MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

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z3001x
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Richard hat geschrieben:Das Szenario hat aber ein paar Hacken. Ein sehr psychotischer Obdachloser wäre den andern die regelmäßig in der Szene verkehren durchaus bekannt. Da hätte die Polizei einen Anhaltspunkt.
Stimmt schon. Aber solche "Profile" dürfte es unter Obdachlosen einige geben - hab jedenfalls mehrmals Reportagen gehört, wo solche psychischen Probleme als ein Grund fürs Abgleiten in die Obdachlosigkeit hervorgehoben wurden.
Und dadurch dass diese Leute in der Szene öfters mal auftauchen und wieder verschwinden, hat man ja noch keinen Zusammenhang mit der Tat. Und auch wenn es erst einmal verwundert, je nach Ausprägungsart bzw - grad der psychischen Probleme muss das in einem Milieu wo viele Probleme aufeinandertreffen, gar nicht so auffallen, also so ein versteckte bzw verschleppte Psychose, in der Wahn&Halluzinationen nur gelegentlich auftreten.
Und dann ist ja außerdem noch ein großer Schritt vom vagen Verdacht auf eine Person, die man dann erst einmal nur mit irgendeinem Spitznamen kennt, bis man diese Person bürgerlich identifiziert und vor allem lokalisiert hat, wenn sie in einem größeren Raum mobil ist.
Wenn er über alle Berge ist?
OK die Polizei ist nicht doof sie haben Zielfahnder, und wissen auch wie man sich "im Milieu" zurecht findet. Aber erst einmal muss ja der Verdacht auf Person X gegeben sein.
Richard hat geschrieben:Dort oben im Friedhof ist es stockfinster, da hilft nur eine Hochleistungstaschenlampe oder ein Nachtsichtgerät. Beides gehört nicht zur Grundausstattung von Obdachlosen im üblichen Sinne.
Eben weil es so dunkel da ist, ist ja wahrscheinlich dass Gerd Straten sich mit Beleuchtung ausgestattet hatte. Eine "Stehlampe" reicht ja schon. Also "Stehlampe" im Sinne von Taschenlampe die man hinstellen kann.
Richard hat geschrieben:Dann kommt wohl auch eine mangelnde Ortskenntnis dazu. Bisher ist nur von Straten bekannt das er sich dort gut auskannte, aber ein Täter?
Man weiss nicht, wer sich da alles auskennt, es gibt ja niemand der das aufzeichnet.
Und ob die Unterkunft hin und wieder auch von anderen "Berbern" als Nachtquartier benutzt wurde, ist mWn auch ungewiss. Straten würde es wissen, der ist tot.
Unwahrscheinlich ist es mMn nicht, weil Parkanlage mit Wirtschaftsgebäuden und fliessend Wasser ja Kriterien sind.
Richard hat geschrieben:Das ganze sieht nicht danach aus. Auskundschaften, planen und abpassen passt da weit eher.
Auch denkbar.
Richard

Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Richard »

im Dezember gab es schon einen grausamen Mord in Koblenz. Servet Kuru (Ozan) wurde zuhause Ermordet und beraubt, der Täter war ein Kunde von ihm der regelmäßig Kräutermischungen erwarb. Es wurde Bargeld und Wertgegenstände gestohlen.

Einem 2. Mitwisser konnte man nichts nachweisen, der aber mit dem Täter bestens vertraut war.

zum kurz einlesen: http://www.der-lokalanzeiger.de/toetung ... mber-2017/

Meinem Kenntnisstand nach wurden da auch eine Belohnung von 10.000€ ausgesetzt.

Nun kommt mein Twist zu GM Straten. GM Straten bevorzugte Bio Produkte, Kräuter, Nachhaltikeit, gesunde Ernährung. Bei den Kräutermischungen handelte es sich um bewusstseinerweiternde Pflanzenmixturen. GM Straten nahm zwar keine etablierten Drogen, aber ev. ab und zu irgendwas in der Art? Was wäre wenn er das erste Mordopfer Herrn Servet Kuru kannte und ebenfalls zu seinem Kunden gehörte? Der Mörder von Herrn Sevet und sein bisher ungeschorener Kumpan, dachten sich der da hat die Belohnung kassiert, weil der wusste das wir auch Kunden sind, also muss der 10.000€ irgendwo gebunkert haben. Zumindest der Kumpan könnte dies Schlussfolgerung gezogen haben, weil der Mörder schon gefasst wurde.

Ich denke das wäre eine Option die wohl auch die Polizei prüft ob aus dem Umfeld des Sevet Kuru Mörders da einer den Herrn Straten umbrachte.
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talida
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

@Richard, wenn du davon ausgehst, dass Herr Straten DEN Hinweis geben konnte der zur Verhaftung geführt hat und ihm die Belohnung zugestanden hätte, dann wüssten das die Ermittler und StA.

Der mutmaßliche Mörder von Herrn Kuru ist gefasst, aber noch nicht rechtskräftig verurteilt, was Voraussetzung für die Auszahlung der Belohnung ist.

Da der Haftbefehl vom 09.03. mit der Ermordung von Herrn Straten am 22./23.03. zeitlich sehr nah beieinanderliegen kann ich mir kaum vorstellen, dass irgendjemand ernsthaft glauben kann, dass Herr Straten bereits 2 Wochen später im Besitz dieser Belohnung, und damit mutmaßlichem Tatmotiv, gewesen sein kann.
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Fragezeichen
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Fragezeichen »

@Richard
Zudem hat sich der Tatverdächtige dadurch verraten, dass er das Diebesgut aus der Wohnung in diversen Pfandhäusern versetzt hat. Falls überhaupt eine Belohnung ausgezahlt wird, dann stünde sie vermutlich den Pfandhausbetreibern zu.
Gast

Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Talida,

dafür würden selbst Gerüchte in der Szene sorgen ohne den genauen Hergang zu reflektieren. Das sind Junkies die alles einwerfen. GM Straten war ein Aussenseiter in der Szene sowohl bei den Obdachlosen und bei den Drogenjunkies.

Da kann schon nur das Gerücht für solche Gemüter zur Gewissheit werden;- "der da, muß es gewesen sein".

Da zählen keine Fakten mehr. Nur noch die weißen Mäuse die man sieht.
Richard

Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Richard »

Ich glaube nicht das ich so unverständlich schreibe, das nicht klar wäre was ich meine.

Ich denke das hier ist das falsche Forum um für sich selbst ein paar Fragen beantwortet zu bekommen.

Also nochmal ganz langsam zum im Kopf zergehen lassen: Drogenabhängige sind wenig Fakten interessiert.
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Iven
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Iven »

rkm607 hat geschrieben:Ich glaube nicht an eine Zufallstat , wer läuft nachts bei 0° und Regen oder Schnee auf dem Friedhof rum.
Findet an diesem abgelegenen Ort zufällig einen Obdachlosen und hat ausgerechnet Lust diesen zu enthaupten .

Und hat dann auch noch das entsprechende Equipment dabei.

Nein , bei diesem Wetter ist jeder froh wenn er zuhause im warmen sitzt und läuft nicht planlos auf dem Friedhof rum.

[...]

Ich denke das auch die Polizei nicht an eine Zufallstat glaubt , da sie fast nur Fragen zu den Lebensumständen des Opfers gestellt hat.
Sie möchten heraus finden welche Kontakte Herr Straten hatte und glaubt wahrscheinlich an eine geplante Tat.
Man sollte vielleicht den Begriff "Zufallstat" nicht allzu wörtlich nehmen, das führt nur zu Verwirrungen. Aus Sicht der EG Michael handelt es sich in diesem speziellen Fall um einen geplanten Mord an dem Zufallsopfer* Gerd Michael Straten. Nicht die Tat war also zufällig, sondern das Opfer (zu oft und zur falschen Zeit am selben falschen Ort).


* das Opfer kannte die Täter nicht und auch die Täter kannten das Opfer lediglich vom Hörensagen, Beobachten oder Ausspionieren her
Wann wird er kommen, der gesetzliche Feiertag "Tag der Befreiung von linker Ideologie"?
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talida
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

@Richard du möchtest für dich selbst ein paar Fragen beantwortet bekommen ..
davon mal abgesehen, dass wir alle nur spekulieren können, gelingt es doch am besten, wenn man diskutiert ... wodurch das "für" und "gegen" zur Sprache kommt, woraus dann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann.

Ok, das mit der Belohnung als Motiv habe ich zu nüchtern betrachtet ...
Drogenabhängige ticken anders, da hast du Recht.

Wenn man es so betrachtet, dann könnte es reines Hirngespinst gewesen sein, dass Herr Straten Hinweisgeber war.

Dennoch halte ich ein solches Motiv und Tätertyp für eine solche Tat für eher unwahrscheinlich ... da solche Täter meist polizeibekannt sind, viele Spuren hinterlassen und Fehler machen ...man müsste sie also schon haben, oder ihnen zumindest dicht auf den Fersen sein.
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z3001x
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von z3001x »

talida hat geschrieben:Dennoch halte ich ein solches Motiv und Tätertyp für eine solche Tat für eher unwahrscheinlich ... da solche Täter meist polizeibekannt sind, viele Spuren hinterlassen und Fehler machen ...man müsste sie also schon haben, oder ihnen zumindest dicht auf den Fersen sein.
Das könnt man schon als valides Argument gegen einen Täter mit größeren Drogen-, Alkohol- oder Psychoproblemen bezeichnen.
Ich würde aber mal sagen, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass der / die Täter DNA hinterlassen hat/haben, weil es bei dem Gewaltexzess vielfach zu direktem Kontakt von Täter und Opfer gekommen sein muss, also biologische Spuren des Täters zu erwarten sind und durch die sehr zeitnahe Entdeckung (weniger als 24h nach der Tat) dürften die auch gut erhalten geblieben sein.
Offenbar hat die aber bisher nicht zu einer Identifizierung geführt, also ist der Täter bislang nicht mit seiner DNA erfasst.
Die völlige Abgeschiedenheit des Tatorts macht auch eine komplett unvorsichtige Tatausführung möglich und das bringt unorganisierte Täter (mit Drogen oder Psychoproblemen) mMn wieder ins Spiel.

Im Jahr 1990 Jahren gab es in Frankfurt/Main eine Serie von Morden an Obdachlosen und Homosexuellen in Parks mit 8 Opfern in 3 Monaten ("Hammermorde von Frankfurt"), der Täter war ein Schizophrener, er wurde wie gesagt erst nach dem 8. Mord gefasst, weil es da einen Zeugen gab.
Ist auch verblüffend, dass ein solcher Täter 8 Morde begehen konnte und die Polizei ihm zunächst nicht ansatzweise auf die Spur kam - allerdings war das vor DNA und anderen Fortschritten in der Forensik.
PaterBrown
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von PaterBrown »

Talida hat geschrieben:Dennoch halte ich ein solches Motiv und Tätertyp für eine solche Tat für eher unwahrscheinlich ... da solche Täter meist polizeibekannt sind, viele Spuren hinterlassen und Fehler machen ...man müsste sie also schon haben, oder ihnen zumindest dicht auf den Fersen sein.
Die öffentliche Berichterstattung zu diesem Fall geht gegen null. Daher vermute ich, dass die Ermittler derzeit davon ausgehen, dass sie auf einem guten Weg sind. Sie sehen keine Notwendigkeit, weitere Zeugen aufzutun.

Abgesehen davon gibt es genügend Beispiele für psychisch deviante Täter bzw. Taten, die unter Drogeneinfluss verübt wurden, die lange Zeit unaufgeklärt blieben.

Außerdem, wie @Iven richtig bemerkt hat, muss man sich vor falschen Alternativen hüten. Es kann z.B. sein, dass die Tat geplant war und trotzdem eskaliert ist. Genauso kann es sein, dass die Täter zwar unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen, sie aber trotzdem weitgehend kontrolliert handeln konnten. Das hängt ja am Grad der körperlichen Gewöhnung und natürlich an der eingenommenen Menge.

Nochmal: Warum wurde GMS enthauptet?

Wir kennen das von islamistischen Taten, aber das kann man hier ausschließen. Überhaupt kann man ausschließen, dass mit der Enthauptung eine symbolische Wirkung intendiert ist, denn müsste sich mit der Tat ein Statement in irgendeine Richtung verbinden.

Dasselbe möchte ich für eine satanistisch oder anderweitig rituell begangene Tötung annehmen. Wenn die Tat einen solchen Hintergrund hätte, würde ich auch eine andere Öffentlichkeitsarbeit der Ermittler erwarten.

Ein Sadist hat auch kein Interesse an einer Enthauptung.

Die Idee mit dem Snuff-Video finde ich sehr kreativ, aber das ist m.E. sehr unwahrscheinlich.

Also handelt es sich bei der Enthauptungshandlung sehr wahrscheinlich um eine überschießende Gewalthandlung. Der Täter hat in einem Aggressions-, Adrenalin-, Gewaltrausch mit dem Tod seines Opfers mit der Gewaltanwendung nicht aufhören können.
rkm607 hat geschrieben:Ich gehe davon aus das es keine große Gegenwehr von Herrn Straten gegeben hat da die Blutspuren alle sehr konzentriert auf einer Stelle waren.
So sehe ich das auch. Entweder hat er geschlafen oder er wurde überrascht.

Oder er wurde außer Gefecht gesetzt, und zwar durch unblutige Gewalt, also Schläge und Tritte. Letzteres würde zur Deutung der Enthauptung als Ausdruck exzessiver Gewalt passen. Für mich würde das auch zu der Annahme passen, dass etwa eine virtopsy durchgeführt wurde.
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talida
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

@PaterBrown, in der Tat bzw. Tatausführung meine ich eine "künstlerische Inszenierung" zu erkennen.
Dafür dürft ihr mich gerne auslachen ... :?
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mrs.Murmur »

z3001x hat geschrieben:....der Täter war ein Schizophrener, er wurde wie gesagt erst nach dem 8. Mord gefasst, weil es da einen Zeugen gab.
Ist auch verblüffend, dass ein solcher Täter 8 Morde begehen konnte und die Polizei ihm zunächst nicht ansatzweise auf die Spur kam - allerdings war das vor DNA und anderen Fortschritten in der Forensik.


Verwechselt nicht psych. Verwahrlosung durch Alkohol oder Drogen mit Schizophrenie!

Ein schizoid wahnhafter Mensch vermag in Rollen schlüpfen - bis hin zum Perfektionismus...alles möglich - je nachdem...das wichtige dabei sind die inneren Bilder, Zwangsvorstellungen...

Insofern kann da Jemand durchaus sehr bewusst und sehr aufgeräumt die Durchführung eier solchen Tat planen! Er ist es nur nicht erselbst...Und deshalb kann er hinterher auch mühelos wieder in die andere Rolle schlüpfen...quasi jede Menge Gegenargumente liefern...aus dem Brustton der Überzeugung ...mit Doppelblick...

Auch das Motiv muss dann nicht rational sein...Die Schlüsse, z.B. " mein Boss wurde festgenommen und sitzt - Jemand hat ihn verraten - hat dafür auch noch Geld kassiert - das ist nicht gerecht - dafür muss er büssen..." würde dann reichen...es geht mehr über die emotionale als kognitive Schiene...

Dass dieser andere Mord in Koblenz stattfand, finde ich in dem Zusammenhang sehr interessant. Da gibt es doch Parallelen?
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Fragezeichen »

@Talida
Es kann aber auch sein dass der Täter einfach Spaß daran hatte, Herrn Straten zu misshandeln und zu köpfen - mit oder ohne Drogen. Einfach so, weil er schon lange so etwas machen wollte. Nur schade, dass außer ihm und etwaigen Tatbeteiligten jetzt keiner von seiner "Heldentat" weiß.
Vielleicht taucht ja in einschlägigen Kreisen bald ein Video von dem Mord auf. Es gibt ja einen Markt für Videos über echte Morde und Folterungen. Sicher nicht auf YouTube. Die Polizei wird schon wissen, wo sie nachschauen muss.
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talida
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

Fragezeichen hat geschrieben:@Talida
Es kann aber auch sein dass der Täter einfach Spaß daran hatte, Herrn Straten zu misshandeln und zu köpfen - mit oder ohne Drogen. Einfach so, weil er schon lange so etwas machen wollte. Nur schade, dass außer ihm und etwaigen Tatbeteiligten jetzt keiner von seiner "Heldentat" weiß.
Vielleicht taucht ja in einschlägigen Kreisen bald ein Video von dem Mord auf. Sicher nicht auf YouTube.
Sicher nicht auf youtube ...
aber zu 100% dann mit der patentierten Darknet-Nachtsicht-Brille gefilmt :mrgreen:
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von mague »

@ Iven
Jetzt wirds auch interessant, Zitat Beitrag Iven: "Es handelt sich um einen geplanten Mord aber um ein Zufallsopfer aus Sicht der EG Michael"
Wer oder was ist EG Michael?
Sie kannten ihn nicht, er kannte sie nicht, sie wollten einfach einen extrem grausamen Mord durchziehen und das war die optimale Lokation. Wahrscheinlich sind sie (er, Mörder) dann eher nicht aus Koblenz. Wenn man sich in diese/n Typ/en hineinversetzt, muss ihnen klar gewesen sein, dass dieser Mord Wellen schlägt. Das "Ergebnis" warte ich dann lieber in sicherer Entfernung ab. Wahrscheinlich sind sie mit dem Auto gekommen, Bahnhöfe werden ja videoüberwacht und auch Busse (war denen klar seit Freiburg).
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kappa »

mague hat geschrieben: Wahrscheinlich sind sie mit dem Auto gekommen, Bahnhöfe werden ja videoüberwacht und auch Busse (war denen klar seit Freiburg).
Ich glaube, dass die Gruppe oder der Einzeltäter zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs war.

Wenn Starten enthauptet wurde, dann gehe ich von einer Gruppe aus. Wenn die Bezeichnung "enthaupten" gedankenlos verwendet wurde und stattdessen der Kopf nach dem Ableben durchtrennt wurde, dann käme auch ein Einzeltäter infrage.
Obwohl natürlich Starten auch im Schlaf hätte enthauptet werden können. Dazu bräuchte es dann schon ein größeres Werkzeug. Das könnte dann auch wieder ein Einzeltäter hinbekommen. Aber dann wären die Blutspuren auf der Unterlage gelandet auf der er schlief. Es sieht aber doch so aus, als sei er da auf dem kalten Stein gekniet oder gelegen, oder nicht?

Habt ihr denn nun schon Erkenntnisse zu den Blutspuren? Ich habe nicht das Wissen, um an denen abzulesen, ob Starten noch lebte oder nicht als es geschah.
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Mrs.Murmur »

Regelmäßige Aufenthaltsorte
Das Opfer war zu Lebzeiten regelmäßig mit seinem braunen Vespa-Roller mit dem Kennzeichen 125 KMU unterwegs. Er hielt sich überwiegend am Netto-Markt und dem Güterbahnhof in Koblenz-Lützel auf, aber auch im Bereich unterhalb der Balduinbrücke, am Rewe-Markt im Koblenzer Rauental und dem Koblenzer Hauptbahnhof.

Belohnung ausgelobt
Die Polizei sucht Zeugen und fragt:

Wer kann Hinweise zu Kontakt- oder Begleitpersonen des Herrn Kuru geben?

Wer kann Angaben zu Streitigkeiten zwischen Herrn Kuru und anderen Personen machen, insbesondere zu einem lautstarken Streit vor dem Net-to-Markt in der Neuendorfer Straße Anfang/Mitte Dezember 2017?
Wer kann Angaben zum Verschwinden oder Abstellen des Vespa-Rollers machen?
Wer hat den Roller seit Anfang Dezember 2017 benutzt?
Wurde der Roller zum Kauf angeboten?
Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
Hinweise bitte an die Kriminaldirektion Koblenz, Telefon 0261/1031 oder jede andere Polizeidienststelle.
Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, wurde eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Angenommen, Straten kannte Kuru...beide waren alleinlebende Männer, diese bio-Kräuter -Geschichte...sie trafen sich am HBH...und Straten konnte dann der Polizei tatsächlich die Hinweise zurErgreifung des Täters geben...?
Und der war nicht alleine?

Dann kommt´s doch hin?
>>>Rache - und das (unberechtigt erhaltene) Geld? :roll:
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von PaterBrown »

talida hat geschrieben:@PaterBrown, in der Tat bzw. Tatausführung meine ich eine "künstlerische Inszenierung" zu erkennen.
Dafür dürft ihr mich gerne auslachen ...
Ich würde es als normaler User nie wagen, dich als Moderatorin auszulachen. Aber ich frage mich schon, woran du das festmachst. :-) Ich sehe auf den Fotos vom Tatort nur die Blutlache sowie Polizeiabsperrung. Ich kann darin keinen künstlerischen Wert erkennen.

Und die Infos aus der Presse sind ja auch sehr spärlich.
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von wolfgang »

Filmstudentin Angela stößt bei den Arbeiten an ihrer Examensarbeit auf das Thema Snuff und entdeckt das Geheimnis einiger Lehrer und Studenten an ihrer Universität, welche im Geheimen Snuff-Filme drehen und teuer vertreiben.
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talida
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Re: MORDFALL GERD MICHAEL STRATEN -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von talida »

PaterBrown hat geschrieben: Ich würde es als normaler User nie wagen, dich als Moderatorin auszulachen. Aber ich frage mich schon, woran du das festmachst. :-) Ich sehe auf den Fotos vom Tatort nur die Blutlache sowie Polizeiabsperrung. Ich kann darin keinen künstlerischen Wert erkennen.

Und die Infos aus der Presse sind ja auch sehr spärlich.
Mich inspiriert meine grenzenlose Fantasie und mein Bauchgefühl ... sonst nichts.
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