VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Felix Heger, Ines Heider, Ina K. (Gorleben), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Wolfgang Loh, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Alexandra R. (Nürnberg), Birgit Rösing (gen. Storck), Petra Schetters, Dirk Schiller, Émile Soleil, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 25. April 2020, 14:02:21 Und noch einmal:
In Deutschland erbt man nicht einfach so. Die Behörden wissen genau wer was wann von wem erbt.
Es sei denn, dass es sich bei Erbschaft um unversteuertes Geld gehandelt hätte...... Aber wir können davon ausgehen, dass die Polizei im Umfeld der BR entsprechende Todesfälle naher Verwandter ermittelt hätte. Dann wäre doch die Quelle des aufgefundenen Bargeld sehr leicht nachvollziehbar gewesen.
Ja selbstverständlich dürfte die Polizei eine Erbschaft recherchiert haben. Die Polizei hat sich m.E. nicht über die Erbschaft gewundert, sondern darüber, dass BRgS 4.500 € versteckt hatte. Sie fand es ungewöhnlich, dass die Frau das Geld unter der Matratze hatte. Das weist darauf hin, dass in diesem Haus Misstrauen zwischen den Bewohnern war, wenn man etwas voreinander verbergen musste. Das ist der Punkt. BRgS hatte was vor, was sie heimlich tun wollte. Da war wohl keine Atmosphäre des Vertrauens mehr da. Und ich denke, dass das ein sehr heikler Termin war, für den das Geld vorgesehen war.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 25. April 2020, 14:14:08 Hätten wir es hier nur mit "Fakten" zu tun, würden wir nicht diskutieren, weil der Fall schon längst von der Polizei gelöst worden wäre.
In diesem Fall haben wir eine "Absurdität" darin, dass eine spurlos verschwundene Frau 3 Ausweise besaß, die auch alle "gültig" (im Sinne von nicht gefälscht) waren UND dass es Mantrailer-Humden gelang ihre Spur 330 Kilometer ausgerechnet in das Waldstück zu verfolgen, in dem ihr Ehemann ein Jagdrevier hat UND in dem sie sich noch nie aufgehalten haben soll.
Die drei Ausweise sind ein Fakt. Du machst eine Absurdität daraus. Das ist deine Bewertung. Aber die drei Ausweise sind ein Fakt. Ich mache daraus keine Absurdität, weil ich mir die drei Ausweise ganz anders erkläre. Ich bewerte also anders als du. Das macht an der Faktizität der drei Ausweise keinen Abstrich.

Dass die Mantrailer-Hunde eine lange Spur verfolgten ist ein Fakt. Dass sie in das Waldstück des Jagdreviers vom Ehemann führten, ist ein Fakt. Dass Frau RgS dort noch niemals gewesen sein soll ist eine Aussage eines Zeugen, aber kein Fakt an sich. Fakt ist nur die Behauptung des Zeugen. Aber der Inhalt kann wahr oder falsch sein. Nur wenn der Inhalt der Wahrheit entspräche, wäre es ein Fakt, oder eine Tatsache. Wenn der Inhalt nicht der Wahrheit entspräche, wäre es kein Fakt, sondern eine falsche Behauptung.
Fakten und Absurditäten sind zwei Paar Stiefel. Das eine ist intersubjektiv überprüfbar. Das andere ist eine Wertung.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 25. April 2020, 14:14:08 Einfach wäre es, wenn dann ihr Mann als Täter die Gelegenheit gehabt hätte, seine Frau umzubringen und anschließend auch in dieses Jagdrevier zu verfrachten. Aber genau das schließt die Polizei - dem Filmfall zufolge- aus.
Und schon wird alles absurd......oder vielleicht besser gesagt spekulativ, weil offenbar "Fakten" fehlen bzw tatsächliche Fakten keine Erklärung des Geschehens bringen.
Genau hier ist der Punkt, den ich versuchte in einer Konstruktion aufzulösen, dass nämlich jemand anderes die Frau in das Waldstück fuhr. Aber das wiederhole ich jetzt nicht mehr. Es steht in meinem Post von heute, um 07.21 Uhr im unteren Teil als hypothetisches Annähern an eine Möglichkeit.
Mit meinem Konstrukt wird gar nichts absurd, sondern dieses könnte sehr viele Ungereimtheiten gedanklich beseitigen. Es kommt einem stimmigen Bild näher als ohne die Einführung dieses hypothetischen Konstruktes, welches den Termin und den Abtransport der Frau des Nachts aus dem Haus erklären könnte.
Wahr muss mein Bild deshalb noch lange nicht sein. Aber solange ich kein erklärungskräftigers Bild habe, welches alle diese Fakten in einen logischen Zusammenhang bringen kann, bleibe ich mal vorerst bei diesem Bild.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Ich finde die Motivlage im Fall BR ist mehr als eindeutig (im Gegensatz zu anderen Fällen ala BA) -es fehlen aber die Beweise. Einer oder beide sagen nicht die ganze Wahrheit und die 3 Ausweise erkläre ich mir mit einer Paranoia, das Geld könnte ihr zugeschoben sein. Und ...zack hat man eine plausible Geschichte.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Ich werde zunächst weiter über den Fall nachdenken......
Also nicht wundern, wenn ich jetzt nichts schreibe. Aber so klar gelagert scheint mir der Fall nicht zu sein.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Seht euch mal das Foto an, mit dem nach Frau R. Gesucht wird.

Sieht so eine Arztfrau aus? NEIN!!

Diese Frau sieht ungepflegt aus, verhärmt, älter als sie in Wirklichkeit ist.

Warum lief sie so rum?

Zumindest Geld für den Friseur hätte sie doch haben müssen, oder??

Wie man sieht hatte sie es nicht.....
Else
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Else »

Daher denke ich, das Frau R. aufgegeben hatte. Evtl. etwas depressiv gewesen ist.

Und dann erbte sie plötzlich etwas Geld. Da werden ihre Lebensgeister wieder erwacht sein. Mit dem Geld hätte sie endlich weg gekonnt. Weg von Ehemann und Sohn. Ja auch von Sohn!
Denn der Sohn war genau wie ihr Ehemann. Pascha!!
Im Gegensatz zu seinen jüngeren Geschwistern lebte er mit 27 Jahren immer noch im Hotel Mama. Kam wann er wollte, ging wann er wollte und verlangte dann noch was fertiges zu Essen. Papas Gulasch!!
Auf die Idee sich was zu kochen, kam er nicht.

Nachts die Geräusche die er hörte. Warum ging er nicht nachschauen? War doch nicht normal diese Geräusche mitten in der Nacht im Treppenhaus.

Mama wollte gehen. Für immer.

War er damit einverstanden???
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Else »

Verbrecher, Schleuser, wollen verhindern, das ihre Opfer fliehen können.

Sie nehmen Ihnen die Papiere und Geld und Handy weg!

Genau das ist hier passiert.

Frau R. steuerte allerdings dagegen.
Sie holte sich ein zweites heimliches Handy, jeweils einen neuen Ausweis und versteckte seit Monaten ihr gespartes Geld, evtl. vom Haushaltsgeld.

Was soll daran jetzt mysteriös sein????

Die Frage ist allerdings jetzt:

Wer tat ihr das an?
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ja ich sehe es auch so, dass BRgS mit der Zeit irgendwie resigniert hat. Es ist dieses Bild: https://polizei.news/2018/12/13/vermiss ... einlicher/, welches schon ein großer Untrschied zu diesem Bild ist:
viewtopic.php?f=54&t=830
Beim letzten Bild kann ich noch so was wie Lebensfreude herauslesen. Das hübsche Gesicht, eine aparte Erscheinung, eine aufrechte Haltung, ein Wohlfühlen möchte ich da annehmen. Aber das obere Foto, wo sie ein bisschen vornüber sitzt mit krummem Rücken (das Gesicht gefällt mir immer noch), aber sie legt hier keinen Wert mehr auf eine Haltung die eine gute Laune ausstrahlt. Die Haare sprechen Bände. Sie ließ sich fotografieren, ihre Haare, ihr Aussehen schienen ihr egal gewesen zu sein, als wenn ihr das gar nichts mehr bedeutete, weil sie ganz andere Probleme hatte.

Danke, Else, für den Hinweis auf das sog. Milieu. Da haben wir Über- und Unterordnung. Befehl und Gehorsam, Macht und Ohnmacht.
Und unerlaubte Mittel zur Fügung. Ganz genau!

Ich frage mich, warum sie das so lange ausgehalten hatte. Sie verzichtete völlig auf ein eigenes Leben. Sie diente ihrer Familie, in erster Linie wohl den Kindern. Und als "Dank" dann dieses Ende. Ich könnte weinen, wenn ich mich in sie hineinfühle und die Bilder sehe.
Und wem gehört nun die Erbschaft?, frage ich rhetorisch.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Es darf hier natürlich jeder seine Hypothese aufstellen. Aber aus dem Fahndungsfoto der Polizei solche Rückschlüsse zu ziehen- das gelingt mir besten Willen nicht. Auf dem Foto wirkt BR krank- sie hat schütteres Haar. So etwas kann auch durch Arzneimittel hervorgerufen werden. Wir kennen die Krankengeschichte der Frau nicht und sie tut glaube ich auch hier nichts zu Sache, außer sie sei psychisch krank gewesen. Davon hat uns aber die Polizei nichts mitgeteilt.

Ja, sieht so eine Arztfrau aus ?
Was soll das für eine Frage sein. Arztfrauen oder Frauenärzte sehen tatsächlich manchmal so aus -"sie machen nichts aus sich". Das ist nicht immer so, aber es ist dennoch nichts ungewöhnliches. Das lustige Wortspiel fiel mir ein, weil ich tatsächlich einen Frauenarzt kenne, der auch vorgealtert in alten Klamotten rumläuft. Macht aber offenbar nichts, weil sich seine Frau von ihm scheiden ließ und er jetzt eine andere Frau geheiratet hat...... nur so am Rande.

Genau, Mafiosi, die im "Menschenhandel" tätig sind nehmen ihren Opfern die Ausweispapiere weg, manchmal tun das auch Kredithaie. Ich habe darauf schon hingewiesen. Manchmal sind auch Augenärzte Sadisten.....
Aber es geht weder im Filmfall noch aus sonstigen Veröffentlichungen hervor, dass der Ehemann physisch oder seelisch grausam gewesen sei. Es kann auch umgekehrt gewesen sein. Beides wissen wir aber nicht. Die Ehe der R´s war halt gescheitert, wie Millionen Ehen zuvor und wahrscheinlich auch danach. Das ist ja nichts Besonderes. Aus dem Filmfall wissen wir jedoch, dass die Initiative für eine Trennung von der Ehefrau ausging und der Ehemann dem eher resignierend ablehnend gegenüberstand. Gewiss könnte er ein Motiv zur Ermordung seiner Ehefrau haben. Auch das geht unterschwellig aus dem Filmfall hervor. Daneben gibt es noch neben 3 Geschwistern einen Sohn der im Haus lebt. Dieser Sohn hat meines Erachtens mit dem Fall überhaupt nichts zu tun, weil ihm jegliches Motiv zu fehlen scheint.

Geld, Geld spielt in dem Fall eine große Rolle. Zum Einen, weil ein größerer unvermuteter Bargeld bei dem potenziellen Opfer gefunden wurde und weil eine Scheidung im Raum stand. Wenn BR eine Rechtsanwältin als Freundin hat, dann wird diese Freundin ihr auch erklärt haben, dass sie sich auch ohne Erbschaft eigentlich kein Sorgen zu machen brachte. Denn das deutsche Scheidungsrecht sieht einen Zugewinn- und Versorgungsausgleich vor. Dahingehend hätte der Ehemann sehr wahrscheinlich ein kleineres Vermögen seiner Ehefrau zahlen müssen.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Thommy_Franke »

Frau Rösing hatte drei Ausweise. Wahrscheinlich wird sie bei der Beantragung eines neuen Ausweises angegeben haben, die alten Ausweise wären verschwunden. Ich gehe mal davon aus, dass dies stimmte.

Dann stellt sich zwangsläufig die Frage, wer die Ausweise verschwinden und wieder auftauchen ließ?

Die 4.500 Euro könnte ebenfalls jemand anders unter die Matratze gelegt haben, damit das Verschwinden von Feau B. mysteriöser wirkt. Wobei ich dies eher nicht glaube.

Eigentlich gibt es nur zwei Tatverdächtige, wovon einer ein starkes Motiv hat.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von gast2 »

Also den Sohn von einem Motiv auszuschließen -finde ich unklug. Motiv heißt ja nicht automatisch einen Vorteil erschaffen, sondern auch nichts am Status Quo zu ändern. Er hätte im Zweifel aus dem Haus ausziehen müssen, weil es verkauft werden soll. Zum anderen gehört er zu den letzten, die BR lebend gesehen haben -da ist man zwangläufig im Kreise der Verdächtigen & Komplizen. So wie sich der Fall darstellt, gehen wohl alle von einer Beziehungstat aus (also Familie) als von einer fremden Person ala Vermieter, Bekanntschaft, Kredithaie usw. Die Motivlage ist mehr als klar und deutlich und vor allem der zeitliche Ablauf, der eine solche Motivlage bekräftigt.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 26. April 2020, 13:32:48 Es darf hier natürlich jeder seine Hypothese aufstellen. Aber aus dem Fahndungsfoto der Polizei solche Rückschlüsse zu ziehen- das gelingt mir besten Willen nicht. Auf dem Foto wirkt BR krank- sie hat schütteres Haar. So etwas kann auch durch Arzneimittel hervorgerufen werden. Wir kennen die Krankengeschichte der Frau nicht und sie tut glaube ich auch hier nichts zu Sache, außer sie sei psychisch krank gewesen. Davon hat uns aber die Polizei nichts mitgeteilt.

Ja, sieht so eine Arztfrau aus ?
Was soll das für eine Frage sein. Arztfrauen oder Frauenärzte sehen tatsächlich manchmal so aus -"sie machen nichts aus sich". Das ist nicht immer so, aber es ist dennoch nichts ungewöhnliches. Das lustige Wortspiel fiel mir ein, weil ich tatsächlich einen Frauenarzt kenne, der auch vorgealtert in alten Klamotten rumläuft. Macht aber offenbar nichts, weil sich seine Frau von ihm scheiden ließ und er jetzt eine andere Frau geheiratet hat...... nur so am Rande.

Genau, Mafiosi, die im "Menschenhandel" tätig sind nehmen ihren Opfern die Ausweispapiere weg, manchmal tun das auch Kredithaie. Ich habe darauf schon hingewiesen. Manchmal sind auch Augenärzte Sadisten.....
Aber es geht weder im Filmfall noch aus sonstigen Veröffentlichungen hervor, dass der Ehemann physisch oder seelisch grausam gewesen sei. Es kann auch umgekehrt gewesen sein. Beides wissen wir aber nicht. Die Ehe der R´s war halt gescheitert, wie Millionen Ehen zuvor und wahrscheinlich auch danach. Das ist ja nichts Besonderes. Aus dem Filmfall wissen wir jedoch, dass die Initiative für eine Trennung von der Ehefrau ausging und der Ehemann dem eher resignierend ablehnend gegenüberstand. Gewiss könnte er ein Motiv zur Ermordung seiner Ehefrau haben. Auch das geht unterschwellig aus dem Filmfall hervor. Daneben gibt es noch neben 3 Geschwistern einen Sohn der im Haus lebt. Dieser Sohn hat meines Erachtens mit dem Fall überhaupt nichts zu tun, weil ihm jegliches Motiv zu fehlen scheint.

Geld, Geld spielt in dem Fall eine große Rolle. Zum Einen, weil ein größerer unvermuteter Bargeld bei dem potenziellen Opfer gefunden wurde und weil eine Scheidung im Raum stand. Wenn BR eine Rechtsanwältin als Freundin hat, dann wird diese Freundin ihr auch erklärt haben, dass sie sich auch ohne Erbschaft eigentlich kein Sorgen zu machen brachte. Denn das deutsche Scheidungsrecht sieht einen Zugewinn- und Versorgungsausgleich vor. Dahingehend hätte der Ehemann sehr wahrscheinlich ein kleineres Vermögen seiner Ehefrau zahlen müssen.
4 Inhaltspunkte zu den 4 Abschnitten (A) im Post von Jolu65

1 Zum Eindruck eines Fotos
2 Philosophie über eine Frage
3 Punkte für die eigene Philosophie herauspicken
4 Scheidung begünstigt die Frau

Zu A1:
Jolu65 will von krank wirkendem Eindruck auf einem Foto nicht unbedingt auf das Eheverhältnis schließen. Es könnte ja alles mögliche gewesen sein, und die Krankengeschichte täte ja nichts zur Sache. Jolu65 wehrt einen psychosomatischen Zusammenhang ab. Es könnte auch rein somatisch gewesen sein.

Zu A2:
Jolu65 findet das Aussehen der Arztfrau nicht ungewöhnlich. Jolu65 wehrt eine andere Wertung ab, weil er auch schon andere mitgenommen scheinende Arztfrauengesichter gesehen hat. Und Jolu65 kennt sogar einen Frauenarzt mit alten Klamotten.

Zu A3:
Es gibt böse Männer. Es gibt böse Frauen. Wer böse war, können wir nicht erschließen. Es gibt viele Scheidungen. Wir wissen nur, dass die Initiative zur Scheidung von der Frau ausging. Das ist Jolu65' Position.

Zu A4:
Jolu65 räumt hier indirekt ein Motiv des Mannes ein, dass die Frau durch eine Scheidung versorgt gewesen wäre zum Nachteil des Mannes.

Mein subjektives Fazit:
Jolu65 scheint die Lebensweisheit nicht zu kennen, dass das Ganze eines Fallgeschehens mehr ist, als hintereinander gesetzte Einzelpunkte. Die Einzelpunkte erhalten ihre Bedeutung von der Passung in ein Ganzes, dem man sich hypothetisch nähert. Ein Einzelteil an sich sagt wenig aus. Man kann diese Einzelteile aber nicht dadurch vom Tisch wischen, weil es außerhalb des Falles ähnliche Phänomene gibt. Erst in der Zusammenschau auf eine hypothetische Fallkonstruktion hin gewinnen die Einzelteile ihre Bedeutung, wenn sie in ihrer Verknüpfung ein sinnvolles Bild ergeben und dieses Bild eine Fallhypothese unterstützt. Das ist eine kriminalistische Methode, die Einzelteile in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen.

Die Kriminalistik muss natürlich offen an einen Fall heran gehen. Und die Hypothesenbildung muss immer wieder dahingehend geprüft werden, ob die faktischen Einzelteile (Puzzlestücke) hinein passen. Wie bei einem Puzzle gibt es große Lücken. Aber das Bild ergibt sich mit der Zeit, wenn man in der hypothetischen Fallkonstruktion durch Einführung von Vermutungen (aufgrund ähnlicher Delikte) die Puzzelstücke in einen sinnvollen Zusammenhang bringt. Die hypothetische Fallkonstruktion wird geprägt durch die kriminalistische Erfahrung der Motivsuche.

Ich denke, dass Jolu65 kein hauptamtlicher Kriminalist ist. Wie Jolu65 die Rolle von Mann und Frau bei Vermisstenfällen von Frauen sieht, ist nach meinem Eindruck aufgrund seiner Argumentation so, dass er die Rolle eines Männerverteidigers einnimmt, wenn andere Foristen eher von einem Femizid ausgehen. In der kriminalistischen Wissenschaft gibt es das Phänomen des Femizids oder Feminizids, welches die Polizei in Vermisstenfällen grundsätzlich als Hypothese in Betracht zieht.

Wenn man als Hobbyermittler aber schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht hat, geht man eben von seinen eigenen Erfahrungen aus und sieht einen Vermisstenfall erst einmal durch seine eigene Erfahrungsbrille.

Ich sehe Jolu65 in solchen Vermisstenfällen in der Rolle eines Männerverteidigers. Ein Verteidiger braucht sich nicht um einen plausiblen Tatzusammenhang zu kümmern, sondern er pickt sich Einzelteile heraus und sagt zu jedem Einzelteil, dass er X-Fälle kenne, wo das auch so sei, weshalb dieses Einzelteil als Belastung ausscheide. So kann der Verteidiger einen Punkt nach dem anderen abräumen, denn er hat ein anderes Ziel, als eine Fallaufklärung. Er will nur den Mann raushauen. Das andere kümmert ihn nicht. Er hat sein Ziel erreicht, wenn er einen Angeklagten herausgehauen hat.

Wir stehen aber noch nicht auf der Stufe der Gerichtsverhandlung. Wir müssen erst einem zu einem hypothetischen Tatablauf kommen. Dazu soll uns der Austausch dienen. Dass Jolu65 in der Hobby-Ermittlungsphase bereits seine Mannesverteidigungsqualität unter Beweis zu stellen scheint, sei ihm zugestanden, doch es sei mir bitte auch zugestanden, dass ich vom Prinzip "Alles zu seiner Zeit!" ausgehen möchte, und daher diesen Verteidigungsansatz von Jolu65 noch für verfrüht halte.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Nichts falsch verstehen..... Ich verteidige hier überhaupt niemand. Wie käme ich dazu !
Ich stelle nur fest, dass unter Zugrundelegung des Filmfalles man nicht darauf schließen kann, dass der Ehemann zu seiner Frau seelisch oder physisch grausam war. In seiner Darstellung im Fimfall macht er auf mich eher einen hilflosen Eindruck. Er kann mit der Situation nicht umgehen. Nun könnte es so gewesen sein, dass er seiner Frau den Pass wegnahm und das Geld untergeschoben hat. Es wurden aber nicht 2 Ausweise gefunden, sondern 3 Ausweise. Selbst wenn der Ehemann seiner Frau den Ausweis weggenommen haben sollte, wieso lässt sie sich dann 2 neue Ausweise ausstellen ? Dahinter würde ja gar keine Logik stecken, sondern tatsächliches paranoides Verhalten.
Wir wissen auch gar nicht wer zu wem scheußlich gewesen ist. Manchmal sind Übertragungen und Gegenübertragungen so komplex, dass man so ohne Weiteres keinen "Schuldigen" benennen kann. Nicht ohne Grund wurde nämlich das Schuldprinzip im Scheidungsrecht abgeschafft.
Tatsächlich entspricht das Erscheinungsbild der "Arztfrau" nicht dem, das man erwarten würde. Sie sieht auf dem Foto eindeutig vorgealtert aus. Das mag seine Gründe haben- eine durchgemachte Tumorerkrankung könnte eine Erklärung sein.
Sollte BR unter einer Psychose gelitten haben, wäre es natürlich gut gewesen das im Film mitzuteilen. Dann würde sich eine ganz andere Bewertung des Falles ergeben. Nun wurde das nicht mitgeteilt und deshalb gehen wir davon aus, dass BR eben unter keiner Psychose litt. (Bei einer manisch-depressiven Psychose könnte ich durchaus verstehen, dass man (Mann) ihr den Ausweis abgenommen hat. Wer einmal einen manischen Menschen gesehen hat, würde das auch verstehen).

Nun, natürlich kann man es nicht wissen, ob der Sohn ein Motiv haben kann. Nach der öffentlichen Darstellung des Falles hat er aber keines. Schon aus rein rechtlichen Gründen, dürfen wir den Sohn hier nicht beschuldigen - auch wenn Talida das offenbar noch nicht bemerkt hat, was hier so geschrieben wird. Ich würde jedem raten, eine offene Beschuldigung von Personen hier zu unterlassen- aus reinem Selbstschutz.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 26. April 2020, 16:46:11 Es wurden aber nicht 2 Ausweise gefunden, sondern 3 Ausweise. Selbst wenn der Ehemann seiner Frau den Ausweis weggenommen haben sollte, wieso lässt sie sich dann 2 neue Ausweise ausstellen ? Dahinter würde ja gar keine Logik stecken, sondern tatsächliches paranoides Verhalten.
Kannst du dir vorstellen, dass der Frau die Ausweise nacheinander weggekommen sind, und sie sich nicht zwei Ausweise auf einmal ausstellen ließ?
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 26. April 2020, 16:46:11 Tatsächlich entspricht das Erscheinungsbild der "Arztfrau" nicht dem, das man erwarten würde. Sie sieht auf dem Foto eindeutig vorgealtert aus. Das mag seine Gründe haben- eine durchgemachte Tumorerkrankung könnte eine Erklärung sein.
Krebserkrankungen, z.B. Brustkrebs, das ist untersucht worden, hat zu einem ganz hohen Prozentsatz psychosomatische Ursachen, und zwar Beziehungsursachen.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 26. April 2020, 16:46:11 Ich verteidige hier überhaupt niemand. Wie käme ich dazu !
Du könntest durch negative Erfahrungen mit Frauen dazu gekommen sein, oder du hast aus einer Scheidung den Kürzeren gezogen. Dann sieht man einfach mit einer anderen Lebenserfahrung auf einen Fall, als wenn man neutral und unvoreingenommen ist. Das ist legitim und es ist erlaubt. Dazu kann man auch stehen, wenn es so ist. Und man darf diesen Eindruck haben und ihn auch nennen, wenn es höflich, anständig und begründet ist.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 26. April 2020, 16:46:11 Ich stelle nur fest, dass unter Zugrundelegung des Filmfalles man nicht darauf schließen kann, dass der Ehemann zu seiner Frau seelisch oder physisch grausam war. In seiner Darstellung im Fimfall macht er auf mich eher einen hilflosen Eindruck. Er kann mit der Situation nicht umgehen.
Die Polizei muss den Fall so darstellen, wie die im Fokus stehenden Angehörigen es aus ihrer Sicht erzählten. Die Polizei darf keine Verdächtigung anklingen lassen, auch wenn sie einen Zeugen verdächtigt und ihm seine Darstellung nicht glaubt. Das ist eine Grundprämisse, die man immer im Kopf haben muss, wenn man einen xy-Fall interpretiert. Es ist außerdem ein logischer Fakt, dass eine vermisste Person zu dem Filmfall nichts beigesteuert hat, weil sie nicht reden konnte. Hätte sie das getan, gäbe es vielleicht ein anderes Bild. Das muss man wissen. Daher ist es eine kleine Kunst, einen xy-Fall richtig zu interpretieren.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 26. April 2020, 16:46:11 Nun, natürlich kann man es nicht wissen, ob der Sohn ein Motiv haben kann. Nach der öffentlichen Darstellung des Falles hat er aber keines. Schon aus rein rechtlichen Gründen, dürfen wir den Sohn hier nicht beschuldigen - auch wenn Talida das offenbar noch nicht bemerkt hat, was hier so geschrieben wird. Ich würde jedem raten, eine offene Beschuldigung von Personen hier zu unterlassen- aus reinem Selbstschutz.
Das ist ein wichtiger Hinweis, weshalb ich dafür prädieren würde, dass der Thread vielleicht zu einem internen Thread umgemünzt wird, wenn das möglich ist.
Irrtumsvorbehalt
Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Wenn wir alle das Gleiche schreiben entsteht keine Diskussion.
Ich schreibe oft etwas, um eine Gegenposition aufzubauen- nicht um Menschen zu ärgern oder aus Querulantismus, sondern damit etwas reflektiert wird.
Natürlich sind in diesem Fall Verdächtige da, nur ist es im Film eben so dargestellt worden, dass etwas zeitlich nicht passt. Dann ist das eben so.

Kleiner Exkurs zu Manien- manische Menschen sind sehr belastend für ihre Umgebung. Eigentlich treten Manien als bipolare Störungen zutage- manische depressive Psychose. Menschen, die darunter leiden, sind völlig unberechenbar. Sie tun Dinge, die für "Normale" unvorstellbar erscheinen. Wenn sich jemand 3 Ausweise beschafft, ist das so etwas "Unvorstellbares". Denn so einfach dürfte das gar nicht sein. Den Behördenmitarbeitern ist bestimmt etwas aufgefallen, nur werden sie eine entsprechende Geschichte präsentiert bekommen haben, die ihnen plausibel erschien.
Ich will nicht behaupten, dass BR eine bipolare Störung hatte. Aber die Sache mit den Ausweisen, dem Bargeld und auch dem Aussehen auf dem Foto lassen mich auch an so etwas denken. Wenn es so wäre, würde es dem Fall eine ganz andere Richtung verleihen.

Das ist immer die Crux aktenzeichen xy, weil solche Sachen nicht dargestellt werden. Dabei sind sie extrem wichtig. Aber aktenzeichen xy hat einen ganz anderen Auftrag, als uns allumfassend zu informieren. Man will durch diese Sendung Hinweise sammeln.......und nicht Hobbyermittler animieren.
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