VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Felix Heger, Ines Heider, Ina K. (Gorleben), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Wolfgang Loh, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Alexandra R. (Nürnberg), Birgit Rösing (gen. Storck), Petra Schetters, Dirk Schiller, Émile Soleil, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Jolu65 hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 12:10:01 Erbschaft wird am Anfang des Filmfalles im Gespräch zwischen der Anwältin und BR erwähnt..... noch einmal anschauen.
Ja, in der Tat, das hatte ich glatt überhört. Vielen Dank für den Hinweis, Jolu65!
Jolu65 hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 12:10:01 Der Ehemann könnte natürlich ein Auto geliehen oder gemietet haben. Ersteres wäre dann bei einem seiner Kollegen geschehen. Der hätte sich dann schon gewundert, wenn Herr R über tausend Kilometer gefahren wäre- daher unwahrscheinlich.
Diese Möglichkeit halte ich auch für unwahrscheinlich. Ich denke an eine Autovermietung.
Jolu65 hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 12:10:01 Bei einer Autovermietung muss man sich ausweisen. Und da wird die Polizei schon nachgefragt haben......
Von Lübeck in die Nähe von Fulda und von da wieder zurückzufahren, braucht viel Zeit. Ich glaube nicht, dass Herr R das geschafft haben kann ohne aufzufallen.
Ein Leihauto halte ich im Bereich des Möglichen, vielleicht sogar des Wahrscheinlichen. Und es ist das normalste auf der Welt, sich ein Auto zu mieten, wenn man ein paar Tage von zuhause weg ist, mit dem Zug anfuhr, und die Gegend erkunden möchte. Es ist doch wunderschön am Meer usw.

Es stellt sich allerdings die Frage, wie Herr Rösing nach Lübeck kam, und ob er überhaupt mit dem Zug nach Lübeck fuhr. Herr Rösing hat zwar gesagt, dass er die Absicht hat, mit dem Zug nach Lübeck zu fahren und dass der Zug kurz nach 11 Uhr abfährt. Er müsse aber erst noch ins Geschäft mit dem Auto.

Das haben wir gehört und der Film wird nach Angaben von Zeugen gedreht. Es war also die Angabe, die Herr Rösing als Zeuge gegenüber der Polizei gemacht hatte. Und wenn er sich schon eine Fahrkarte z.B. online gelöst hatte, so ist die Frage, ob er mit dieser Fahrkarte auch gefahren ist. Er hatte schließlich auch noch sein Auto zur Verfügung. Die Fahrkarte könnte auch einer Alibifunktion gedient haben.

Lt. Film sei er am nächsten Tag wieder zurück gekommen, um sich an der Suche zu beteiligen. Hier wissen wir nicht, wie er zurück gekommen ist. Eine Fahrkarte hatte er vielleicht. Aber es ist die Frage, ob er diese auch genutzt hat. Manchmal gibt es bei Bahnfahrten Kontrollen und die Scheine werden geknipst. Manchmal gibt es aber auch keine Kontrollen, das konnte ich selbst schon sowohl in ICE Zügen als auch in Regionalbahnen feststellen. Bezüglich der Bahnfahrt Lübeck und zurück sehe ich daher noch ein paar offene Fragen.
Zwischenzeitlich macht Herr Rösing offenbar von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Unsimmigkeiten zu seinem Alibi dürfen in der Sendung nicht gebracht werden, weil das die Gefahr einer öffentlichen Vorverurteilung beinhalten würde. Der Fokus liegt auf dem Auffinden von Frau Rösing und nicht auf Alibifragen von Angehörigen. Daher durfte der Film nur seiner Aussage gemäß gedreht werden, auch wenn es polizeiintern Zweifel daran gäbe. Solange der Gegenbeweis nicht erbracht werden kann, gilt die Zeugenaussage für die Filmhandlung.
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Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Ergänzung:

Was ich interessant zu wissen fände, wäre, ob Herr Rösing je einmal in seinem Leben, außer am Donnerstag, dem 27. September 2018, ein Reise mit der Bahn machte.

Und mir auffällig im Film war, dass Herr Rösing sagte, dass er vor Antritt seiner Bahnfahrt mit seinem Auto ins Geschäft müsse. Das war den Filmemachern also der Erwähnung wert.

So einem an sich unbedeutenden Detail wurde eine Szene gewidmet, in der seine Frau ihn fragt, ob er schon gepackt hätte, wann der Zug fahre, und von ihm zu wissen kriegt, dass er vorher noch in sein Geschäft fährt.
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gast2

Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Widasedumi hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 10:54:06 Ich glaube das nicht. Pflegepersonal darf nichts von Schutzbefohlenen und noch solchen mit Demenz annehmen. Wenn da Angehörige hintersteigen, können sie das der Heimleitung melden. Dann ist der Arbeitsplatz weg. Und im übrigen bezweifle ich, dass Heimbewohner so viel Geld herumliegen haben.
Was Pflegepersonal darf oder nicht ist erstmal unwichtig -Wichtig ist, ob es ein Versuch wert wäre. Und da sage ich eindeutig JA! Solche Beträge (und da meine ich nicht einen 5er oder 10er fürs Kaffee) stehen in keinem Verhältnis (Risiko-Ertrag) zu einer Kündigung, wo Pflegekräfte ohnehin schlecht bezahlt werden und anderseits überall händeringend gesucht werden. Bei einem lausigen 450€-Job -erst recht!

Ich will das Thema "Pflege" nicht weiter vertiefen, aber viele osteuropäische Pflegekräfte bauen darauf, dass sie Geld geschenkt bekommen oder gar Erbe. Es ist also ein riesiges Geschäft und viele alte Leute haben noch zu viel Bargeld, welchses sie nicht unbedingt ihren Kindern hinterlassen möchten. Allein schon aus dem Grund, dass sich ein Fremder die letzten Jahre um sie kümmert.
Widasedumi hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 10:54:06 Und dass jemand eine Pflegerin wegen der 4.500 € gleich umgebracht hätte, das leuchtet mir nicht ein. Da gibt es tauglichere Mittel, um sein Recht einzufordern, als Mord oder Totschlag zu begehen. Wer will denn gleich sein Leben verpfuschen? Geschädigte hätten es in so einem Fall in der Hand, dass die Pflegerin gefeuert wird. Das wäre Genugtuung genug, als sein Gewissen mit einem Mord zu beschweren.
Naja, 4.500€ wären in den Augen der Erben nur der Anfang, am Ende sind vielleicht 450.000€ oder mehr zu befürchten. Abwägig halte ich die Therorie eines Auftragsmordes aus der Ecke von künftigen Erben also nicht.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Ich mache mir Gedanken, mit wem Frau Rösing am 27.09.2018, um 14.30 Uhr einen Termin hatte, den sie nicht verschieben konnte, wie sie ihrer Kollegin sagte.
Sie konnte diesen Termin also nicht verschieben. Es könnte ein Termin bei einem Notar oder Anwalt gewesen sein.
Ich vermute den Termin im Rahmen einer Rechtsangelegenheit. Es könnte sich um ein Testament, um die Erbschaft oder um eine Scheidungsangelegenheit gehandelt haben, irgend etwas Rechtsverbindliches, wovon sie noch niemandem in der Familie etwas gesagt hatte. Und den Termin hatte sie womöglich auch bewusst in die Abwesenheit ihres Mannes gelegt und wollte ihn daher auch nicht verschieben, weil er davon vermutlich nichts mitkriegen sollte.
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gast2

Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Widasedumi hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 14:21:33 Es könnte ein Termin bei einem Notar oder Anwalt gewesen sein.
Nein. Denn dann hätten sie sich längst gemeldet. Welcher Notar oder Anwalt möchte hinterher als "Strafvereiteler" da stehen? Und ihren richtigen Namen wird sie ihnen wohl genannt haben -wenn sie schon "für solche Sachen" einen der ungültigen Ausweisen nutzen wollte... :lol:
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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gast2 hat geschrieben: Widasedumi hat geschrieben:
Pflegepersonal darf nichts von Schutzbefohlenen und noch solchen mit Demenz annehmen. (...)
gast2 hat geschrieben: Was Pflegepersonal darf oder nicht ist erstmal unwichtig (...)
Für dich mag es unwichtig sein.
Für mich ist es nicht unwichtig.
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gast2

Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Widasedumi hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 14:57:42 Für dich mag es unwichtig sein.
Für mich ist es nicht unwichtig.
Und welche Rolle spielt das für die Lösung des Falls? Das Geld ist nur arbeitsrechtlich relevant -denn selbst wenn das im Pflegeheim erlaubt wäre, muss ihr immer noch keiner Geld geben.

P.S. Ansonsten könnte sie das Geld über Jahre von der Haushaltskasse abgezweigt haben. Was illegales kann ich mir nicht vorstellen.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Zu den Schauspielern, welche das Ehepaar RgS im Film darstellten.
Die Frau hat vom Typ her Ähnlichkeit.
Der Mann ist ein anderer Typ.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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@gast2
Ich halte es für wichtig, was ich schrieb.
Wenn du meinst, dass es nicht wichtig sei, was ich schrieb, dann ist das nur deine Meinung , hat aber keine Allgemeingültigkeit.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Widasedumi hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 15:55:18 Zu den Schauspielern, welche das Ehepaar RgS im Film darstellten.
Die Frau hat vom Typ her Ähnlichkeit.
Der Mann ist ein anderer Typ.
Ich sehe das genau andersrum -die Frau sieht auf dem einen Foto wie Dr. Emmet Brown aus dem Film "Zurück in die Zukunft" und überhaupt war ihr Äußeres ganz anders als auf den Fotos. Bei dem Mann könnte ich da eher Parallen ziehen, aber was hilft uns das jetzt? Bei den XY Darstellungen muss man immer beachten, dass die selbst gegenüber Verdächtigen sehr wohlwollend sind. D.h. seichter Beitrag, meist Harmonie in Beziehungen und dass man bloß nicht jemand schlecht aussehen läßt. In diesem Fall ist alles garantiert nicht so gelaufen, wenn die Frau 3 Ausweise, Geld und ein Zweithandy hortet und sich nach 15 Jahren getrennte Schlafzimmer plötzlich scheiden läßt.
Widasedumi hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 18:11:52 @gast2
Ich halte es für wichtig, was ich schrieb.
Na dann begründe es doch welchen Unterschied es macht, ob das Geld aus einer erlaubten Patientenschenkung stammt und ob über den Arbeitsvertrag/Hausordnung das verboten wäre? Natürlich im Bezug auf einen möglichen Mord!
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Es war nur eine Feststellung auf der Metaebene der Sprache zur Aussagenlogik, wo ich etwas festgestellt habe, weil es mir wichtig war.
Der Punkt ist bei mir nun erledigt.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Widasedumi hat geschrieben: Montag, 20. April 2020, 23:41:04 Es war nur eine Feststellung auf der Metaebene der Sprache zur Aussagenlogik, wo ich etwas festgestellt habe, weil es mir wichtig war.
Der Punkt ist bei mir nun erledigt.
Was ist das nur für eine Diskussionsgrundlage? Man muss doch seine Positionen begründen können, wenn man schon andere nicht akzeptieren will. ;)
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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gast2:
Erledigt heißt erledigt. Und jetzt ist endlich Schluss!
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Dieses heile Welt und alles Wolke 7-und DANN kam Tag XY-Getue,geht mir schon seit längerer Zeit
gewaltig auf den Keks.War das in den Ede-Folgen schon so? Habe diese als etwas realistischer in Erinnerung.
Zumal es ja auf yt immer noch uralte und alte also von den 60ern bis in die Nullerjahre,Folgen gibt.
Die dann immer wieder mal Knall auf Fall gelöscht werden. Warum auch immer.
Es muss der pure Horror sein für die 4 Kinder und auch für den Noch-Ehemann,falls unschuldig! :cry:
Menschen können vieles überstehen und irgendwie verarbeiten. Aber keine Ungewissheit, wie in solchen
Fällen.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Gast hat geschrieben: Dienstag, 21. April 2020, 13:56:31 Dieses heile Welt und alles Wolke 7-und DANN kam Tag XY-Getue,geht mir schon seit längerer Zeit
gewaltig auf den Keks.War das in den Ede-Folgen schon so? Habe diese als etwas realistischer in Erinnerung.
Das sehe ich ganz genau so. Die Filme sind Ausdruck des Zeitgeistes, der Sprachgepflogenheiten, Antidiskriminierung und der jeweiligen Gesetzeslage. Da ist auch viel Erziehungsfernsehen dabei, wenn ich nur an die komische Situation denke, wo sie mal einen alten Mann zum Bügeln hingestellt haben.
Die Vermisste kann nicht sprechen. So werden die Szenen nach den Angaben der anderen Familienmitglieder gestaltet.

Die alten Filme gefallen mir auch sehr gut. Sie haben Eindrücke der damaligen Zeit festgehalten.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Gast hat geschrieben: Dienstag, 21. April 2020, 13:56:31 War das in den Ede-Folgen schon so? Habe diese als etwas realistischer in Erinnerung.
Ich empfand sie als viel seriöser. Das, was jetzt angeboten wird ist der Mittwochs-Tatort -mehr nicht. Einmal bin ich beinahe umgefallen, als es mal einen Fall bei XY gab, der sich direkt hier in der Nähe meines Hauses ereignet haben soll. Die angebliche U-Bahnstation war kurzerhand mit einem gezeichneten U-Bahnschild ausgeschildert und überhaupt hat die ganze Gegend bzw. Gegebenheiten nicht mal annähernd gestimmt. Also frei erfundene Schauplätze, die man aus Kostengründen am Stück in München dreht.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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Was ich an dem Sendekonzept von XY unbefriedigend finde, ist die Ungewissheit über die Entwicklung des Falles. Das wird hier bei Frau Rösing nicht anders sein. Die Zuschauer werden mit einem Fall konfrontiert, denken sich teilweise sehr tief rein und verinnerlichen interessante Fälle bis ins Detail. Die Zuschauer werden benötigt und sind als Hinweisgeber sehr erwünscht, aber dann werden die Schotten wieder dicht gemacht und man erfährt nichts mehr. Das finde ich unbefriedigend, habe aber Verständnis, weil es Schweigegebote von Behörden gibt.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Else »

Da will sich eine Ehefrau scheiden lassen und bereitet alles vor.
Eigenes Konto, eigenes Handy, eigenes Geld. Alles völlig normal. Sogar das der Noch-Ehemann davon nichts wissen soll. Alles normal.
Was wäre nun der nächste Schritt?
Ich denke die Wohnungssuche. Denn in dem Haus beim Ehemann.....nein!

Für mich ist dieser 14.30 Termin ein Wohnungsbesichtigungstermin. Und der war wichtig! Und auch dieser Termin wurde so gelegt, das der Ehemann ihn nicht mitbekam. Da sie ja wusste, das er nicht im Hause war an dem Tag.

Dies alles empfinde ich als normal, wenn man vorhat regelrecht vor dem Ehepartner zu flüchten.
Nach...wir lassen uns ganz gelassen und mit Freude scheiden...sieht es mir nicht aus!!!

Die Ehefrau will weg. Ganz schnell und so das der Ehemann nichts, aber auch gar nichts mehr vor ihr weiß.

Sie muss Angst gehabt haben, ganz große Angst.
Zu Recht!
Denn sie ist leider verschwunden.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

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@Else

Das finde ich eine sehr gute Überlegung. Und das aufgefundene Geld würde auch gut passen für die Kaution.
Auch deine anderen Einschätzungen bzw. Zweifel an der Harmonie des Paares teile ich. Der Mann ist als Typ nicht unsympathisch.
Er ist ein smarter, schlanker Typ. Da hat man seine Bedenken, ob er die Frau tragen kann. Aber die Schauspieler sind ja nicht die
realen Typen.
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Re: VERMISSTENFALL BIRGIT RÖSING (STORCK) (58), MÜLHEIM a. d. RUHR, 2018

Ungelesener Beitrag von Else »

Es gibt Bewertungen des Herrn Doktors im Netz.

Ruhig und gelassen kann er noch nicht einmal mit Patienten.

Wie agiert er dann wohl Zuhause mit Frau und Kind???
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