PÄDOKRIMINALITÄT

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.spiegel.de/sport/studie-sex ... 9630a4acc3
Zwischenbericht zu aktueller Studie
Jede vierte Vereinssportlerin hat Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt gemacht
Eine bundesweite Studie zeigt, wie verbreitet sexualisierte Gewalt im Breitensport ist. Das Risiko steigt offenbar mit dem Leistungsniveau.
04.11.2021, 15.21 Uhr

Nach einem Zwischenbericht der deutschlandweit größten Studie zu sexualisierter Gewalt im Breitensport haben mehr als ein Viertel der Befragten negative Erfahrungen im Zusammenhang mit Vereinssport gemacht. Das ergibt sich aus einer Mitteilung diverser Landessportbünde, die erste Ergebnisse der von der Bergischen Universität Wuppertal und dem Universitätsklinikum Ulm durchgeführten Studie veröffentlichten. An der Onlinebefragung hatten sich 4367 Vereinsmitglieder aus ganz Deutschland beteiligt.

Laut der Mitteilung haben etwa 26 Prozent der Befragten »mindestens einmal sexualisierte Grenzverletzungen oder Belästigungen (ohne Körperkontakt) im Kontext des Vereinssports, beispielsweise in Form von anzüglichen Bemerkungen oder unerwünschten Text-/Bildnachrichten mit sexuellen Inhalten« erlebt.

Bei circa 19 Prozent sei mindestens einmal sexualisierte Belästigung oder Gewalt mit Körperkontakt vorgekommen, zum Beispiel sexuelle Berührungen oder sexuelle Handlungen gegen den Willen. Die Mehrheit habe angegeben, mit dem Vereinssport »allgemein gute bis sehr gute Erfahrungen« gemacht zu haben.

In der Studie wurden zudem andere Formen von Gewalt abgefragt, wie Bedrohungen, Beschimpfungen oder körperliche Gewalt.

Das Risiko, mit Gewalt konfrontiert zu werden, steigt offenbar mit dem Niveau: 84 Prozent der Befragten, die auf internationaler Ebene im Leistungssport aktiv waren, berichteten »von mindestens einer Erfahrung von Belästigung oder Gewalt«. Zum Vergleich: Im Breitensport berichteten 53 Prozent der Befragten davon.
sak/dpa
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.rtl.de/cms/australien-mutma ... 60408.html
Vermisste Cleo (4) wieder da
Ihr mutmaßlicher Entführer soll Puppen-Fanatiker sein
Der mutmaßliche Entführer Terence Darrell K. soll eine ausgeprägte Obsession für Puppen haben.

04. November 2021 - 22:44 Uhr

Australien: Terence Darrell K. (36) soll Cleo entführt haben
Der Mann, der die kleine Cleo (4) mutmaßlich entführt und 18 Tage lang festgehalten hat, soll besessen von Puppen sein. Laut australischen Medien handelt es sich um den 36-jährigen Terence Darrell K. Er wurde festgenommen und angeklagt, nachdem Cleo am Mittwoch aus einem Haus im westaustralischen Carnavon gerettet worden war.

Mutmaßlicher Entführer hat angeblich Leidenschaft für Bratz-Puppen
Nach Angaben der britischen Zeitung "Daily Mail" sind mehrere Social-Media-Accounts aufgetaucht, die angeblich Terence Darrell K. gehören. Dort soll er mit seiner Leidenschaft für Puppen der Marke Bratz hausieren gegangen sein. Bei einem der Accounts gehe es sogar ausschließlich um die Puppen, berichtet das Blatt. Auf Bildern sei ein Zimmer voller Spielzeug zu sehen.

Ob sich das Zimmer in dem Haus befindet, in dem Cleo entdeckt wurde, ist unklar. Die Polizei wollte sich zu der Frage, ob der 36-Jährige von Puppen besessen ist und Cleo damit angelockt haben könnte, nicht äußern.

Bodycam-Aufnahmen zeigen Cleos Rettung


Nach Angaben der Ermittler spielte Cleo gerade mit Spielzeug, als sie das Mädchen nach aufreibender Suche endlich fanden. Bodycam-Aufnahmen zeigen den dramatischen Moment der Rettung.

Das Haus liegt nur wenige Minuten von Cleos Elternhaus entfernt. Von außen macht es einen heruntergekommenen Eindruck: Laut "Daily Mail" sind alle Fenster komplett verdunkelt, die Fassade ist von Sträuchern und Büschen überwuchert.

Nachbarin in Carnavon hörte Mädchen weinen

Nachbarn beschreiben den mutmaßlichen Täter als unauffällig und eher ruhig. Ihnen fiel auf, dass er sich in der letzten Zeit anders verhielt als sonst und plötzlich im Supermarkt Windeln kaufte. Eine Anwohnerin erklärte, sie habe ein kleines Mädchen weinen hören – aber nicht gedacht, dass es sich dabei um Cleo handelt.

Cleos Schicksal hat viele Menschen weit über Australien hinaus bewegt. Sie war am 16. Oktober von einem Campingplatz 75 Kilometer nördlich ihrer Heimatstadt Carnarvon aus dem Familienzelt verschwunden. Schnell gingen die Behörden von einer Entführung aus. Nicht viele glaubten an einen guten Ausgang, doch am Mittwoch fanden Polizisten das Mädchen körperlich unversehrt. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. (bst)
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

Ungelesener Beitrag von Yanell »

Wäre das der Grund sie wieder zu heiraten, damit sie nicht gegen ihn aussagen muss?

https://www.merkur.de/boulevard/sarah-f ... 96443.html
Aktualisiert: 05.11.202109:13

KLAGE WEGEN SEXUELLEN MISSBRAUCHS

Sarah Ferguson: Muss sie als Zeugin gegen Prinz Andrew aussagen?
Larissa GlunzVonLarissa Glunz
Eine Aussage von Prinz Andrews Anwälten lässt aufhorchen: Muss seine Ex-Frau Sarah Ferguson als Zeugin vor Gericht erscheinen, wenn es zum Prozess kommt?

London – Prinz Andrew (61) gerät immer stärker unter Druck. Die US-Amerikanerin Virgina Giuffre (38) wirft dem britischen Royal mehrfachen sexuellen Missbrauch vor und fordert vor einem New Yorker Gericht Schadensersatz. Bei seinen Landsleuten hat der zweitälteste Sohn von Queen Elizabeth II. (95) sein Ansehen verspielt, auch innerhalb der Königsfamilie hat er aktuell keinen leichten Stand.

Infolge des Missbrauchsskandals rund um Millionär Jeffrey Epstein (66, † 2019) scheinen sich einige Mitglieder der Royal Family von Prinz Andrew abzuwenden, andere wiederum halten ihm die Treue. Während Queen Elisabeth II. ihrem Sohn angeblich finanziell unter die Arme greift, stärkt Sarah Ferguson (61) ihrem Ex-Mann den Rücken. Andrew und Sarah stehen sich nach wie vor nahe und wohnen sogar zusammen in der Royal Lodge in Windsor.
Wann der Prozess gegen Sarah Fergusons Ex-Mann Prinz Andrew beginnen soll, weiß 24royal.de*.

Die Herzogin von York hatte die Anschuldigungen bereits vor zwei Jahren in einem Interview mit „Vogue Arabia“ als „Blödsinn“ bezeichnet, nun muss sie vielleicht sogar vor Gericht erscheinen. Wie CNN berichtet, haben Prinz Andrews Anwalt Andrew Brettler und Giuffres Anwalt David Boies (80) bei der letzten Telekonferenz angekündigt, dass sie jeweils bis zu zwölf Zeugen unter Eid aussagen lassen wollen. Einige dieser Zeugen seien, so die Juristen, britische Staatsangehörige. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
Wäre das ein Grund sie wieder zu heiraten, damit sie nicht gegen ihn aussagen muss?
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Frankreich verkauft Immobilien für Missbrauchsfond

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... l-101.html
Fonds für Missbrauchsopfer
Frankreichs Bischöfe wollen Immobilien verkaufen
Stand: 08.11.2021 19:23 Uhr
Seit 1950 wurden in Frankreich mindestens 216.000 Minderjährige von katholischen Priestern und Ordensleuten sexuell missbraucht. Nun will die Kirche die Opfer entschädigen - dafür will sie Immobilien verkaufen.Die katholische Kirche in Frankreich will einen Fonds einrichten, um Opfer des Missbrauchsskandals entschädigen zu können. Eine Kommission soll Immobilen verkaufen, um die notwendigen Gelder aufzubringen, erklärte der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Bischöfe in Lourdes.Die Höhe der Entschädigungen sei noch nicht entschieden. Es handele sich um individuelle Entschädigungen. "Jedes Opfer wird berücksichtigt", betonte der Erzbischof. "Wir greifen auf die Reserven der Kirche zurück." Auch die Aufnahme eines Kredits sei denkbar. "Wir nutzen dafür keine Spenden unserer Anhänger", betonte de Moulins-Beaufort.

Trennung von Staat und Kirche
Falls einzelne Gläubige in den Entschädigungsfonds einzahlen wollten, so sei dies möglich, ergänzte Dominique Blanchet, der Vizevorsitzende der Bischofskonferenz. Aber es würden keine allgemeinen Spenden der Gemeindemitglieder benutzt. "Da gibt es keine Durchlässigkeit", betonte er. Wegen der strengen Trennung von Kirche und Staat gibt es in Frankreich keine Kirchensteuer. Die Gemeinden werden durch freiwillige Abgaben der Gläubigen finanziert.
Eine nationale Instanz unter dem Vorsitz einer Beamtin des Justizministeriums solle sich mit den Anträgen der Opfer befassen, kündigte der Vorsitzende der Bischofskonferenz an. Bislang haben sich nur einige Tausend Opfer der Taten gemeldet, die oft Jahrzehnte zurückliegen."Erwarten, dass gehandelt wird

"Die Pläne der katholischen Kirche in Frankreich sind für Yolande du Fayet de la Tour von der Opfer-Vereinigung "De La Parole aux Actes" gute Nachrichten. "Da wollten wir als Opfer hinkommen. Wir erwarten, dass gehandelt wird und man nicht mehr nur redet, so wie zu Beginn", sagte sie, die selbst Missbrauchsopfer ist.
Yolande du Fayet de la Tour arbeitete mit der unabhängigen Kommission zusammen, die am 5. Oktober den Bericht über sexuellen Missbrauch an Minderjährigen in der katholischen Kirche Frankreichs vorstellte. Demnach sollen seit 1950 rund 216.000 Kinder und Jugendliche Opfer sexueller Übergriffe durch Priester, Ordensleute und Kirchenmitarbeiter gewesen sein. Die katholische Basis reagierte erschüttert auf diesen Befund.

Visitatoren sollen Arbeit bewerten
Die Bischöfe hatten sich auf ihrer siebentägigen Vollversammlung erstmals geschlossen zur institutionellen Verantwortung der Kirche für die Missbrauchsfälle bekannt. Es habe sich nicht um Einzelfälle gehandelt, sondern der Missbrauch sei systematisch gewesen, betonte de Moulins-Beaufort. Die Kirche habe die Opfer "weder angehört noch begleitet", sagte er. Arbeitsgruppen unter Einbeziehung von Laienvertretern und Opfern sollen nun die Ursachen für sexuelle Gewalt in der Kirche untersuchen. Außerdem sollten Vorschläge für eine Begleitung der Geistlichen gemacht werden, um solche Taten künftig zu verhindern, sagte der Erzbischof. Zur Bewertung der Aufarbeitung wurde der Papst um das Entsenden von Experten, sogenannten Visitatoren, gebeten.Mit Informationen von Linda Schildbach, ARD-Studio Paris
Frankreich: Bischöfe richten Entschädigungsfonds für Missbrauchsopfer ein


Linda Schildbach, ARD Paris, 8.11.2021 · 18:31 Uhr
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

so kommt die Kommission sogar auf geschätzt 330.000 Opfer.

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.katholisch.de/artikel/31894 ... brauch-vor
Studie sprach von bis zu 330.000 Opfern
Frankreichs Bischöfe stellen Maßnahmen gegen Missbrauch vor
Die Missbrauchsstudie zur Kirche in Frankreich wartete mit schockierenden Zahlen auf. Auf ihrer nun zu Ende gegangenen Herbstvollversammlung haben die Bischöfe des Landes Maßnahmen vorgestellt, wie sie sexualisierter Gewalt entgegenwirken wollen.

Lourdes - 08.11.2021

Mit neu eingerichteten Arbeitsgruppen wollen die französischen Bischöfe den sexuellen Missbrauch in der Kirche aufarbeiten und künftigen Fällen vorbeugen. Die jeweils von Laien geleiteten Gruppen sollen Verwaltung und Strukturen in den einzelnen Diözesen analysieren und konkrete Änderungsvorschläge machen, teilte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Eric de Moulins-Beaufort, zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Bischöfe am Montag in Lourdes mit.

Zum Arbeitsfeld der Gruppen zählen demnach unter anderem eine Vereinfachung der innerkirchlichen Strukturen und eine Stärkung der synodalen Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Darüber soll ein regelmäßiger Austausch mit dem Rat und den Gremien der Bischofskonferenz bestehen. Zudem will die Kirche in Frankreich einen Fonds für Anerkennungs- und Entschädigungszahlungen an Missbrauchsbetroffene einrichten. Die notwendigen Gelder soll eine neu eingerichtete Kommission aus dem Verkauf von Kirchengütern aufbringen, erklärte de Moulins-Beaufort. Zusätzlich sei die Aufnahme eines Kredits geplant.

Zuvor wiederholte der Erzbischof von Reims die bereits am Freitag bekannte institutionelle Verantwortung der Kirche für Fälle des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen. Dieser war in einer Anfang Oktober vorgestellten Studie von einer Unabhängigen Untersuchungskommission zu sexuellem Missbrauch in der Kirche (Ciase) aufgearbeitet worden, die die Bischöfe im November 2018 in Auftrag gegeben hatten. Der Bericht rechnete für den Zeitraum seit 1950 auf wissenschaftlicher Basis auf rund 216.000 Opfer sexueller Übergriffe durch Priester, Ordensleute und Kirchenmitarbeiter hoch. Man habe zwischen 2.900 und 3.200 potenzielle Täter ermittelt, hieß es. Nimmt man Laien und Kirchenmitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen, Schulen, Pfarreien und Katechese hinzu, so kommt die Kommission sogar auf geschätzt 330.000 Opfer. Der nach dem Vorsitzenden der Untersuchungskommission, dem früheren Richter Jean-Marc Sauve, benannte Report hatte zu großer Bestürzung geführt.

"Realität der Kirche enthüllt, die wir nicht sehen wollten"

Der Sauve-Report habe "eine Realität der Kirche enthüllt, die wir nicht sehen wollten", so de Moulins-Beaufort. Die nun getroffenen Entscheidungen sollen deshalb umfangreiche Veränderungen herbeiführen, in der Art und Weise, wie sowohl einzelne Bistümer als auch die gesamte Kirche in Frankreich künftig verwaltet werden. "Wir sind noch nicht am Ende des Weges, aber ein Weg ist möglich und wurde abgesteckt. Diesen müssen wir nun Schritt für Schritt gehen", betonte der Reimser Erzbischof.

Zusätzlich sollen die Empfehlungen von Ciase, die das Recht der gesamten Kirche betreffen, nach ihrer Bearbeitung nun an den Papst gesandt werden. Gleichzeitig soll ein päpstlicher Gesandter gemeinsam mit den Bischöfen überprüfen, wie Opfer und Täter behandelt wurden.

De Moulins-Beaufort äußerte große Hoffnung mit Blick auf den synodalen Prozess der Weltkirche. Dass dieser nun beginne, als die Kirche in Frankreich "vom Schock des Ciase-Berichts getroffen wurde", erscheine "wie eine Vorsehung". (tmg/KNA)

8.11., 15 Uhr: Ergänzt um Fonds.
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Immer mehr Fälle von Pädokriminalität

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.rtl.de/cms/immer-mehr-faell ... 64222.html
Interview mit einem Ermittler
Immer mehr Fälle von Kinderpornografie: LKA Berlin durchsucht täglich Wohnungen von Tatverdächtigen

11. November 2021 - 18:17 Uhr

US-Behörden übermitteln riesige Datenmengen an deutsche Behörden
Ein bis zwei Wohnungen durchsucht allein das Berliner Landeskriminalamt am Tag, um Kinderpornografisches Material zu finden. Denn immer mehr aufmerksame Bürger melden Verdachtsfälle bei der Polizei. Aber auch große Datenmengen aus den USA sorgen bei den Landeskriminalämtern für Aktenberge. "Dort ist es so, und das wird auch im nächsten Jahr in Deutschland so kommen, dass Anbieter von Internetdiensten, also Facebook, Instagram usw., verpflichtet sind, kinderpornografische Inhalte zu melden", erklärt Thorsten Ivers, Leiter eines Fachkommissariats zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendpornografie beim Landeskriminalamt Berlin im RTL-Interview.

Jeden Tag werden Wohnungen wegen des Verdachts auf Kinderpornografie durchsucht
Kinderpornografische Inhalte werden in den USA von den Unternehmen wie Facebook und Google über Filtertechnologien automatisch erfasst und an die amerikanische Organisation "National Centre for Missing and Exploited Children" (NCMEC) übermittelt, die dann Berichte an deutschen Behörden schickt. Das bedeutet jede Menge Arbeit für die Ermittler.

Die Landeskriminalämter verfolgen die Fälle, es werden Strafanzeigen gestellt. Jeder von Ivers Kollegen bearbeitet 40 bis 60 Fälle gleichzeitig. Meist sitzen sie Monate an einem Fall. Allein die Durchsuchung und Auswertung der Datenträger kann viel Zeit und Personal beanspruchen, wie auch Fälle aus Hessen im September zeigen.

Kinderpornografische Fotos im Netz verschwinden niemals ganz
Auch im Darknet ist Ivers Team aktiv. In Foren werden oft Bilder ausgetauscht, die schwere sexuelle Gewalt an Kindern zeigen. Dass die Bilder einmal ganz aus dem Netz verschwinden, sei nahezu unmöglich: "Wie bei anderen Inhalten im Internet gilt: Was einmal im Internet landet, verschwindet dort nicht wieder. Wir haben hier auch mit eingescannten oder nachträglich digitalisierten Inhalten aus den 1970ern zu tun und die kursieren immer noch", erzählt der Ermittler. So haben die Landeskriminalämter kaum Möglichkeiten die Dateien vollständig von allen Seiten zu löschen.

Für Thorsten Ivers aber zählt vor allem, dass Täter ermittelt und der Missbrauch an Kindern so schnell wie möglich beendet wird. Manchmal sind es auch Kinder und Jugendliche, die sexualisiertes Material von Gleichaltrigen besitzen und über Chats an Mitschüler verschicken. Mehrfach täglich vernehmen Ivers und seine Kollegen Minderjährige und klären sie darüber auf, dass das strafbar ist.

Polizei gerät wegen der vielen Kinderporno-Ermittlungen an ihre Grenzen
Schon im Jahr 2020 registrierte die deutsche Polizei 18.761 Fälle von Kinderpornografie in Deutschland. 53 Prozent mehr als im Vorjahr. 2.600 weitere Fälle wurden aus den USA an deutsche Behörden weitergegeben. In diesem Jahr aber sind die Zahlen noch einmal deutlich gestiegen. Allein im ersten Halbjahr 2021 sind so viele Fälle erfasst worden wie im gesamten letzten Jahr, sagte BKA-Chef Holger Münch der Bild am Sonntag. Die Zunahme der Fälle bringe die Polizei aber auch an ihre Kapazitätsgrenzen, warnt er. (nba)
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Digitales Scannen von Pädokriminalität

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.zeit.de/digital/2021-11/cha ... bieter-faq
Chatkontrolle
:
Kein Chat zu geheim
Die EU-Kommission hegt Pläne, die Verbreitung von Kindesmissbrauchsbildern durch Scans verschlüsselter Messengerchats einzudämmen. Dagegen gibt es Widerstand.
Von Meike Laaff
13. November 2021, 7:00 Uhr148 Kommentare
Artikel hören
Smartphone wird in zwei Händen gehalten, Daumen in Tipphaltung, auf dem Bildschirm verschwommen ein Chatverlauf.
Was hast du da verschickt? © Sebastian Gollnow/​dpa
Offenbar plant die EU-Kommission, Anbieter künftig zu verpflichten, Chatnachrichten, Mails und andere digitale Kommunikation von Nutzerinnen und Nutzern auf Kindesmissbrauchsinhalte zu scannen. Unter dem Schlagwort Chatkontrolle gibt es im Netz einige Proteste und kritische Berichte dazu, auch die EU-Innenminister sprachen am Freitag über das Thema. Was Sie darüber wissen sollten.

Alle Fragen im Überblick:
Was ist geplant?
Was genau würde das für meine Messengernachrichten bedeuten?
Warum regen sich die Kritiker so auf?
Wer will die Chatkontrolle?
Wird meine digitale Kommunikation nicht längst schon auf solche Inhalte gescannt?
Kommt das wirklich durch?
Wie würde das Scannen von Nachrichten technisch gesehen funktionieren?
Was ist geplant?

Die EU-Kommission plant offenbar, die automatisierte Durchsuchung von Chatnachrichten, Mails und anderen digitalen Kommunikationsformen vorzuschreiben, um die Verbreitung von Kindesmissbrauchsdarstellungen zu verhindern. Anbieter sollen Bildmaterial, das Kindesmissbrauch zeigt, aufspüren und melden. Besonders umstritten daran ist, dass das wohl auch für verschlüsselte Kommunikation gelten soll, also für Nachrichten, die zum Beispiel über Messenger-Apps wie WhatsApp oder Signal verschickt werden.

Die EU-Kommission wollte ein entsprechendes Gesetzespaket gegen Kindesmissbrauch Anfang Dezember vorlegen, dieser Termin hat sich nun jedoch verschoben. Auf Anfrage teilte die Pressestelle der Kommission keinen neuen Termin mit. Patrick Breyer, Piratenpartei-Abgeordneter im Europäischen Parlament und der wohl lauteste Gegner des Vorhabens, erwartet, dass der Vorschlag Anfang kommenden Jahres kommt. Laut aktuellen Berichten brodelt die Diskussion im Hintergrund dazu weiter, manche sehen bereits Hinweise auf eine Abschwächung der Pläne.


Schon im Sommer hat das EU-Parlament beschlossen, dass Anbieter von E-Mail-, Messaging- oder Videokonferenzdiensten die Kommunikation aller Nutzerinnen auf Kindesmissbrauchsinhalte scannen dürfen. Manche Anbieter, etwa Gmail, durchleuchten Nachrichten bereits heute, allerdings tun sie das freiwillig. Das EU-Parlament erläuterte damals außerdem, dass auch Texte mithilfe von künstlicher Intelligenz kontrolliert werden könnten, "um zu erkennen, ob hier Täter versucht haben, Kontakt mit Kindern aufzunehmen".

Neu hinzukommen soll nach allem, was bislang bekannt ist, dass Innenkommissarin Ylva Johansson Anbieter digitaler Kommunikationsdienste verpflichten will, ihre Kundinnen und Kunden für diesen Zweck zu durchleuchten. Außerdem soll die Maßnahme entfristet werden – und eben auch für verschlüsselte Messenger gelten.

Was genau würde das für meine Messengernachrichten bedeuten?
Wenn die Pläne nicht noch abgeschwächt werden, heißt das wohl: Alle Messengernachrichten, alle Mails und auch andere digitale Kommunikation würde automatisiert durchleuchtet werden, darauf, ob darin Material enthalten ist, das Kindesmissbrauch zeigt – und zwar von den jeweiligen Diensteanbietern. Kritiker verstehen das als gravierenden Grundrechtseingriff (siehe unten). Im Alltag allerdings dürfte die Nutzerin oder der Nutzer davon wenig spüren – es sei denn, es wird der Versand von illegalem Kindesmissbrauchsmaterial festgestellt und kommt zu dementsprechenden Konsequenzen.

Gravierende Folgen hätten solche Kontrollvorgaben aber für starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen, wie sie zum Beispiel die Messenger-Apps Signal und WhatsApp anbieten. Denn die sind extra so gebaut, dass auch die Anbieter keinen Einblick in verschickte Nachrichten haben, sondern nur Sender und Empfänger die Chatinhalte lesen können. Auch wenn noch nicht ganz klar ist, wie die technische Umsetzung von EU-Scanvorgaben konkret aussehen wird, sagen Kritiker: Die starke Verschlüsselung dieser Dienste müsste aufgeweicht werden. Oder anders gesagt: Der Austausch über diese Messenger-Apps würde weniger vertraulich und weniger sicher werden.

Warum regen sich die Kritiker so auf?
Viele ärgern sich, weil sie sich einfach nicht in Mails und Chatnachrichten reinschauen lassen möchten. Besonders nicht in verschlüsselte.
Die Möglichkeit, geschützt vor den Blicken anderer, das heißt nicht verdachtsunabhängig überwacht, im Netz kommunizieren zu können, ist Grundlage für Meinungsfreiheit und Demokratie, so lautet die Argumentation. Nicht umsonst sind entsprechende Vertraulichkeiten zum Beispiel auch im Grundgesetz eigentlich geregelt. "Man stelle sich vor, die Post würde verdachtslos unsere Briefe öffnen und scannen. Niemand würde sich das bieten lassen", zitiert die Tagesschau den Europaabgeordneten (Piraten) Patrick Breyer. Breyer ist Wortführer im Protest gegen die Maßnahme, prägte den Begriff Chatkontrolle. Andere sehen darin eine Gefahr für die Privatsphäre, die auch gegen die EU-Grundrechte-Charta verstößt.

Piratenpolitiker Breyer kritisiert außerdem, dass die Verfahren, die fürs automatisierte Scannen der Inhalte zum Einsatz kommen sollen, fehleranfällig sein könnten.
Gegen das grundsätzliche Anliegen, die Verbreitung von Kindesmissbrauchsdarstellungen zu unterbinden, dürfte niemand, der sich in der öffentlichen Debatte zu Wort meldet, etwas einzuwenden haben. Viele IT-Fachleute aber sagen: Die geplante Scanpflicht mit technischen Mitteln ist nicht der richtige Weg. Sie befürchten größere Risiken bei der IT-Sicherheit. Manche warnen, dass Kriminelle einfach auf andere Kommunikationskanäle ausweichen würden. Andere fürchten, dass es bei der Durchsuchung nach Kindesmissbrauchsdarstellungen nicht bleiben könnte, sondern schon bald Forderungen folgen könnten, die Maßnahme auch zum Aufspüren von anderen Inhalten einzusetzen.


Wer will die Chatkontrolle?
Kinderschutzverbände sprechen sich dafür aus: Joachim Türk, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderschutzbunds, argumentiert gegenüber Business Insider, angesichts der hohen Zahl von Hinweisen auf sexualisierte Gewalt an Kindern und der personellen Ausstattung der Strafermittlungsbehörden sei ein automatisches Kontrollsystem nötig. Er sprach von einer "Rechtsgüterabwägung", bei der die Unversehrtheit von Kindern gegen den Schutz persönlicher Daten abgewogen werden müsse.

Polizei und Strafverfolgungsbehörden bekämen mit der verpflichtenden Chatkontrolle auch den lang gehegten Wunsch erfüllt, mehr Einblick in die digitale Kommunikation von Menschen zu haben. Wenn diese sich zum Beispiel über wohlverschlüsselte und doch einfach zu bedienende Messenger austauschen, haben Behörden darauf bisher nämlich kaum Zugriff. Dieses Problem wird in der Branche oft mit dem Schlagwort "Going Dark" zusammengefasst. Entsprechend fordern Sicherheitsbehörden oft und gern mehr Zugriff auf digitale Kommunikation, zum Beispiel auf Messenger.

Wird meine digitale Kommunikation nicht längst schon auf solche Inhalte gescannt?
Die unbefriedigende Antwort: Das kommt ganz darauf an.
Anbieter wie Google oder Microsoft scannen schon jetzt verdachtsunabhängig und flächendeckend auf Inhalte, die Kindesmissbrauch darstellen – bei Diensten wie Skype, OneDrive oder Gmail. Dafür allerdings fehlte zwischenzeitlich auf EU-Ebene die ausdrückliche rechtliche Basis. Facebook hat aus diesem Grund Scans nach Kindesmissbrauchsinhalten in seinem Privatnachrichten ausgesetzt.
Um dieses Problem zu kitten, beschloss die EU im Juli eine Verordnung, die es den Anbietern erlaubt, mithilfe spezifischer Technologien freiwillig in den Daten ihrer Nutzerinnen und Nutzer nach Bildern, Videos oder Text zu suchen, die dokumentierten Kindesmissbrauch darstellen – und sie dann zu entfernen und zu melden. Diese technischen Mittel (siehe unten) sollen so wenig wie möglich in die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer eingreifen, heißt es in einer Erläuterung des Europäischen Parlaments. Dieser Beschluss war auf drei Jahre beschränkt. Messengerdienste, die Ende-zu-Ende verschlüsseln, waren ausgenommen.
Das soll sich mit dem angekündigten Kommissionsvorschlag wohl ändern: Berichten zufolge ist geplant, Scans verpflichtend zu machen und sie zum Beispiel auf verschlüsselte Messenger auszuweiten und die Maßnahme zu entfristen.

Kommt das wirklich durch?
Das ist noch nicht klar. Genauso, wie man vor Vorlage des Kommissionsentwurfs ja auch noch nicht endgültig sagen kann, was genau in der Verordnung stehen wird.
Laut einem Bericht von Netzpolitik.org soll es im Europäischen Rat, also in der Runde der Mitgliedsstaaten, durchaus Sympathien geben für das Vorhaben der Kommission. Laut einem Bericht des österreichischen Senders FM4 gibt es Anzeichen, dass der Ministerrat das Vorhaben ausbremsen oder abschwächen könnte: In einer Erklärung, die unter anderem die EU-Innenminister nach einer Konferenz am Freitag abgegeben hatten, war nur noch im Konjunktiv die Rede davon, dass die EU-Kommission in ihrem Gesetzesentwurf Onlinedienstanbieter zum Erkennen, Entfernen und Melden von Kindesmissbrauchsinhalten verpflichten könnte. Andererseits hieß es in der Erklärung auch, dass man den Vorstoß begrüße.

Die Positionierung des Europäischen Parlaments ist noch nicht klar. Dort stimmten die Abgeordneten im Sommer für eine Verordnung, die Onlinediensten das Scannen von Inhalten ihrer Nutzerinnen und Nutzer auf freiwilliger Basis für einen begrenzten Zeitraum erlaubt. Andererseits gab es auch im Europäischen Parlament kritische Stimmung zu der Entscheidung – und angeführt von Piratenparteipolitiker Patrick Breyer artikuliert sich online ein gewisser Widerstand gegen das Vorhaben.


Wie würde das Scannen von Nachrichten technisch gesehen funktionieren?
Da noch nicht einmal der konkrete Entwurf für die geplante Verordnung vorliegt und die Debatten darüber offenbar noch laufen, kann man das noch nicht eindeutig sagen. So ist nicht bekannt, ob die Kommunikationsdiensteanbieter beim Scannen bestimmte technische Vorgaben erfüllen müssen oder ob sie selbst entscheiden dürfen, auf welche Weise sie kontrollieren.
Anhaltspunkte bieten Verfahren, die schon heute im Einsatz sind, um Kindesmissbrauchsdarstellungen und andere Rechtsverstöße im Netz aufzuspüren. Häufig kommen dabei zum Beispiel eindeutig identifizierbare digitale Fingerabdrücke, auch Hashes genannt, zum Einsatz. Derartige Hashes werden von Bildmaterial erstellt, das bereits als problematisch eingestuft wurde, und sie werden in Datenbanken gespeichert. Lädt eine Person ein Foto oder Video hoch oder verschickt es, findet ein Hash-Abgleich mit der Missbrauchsbilder-Datenbank statt. Die Idee ist, dass schon beim Versenden oder Hochladen auffällt, dass illegales Material verbreitet werden soll. Das könnte der Anbieter dann unterbinden und die Polizei benachrichtigen. Dieses Verfahren wird auch in der Begründung zu der vom EU-Parlament bereits beschlossenen freiwilligen Scanverordnung erwähnt.
Große Firmen wie Microsoft, Google oder Twitter verwenden Hashing-Verfahren bereits, eine wichtige Rolle spielt dabei das US-amerikanische National Center for Missing and Exploited Children, NCMEC, das eine wichtige Hash-Datenbank für bereits bekannte Missbrauchsbilder unterhält. Der Abgleich findet dabei auf den Servern der jeweiligen Dienstleister statt.
Will man hingegen Inhalte scannen, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen werden, reduzieren sich die Möglichkeiten deutlich – gerade ist ja auch der Sinn derartig vertraulicher Kommunikation. Der grobschlächtigste Ansatz wäre, die Anbieter solcher Messenger zum Einbauen einer Hintertüre zu verpflichten, die den Scanzugriff erlauben könnte. Das würde allerdings praktisch das gesamte Verschlüsselungsversprechen dieser Dienste brechen, sie würden Vertrauen vieler Nutzerinnen verlieren – auch über die EU hinaus. Denn: Mathematische Verschlüsselungsverfahren nur ein bisschen, für bestimmte Zwecke oder beschränkt auf einen engen Personenkreis aufzuknacken, das geht einfach nicht. Entweder Daten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt und für alle außer Sender und Empfänger nichts als Datengulasch – oder sie sind es eben nicht.
Alternativ – und darauf deutet nach Ansicht vieler Beobachter einiges hin – könnte eine andere Möglichkeit verwendet werden. Dabei wird die Verschlüsselung technisch gesehen nicht gebrochen, denn die Nachricht wird gescannt, bevor sie verschlüsselt wird. Auch hier findet ein Hash-Abgleich mit entsprechenden Fingerabdrücken einer Missbrauchsbilder-Datenbank statt – allerdings nicht auf Servern, sondern lokal auf dem Gerät der Nutzerin. Der Fachbegriff ist Client-Side-Scanning-Verfahren (CSS).
Der Vorteil hierbei, so meinen die Befürworter: Weder der Kommunikationsanbieter noch Strafverfolgungsbehörde bekommen im direkten Sinne Zugriff auf den Inhalt aller Messages und Mails, die verschickt werden. In einem Papier, in dem die EU-Kommission 2020 verschiedene Möglichkeiten zum Scannen von Kindesmissbrauchsinhalten trotz Verschlüsselung erörtern ließ, war auch noch von hybriden Varianten die Rede, die Prüfsummen auf den Geräten erstellten und einen Abgleich mit Datenbanken erst auf den Servern von Anbietern erlaubte. Experten zeigten sich allerdings von den Vorschlägen damals schon nicht überzeugt.
Ein solches CSS-Verfahren hat Apple im Sommer als Teil seiner Maßnahmen gegen die Verbreitung von Kindesmissbrauchsdarstellungen vorgestellt. Damit sollten Fotos kontrolliert werden, die Nutzerinnen und Nutzer in die iCloud hochladen wollen. Der Abgleich mit den Hashes aus der US-Missbrauchsbild-Datenbank NCMEC sollte aber noch lokal, also auf dem Gerät der Nutzerin oder des Nutzers stattfinden. Das bedeutet: Grundsätzlich kann ein solches Verfahren greifen, bevor eine Datei Ende-zu-Ende-verschlüsselt verschickt wird. Bürgerrechtlern und Sicherheitsforschern ist aber auch dieses Verfahren nicht geheuer. Nach scharfer Kritik zog Apple die Pläne vorerst zurück.
Eine Reihe renommierter Sicherheitsforscher, darunter Bruce Schneier, Carmela Troncoso oder Matt Blaze, haben Mitte Oktober ein gemeinsames Papier veröffentlicht, in dem sie das CSS-Verfahren generell und Apples Ansatz im speziellen, scharf kritisieren: Die Technologie könne auch zum Massenüberwachungswerkzeug umfunktioniert werden, greife tief in die Privatheit von Nutzerinnen und Nutzern ein und sei obendrein missbrauchsanfällig. Technisch gesehen bohre das CSS-Verfahren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwar nicht auf, das sei aber irrelevant, wenn Nachrichten schon vor dem Versand auf bestimmte Inhalte gescannt würden.
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

pädokrimineller Justizangestellter

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.bild.de/regional/muenchen/m ... .bild.html
BEDIENSTETER AM LANDGERICHT MÜNCHEN
Kinderporno-Skandal
um Justizangestellten

Justizangestellter Stefan P. (41) vor dem Amtsgericht Fürstenfeldbruck

Foto: Robert Gongoll

Von: ANDREAS BACHNER
15.11.2021 - 07:55 Uhr
München/Fürstenfeldbruck – Er versuchte, sich herauszureden. „Ich habe immer nachgeschaut, ob die Models auch wirklich 18 Jahre alt sind.“ Doch dann sei beim Schauen von Online-Pornos immer wieder Werbung mit Kinderponographie aufgetaucht.

Kinderporno-Skandal um den Münchner Justizangestellten Stefan P. (41, Name geändert). Der leitende Bedienstete am Landgericht München musste vor dem Amtsgericht in Fürstenfeldbruck verantworten, weil er sich laut Anklage in 26 Fällen kinderpornographisches Material (mit Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren, Anm. d. Red.) verschafft haben – und in einem Fall kinderpornographisches Material auch besessen haben soll.

Stefan P. flog im Rahmen anderer Ermittlungen auf. Der Laptop Bediensteten vom Landgericht München I wurde im Rahmen der Ermittlungen beschlagnahmt. 9000 Bild- und 1000 Videodateien mit Pornos wurden gefunden. Knapp 40 davon mit strafrechtlich relevanten Darstellungen von Kindern und Jugendlichen. Über einen Internet-Chat soll er zudem widerliche Sex-Fantasien mit Kindern mit Gleichgesinnten ausgetauscht ­haben. So schilderte er laut Anklage etwa Fantasien, „dass er mit einem 10 Jahre alten Mädchen namens Melli den Geschlechtsverkehr vollzogen habe".

Der Angeklagte tauschte eklige Sex-Fanatsien mit kleinen Kindern mit Gleichgesinnten aus
Stefan P. gestand vor Gericht. „Es war dumm von mir.“ Er erklärte, dass ihn seine Lebensgefährtin verlassen habe, gemeinsam mit den heute sechs und acht Jahre alten Kindern. Er habe seine schwer demente Großmutter pflegen müssen, sei meist zuhause gewesen. In diesen Situation habe er nachts vor dem Computer Pornos konsumiert. Er habe nur legales pornographisches Material schauen wollen. Doch der Staatsanwalt fragte ihn: „Warum dann die Sex-Fantasien mit Kindern?"

Stefan P. wurde laut Landgericht vorläufig vom Dienst suspendiert. Ob er seinen Job behalten wird, ist unklar. Urteil: Neun Monate auf Bewährung und 5000 Euro Spende an eine gemeinnützige Organisation.
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

16-jährige tot aufgefunden Nähe Flughafen Memmingen

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.welt.de/vermischtes/article ... ommen.html
16-Jährige einen Tag nach Verschwinden tot aufgefunden – zwei Verdächtige festgenommen
Stand: 17:36 Uhr

Am Sonntag meldeten ihre Eltern sie als vermisst, am Montag wurde eine 16-jährige Jugendliche tot nahe des Flughafens Memmingen im Allgäu aufgefunden. Auch zwei Tatverdächtige wurden bereits festgenommen – einer davon soll polizeibekannt sein.

In der Nähe des Memminger Flughafens haben bayerische Polizisten die Leiche einer getöteten 16 Jahre alten Jugendlichen entdeckt. Die junge Frau sei an massiver äußerer Gewalteinwirkung gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Ein 25 Jahre alter polizeibekannter Mann und eine 15-jährige Jugendliche sollen die 16-Jährige demnach getötet haben.

Der Polizei zufolge alarmierten die Eltern der 16-Jährigen die Ermittler, weil diese seit Sonntagabend nicht mehr zu erreichen war. Nachdem die Beamten die bekannten Orte, an der sich die Jugendliche aufhielt, abgeklärt hatten, fanden sie deren Leiche am Montagvormittag nahe dem Memminger Flughafen.

Bereits die ersten Ermittlungen hätten zum Tatverdacht gegen den polizeibekannten 25 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Unterallgäu und die 15-jährige Jugendliche geführt. Beide seien noch am Montag festgenommen worden. Motiv und Tathergang seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die beiden Festgenommenen sollen am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

AFP/dpa/säd
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Kind in Indien hundertfach vergewaltigt

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... milie.html
In Indien hat sich eine junge Frau mit schweren Vorwürfen an die Behörden gewendet. Hunderte Männer sollen sie vergewaltigt haben. Zu den mutmaßlichen Tätern zählen auch Familienmitglieder.

Im Westen von Indien ist eine 16-Jährige offenbar Hunderte Male vergewaltigt worden. Wie das US-amerikanische Nachrichtenmedium CNN berichtete, beschuldigt die obdachlose junge Frau rund 400 Männer. Mindestens sieben von ihnen seien bereits festgenommen worden.

Einer Erklärung des indischen Kinderwohlfahrtskomitees zufolge ereigneten sich die Vergewaltigungen im Distrikt Beed im Bundesstaat Maharashtra. Die Zahl der mutmaßlichen Vergewaltiger sei zwar schwer zu bestätigen. Jedoch war die 16-Jährige offenbar in der Lage, 25 mutmaßliche Täter zu identifizieren, so CNN.

Vorwürfe an die Polizei
Die junge Frau sei zum einen von ihrem Vater sexuell missbraucht worden. Auch ein 33-jähriger Mann, mit dem sie im Alter von 13 Jahren verheiratet worden war, habe sie vergewaltigt. Weil sie von zu Hause weggelaufen war, musste sie an einer Bushaltestelle um Geld betteln – weitere drei Männer sollen diese Situation ausgenutzt und sie zur Sexarbeit gezwungen haben.

Die 16-Jährige richtete ihre Vorwürfe nach Angaben von CNN auch an zwei Polizisten. In einer Mitteilung hieß es, die Polizei habe Anklagen gegen acht Männer registriert, darunter ein Minderjähriger.

Nach Angaben indischer Behörden seien 2020 in Indien mehr als 28.000 Fälle mutmaßlicher Vergewaltigungen von Frauen registriert worden. Die Dunkelziffer liege allerdings deutlich höher.

Verwendete Quellen:
"CNN": Girl, 16, says she was raped by hundreds of men in western India (englisch)
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Kirche bittet nicht um Vergebung

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 31ecf6ffcb
Kölner Weihbischof über Missbrauch
»Dieser Gottesdienst endet nicht mit der Vergebung«
Der Stellvertreter des umstrittenen Kölner Kardinals Woelki, Weihbischof Rolf Steinhäuser, hat einen aufrüttelnden Bußgottesdienst abgehalten. Er sagte unter anderem, er sei »Chef der Täterorganisation Erzbistum Köln«.
18.11.2021, 14.52 Uhr

In einem Bußgottesdienst im Kölner Dom hat der Apostolische Administrator Rolf Steinhäuser das Versagen der Kirche beim sexuellen Missbrauch durch Geistliche bekannt.

»Von Priestern und weiteren kirchlichen Mitarbeitern unseres Bistums ist eine große Zahl von Verbrechen sexualisierter Gewalt an Schutzbefohlenen verübt worden«, sagte der Weihbischof in dem Gottesdienst. Als derzeitiger Leiter des Erzbistums sei er »Chef der Täterorganisation Erzbistum Köln«. Steinhäuser vertritt Kardinal Rainer Maria Woelki, der sich in einer mehrmonatigen Auszeit befindet.

»Wir bitten auch nicht die Betroffenen um Vergebung, damit es uns besser geht.«
Rolf Steinhäuser, Apostolischer Administrator in Köln
Das Erzbistum befindet sich in einer Krise, seit Woelki 2020 entschieden hatte, ein Gutachten zum Umgang von Bistumsverantwortlichen mit Missbrauchsvorwürfen vorerst nicht zu veröffentlichen. Daraufhin hatte Papst Franziskus die Situation im Erzbistum von zwei Bevollmächtigten untersuchen lassen und war zu dem Schluss gekommen, dass Woelki zwar »schwere Fehler« in der Kommunikation begangen habe, aber im Amt bleiben dürfe.


Er könne sich nicht für die Täter entschuldigen, wolle aber auch nicht die Gläubigen in Mithaftung nehmen, sagte Steinhäuser. »Dieser Gottesdienst endet nicht mit der Vergebung«, sagte er. »Wir können uns nicht selbst absolvieren. Wir bitten auch nicht die Betroffenen um Vergebung, damit es uns besser geht.« Der Gottesdienst sei vielmehr »Schuldbekenntnis, Gedächtnis der Betroffenen, Fürbitte«.

Der Betroffenenbeirat, in dem Opfer von kirchlichem Missbrauch organisiert sind, hatte den nicht öffentlichen Gottesdienst mitgestaltet. So wurden mehr als hundert Vornamen Betroffener verlesen, für die dann Kerzen entzündet wurden – dazu eine große Kerze für ungenannte Opfer.


In einem abgewandelten Vaterunser-Gebet hieß es: »Vater unser, wo bist du gewesen, als uns der Missbrauch traf? Warum hast du uns nicht gehört und beschützt, als wir durch diese Hölle getrieben wurden?«

Dem Betroffenenbeirat sei es wichtig gewesen, dass in dem Gottesdienst die Folgen des Missbrauchs für die Opfer sichtbar würden, sagte Sprecher Peter Bringmann-Henselder im Anschluss. »Die auf sich geladene Schuld von Verantwortlichen und Tätern musste deutlich zur Sprache kommen.« Der Beirat habe sich den 18. November als Termin gewünscht, da dies der »Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch« sei.

Während des Gottesdienstes protestierten Mitglieder der Initiative Maria 2.0 vor dem Dom. Im Vorfeld hatten einige Betroffene Form und Zeitpunkt der Veranstaltung kritisiert. »Die eigentlichen Täter, die sich mit der Faust an die Brust schlagen und Buße leisten müssten, sind nicht dabei«, sagte etwa das frühere Beiratsmitglied Patrick Bauer der Nachrichtenagentur dpa. Auch dass der Gottesdienst ausgerechnet in Woelkis Abwesenheit stattfinde, sei unverständlich.

»Wenn Sie sich jetzt fragen: Warum kein Wort über den Kardinal? Ganz einfach: Weil er nicht da ist«, sagte Steinhäuser in seiner Predigt. »Ich werde ihn weder beschuldigen noch versuchen, ihn zu entschuldigen.«
ptz/dpa
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Schon wieder eine 15-jährige in Hamburg vergewaltigt

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... ng356.html
15-Jährige in der Hamburger Europa Passage vergewaltigt
Stand: 13.11.2021 11:45 Uhr
Schon wieder ist in Hamburg eine Jugendliche vergewaltigt worden. Der Fall ereignete sich bereits Ende Oktober in der Europa Passage in der Innenstadt.

Wie die "Bild"-Zeitung zuerst berichtete, war ein 15-jähriges Mädchen am Abend des 25. Oktober unterwegs zur Europa Passage, weil es eine Toilette suchte. Auf dem Weg dorthin wurde die Jugendliche von einem dunkelhaarigen Mann angesprochen. Der junge Mann begleitete sie und führte sie zu einer Mitarbeiter-Toilette in der ersten Etage der Europa Passage. Laut "Bild"-Zeitung war die Tür durch einen Code gesichert. Der Täter kannte ihn, tippte ihn ein und folgte der 15 Jährigen auf die Toilette. Dort soll er sie vergewaltigt haben.


Nach der Tat soll das Mädchen zur U-Bahn gegangen und in einem Zug zusammengebrochen sein. Aufmerksame Fahrgäste riefen die Rettungskräfte. Die 15-Jährige kam in ein Krankenhaus und wurde von der Polizei befragt.

Polizei sucht Täter
Die Ermittler suchen jetzt den Täter. Er soll 15 bis 20 Jahre alt sein, dunkle, gelockte Haare haben und bei der Tat weiße Nike-Sneaker getragen haben.
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Widasedumi
Beiträge: 3926
Registriert: Donnerstag, 12. März 2020, 10:04:00
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit drei Goldenen Kronen für 3000 Beiträge)
Sterne:

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Ein Kinderporno-Ekel wurde auf frischer Tat beim Stürmen der Wohnung ertappt. Es wurde alles beschlagnahmt, bevor er den Zugriff sperren konnte.
Er kommt vor den Haftrichter.


Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Epstein

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.businessinsider.com/faa-acc ... ds-2021-10
The FAA accidentally disclosed more than 2,000 flight records associated with Jeffrey Epstein's private jets
Jeffrey Epstein repeated three times in front of an airplane on a red background.
Rick Friedman/Getty; iStock; Skye Gould/Insider
Angela Wang

2 hours ago
Insider filed a Freedom of Information Act request with the Federal Aviation Administration, seeking all flight history data associated with four planes owned by Jeffrey Epstein.
The agency rejected Insider's request, but later provided the records in response to an unrelated request.
The new FAA records include hundreds of previously unknown flights made by Epstein's jets.
The new records also corroborate Insider's previous reporting on Epstein's travel patterns, as documented in court records and flight signal data.
Insider has updated its searchable database, which now contains 2,618 flights made by Epstein's private jets between 1995 and his arrest on July 6, 2019.
In January 2020, Insider asked the Federal Aviation Administration for all of the agency's flight records, including departure and arrival data, associated with a fleet of private jets owned by Jeffrey Epstein. Filed under the Freedom of Information Act, our request seemed to have a decent chance of success: The agency previously released its entire database of all U.S.-based flights to the Wall Street Journal in 2011.

In March 2020, however, the FAA denied our request, saying that "the responsive records originate from an investigative file" and were therefore exempt from disclosure. The agency cited Exemption 7(A), which Congress designed to shield records that were "compiled for law enforcement ... [and] could reasonably be expected to interfere with an enforcement proceeding." The FAA did not specify which enforcement proceeding the records might interfere with; Epstein's ex-girlfriend and confidant Ghislaine Maxwell faces trial for sex trafficking charges this month.

But despite its original denial, the FAA inadvertently mailed Insider a portion of Epstein's flight records alongside correspondence for an unrelated FOIA request earlier this year. The records contained data on 2,300 flights among four private jets registered to Epstein between 1998 and 2020. Most of them previously appeared in Insider's searchable database of all known flights connected to Epstein.

Nonetheless, the new FAA records also reveal 704 previously unknown flights taken by Epstein's planes. These include hundreds of trips from a three-year-long gap in the public record, between 2013 and 2016, when the jets' movements were unaccounted for.

Jeffrey Epstein’s private jet activity,
1995–2019
Heat chart of Epstein's flights from 1996 – 2019
Number of flights

Data not available


The new flight records do not include the names of passengers, but they may offer clues about the whereabouts of Epstein's close associates. Maxwell was a frequent passenger aboard the disgraced financier's jets.

Epstein owned a Gulfstream II, sold in November 2013, a Gulfstream IV, sold prior to his arrest, a Gulfstream GV-SP and a Boeing 727 — nicknamed the "Lolita Express" — that notoriously ferried notable passengers and girls around the globe. According to flight manifests unsealed in a defamation case against Maxwell, travelers on Epstein's planes included public figures from former Presidents Donald Trump and Bill Clinton, to supermodel Naomi Campbell and astronaut John Glenn.

Insider has reported extensively on Epstein's air travel, covering his jets' lavish flight patterns prior to his arrest and publishing a searchable database of every known flight made by his jets. The database, which has been updated, now includes flights compiled from court records, public flight signal data from the Automatic Dependent Surveillance-Broadcast, or ADS-B, system, and FAA records.

In addition to filling in the three-year gap the mid-2010s, the FAA flights corroborate the flights compiled by Epstein's pilots and found through Insider's analysis of ADS-B data. They clarify start and end points that were previously ambiguous due to incomplete ADS-B data, which rely on the availability of land-based receivers that pick up signals from aircraft overhead. Often, signals drop off in remote areas and over bodies of water. The data confirm that Epstein traveled to areas such as Cabo and Marrakesh, and frequented the U.S. Virgin Islands, where his private island was located.

Two of Epstein's planes continued to travel after his arrest and subsequent death. His Gulfstream GV-SP — the plane he flew on directly before his arrest — was moved to Palm Beach in early 2020, where it was later put on the market. His Gulfstream IV, bearing the tail number N120JE, is still registered to Epstein's former company, JEGE LLC, an enterprise that was quietly acquired by a Georgia pilot in the weeks prior to Epstein's July 2019 arrest. The pilot sued Epstein's estate in federal court on October 20, alleging that he was not aware the jet had been used in a "criminal enterprise," and that the company has been "damaged by the stigma" connected to sex offender.

The newly obtained FAA records follow the same travel patterns established by Insider's larger trove of Epstein flight data. The late sex offender's jets most often flew between New York and Palm Beach, where his primary residences were located — as well as to his estates in Paris, New Mexico, and the Virgin Islands.

While Epstein's jets flew extravagantly over the last 24 years of his life, they traveled most prolifically in the early aughts, making 906 flights — more than a third of the total flights compiled by Insider — between 2001 and 2006.

"Flight data is typically considered to be releasable information," an FAA spokesperson told Insider. The agency declined to comment on their disclosure of Epstein's flight records or any matter related to law enforcement investigations.
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Yanell
Beiträge: 2412
Registriert: Mittwoch, 05. Juli 2017, 17:34:43
Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge)
Sterne:

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

Ungelesener Beitrag von Yanell »

https://www.tagesschau.de/ausland/ameri ... s-103.html
Prozess gegen Epstein-Vertraute Maxwell
"Sie machte Jagd auf junge Mädchen"
Stand: 30.11.2021 02:04 Uhr
In New York hat der Prozess gegen die ehemalige Epstein-Vertraute Maxwell begonnen. Sie soll dem schwerreichen Investment-Banker geholfen haben, diverse junge Frauen und Mädchen zu missbrauchen.
Von Antje Passenheim, ARD-Studio New York
Wie eine Angeklagte wirkt sie nicht. Ghislaine Maxwell ist optisch kaum von ihren Anwälten zu unterscheiden. Die Frau im beigen Rollkragen wirkt aktiv. Ihre Augen wandern herum. Sie schreibt eifrig, dreht sich immer wieder zu ihren Anwälten. Raunt ihnen etwas zu. Ein alter Freund der 59-Jährigen ahnt: "Sie kämpft. Gibt alles, was sie hat."

Christopher Mason sitzt auf der kleinen Zuschauertribüne und weiß: "Sie hat im Moment wenig zu verlieren." Auch Maxwells Schwester Isabel verfolgt im Saal das Plädoyer der Anklage. Maxwell sei bei den Verbrechen die "rechte Hand" Epsteins gewesen, erklärt Staatsanwältin Lara Pomerantz. Und wörtlich: "Sie machte Jagd auf ungeschützte junge Mädchen, manipulierte sie und servierte sie für den sexuellen Missbrauch."
Maxwells Verteidigung: Es geht um Epstein
Vier Hauptzeuginnen sollen es in dem Verfahren belegen.
Auf der Zuschauertribüne sitzt eine weitere Frau, die das in ihrem Buch bezeugt hat: Sarah Ransome war 22, als Epstein sie demnach auf seiner Karibik-Insel festgehalten hat. Wollte er sie missbrauchen, habe Maxwell sie gerufen, sagt sie dem TV-Sender CBS.
Ghislaine wusste genau, was sie tat. Sie wusste, dass ich jedesmal, wenn sie mich holte, vergewaltigt werden würde. Jedesmal. Maxwells Verteidigung pocht hingegen darauf: Sie sei unschuldig. Es gehe um Epsteins Verbrechen. Maxwell habe damit nichts zu tun. Ihr ehemaliger Freund und Arbeitgeber sei ein narzisstischer Mann gewesen. Er habe die Welt um sich herum manipuliert - inklusive Maxwell selbst."Wirkt, als stünde sie als Ersatz für ihn vor Gericht" Ihre Verteidiger denken wie ihr Freund Christopher Mason: "Es wirkt, als stünde sie als Ersatz für ihn vor Gericht. Denn die Anklage hatte keine Gelegenheit, ihn dorthin zu bekommen."

Maxwell wird vorgeworfen, Beihilfe zu Epsteins Sexualverbrechen geleistet zu haben.

Der schwerreiche Investmentbanker hatte sich vor seinem eigenen Prozess mutmaßlich in seiner Gefängniszelle das Leben genommen. Über Jahre soll er großteils minderjährige Mädchen und Frauen missbraucht und sie als Prostituierte an Reiche und Mächtige vermittelt haben.
Epsteins mächtige Freunde
Entsprechend groß war das Medienaufgebot vor dem Gerichtsgebäude. Namen der Ex-Präsidenten Trump oder Clinton sind als Epsteins Freunde im Gespräch. Bis hin zum britischen Prinz Andrew. Während ihm bereits ein Zivilverfahren droht, dürften andere Prominente noch die Luft anhalten.

"Sie hat ihm geholfen, Mädchen zu missbrauchen"
Ghislaine Maxwell soll dem verstorbenen Sexualstraftäter Epstein Mädchen beschafft haben.

Mutmaßliche Epstein-Opfer wie Sarah Ransome atmen dagegen auf: "Ich hatte die Hoffnung, dass ich eines Tages die Menschen vor Gericht erleben würde, die Jeffrey Epstein geholfen haben, mich täglich zu vergewaltigen." Sie habe nie geglaubt, dass dieser Tag kommen würde.
No one actually thinks all men.
Just too many men.
Just enough men to be afraid.
Just enough men that all women have experienced it.
Just enough men to make it a social problem not a personal one.

Antworten