Zuletzt geändert von z3001x am Montag, 12. Juli 2021, 14:12:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte die Netiquette einhalten!
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Zur Erinnerung: Das ist hier kein Chat.
Beiträge bitte jederzeit mit themenbezogenem Inhalt versehen (das würde hier bedeuten: Bezug zum Fall Rebecca Reusch) und persönliche Bezugnahmen möglichst weglassen oder so gestalten, dass sie den geringeren Anteil des Beitrag einnehmen.
Danke!
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Schildkröte »

margarita hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 13:22:09

Ist bei der DNA genauso. Im Mordfall in Endingen wurde darüber debattiert, dort wurde auf dem Opfer "berechtigte DNA" gefunden. Vom Mann des Opfers.
Wenn du nicht kennst, "Soko Erle", das Buch dazu. Bei uns gabs in einem Mordfall eine vorübergehende Verhaftung eines TV, weil seine DNA auf dem Innensaum des Minirockes des Opfers gefunden wurde. Letztendlich wurde er aber freigelassen, die Spur hätte auch zustandekommen können durch Sitzen auf derselben Couch usw. (Täter und Opfer hatten dieselbe Party besucht).

Nein, ich bin da völlig unbedarft.
Dieser Vermisstenfall ist der Erste, wofür ich mich überhaupt über so lange Zeit interessiert habe.
Ich habe auch keinerlei Erfahrungen, außer, dass ich schon mal gerne Krimis lese und ansehe :)
Aber Danke für den Buchtipp, könnte durchaus sein, dass ich mich allgemein der Thematik widmen werde.Bildung schadet ja nie :lol:
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion

Ungelesener Beitrag von Schildkröte »

Zaphod hat geschrieben: Montag, 12. Juli 2021, 13:27:41
Aber im Zweifelsfall, hätte man sich bestimmt daran erinnern können, dass das Kind am Sonntag vorher im Auto an den Haaren von Rebecca gerissen hat ;)
Davon gehe ich ganz stark aus, denn genau das sind die allgemeinen Erfahrungswerte einer jeden Mutter, eines jeden Vaters, kurz- Eltern eines Kleinkindes.
Wenn man ganz wertefrei an die Sache des interfamiliären Verteidigens heran geht, läßt sich durchaus feststellen , dass dieses Verhalten völlig normal ist.
Sie verteidigt, was das Zeug hält.
Damit ganz , ganz schnell der Alptraum vorbei ist und im besten Fall die Polizei vom TV ablässt und endlich anfängt "richtig" zu ermitteln.
So in etwa stelle ich mir das vor wie das damals ablief.
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