VERMISSTENFALL YOLANDA KLUG (23), LEIPZIG, 2019

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Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL YOLANDA KLUG (23), LEIPZIG, 2019

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

@z3001x

Du hast recht, dass es Dinge gibt, die es normalerweise gar nicht geben kann. Deshalb kann man auch einen Suizid nicht ausschließen - objektiv.
Unser Freund Hbs pflegt zuweilen, Prozent-Wahrscheinlichkeiten auf die Möglichkeiten zu verteilen. Meine subjektive Einschätzung ist, dass ich den Suizid ganz hinten anstelle, so mit einem Prozent.

Diese freien Gemeinden haben einen engeren Zusammenhalt und einen tieferen Glauben. In den Landeskirchen gibt es mehr den Namens-Christen und die Karteileichen. Aber diese freien Gemeinden, die sich selbst organisieren und finanzieren, sind was ganz anderes. Sie helfen sich auch gemeindeübergreifend. Ich weiß das von einer Familie, die wegen der Einschulung ihrer Tochter aus einem fernen Land wieder nach Deutschland (München) zurückwollte, das war 2016/17 herum. Sie gehörten in dem fernen Land einer Baptistengemeinde an und nahmen in München mit einer Baptistengemeinde Kontakt auf. Diese Münchner Gemeinde hat ihnen eine bezahlbare Wohnung organisiert, noch bevor sie in München waren (irgendwie im Besitz dieser Gemeinschaft), was sonst sehr sehr schwierig gewesen wäre. Damit hatten sie dort einen Anlaufpunkt und Hilfen für die Eingliederung. Sie stammten aus einem ganz anderen Teil Deutschlands und waren 20 Jahre nicht mehr dort gewesen. Diese Gemeinschaften wissen voneinander, dass sie von den gleichen Werten geleitet sind und verlassen sich aufeinander.

So sehe ich das bei Yolanda und ihrem Vater auch. Sie hatte in der Gemeinde einfach Leute, auf die sie sich verlassen konnten und denen sie vertrauen konnten, denn dort gilt der Spruch: "Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen!" (Galater 6:2) Und der Vater war in dieser Hinsicht auch beruhigt, dass seine Tochter gleich in einer vertrauenswürdigen Gemeinschaft Anschluss hatte. Wenn in einer Familie jemand stirbt, wie die Mutter, oder halt nicht mehr da ist, dann kümmert sich die Gemeinde darum, dass das Mädchen doch ein einer Geborgenheit aufwachsen kann, wenn der Vater in Arbeit ist. Das ist dort so.
z3001x hat geschrieben:
Sonntag, 12. September 2021, 18:58:08
Kann natürlich einer Nullinfo-Kommunikationsstrategie geschuldet sein.
Ich denke stark in diese Richtung. Dann kommt noch das Interkulturelle Interesse von Yolanda in den jordanischen Raum hinzu. Das hat möglicherweise ihre Kontaktschwelle sehr gesenkt. Dieser Möglichkeit gebe ich 98%.

1% gebe ich einem freiwilligen Abtauchen.

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL YOLANDA KLUG (23), LEIPZIG, 2019

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

z3001x

Off Topik und Ergänzung zu dieser Familie, die über ihre Glaubensgemeinschaft einen hilfreichen Start in Deutschland hatte.

Diese Familie ist seit 2 Jahren wieder zurück in dieses ferne Land gekehrt. Deutschland sei eine Katastrophe und in der Schule herrsche Mobbing usw.
Sie sind zurückgekehrt und werden sich wohl nicht mehr nach Deutschland sehnen.

Das tut aber der Tatsache keinen Abbruch, dass ihnen die Glaubensgemeinschaft damals sehr geholfen hatte.

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z3001x
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Re: VERMISSTENFALL YOLANDA KLUG (23), LEIPZIG, 2019

Ungelesener Beitrag von z3001x »

@Widasedumi
Das Thema hatten wir glaub schon mal kurz, also Freikirche. Ich hab da auch kein prinzipielles Stirnrunzeln, wie es mancherorts bzw von einigen gepflegt wird, bei allen religiösen Verbünden, die nicht den großen Kirchen zugeordnet sind.
Hatte mal einen guten Bekannten&Mitbewohner, der einer evangelikalen Freikirche angehörte (ich glaube Baptisten?) und ich konnte die Art guter Unterstützung, die du beschreiben hast, bei ihm beobachten. Er war von Hamburg nach Heidelberg gezogen und hatte sofort Anschluss und vor allem tätig-helfende Unterstützung bei allem was in praktischer Hinsicht wichtig ist.
ZB Umzugshelfer, auch private Wohnungsvermittlung und natürlich die Gemeinde und ihre Treffen selbst, die ihm sehr wichtig waren. Es wirkt auf mich nie penetrant/vereinnahmend wie er da unterstützt wurde, eher wie Selbstverständlichkeiten.
Bemerkesnwertweise schien er mir ziemlich "weltlich"; war ein Rock'n'Roller mit Ziegenbart, Kotletten und als Markenzeichen immer ein altes blaues Postfahrrad, auf dem er seinen riesigen Kontrabass spazieren fuhr.... Aber das sind Anekdoten ;)

Was das jetzt für das Verschwinden von Yolanda besagt, dass sie eben diesen Glauben und diese Kontakte zu einer Gemeinde hat/te?
Also wie gesagt, ich glaub da unterscheiden sich unsere Einschätzungen im Detail etwas. Ich kann mir eben schon vorstellen, auch wenn ich es nicht für übertrieben plausibel halte - nur eben für möglich - in Hbs-Einheiten: 15% - dass sie Suizid begangen haben könnte. Hab ja ausführlich geschrieben wieso, und auch was daran weniger wahrscheinlich ist.
Ich kann mir auch vorstellen, dass sie ein Gewaltopfer wurde - in Hbs-Einheiten: 45% - und es jemand aus ihrem nähren Umfeld war. Wer hätt's gedacht, ist ja banal, banal böse. Da wenigstens ein Teil dieses Umfelds die ICF, "International Christian Fellowship" Leipzig und Halle gewesen zu sein scheint - wo sie sich im Juni 2018 taufen ließ - ist es eben denkbar, dass ein möglicher Täter aus diesem Umfeld stammen könnte. Es ist nicht irgendwie wahrscheinlicher, als bei anderen, aber es ist eben eine Möglichkeit. Rein schnöde statistisch.
De facto weiß man allerdings gar nicht wie intensiv ihre Kirchenbindung zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war. Ich hab bei Facebook jedenfalls im Jahr 2019 keine Fotos von ihr bei der ICF Leipzig gefunden, obwohl die pro Woche 50-100 Fotos ihrer Gottesdienste&Veranstaltungen einstellen. Die letzten mit Yolanda waren von 2018 November (aus der Erinnerung).
Da hatte sie schon die Dreadlocks abgelegt (und sah, wie ich fand eben auch schon traurig-resigniert aus).
Ihre sonstigen Kontakte in Leipzig sieht man nicht, bzw kaum, nur über FB-Stalking von Likes/Kommentaren/Freundeslisten, wenn einem die persönliche Zeit dafür nicht zu schade ist. Wer die WG ist - unbekannt. Nur eine Freundin die im MDR "Luisa Holz" genannt wurde war mal "sichtbar". Aber vermutlich ein Pseudonym.

Die Leipziger Gemeinde der ICF ist übrigens aus der ICF-Bewegung ausgestiegen, und nennt sich jetzt Zeal Church.
Der in dem Artikel unten genannte Rene W. hat mW Yolanda getauft...
Austritt von ICF Leipzig, ICF Dresden und ICF Startup Halle aus dem ICF Movement

15. März 2020

Offizielles Statement – ICF Movement:

„Deborah und René Wagner haben das ICF Movement Leitungsteam am 29. Januar 2020 darüber informiert, dass sie als ICF Leipzig, Dresden und Startup Halle aus dem ICF Movement austreten werden und sich als Multisite Kirche in Zukunft neu ausrichten wollen – losgelöst von der ICF Bewegung. Diese Entscheidung fiel einseitig und ohne vorhergehende Gespräche über einen Austritt mit dem ICF Movement. Das ICF Movement nimmt diese Entscheidung zur Kenntnis.

Wir sind sehr dankbar für die gemeinsamen Jahre und wünschen Deborah & René, ihren Locationpastoren Jescharela & David H. und Dana L. sowie der gesamten Kirche für die Zukunft Gottes reichen Segen. René und Deborah W. werden ab dem 15.03.2020 die Kirche unter einem neuen Namen weiterführen.“

Offizielles Statement – René und Deborah Wagner:

„Unsere Reise als Kirche hat uns vor einigen Jahren ins ICF Movement geführt. Wir durften enorm von der Leiterschaft, dem Miteinander der PastorInnen und dem leidenschaftlichen Spirit profitieren und haben uns auch sehr gerne in das Movement eingebracht. Gleichzeitig spüren wir, dass nun die Zeit gekommen ist, wieder in mehr Eigenständigkeit unseren Auftrag und unser eigenes Profil auszugestalten. Als Kirche haben wir uns deshalb entschlossen, das ICF organisatorisch und nominell am 15.03.20 zu verlassen. In Freundschaft wissen wir uns weiterhin mit dem Movement verbunden.“
https://www.icf.church/de/presse/

z3001x
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Re: VERMISSTENFALL YOLANDA KLUG (23), LEIPZIG, 2019

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Widasedumi hat geschrieben:
Montag, 13. September 2021, 04:09:40
Dann kommt noch das Interkulturelle Interesse von Yolanda in den jordanischen Raum hinzu. Das hat möglicherweise ihre Kontaktschwelle sehr gesenkt. Dieser Möglichkeit gebe ich 98%.
Den Eindruck, dass sie im Kontaktaufnehmen naiv-dümmlich bis fahrlässig (gewesen) ist - wie das in der Generation und speziell was das Verleugnen von für Frauen kulturell-bedingten Bedrohungslagen angeht - nicht selten ist - den Eindruck hab ich bei Yolanda nicht. Sie ist/war zwar sicher nicht ausländerfeindlich.
Aber sie hat auf Facebook mW nur eine Kontakt zu einem Araber (der in London lebt). Die meisten ihrer Kontakte sind aus Lörrach und Leipzig und noch Reisebekanntschaften. Aus Jordanien wie gesagt hab ich eigentlich keine gefunden. Interessant eigentlich.
In die Kategorie Regenbogen, WirSindMehr, WirSchaffenDas fällt sie 100% nicht.
Rein vom Persönlichkeiteindruck wirkt sie auf mich erwachsen, sozial-klug und auch eine Spur zurückhaltend.
Insofern - dass sie sich auf irgendwelche fadenscheinige Einladungen auf der Strasse eingelassen haben könnte, freiwillig - das vermute ich nicht. Wobei ein Aspekt dabei auch die Frage ist, ob das vll daran liegen könnte, dass männliche Kontaktangebote sie nicht an erster Stelle interessiert haben könnten!? Irgendwie findet man in allen was man so findet v.a. Frauen um sie rum.

z3001x
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Re: VERMISSTENFALL YOLANDA KLUG (23), LEIPZIG, 2019

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Was ich mir auch vorstellen könnte ist, dass sie ertrunken ist. Die privaten Helfer sind ja als erstes an einen See im Süden Leipzigs, den sie gemocht haben soll (vll der wo sie getauft wurde?). Ohnmacht im See wär jedenfalls eine Erklärung.
Wurde eigentlich mal was zu ihrem Handy gesagt?
War das gleich ab 15 Uhr off? Müsste der Polizei ja schon verraten haben wo sie hin ist...

Gast

Re: VERMISSTENFALL YOLANDA KLUG (23), LEIPZIG, 2019

Ungelesener Beitrag von Gast »

Bei Ertrunkenen liegen ja meisst die Sachen am Ufer.
Die Seen sind ja wohl nicht so tief dass sie nicht mehr auftauchen würde.

Wenn Schneider sagt es war ein Verbrechen dann könnte man sich das ganze social media gestützte rumgeeiere sparen.

Sie wollte was einkaufen und wurde am helllichten Tag durch etwas abgelenkt und schon war sie in den Fängen von .....

Widasedumi
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Re: VERMISSTENFALL YOLANDA KLUG (23), LEIPZIG, 2019

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

z3001x hat geschrieben:
Dienstag, 14. September 2021, 22:07:14
Den Eindruck, dass sie im Kontaktaufnehmen naiv-dümmlich bis fahrlässig (gewesen) ist - wie das in der Generation und speziell was das Verleugnen von für Frauen kulturell-bedingten Bedrohungslagen angeht - nicht selten ist - den Eindruck hab ich bei Yolanda nicht.
z3001x
du hast eine intensive Recherche hingelegt und alle möglichen Aspekte beleuchtet. Vielen Dank dafür. Das meiste hätte ich gar nicht herausgebracht, sei es diese Geimeinschaft betreffend oder Instagram. Es ist auch viel Zeit, z3001x, die du reingelegt hast. Ich weiß es zu schätzen und bin dankbar über deine andere Sicht. So habe ich den für mich bedeutsamsten deiner Sätze zitiert, und weil du mir nicht leichtfertig vorkommst, hat dein Satz ein besonderes Gewicht. Er ist nun in meinem Kopf und ich überlege, ob ich meine Prozente anders verteilen sollte.

Eine tolle Umschreibung habe ich mir auch gemerkt
z3001x hat geschrieben:
Dienstag, 14. September 2021, 22:07:14
In die Kategorie Regenbogen, WirSindMehr, WirSchaffenDas fällt sie 100% nicht.
100%ig ! Das will was heißen. Also werde ich doch an meinen Prozenten was ändern, das ist klar. Habe aber noch keine Idee, wie ich gewichte. Ich bin noch zu ratlos. Zu sehr habe ich Kulturbereicherer vermutet. Aber weil das Mädchen doch den Anschein einer altersentsprechenden Reife, Lebensklugheit, Ernsthaftigkeit und Strebsamkeit machte, hat wohl ihr Äußeres nicht unbedingt einen aufdringlichen Sex Appeal ausgestrahlt.

Ich denke hin- und her, warum sie nicht ihre Einkäufe bei IKEA gemacht hat, sondern unterwegs einfach verschwand. Ist sie in ein fremdes Fahrzeug eingestiegen? Das liegt mir fern, anzunehmen. Was die Glaubensgemeinde anbelangt, würde ich auch nicht für alle die Hand ins Feuer legen, das ist mir auch klar. Also wenn ich Sex Assaulting ausschließe, und eine freche aggressive Gosche auch ausschließe, und wenn ich Leichtsinn und Draufgängertum ausschließe, bin ich wirklich ratlos, wer sich ihrer bemächtigt haben könnte. Denn ich gehe von einem Verbrechen aus.
Dann diese Schmallippigkeit der Polizei!
z3001x hat geschrieben:
Dienstag, 14. September 2021, 22:07:14
Sie ist/war zwar sicher nicht ausländerfeindlich.
Ich bin auch nicht ausländerfeindlich, aber wenn ich in Deutschland unterwegs solcher Männer ansichtig werden würde, würde ich jede Begegnung vermeiden. Ich würde als Frau oder Mädchen einen Abstand von mindestens 20 m halten, damit ich, wenn sie diesen Abstand verkürzen würden, Fersengeld geben könnte. Bin ich auf einem Bahnhof, wie kürzlich, und einer fragt mich nach dem Ziel eines Zuges, gebe ich ihm anständig Auskunft. In Gesellschaft, in Zügen, diskriminiere ich selbstverständlich niemanden. Gleiches Recht für alle. Aber dort, wo ich allein bin, will ich einen großen großen Abstand. Das ist Selbstschutz, aber keine Diskriminierung.

Ob Yolanda dieses Distanzbedürfnis hatte? Da bin ich mir nicht sicher. Oder wenn sie beispielsweise einer Gruppe von drei oder vier Typen begegnet ist, mit ihnen gesprochen hat, und von diesen gelockt wurde unter dem Vorwand, ihnen in irgend einer schriftlichen Angelegenheit zu helfen und dazu mitzukommen, glaube ich, dass sie das getan hätte. Aber sie hätte normalerweise dabei gesehen werden müssen? Handy müsste sie auch gehabt haben. Sie hat aber keine Botschaft verschickt.

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

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