Schildkröte hat geschrieben: ↑Montag, 12. Juli 2021, 13:02:18
Gibt es eine "Tante" die das auch sehr gerne ist, nimmt man diese doch bestimmt bereitwillig im Auto mit.
Also dürften auch auf dem Beifahrersitz Spuren von R zu finden gewesen sein.Vielleicht auch nach hinten gewehte Haare vom gelegentlichen Öffnen des Fensters.
Ob dann dort gefundene Haare noch den selben Stellenwert einnehmen, wie wenn es ein untersuchtes Auto eines Fremdtäters gewesen wäre, indem man Haare von R gefunden hätte?
Nein, es hat sicher einen ganz anderen Stellenwert, ob das untersuchte Auto von einem Fremdtäter ist, wo erst erstmal einer Erklärung bedarf, was das Opfer im Auto machte, wie selten das gewesen wäre etc.
Ist bei der DNA genauso. Im Mordfall in Endingen wurde darüber debattiert, dort wurde auf dem Opfer "berechtigte DNA" gefunden. Vom Mann des Opfers.
Wenn du nicht kennst, "Soko Erle", das Buch dazu. Bei uns gabs in einem Mordfall eine vorübergehende Verhaftung eines TV, weil seine DNA auf dem Innensaum des Minirockes des Opfers gefunden wurde. Letztendlich wurde er aber freigelassen, die Spur hätte auch zustandekommen können durch Sitzen auf derselben Couch usw. (Täter und Opfer hatten dieselbe Party besucht).
Haare von Rebecca im Twingo sind erst mal gar nicht erwähnenswert. Es müssten sich darin welche finden. Wie du schreibst. Normalerweise. Sie können nach hinten geweht worden sein, sind auf der Kopfstütze des Beifahrersitzes etc. Anzahl in normalem Ausmaß natürlich - und nicht grad büschelweise ausgerissen.
Worum es bei dieser Meldung immer ging war der Kofferraum. Es wurde ein (oder mehrere?) Haare von R und Faserspuren der Fleecedecke im Kofferraum des Twingo gefunden. Im Kofferraum ist natürlich schon auffälliger als im Innenraum des Autos.
Beim Twingo jedoch - habe ich mir sagen lassen - ist der Kofferraum nicht fix mit einer Abdeckung verschlossen. Kann auch mal das eine oder andere Haar hinten runterfallen.