VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sergej Enns, Nancy Förster, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Ina K. (Gorleben), Milina K. (Luckenwalde), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Yolanda Klug, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Wolfgang Loh, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Birgit Rösing (gen. Storck), Petra Schetters, Dirk Schiller, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Dias
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Dias »

katja hat geschrieben:Es hört sich sehr interessant an ... und es ist ein Beweis dass man nicht immer die erste naheliegende Spur verfolgen soll... Das könnten sich manche in Rebecca Forum auch durchlesen ;)
Volle Zustimmung! ;)
Hbs900
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Kkw war in Karlsruhe u. Umkreis naehe schwarzwald

Was wollte er in flossenbuerg...
Naehe Tsch. Grenze.... Da mal schnell rueberfahren Richtung bayrischen Wald...ist eine ansage..... Schwandorf ist auch in der naehe von flossenbuerg..ca. 60 km entfernt.... dort hatte ich mal als ich jung war Urlaub gemacht.... Wegen den vielen kiesgewaesserseen... Baden mit Hund und. Sonnen war dort im Sommer überall möglich...um den ganzen Ort herum überall Wald und. Grosse seen.
Kein Gedränge um Sonne tanken zu können mit Wasser. Sehr schöne Gegend am Rande des bayrischen. Waldes
Aber wer nicht immer nur nach malle oder zu den türken in den Urlaub fliegt, sondern auch Deutschland erkundet hat.... Wird mir recht geben..... Völlig verschiedene urlaubsgebiete.... Bayr. Wald.... Von Schwandorf nach Regensburg war es nicht weit.
Oder wollte kww wahrscheinlich als fuehrerscheinneuling damals mit einem alten VW, Kadett oder Ford unterwegs..... Mal schnell dahinfahren.... Sollen ja hinter der Grenze die Wohnwagen stehen... Oder ein besonderes gutes Bier... pilsner urquell trinken.

Die lueneburger Polizei...... Ohne Worte.
So ein scheiß kann man doch garnicht zusammenbrauen, wenn man etwas Menschenverstand hat.
Einfach mal die gute alte Deutschland Karte anschauen.

Wir im Norden sagen allerdings immer sueddeutschland.... Irgendwie auch richtig
Aber von Karlsruhe nach flossenbuerg 362km....hin u. Ruck ueber 700km.

Eher kam einer ueber die grenze
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Ich tippe auf einen regionalen Täter, der möglicherweise ortsansässig war oder aus einem Nachbarort kam. Weiter tippe ich auch auf eine Tat mit sexuellem Hintergrund. Da hatte sich jemand die Kleine ausgeguckt, vielleicht hat sie sich mit ihrem Mörder auch verabredet und wollte ihn treffen. Es war ja von einer Verabredung die Rede. Dann wollte sie womöglich die Zudringlichkeiten nicht und so kam es zur Tat. Ich vermute weiter, dass sich nun jemand endlich zum Quatschen entschlossen hat, weil dem Täter ( so denn er noch lebt) allenfalls noch ein Totschlag nachzuweisen wäre und der ist inzwischen verjährt und da kann man schon mal was ausquatschen, weil es ohne Konsequenz bleibt und der Täter bestenfalls scheel angesehen wird von der Umgebung. Bei diesen alten Fällen ist der Beweis von Mordmerkmalen nahezu aussichtslos. Weiter halte ich es für möglich, dass es bezüglich der Täterschaft Gerüchte und Mitwisser gab. Allerdings hat sich nie jemand der Polizei anvertraut. Monikas Familie ist an ihrem Verschwinden zerbrochen. Das müssen Mitwisser evtl. auch mit angesehen haben. Aber da haben sie vielleicht weggesehen.

Wenn man schon den Rebecca-Fall hier in die Diskussion mit hineinzieht, dann bitte auch bedenken, was Zeugenaussagen über irgendwelche Sichtungen wert sind. Die Zeugin , die Monika in ein gelbes Auto hat einsteigen sehen, hat sich offenbar geirrt, was nun nach langen Jahren wohl herausgekommen ist.
Kappa
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Kappa »

Eher kam einer ueber die grenze
Damals? Eiserner Vorhang und so? Erst habe ich auch gedacht, dass der an die Grenze fuhr, um Prostituierte aufzusuchen (leichte Opfer), aber das war ja erst viel später, nämlich nach dem Fall der Mauer, aber dass er dort in der Nähe Urlaub gemacht hat, ist gut möglich.
Er soll ja in Karlsruhe eine Lebensgefährtin gehabt haben, vielleicht hatte die Verbindungen in die Nürnberger Gegend?
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Die Lüneburger Polizei kann eigentlich den vagen Verdacht auf W. fallen Klassen, denn das vergrabene Auto soll nicht in Zusammenhang mit dem Verschwinden von Monika stehen.
Eine Neuigkeit gibt es in Sachen des gefundenen Autos: Der VW Käfer steht in keinem Zusammenhang mit dem Verschwinden von Monika Frischholz. Das gefundene Kennzeichen stammt aus dem damaligen Zulassungsbezirk Neustadt/WN („NEW“). Bei dem Eigentümer des Fahrzeugs handelt es sich um einen inzwischen verstorbenen Mann aus der Region. Der Käfer war nach aktuellem Ermittlungsstand im Jahr 1976 bereits schrottreif
https://www.frankenpost.de/region/oberf ... 88,6665818

Damit ist doch wohl die einzige Verbindung zu den Göhrdemorden gekappt.

Allerdings geht die Polizei wohl davon aus, dass es sich bei dieser Stelle dennoch um den Ablageort von Monika gehandelt haben könnte. Immerhin sind dort auch Knochenreste gefunden worden, die untersucht werden.
Mit einem Ergebnis der Knochenuntersuchung ist laut Beck erst in den kommenden Wochen zu rechnen. Die Ermittler hatten am Montag und Dienstag zwei Tage lang intensiv gegraben. Dabei wurden Knochenteile gefunden, die nach erster Einschätzung der Rechtsmedizin tierischen Ursprungs sind, aber noch untersucht werden. Sollte ein Abgleich von DNA nötig sein, hat die Kriminalpolizei schon vor dem Tod des schwerkranken Bruders im Februar Vergleichs-DNA gesichert
.

Vielleicht hat der Täter es ausgenutzt, dass an dieser Stelle die Erde durch das Vergraben des Fahrzeugs bewegt worden war und somit aufgelockert war, so dass ein Vergraben der Leiche nicht so schwierig war.

Zum Ablageort gab es wohl auch andere Gerüchte:
In einer Mitteilung hat die Kripo noch mit einem Gerücht aufgeräumt: Immer wieder kommt die Geschichte auf den Tisch, dass das im Mai 1976 verschwundene Mädchen in die Flossenbürger Kläranlage einbetoniert sein könnte. Die Ermittler haben auch das geprüft. Ergebnis: Die Kläranlage war bei Monikas Verschwinden bereits fertig gestellt.
https://www.frankenpost.de/region/oberf ... 88,6665818

Also scheint inzwischen über diesen Fall wieder intensiv diskutiert zu werden, wenn sich die Polizei bemüßigt sieht, Gerüchten entgegen zu treten und vielleicht die neuen umfangreichen Suchmaßnahmen zu rechtfertigen. .

Es dürfte einen Zeugenhinweis gegeben haben, dass Monika dort an der Stelle, wo das Auto gefunden worden ist, abgelegt worden ist. Vielleicht hat der Zeuge aber damals auch nur jemandem beim Eingraben des Autos beobachtet und dann darauf geschlossen, dass dort die Kleine vergraben worden sein könnte. Das würde aber wiederum nicht die Frage beantworten, warum er eine solche Beobachtung nicht viel früher der Polizei mitgeteilt hat, wenn er wirklich nur ein unbeteiligter Zeuge und kein Mitwisser war.
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Offenbar stammt der entscheidende Zeugenhinweis, der die Ermittlungen wieder ins Rollen gebracht hat vom Dezember letzten Jahres, denn in der Abendzeitung München vom 19.12.2018 war zu lesen:
Bewegung kommt nun wieder in den Fall, weil bei der Kripo Weiden ein neuer Zeugenhinweis eingegangen ist. Und der ist offensichtlich so vielversprechend, dass eine Ermittlungsgruppe namens "EG Froschau" eingerichtet wurde. Auch Experten aus München helfen mit.
Der Name der Ermittlungsgruppe bezieht sich offenbar auf die Heimatgemeinde des Mädchens im Ortsteil Froschau, weil sie dort zuletzt gesehen worden ist.

Damals hat das LKA München auch eine Belohnung von 10.000 € ausgesetzt, wohl um Anreize für Zeugen zu schaffen, die etwas wissen.
Hbs900
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Weiden hatten wir damals auch besucht....Oberpfälzer.. Kleinstadt.
Ich bin auch der Meinung wie angra, daß dort ein einheimischer bei waldbesuchen.... Vielleicht hatte er auch einen Hund und.musste mit dem ordentliche Touren Spazierengehen.... Schäferhund zb. Nicht mit malteser zu vergleichen
U hatte durch Zufall frisch umgegrabene Erde gesehen.
An diese stelle musste man ja mit dem Auto hinfahren können..... Denn der Entsorger kann den VW dort ja nicht auf der Schulter hingetragen haben.
Da in schwandorf u. Umland war ein sehr sandiges Gebiet....war Ca. 1995 dort gewesen.
Ob das 60km weiter auch noch so ist, weiss ich nicht.

Auch wenn kww gerne Auto fuhr... Ob er als fahranfaenger 1976 die Möglichkeit vom Geld u. Beschaffenheit des ersten Autos die Möglichkeit hatte.... soweit zu fahren.... U. Dazu noch, wenn die Grenze noch zu war... Eher nein. Kann ich nicht glauben... Gedankenfehler von mir das man rüber konnte...
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von rocksoffmessageboard »

hbs900,

wieso Fahranfänger?
KWW hat seinen Führerschein höchstwahrscheinlich mit 18 Jahren,
also ca. 1967 gemacht.
Der spätere FS aus Karlsruhe war eine Neuausgabe, da man ihm den
Ersten aus "erzieherischen Gründen" (wegen der Vergewaltigung)
abgenommen hatte.

Er war hochmobil.

Trotzdem habe ich auch Zweifel, dass er bei Monika F. seine Finger
im Spiel hatte.

Weißt du, was ich schon überlegt habe?
Ob sein Vater evtl. gar nicht bei einem Energieanbieter tätig war,
sondern eine andere Tätigkeit im Behördendienst ausgeübt hat,
weshalb man seinen Sohnemann so gepleased hat.
Gast

Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Gast »

Es ist gut möglich das Monikas Mörder noch lebt.
Vielleicht hinter einer bürgerlichen Fassade,Familienvater und
keiner ahnt was.Das wäre ja nicht der erste Fall,da gibt es so viele
Beispiele.Die eine oder andere "Jugendsünde"schon fast vergessen.....
dann wird alles wieder aufgewühlt.Genau so muss es sein!
Gast

Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Gast »

Der Gedanke das KWW von wem auch immer gepleased
wurde ist nicht ganz von der Hand zu weisen-aber gibt's
Beweise?Sein Vater war doch wahrscheinlich schon lange
vor den ihm zur Last gelegten"Hauptaten" tot?!
Im Fall U.B.lebte er sicher noch.Falls KWW damals das väter-
iche Auto genutzt haben sollte,wäre der Tatverdacht dahin-
gehend noch deutlicher.Wegen dem im Starkstrom-Anlagenbau
verwendeten Seil.Dann dürften seine Eltern evt.die Füße still
gehalten haben zu seinen Gunsten.Hatte KWW damals im Mai
1969 kein Auto zur Verfügung,kann er es wohl nicht gewesen
sein.Mit Rad+Leiche nach Geesthacht kann man vergessen.
Das hat die Polizei bestimmt schon überprüft.

Bei Monika Frischholz glaube ich an einen Burschen aus dem
weiteren Umfeld,rein aus dem Bauch heraus.
Er ist dann heute ein älterer Mann- und wird derzeit hoffentlich
nicht gut schlafen.
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Gast

Ich glaube im Falle von Monika auch an einen Täter aus dem Umfeld, der zum Tatzeitpunkt womöglich noch nicht mal volljährig oder zumindest unter 20 war. Sie war vor ihrem Verschwinden laut Aussage einer Zeugin / eines Zeugen mit einem "Buben" verabredet. Ihn wollte sie am Bahnhof treffen.

Rückblick: Das Mädchen wird am Dienstagnachmittag des 25. Mai 1976 zum letzten Mal in seiner Heimatgemeinde im Ortsteil Froschau gesehen. Monika geht vom Stieberweg in die Floßer Straße. Dieser Weg führt zum Bahnhof. Dort wollte sie sich mit einem Buben treffen. Doch sie wurde nie wieder gesehen. Auch ihre Leiche ist bislang nicht gefunden worden.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... 1f1e1.html

Der Bursche kannte sicherlich ihren Weg. Vielleicht ist er ihr entgegen gegangen und es kam dann zum Treffen auf einem einsamen Weg. Einer solchen Spur ist damals offenbar die Polizei nicht ernsthaft nachgegangen, weil es die Zeugin gab, die Monika in ein gelbes Auto mit dem amtlichen Kennzeichen "Lü....." einsteigen sah. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass sie Monika verwechselt hat. Damals wurden aber die Ermittlungen in eine falsche Richtung gelenkt, nämlich in Richtung eines fremden Autofahrers. Solch eine Richtung dürfte einer Dorfgemeinschaft ohnehin am liebsten sein.

Ede Zimmermann hat dann in der Sendung zum Fall Monika Frischholz noch vor dem Schminken gewarnt durch das sich junge Mädchen herausputzen um älter zu wirken. Das klingt dann noch danach, als habe sie Männer in irgendeiner Weise gereizt, so dass sie auf sie aufmerksam geworden sind und angehalten haben etc.
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Interessant in dem Fall ist..... Was eine falsche Zeugenaussage bewirkt.
Der wahrscheinliche einheimische taeter hatte Ruhe, weil der Fahrer von auswärts gesucht wurde.
Mich haette das mädchen nicht getaeuscht.... Vom Alter..... Sie hatte ein kindergesicht.... Auch wenn sie sich vielleicht schon schminke. Eine richtige Kinderschnute
Wer da als Mann an sex denkt, gehört weggesclossen.

Hallo rocks..... Es hört sich vielleicht so an... Das ich kww nicht als Mörder sehe U. Immer decken will
Nachdem ich aber nochmals Berichte ueber ihn gelesen habe....... Und der Vorfall mit der im kofferraum gesperrten jungen Frau.... Eigentlich wesentlich schlimmer vom ganzen Ablauf war... Als ich dachte..ist zumindest so die Möglichkeit mindestens mit 1zu1zu bewerten... Das er der Mörder von Ulrike b. War u. Auch der Mörder der Frau... Die im Wald mit einem Fahrrad fuhr... U. Mit einem kleinkalibrrgewehr erschossen wurde I. G. ....( Das man auch bei ihm fand.)

Warum das mädchen hier nicht.
Wie geschrieben... Aus räumlichen gründen.
Angenommen der Vorfall wäre in dahlenburg oder Winsen Luhe oder irgendwo in der heide passiert, wuerde ich auch anders denken
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Ja, der Irrtum der Zeugin hatte fatale Folgen.

Hier sind sie gut zusammen gefasst:
Damals waren sich ja alle sicher, dass Monika Frischholz in ein fremdes Auto gestiegen ist. Auch die Ermittler gingen lange davon aus. Auf Youtube gibt es einen Ausschnitt der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY..., ungelöst" aus dem Mai 1977. Darin ist nachgestellt, wie Monika Frischholz mit zwei Freundinnen durch Flossenbürg spaziert. Sie erzählt, dass sie sich nachher mit dem 18-jährigen Paul treffen werde, "der will jetzt mit mir gehen". Mitten im Ort trennen sich die Wege der Freundinnen. Dann ist zu sehen, wie Monika Frischholz in Floß in ein gelbes Auto mit dem Ortskennzeichen "LÜ" steigt. Damals gab es dieses Kennzeichen in Lüdenscheid und Lünen, beides Städte in Nordrhein-Westfalen. Eine ältere Frau hatte das so der Polizei erzählt.

Heute wissen die Ermittler: Die Frau hat sich getäuscht. Die neue Ermittlergruppe habe diesen "alten Verdacht ausräumen" können, teilte die Polizei bereits im Januar mit. Man habe eine Zeugin ermittelt, die Monika Frischholz "zum Zeitpunkt ihres Verschwindens zum Verwechseln ähnlich gesehen hatte".

https://www.sueddeutsche.de/bayern/moni ... -1.4402581

Es sieht so aus, als habe die neue Ermittlungsgruppe gerade auch auf dieses Mädchen, das Monika zum Verwechseln ähnlich sah, endlich nach vielen Jahren einen Hinweis bekommen, so dass das dann endlich der Startschuss für Ermittlungen in eine andere Richtung war. Die ältere Zeugin, die sich geirrt hat. lebt vielleicht gar nicht mehr und konnte so vielleicht gar nichts mehr zur Beseitigung des Irrtums beitragen. Vielleicht handelte es sich aber auch um einen Zeugen, der sich geirrt hat. In der MZ wird jedenfalls ein Zeuge erwähnt. Daraus wurde dann wohl eine Zeugin aufgrund der xy Sendung. Jedenfalls wurde das Mädchen mit dem Monika damals verwechselt worden ist, inzwischen vernommen. Auf sie muss es aber einen neuen Hinweis gegeben haben.
1976 berichtete ein Zeuge, dass Monika Frischholz im benachbarten Ort Floß in ein gelbes Auto mit dem Teilkennzeichen „LÜ“ eingestiegen sei. „LÜ“ könnte für Lüdenscheid oder Lünen stehen. Diese Spur hat sich unterdessen als falsch herausgestellt. Die Ermittler der EG Froschau konnten eine Zeugin ausfindig machen und befragen, die Monika Frischholz zum Zeitpunkt ihres Verschwindens sehr ähnlich gesehen hat. Die Zeugin lebte 1976 in Floß und wurde offenbar mit Monika Frischholz verwechselt.
https://www.mittelbayerische.de/bayern- ... 70857.html


Es ist nicht auszuschließen, dass jemand lange geschwiegen hat, obwohl er um den Irrtum der Zeugin wusste, vielleicht um dem wahren Täter Ruhe vor Ermittlungen zu verschaffen. Im Bericht der SZ kommt auch Monikas Lehrer zu Wort. Den Namen habe ich abgekürzt.
A. F. dagegen ist optimistisch, dass der Fall kurz vor der Aufklärung steht. F., 80, war Klassenlehrer von Monika Frischholz. Er weiß noch genau, wie deren Tante am Morgen des 26. Mai 1976 vor seiner Haustür stand und sagte: "Die Monika ist nicht daheim." F. ist einer der wenigen Menschen, die sich ganz konkret an das Mädchen erinnern. Ihre Eltern, ihre Geschwister, alle sind tot. Zuletzt starb ihr jüngerer Bruder, zwei Monate ist das her. Auch A. F. sitzt am Dienstagmorgen am Esstisch in seinem Haus in Flossenbürg, auch auf seinem Tisch liegt die Lokalzeitung mit dem Foto des grünen VW Käfer auf der Titelseite. "Jetzt kocht es", sagt er. Jetzt sei es nur eine Frage der Zeit, dass "der Deckel hoch" gehe, sagt F. Oder besser: Er hofft es.


https://www.sueddeutsche.de/bayern/moni ... -1.4402581

Aufgrund der Aussage des Lehrers gehe ich davon aus, dass es in dem kleinen Ort Flossenbürg Gerüchte gibt, wer denn als Täter in Frage kommt, zumal jeder jeden kennt. Wenn es große Suchmaßnahmen der Einwohner gab, ist nicht auszuschließen, dass der wahre Täter mit gesucht hat.

Jedenfalls geriet der junge Mann mit dem sich Monika damals treffen wollte, ins Visier der Ermittler. Ihm konnte aber nichts nachgewiesen werden.
Ja, die gab es. Unter anderem war ein junger Mann ins Visier der Ermittler geraten, mit dem sich das Mädchen offenbar an jenem Tag treffen wollte. Der Handwerker konnte aber jeglichen Verdacht gegen ihn ausräumen, bestätigte die Ermittlungsgruppe. Neben ihm wurden weitere Personen intensiv überprüft, einen hinreichenden Tatverdacht konnte man aber bis jetzt gegen keine Person begründen. Auch die Durchsuchung einer Wohnung am Donnerstag erbrachte offensichtlich keine so eindeutigen Hinweise, als dass ein hinreichender Tatverdacht gegen eine Person formuliert werden könnte.
https://www.mittelbayerische.de/bayern- ... 70857.html

Es bleibt halt fraglich, wie intensiv gegen die Verdächtigen ermittelt worden ist, weil es diese Zeugenaussage gab, die auf einer Verwechslung beruht.

Interessant ist, dass ihr Schwarm sich wohl bei der Polizei dahingehend eingelassen hat, dass er nichts von einer Verabredung wusste und auch kein Interesse hatte. Das Gegenteil konnte ihm sicher niemand nachweisen.
Tatsächlich trifft Monika ihre Freundinnen. Sie erzählt ihnen von ihrem Schwarm, einem 18-jährigen Schlosser, mit dem sie sich später im Nachbarort treffen will. Offenbar hat sie einen anderen Jungen gebeten, ihm eine Nachricht zu übermitteln. Später stellt sich jedoch heraus: Der junge Mann wusste gar nichts davon und hätte wohl auch nur wenig Interesse gehabt. Monika ahnt davon aber zu diesem Zeitpunkt nichts – und macht sich zu Fuß auf den Weg. Die Freundinnen sehen sie zum letzten Mal, als sie gegen 15.30 Uhr allein in Richtung Ortsausgang marschiert.
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... utet-.html
Gast

Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Gast »

Falls sich wider Erwarten der Fall doch noch aufklären sollte,
glaube ich nicht das dem damaligen mutmaßlichen Täter viel passiert.
Es sei denn er hat in der Zwischenzeit noch andere relevante Taten
begangen- und ist daher kein unbeschriebenes Blatt.

Aber auch dann dürfte es schwierig werden die Tat zu rekonstruieren.
Keine LEICHE,ohne diese kann man den Fall vergessen,was die Rekon-
struktion des Tathergangs angeht.Aus etwaigen Knochen-Resten lässt
sich wahrscheinlich kaum noch die Todesursache ableiten;selbst wenn
die DNA Monika zugeordnet werden könnte.Täter-DNA wird nicht mehr
zu ermitteln sein.Theoretisch könnte es sich ja um einen "Unfall" gehandelt
haben,so könnte jedenfalls ein Tatverdächtiger argumentieren....
Totschlag wäre verjährt- und für eine Mordanklage würde es an Beweisen
fehlen.Siehe den Fall Lolita Brieger.Den ich für kaltblütig geplanten
Mord halte.Das dieser Mensch damit einfach so leben konnte....
Der hätte lieber seinem Alten den Vogel zeigen und mit dem
Mädchen verschwinden sollen.Leider ließ er nur seine Freundin
verschwinden.Verachtenswert.

Es ist zu fürchten das alles wieder im Sande verlaufen wird.Aber
allein das Bemühen der Ermittler und die Ängste die das evt.
beim Täter auslösen wird,sind der Mühe wert.
An KWW glaube ich in diesem Fall gar nicht.
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Juristisch wird sich der Fall schwer aufarbeiten lassen, weil Totschlag längst verjährt ist und die Mordmerkmale nicht nachweisbar sein werden nach so langer Zeit. Da fällt einem natürlich sofort Lolita Brieger ein. Aber der ungeklärte Fall hat ja vor allem auch eine menschliche Komponente.

Ich finde es bemerkenswert, dass der letzte Verwandte von Monika im Februar 2019 verstorben ist. Er soll den Zeitungsberichten zufolge auch schon Ende letzten Jahres schwer krank gewesen sein als der Fall aufgrund von Hinweisen neu aufgerollt worden ist. Die neuen Ermittlungen sollen ihn zwar belastet haben, aber er soll ein sehr großes Interesse daran gehabt haben, dass das Schicksal seiner kleinen Schwester doch noch aufgeklärt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass sich jemand aus diesem Grund dazu entschlossen hat endlich den Mund aufzumachen und auszusagen, damit der Bruder in Ruhe sterben kann und sein letzter Wunsch noch erfüllt worden ist. Nun ist der Bruder zwar vor der endgültigen Klärung des Falles verstorben, aber er hat immerhin noch mitbekommen, dass aufgrund von neuen Hinweisen nach der Leiche der Schwester gesucht wird, dass sie also tot ist. Er musste sich also keine Gedanken mehr darüber machen, dass sie vielleicht irgendwo in schlimmsten Verhältnissen gehalten wird und immer noch leiden muss.

Den Hinweisgeber halte ich für jemandem dem gegenüber sich der Täter anvertraut hat, aber zur Ablage der Leiche keine Einzelheiten genannt hat. Um überhaupt ihm die Tat vorwerfen zu können, muss die Leiche gefunden werden, denn ansonsten könnte er sich schnell damit herausreden, dass jemand ihm aktuell nur eins auswischen will, indem er ihn der Tat bezichtigt, die vor Jahrzehnten passiert ist. Eventuell handelt es sich auch nur um jemanden, dem das Verhalten einer bestimmten Person nach der Tat aufgefallen ist, denn der Täter war sicher kein Berufsverbrecher und er konnte sich die Tat nicht aus den Kleidern schütteln sondern hat sein Verhalten geändert, indem er beispielsweise viel Alkohol trank .

Nun ist da endlich nochmal Bewegung in die Sache gekommen und vielleicht hat der alte Lehrer recht mit seiner Einschätzung, dass es gewaltig brodelt und dass der Kessel am Zerbersten ist.
Gast

Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Gast »

Das alles ist so unfassbar traurig.Ich kann mir auch nicht wirklich einen
Berufs-Verbrecher oder Serientäter in dem Fall vorstellen.
Vielleicht sind schon damals in dem relativ kleinen Ort Namen ge-
fallen,aber ohne Leiche keine Beweise,nichts.Das es evt.Mitwisser gibt
wie im Fall der Lolita B.,die dann irgendwann doch reden,ist sehr sehr
wahrscheinlich.Wenn auch zu spät für die Familie.

Meine Mutter hat als Flüchtling aus dem Osten 1945 auch ihren
kleinen Bruder verloren.Sie war damals selber noch fast ein Kind,
hat das aber nie vergessen,meine Oma auch nicht.
Der damals zweieinhalbjährige war buchstäblich verschwunden in
einer eisigen Nacht wo die Russen fast in Rufweite waren.Extremst
traumatisch,denn es gab keine Spur,keine Leiche,so als sei er
vom Erdboden verschluckt worden.Oder "gestohlen"-unwahrscheinlich
in dem ganzen Chaos.
Die Rest-Familie landete dann in der Heide.Aber der Kleine war immer präsent,
unsichtbar zwar,aber meine Mutter meinte noch kurz vor ihrem Tod das
er noch lebt.Sie fühlte sich immer schuldig weil sie eingeschlafen war und
eigentlich auf die jüngeren Geschwister aufpasste,während die Mutter
etwas Nahrung besorgen wollte.
Im Falle Monika sind sich die Angehörigen wohl sehr sicher gewesen das
sie nicht mehr lebt.Ohne sie beerdigen zu können,zu erfahren weshalb.
Ebenso traumatisch.... :(
Melanie
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Melanie »

Gast 13.36 Uhr

Meine Anteilnahme für deine Mutter. Das muss eine große Belastung gewesen sein. Sie tut mir in der Seele leid, obwohl ich sie nicht kenne. Ich möchte hier im säkularen Strang nicht religiös diskutieren, doch hier kann m.E. nur der Glaube helfen, damit fertig zu werden. Kein Psychologe kann in solchen Fällen die Last von der Schulter nehmen, sondern nur ein Gott, dem man die Seele des Kindes anbefehlen kann, der der Herr über Leben und Tod ist. Ein fester Glaube, möglichst von einer Gemeinschaft unterstützt, kann hier sehr entlastend wirken.
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von talida »

NEUE STELLE AM WALDRAND
Polizei gräbt wieder nach Spuren im Fall Monika

Die Polizei hat am Montag wieder nach Spuren im Fall der vermissten Monika Frischholz gegraben. Untersucht wurde eine Stelle am Waldrand südlich von Waldkirch (Oberpfalz) – nur wenige Meter von der Stelle entfernt, wo die Ermittler einen VW Käfer ausgegraben haben.

............
An der neuen Stelle wurden am Montag Tierknochen und Stofffetzen gefunden. Allerdings nichts, was „auf den ersten Blick“ in Zusammenhang mit dem Verschwinden der Schülerin stehen könnte, sagte ein Polizeisprecher.

Im Einsatz waren neben der Spurensicherung auch technische Einheiten des Bundeskriminalamtes (BKA), u. a. ein Bagger.

Den Grund, warum erneut gegraben wurde, wollten die Ermittler nicht mitteilen.

Die Knochenteile sollen nun rechtsmedizinisch untersucht werden. Zudem prüfen die Ermittler Hinweise von Zeugen.
https://www.bild.de/regional/muenchen/m ... .bild.html
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von Yanell »

Mich würde interessieren welche Indizien die Lüneburger Polizei hat, die dafür sprechen, dass auch dieser Vermisstenfall KWW und seinem Mittäter anzulasten sein könnte...

Welche Strukturen wären möglich?
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Re: VERMISSTENFALL MONIKA FRISCHHOLZ (12), FLOSSENBÜRG, 1976

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Außer einem vergrabenen Fahrzeug gab es wohl keine Parallelen zu den Göhrdemorden und die Sache mit dem Fahrzeug steht wohl nicht in Zusammenhang mit der Tat, wie in den etzten Tagen mehrfach berichtet worden ist.

Hier nochmals ein aktueller Bericht zum Ermittlungsstand in Sachen Fahrzeug:
Hoffnungen, dass es sich bei dem Fahrzeug um eine heiße Spur in dem Vermisstenfall von 1976 handelt, bestätigten sich nicht. Der Eigentümer des Autos ist tot, er stammte aus der Region. Das Fahrzeug stehe mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Monika, erklärte die Polizei.


https://www.bild.de/regional/muenchen/m ... .bild.html



Die Suche gestern fand nur etwa 30m neben der ersten Suche statt. Die Polizei scheint sich aufgrund von Zeugenaussagen ziemlich sicher zu sein, dass Monika auf diesem Areal vergraben worden ist. In der Zeitung war zu lesen, dass das Waldgebiet auf dem die Suche stattfand in Privatbesitz ist. Dass es sich um ein privates Waldgebiet handelt, war mir zuerst nicht bekannt.
Als die Luft rein ist, besieht sich die Waldbesitzerin aus Waldkirch die Lage. Die Polizei hat mit drei Baggern zwei große Gruben ausgehoben. Daneben türmt sich ein Berg aus Schutt und Unrat. Ein altes Radl, eine Nähmaschine, verwitterte Dünger-Tüten. Das Wrack des VW Käfers liegt auch noch herum. Türkisgrün, ein Schiebedach ist zu erkennen, sogar der Motor ist noch drin. Die Frau hat Verständnis. „Das musste sein.“ Der Wald ist schon immer in Privatbesitz. Der Besitzer hat seit 1976 gewechselt.
https://www.onetz.de/oberpfalz/flossenb ... 89008.html

Vielleicht überprüft die Polizei die Besitzverhältnisse am Wald im Jahr 1976 nun genau. Der ehemalige Waldbesitzer (und seine Angehörigen / Bekannten) wird sicherlich auch befragt werden, falls er noch lebt. Es könnte sein, dass ihm damals etwas aufgefallen ist oder dass er in das Verschwinden involviert war. Den Verdacht muss er zunächst wohl mal ausräumen.

Die Suche gestern soll wohl auch wieder ergebnislos verlaufen sein, wie in "Hallo Deutschland" zu hören war.

Hier noch etwas zum Ergebnis der gestrigen Suche:
Vermisste Monika Frischholz
- Grabungen bringen keine Hinweise


https://www.zdf.de/nachrichten/heute/ve ... e-100.html
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