MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

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Adlerauge
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Vogelscheiße hat geschrieben:

Da hast du recht. Es gibt immer Menschen die Geld Investieren wollen. Und Gastronomische Szene Läden sind immer eine möglichkeit.

Man muss aber natürlich aufpassen wem man sein Geld anvertraut und schauen das am Ende etwas dabei herausspringt. Die möglichkeit Geld zu verlieren ist bei solchen Gesichten natürlich auch immer gegeben.

Ich kann mir gut vorstellen das es in Frankfurt einige Personen und Gruppen gibt die Geld investieren wollen und das auch tun.


MFG

Vogelscheiße/Vogeldreck
So sehe ich das auch. Und das Garibaldi hat sogar noch im letzten Monat vor der Insolvenz ca. 200.000,- Euro eingenommen. Ein kleines Café auf der Fressgass macht 50.000,- Gewinn im Monat! Ein weiteres noch mehr. Da kommt richtig Geld rein und früher wurde wahrscheinlich auch viel schwarz einkassiert. Gastronomen stehen für mich immer unter Generalverdacht, nicht alle Einnahmen zu deklarieren. Sonst wäre das Finanzamt nicht so scharf auf die neuen Online-Kassensysteme.) Im Falle JM wären zusätzliche 1000,- / Tag cash in die hintere Hosentasche ein weiteres Indiz zur Entlastung.
Nicht Insider
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nicht Insider »

@Adlerauge

Doch, er hat Geld Bar abgehoben. Zumindest beim Zeugen der am Donnerstag verhört wurde!
Adlerauge
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Nicht Insider hat geschrieben:Zu JM:

Ich habe mir gestern auch über ein längeren Zeitraum Jans verhalten während der Sitzung angeschaut. JM und der Zeuge waren ja wohl sehr gute Freunde.
Mir ist aufgefallen das JM gestern erstaunlich oft Augen oder Blickkontakt gesucht hat mit Herrn H.
Der Ausdruck war da eher demütig und traurig. So kam es mir zumindest rüber. Und immer wenn Geldbeträge genannt wurden oder Sachen vorgelesen wurden die negativ für JM ausgelegt werden können, hat er zu seiner Flasche gegriffen und getrunken.
Was das zu bedeuten hat, keine Ahnung.
Ich kann mir vorstellen, dass er wegen des Geldes ein schlechtes Gewissen hat. Ich glaube aber nicht, dass er von Anfang an vorhatte, seinen Jugendfreund zu betrügen. Frag ihn doch mal selbst, vielleicht schreibt er Dir was dazu.
Adlerauge
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Nicht Insider hat geschrieben:@Adlerauge

Doch, er hat Geld Bar abgehoben. Zumindest beim Zeugen der am Donnerstag verhört wurde!
Das Wort "doch" klingt so, als hätte ich es verneint. Ich stellte aber die Frage, ob er es bar abgehoben hat.

Wie viel von den bekannten eingesammelten 900.000,- Euro hat er denn bar abgehoben? Weiß man da was? Kam das zur Sprache? (Ich bin gespannt auf die Einlassung.)
Adlerauge
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Ich finde es peinlich, hier Leute anzugehen wegen falscher Interpunktion und Rechtschreibfehler. Viele tippen hier auf dem Handy mit. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Wenn das hier vom Mod gelöscht wird dann muss auch die Rüge wegen der Rechtschreibfehler eines bekannten Frankfurter Rechtsanwaltes gelöscht werden. Eigentlich Off-Topic.
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Delrey »

Adlerauge hat geschrieben: So sehe ich das auch. Und das Garibaldi hat sogar noch im letzten Monat vor der Insolvenz ca. 200.000,- Euro eingenommen. Ein kleines Café auf der Fressgass macht 50.000,- Gewinn im Monat! Ein weiteres noch mehr. Da kommt richtig Geld rein und früher wurde wahrscheinlich auch viel schwarz einkassiert. Gastronomen stehen für mich immer unter Generalverdacht, nicht alle Einnahmen zu deklarieren. Sonst wäre das Finanzamt nicht so scharf auf die neuen Online-Kassensysteme.) Im Falle JM wären zusätzliche 1000,- / Tag cash in die hintere Hosentasche ein weiteres Indiz zur Entlastung.
Fantasiezahlen!
Fakt ist das er akute Geldnot hatte und sich weinend, mit einer erlogenen Geschichte, Geld von anderen Gesellschaftern leihen musste. Da muss man schon ganz schön mit dem Rücken an der Wand stehen.

Aber das haben wir ja schon mehrfach durchgekaut.
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Gast hat geschrieben:
Adler, Buchführung und Bilanzierung ist nicht so Deins, gelle?
Also, wenn die SGE 1 Tor schießt und Lüttich 2, dann hast Du zwar 3 Tore gesehen...aber unterm Strich war es trotzdem ein Griff ins Klo.

So sieht’s hier auch aus. Die Verbindlichkeiten von JM soweit hier erwähnt

1100k Gastro
600k Garibaldi
700k Hypothek
200 k Gibson Jungs
175k Irina
120k früherer Schulkumpel (offensichtlich Hochbegabter)
13k Pulver Mirko
tbc

Also summasummarum so 3 Mio die irgendwie finanziert und vielleicht auch mal zurückgezahlt werden müssen. Wohlgemerkt ist das nur was bekannt ist und das ist natürlich auch ebenso naiv zusammen gerechnet, wie Du das tust. Aber es ist deutlich mehr als auf der Haben Seite.

1:2...wir müssen hoffen, dass die Gunners nicht mehr zünden.

So wie JM auf die Glaubwürdigkeit der Alibizeugen hoffen muss, denn das Motiv ist leider Fakt.
Das Motiv ist doch kein Fakt. Wenn er persönlich 2,9 Mio. Verbindlichkeiten hatte bringt es doch nichts, eine Frau wegen 175K zu töten. Das ergibt auch wenig Sinn. Das vererbt sich auch.

Aber bist Du Dir sicher, dass er für

1100k Gastro
600k Garibaldi

privat bürgen musste? Oder waren das nur überschuldete Gesellschaften?

Und

200K Gibson?

Das ist doch erledigt und zurückbezahlt durch die Anteile.

Und

120K Schulkumpel.

Das Geld wollte er doch einklagen und das Landgericht hat zu verstehen gegeben,
dass er die GmbH verklagen muss und nicht JM persönlich.

Ich verstehe schon ein wenig von den Dingen. Meiner Meinung nach musste er nur private Darlehen zurückzahlen. Und wenn er 900.000,- eingesammelt hat zeigt das, dass er es kann. Im Gegensatz zu den Spielern, die wie am Donnerstag auch mal versagen.

Ergebnis: Motiv = kein Fakt!
Adlerauge
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Delrey hat geschrieben: Fantasiezahlen!
Fakt ist das er akute Geldnot hatte und sich weinend, mit einer erlogenen Geschichte, Geld von anderen Gesellschaftern leihen musste. Da muss man schon ganz schön mit dem Rücken an der Wand stehen.

Aber das haben wir ja schon mehrfach durchgekaut.
Fantasiezahlen? Die Bilanzen schicke ich Dir gern als PN. Besser noch. Die aktuellsten Zahlen, die ja noch lange nicht veröffentlicht wurden. Ich war selbst geschockt über diese krassen Umsätze und überlege auch fast, in die Gastronomie einzusteigen.

Und ja, er brauchte die 900.000,- wohl ganz dringend. Aber was hat er bloß mit dem Geld gemacht? Nicht mal eine Eintrittskarte zum Fußball hat er sich geleistet. Hatte nur ein altes Auto. Er hat für die Kinder Schulgeld bezahlt und Essen und Trinken. Aber bei 200.000,- Euro die monatlich alleine in der Kasse des Garibaldi landeten sollte das kein Problem darstellen. Aber auch das kommt hoffentlich alles in der Einlassung. Je mehr darüber bekannt wird umso klarer wird es, dass die Tötung völlig andere Gründe gehabt haben muss. Streit, Beziehung, Erpressung, Geldwäsche oder wer weiß was.
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talida
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

Adlerauge hat geschrieben:
Also ich finde entlastend, dass er in kurzer Zeit 900.000,- Euro eingesammelt hat. Und auch, dass er die Möglichkeit gehabt hätte, nochmal so viel einzusammeln.
Einsammeln nennst du das???
Das ist ergauern, sonst nichts!
Adlerauge hat geschrieben: Vielleicht hat er den Tatbestand des Betruges in einzelnen Fällen erfüllt. Also nicht bei seinen abgesicherten Darlehen des Gibson oder wenn Anleger ihre Anteile tatsächlich bekamen. Aber wen interessiert denn hier, ob JM ein Betrüger ist? Niemanden. Das sind auch nur Nebelkerzen, wenn ich das Wort jetzt mal so übernehmen darf.
Vielleicht ... in einzelnen Fällen ..... Er hat betrogen und selbstverständlich interessiert das!
Es sagt nämlich etwas über seinen Charakter aus (zu was ist er fähig, zu was nicht, wie tickt er ...) am Ende des Prozesses wird ein Gutachter uns etwas über seine Psyche verraten und ob er zu dieser Tat fähig war und schuldfähig ist.
Adlerauge hat geschrieben: Soll er doch betrügen wen er will. Solange es sich um keine großen Summen handelte kann ihm das wirklich egal sein.

Und je mehr Betrügereien und Geldeinsammlungen ihm nachgewiesen werden umso mehr beweist es, dass er wegen 175.000,- keine Frau schlachten musste. Das haben auch endlich einige im Forum verstanden.
Du unterlässt es gefälligst Straftaten zu beschönigen!
Vor dem Gesetz ist es egal ob man um 50 € oder 5 Mio. betrügt!

Adlerauge hat geschrieben:Wenn er es war, muss es andere Gründe gegeben habe. Liebe, Streit, Erpressung oder sonstwas. Aber keine Mordplan, 175000,- zu sparen. Damit hätte er seine Schulden von Irina nur verlagert zu ihren Eltern. Keine gute Idee.
Niemand sagt, dass es darum ging das Geld zu sparen ..
aber die Schulden können das Motiv, den Anlass geliefert haben, die Tat (auch spontan) zu begehen.
Adlerauge hat geschrieben: Komisch, dass man mich seit Wochen versucht zu überzeugen, dass ein Betrüger sein Opfer umbringt um nicht zahlen zu müssen. Da besteht doch überhaupt kein Zusammenhang. Das Gegenteil ist der Fall.
Du willst es nicht verstehen ... :roll:

dass sich die Schulden durch den Mord nicht in Luft auflösen hat niemand behauptet!

Wenn man "Geldeinsammler ist" :P , so wie du es darstellst - ihm Geld "nachgeworfen" wurde, dann frage ich mich ernsthaft, warum er Irina so lange zappeln und betteln ließ, bis sie schon Stress mit ihrem Vater bekam und er nicht die paar "Peanuts" (nicht der Rede wert, lt. deiner Meinung ;) irgendwo hätte einsammeln gehen können, damit das Mädchen wieder sein Geld hat.
Das macht man gewöhnlich so unter richtigen Freunden!
Adlerauge hat geschrieben:Und wurde denn anhand der Blutspuren eine lückenlose Indizienkette geschlossen, die JM zweifelsfrei zum Täter machten? Davon habe ich bisher nichts gehört. Kommen da noch weitere Forensiker und Experten oder war das schon alles?
Das Beste kommt immer zum Schluss :mrgreen:

Ohne geschlossene Indizienkette hätte es keine Anklage und somit keinen Prozess gegeben ..
der Prozess läuft aber gerade ... was sagt uns das? :?

Das was die Zeugen vor Gericht aussagen, das war dem Gericht, dem StA, dem Verteidiger alles schon aus den Akten bekannt ..
etwas komplett neues, das den Angeklagten entlastet kann nicht dabei sein ..
die Zeugen werden sich nur nicht mehr so exakt erinnern wie damals zeitnah zur Tat, wie das ja bei den Handwerkern der Fall gewesen sein dürfte, dafür liegt aber immer noch deren ursprüngliche polizeiliche Aussage bei den Akten.
Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß - Wilhelm Busch
FFMer Mädsche
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von FFMer Mädsche »

Adlerauge hat geschrieben: (Jetzt wieder etwas, was mir als Nebelkerze ausgelegt werden wird aber auch aufgeklärt werden kann:)
Der Franzose, dem Irina die Nase gebrochen hat, soll am 9.5.2018 um 5 Uhr morgens in den Zug nach Paris gestiegen sein. Was wurde dazu berichtet? Weiß das jemand?
Ja, ich kann dazu berichten, dass der erste Zug nach Paris erst um 6 Uhr fährt und um 9h50 am Gare de l’Est ankommt :-D
Musste auch schon öfter damit fahren und war nie auf der Flucht. Geht unter’m Strich einfach schneller als Flieger, viele Geschäftsreisende nehmen diesen frühen Zug.

Der Franzosen-Verdacht wurde laut eines anderen Prozessbeobachters ja zudem schon während der ersten Befragungen kurz nach dem Mord von einer Freundin des Opfers geäußert.
Es ist also stark anzunehmen, dass dem damals seitens EB nachgegangen und dieser Franzose längst überprüft wurde. Da er als TV nie offiziell in Betracht kam, konnte sich der Verdacht der Freundin offensichtlich nicht erhärten. Ein gesichertes Alibi für den Tatzeitraum reicht schon, um nicht mal mehr die frühe Zugfahrt am nächsten Morgen hinterfragen zu müssen.
#derFroschistraus
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

1. Danke, Talida!

2. Ich glaube langsam nicht mehr, was ich hier so lese. Will uns hier möglicherweise jemand veräppeln? Ich nenne bewusst jetzt keine Namen, aber bei gewissen Einträgen fragt man sich, ob sie tatsächlich ernst gemeint sind.

3. Ich überlege nach dem Lesen des ganzen hier nun auch Gastronom zu werden und Anteile am Gibson zu erwerben. :lol:
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

@Talida: Ich beschönige keine Betrügereien! Aber hier geht es für den TV um lebenslange Haft. Da kann ihm wirklich vom Strafmaß her egal sein, ob er wegen Betruges 2 Jahre auf Bewährung fängt!
Schließlich hätte er die Strafe ja schon abgesessen. Er ist nicht vorbestraft und vor allem nicht einschlägig wegen Betruges vorbestraft. Und die 900.000,- Euro, die er eingesammelt
hat, sind ja nicht komplett als Straftat zu werten. Vor allem fehlt der Nachweis des Vorsatzes. Ich sehe hier und da auch eher eine Untreue.

Vor dem Gesetz ist es auch nicht egal, ob man 50 € oder 5 Mio. € betrügt.
Das Gesetz sieht für Betrug auch Geldstrafen vor. § 263 StGB reicht von Geldstrafe bis hin zu Freiheitsstrafen von 5 Jahren. In besonders schweren Fällen bis zu 10 Jahren.
Das sind enorme Unterschiede.

Ich wusste in der Tat nicht, dass die Indizienkette schon nachweislich und zweifelsfrei geschlossen ist. Dazu kenne ich mich auch zu wenig aus und vor Gericht wurde das nicht so gesagt.

Dass Irina ihn um Geld anbettelte ging aus keiner Nachricht an ihn hervor. Es hat auch niemand gehört, wie sie ihn um Geld anbettelte. Es gibt nur Zeugen aus ihrem Umfeld denen sie wohl sagte, dass sie noch Geld von ihm zu kriegen hätte.

Es gibt eine Whatsapp-Nachricht, dass der Vater sie schlachtet. Das kann man auch umgekehrt auslegen, dass sie die Abschlagszahlungen ausgegeben hat.

Klar will ich es deshalb nicht "verstehen". Warum jemand 900.000,- einsammelt und dann aber den Partner nicht auszahlt ist doch auch schwer zu verstehen. Die Staatsanwalt vernebelt es mit Lamborghini-Bestellungen. Da floß das Geld aber nicht hin. Das war ein Geschäft.

Darf ich keine Zweifel haben und meine Meinung äußern? Ich beschönige doch keine Betrügereien. Ich rechne nur, welche Strafe ihn wegen Betruges erwarten könnte. Und das ist ihm sicher ziemlich egal. Meine Vermutung!
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Gast hat geschrieben:1. Danke, Talida!

2. Ich glaube langsam nicht mehr, was ich hier so lese. Will uns hier möglicherweise jemand veräppeln? Ich nenne bewusst jetzt keine Namen, aber bei gewissen Einträgen fragt man sich, ob sie tatsächlich ernst gemeint sind.

3. Ich überlege nach dem Lesen des ganzen hier nun auch Gastronom zu werden und Anteile am Gibson zu erwerben. :lol:
Warum denn nicht? Was ist daran so lustig?
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

FFMer Mädsche hat geschrieben:
Der Franzosen-Verdacht wurde laut eines anderen Prozessbeobachters ja zudem schon während der ersten Befragungen kurz nach dem Mord von einer Freundin des Opfers geäußert.
Es ist also stark anzunehmen, dass dem damals seitens EB nachgegangen und dieser Franzose längst überprüft wurde. Da er als TV nie offiziell in Betracht kam, konnte sich der Verdacht der Freundin offensichtlich nicht erhärten. Ein gesichertes Alibi für den Tatzeitraum reicht schon, um nicht mal mehr die frühe Zugfahrt am nächsten Morgen hinterfragen zu müssen.
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Danke. Das stand nicht in der Zeitung. Daher war das meine Frage. Ich will ja als Hobby-Ermittler keine Zeit verplempern.
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Korrektur: Ich hatte mal gehört und geschrieben, Irina hätte eine Partywohnung angemietet. Das war wohl falsch. Ihr gehörte die Wohnung. Laut ihrem Geschäftspartner besaß sie ca. 5 Wohnungen in Frankfurt. Ich hatte mich da wohl verhört.

Und ich dachte, ihre Immobilienfirma hätte keine Geschäfte getätigt. Aber es wurden Immobilien verkauft über ihre Gesellschaft. Jedoch ging der Erlös für die Kosten drauf. Sie war für den russischen Markt zuständig.
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Delrey »

Gast hat geschrieben: 3. Ich überlege nach dem Lesen des ganzen hier nun auch Gastronom zu werden und Anteile am Gibson zu erwerben. :lol:
Adlerauge hat geschrieben: Warum denn nicht? Was ist daran so lustig?
Kennst du vielleicht jemand der uns Anteile an diesen einmaligen Geschäftsgelgenheiten verkaufen kann :D
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von FFMer Mädsche »

Adlerauge hat geschrieben: Danke. Das stand nicht in der Zeitung. Daher war das meine Frage. Ich will ja als Hobby-Ermittler keine Zeit verplempern.
Bitte.
Sowas gehört auch nicht in die Zeitung. Medial über jeden zu berichten, gegen den es mal einen Anfangsverdacht auf Basis von Vermutungen gab, wäre blöd ;-)
Ich glaube der gute Zuhörer hatte hier von der Zeugenaussage der Freundin berichtet, die in ihrer Befragung kurz nach dem Mord u.a. den Franzosen als ihrer Meinung nach in Frage kommend nannte. War glaube auch die Zeugin, die von den LV-Schlappen erzählte.
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Hat JM noch 10% Anteile die er zu 400.000,- verkaufen könnte ohne eine Krebs-Story?
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von FFMer Mädsche »

Adlerauge hat geschrieben:Korrektur: Ich hatte mal gehört und geschrieben, Irina hätte eine Partywohnung angemietet. Das war wohl falsch. Ihr gehörte die Wohnung. Laut ihrem Geschäftspartner besaß sie ca. 5 Wohnungen in Frankfurt. Ich hatte mich da wohl verhört.

Und ich dachte, ihre Immobilienfirma hätte keine Geschäfte getätigt. Aber es wurden Immobilien verkauft über ihre Gesellschaft. Jedoch ging der Erlös für die Kosten drauf. Sie war für den russischen Markt zuständig.
Danke für die Korrektur.

Dachte der Geschäftspartner hatte Magen-Darm oder gab’s am Freitag noch einen Prozesstag?
War das btw der Typ, der früher bei S&K war?
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Re: MORDFALL IRINA A. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Adlerauge »

Nein, ihr (Ex-)Partner ist im Immobiliengeschäft tätig und hat 500 Angestellte.
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