MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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-JohnDoe-
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von -JohnDoe- »

-JohnDoe- hat geschrieben: Mittwoch, 14. Januar 2026, 00:09:43 Das es die nächtlichen "Tümpel-Besuche" der beiden Protagonisten inkl. Gina tatsächlich gegeben hat, stellst du grundsätzlich aber nicht in Frage, oder ?
SonntagsGast hat geschrieben: Mittwoch, 14. Januar 2026, 17:51:08 Das Interview, wo RA Ohm davon sprach dass es niemanden gibt, der seine Mandantin zusammen mit Fabian gesehen hat, steht das nicht im Widerspruch zu den Tümpelzeugen?
Nein, warum sollte das im Widerspruch zu den Tümpel-Zeugen stehen ?

Schließlich hat RA-Ohm diese Aussage ja im Zusammenhang mit einem lebenden Fabian in Begleitung oder Obhut von Gina am Tattag getroffen und wollte damit eindeutig zum Ausdruck bringen, dass es auch dafür keinerlei Zeugen oder Beweise gibt, die seine Mandantin, also Gina, mit Fabian am Tattag zusammen gesehen haben und auch keine anderen Beweise vorliegen, welche den Nachweis erbringen könnten, dass Gina am Tattag mit Fabian zusammen war.

Eine Widerspruch vermag ich da tatsächlich nicht zu erkennen ...

Zusammen mit Fabian gesehen oder zur Leiche von Fabian geführt, differenziere ich da tatsächlich eindeutig in zwei verschiedene Sachverhalte.

Aber OK.. Du meinst da jedenfalls einen Widerspruch zu entdecken bzw. zu erkennen...

Könntest du netter Weise dann auch noch mal für Erleuchtung sorgen und mir den Widerspruch verdeutlichen -den du da wahrzunehmen oder zu erkennen scheinst oder vermagst-, um selbigen somit auch für mich sichtbar werden zu lassen ? Wäre klasse ...
SonntagsGast hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 11:52:21 @ - JohnDoe -

Du hast natürlich nicht danach gefragt, werde aber trotzdem mal eine Prognose abgeben, was in den kommenden Wochen passieren wird:

Der Status dieser Männer wird von Zeuge umgestellt auf tatverdächtig. G. verbleibt in U-Haft, die anderen gesellen sich dazu und die StA erhebt zeitnah Anklage. Der Anklagepunkt bei G. "Verabredung zur gemeinschaftlichen Verabredung einer Straftat" und bei den Herren "gemeinschaftlicher Mord".
Womit ließe sich deiner Meinung nach die Tatsache plausibel erklären, dass sich die beiden Tümpel-Zeugen bis heute noch nicht zu Gina gesellt haben mussten ? Klar, dass die Staatsanwaltschaft immer noch, von nur einer Tatverdächtigen als Alleintäterin spricht, kann natürlich Taktik sein, keine Frage..

Aber das die beide Tümpel-Zeugen, trotz eines evtl. möglichen Tatverdachts, sich bis heute noch nicht in U-Haft befinden und Gina doch, würde sich mir im Moment tatsächlich nicht plausibel erschließen, auch nicht, wenn man z.B. mit dem Argument des schwächsten-Glied einer Kette argumentieren würde. Immerhin scheint man gegen Gina ja auch nicht wirklich Handfestes in der Hand gehabt zu haben und dennoch wurde sie am 06.11.25 festgenommen und sitzt seit dem in U-Haft.

Oder meinst du das so, dass sich der Status der beiden erst innerhalb des Prozess, von Zeugen in Beschuldigte umgestellt wird ?
(z.B. weil du vermutest, dass Gina im Prozess "auspacken" wird .. )

Zu mindestens ist mir jetzt schon mal ersichtlich geworden, in welche Richtung deine Vermutungen gehen. Danke 👍
SonntagsGast hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 11:52:21 Um deine Frage explizit zu beantworten:
Nein, für mich haben die Tümpelbesuche so nicht stattgefunden. Was nicht ausschließt, dass man sich dort mit oder ohne Gina aufhielt (Nachtatverhalten).
Zum Beispiel, um das Kind in der Nacht auf den 14.10. dort abzulegen.
Aber Gina hält du -für dich persönlich im Rahmen deiner Spekulation-, für mindestens tatbeteiligt und würdest Gina in keinem deiner Szenarien -im Hinblick auf deine Prognose- von einer Schuldbeteiligung -begründet- ausschließen oder freisprechen wollen, oder ?

Gehe ich recht in der Annahme, dass du ein sexuell gelagertes Tatmotiv im Rahmen deiner Überlegungen favorisierst und für das am Wahrscheinlichste hältst oder kommen für dich evtl. u.U. auch andere Motive in Betracht... und falls ja, welche wären das ?

PS: der Gast, dessen Beitrag ich dir mal verlinkt habe warst du aber nun doch nicht, oder ?
(hatte dich ja gefragt ob du das bist, jedoch darauf bisher noch keine Antwort von dir bekommen)
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

-JohnDoe- hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 17:24:06 ….. einer Kette argumentieren
…. Spekulation-,….. Szenarien -….beteiligung -….Tatmotiv ? …..
Spekulation @-JohnDoe-
Du hast einen feinen und hochauflösenden Blick und hast kleine Details entdeckt, wie z.B. die offene „Angst vor Waldkameras-Anmerkung“. Daher nehme ich an, dass du seit Anfang Dezember Deine Gedankengänge an einem solchen, gar nicht mal so unscheinbaren, aber nicht direkt zu entschlüsselnden, Merkmal initiiert hast. Die in dem Kontext gemachten Aussagen und weitere Auffälligkeiten, sind dann hier thematisiert worden, immer ums eigentliche Drumherum, und leider so formuliert, dass sich einige durch diese Fragen unangenehm berührt fühlten.
„Nach Handbuch“ könnte man dann sogar wiederspruchsfreie Thesen zum bekannten und spekulierten Geschehen und zeitlichen Ablauf aufstellen. Mit der Schwierigkeit, keine weiteren Kenntnisse dazu zu haben, daher deine“konspirativ-unheimlich“ wirkenden Fragen, um ein Fundament für diese Arbeitsthesen zu schaffen.
Halte die daraus resultierenden Szenarien für unwahrscheinlich und vermutlich werden sich nur wenige daran beteiligen wollen.
Spekulationsende.

Bin gerne „im Team @Fragjanur “ ;)
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 17:22:33 Im Dezember kam das Gerücht auf, Fabian und Ginas Sohn hätten sich zuletzt häufiger gestritten, wobei Mathias stets Partei für seinen eigenen Sohn ergriffen haben soll. Der daraus erfolgte Konflikt soll letztlich zur Trennung geführt haben.

Ich finde dazu leider keine verlässliche Quelle. Erinnert sich jemand, woher die Info stammt?
Ich erinnere mich auch, diese Aussage gelesen zu haben.

Angenommen das stimmt, warum würden sich beide 8 Wochen später entscheiden, die Beziehung fortzusetzen/neu aufzunehmen? Was hätte sich in den 8 Wochen an dem Konfliktpotenzial das zur Trennung führte geändert?

Hätte sie sich so an MR gebunden gefühlt wie in dem SM Post dargestellt, hätte sie dann nicht an einer Lösung des Problems gearbeitet? Ergo wäre sich im Klaren gewesen, dass beide mit Aufnahme der Beziehung daran arbeiten, um dann kurze Zeit später das Opfer zu ermorden?

Der Sprung der Eskalation wäre so außer Verhältnis wie der Mord an einem Kind (besonders in Anbetracht wie das Kind zu Tode kam).
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

Messer als Tatwaffe
Die Ermittlungen ergaben, dass Fabian am Tag seines Verschwindens durch Gewalteinwirkung getötet wurde. Die Obduktion bestätigte den Mord, die Tatwaffe soll einem Messer gleichkommen. Die genaue Todeszeit wird zwischen 11 und 15 Uhr angegeben, kurz nachdem Fabian das Haus verlassen hatte.


https://www.nordkurier.de/regional/gues ... en-4271384

liest sich so als habe man die Tatwaffe nicht gefunden
IsiW
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von IsiW »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 17:22:33 Im Dezember kam das Gerücht auf, Fabian und Ginas Sohn hätten sich zuletzt häufiger gestritten, wobei Mathias stets Partei für seinen eigenen Sohn ergriffen haben soll. Der daraus erfolgte Konflikt soll letztlich zur Trennung geführt haben.

Ich finde dazu leider keine verlässliche Quelle. Erinnert sich jemand, woher die Info stammt?
Ich achrieb seinerzeit u. a.:
"Ich las gestern unter einem älteren Artikel in den SM einen Kommentar, dass F. und der Sohn von G. häufiger miteinander gespielt hätten. Hierbei sei es häufiger zu Konflikten und Aggressionsverhalten zwischen den Kinder gekommen. M. hätte immer zu F. gehalten, was G. ziemlich auf die Palme gebracht haben soll."
Allerdings ist die Aussage, dass dies letztendlich der Trennungsgrund gewesen sein soll, nicht von mir.
-JohnDoe-
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von -JohnDoe- »

Gast8888 hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:22:17 Messer als Tatwaffe
Die Ermittlungen ergaben, dass Fabian am Tag seines Verschwindens durch Gewalteinwirkung getötet wurde. Die Obduktion bestätigte den Mord, die Tatwaffe soll einem Messer gleichkommen. Die genaue Todeszeit wird zwischen 11 und 15 Uhr angegeben, kurz nachdem Fabian das Haus verlassen hatte.


https://www.nordkurier.de/regional/gues ... en-4271384

liest sich so als habe man die Tatwaffe nicht gefunden
Den Link wollte ich auch gerade posten.. 😉

Die Tatwaffe soll einem Messer gleichkommen. Ist das jetzt einfach die Umschreibung für Stichverletzungen ?

Egal, umso erfreulicher ist ja, dass Oberstaatsanwalt Harald Nowack im Nordkurier auch mal etwas ausführlicher zitiert wurde:

Die Staatsanwaltschaft äußerte nun die Hoffnung, die Untersuchungen bald abschließen zu können. Sie geht davon aus, die Ermittlungen zeitnah beenden zu können. „Wenn nichts dazwischenkommt, hoffen wir, die Ermittlungen Ende Februar abschließen zu können“, sagte Oberstaatsanwalt Harald Nowack dem Nordkurier. „Ich habe bisher immer gesagt, dass das Ende Februar oder Anfang März der Fall sein könnte.“

Liest sich schon wieder "etwas" anders als im T-Online Artikel von gestern..

Erweiterte Mordkommission wurde aufgelöst
Jetzt müssten alle gesammelten Erkenntnisse zusammengetragen und gebündelt werden. „Der federführende Staatsanwalt für die Ermittlungen im Fall Fabian ist in dieser Woche leider krank. Die erweiterte Mordkommission wurde inzwischen aufgelöst, aber von der Polizei aus dem FK1 arbeiten immer so viele Ermittler an dem Fall, wie gerade verfügbar sind.“ Doch sie werden immer dann gebraucht, wenn etwa Spuren in anderen Kriminalfällen gesichert werden müssen.

Nur eine Verdächtige
„Es gibt im Fall Fabian keine weiteren Verdächtigen als bisher. Ich gehe immer noch von einem dringenden Tatverdacht gegen die Frau aus, die wir am 6. November verhaftet haben und die noch in Untersuchungshaft sitzt“, so Harald Nowack.

Quelle:
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... en-4271384

Tag24 hatte da allerdings auch noch weitere und gar nicht mal so uninteressantes Zitate zu bieten:

Neue Hinweise solle es in letzter Zeit nicht mehr gegeben haben. Auch die Zeugenvernehmungen seien abgeschlossen
"Es sei denn, es ergeben sich momentan aus anderen Spurenlagen noch irgendwelche Nachfragen. Dann könnte es sein, dass nochmal Zeugen angehört werden", so der Oberstaatsanwalt.

Zum jetzigen Zeitpunkt würden die Ermittlungen auf eine Mordanklage hinauslaufen. Die Verdächtige macht indes von ihrem Schweigerecht Gebrauch.

"Wenn wir nach dem Abschluss der Ermittlungen dazu kommen sollten, dass Anklage erhoben wird, gehen wir momentan von einem dringenden Tatverdacht des Mordes aus", so Nowack abschließend.

Quelle:
https://www.tag24.de/justiz/mord/ermitt ... rt-3459367

Hört sich für mich jetzt jedenfalls keineswegs so überzeugend an, was Oberstaatsanwalt Harald Nowack hinsichtlich der -offensichtlich noch nicht einmal feststehenden!- Anklageerhebung gegen Gina so preisgibt. Der große Wurf ist das jedenfalls definitiv nicht und die Indizien sehr wahrscheinlich dementsprechend mager..
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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-JohnDoe- hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:42:44
Nur eine Verdächtige
„Es gibt im Fall Fabian keine weiteren Verdächtigen als bisher. Ich gehe immer noch von einem dringenden Tatverdacht gegen die Frau aus, die wir am 6. November verhaftet haben und die noch in Untersuchungshaft sitzt“, so Harald Nowack.

https://www.nordkurier.de/regional/gues ... en-4271384
Und wieder suggestiv! Keine weiteren "Verdächtigen" entbindet Gina nicht von ihrem eigenen Status. Es besagt nur, dass keine weiteren Personen in Verdacht stehen und des dringenden Tatverdachts des Mordes in U-Haft sitzen. Bekanntlich schweigt sie, bekanntlich tut sie das als Beschuldigte, bekanntlich sitzt sie in U-Haft.
Gast8888
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

-JohnDoe- hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:42:44 Den Link wollte ich auch gerade posten.. 😉

Die Tatwaffe soll einem Messer gleichkommen. Ist das jetzt einfach die Umschreibung für Stichverletzungen ?

Egal, umso erfreulicher ist ja, dass Oberstaatsanwalt Harald Nowack im Nordkurier auch mal etwas ausführlicher zitiert wurde:

Die Staatsanwaltschaft äußerte nun die Hoffnung, die Untersuchungen bald abschließen zu können. Sie geht davon aus, die Ermittlungen zeitnah beenden zu können. „Wenn nichts dazwischenkommt, hoffen wir, die Ermittlungen Ende Februar abschließen zu können“, sagte Oberstaatsanwalt Harald Nowack dem Nordkurier. „Ich habe bisher immer gesagt, dass das Ende Februar oder Anfang März der Fall sein könnte.“

Liest sich schon wieder "etwas" anders als im T-Online Artikel von gestern..

Erweiterte Mordkommission wurde aufgelöst
Jetzt müssten alle gesammelten Erkenntnisse zusammengetragen und gebündelt werden. „Der federführende Staatsanwalt für die Ermittlungen im Fall Fabian ist in dieser Woche leider krank. Die erweiterte Mordkommission wurde inzwischen aufgelöst, aber von der Polizei aus dem FK1 arbeiten immer so viele Ermittler an dem Fall, wie gerade verfügbar sind.“ Doch sie werden immer dann gebraucht, wenn etwa Spuren in anderen Kriminalfällen gesichert werden müssen.

Nur eine Verdächtige
„Es gibt im Fall Fabian keine weiteren Verdächtigen als bisher. Ich gehe immer noch von einem dringenden Tatverdacht gegen die Frau aus, die wir am 6. November verhaftet haben und die noch in Untersuchungshaft sitzt“, so Harald Nowack.

Quelle:
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... en-4271384

Tag24 hatte da allerdings auch noch ein weitere nicht uninteressantes Zitate:

Neue Hinweise solle es in letzter Zeit nicht mehr gegeben haben. Auch die Zeugenvernehmungen seien abgeschlossen
"Es sei denn, es ergeben sich momentan aus anderen Spurenlagen noch irgendwelche Nachfragen. Dann könnte es sein, dass nochmal Zeugen angehört werden", so der Oberstaatsanwalt.

Zum jetzigen Zeitpunkt würden die Ermittlungen auf eine Mordanklage hinauslaufen. Die Verdächtige macht indes von ihrem Schweigerecht Gebrauch.

"Wenn wir nach dem Abschluss der Ermittlungen dazu kommen sollten, dass Anklage erhoben wird, gehen wir momentan von einem dringenden Tatverdacht des Mordes aus", so Nowack abschließend.

Quelle:
https://www.tag24.de/justiz/mord/ermitt ... rt-3459367

Hört sich für mich jetzt jedenfalls keineswegs so überzeugend an, was Nowack hinsichtlich der Anklage so preisgibt.
Wenn die Tatwaffe nicht aufgefunden wurde, kann man nicht mit 100% Sicherheit die genaue Tatwaffe - Messer Typ - Modell feststellen. Die Rechtsmedizin wird Stich und Schnittverletzungen festgestellt haben, die mit einem messerähnlichen Gegenstand übereinstimmen werden. Evtl. sogar mehrere Gegenstände. Ohne Tatwaffe ist zwar das Verletzungsbild sicher aber eben nicht die 100% Bestimmung der Tatwaffe.

Die Kommunikation von Herrn Nowack liest sich zurückhaltend mit Hoffnung. Was nachvollziehbar ist, die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Wenn jetzt gesagt wird, man klagt an wäre das angreifbar und unprofessionell, wenn es dann doch nicht zu einer Anklage kommen würde. Aber der Fokus liegt weiterhin bei der TV Frau.

Die EB wird sich sehr zurückgehalten mit Äußerungen, insbesondere wegen möglichen Täterwissen, aus Schutz der Angehörigen gegenüber aber auch aufgrund der Rechte von Fabian. Insbesondere bei Minderjährigen Kindern. Und Aussagen wie 100% oder dergleichen wird kein Staatsanwaltschaft o.a. öffentlich breit treten, die Ermittlungen laufen noch.

Für mich persönlich lesen sich alle Artikel im Kontext gleich! Nämlich das dringender Tatverdacht besteht, aktuell keine weiteren Personen verdächtig sind. Und das sehr wahrscheinlich Anklage erhoben wird. Weiterhin besteht die Unschuldsvermutung.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Gast8888 hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 19:17:46 Für mich persönlich lesen sich alle Artikel im Kontext gleich! Nämlich das dringender Tatverdacht besteht, aktuell keine weiteren Personen verdächtig sind. Und das sehr wahrscheinlich Anklage erhoben wird. Weiterhin besteht die Unschuldsvermutung.
Genauso lese ich die Äußerungen des Oberstaatsanwalts auch. Ich sehe darin weder Unsicherheit noch Anzeichen für eine dünne Indizienlage. Stattdessen bleibt Herr Nowack seiner bisherigen sachlich-zurückhaltenden Kommunikationsweise treu, was meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar ist, wenn man ein laufendes Verfahren nicht gefährden will.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Djuke hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:17:11 Ich erinnere mich auch, diese Aussage gelesen zu haben.

Angenommen das stimmt, warum würden sich beide 8 Wochen später entscheiden, die Beziehung fortzusetzen/neu aufzunehmen? Was hätte sich in den 8 Wochen an dem Konfliktpotenzial das zur Trennung führte geändert?

Hätte sie sich so an MR gebunden gefühlt wie in dem SM Post dargestellt, hätte sie dann nicht an einer Lösung des Problems gearbeitet? Ergo wäre sich im Klaren gewesen, dass beide mit Aufnahme der Beziehung daran arbeiten, um dann kurze Zeit später das Opfer zu ermorden?
Na ja, so eine Beziehungsarbeit setzt voraus, dass beide Partner ihr eigenes Verhalten kritisch reflektieren, ihre Emotionen regulieren können und bereit sind, Konflikte konstruktiv zu lösen. Statistisch gesehen bleiben nur ca. 15% aller Paare dauerhaft zusammen, nachdem sie nach einer Trennung wieder zueinander gefunden haben. Das heißt, dass der Großteil der Paare nicht in der Lage ist, beim
zweiten Anlauf die Beziehung zu verbessern. Für Menschen mit einer psychischen Vorbelastung u/o einem ängstlichen Bindungsmuster ist es sicherlich besonders schwer, diese Voraussetzungen zu erfüllen.

https://www.focus.de/gesundheit/intervi ... 73352.html
https://www.tagblatt.ch/leben/nach-tren ... ld.4098754
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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R.F. verstrickt sich in Widersprüche

Sofort hatten alle Gina in Verdacht an dem Freitag und es war auch gleich klar, dass sie ihn umgebracht haben muss. https://www.rtl.de/news/fabian-8-aus-gu ... 80305.html Dennoch ist R.F. erst einmal davon ausgehen, dass der Kleine ausgebüxt ist, sich versteckt hat oder wie einer von der Kripo am Sonntag zu ihr meinte, dass er irgendwo sitzen und zocken würde. Es wurden ja Flyer am Tag danach gedruckt und in der Stadt ausgehängt, obwohl denen klar war, es war ein Verbrechen. Dorina wird in Schockstarre verfallen sein, konnte verständlicherweise nicht klar denken. Aber musste R. nicht sofort geschaltet und umgehend die Polizei verständigt haben. So sind fünf wertvolle Stunden ins Land gezogen, wo die TV alle Zeit der Welt hatte für die Spurenbeseitigung.

Und wie kam es eigentlich, dass G. gleich in Verdacht geraten konnte, wenn R.F. bezeugte, dass null Warnzeichen bei ihr bemerkt wurden? Niemand hatte einen Schimmer, weil da nichts war: https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10007967 Aber in dem Moment, wo Fabian nicht zu Hause war, fiel es allen wie Schuppen von den Augen? Für Dorinas Umfeld konnte also nur die Ziehmama in Frage kommen, nicht der Nachbar nebenan oder jemand aus dem Jugendklub. Make it make sense.

Der Ackerweg wäre total matschig, würde keiner langgehen, da hätte man Angst, stecken zu bleiben. R.F. fragte sich deswegen, was G. da verloren hatte und wie sie dort hinkam. https://www.nordkurier.de/regional/gues ... am-4019180 Gleichzeitig kennt sie aber doch die Gegend nach eigenen Angaben, weil sie ja in Zeha aufwuchs. Warum erwähnt Dorinas Freundin im Interview mit J. Schw. dann nicht, dass gleich ein paar Schritte weiter ein befahrbarer Waldweg existiert und von Spaziergängern, Kurgästen und Waldarbeitern genutzt wird. Wie dieser genau aussieht und wohin der führt, wurde hier im Thread von Ortskundigen bebildert.

__________

Laut OZ ist die Spurenauswertung nicht abgeschlossen. Es geht um gefundene Fasern im Pick-up von G.H, die noch untersucht werden müssen, um zu sehen, ob sie zu Fabians Kleidung passen könnten.
Die TV hat Schützenhilfe engagiert, einen zweiten Verteidiger, der noch nicht namentlich genannt werden möchte.
https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/r ... BOB7E.html

@ - JohnDoe -
Bin ein anderer Gast, also nicht der, den du eingeladen hattest, hier weiter mitzumachen. Auf deinen Beitrag antworte ich noch.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 19:50:03 Genauso lese ich die Äußerungen des Oberstaatsanwalts auch. Ich sehe darin weder Unsicherheit noch Anzeichen für eine dünne Indizienlage. Stattdessen bleibt Herr Nowack seiner bisherigen sachlich-zurückhaltenden Kommunikationsweise treu, was meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar ist, wenn man ein laufendes Verfahren nicht gefährden will.
Angenommen der Herr N. würde jetzt Aussagen, ja wir klagen an, die TV sei die Täterin, Beweislage erdrückend o.a. würde er Erwartungen schüren. Man bekäme den Eindruck einer Vorverurteilung. Und hat Zusagen. Und das darf ein Oberstaatsanwalt nicht! Herr N. muss professionell bleiben, aber für mich klingen alle Äußerungen konstant, abgesichert. Wenn Herr N. sich äußern würde wie erwähnt wäre der Aufschrei riesig, und im Falle einer nicht Anklage auch komplett angreifbar. So ist das Verhalten seitens der Staatsanwaltschaft absolut nachvollziehbar und rechtlich sicher. Letztendlich besteht immer noch die Unschuldsvermutung. Und der TV Frau steht ein fairer Prozess zu.

Es wird nicht geäußert wir ermitteln in alle Richtungen, oder offener Sachverhalt o.a.

Im Kontext liest es sich sehr schlecht für die TV Frau.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

SonntagsGast hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 20:08:12 Die TV hat Schützenhilfe engagiert, einen zweiten Verteidiger, der noch nicht namentlich genannt werden möchte.
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Schützenhilfe durch den Fall…

Dass ein zweiter Anwalt ins Boot geholt wurde, wurde allerhöchste Eisenbahn, denn der Pflichtverteidiger scheint sich bisher nicht besonders ins Zeug zu legen. Vielleicht war die wiederholte Erwähnung, es ginge seiner Mandantin so schlecht, aber auch nur eine vorsichtige Andeutung, dass er auf Schuldunfähigkeit plädieren will.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

Eine technische Frage an unsere Moderatorin:

Ich aktualisiere mehrmals die Seite. Aber erst im späteren Verlauf zeigt es mir neue Beiträge an obwohl ich zwischenzeitlich schon einen eigenen Beitrag geschrieben habe. Abgeschickt habe. Diesen auch lesen kann im Forum. Und dann erscheint aber noch vor meinem Beitrag ein neuer Beitrag. Woran kann das liegen ? In dem Fall betrifft es nun den SonntagsGast.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 20:04:27 Na ja, so eine Beziehungsarbeit setzt voraus, dass beide Partner ihr eigenes Verhalten kritisch reflektieren, ihre Emotionen regulieren können und bereit sind, Konflikte konstruktiv zu lösen.
Gehe da mit. Es deutet viel auf schwierige Verhaltensmuster hin, die sich möglicherweise auch durch die Prägung in der Kindheit gefestigt haben.

Wenn es so kurz nach dem Neustart (der ja bis dahin ohne FL ablief) wäre ich verwundert, aber ausschließen kann man es gewiss nicht.
-JohnDoe-
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von -JohnDoe- »

Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:04:50 Spekulation @-JohnDoe-
Du hast einen feinen und hochauflösenden Blick und hast kleine Details entdeckt, wie z.B. die offene „Angst vor Waldkameras-Anmerkung“. Daher nehme ich an, dass du seit Anfang Dezember Deine Gedankengänge an einem solchen, gar nicht mal so unscheinbaren, aber nicht direkt zu entschlüsselnden, Merkmal initiiert hast. Die in dem Kontext gemachten Aussagen und weitere Auffälligkeiten, sind dann hier thematisiert worden, immer ums eigentliche Drumherum, und leider so formuliert, dass sich einige durch diese Fragen unangenehm berührt fühlten.
„Nach Handbuch“ könnte man dann sogar wiederspruchsfreie Thesen zum bekannten und spekulierten Geschehen und zeitlichen Ablauf aufstellen. Mit der Schwierigkeit, keine weiteren Kenntnisse dazu zu haben, daher deine“konspirativ-unheimlich“ wirkenden Fragen, um ein Fundament für diese Arbeitsthesen zu schaffen.
Anfangs hatte ich -während des Lesens deiner obigen Zeilen- kurz das verrückte Gefühl, dass du mein handeln folgerichtig und unvoreingenommen einordnen konntest und dir evtl. zusätzlich ebenfalls auch nicht entgegen wäre, dass ich hier auch schon mal angemerkt hatte, dass ich eine gewisse "Entdeckung" und den daraus resultierenden Anfangsverdacht zur Auswertung und weiteren, sowie intensiveren Ermittlung in die richtigen Hände weitergereicht habe. Aber offensichtlich lag ich falsch, wie sich beim weiterlesen deiner Zeilen bedauerlicherweise relativ schnell herausstellte.
Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:04:50 Halte die daraus resultierenden Szenarien für unwahrscheinlich und vermutlich werden sich nur wenige daran beteiligen wollen.
Spekulationsende.
Ach du, dass sei dir unbenommen, das darfst du -auch ohne jegliche Begründung und Argumentation expliziter Sachverhalte und dem fehlen einer tieferen Kenntnis meines favorisierten Szenarios - gerne sehen wie du möchtest. Meinen Segen hast du jedenfalls..

Schließlich finde ich, jeder sollte sich stets seine eigene Meinung bilden können und auch dürfen!...
Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:04:50 Bin gerne „im Team @Fragjanur “ ;)
Das gönn ich dir ebenfalls, ihr funkt ja anscheinend eh auf der selben Welle, da lag die Teambildung natürlich nicht fern. 👍

Ich selbst sehe mich hier im Fall -und Forum!- übrigens generell in keinem Team, sondern betrachte, argumentiere und verfasse meine Beiträge vollkommen eigenständig und unvoreingenommen... und benötige dafür erstaunlicherweise noch nicht einmal Zuspruch oder Rückendeckung!

Danke jedenfalls für deinen überaus wertvollen und die Diskussion in so vorbildlicher Weise voran gebrachten Beitrag..😉
-JohnDoe-
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von -JohnDoe- »

SonntagsGast hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 20:08:12 @ - JohnDoe -
Bin ein anderer Gast, also nicht der, den du eingeladen hattest, hier weiter mitzumachen. Auf deinen Beitrag antworte ich noch.
Ok, danke für die Bestätigung 👍
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Fragjanur »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 20:46:02 Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Schützenhilfe durch den Fall…

Dass ein zweiter Anwalt ins Boot geholt wurde, wurde allerhöchste Eisenbahn, denn der Pflichtverteidiger scheint sich bisher nicht besonders ins Zeug zu legen. Vielleicht war die wiederholte Erwähnung, es ginge seiner Mandantin so schlecht, aber auch nur eine vorsichtige Andeutung, dass er auf Schuldunfähigkeit plädieren will.
Möchte dazu kurz anmerken, dass ihr natürlich das Recht zusteht, einen Wahlverteidiger zu beauftragen. Bedeutet aber auch, dass der Pflichtverteidiger entpflichtet wird und sie den anderen bezahlen muss. Oftmals in Vorausleistung treten muss, bevor der tätig wird.

Dann bleibt es ja jetzt spannend, wer da namentlich nicht genannt werden möchte und den Fall übernimmt. Bezahlt oder pro bono. Die Verteidigung wird ersetzt und nicht verdoppelt. Bevor das hier falsch verstanden wird.
Gast8888
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 20:46:02 Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Schützenhilfe durch den Fall…

Dass ein zweiter Anwalt ins Boot geholt wurde, wurde allerhöchste Eisenbahn, denn der Pflichtverteidiger scheint sich bisher nicht besonders ins Zeug zu legen. Vielleicht war die wiederholte Erwähnung, es ginge seiner Mandantin so schlecht, aber auch nur eine vorsichtige Andeutung, dass er auf Schuldunfähigkeit plädieren will.
Es ist aber auch nicht unüblich in einem Mordfall weitere Verteidiger zu haben. Paragraph § 137 Abs. 1 Satz 2 StPo dürften bis zu 3 Verteidiger gewählt werden. Gerade bei komplexen Mordfällen ist es wohl nicht unüblich, Arbeitsteilung und Spezialisierungen der Verteidiger.

Wenn ein Pflichtverteidiger gestellt wurde kann unter bestimmten Umständen auch ein weiterer Pflichtverteidiger gestellt werden, in komplexen Fällen erlaubt das Gesetz Ausnahmen.

:!: §144 StPO kann das Gericht einem Beschuldigten bis zu zwei zusätzliche Pflichtverteidiger (insgesamt also drei) beiordnen, wenn dies zur Sicherung des Verfahrens oder aufgrund der Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage geboten ist.

:!: Besonderer Umfang: Wenn die Hauptverhandlung voraussichtlich sehr lange dauert (oft als Richtwert mehr als 10 Tage).
Schwierige Sachlage: Bei extrem umfangreichen Akten oder komplizierten wissenschaftlichen Gutachten (z.B. DNA-Analysen oder psychiatrische Gutachten).
Sicherung des Verfahrens: Um zu verhindern, dass der Prozess platzt, falls ein Anwalt krank wird oder ausfällt (sogenannte Sicherungsverteidiger).

Also ist es nicht unüblich, gerade weil die Ermittlungen kurz vor dem Abschluss stehen.

Das der neue Verteidiger vorerst noch anonym bleiben möchte kann ich tatsächlich nachvollziehen "Selbstschutz", aber auch Strategie.
Turmfalke23
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 15. Januar 2026, 20:46:02 Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Schützenhilfe durch den Fall…

Dass ein zweiter Anwalt ins Boot geholt wurde, wurde allerhöchste Eisenbahn, denn der Pflichtverteidiger scheint sich bisher nicht besonders ins Zeug zu legen. Vielleicht war die wiederholte Erwähnung, es ginge seiner Mandantin so schlecht, aber auch nur eine vorsichtige Andeutung, dass er auf Schuldunfähigkeit plädieren will.

Hier taucht die Frage auf: Ist es ein weiterer Pflichtverteidiger ? So ungewöhnlich wäre dies jedoch nicht.
Ein Wahlverteidiger nach Ginas Auswahl ist aber auch möglich.

Ich hoffe, dass der noch nicht namentlich genannte Verteidiger alsbaldig bekannt wird.

Sorry, den juristisch begabten Gast8888 habe ich zuvor überlesen ;)
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