MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gästin-A hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 22:07:58 Ich glaube, dass die starke Polarisierung daherkommt, weil dieser Fall so medienwirksam „am Leben gehalten wird“, vor allem durch mehr oder weniger Betroffene, wie zum Beispiel Raffaela.
Ich glaube, dass es sehr viele Leute befremdet, dass der Mord an dem Kind immer wieder durch Lives auf TikTok oder YouTube, mit irgendwelchen Influencer oder RTL Journalisten, thematisiert wird, obwohl es von Seiten der Polizei oder der Staatsanwaltschaft wirklich sehr wenig Informationen gibt.
Ich sehe schon einen wesentlichen Punkt für das große Interesse an Gina und ihrem Leben, ihrer Verfassung, und so weiter darin begründet, dass es eben genau diese mediale Präsenz gibt.

Wäre das nicht so, wären so manche Facebook Gruppen, Facebook Seiten, TikTokerinnen und Influencerinnen mit völlig anderen Inhalten beschäftigt.

Dass es durchaus auch etwas mit dem Aussehen zu tun haben kann, das kann ich mir schon vorstellen. Wir wissen mittlerweile ja auch, dass Lehrkräfte zum Beispiel weibliche, schlanke, weiße Kinder deutlich bevorzugen. Wer in Deutschland männlich und Migrant ist, hat schon verloren.
Der Mensch beurteilt immer nach dem Aussehen, daher ist es schwer zu fassen, wenn eine attraktive Person ein solch schweres Verbrechen begeht.
Mich befremdet sehr, dass die ermittelten Fakten nicht anerkannt werden. Mich befremdet, was Optik anbelangt, man doch vermehrt die Mutter Dorina und die Rastafrau Raffaela im Visier hat. Ihre Haare, Figur, Gestik, Mimik, sogar ihren Kettenanhänger, der hier zu zahlreichen Beiträgen und wirklich skurrilen Gedankengängen geführt hat. Und nun ist es Gina, die man optisch beurteilt. Da würden die Meinungen aber stark auseinandergehen, wenn das tatsächlich von der Gegenseite überhaupt eingebracht worden wäre. Nicht mit einem Wort oder Gedanken übrigens. Dieses Kriterium argumentiert tatsächlich hauptsächlich die Pro Gina Fraktion. Nicht zu fassen, wovon man Schuld und Unschuld ausmachen möchte.

Reimershagen ist ja anscheind ein sehr kleines Dorf. Ein junge alleinstehende Frau, die nicht dem gängigen Dorfbild entspricht, fällt da natürlich durch eben diese Tatsache auf. Mit schwerverliebten, sehr, sehr netten Nachbarn und Jägern und einer großen Liebe des Lebens, dem Anker und das alles zeitgleich, wenn sie mit ihren Raupen Fakelashes klimpert, um ihre Dinge erledigt zu bekommen.
In einer Kleinstadt oder mittelgroßen Stadt, würde man sie vermutlich kaum wahrnehmen. Oder anders einstufen, auch optisch, als die meisten hier annehmen. Ist aber ein anderes Thema.

Wenn es diese mediale Präsenz nicht gäbe, gäbe es diesen thread nicht in dieser Form und wir würden uns mit ganz anderen Inhalten beschäftigen. Wenn du nur die öffentlich bekanntgegebenen Informationen hättest, wären wir alle gar nicht hier, um diesen Fall so ausufernd zu diskutieren. So läuft das mittlerweile mit true crime Fällen. Die werden alle in o.g. Medien aufgearbeitet. Ist so ein Zeitgeist Ding.

Es irritiert mich zunehmend, dass man hier wirklich annimmt, dass irgendeine Optik Grund für Annahme ihrer Schuld sein könnte. Völlig ausgeblendet, was ihr zur Last gelegt und was augenscheinlich alles ermittelt wurde, um sie in U-Haft zu setzen und Ende Februar anzuklagen. Das wird ganz bestimmt auch nicht mit irgendeiner Psychonummer erklärt werden können, da sie voll steuerungsfähig zu sein scheint. Und wenn sie Fabian getötet hat, dann sollte sie sich auch dafür verantworten MÜSSEN. Die Täter-Opfer Umkehr hier, widert mich wirklich an.

Falls es vergessen wurde: Es geht hier um den Mord an einem Kind, was seine ganze Zukunft noch vor sich gehabt hätte. Der scheinbar einer eigenen Zukunft im Wege stand, ohne in Erwägung zu ziehen, dass man ihr diese Tat würde nachweisen können.
Und da mokiert ihr euch ernsthaft über Lives, TikTok, Insta, FB und Co.?
GästinF
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Ich möchte mal anmerken, dass zum respektvollen Umgang auch gehört, anzuerkennen, dass nicht alle, die von Ginas Schuld (alleiniger Schuld) nicht überzeugt sind, weil es so viel Ungereimtheiten gibt, nicht einfach als ihr Fanclub zu bezeichnen sind.
Und es sind auch nicht nur verliebte Männer oder junge Frauen, die sich mit ihr identifizieren, die daran zweifeln.
Wenn Gina ein ganz gewöhnlicher Mann wäre, dessen Schuld bis dato zweifelhaft ist, gäbe es diese klischeehaften Annahmen über einen Fanclub vermutlich gar nicht.
Doch als junge, hübsche Frau kanns ja nur an ihrem Aussehen liegen. :roll:
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gästin-A hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 22:09:28 Aber wie erklärst du dir die Festnahme und die zweimalige Ablehnung einer Haftprüfung?
Es muss ja Gründe geben, warum dies der Fall war.
Gegenfrage: Wie erklärst du dir Justizirrtümer, wo Menschen teilweise sogar Jahre lang unschuldig einsitzen und irgendwann doch noch freigesprochen werden?

Ich würde gerne mal von jemandem, der jetzt schon weiß, dass sie alleine schuldig ist, dem Tathergang geschildert bekommen, sodass keine Fragen mehr offen bleiben und auch das Verhalten der Zeugen stimmig ist.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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In Heckis letztem Video mit JS wird bei Minute 1:12 (Ich hoffe, ich täusche mich nicht, hab nicht alles gesehen) über den Tatort gesprochen. Nowack soll in etwa gesagt haben, es gäbe keine Hinweise auf einen anderen Tatort.
Das ist wieder unklar für mich. Gibt es denn Hinweise darauf, dass der Tatort Tümpel der Tatort ist oder haben sie den Tatort nur nicht gefunden?
Woran macht man einen Tatort fest?
Wo sind fie entsprechenden Fußspuren?
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Fragjanur hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 00:15:40 Mich befremdet sehr, dass die ermittelten Fakten nicht anerkannt werden. Mich befremdet, was Optik anbelangt, man doch vermehrt die Mutter Dorina und die Rastafrau Raffaela im Visier hat. Ihre Haare, Figur, Gestik, Mimik, sogar ihren Kettenanhänger, der hier zu zahlreichen Beiträgen und wirklich skurrilen Gedankengängen geführt hat. Und nun ist es Gina, die man optisch beurteilt. Da würden die Meinungen aber stark auseinandergehen, wenn das tatsächlich von der Gegenseite überhaupt eingebracht worden wäre. Nicht mit einem Wort oder Gedanken übrigens. Dieses Kriterium argumentiert tatsächlich hauptsächlich die Pro Gina Fraktion. Nicht zu fassen, wovon man Schuld und Unschuld ausmachen möchte.

Reimershagen ist ja anscheind ein sehr kleines Dorf. Ein junge alleinstehende Frau, die nicht dem gängigen Dorfbild entspricht, fällt da natürlich durch eben diese Tatsache auf. Mit schwerverliebten, sehr, sehr netten Nachbarn und Jägern und einer großen Liebe des Lebens, dem Anker und das alles zeitgleich, wenn sie mit ihren Raupen Fakelashes klimpert, um ihre Dinge erledigt zu bekommen.
In einer Kleinstadt oder mittelgroßen Stadt, würde man sie vermutlich kaum wahrnehmen. Oder anders einstufen, auch optisch, als die meisten hier annehmen. Ist aber ein anderes Thema.

Wenn es diese mediale Präsenz nicht gäbe, gäbe es diesen thread nicht in dieser Form und wir würden uns mit ganz anderen Inhalten beschäftigen. Wenn du nur die öffentlich bekanntgegebenen Informationen hättest, wären wir alle gar nicht hier, um diesen Fall so ausufernd zu diskutieren. So läuft das mittlerweile mit true crime Fällen. Die werden alle in o.g. Medien aufgearbeitet. Ist so ein Zeitgeist Ding.

Es irritiert mich zunehmend, dass man hier wirklich annimmt, dass irgendeine Optik Grund für Annahme ihrer Schuld sein könnte. Völlig ausgeblendet, was ihr zur Last gelegt und was augenscheinlich alles ermittelt wurde, um sie in U-Haft zu setzen und Ende Februar anzuklagen. Das wird ganz bestimmt auch nicht mit irgendeiner Psychonummer erklärt werden können, da sie voll steuerungsfähig zu sein scheint. Und wenn sie Fabian getötet hat, dann sollte sie sich auch dafür verantworten MÜSSEN. Die Täter-Opfer Umkehr hier, widert mich wirklich an.

Falls es vergessen wurde: Es geht hier um den Mord an einem Kind, was seine ganze Zukunft noch vor sich gehabt hätte. Der scheinbar einer eigenen Zukunft im Wege stand, ohne in Erwägung zu ziehen, dass man ihr diese Tat würde nachweisen können.
Und da mokiert ihr euch ernsthaft über Lives, TikTok, Insta, FB und Co.?
Jo, das irritiert mich auch.
Aber ich mein, sorry... so n Model is sie nun auch nicht...

Was hast du gegen Lashes?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 07:10:47 In Heckis letztem Video mit JS wird bei Minute 1:12 (Ich hoffe, ich täusche mich nicht, hab nicht alles gesehen) über den Tatort gesprochen. Nowack soll in etwa gesagt haben, es gäbe keine Hinweise auf einen anderen Tatort.
Das ist wieder unklar für mich. Gibt es denn Hinweise darauf, dass der Tatort Tümpel der Tatort ist oder haben sie den Tatort nur nicht gefunden?
Woran macht man einen Tatort fest?
Wo sind fie entsprechenden Fußspuren?
Ich vermute das es eben nicht der Tatort ist. Es wurde auch von Anfang zuviel unkonkretes und widersprüchliches zum Fundort und Tatort durch die EB, Presse usw wiedergegeben.
Wenn der Tümpel tatsächlich der Tatort ist dann hätte man mehr bekanntgeben können als nur den Leichenfund von Fabian und das dieser erhebliche Brandspuren aufweist. Wenn Fabian genau dort ermordet wurde, dann wäre die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das man Blutspuren gefunden hätte, vorausgesetzt er ist nicht an reinen innerlichen Blutungen verstorben. Auch das unmittelbare Umfeld um den Leichenfund hätte evt. sowas wie Kampfspuren , Fussspuren, arg in Mitleidenschaft gezogenes Grünzeug erkennenlassen können und man hätte dieses auch öffentlich kundtun können . Auch wissen wir nicht ob Fabian hinterrücks oder von vorne erstochen wurde.
Nun kennen wir natürlich den Obduktionsbericht nicht und wissen auch nicht was man als Täterwissen unter Verschluss hält , aber wäre man sich sicher das der Fundort auch der Tatort ist hätte man explizit nach Zeugen suchen können die im Bereich des Tümpels Beobachtungen gemacht haben. Das liess man aber offen und konzentrierte seine Zeugenaufrufe auf das weiträumige Tümpelumfeld sowie den Bereich Güstrow.
Nun stellt sich jedoch die Frage ob so eine zierliche Person wie GH den Fabian durch Tragen zum Tümpel verbracht haben könnte. Eine kurze Strecke max 10 Meter würde ich ihr zutrauen., dann müsste sie aber ziemlich dicht an den Tümpeln rangefahren sein. Ich weiss leider nicht wie weit man ranfahren kann. Reifenspuren eines Ford Rangers auf so doch eher unbetoniertem Gelände hätte man bestimmt sichern können oder konnte man sichern. Fabian eine längere Strecke zu tragen halte ich für sehr unwahrscheinlich .
Für einen kräftigen Mann oder sogar zwei Personen denke ich mal ist es kein Problem gewesen.

Aber das sind alles nur meine Gedankengänge.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 06:59:03 Ich möchte mal anmerken, dass zum respektvollen Umgang auch gehört, anzuerkennen, dass nicht alle, die von Ginas Schuld (alleiniger Schuld) nicht überzeugt sind, weil es so viel Ungereimtheiten gibt, nicht einfach als ihr Fanclub zu bezeichnen sind.
Und es sind auch nicht nur verliebte Männer oder junge Frauen, die sich mit ihr identifizieren, die daran zweifeln.
Wenn Gina ein ganz gewöhnlicher Mann wäre, dessen Schuld bis dato zweifelhaft ist, gäbe es diese klischeehaften Annahmen über einen Fanclub vermutlich gar nicht.
Doch als junge, hübsche Frau kanns ja nur an ihrem Aussehen liegen. :roll:
Dem kann ich mich voll und ganz anschließen.
Ich denke mal den wenigsten geht es hier darum GH gegenüber irgendwelche Sympathien zu zollen
sondern einzig und allein darum herauszufinden wer Fabian
ermordet hat.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:00:07 Ich vermute das es eben nicht der Tatort ist. Es wurde auch von Anfang zuviel unkonkretes und widersprüchliches zum Fundort und Tatort durch die EB, Presse usw wiedergegeben.
Wenn der Tümpel tatsächlich der Tatort ist dann hätte man mehr bekanntgeben können als nur den Leichenfund von Fabian und das dieser erhebliche Brandspuren aufweist. Wenn Fabian genau dort ermordet wurde, dann wäre die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das man Blutspuren gefunden hätte, vorausgesetzt er ist nicht an reinen innerlichen Blutungen verstorben. Auch das unmittelbare Umfeld um den Leichenfund hätte evt. sowas wie Kampfspuren , Fussspuren, arg in Mitleidenschaft gezogenes Grünzeug erkennenlassen können und man hätte dieses auch öffentlich kundtun können . Auch wissen wir nicht ob Fabian hinterrücks oder von vorne erstochen wurde.
Nun kennen wir natürlich den Obduktionsbericht nicht und wissen auch nicht was man als Täterwissen unter Verschluss hält , aber wäre man sich sicher das der Fundort auch der Tatort ist hätte man explizit nach Zeugen suchen können die im Bereich des Tümpels Beobachtungen gemacht haben. Das liess man aber offen und konzentrierte seine Zeugenaufrufe auf das weiträumige Tümpelumfeld sowie den Bereich Güstrow.
Nun stellt sich jedoch die Frage ob so eine zierliche Person wie GH den Fabian durch Tragen zum Tümpel verbracht haben könnte. Eine kurze Strecke max 10 Meter würde ich ihr zutrauen., dann müsste sie aber ziemlich dicht an den Tümpeln rangefahren sein. Ich weiss leider nicht wie weit man ranfahren kann. Reifenspuren eines Ford Rangers auf so doch eher unbetoniertem Gelände hätte man bestimmt sichern können oder konnte man sichern. Fabian eine längere Strecke zu tragen halte ich für sehr unwahrscheinlich .
Für einen kräftigen Mann oder sogar zwei Personen denke ich mal ist es kein Problem gewesen.

Aber das sind alles nur meine Gedankengänge.
Etwas hatte ich noch vergessen woran man auf jedenfall erkennt ob der Fundort auch der Tatort ist.
Nicht nur das Auffinden von Blutspuren kann darauf hindeuten sondern auch andere Körperstoffe wie Urin, Stuhl oder Erbrochenes.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Fragjanur hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 00:15:40 Mich befremdet sehr, dass die ermittelten Fakten nicht anerkannt werden.
[...]

Und wenn sie Fabian getötet hat, dann sollte sie sich auch dafür verantworten MÜSSEN. Die Täter-Opfer Umkehr hier, widert mich wirklich an.

Falls es vergessen wurde: Es geht hier um den Mord an einem Kind, was seine ganze Zukunft noch vor sich gehabt hätte.
[...]
Ich denke mal, dass ich oben deine Kernaussagen, die du wie ein einsamer Rufer in der Wüste, der das Gefühl hat, als würde er offenbar chinesisch sprechen, immer wieder einbringst, einigermaßen vollständig wiedergegeben habe.

Ich würde dich gerne damit vertrösten, doch bitte einfach abzuwarten, bis wirklich "alle Fakten" auf dem Tisch liegen und der Prozess endlich beginnen kann.

Allerdings befürchte ich, dass das, was dich hier immer wieder abstößt, dann auch durch die großen Medien im großen Stil befeuert wird, um die "jeweiligen Lager" zu bedienen.

Da etablieren sich dann zumindest zwei große Lager:

Beispiel: Foto(s) von Gina, wie sie am 10.10. mit ihrem Pickup durch Güstrow düst.

Lager 1: Ha, da sieht man. Sie war da. Sie war's!
Lager 2: Vielleicht ist sie nur was einkaufen gefahren. Das bedeutet gar nichts!
Einwand von Lager 1: Aber die Aufnahmen wurden in der Schweriner Straße um genau 10.30 Uhr gemacht!!
Lager 2: Und wenn schon - alles Fake - die Ermittler, die Reimershagen-Connection und natürlich die, die die Kohle haben, stecken alle unter einer Decke!!! Free Gina!!!!!!!!!
usw. usf. ....

Nein, ich befürchte leider, dass es dann erst richtig hässlich werden wird. Im gesamten SocialMedia-Bereich natürlich volle Pulle, hier auch, fürchte ich (arme @Sronson); im "duweißtschonwelchem" Forum allerdings nicht: dort feiern dann die Mods ein Freudenfest und können ihren Finger direkt mit dem Löschbutton verkleben und wie bei einem Ego-Shooter-Spiel abfeuern, bis ihnen schwindlig wird ...
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:00:07 Reifenspuren eines Ford Rangers auf so doch eher unbetoniertem Gelände hätte man bestimmt sichern können oder konnte man sichern.
Interessant fände ich, ob die Anfahrt an den Tümpel von der "Rückseite" her über z.B. den Weg erfolgt ist, wie hier vom ortskundigen fotografisch auch gezeigt. (Die Abfahrt war ja wohl an Zeuge O vorbei durch das Dorf)

Dies vor allem in Verbindung mit der Aussage der letzten Zeugin, die Freundin die G dorthin geführt hat. Wie sind die denn gefahren ? Von Klein Upahl kommend und nach Polizeiaufnahme dann wieder über das Dorf wegfahrend ?

Wenn es dann aber Spuren auf dem Waldweg vom Fzg. gäbe, dann gäbe es hier eine Erklärungsnot....

Ich frage mich auch, ob es dort gut (und weitestgehend spurenlos) überhaupt zu wenden ist. Also bietet es sich an, immer in einer Richtung zu bleiben, oder rangiert man dort hin und her um wieder dahin abzufahren wo man hergekommen ist. Es scheint ja eher "unischeres Terrain" was für dieses Fzg. kein Problem sein sollte, aber ja trotzdem nervt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gästin-A »

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 07:05:19 Gegenfrage: Wie erklärst du dir Justizirrtümer, wo Menschen teilweise sogar Jahre lang unschuldig einsitzen und irgendwann doch noch freigesprochen werden?

Ich würde gerne mal von jemandem, der jetzt schon weiß, dass sie alleine schuldig ist, dem Tathergang geschildert bekommen, sodass keine Fragen mehr offen bleiben und auch das Verhalten der Zeugen stimmig ist.
Meine Frage war tatsächlich einfach nur eine Frage an mamavon2, ohne Zweideutigkeit.

Ich weiß nicht, ob du mich mit jemandem meinst? Nachdem du es unter mein Zitat an führst, gehe ich davon aus?
Tatsächlich ist es bei mir eher so, dass ich nicht weiß und auch nicht überzeugt bin, dass sie alleine schuldig beziehungsweise überhaupt schuldig ist.

Damit das etwas transparenter ist, wie ich den Fall sehe:
Ich glaube tatsächlich, dass es gute Gründe gibt, warum sie in U Haft sitzt. Ich sehe aber genauso, dass viele Dinge bei diesem Fall bis zum Himmel stinken. Daher bin ich sehr zerrissen in meiner Meinung.
Kann es sein, dass sie es war? Ja.
Kann es sein, dass sie es nicht war? Ja.




Ich fände es schön, wenn der Tonfall in diesem Forum insgesamt wieder jedem gegenüber etwas wohlwollender wäre und nicht bei manchen Kommentaren dieses passiv-, teilweise offen Aggressive mitschwingen würde.

(Ist jetzt nicht auf dich bezogen, GästinF, sondern mal ganz grundsätzlich gesagt, was mir schon seit einiger Zeit einfach missfällt, daher begrüße ich deinen Kommentar diesbezüglich von 6:59 Uhr und schließe mich vollumfänglich an.)
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Juve hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:25:49
Nein, ich befürchte leider, dass es dann erst richtig hässlich werden wird.
Ooh ja, das wird es. Und wenn ein Messer mit ihrer DNA und Blut vom Opfer drauf doch noch gefunden wird, dann hat es eben jemand aus ihrer Küche geklaut, wo sie sich vorher noch ein Brot geschmiert hat.....
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gästin-A »

Turmfalke23 hat geschrieben: Dienstag, 20. Januar 2026, 22:55:28 Es gibt eine U-Haftprüfung am Amtsgericht Rostock bez. der Tatverdächtigen .
Es gab danach auch eine Haftbeschwerde am Landgericht Rostock .

Beide Rechtsmittel waren ohne Erfolg !
Ja genau, daher meine Rückfrage an mamavon2, wie sie zu dieser Entscheidung kommt.

Reine Interessensfrage, nicht, um dann sie oder ihre Position anzugreifen oder abzuwerten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Kalle hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:27:43 Interessant fände ich, ob die Anfahrt an den Tümpel von der "Rückseite" her über z.B. den Weg erfolgt ist, wie hier vom ortskundigen fotografisch auch gezeigt. (Die Abfahrt war ja wohl an Zeuge O vorbei durch das Dorf)

Dies vor allem in Verbindung mit der Aussage der letzten Zeugin, die Freundin die G dorthin geführt hat. Wie sind die denn gefahren ? Von Klein Upahl kommend und nach Polizeiaufnahme dann wieder über das Dorf wegfahrend ?

Wenn es dann aber Spuren auf dem Waldweg vom Fzg. gäbe, dann gäbe es hier eine Erklärungsnot....

Ich frage mich auch, ob es dort gut (und weitestgehend spurenlos) überhaupt zu wenden ist. Also bietet es sich an, immer in einer Richtung zu bleiben, oder rangiert man dort hin und her um wieder dahin abzufahren wo man hergekommen ist. Es scheint ja eher "unischeres Terrain" was für dieses Fzg. kein Problem sein sollte, aber ja trotzdem nervt.
Wenn sie über den Waldweg reingefahren ist könnte sie ohne zu wenden über klein upahl zurück (Fahrzeugsichtung durch OL).
Wenn sie über klein upahl rein ist zum Tümpel müsste sie gewendet haben. Aber beim reinfahren hat sie anscheinend niemand beobachtet, sowohl über klein upahl als auch über den Waldweg.
Mich würde auch interessieren welchen Weg sie am 14.10. Mit der Freundin genommen hat.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:49:38 Wenn sie über den Waldweg reingefahren ist könnte sie ohne zu wenden über klein upahl zurück (Fahrzeugsichtung durch OL).
Wenn sie über klein upahl rein ist zum Tümpel müsste sie gewendet haben. Aber beim reinfahren hat sie anscheinend niemand beobachtet, sowohl über klein upahl als auch über den Waldweg.
Mich würde auch interessieren welchen Weg sie am 14.10. Mit der Freundin genommen hat.
Aus dem aktuellen Fall der getöteten Maya Göttingen bin ich neben der ausschweifend ästhetischen Beschreibung der Angeklagten dann doch noch über folgendes, bisschen sinnvolleres gestolpert:

Umgekehrt entdeckten sie am Tatort Teile vom Unterboden des Kleinwagens, mit dem W. gefahren war.

Ist das ein einmaliger "Zufall", oder gibts KTU-mäßig mittlerweile die Möglichkeit eine Art "Fingerabdruck" des Fahrzeuges zu entwickeln wenn ein Fahrzeug irgendwo war ?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Kalle hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:38:37 Ooh ja, das wird es. Und wenn ein Messer mit ihrer DNA und Blut vom Opfer drauf doch noch gefunden wird, dann hat es eben jemand aus ihrer Küche geklaut, wo sie sich vorher noch ein Brot geschmiert hat.....
Das war im Fall „Idaho4“ tatsächlich ähnlich: Der mittlerweile verurteilte Täter Bryan Kohberger hatte am Tatort (direkt neben einem seiner Opfer) das Etui des Tatmessers mit seiner DNA vergessen. Daraufhin wurden zahlreiche Szenarien skizziert, die ihn als Täter entlasten sollten.

https://www.foxnews.com/us/photos-show- ... t-time.amp
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Keks22 »

Kalle hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:54:49 Aus dem aktuellen Fall der getöteten Maya Göttingen bin ich über folgendes gestolpert:

Umgekehrt entdeckten sie am Tatort Teile vom Unterboden des Kleinwagens, mit dem W. gefahren war.

Ist das ein einmaliger "Zufall", oder gibts KTU-mäßig mittlerweile die Möglichkeit eine Art "Fingerabdruck" des Fahrzeuges zu entwickeln wenn ein Fahrzeug irgendwo war ?
Da stellt sich halt die Frage was die mit Teilen vom Unterboden meinen, Fahrzeugteile wie ne Fahrzeugmuffe, Schraube oder irgendwas technisches oder einfach nur Dreck, Bodenanhaftungen oder Rost? So was wie ein Fingerabdruck gibt es bestimmt.

Den Fall Maja kenn ich aktuell leider gar nicht. Müsste ich mich einlesen.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Juve »

Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:49:38 Wenn sie über den Waldweg reingefahren ist könnte sie ohne zu wenden über klein upahl zurück (Fahrzeugsichtung durch OL).
Wenn sie über klein upahl rein ist zum Tümpel müsste sie gewendet haben. Aber beim reinfahren hat sie anscheinend niemand beobachtet, sowohl über klein upahl als auch über den Waldweg.
Mich würde auch interessieren welchen Weg sie am 14.10. Mit der Freundin genommen hat.
Ich denke, im Oktober ist dort fahrzeugtechnisch vieles möglich, was im Sommer, wenn das Getreide hoch steht nicht gehen würde. Im Oktober kannst du dort an vielen Stellen (am allerbesten direkt bei der Einfahrt in den Wald rechts das kleine Wiesenstück) relativ problemlos wenden. Deshalb ist es auch denkbar, dass zunächst am 10.10. um ca. 12.30 Uhr versucht wurde, das Gebiet über den Wald zu verlassen. Dann wurde vielleicht im Wald bemerkt, dass in der Ferne ein Holztransporter auf einen zukommt. Also fährt man ein Stück rückwärts, wendet beim genannten Wiesenstück und fährt dann über Klein Upahl aus dem Gebiet hinaus.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Nikas »

GästinF hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 07:05:19
Ich würde gerne mal von jemandem, der jetzt schon weiß, dass sie alleine schuldig ist, dem Tathergang geschildert bekommen, sodass keine Fragen mehr offen bleiben und auch das Verhalten der Zeugen stimmig ist.
Das würde mich tatsächlich auch interessieren.
Ich habe in meinem Kopf weder für die „Gina wars“- noch für die „Gina wars nicht“-Version ein vollständiges lückenloses Bild.
Und das wird sich vermutlich auch nicht vor einem möglichen Prozess ändern.

Für einige scheint das Bild allerdings schon so rund zu sein, dass mögliche Lücken in der Gesamtschau einfach ignoriert werden. Da ist das Puzzle einfach vollständig und wenn man es nur von weit genug betrachtet, fallen fehlende Teile auch nicht auf.
Gleichzeitig werden dann aber die Leute angegriffen, die noch kein rundes Bild - egal in welche Richtung - sehen.

Kann man nur hoffen, egal wer auf der Anklagebsnk sitzen wird (falls es zu einem Prozess kommt), dass dann alle Teile vollständig sind.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Keks22 hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:00:07 Nun kennen wir natürlich den Obduktionsbericht nicht und wissen auch nicht was man als Täterwissen unter Verschluss hält , aber wäre man sich sicher das der Fundort auch der Tatort ist hätte man explizit nach Zeugen suchen können die im Bereich des Tümpels Beobachtungen gemacht haben. Das liess man aber offen und konzentrierte seine Zeugenaufrufe auf das weiträumige Tümpelumfeld sowie den Bereich Güstrow.
Die Aktenzeichen XY-Sendung scheint nicht mehr abrufbar zu sein. Auch der dazugehörige Artikel ist verschwunden. Der NDR hatte den Aufruf in der Sendung wie folgt aufgegriffen:
Die Polizei hat Hinweise darauf, dass sich fünf Personen in unmittelbarer Nähe des Fundortes der Leiche in einem Wald bei Klein Upahl aufgehalten haben sollen. Nun hoffen sie auf weitere Angaben von Spaziergängern oder Waldarbeitern.
Im weiteren Verlauf des Artikels ist zu lesen:
Derzeit geht die Polizei davon aus, dass Fabian bereits am Tag seines Verschwindens getötet wurde. Die Tat soll sich zwischen 10:50 und 15 Uhr ereignet haben. Anschließend sei die Leiche des Jungen zu dem Tümpel gebracht worden. "Um die Tat zu verdecken hat der Täter beziehungsweise die Täterin versucht, den Leichnam zu verbrennen", so TV-Moderator Rudi Cerne.
Zudem wurden alle Personen, die Angaben zum Feuer machen können, gebeten, sich zu melden.

Das Rätsel um den Tatort wird sicherlich in wenigen Wochen gelöst, hoffentlich für alle nachvollziehbar.

Der Zeugenaufruf für Güstrow, insbesondere für die Schweriner Straße, ist selbstverständlich essenziell, um zu klären, wie Fabian aus seiner Wohnung nach Güstrow kam, wer ihn abgeholt hat usw. Ohne eine entsprechende Sichtung/Aufnahme von Gina oder Fabian in Begleitung von Gina dürfte es für die Ermittler abenteuerlich werden, eine lückenlose Indizienkette glaubhaft darzustellen.

https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pre ... mitteilung

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-112.html
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